Der Amerikanische Bürgerkrieg (englischer Originaltitel “The Civil War”) ist ein elfstündiger Dokumentarfilm in neun Teilen des US-Amerikaners Ken Burns aus dem Jahre 1990. Der von der nicht-kommerziellen US-Fernsehsenderkette PBS produzierte Film wurde mehrfach – unter anderem mit dem Emmy – ausgezeichnet.
Originaltitel - "The Civil War"
Deutscher Titel - "Der Amerikanische Bürgerkrieg"
Produktionsland - USA
Sprache - Englisch
Synchronisiert - Deutsch
Produktionsjahr(e) - 1990
Länge - 675 Minuten
Episoden - 9
Genre - Dokumentarfilm
Musik - Jay Ungar
Produktion - Ken Burns & Ric Burns
Idee -Ken Burns
Farbe - Farbe
Seitenverhältnis - Keine Angaben
Ton - Keine Angaben
Altersfreigabe - Keine Angaben
Erstausstrahlung / USA - 23. September1990 auf PBS
Erstausstrahlung / Deutschland - 1992 auf WDR
Drehorte - Keine Angaben
"Inhalt und Technik"
Anhand zum Teil exemplarisch ausgewählter Einzelschicksale, schildert der Dokumentarfilm detailreich Ursachen, Anfang, Verlauf, Ende und Folgen des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861–1865). Die zu Wort kommenden Personen reichen vom einfachen Soldaten der Nord- bzw. Südstaaten, über Frauen, (ehemalige) Sklaven, Stadt- und Landbevölkerung bis hin zu den militärischen Führern beider Seiten Ulysses S. Grant und Robert E. Lee sowie den Präsidenten Abraham Loncoln. und Jefferson Davis
Burns verwendete für dieses Werk – typisch für seine Dokumentarfilme – ca. 16.000 zeitgenössische Fotografien, Tagebuchaufzeichnungen, Briefe, Zeitungsberichte etc. wodurch eine authentische Atmosphäre entstand. In Verbindung mit einer Burns-spezifischen Kameraführung wird die so erzielte Atmosphäre mittlerweile als Ken-Burns-Effekt bezeichnet.
Durch den gesamten Film „führt“ ein (unsichtbarer) Erzähler (im US-Original Pulitzer-Preis-Träger David McCollough). Während Fotos von Personen, Orten, Schlachten etc. gezeigt werden, werden im Voice-over-Verfahren von unterschiedlichen Sprechern (im Original sehr bekannte amerikanische Schauspieler und Schriftsteller) zeitgenössische Zitate, Anekdoten oder Ähnliches vorgetragen. Bemerkenswert ist dabei auch, dass die historischen Personen immer von derselben Stimme „dargestellt“ werden. Die ruhige Abfolge der Bilder wird gelegentlich von Aufnahmen von Historikern wie Shelby Foote, James M. McPhersen, Barbara J. Fields, Ed Bearss oder Stephen B. Oates unterbrochen, die die Szenen bzw. Geschehnisse aus ihrer Sicht kommentieren.
"Filmmusik"
Burns verwendete Musik aus der Zeit des Bürgerkrieges zur Untermalung. Lediglich das Titelthema „Ashokan Farewell“ des amerikanischen Komponisten Jay Unger in D-Dur, gespielt zunächst von einer Solo-Violine, die später von einer Gitarre begleitet wird. Durch seine Verwendung als Titelthema des Films – insbesondere während der Verlesung des Abschiedsbriefes von Sullivan Balou an seine Frau, den dieser wenige Tage vor der Ersten Schlacht am Bull Run schrieb – erlangte es große Bekanntheit und wird deshalb heute oft, allerdings fälschlicherweise, für ein Musikstück aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges gehalten. wurde erst 1982 komponiert. Es handelt sich um einen Walzer
"Rezeption"
Der Film gilt als Burns’ Meisterwerk und erhielt folgende Auszeichnungen: den Emmy, den bedeutendsten US-Fernsehpreis, den Humanitas Prize, den Peabody Award und den Preis der Television Critics Association. Bei seiner Erstausstrahlung im September 1990 wurde er von ca. 40 Millionen Menschen in den USA gesehen und ist bis heute die PBS-Sendung mit der höchsten Einschaltquote.
Seite"Der amerikanische Bürgerkrieg" In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Bearbeitungsstand:
04. Januar 2011 um 17:43 UTC. URL:
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http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Schauspieler:
David McCullough - Erzähler
Sam Waterston
Julie Harris
Jason Robards
Morgan Freeman
Paul Roebling
Garrison Keillor
George Black
Arthur Miller
Horton Foote
George Plimpton
Philip Bosco
Terry Courier
Jody Powell
Studs Terkel
Chris Murney
Charley McDowell
Hoyt Axton
Colleen Dewhurst
Ronnie Gilbert
Jeremy Irons
Derek Jacobi
Kurt Vonnegut
Pamela Reed
