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GEFANGEN IN DER HÖLLE (AUF DVD) 2000

DIESEN FILM HABE ICH FÜR MEINEN PRIVATEN GEBRAUCH AUF DVD ARCHIVIERT.




1942 erobern japanische Truppen Singapur und nehmen eine Gruppe alliierter Soldaten gefangen. Die Männer, Angehörige eines versprengten schottischen Bataillons, werden in ein thailändisches Dschungelcamp deportiert, wo sie unter mörderischen Bedingungen am Bau einer Eisenbahnlinie durch den Urwald arbeiten. David L. Cunninghams Kriegsdrama ist eine aufwendige und bewegende Chronik der historischen Ereignisse.


Gemäß dem Bushido-Code, einer auf Unterordnung und Dienen ausgerichteten asketischen Moral, die auf den ritterlichen Prinzipien der Samurai gründet, zieht es ein Japaner vor, im Kampf zu sterben, statt sich lebend zu ergeben. Kapitulation vor dem Feind gilt als die größte Schmach. Entsprechend hart ist das Los einer Truppe alliierter Soldaten, die nach dem Fall Singapurs im Februar 1942 in japanische Kriegsgefangenschaft gerät.


Die Angehörigen eines versprengten schottischen Bataillons werden in einem ausbruchsicheren thailändischen Dschungelcamp interniert, wo sie von ihren japanischen Bewachern als minderwertige Menschen angesehen werden. Von der Genfer Konvention spricht hier niemand, Folter und martialische Strafen sind an der Tagesordnung. So sollen die ausgezehrten Männer, die einer nach dem anderen an Krankheiten und Unterernährung sterben, eine 420 Kilometer lange Bahnstrecke durch den Dschungel bauen, über welche die Japaner die Versorgung für die geplante Invasion in Indien sicherstellen wollen.


Die unmenschlichen Bedingungen zwingen die Gefangenen zu unterschiedlichen Überlebensstrategien: Lieutenant Jim Reardon (Kiefer Sutherland), einziger Amerikaner in der Truppe, ist sich selbst der Nächste. Er betreibt einen blühenden Schwarzhandel und schert sich nicht um seine Kameraden. Der charismatische Major Campbell (Robert Carlyle) kennt nur einen Gedanken: Ausbruch.

Captain Dusty Miller (Mark Strong) missbilligt Campbells Ideen. Um Hoffnung und Selbstdisziplin in der Gruppe zu erhalten, gründet er gemeinsam mit seinem Kameraden Ernest Gordon (Ciarán McMenamin) eine "Dschungelakademie": Die Männer lesen Platon und führen unter den erstaunten Augen der Lagerleitung ein Shakespeare-Stück auf. Als Major Campbell in dieser Situation der Entspannung seinen Ausbruchsplan verwirklichen will, setzt er damit das Leben aller Mitgefangenen aufs Spiel.

Die Geschichte beruht auf tatsächlichen Erlebnissen "Gefangen in der Hölle", mit großem Aufwand und Starbesetzung an Originalschauplätzen realisiert, basiert auf dem 1962 erschienenen Buch "Im Tal des Kwai" ("Through the valley of the Kwai") von Ernest Gordon. Darin verarbeitet dieser seine Erlebnisse in japanischer Kriegsgefangenschaft in einem thailändischen Dschungellager. Hart und eindringlich schildert der Film die verzweifelten Bemühungen, inmitten von Wahnsinn, Hass und Tod menschliche Würde zu bewahren.

Robert Carlyle ("Trainspotting", "Die Asche meiner Mutter") und Kiefer Sutherland ("24", "Flatliners - Heute ist ein schöner Tag zum Sterben") überzeugen in ihren Rollen. Authentische Schwarzweißfotos aus dem Zweiten Weltkrieg, blitzlichtartig zwischengeschnitten, erinnern den Zuschauer daran, dass die Geschichte auf wahren Ereignissen beruht. Das dokumentarische Ende des Films zeigt den "echten" Ernest Gordon bei einem Treffen mit dem Lagerdolmetscher Takashi Nagase, 50 Jahre nach Kriegsende.

 

SCHAUSPIELER


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