DIESEN FILM HABE ICH FÜR MEINEN PRIVATEN GEBRAUCH AUF DVD ARCHIVIERT.


Der 14-jährige Uwe lebt in einer Hochhaussiedlung in HAMBURG - WILHELMSBURG. Sein Vater betrinkt sich regelmäßig und schlägt Uwe in diesem Zustand. Seinen Frust baut Uwe außerhalb seiner Familie ab, er ist Anführer einer Jugendbande. Gemeinsam mit den anderen Bandenmitgliedern terrorisiert er Mitschüler und andere Kinder. Eines ihrer Opfer ist dabei Dschingis, ein asiatischer Junge.
Uwe knackt zusammen mit seiner Bande einen Spielautomaten. Die Beute behält Uwe dabei für sich und will diese erst später aufteilen. Entgegen der Abmachung kauft er sich von dem Geld aber ein Springmesser. Auf dem Rückweg vom Geschäft entdeckt er Dschingis und beobachtet ihn heimlich. Dschingis hat sich, wie Uwe feststellt, ein Fluß gebaut und lässt dieses zu Wasser. Als Uwe später wieder mit den anderen Jugendlichen zusammentrifft, fragen diese nach dem Geld. Uwe gibt an, dass sein Vater das Geld gefunden habe. Die Bandenmitglieder werden zwar misstrauisch, halten aber zunächst noch zu Uwe.

Am nächsten Tag kommt Dschingis wieder zu seinem Floß. Dabei stellt er fest, dass dieses zerstört wurde. Da taucht auch Uwe mit seiner Bande auf. Sie verhöhnen erneut den Asiaten, der sie daraufhin wütend angreift. Es kommt zu einem Zweikampf zwischen Uwe und Dschingis, den Dschingis schließlich für sich entscheidet; die anderen Jugendlichen waren während des Kampfes geflohen. Dschingis zwingt Uwe daraufhin, ihm bei der Reparatur des Floßes zu helfen.
Am folgenden Tag trifft Uwe wieder mit seiner Bande zusammen. Diese distanziert sich von ihm, weil er noch nicht das Geld aus dem Aufbruch des Spielautomaten aufgeteilt hat und die Aktion mit Dschingis daneben gegangen ist. Um seine Position wieder zu stärken schneidet Uwe auf, dass er ein Auto fahren könne. Die folgende Spritztour dauert allerdings nicht sehr lange und er wird von der Polizei gefasst. Diese übergibt Uwe an seinen Vater, der wieder getrunken hat, außer sich vor Wut ist und Uwe heftig prügelt.
Am nächsten Tag sind die Spuren der Misshandlungen noch zu sehen und Uwe beschließt, die Schule zu schwänzen. Er spricht Dschingis an mit der Bitte, ihn in der Schule zu entschuldigen. Nach der Schule treffen sich die Jungen. Dschingis bietet Uwe an, dass dieser bei ihm Unterschlupf finden könne. Seine Mutter ist allerdings dagegen, weil sie es für illegal hält, ein Kind zu verstecken, was Dschingis völlig ärgerlich macht und was er nicht versteht. Gemeinsam beschließen die beiden fortzulaufen. Mit Dschingis’ Floß machen sie sich auf der Elbe auf den Weg. Doch die selbst gebaute Konstruktion erweist sich als zu schwerfällig, und kurzentschlossen entwenden die beiden ein Segelboot. Nach einigen Stunden bemerkt Dschingis’ Mutter das Verschwinden ihres Sohnes und erstattet eine Vermisstenanzeige bei der Polizei. Uwes Vater erfährt vom Verschwinden seines Sohnes erst durch die Polizei.
Die Jugendlichen übernachten am Elbufer. Am nächsten Morgen stellen sie fest, dass sie sich in der Nähe eines Jugendgefängnisses - der JVA Hahnöfersand - befinden und machen sich Gedanken darüber, dass die Gefangenen kaum älter als sie selbst sind. Sie fahren weiter elbabwärts, bis sie an deren Mündung die Nordsee erreichen. Die Polizei kommt den beiden kurze Zeit später auf die Spur, doch sie können zunächst entkommen. Sie verlassen ihr Boot und verstecken sich am Ufer. Nachts brechen sie in einen Kiosk ein, weil sie hungrig sind.
Uwe und Dschingis stehlen ein neues Segelboot und machen sich damit wieder auf Tour. Es ist ihnen klar, dass sie früher oder später geschnappt werden. Doch Uwe meint: „Lieber später.“ Denn je länger es dauere, desto mehr Sorgen mache sich sein Vater, und desto später werde er wieder verhauen.
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