Originaltitel: "Artificial Intelligence: AI"
Deutschland - A.I. - Künstliche Intelligenz / USA - Artificial Intelligence: AI
Produktionsland - USA
Originalsprache - Englisch
Erscheinungsjahr - 2001
Länge - 146 Min.
Seitenverhältnis - 1,85 : 1
Tonferfahren - DTS-ES / Dolby Digital EX / SDDS
Drehorte -
Guerneville, California,
USA Los Angeles, California, USA
New York City, New York, USA
Oxbow Park - 3010 SE Oxbow Parkway, Gresham, Oregon, USA
Queen Mary Dome - 1126 Queens Highway, Long Beach, California, USA
Stage 15, Warner Brothers Burbank Studios - 4000 Warner Boulevard, Burbank, California, USA
Stage 16, Warner Brothers Burbank Studios - 4000 Warner Boulevard, Burbank, California, USA
Stage 19, Warner Brothers Burbank Studios - 4000 Warner Boulevard, Burbank, California, USA
Stage 20, Warner Brothers Burbank Studios - 4000 Warner Boulevard, Burbank, California, USA
Stage 21, Warner Brothers Burbank Studios - 4000 Warner Boulevard, Burbank, California, USA
"A.I. - Künstliche Intelligenz"
David, der erste mit Gefühlen programmierte Kinderroboter, wird von den Swintons adoptiert, da deren eigenes todkrankes Kind tiefgefroren auf die Entwicklung eines Heilverfahrens wartet. Wieder zurück zu Hause, provoziert der Sohn Davids Verstoßung. Von der "Mutter" im Wald ausgesetzt, beginnt für David eine Odyssee, in deren Verlauf er sich sehnlichst wünscht, ein echter Junge zu werden. Dabei entdeckt er eine Welt, in der der Unterschied zwischen Mensch und Maschine ungeheuer groß und dennoch kaum wahrnehmbar erscheint...
In einer nicht allzufernen Zukunft entsteht in einem Forschungslabor der erste intelligente Roboter mit meschnlichen Gefühlen in der Gestalt des elfjährigen David. Aber seine "Adoptiveltern" sind mit dem künstlichen Ersatzkind überfordert und setzen ihn aus. Auf sich alleine gestellt versucht David, seine Herkunft und das Geheimnis seiner Existenz zu ergründen. Damit beginnt eine unglaubliche Odyssee voller Abenteuer, Gefahren und geheimnisvollen Begegnungen... Oscar-gewinner Steven Spielberg vollendete das letzte Projekt des legendären Regisseurs Stanley Kubrick und schuf mit "A.I. - Künstliche Intelligenz" ein Film-Wunderwerk, actiongeladen, voller Spannung, gewaltiger Bilder und atemberaubender
A. I. wird in die Geschichte eingehen als der Film, bei dem eigentlich Stanley Kubrick hätte Regie führen sollen. Dabei sollte aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass Kubrick -- nachdem er 15 Jahre an der Entwicklung dieses Projekts gearbeitet hatte -- selbst wollte, dass Steven Spielberg diese erstaunliche Science-Fiction-Version von Pinocchio in die Tat umsetzt. Er behauptete (aus gutem Grund), dass der Film eher Spielbergs liebenswürdiger, sanfterer Art entspräche. Spielberg erbte das Projekt nach Kubricks Tod im Jahre 1999, und das Ergebnis ist eine erstaunliche Mischform aus den Werken beider Regisseure. A. I., auf gewisse Weise ein fehlerhaftes Meisterwerk, in dem Spielbergs Begabung für wunderbaren Zauber oft mit Kubricks rauerer Vision der Menschheit kollidiert (und sich gelegentlich auch verbindet), umspannt die nähere wie auch die fernere Zukunft mit den märchenhaften Abenteuern eines künstlichen Jungen namens David (Haley Joel Osment), ein Wunder der kybernetischen Entwicklung, der sich nichts Sehnlicheres wünscht, als ein richtiger Junge zu sein, der in einem glücklichen Zuhause von einer richtigen Mutter geliebt wird.
Erinnerungen an Spielbergs Das Reich der Sonne werden wach, als sich der junge David, von seinen "Pflegeeltern" ausgestoßen in eine unfreundliche Welt, in seiner Suche nach Wiedervereingung mit seiner Mutter mit seinem "Mecha"-Kollegen Gigolo Joe (gespielt von Jude Law) zusammentut. Die Parallelen zu Pinocchio verstärken sich, als David "das Ende der Welt" erreicht (ein vom geschmolzenen Polareis überflutetes Manhattan) und als ein Epilog in der fernen Zukunft A. I. noch tiefer in das Reich der Wunder befördert -- auch wenn sich Spielberg dabei wieder im sicheren Hafen der Liebenswürdigkeit und der beruhigenden Sentimentalität aufhält. Mancher Zuschauer dürfte die Verwischung von Kubricks ursprünglicher Vision bedauern. Aber hier haben wir es eben mit Spielbergs A. I. zu tun (mit einem der besten Soundtracks, die John Williams je geschrieben hat), einem Film mit erstaunlicher technischer Zauberei, der das ganze Spektrum der menschlichen Gefühle umfasst und gerade so viel Kubrick enthält, um zu suggerieren, dass die Zukunft der Menschheit alles andere als gesichert ist. --Jeff Shannon
In einer nicht allzu fernen Zukunft entsteht in einem Forschungslabor
der erste intelligente Roboter mit menschlichen Gefühlen in der Gestalt
des elfjährigen David. Aber seine "Adoptiveltern" sind mit dem
künstlichen Ersatzkind überfordert und setzen ihn aus. Auf sich allein
gestellt versucht David, seine Herkunft und das Geheimnis seiner
Existenz zu ergründen. Damit beginnt eine unglaubliche Odyssee voller
Abenteuer, Gefahren und geheimnisvoller Begegnungen...
"A.I. - Künstliche Intelligenz"
Mitte des 22. Jahrhunderts sind wegen umfassender Industrialisierung und Umweltverschmutzung die Polkappen geschmolzen. Um den Ressourcenverbrauch zu begrenzen wurde die Anzahl der Kinder beschränkt und Lizenzen für Geburten eingeführt. Es gibt inzwischen Roboter, die ein Bewusstsein haben – sogenannte „Mechas“. Ein Prototyp einer neuen Serie der Firma Cybertronics ist David. Er hat die Gestalt eines elfjährigen Jungen und ist in der Lage, emotionale Bindungen aufzubauen und Menschen zu lieben. Die Firmenleitung beschließt, den Prototyp ihrem Angestellten Henry Swinton zu überlassen, dessen eigener Sohn mit geringen Überlebenschancen im Koma liegt. Durch die Aufnahme von David erhofft sich Henry, dass seine Frau Monica über den Verlust des eigenen Sohnes Martin hinwegkommt.
Nach einer Art Probezeit beschließt Monica, David zu behalten. Daher aktiviert sie mit der so genannten Prägung (ein einmalig zu sprechender Code) die bedingungslose Liebe Davids zu ihr mit ganzer Hingabe. Eine einmal aktivierte Prägung kann nicht rückgängig gemacht werden, dieser Mecha kann auch nicht mehr an andere weitergegeben werden. Sollte die Familie ihn nicht mehr haben wollen, müsste er zu Cybertronics zurückgebracht werden, wo er zerstört wird.
Die Situation wird kompliziert, als Martin, der leibliche Sohn der Familie, aus dem Koma erwacht und gesundet. Es entwickelt sich eine eifersüchtige Rivalität zwischen David und Martin, in der Martin seine Machtposition bewusst ausnutzt. Die Familie ist emotional überfordert. Als David in einer Panikreaktion das Leben Martins gefährdet, beschließt Monica, dass David die Familie verlassen muss. Monica bringt es allerdings nicht fertig, David zum Hersteller zurückzubringen, wo er zerstört werden würde. Stattdessen entscheidet sie sich, David im Wald auszusetzen, um zumindest seine Zerstörung zu verhindern.
David gerät in die Fänge von Menschen, die ausgediente oder herrenlose Mechas zur Belustigung Anderer bei sogenannten Fleisch-Festen (im Original Flesh Fair) zerstören, kann aber entkommen, weil er so menschlich wirkt. David sucht die Schuld für den Liebesentzug bei sich selbst und führt sein Unglück darauf zurück, dass er im Gegensatz zu seinem Stiefbruder kein echter Mensch ist. Aufgrund der Gutenachtgeschichten seiner „Mutter“ ist er mit der Geschichte des Pinocchio vertraut, in der eine mystische „Blaue Fee“ die hölzerne Marionette am Ende in einen richtigen Jungen verwandelt. Er identifiziert sich mit Pinocchio und fasst den Entschluss, die „Blaue Fee“ zu suchen, um auch in einen „richtigen Jungen“ verwandelt zu werden. Der Antrieb für seine hartnäckige Suche ist die Überzeugung, dass er so die Liebe seiner „Familie“, vor allem seiner Mutter, zurückgewinnen wird. Treuer Begleiter auf seiner Odyssee ist ihm ein „Supertoy“ namens Teddy (ein hochentwickelter Teddybär, der laufen, denken und sprechen kann). Auf einem Teil seiner Reise begleitete ihn auch der Liebesroboter Joe.
Auf seiner Suche findet er schließlich eine Figur in einem ehemaligen (und aufgrund der Polschmelze versunkenen) Vergnügungspark auf Coney Island, die seiner Auffassung nach die blaue Fee sein sollte. Er bittet sie immer wieder, ihn in einen echten Jungen zu verwandeln. Durch herabstürzende Metallteile wird er in seinem Unterwassergefährt gefangen, doch es kümmert ihn nicht. So vergehen 2000 Jahre, in denen eine Eiszeit stattfindet und die Menschheit ausstirbt. Schließlich wird er von hochentwickelten Wesen entdeckt, die archäologische Ausgrabungen im Eis vornehmen. Sie sind an Davids Erfahrungen interessiert, weil er der einzige aktive Mecha ist, der Menschen noch direkt gekannt hat. David berührt die auftauende blaue Fee, die daraufhin in viele Teile zerbricht. Kurz danach findet sich David in seinem alten Zuhause wieder, wo er eine holographische Version der blauen Fee vorfindet. Erneut äußert David seinen Wunsch, in einen Menschen verwandelt zu werden. Die Fee kann diesen Wunsch nicht erfüllen und bietet ihm an, stattdessen mithilfe von DNA-Überresten einige Menschen wieder zum Leben zu erwecken. David ist aber nur an Monica interessiert. In diesem Moment holt Teddy aus seiner Tasche eine Locke, die David einst von Monicas Haar abgeschnitten hat. Eines der Wesen erklärt David kurz danach, dass die Wiederbelebung von Menschen aus DNA nur einen Tag lang funktioniert, da die Menschen sterben, sobald sie eingeschlafen sind. David will trotzdem seine Mutter wiedersehen und das Wesen erfüllt ihm den Wunsch. David und seine Mutter verbringen den ganzen Tag zusammen und am Ende erklärt sie ihm, dass sie ihn immer geliebt hat. Am Ende des Filmes legt sich David neben seine einschlafende Mutter, schließt die Augen und erreicht zum ersten Mal „den Ort, wo die Träume geboren werden“.
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27. September 2010 um 17:46 UTC. URL:
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SCHAUSPIELER:
Haley Joel Osment
Frances O'Connor
Sam Robards
Jake Thomas
Jude Law
William Hurt
Ken Leung
Clark Gregg
Kevin Sussman
Tom Gallop
Eugene Osment
April Grace
Matt Winston
Sabrina Grdevich
Theo Greenly
Jeremy James Kissner
Dillon McEwin
Andy Morrow
Curt Youngberg
Ashley Scott
John Prosky
Enrico Colantoni
Paula Malcomson
Brendan Gleeson
Michael Berresse
Haley King
Kathryn Morris
Daveigh Chase
Brian Turk
Justina Machado
Tim Rigby
Lily Knight
Vito Carenzo
Rena Owen
Alan Scott
Adam Alexi-Malle
Laurence Mason
Brent Sexton
Ken Palmer
Jason Sutter
Michael Shamus Wiles
Clara Bellar
Keith Campbell
Tim Rhoze
Jim Jansen
Eliza Coleman
R. David Smith
Wayne Wilderson
Bobby Harwell
Billy Scudder
Jack Angel
Robin Williams
Ben Kingsley
Maryl Streep
Chris Rock
Erik Bauersfeld
Michael Mantell
Miguel Pérez
Matt Malloy
Adrian Grenier
Mark Allan Staubach
Michael Fishman
Jeanine Salla
Laia Salla
Diane Fletcher
Kate Nei
Claude Gilbert
Red King
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Max Brody
Duane Buford
Adam Grossman
Ty Coon
Linda Asuma
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Ronnie Gene Blevins
Brian Feldman
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John Harmon
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Claudia Katz
Katie Lohmann
Tina Lorraine
Sarena Mobley
Alex Morrisen
Chris Palermo
Sandra Plazinic
Nicki Sixteen
Valek Sykes
Marcus A. York
Kommentare zu "A.I. - Künstliche Intelligenz"
001. Normalerweise mag ich die Steven Spielberg Filme nicht so gerne, aber
dieser Film hat mich eines besseren belehrt. Ich habe ihn gerade im
Fernsehen gesehen und fand ihn schlicht und ergreifend unglaublich.
Diese moderne Interpretation von Pinoccio kann man meiner Meinung nach
in die Reihe der besten Filme einreihen. Diesen Film schaut man sich
nicht einfach an, man erlebt ihn. Ich war komplett in der Handlung
integriert und dass sind meiner Meinung nach, die besten
Vorraussetzungen für einen Film, wenn man ihn lebt. Für mich ist dieser
Film wie gesagt einfach unglaublich, ein Meisterwerk, bei dem jeder
normal denkende und fühlende Mensch einfach mitgerissen wird und
begeistert ist. In meiner Reihe der besten Filme, hat er auf alle fälle
einen festen Platz ergattert.
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002. blaue fee der zukunft
1
ein roboterjunge
will mensch werden
warum eigentlich
um geliebt zu werden
wie ein menschenkind
so wie er selber
seine mutter liebt
er sucht
die blaue fee der zukunft
die ihn beleben kann
wie einst pinocchio
den unbelebten
hölzernen
2
ein roboterkind
begeht selbstmord
stürzt sich ins meer
das manhattan verschlang
die verlorene stadt
am ende der welt
wo die löwen weinen
gibt es die blaue fee
der zukunft
das falling child
auf der leinwand
wird zum falling man
der twin towers
auf den bildschirmen der welt
als auftakt
zum neuen jahrtausend
3
2000 jahre später
nach langem schlaf erwacht
unter ewigem eis
ist das roboterkind
das einzige lebewesen
das auskunft
geben kann
den außerirdischen
und künstlichen intellegenzen
über die gefühlswelt
der ausgestorbenen spezies
mensch
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003. Drei Dinge will ich sagen und danach schweigen.
1. Ich habe in den letzten fünf Minuten Rotz und Wasser geheult. Der Grund: ich habe gerade "A.I." geschaut.
2. Ich gucke "A.I." immer im Originalton. Wer des Englischen mächtig
ist, und "A.I." trotzdem auf deutsch guckt, ist selber Schuld. Die
ganze Kunst dieses SciFi-Märchens geht verloren, wenn man Haley Joel
Osments überirdisch geniale Sprechperformance nicht hören kann.
3. Alle, die lieber Stanley Kubrick als Regisseur dieses Film gehabt
hätten, tun mir Leid. Ihr steht auf dem falschen Standpunkt und könnt
das Endprodukt nicht im rechten Licht sehen, denn es ist ein wahres
Wunderwerk geworden. Und wenn Kubrick es so hätte machen können, wie er
wollte, hätten wir statt Haley, der dem Film den Zauber verleiht, einen
echten Roboter in der Hauptrolle. Stanley wollte nämlich solang mit
seinem Film warten, bis die Technik dies ermöglicht hätte. Nee, dann
lieber Fleisch-und-Blut-Osment, der es mit dieser Leistung endgültig in
die Top 3 meiner Lieblingsschauspieler geschafft hat.
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004. Der Film ist ein Sammelsurium aus E.T., Pinocchio, Schneekönigin,
Odysse2001 und wahrscheinlich noch 20 anderen Filmen - gehen die eigenen
Ideen aus, Herr Regisseur?
Der Star des Films ist natürlich der kleine Junge, der verteufelt
gut spielt und sein Silberblick lässt auch Herzen aus Stein erweichen -
dies ist aber schon das einzige Highlight des Streifens, neben ein paar
netten Effekten.
Der Film dauert über 2 Stunden, deutlich zu lange, und nach Ende
fragt man sich, was man da eigentlich gesehen hat? Ein Kindermärchen?
Ein Rührstück für Erwachsene? Will man wirklich sprechende/denkende
Teddybären sehen und Aliens, wie sie sich KleinErna vorstellt?
Nein - ich wüsste nicht, wem ich den Film empfehlen sollte. Seichte Unterhaltung, wird kein Klassiker :-((
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005. wo für viele der sogenannten Kritiker der Film nicht mehr begreiflich
wird, fängt er für mich erst an, richtig phantastisch zu werden.
Zugegeben, es braucht schon eine Menge Offenheit gegenüber gewagten
Theorien. Dieser moderne Pinocchio entspricht aber dem in unserer
Gesellschaft schon lange nicht mehr selbstverständlichen Wunsch nach
mehr Wärme und Liebe - eine Metapher eben.
Erst recht, wenn man selber solch kleine Menschen gerade großzieht,
weiß man die Sehnsucht nach Liebe und Geliebtwerden umso mehr zu
schätzen. Das zeigt dieser Film in einer abgeklärten Weise, gerade auch
zum Schluß, der zudem für viele Interpretationen frei bleibt wie z.B.
wie es weitergeht mit dem kleinen David oder der angebrachten Frage, wie
kann man einen Menschen für einen Tag ins Leben zurückholen, ohne dass
sein Bewußtsein das hinterfrägt?
Das für die Geschichtserzählung und das Ende des Films außerirdische
Wesen herangezogen werden, ist eigentlich logisch, denn wer sonst
sollte diesen Part übernehmen? Gott?
Ich habe schon wesentlich kitschigere Filme gesehen, auch vom selben Regisseur, es sei nur an die Schmonzette "ET" erinnert.
Wer keine Phantasie hat, der sollte die Finger von solchen Filmen lassen.
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006. elten habe ich zu einem Film dermaßen zwiespältige Rezensionen gelesen.
Ich persönlich finde den Film ausgesprochen interessant und
faszinierend, deshalb 5 Sterne. Aufgefallen war mir bei den meisten
schlechten Rezensionen, dass die entsprechenden Verfasser die Wesen am
Ende für Aliens hielten. Für diejenigen deswegen der kleine Tipp,
vielleicht lieber den Film nochmal ganz genau zu schauen. Dann erscheint
das Ende womöglich gar nicht mehr so blöd und kitschig und man kommt zu
einer anderen Bewertung des Films....
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007. Der Protagonist David ist ein Roboter. Er wurde geschaffen, um Eltern
über den Verlust eines Kindes hinweg zuhelfen. Ein Unterschied zu einem
Menschenkind kann nur mit Messgeräten festgestellt werden. Natürlich
wissen die zukünftigen Eltern, dass David gebaut wurde. Dennoch
entwickelt sich anfangs eine gute Eltern-Kindbeziehung.
Durch ein weiteres eigenes Kind der Eltern gerät die Beziehung zu
David in eine Schieflage. David reagiert mit Eifersucht. Dadurch
entstehen gefährliche Situationen und die Familie denkt daran David
zurückzugeben. Doch die Mutter hat noch einmal Mitleid mit David und
setzt ihn im Wald aus. Alsbald wird David von einer zirkusähnlichen
Truppe eingefangen und soll in einer publikumswirksamen Show mit anderen
Roboter zerstört werden.
Er wird knapp gerettet und kann mit dem Robotergigolo Jo fliehen.
David hat einen Plan. Er will wie eins Pinocchio, die blaue Fee finden
und menschlich werden. Eine Spur führt die beiden nach Manhattan. Die
Stadt liegt zum Teil unter Wasser und David trifft auf seinen Schöpfer.
Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende.
Der Film ist mehr Märchen als Science Fiktion. Der philosophische
Aspekt der Schaffung einer künstlichen Intelligenz in einem
Kinderkörper, wird zugunsten eines märchenhaften Kinderwunsches
ausgeblendet und am Ende durch eine Deux es machina erfüllt. Die
Handlung ist zeitweise sehr spannend und die Szenen sind angefüllt mit
wunderbaren pittoresken Bildern, die einem zeigen, dass das Gehirn nicht
immer im Kopf stecken muss.
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008. Tja, wahrscheinlich war der große Herr Kubrick sicher, seine Geschichte, an der er nun schon knapp 20 Jahre arbeitete, an Herrn Spielberg abzutreten wäre eine ebenbürtige Vollendung seines Werks, was angesichts der Qualitäten von Herrn Spielberg auch nicht unbedingt ein Trugschluss sein muss. Schaut man sich jedoch die Filmografie der beiden Herren genauer an, wird man feststellen dass Herr Kubrick ein Künstler jenseits des Mainstreamkinos war während Herr Spielberg eher eine Art Unterhalte für die ganze Familie ist. Genau das ist hierbei herausgekommen, ein Familienfilm. Selbstverständlich mit Haley Joel Osment, diesem herzerweichenden Balg das jeder Oma allein schon durch seinen dümmlich-naiven Gesichtsausdruck ein "ohhhhh wie süß" auf die Lippen zwingt. Meiner Meinung nach hat Herr Spielberg nicht nur die Idee, sondern 20 Jahre Regiearbeit eines Altmeisters verhunzt, schlechte Wahl.
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009. Wie schon von der amazon.de-Reaktion geschrieben ist der Film "ein
fehlerhaftes Meisterwerk, in dem Spielbergs Begabung für wunderbaren
Zauber oft mit Kubricks rauerer Vision der Menschheit kollidiert (und
sich gelegentlich auch verbindet)". Zutiefst tragisch fand ich aber
gerade diese seltsame Verschmelzung aus Spielbergs zuckersüssem
Hollywood-Kino und Kubricks surrealistischer und gleichzeitig umso
brutaleren Zukunftsvision.
Obwohl ich den Film vor mehr als drei Jahren gesehen habe (und das
lediglich einmal) erinnere ich mich noch immer mit Schauern an die
Beharrlichkeit mit der David den ganzen Film lang nach der "guten Fee"
sucht, die ihn in einen Jungen verwandeln soll. Noch schlimmer, wenn
auch wirklich ziemlich verkitscht, ist die Schlussszene, in der David -
in einer fernen Zukunft - außerirdische Wesen bittet einen Tag mit
seiner damaligen "Mutter" zu verbringen.
Ja, in der Tat - der Film mündet immer weiter ins Surreale und endet
schlußendlich ohne Sinn, ohne Trost und doch auf zuckersüsse
Spielberg-Art.
Ehrlich gesagt bereue ich es, daß ich mir diesen Film angesehen
habe. Als Zuschauer wiegt man sich wegen des bekannten Spielberg-Stils
scheinbar in Sicherheit und vertraut auf ein "Happy-End". In Wahrheit
gibt es aber weder ein versöhnliches, noch ein "happy" end.
Am Ende sieht man sich dann lediglich mit der folgenden Wahrheit konfrontiert:
1) Maschinen bleiben Maschinen, so sehr sie sich auch wünschen "Mensch" zu werden
2) Märchen sind Märchen und haben nichts mit der Realität zu tun
3) Die Menschheit ist ausgestorben und selbst hochintelligenten
zukünftigen Wesen ist es nicht möglich "das Wunder Mensch" nachhaltig
nachzubauen
4) Das "Wunder Mensch" wurde sich seiner Einzigartigkeit und seiner
ihm gegebenen Fähigkeit zu fühlen und zu lieben bis zum Schluss nicht
bewusst und ist schließlich ausgestorben.
5) Letztendlich ist das aber auch egal.
Und diese Message erwartet man sicher nicht in einem Spielberg-Film.
An dieser Stelle übernimmt Kubrick wiederum die Regie und lässt den
Zuschauer (oder zumindest mich) illusionslos zurück. Todtraurig
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010. A.I.-zweifellos kein schlechter Film.Aber einige starke Mängel weist er schon auf.
Von Visualisierung und Dramaturgie gleicht er mehr einem Traum ,
denn einem Film im klassischen Sinne;surrealistisch,überdreht,teilweise
durchaus fesselnd.Jedoch merkt man leider genau , wo Kubricks Notizen
aufhören und Spielbergianismus anfängt,wo Spielberg einen Film ala
Kubrick machen wollte.So wirkt das ziemlich merkwürdige Ende wie eine
Hommage an 2001-Odysse im Weltraum,erreicht aber keinesfalls dessen
Intensität.Was in 2001 durch strenge Kälte fesselt wird in A.I. durch
langatmigen Kitsch zunichte gemacht.Das Ende hat , außer dass es Kubrick
zitieren soll,überhaupt keinen Sinn.Es überdeckt vielmehr die
provokante Note des Films,die am Anfang durchaus spürbar ist.Eine
Odysee,die streckenweise durchaus mitreist ist der Film auf jeden
Fall.Am Anfang steht der Realismus (ein Beziehungsdrama) auf den der
Surealismus folgt.Der Film wird immer mehr zum Traum,Spielbergsche
Fantasien überschlagen sich ,verrückte Welten kollidieren.So ist es nur
direkte Konequenz , dass der Film als Traum weder Spanungsbogen , noch
konventionellen Dramaturgiegesetzen folgt,wobei meistens sogar sehr
interessante Szenen entstehen , die vom Schluss dann leider wieder
ruiniert werden.Nun mag man wegen diesem unkonventionellen Aufbaus
munkeln , Spielberg könne einfach keine Geschichte "richtig"
erzählen.Auch wenn er mit "Duell" bewiesen hat, dass er dies soger
meisterhaft kann oder zumindest konnte , geht es ihm ja in seinen
meisten Filmen überhaupt nicht darum , eine Geschichte konventionell zu
erzählen.
A.I. ist bei weitem kein perfekter Film und auch ist diese
Spielbergsche Dramaturgie noch nicht perfektioniert,aber ein
interessanter Ansatz ist A.I. allemal.
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011. Der Film handelt über David, einem kleinem Roboterjungen, der von
menschlichen Eltern adoptiert wird, um das andere Kind, das schon lange
im Koma liegt, zu ersetzten. (Leider) wacht das Kind auf, womit ein auf
Lieben programmierter Roboter nicht fertig wird. Konkurrenz taucht in
seinem Programm nicht auf. Nach einem Mordversuch setzt die Familie
David aus und er lernt die Schattenseiten kennen, wenn man eine
ausrangierte Maschine ist. Das tragische ist, dass er sich selbst nicht
als Maschine sieht, sondern als kleinen Jungen. Das Pinochio Märchen hat
es ihm daher angetan, da es dort eine Holzpuppe schafft ein echter
Junge zu werden. Dies ist sein sehnlichster Wunsch: Ein echter Junge zu
werden. Er beginnt nach der Fee aus diesem Märchen zu suchen...
Der
Film begann eigentlich ganz nett und man wartet gespannt, wo er wohl
hinführen wird. Ich wurde enttäuscht. Der Film führte ins absolute
Nirgendwo. Die Geschichte wird nicht aufgelöst, sie endet tragisch ohne
irgendwelchen Sinn. Der Stern ist für die Idee. Als großer Science
Fiction Fan finde ich es immer spannend mir die Entwicklung mit Mensch
und Maschine anzuschauen, aber die Geschichte muss doch irgendwohin
führen. So bleibt sie einfach nur Geplänkel und ich hoffe für den
Jungen, der David gespielt hat, dass er nicht an diesem Film gemessen
wird. Denn das hat er einfach nicht verdient!
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012. Die Zukunft sieht düster aus. Viele Küstenstädte sind vom Meer in
Anspruch genommen worden und die Staaten bestimmen, welche Paare sich
ihren Kinderwunsch erfüllen können.
Doch in einem Forschungslabor entsteht Abhilfe in Form des elfjährigen Mecha Jungen David. Der erste Mecha mit gefühlen.
Doch die auserwählten Adoptiveltern sind mit David überfordert und setzten ihn aus.
Zusammen
mit einem Liebesmecha macht sich David auf um seinen Schöpfer und die
Fee zu finden, die ihn in einen wirklichen Jungen verwandeln soll und er
so zu seiner Mamie zurück darf. Doch die Suche gestaltet sich schwierig
und erfordert die bewältigung von eine mengen Problemen und Abenteuern
sowie einem Rätsel.
Steven Spielbergs Verfilmung einer Story von
Regie Legende Stanley Kubrick überzeugt in allen Abschnitten. Spielberg
erzählt die Story recht flüssig und lässt trotzdem den Schauspielern
genug Platz um ihren Rollen mit Leben zu wecken. Besonders Haley Joey
Osment brilliert in seiner schwersten Rolle. Denn die Rolle des Mecha
David erforderte viel Gefühl und Talent welches Osment absolut
präsentierte. Neben Osmnent brilliert Jude Law. Und in einer Nebenrolle
Robbie Williams als Holographischer Professor.
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013. Dieser Film ist von Anfang bis Ende ein Beispiel dafür, was die Technik
heutzutage alles möglich macht. Die Inszenierung mit all den technischen
Effekten ist wirklich Wahnsinn. Die Geschichte, die dahinter steht ist
jedoch leider nicht so besonders. Vielleicht bin ich selbst als
"Nicht-Phantasy-Freund" etwas zu kritisch, aber ich fand, dass die
Geschichte eben durch die aufwendige Inszenierung leidet. Während die
Effekte nur so auf einen einprasseln, schleppt sich die Geschichte nur
zögerlich voran und beginnt so zeitweise etwas zu langweilen.
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014. Nein, hat keinen Spaß gemacht, diesen Film anzuschauen. Die
Außerirdischen wirken wie aus einem klischeehaften B-Movie, nur besser
animiert. Dafür sieht das Filmset (Wald!) zum Teil aus wie aus
Pappmachee und so ganz einleuchten wollte mir die Story ebenfalls nicht.
Schön sind dann aber wiederum die zum Teil sehr atmosphärischen Bilder
und verstörend gut gemacht einige Szenen wie zum Beispiel eine Art
Arena, in der ausgediente Androiden wie in einem römischen Circus zur
Belustigung der Menschen regelrecht hingerichtet werden. Trotzdem: Mir
persönlich war der Film zu zerhackt (Zeitsprünge, philosophische Fragen,
die nicht zu Ende geführt werden, etc.). Ja, es ist Spielberg. Aber
trotzdem. 3 Punkte für die gewohnt schönen Bilder, für Spannung und
Gefühlskino.
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015. What happened? Popular actors, Big budget, a whelming director. Basically I think this suffers from the same syndrome that "Star Wars" episode one was affected by. It is way too cutesy and like in a dream (nightmare) if you get painted into a corner, just add a new element. Each actor alone was great with the elements that they were given, However as a whole they never jelled.
One thing that saves this film is the edition of the DVD goodies. The making of the film in the theory behind the film are more interesting than the film. If you'd like to Gigolo Joe, then that is primary because they allowed Jude Law to put a little bit of his own slant on the character.
In the final analysis this is a tearjerker with no redeeming social value.
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016. Der Film beginnt recht gut, greift er doch die in "2001" schon
thematisierte Frage nach der Menschlichkeit in Bezug auf die
fortschreitende Technisierung auf: Was macht uns menschlich? Inwieweit
können Maschinen menschlich sein oder Menschlichkeit imitieren?
Doch
nach dem durchaus gelungenen Beginn erstickt Spielberg alle guten Ideen
und Ansätze in einem süßen Brei aus Kitsch und Zuckerguss-Moral.
Wirklich
schade, aus dem Film hätte eine intelligente Suche nach der
Menschlichkeit werden können, in dieser Form treibt er den Zuschauer
aber eher zur Suche nach dem Aus-Knopf des Fernsehers.
Fazit: pseudo-intellektuelles, kitschig-naives Märchen.
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017. Dieser Film gab uns mit seinem Anfang ein schönes Versprechen: Uns zu zeigen, wie sich das Leben verändern wird, wenn Maschinen wirklich intelligent werden.
Doch dann, recht bald eigentlich, tritt er sich selbst auf die Füße. Unser Held "David," der kleine, gerade neu entwickelte Robotkindersatz, ist anscheinend nicht der erste Robot, der echte Gefühle hat. Ansonsten könnten seine Vorgänger kaum Angst vor dem Tod haben, Zynismus jenseits jeder Programmierung zum Besten geben oder ihre Programmierung ganz vergessen. Bestes Beispiel ist der "Liebesroboter" "Gigolo Joe," der sich vor seinen Häschern verbirgt, als in seiner Wohnung eine tote Frau gefunden wird und man ihn umbringen, pardon, engültig abschalten will.
Später dann freundet er sich auch noch mit David an - alles ein bißchen viel für einen Roboter, der Gefühle eigentlich gar nicht haben soll. Warum sollte der Hersteller eines "Liebesroboters" so etwas überhaupt auch nur ansatzweise in einer solchen Maschine vorsehen? Wie David seinerseits einen Kurzschluß erleiden kann, wenn Spinat ihn in reingestopft wird, er aber ohne Schaden zu erleiden in ein Schwimmbecken fallen kann, lassen wir mal ganz außen vor.
Also denn, David soll als Kindersatz für eine Mutter dienen, deren Sohn in einem Dauerkoma liegt. Gekauft und aktiviert (im Sinne "ich bin jetzt deine Mama, deine Liebe gilt mir"), läßt sich das auch wunderbar an, bis der Sohn aus dem Koma erwacht. Für David ist jetzt kein Platz mehr und er wird im Wald ausgesetzt. Irgendein schlecht gekühlter IC in seinem kleinen Köpfchen sorgt nun dafür, daß er sich auf die Suche nach der guten Fee aus "Pinocchio" macht, die ihn in ein echten Jungen verwandeln soll, womit ihm seiner Meinung nach die Liebe seiner "Mutter" wieder garantiert wäre.
Wunderbar. Den Rest des Films gucken wir uns nun eine abtruse Suche nach dieser Fee an. Mal ehrlich, jeder von uns, der das achte Lebensjahr vollendet hat, dürfte wissen, das diese Suche sinnlos ist. David kann einem bei dieser Suche leid tun, allerdings ändert das nichts an der Tatsache, daß sie für uns als Zuschauer langweilig ist, da wir den Ausgang kennen. So dient sie einzig als Entschuldigung für die Einführung einer Menge hanebüchener Charaktere und Seitenarme der Geschichte. Dargestellte Massenverfolgungen weggelaufener Roboter und damit verbundene, wie Sportveranstaltungen inszenierte, "Hinrichtungen" sind arg dick in ihrer Dramatik und Grausamkeit aufgetragen. Allerdings braucht Spielberg anscheinend solche Komponenten, da er wohl darunter leidet, selbst nie verfolgt worden zu sein.
So könnte dieser Film weiter dahinsiechen, aber Herr Spielberg wäre nicht er selbst, wenn es nicht steigerbar wäre. Er kann uns einfach nicht ziehen lassen, ohne uns mit seinem überzogenen (im doppelten Wortsinne) Zuckerguß vollzustopfen. Wenn Sie die letzten 30 Minuten des Filmes sehen, werden Sie wissen, was ich meine.
Man spürt fast, wo Stanley Kubricks Notizen zu diesem Projekt endeten und Spielbergs eigene Ideen anfingen. Er nennt es seinen "eigenen intellektuellen Freiraum." Ich nenne es eine Mischung aus "E.T." und "2001" auf einem LSD-Trip. Es ist fast schon jämmerlich mitanzusehen, wie er seine sichtlichen Bemühungen, die Genialität von Kubrick (wozu wahrscheinlich auch gehört, daß er von Williams einige Melodien a la "2001" im Finale hat einwerfen lassen) zu erreichen, erst schleichend während und dann vollends mit dem Ende des Filmes konterkariert.
Wäre diese letzte halbe Stunde nicht gewesen, ich hätte dem Film all den vorangegangenen Zucker und die logischen Schwächen verzeihen können. Der Zuschauer hätte das Kino verlassen oder den Fernseher abschalten können, um sich zu fragen, "worauf würden wir uns da einlassen?" Ich hätte sogar die implausiblen Emotionen der David vorangegangenen Roboter vergessen, die nur dazu dienten, uns, wie bei Spielberg so üblich, sofort zu zeigen, auf wessen Seite wir zu stehen haben.
Letztendlich ist aber diese halbe Stunde doch die Summe des ganzen Filmes: Ein schnulziges Machwerk. Spielberg war als Filmschaffender mehr als in Ordnung, solange er uns nur unterhalten wollte. Seitdem er aber meint, seine Filme hätten einen intellektuellen Anspruch, ist er schlicht unerträglich.
Das bringt mich auch zu
der einzigen Figur im Film, die mich wirklich emotional anrührte und um
die es mir leid tat: Den geduldigen, Kummer gewohnten und ruhigen
"Teddy." Nur Teddy könnte wohl vier Spielberg-Filme hintereinander
ertragen, ohne den Verstand zu verlieren.
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018. "A.I." hat mich ziemlich überrascht, als ich ihn neulich das erste Mal
gesehen habe, denn er entsprach überhaupt nicht meinen Vorstellungen.
Zum einen in positiver Art und Weise, zum anderen auch in negativer.
Allem im allem bin ich mit dem Film zufrieden, er hat eine gute Story,
nette Effekte, ordentliche Schauspieler und -das wichtigste- eine klare
Aussage.
Die Handlung ist kurz beschrieben: Roboterjunge David
(Haley Joel Osmet) kommt zu einem Ehepaar, deren "echter" Sohn im Koma
liegt und bei dem es kaum Hoffnung gibt, dass er je wieder erwachen
wird. David bindet sich mit seiner Liebe an die Mutter, doch dann
passiert das unerwartete: der Sohn der Familie erwacht wieder und kommt
zurück nach Hause. Natürlich steht er nun im Vordergrund und David
beginnt um die Liebe der Mutter zu kämpfen, zieht dabei aber den
Kürzeren und wird von ihr schließlich ausgesetzt. Es beginnt seine Suche
nach der Blauen Fee, die ihn in einen richtigen Jungen verwandeln
soll...so wie sie Pinocchio einst in einen richtigen Jungen verwandelte.
Natürlich gibt es diese Fee nicht und bis David das realisiert,
vergehen 2000 Jahre. In dieser Zeit wird die Menschheit ausgelöscht und
Außerirdische sind auf der Erde und versuchen, die Menschheit zu
rekonstruieren. Leider klappt dies immer nur für einen Tag: sie
erschaffen einen Menschen durch dessen Gen-Material, dass sie fanden,
neu, doch erlebt dieser immer nur einen Tag bis er erneut stirbt. David
bittet sie dennoch, ihm seine Mutter wieder zu erschaffen, um mit ihr
wenigstens einen Tag lang so zu verbringen, wie er es immer haben
wollte. Gesagt, getan...
Steven Spielberg ist in diesem Film an sein
Lieblingsthema zurück gekehrt: eine futuristische Welt, gekrönt durch
außerirdisches Leben. Man muß zugeben, dass er schon besser aussehende
Außerirdische in seinen Filmen vereint hat, doch ist es ganz natürlich,
dass bei so einem umfassenden Film ein paar Details auf der Strecke
bleiben. Die visuellen Effekte stehen hier nicht im Vordergrund, sondern
bieten nur den notwendigen Rahmen für die rührende Geschichte, die uns
erzählt wird. Dabei ist der Film in vielen Komponenten umfangreich, denn
er spiegelt gleich mehrere Themen wieder, über die man sich als
Zuschauer den Kopf zerbrechen kann und auch sollte.
Im Großen und
Ganzen erinnert der Film schon ein wenig an frührere Spielberg-Filme und
auch an andere Filme mit diesem Thema (200-Jahre-Mann u.ä.), doch
bietet er auch einiges ganz Eigenes und eine Geschichte, die in dieser
Form noch nicht da war. Sehr schön kombiniert ist dabei die
futuristische Wirklichkeit, die in einer Zeit, weit nach der unseren
spielt, mit der uralten Kindergeschichte rund um Pinocchio und dessen
Abenteuer, sowie die verzweifelte, 2000 Jahre lange Suche von David nach
seiner Blauen Fee, die ihm seinen sehnlichsten Wunsch erfüllen soll. Da
diese Suche scheitert, findet der Film seinen Ausgang in einem
bittersüßen Ende, das noch einmal extra auf die Tränendrüse drückt und
beim Zuschauer ein Gefühl der Verlassenheit hinterläßt.
Einen wesentlichen Teil zur Qualität dieses Films trägt Haley Joel Osmet bei, der wieder einmal eine hervorragende Leistung bringt mit seiner Rolle als David. Zu allen anderen Charakteren baut man keine Bindung auf. Einzige Ausnahme ist vielleicht noch Jude Law in seiner Roboter-Gigolo-Rolle, der sich auf seine eigene Art Davids für eine Weile annimmt und ihm ein treuer Begleiter ist.
Als Schlußfazit
habe ich für mich selbst gezogen, dass der Film sehenswert ist und eine
Bereicherung für jede Filme-Sammlung ist. Jedoch ist es kein Film, den
ich als absolutes Meisterwerk bezeichnen würde und es ist auch kein
Film, den ich mir sofort wieder ansehen könnte. Deshalb bringt er es am
Ende auf gute 3 Sterne, mit der zusätzlichen Bewertung als "Wertvoller
Film".
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019. A.I. wurder hier heftig kritisiert und ich frage mich, worüber die ganze Aufregung: Wenn man sich einen Film von Steven Spielberg ansieht, sollte man mit viel Kitsch und Gefühlsduselei rechnen, denn Spielberg zeichnet sich eben dadurch aus! Das dann im Nachhinein zu kritisieren wirkt auf mich genau so unglaubwürdig wie zu sagen: "Ich habe Alkohol getrunken! Und wurde betrunken!" Das weiß man vorher, so wie man weiß, was einen bei Spielberg erwartet.
Ich selbst bin kein großer Fan von Spielberg, finde A.I. aber überraschenderweise recht gelungen. Die Geschichte um den Roboterjungen der aus verzweifelter Liebe zu seiner menschlichen Mutter gerne menschlich sein würde ist sicherlich nicht intellektuell herausfordernd, aber sehr gut erzählt.
Die filmische Reise zur ominösen "blauen Fee" betont die Märchenelemente der Story wirklich gut. Der Junge jagd dieser Phantasie nach, glaubt die blaue Fee könne ihn zum Menschen machen, weil er vorher eine Fabel gehört hat, in der solch eine Fee Wünsche erfüllte. Natürlich ist das ganze eher eine Metapher, die das Streben jedes Menschen zeigt, wir alle haben unsere "blauen Feen". Ich finde, dass Steven Spielberg hier auch die Tragik des mechanischen Hauptcharakters gut in Szene gesetzt hat, ebenfalls zeigen dessen Wutausbrüche, dass er nicht nur rein positiv ist...Gerade das macht ihn zum Menschen.
Natürlich wirkt die Ausstattung des Filmes ab und an überladen und unrealistisch...Wirkt Herr der Ringe realistisch? Wohl kaum. Stimmig wirkt die Welt von A.I., genau wie die von HdR schon, denke ich.
Vergleiche zu Blade Runner, finde ich unangebracht, dieser Film war ein düsterer Science Fiction Streifen, A.I. ist für mich eher ein modernes Märchen. Und als solches funktioniert der Film tadellos.
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020. Es ist schon traurig, was Steven Spielberg hier aus einer eigentlich schönen Idee (und dem ursprünglichen Projekt von Stanley Kubrick) gemacht hat:
Die Geschichte ist von Grund auf die eines modernen
Märchens und mutet ein wenig wie eine Mischung aus Pinocchio und Blade
Runner an. Ein künstlicher Robo-Junge (Osment) soll als Ersatzkind ein
Elternpaar glücklich machen, die sich jedoch schon bald mit der
Situation überfordert fühlen und den Jungen (mehr oder weniger schweren
Herzens) in der Wildnis aussetzen. Der Junge, der sich wie der bekannte
hölzerne Held nichts sehnlicher wünscht, als ein echter Junge zu sein,
schlittert ab diesem Punkt durch eine Welt, die zwar Roboter in allen
Bereichen des Lebens als Arbeitskräfte verwendet, diese aber
andererseits als reine "Sachen" ansieht und sich teils auf brutale Weise
an diesen vergeht.
Schöne Grundidee also, die sich durch A.I. zieht, wenn auch nicht mehr ganz neu.
Schade leider nur, dass die filmische Umsetzung dieser Idee fast zur Gänze in die Hose gegangen ist: die völlig überzogen dargestellte Welt der Zukunft ist in einer unrealen Weise kitschig-brutal gezeichnet, dass es unglaubwürdig und lächerlich wirkt (im Gegensatz zur beklemmenden Welt von Blade Runner). Weiterhin ist das Verhalten der diese Welt bewohnenden Menschen einfach nur idiotisch (angefangen von den leidenden Eltern des Jungen bis hin zu den Zuschauern einer "Roboter-Vernichtungs-Orgie". Diese sinnfreie Aneinanderreihung von nichtssagenden Handlungssträngen quält den Zuschauer überdies sage und schreibe 146 Minuten lang. Welch eine Zumutung.
Die Krone der
Unglaubwürdigkeit und des Kitsches wird dem Film durch den an den Haaren
herbeigezogenen Schluss aufgesetzt. Man fühlt sich hier ein wenig an
den schlechten Abschluss des ansonsten fantastischen "The Abyss"
erinnert... Rettung in letzter Sekunde also? ... Nun ja, ich verrate
besser nicht alles, vielleicht gibt es ja doch den einen oder anderen,
der sich diesen Unsinn ansehen möchte. Ich wünsche jedenfalls viel Spass
dabei. :-)
Immerhin stimmt bei dieser DVD-Produktion die
Bildqualität: das Bild ist relativ stimmig mit kräftigen Farben bei
guter Schärfe.
Der Ton ist ebenfalls gut bis sehr gut. In der Hinsicht kann man ja glücklicherweise aus Spielberg vertrauen... immerhin.
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021. kann man als toleranter zuseher den ersten teil des films durchaus noch
als unterhaltsames und optisch sehenswertes (tolle schauspieler,
einfallsreiche wendungen und details, starke tricktechnik)
drama/sci-fi-thriller durchgehen lassen, sind die letzten 45 minuten nur
mehr qual. was spielberg da eingefallen ist, die fieberphantasien eines
offensichtlich völlig durchgeknallten drehbuchschreibers filmisch
umzusetzen, ist für mich komplett unverständlich (hätte denselben film
ein anderer regisseur abgedreht, wäre er wohl von der kritik in der luft
zerrissen worden). man sollte an dem punkt, an dem osment und law
getrennt werden, den film abschalten, was dann kommt, ist nur mehr
ärgernis und zeitverschwendung!
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022. Steven Spielberg ist wirklich eine Ausnahmeerscheinung im heutigen
Hollywood. Dieser Film ist exzellent gemacht, sowohl, was die
Spezialeffekte betrifft, aber noch viel mehr hinsichtlich der wirklich
außergewöhnlich guten Story und der Leistungen der Besetzung,
insbesondere des talentierten Jungen, der die Hauptrolle spielt.
Steven Spielberg ist sich treu geblieben. Meiner Meinung nach sein bester Film.
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023. Es verhält sich mit AI genauso wie mit American Beauty. Du magst es oder
du hasst es. Ich muss zugeben, dass ich beim ersten Mal eher zu den
letzteren gehört habe; schließlich musste ich mir aber eingestehen,
nicht so recht aufgepasst zu haben, denn eigentlich ist der Film
hervorragend, sofern man sich nur darauf einlässt. Zugegebenermaßen
schwankt das Ende zwischen Bezaubern und Kitsch, daher wohl auch,
weshalb einige den Film ganz furchtbar finden.
Die Roboter der
Zukunft sind trotz ihrer menschlichen Form hier nichts weiter als
bessere Toaster, die aussortiert werden, wenn sie nicht mehr modern
sind; die vernichtung der alten wird erschreckend in eingien Szenen
dargestellt und man wird doch unfreiwillig an industrielle Vernichtung
erinnert, hier nur besonders pervers zur Belustigung der Massen. Für den
Helden tragisch, denn er ist ein Roboter geschaffen zu lieben. Doch die
neue Familie setzt ihn aus und so versucht er, ihre Liebe zu gewinnen,
indem er wie Pinocchio die Blaue Fee sucht, um ein echter Junge zu
werden. Der Film versucht verborgen hinter den bunten Computereffekten
die Frage zu stellen, was denn nun Intelligenz ist; Phantasie, der
Wunsch, unsere Träume zu verwirklichen, mögen sie auch noch so
unrealistisch sein. Und das gelingt meiner Ansicht nach. Daher kaufen...
getan, wenn auch manchmal märchenhaft.
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024. Der beginn des Filmes ist ja ganz in Ordung. Sehr Futuristisch und Kitschig zwar, aber doch Unterhaltsam.
Aber
dann geht es nur noch bergab, die Handlung nimmt einen völlig
unsinnigen Wandel. Zum Schluss will man nur noch abschalten, und das ist
auch das beste und einzige was man tun kann. Am Ende des Films will man
ihn nur noch vergessen.
Spielberg vermischt Drama, Fantasy und
Sience-fiction so sehr miteinander das er den Faden verliert und total
überzieht. Natürlich ist das nur meine Meinung, um sie zu verstehen
müssten sie ihn sich ansehen.
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025. Nichts gegen Spielberg !! Der ein oder andere Film von ihm ist durchaus
sehenswert bis großartig. Und Kubrik ist sowiso über jeden Zeifel
erhaben. Was mich an Spielberg oft stört, ist, dass er nicht in der Lage
ist, seinen guten Filmen ein würdiges Ende zu geben. Immer am Schluss
drückt er so unerträglich auf die Tränendrüse, dass man versucht ist den
Film zu stoppen, bzw. das Kino zu verlassen. Und bei diesem Film hat er
dieses Phänomen auf die komplette Spielzeit ausgeweitet. Der Film fängt
vielversprechend an. Und in der ersten Hälfte gibt es ein paar gute
Szenen. Aber spätestens wenn Jude Law die Bildfläche verlässt, kann man
das, was danach kommt nur noch schwer ertragen. Auch die langen, dünnen
Alien-Karikaturen wirken bloß noch lächerlich. Und spätestens wenn die
Mutter des Roboterjungen nach 2000 Jahren von der blauen Fee
wiederhergestellt wird, frägt man sich, was das alles soll. Muss man
denn wirklich so krampfhaft ein so peinliches Happy-End herbeizwingen ?
Also
warum bekommt der Film dann 2 Sterne von mir? Wegen dem schon erwähnten
Jude Law. Der gibt in seiner Rolle eine wirklich gute Figur ab. Leider
nur eine Nebenrolle.
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026. Die gute Storry mit guter Besetzung ist leider ein technischer Flopp. Ich verstehe absolut nicht, wie man es heute noch schafft, durch ein grottenschlechtes Mastering den Film, insbesondere beim Abspielen auf einem technisch hochwertigen DVD Player über Farbdiffernzausgang und der Wiedergabe mit einem XGA-LCD-Projektor, zur Zumutung für den Betrachter macht.
Schade... schade liebe DreamWorks/Warner-Pictuters. Das ist
leider weit entfernt von einer "Traumarbeit" ! Da ist man von Euch sehr
viel Besseres gewohnt, daher leider nur 2 Sterne.
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027. Als der Film vor etwa vier Jahren im Kino gezeigt wurde, hielt ich es
nicht für nötig ihn mir anzusehen. Damals war ich vielleicht noch zu
jung und habe mich für eine ganz andere Art von Filmen interessiert und
wusste vielleicht auch wahre Meisterwerke noch nicht zu schätzen. Aber
nun, als der Film endlich von den Kinos ins Fernsehen kam und in jeder
zweiten Fernsehwerbung vorgestellt wurde, brannte ich direkt darauf ihn
mir anzusehen, und ich wurde wahrhaftig nicht enttäuscht!!!
Hier ist
die Story: In ferner Zukunft sieht die Welt so aus, dass Roboter und
Menschen nebeneinander herleben. Wenn ich jetzt Roboter sage, meine ich
jedoch nicht eine blecherne Maschine mit 10000 Knöpfen und Schaltern an
sich, nein: Roboter die haargenau aussehen wie Menschen und genau wie
sie handeln. Es gibt nur einen kleinen Unterschied: Diese Roboter haben
keine Gefühle!!! Sie wurden nur auf alles programmiert. Also wenn man
sie zum Beispiel mit einer Nadel in den Finger sticht spüren sie zwar
keinen wirklichen Schmerz, aber ihr Programm gibt ihnen das
Schmerzempfinden und auch die darauffolgende Reaktion vor...
Faszinierend, oder? Aber genug damit:
Also, es gibt also zwei Arten
von Erdbewohnern, die "Mecha" (Roboter) und die "Orga" (Menschen).
Reiche Menschen schaffen sich also Roboter als Bedienstete an und eines
Tages wird etwas noch nie zuvor dagewesenes geschaffen: Ein Mecha-KIND!
Der kleine David. Die Wissenschaftler wollen den kleinen Jungen in eine
Familie integrieren und ihn so programmieren, dass er Liebe für seine
neuen Eltern empfinden kann. Ausgewählt werden Monica und Henry Swinton,
ein Ehepaar, deren kleiner Sohn vor längerer Zeit einen gravierenden
Unfall hatte und nur noch künstlich am Leben erhalten wird. Also wird
David, das kleine Mecha-Kind in die Familie Swinton integriert und die
Mutter spricht schließlich die "Zauberformel", die bewirkt, dass David
echte Gefühle für sie hat. Von nun an ist sie seine neue Mutter und die
beiden lieben sich abgöttisch. Doch plötzlich geschieht etwas
unvorhergesehenes: Martin, der Sohn der Swintons, erwacht plötzlich aus
dem Koma und kann und will sich mit seinem neuen Roboter-Ziehbruder
einfach nicht verstehen. Schließlich eskaliert die Situation und die
Eltern sehen sich nicht anders imstande als David im Wald auszusetzen.
Ganz alleine, nur mit seinem weisen auch mechanischen Roboter-Teddybär
begibt sich David schließlich auf eine lange, gefährliche Reise um die
"blaue Fee" zu finden, die aus ihm einen echten Jungen machen sollen.
Denn nur, wenn er ein echter Junge wäre, denkt er, wäre seine Mutter
wieder imstande ihn zu lieben. Auf seiner Reise trifft er auf Joe, einen
sogenannten Liebes-Roboter (also mit anderen Worten eine männliche
Prostituierte), der sich mit ihm auf die Reise macht und mit ihm
allerhand Abenteuer besteht...
So, mehr sei hier nun nicht verraten.
A.I. Künstliche Intelligenz besteht also sozusagen aus zwei Etappen. Die
erste in der man sieht wie sich David in seine neue Familie einfindet
und wirkliche Gefühle für seine Ziehmutter entwickelt und die zweite, in
der versucht die blaue Fee zu finden um ein echter Junge aus Fleisch
und Blut zu werden.
Eines muss wirklich gesagt sein: Die Thematik
dieses Films ist dermaßen tiefsinnig und rührend gestaltet, dass er
jedem, der nur ein bisschen Wärme in sich trägt zutiefst berühren wird.
Denn wer weiß schon wie die Zukunft wirklich aussehen wird?
Möglicherweise liegt der Film nicht einmal so falsch. Was ist schon ein
Roboter? Eine Maschine. Aber wenn dabei echte Gefühle ins Spiel kommen,
wird die Lage etwas schwieriger... Und die Thematik umso
interessanter!!! Also: Ansehen, bitte!
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028. Meine Güte, der Film hat eigentlich recht interessant angefangen, wenn auch die eigentliche Storry ein wenig pervers erschien. Was jedoch aus der eigentlich interessanten Basis-Geschichte im Verlauf des Filmes entstand hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen.
Stellen Sie sich vor Ihr Sohn ist unheilbar krank, liegt in kalten Laborräumen tot hinter Plexiglas und "wartet" darauf, dass gegen seine Krankheit ein heilendes Medikament auf dem Markt kommt. Tragisch genug, Stoff genug für einen Film meinen Sie? O.k. - Sie haben Recht - nur war es den Machern dieses Roboterspektakels nicht genug...
Der 11jährige David, seines Zeichens Roboter mit Gefühlen tritt ersatzweise an die Stelle des verstorbenen Sohnemannes. Zu Anfang sind sich die Eltern im Umgang mit dieser Maschine nicht ganz einig, liegen Abneigung und unsichere Zuneigung dicht beieinander...
Die Tragödie wird noch eine Nummer härter - der Sohn der Familie erwacht, wird nahezu geheilt - nun entbrennt Konkurrenzkampf zwischen dem Nachwuchs, wer schafft es in der Folge mehr Aufmerksamkeit auf sich zu lenken...?
Die Maschine unterliegt den Vorzügen des echten Sohnes - David wird verstoßen und tritt, zwangsweise, die abenteuerliche Reise zu den Wurzeln seiner Roboterherkunft an... - angetrieben von der Hoffnung eine Fee zu finden, wie einst Pinocchio zu einem echten Jungen zu werden und wahre Liebe zu erfahren...
Netter Versuch? Grausamer Film - mehr
nicht! Meine Güte - geht es noch schlimmer? Wenn der Film einen zweiten
Stern verdient hat dann nur weil er die Frage in den Raum wirft ob wir
Menschen alles Realität werden lassen müssen, das technisch auch machbar
ist - mehr Gründe für einen zweiten Stern konnte ich nicht entdecken.
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029. Große Erwartungen umtrieben mich als ich im begriff war den Film zum
ersten mal zu schauen.Und zurück blieben große Entäuschungen am Ende des
Films.Aber warum?Konnte ein Film dessen Grundlage Stanley Kubricks
fesselnde Idee über ein Roboterkind das menschlich werden will,und von
Steven Spielbergs
bombastischer Inszenierung den wirklich floppen?
Tatsächlich
ist das Projekt im großen und ganzen auch gelungen,wäre da nicht ein
einzelner aber nicht minder wichtiger Punkt fahrlässig behandelt worden.
Denn wie in fast jeder Hollywoodproduktion scheint eine durchdachte
Geschichte an allerletzter Stelle zu stehen.Sie ist es die das
ehrgeizige Vorhaben ins straucheln und nicht mehr auf die Beine bringt.
Der erste Teil der Story ist eine aneinanderreihung unglaubwürdiger Elemente und in keinster weiße nachvollziehbar.
Oder
wie ist es zu erklären das eine Mutter für ihr noch nicht todes
Kind(das sie über alles liebt)in einem Roboterkind den nötigen Ersatz
sieht?Bei aller Bescheidenheit,aber wer schon einmal einen wichtigen
Menschen verloren hat,weiß wovon ich spreche.Und sicher sind die
Roboterkinder auf kindischen Charakter programmiert,aber jeder normale
Mensch hätte schon aus sicherheitsgründen die ein oder andere
Eigenschaft eines Kindes weggelassen.So passiert dann auch völlig an den
Haaren herbei gezogene szene am Pool.Genauso wenig kann ich versehen
warum die Mutter den kleinen dann auchnoch im Wald aussetzt.Wäre es
nicht,für die Mutter, aus psyschologischer Sicht besser gewesen den
Jungen bei seiner Herstellungsfirma abzugeben(die ihn wohl schnell und
schmerzlos ausgeschaltet hätten)?Nein ,sie tut das was "jeder" getan
hätte, und lässt das weinende ,hilflose kind im Wald zurück.Für mich
absolut nicht nachvollziehbar!
Die "Vorgeschichte" von Gigolo Joe
wird dann mal eben in ein paar Filmminuten runter gekurbelt(obwohl er
eigentlich eine der Hauptpersonen ist).Was dann folg ,ist eine mehr oder
weniger spannende Abhandlung von Situationen ,die man hätte getrost
weglassen können oder zumindest besser schreiben.
Mit einen geklauten
Amphibienvehikel gehts dann in den Endspurt.Und was muss der erwachsene
Zuschauer feststellen?Genau,die blaue Fee gibt es nicht wirklich.
Dann
noch die Sache mit den Aliens...die war ja zu totlachen lustig.Ich bin
aus dem lachen nicht mehr rausgekommen.Eine Spezies die dem Menschen in
Intelligenz weit voraus ist,schafft es(mit dem nötigen Material)eine
Person+seine Erinnerungen nur für einen Tag zurück zuholen(die
Erinnerungen jedenfalls).Wow...!
Also entweder man kann die
Erinnerungen wieder herstellen oder nicht(halbe,halbe is nich)Vieles an
der Story wirkte einfach zu Konstruiert.
Und was sagt uns dieses Märchen am Ende?
Ganz
einfach,hätte kleines roboterwesen ab und zu auf sein weit aus
intelligenteres Spielzeug (den Teddy)gehört,und hätte man ihn nicht so
dämlich programmiert(ein normaler junge ertänkt ja auch fast seinen
Bruder,bloß weil er zu blöd ist zu begreifen das er ihn(weil er ihn
unter wasser umklammert) so eigentlich umbringt),dann würde er nicht
2000 später einen einzelnen letzten ,spärlichen Tag mit "seiner" Mutter
erleben.
(und ich musste feststellen das der sympatischste aller
Charakter,weil er noch zu intellikentem Denken fähig ist,eigentlich der
Teddy war)
Zu den Darstellern im Film ist nicht viel zu sagen,außer
das jeder seinen Rolle ordentlich aber nicht herrausragend in Szene
setzte.Zur Umsetzung des Gesamtkonzeptes kann man nur sagen das es eine
solide Arbeit von Spielberg ,gepaart mit tollen Spezialeffekten war.
Aber
die eigentliche Frage die mir aufkam war,was will der Film am Ende?Soll
er nun für Kinder oder Erwachsene sein ,oder gar für beide Seiten?Nun,
ich denke für ein Kind ist er zu uninterresant und stellenweise würde es
ein Kind auch nicht begreifen.Man hat sozusagen versucht ein
Kindermärchen in einem erwachsenem Gewand zu drehen.Und ich glaube auch
nicht das Erwachsenen sich einer so seichten Märchenstunde hingeben
wollen.
Am Ende bleibt also ein Film der es beiden recht machen will,und es so eigentlich keinem recht macht.
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030. Roboterkind David (Haley Joel Osment) ist kein gewöhnlicher "Mech". Er kann fühlen und denken wie ein Mensch. Bei seinen Adoptiveltern fühlt sich der Kleine richtig wohl. Doch als der richtige Sohn aus dem Koma erwcht, wird das Ersatzkind überflüssig und im Wald ausgesetzt. David macht sich auf die Suche nach seiner geliebten Mutter. Dazu will er, wie im Märchen "Pinocchio" ein richtiger Junge werden. Das kann seiner Ansicht nach nur die märchenhafte blaue Fee. Unterstützung auf seiner abenteuerlichen Reise erhält er vom "Smarttoy" Teddy und vom Liebesroboter Joe (Jude Law)...
Mit einem sehr interessanten und
kritischen Thema wartet "A.I.-Künstliche Intelligenz" auf. Regisseur
Steven Spielberg orientierte sich in dem Stanley-Kubrick-Projekt am
Märchen des Pinocchio, das er kurzerhand in die nicht allzu ferne
Zukunft versetzt. Zu Beginn geht die Intention des Films voll auf.
"A.I." lässt einen mit seinen reizvollen, aber auch unheimlichen Bildern
die zunehmende Technologisierung kritisch in Frage stellen.
Leider
driftet das Sci-Fi-Märchen mit zunehmender Dauer immer mehr in die
Belanglosigkeit ab und verwandelt sich in ein verworrenes
Fantasy-Filmchen. In den letzten Minuten lässt es Spielberg noch einmal
ordentlich menscheln, aber dennoch ist das Ende eher unbefriedigend. Man
weiß nicht, ob Kubrick damit zufrieden gewesen wäre.
Auf jeden Fall
hätte die Idee von "A.I." eine etwas bessere und weniger verworrene
Umsetzung verdient gehabt. Keine Schuld an der Mittelmäßigkeit dieses
Streifens trägt Haley Joel Osment. Wie in "The Sixth Sense" überzeugt
der Jungstar auch in diesem Film wieder auf voller Linie.
Ein Film, den man sich getrost sparen kann.
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031. Der Anfang des Films hat mir gut gefallen, genauer gesagt, die erste Stunde, und danach war es vorbei.
Ich
mag ja eigentlich gerne gefühlsdusselige Filme und Science Fiction mag
ich auch. Aber dieser Film ist wirklich nicht mein Ding. Es gibt
gefühldusselig und es gibt total überzogen kitschig, dass es schon weh
tut. Und das letzere trifft hier leider zu.
Das Ende ist nicht nur dämlich, sondern leider auch total unplausibel, wenn man sich etwas mit Naturwissenschaften auskennt.
Ach
noch was: Wer glaubt, dass das am Ende Aliens sind, der hat den Film
gar nicht wirklich verstanden und sollte noch mal genauer drüber
nachdenken!!
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032. Wirklich schade, dass Stanley Kubrick diesen Plot nicht selbst verfilmt hat. Die Story bietet eigentlich alles, was ein guter Kubrick gebraucht hätte: Ein Roboter-Junge wird geschaffen, um seine menschliche Mutter zu lieben. Doch sie kann ihn nicht lieben, weil er nicht aus Fleisch und Blut ist. Als die Mutter ihn verstößt, sucht der Roboter-Junge verzweifelt nach einer Fee, die ihn in einen echten menschlichen Jungen verwandeln soll. So landet er in der Unendlichkeit, wo schließlich die Verhältnisse umgekehrt werden (klingt geheimnisvoll, aber mehr möchte ich nicht verraten).
Was macht den Menschen zum Menschen? Was ist der Sinn oder Unsinn des Lebens? Und wie wäre es, ewig zu leben?
Diese philosophischen Gedanken sind in A.I. durchaus angelegt. Doch Regisseur Stephen Spielberg macht aus dem philosphischen Plot ein modernes Märchen und beantwortet viele Fragen allzu banal. A.I. ist deshalb kein schlechter Film, aber um ein Massenpublikum zu erreichen, wurde ihm leider einiges von seinem Zauber genommen.
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033. Oh, was musste ich mir alles anhören weil ich diesen Film so lobte, doch
warum finden so viele Menschen diesen Film einfach nur "Langweilig", es
ist Ihr Recht, O.K. doch ich finde man sollte sich öffnen, loslassen
und ihn wirken lassen ! Die gestalten in diesem Film sind einzigarig und
unbedingt sehenswert. Die Botschaft des Filmes sollte sich jeder selbst
suchen. Ich gehe auf Details in diesem Film nicht ein, den die sind zu
genüge beschrieben worden, lassen Sie sich nicht einschüchtern, und
vertreten Sie Ihre Meinung, und stehen Sie dazu!
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034. Ich habe mir die DVD schon vor längerem gekauft und muss sagen das es viele Informationen mit dabei gibt. Ich persönlich mag sehr gerne das Making off leider stört es mich das das Making off auch leider hier nicht ins deutsche übersetzt wurde, sondern einfach nur deutsche Untertitel hinterlegt wurden.
Über den Film kann man sicherlich keine Meinung äußern denn das ist Geschmackssache, aber für den gemütlichen Fernsehabend bietet der Film wirklich alles was man braucht, von Spannung, Unterhaltung bis tränenreiche Szenen und natürlich auch eine Menge Überraschungen.
Im großen und ganzen ist der Preis Top für
dieses Produkt und ich kann jedem empfehlen sich diese DVD einmal an zu
schauen und sich seine eigene Meinung von der ergreifenden Storie zu
machen.
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035. Ein großartiger Film!!
Trotz der vielen Stimmen die hier beklagen, dieser Film sei eine vertahene Chance, finde ich dass es ein gelungener und schöner Film ist, der einen bewegt und fasziniert. Der aber auch viele visuelle Leckerbissen bietet.
Sicher war es überhaupt nicht
dass, was ich, und wahrscheinlich auch viele andere, erwartet haben. Es
ist keine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema „Künstliche
Intelligenz". Aber wenn man mal von dem, was man erwartet oder sich
vorgestellt hat, Abstand nimmt. und dieses Machwerk objektiv betrachtet,
ist es sicherlich einer der besseren Filme der letzten Zeit in diesem
Genre.
„AI" ist eher eine künstlerische, romantische, oftmals
surrealistisch angehauchte Betrachtung des Themas, die manchmal kalt und
steril, dann wieder sehr verspielt und sehr menschlich, ja zuweilen
fast kindisch naiv wirkt und dabei oftmals nicht wirklich viel mit
Wissenschaft oder Science Fiction zu tun hat. Das alles soll aber auch
nicht heißen, dass hier keine philosophischen Fragen behandelt werden.
Die größte Frage dabei ist sicher die Frage des Seins, die bekanntlich
nicht nur kleine „Roboter" bewegt sondern auch jedes andere halbwegs
denkendes Wesen.
Jude Law glänzt hier wahrlich und buchstäblich
(wegen der Wachsschicht auf der Haut) als cleverer und charmanter
Gigolo-Roboter Joe, der hinter seiner „kitschigen" Fassade auch
tiefgründigere Dinge begreift und äußert.
Ich kann diesen Film nur
jedem empfehlen der gerne die „etwas anderen" Filme sieht, die einen
zum Nachdenken bewegen und einfach die Menschlichkeit in uns berühren.
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036. Schade dass man keinen fähigen unabhängigen Regisseur mit der Vollendung
dieses letzten Kubrickstoffes betraut hat. Unter Spielbergs Händen
verkommt der zweifellos interessante Stoff zu einem kitschigen Machwerk,
das nur noch Spuren der vermutlichen einstigen Intention erahnen lässt.
Die eigentlich spannende Frage nach der Intelligenz und was den
Menschen somit im Grunde ausmacht, versinkt in einer Flut von Spielbergs
sattsam bekannten überladenen Bildern, kitschigen Farben, uferlos
ausgedehnten langweiligen Massenszenen, undisziplinierter
Schauspielerführung und infantilen "Regieeinfällen", wobei dieser
grässliche Teddybär besonders zu erwähnen ist, welcher wie ein böses
Menetekel durch den Film torkelt und auch den letzten Rest von
ernsthafter Auseinandersetzung mit dem Thema menschlicher Intelligenz
der Lächerlichkeit preisgibt. So bleibt am Ende nur die Ahnung von dem,
was Kubrick wohl gedacht haben könnte, als er sich mit diesem Stoff
beschäftigte und eine Sehnsucht nach seinen unterkühlten Bildern, seinen
disziplinierten Schauspielern und seiner intellektuellen Brillianz in
der filmischen Umsetzung eines Stoffes. Dieser Film scheint, als wolle
man Kubricks Lebenswerk vergessen machen, eine Form der
Kulturvernichtung, wobei sich Spielberg, der wie kein anderer, den Film
seiner intellektuellen Möglichkiten beraubt und zu einem sentimentalen
und und kitschigen Werkzeug der Massenmanipulation gemacht hat, mit den
Federn eines der grossen der Filmgeschichte schmückt.
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037. Man stelle sich vor, der Mensch verfüge über unendliches Leben. Welch
geistige Möglichkeiten würden ihm offenbart werden. Da sich aber seiner
beschränkten Lebenszeit bewusst, erschafft er eine Vertreterrasse der
dies ermöglicht wird. Zur Story selbst kann man konstatieren, dass die
Menschen es in nicht allzu ferner Zukunft geschafft haben, neues Leben
zu erschaffen. Letztendlich perfekteres Leben, als dass der Menschen.
Der kleine Mechajunge 'David' ist der erste Schritt in ein neues
Zeitalter dieses Planeten. David ist das erste künstlich erschaffene
Lebewesen, dass in der Lage ist, seinen Träumen zu folgen und tut dies
auch den ganzen Film über vehement. Als ein von seiner ihm zugeteilten
menschlichen Mutter verstoßender Mechajunge, ist er auf der Suche nach
der blauen Fee, die ihn zu einem echten Jungen macht, damit seine von
ihm geliebte Mutter ihn auch lieb hat, so wie er sich das wünscht. Er
erkennt dabei in seinem kindlichen Dasein nicht, dass die blaue Fee eine
Märchengestalt ist und nicht in der Lage ihn menschlich zu machen. Erst
2000 Jahre später bekommt er die Möglichkeit dazu, seinen Traum zu
realisieren...vermutlich durch weit fortgeschrittene Nachkommen seiner
Rasse. Man kann nun darüber philosophieren, ob Liebe programierbar ist
oder nicht?! Ich denke es ist nicht utopisch, aber wie auch immer.
Dieser Film ist zweifellos ein Meisterwerk und nur, wer im Stande ist,
sich auf ihn einzulassen wird dieses Erkennen und in den Genuss einer
wundervollen Geschichte gelangen. Für alle eingeschränkten
Kubrickfreunde kann man wohl feststellen. Dieser Film ist einfach zu
gefühlsintensiv für sie und ein rotes weises Licht mit Namen, wartet
auch nicht auf sie um ihnen diesen Film näher zu bringen;-)
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038. Die Diskussion über die Intelligenz, das Bewusstsein, das menschliche
Gehirn, die Verbindung von Körper und Geist, das Klonen, das Individuum
und das „WIE und WARUM" ist zwar nicht neu jedoch faszinierend und
erschreckend zugleich. Im Hinblick auf die Tatsache dass die Forschung
und Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt wagen wir immer wieder
den Blick in die ferne Zukunft und malen Bilder aus zum Themen wie:
Robotik des nächsten Jahrtausends, Gehirn als Rechenmaschine, Mensch
spielt Gott oder Ethik der Kybernetik.
Ich denke es geht in diesem
Film nicht darum eine Antwort auf diese Fragen zu finden - ich bezweifle
dass es nur eine Antwort auf sie gibt - sondern sich eher darauf
einzulassen und auf solche Fragen zu sensibilisieren. Bei diesem
Streifen wird man eingeladen nicht nur stumpf die Technik nach
schneller, flexibler und billiger einzustufen sondern uns der
Verantwortung uns selbst gegenüber und der möglichen Folgen des
technischen Fortschritts bewusst zu werden.
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039. An dieser stelle muß ich Spielberg und seine umsetzung des Filmes wohl
wirklich einmal in schutz nehmen. Meiner bescheidenen Meinung nach ist
dieser Film einfach nur schön. Die Bilder, die Musik, die Schauspieler,
die Geschichte selber.... usw. Und die ganze atmosphäre ist sehr
gefühlsbetont. Aber auch die action kommt eigentlich nicht zu kurz. Als
freund von allen guten Filmen kann ich diesen hier nur wärmstens
empfehlen.
Das ist natürlich kein Filmchen wo man sein Hirn und Herz
ausschalten kann. Man muß sich schon öffnen können und sich vor allen
dingen auf den Film einlassen, sonst kann man seinem Zauber auch nicht
so erliegen. Ganz klar, wer keine SciFic mag ist hier natürlich auch
nicht so richtig bedient, aber der Film bietet weitaus mehr als nur
SciFi, es ist jede menge gefühl und auch gefühlskälte zu spüren und im
eigentlichen sinne geht es einfach nur um Liebe. Mutterliebe!!! Selbst
gerade Mutter geworden konnte ich mich dem natürlich nicht entziehen.
Einer der besten Filme der letzten Jahre. Auf jedenfall sollte man den
Film gesehen haben, alleine schon deshalb um mitreden zu können.
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040. Auf sich allein gestellt versucht der als Ersatzkind konzipierte Roboter
David, seine Herkunft und das Geheimnis seiner Existenz zu ergründen.
Er empfindet Gefühle und versucht seine Träumen zu verwirklichen, doch
seine "menschliche" Umwelt behandelt ihn wie eine Maschine, wie ein
Spielzeug, wie ein totes Ding. Im Grunde ist die Geschichte nicht nur an
Pinocchio angelehnt, sondern eine moderne Fassung davon: Wie wird aus
einer mechanischen Puppe ein wirklicher Junge? Hintergründig geht es
dabei um die Frage aller Fragen: Was verleiht dem Menschen
Menschlichkeit? Die Liebe? Die Kreativität? Der Tod? - Spielbergs
überzeugende Antwort: Menschlichkeit ist nicht eine Eigenschaft, die man
hat oder nicht hat, sondern menschliches Wesen entwickelt sich aus dem
Umgang mit dem anderen, aus der Fähigkeit zur Liebe. Daher ist es mit
unserer Menschlichkeit in Wahrheit nicht gut bestellt. In einigen sehr
eindrucksstarken Szenen wird dieser Erkenntnisgewinn vermittelt, dabei
muss sich der Zuschauer auf teils verstörende Bilder und ein Wellenbad
aus Gefühlen einstellen. Nach einem sehr rührseligen Einstieg folgen
unvermittelt brutal harte Sequenzen, die die Verfolgung der neuen
Minderheit der mechanischen Wesen in Analogie zu den
Christenverfolgungen ausmalen. Leider verflacht der Film gegen Ende, da
keine Identifikationsmöglichkeit mehr mit den handelnden Personen
besteht. Unklar bleibt im Film selbst auch, wer die
"Flüssigkristall-Wesen" sind, die 2000 Jahren nach dem Aussterben der
Menschheit die Erde beherrschen. Offenbar handelt es sich nicht um
irgendwelche Aliens, sondern um perfektionierte Nachfahren der
mechanischen Wesen, die nun am Ende der Zeiten bemüht sind, die
erloschene menschliche Spezies zu erforschen und zu würdigen. Zu loben
sind allerdings vorzügliche Leistungen der Schauspieler und der
Special-Effects-Abteilung.
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041. Meiner Meinung nach ist "A.I.", nach "Schindler's Liste" der beste
Steven Spielberg Film. Dem Standard Kinopublikum war "A.I." natürlich
zu anspruchsvoll (Hirn ausschalten ist hier nicht drin), und den
Kritikern war er nicht anspruchsvoll genug. Irgendwie konnte es dieser
Film niemandem (bis auf ein paar Auserwählten) wirklich recht machen,
wie schon Kubrick's letzter Film "Eyes Wide Shut". Für mich jedenfalls
gehört "A.I." zu den ganz großen Filmen des neuen Jahrtausends.
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042. Genau wie seine Entstehung ist auch der Film: zwiespältig und von zwei
"Handschriften" geprägt, die nur bedingt zusammenpassen. Da ist zum
einen Stanley Kubrick, der meisterliche Ausloter von Innenwelten: die
geniale Idee eines nahezu perfekten Robot-Kindes, das so menschenähnlich
ist, dass seine Umwelt mit ihm kommuniziert, wie sie es mit jedem
andern Knaben täte. Die kammerspielartige Situation einer Familie, die
eine "gefühlsfähige" Maschine adoptiert, ist ausgezeichnet gelungen,
psychologisch raffiniert erzählt. Doch nach einer gewissen Zeit geht die
Spielbergsche Action-Schiene los. Die filmische Erzählung verlässt den
realistischen Pfad und wird zum Märchen. Sicherlich entfalten beide
Ebenen ihren Reiz, und doch würde man wünschen, dass der Film sich
einheitlicher entwickelt.
Haley Joel Osment spielt den
Maschinen-Knaben sehr lebendig und in der genau richtigen Gefühlslage
zwischen Verstörung und kindlicher Zuversicht. Seine Adoptivmutter
dagegen, Frances O'Connor, kommt kaum übers Badezimmer-Model für
gehobene Ansprüche hinaus: apart zurechtgemacht, aber ohne Tiefe.
Die
Bildwelt des Films ist durchwegs aufregend und entführt in eine
berückend andere und zugleich wieder allzu heutige Welt, wo Unheil und
Glück, wie seit Urzeiten, in heikler Ehe koexistieren.
Man könnte den
Film als Wundertüte sehen, die für jeden etwas enthält: philosophische
Reflexion von Grundfragen, knallige Action, fantastische visuelle
Kreationen und teilweise glänzendes Set-Design. Ob das alles wirklich
zusammenspielt, bleibt fraglich. Und doch wird A.I., die Zusammenarbeit
zweier Film-Genies, als kurioses Einzelstück in die Geschichte eingehen.
Schon deshalb zum Kauf empfohlen.
Zudem ist die DVD gut
ausgestattet. Sie wartet mit ordentlichem Bild und Ton auf. Recht
interessant sind Spielbergs Äusserungen über den jahrelangen Austausch
mit dem Einzelgänger Kubrick. Man wünschte, sie hätten sich in der
wirklichen Arbeit zusammengerauft. Stattdessen hat Kubrick sich höflich
ins Jenseits verzogen, um dem gewieften Macher das Feld zu öffnen...
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043. So, ich verstehe es halt nicht! Da wird die schön aufgemachte DVD
überall verschleudert und keiner scheint sich so ganz für dieses
emotionsstarke Märchen (im besten Sinne des Wortes) begeistern zu
können. Dabei ist der kleine Bursche, den jeder "The sixth sense" gerade
zu beeindruckend fand, hier auch wirklich fabelhaft. Die Idee zu dem
Film stammt von Stanley Kubrick der gar nicht anders kann, als
anspruchsvoll anzurühren, naja und umgesetzt wurde das ganze von Steven
Spielberg, der zwar mal kitschige Ausfälle hat, aber selbst die rettet
er mit der aufrichtigen Absicht, den unverdorbenen, ursprünglichen
Disney-Punkt bei dem Zuschauer mit seiner Licht- und Musik-Magie zu
treffen. Zusammengefasst: Jene die Michael Ende, Tolkien oder auch Neil
Gaiman mit offenen Herzen lesen, denen solche Geschichten persönlich
werden können, jenen sei dieser Film uneingeschränkt empfohlen.
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044. Das Gute zuerst:
Die Schauspieler sind ausgezeichnet!
Die
Geschichte ist gut. Es sollte jedoch nicht unausgesprochen bleiben, dass
exakt das selbe Grundmotiv (Künstliche Lebensform kämpft um sein Recht
auf Leben) schon einigen Filmen zu Grunde liegt. Der herrausragenste
davon ist sicher "Blade Runner".
Das weniger Gute:
Die Umsetzung!
Die
Kulissen wirken manchmal billig und studiohaft. Das passt mit den,
teilweise, wirklich großartigen Szenen aus dem Computer nicht zusammen.
Über Spielbergs süßliche Art lässt sich streiten ...
Das
deutlichste Zeichen für eine mäßige Umsetzung ist jedoch: Keine einzige
Szene, kein Bild, kein Dialog hat sich ins Gedächtnis eingebrannt!
Denkt
man zum Beispiel an Blade Runner: alleine die Szene in der Roy seinem
Schöpfer Dr. Tyrell gegenübertritt, wie könnte man diesen Dialog jemals
wieder vergessen?
Wer, der Kubriks 2001 gesehen hat, könnte das rot
glühende Kameraauge von HAL und seine sanfte, kalte Stimme je wieder
vergessen?
Was am Ende von AI bleibt ist gute Unterhaltung mit Niveau aber leider kaum mehr.
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045. Meiner Meinung nach der beste Spielberg bisher. Besonders wenn man die
Nachfolgen betrachtet (Minority Report: ein sehr guter Thriller, aber
viel weniger Tiefe. Catch me if you can: kaum zu glauben, dass Spielberg
dabei selbst die Finger im Spiel hatte.) Tolle Kamera, Szenen, Schnitt,
Musik, alles perfekt, ebenso wie die ambitionierten, einsatzfreudigen
Schauspieler.
Die Story - traumhaft umgesetzt, mit vielen
außerordentlich originellen Einfällen und mit großer Empathie und
Emotion erzählt (obwohl die literarische Vorlage das nicht einmal im
Ansatz vermuten lässt) - muß einem liegen. Wer nichts für SciFi übrig
hat, wird sich wohl auch mit diesem Film nicht leicht anfreunden können.
Hier kann ich nur empfehlen, die Geschichte aus der Perspektive der
großen Sehnsucht, von der hier erzählt wird, zu sehen.
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046. aber dieser Film ist nun wirklich l-a-n-g-w-e-i-l-i-g!
Zwar ist die
Geschichte nicht schwer zu verstehen, aber zu oft gibt es Momente, die
wirklich sowas von unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen sind.
Zwei Punkte deshlab, weil die Schauspieler wirklich ihr Bestes gegeben haben...
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047. Der Film thematisiert ein sehr schwieriges Thema. Des Menschen Traum eine Maschine zu bauen, die wie ein Mensch denkt, fühlt und lebt.
Um dies geht es in diesem Film und kurzzeitig um das Drama einer jungen Familie dessen Kind scheinbar unheilbar krank ist. Der Ehemann glaubt vor lauter Liebe das richtige zu tun, als er ein Roboterkind als "Ersatz" mitheimbringt.
Seine Frau ist komplett durcheinander ... was fühlt sie? Fühlt sie richtig? ... ein Ersatz? ... mein Kind?
Und dabei ist auch noch der Roboterjunge ... perfekt programmiert ... fähig Liebe zu empfinden "lebt" er in einer Umgebung, die ihn nicht akzeptiert, da er ein Roboter ist - er weiß es jedoch nicht ...
Den Schluß verrate ich hier nicht. Soll sich jeder seine Meinung - wie immer - selbst bilden.
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048. Einer der besten Filme von Spielberg. Den Film muss man gesehen haben.
Science Fiction vom Feinsten. Anspruchsvolles Kino, das anscheinend
nicht jeder in der Lage ist zu verstehen. Die zum Teil negativen
Kritiken sind fuer mich auf jeden Fall nicht nachvollziehbar!
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049. Worum geht es in A.I.? Platt formuliert geht es um einen kleinen Roboterjungen, der nur allzu gerne ein Menschenkind wäre. Richtig, die Story gab's schon mal, besser bekannt als Pinocchio, die kleine italienische Holzpuppe, die eben Mensch sein will. Soviel dazu, wahrscheinlich gibt es noch viel mehr ähnliche Geschichten.
Kurz gesagt, die Grundidee ist nichts Neues, aber in dieser Version sehr charmant umgesetzt. Den "Pinocchio" spielt hier Haley Joel Osment. Er wurde in einer nicht allzu fernen Zukunft erschaffen, um das im Koma liegende Kind einer Familie zu ersetzen. Zunächst sind alle skeptisch, aber nach kurzer Zeit ist alles perfekt und die Traumfamilie wieder intakt. Tja, und dann wacht der fast tot geglaubte Sohn aus seinem Koma auf und ist bald wieder putzmunter. Da fängt das eigentliche Drama an, denn die beiden Jungen werden zu Rivalen um die Mutterliebe. Der Menschenjunge gewinnt durch Intrigen u. der kleine Roboter, der mittlerweile Gefühle entwickelt hat, muß das Haus verlassen. Soweit so gut. In der freien Welt trifft er dann den Sex-Roboter Gigolo Joe (gespielt von Jude Law) u. macht sich mit ihm auf die Suche nach der "Blauen Fee", die er aus dem Pinocchio-Buch kennt, denn die blaue Fee verwandelt Puppen in Menschen. Er findet zunächst aber nicht die Fee, sondern den Professor, der ihn entwickelt hat u. stellt fest, daß er nicht individuell ist, sondern eine Massenproduktion für Familien ohne Kinder. Nach dieser Erkenntnis stürzt er sich ins Meer.
Hätte der Film an dieser Stelle aufgehört, hätte ich ihn genial genfunden. Ein Roboter, der sich nichts sehnlicher wünscht, als daß ihn die blaue Fee in einen Menschenjunge verwandelt, dabei aber eigentlich von selbst zu einem Menschen geworden ist.
Ja, und was dann passiert, das wissen nur die Götter. Dann folgen noch mal unendliche 30 Minuten mit irgendwelchen Pseudo-Deutungs-Schwangeren Phrasen, Geschichten, Einblendungen, was auch immer. Ich kann nur soviel sagen, immer wenn ich dachte, das ist jetzt das Ende, ging der Film weiter... und weiter... und weiter... und als er dann wirklich zu Ende war, war ich nur noch verwirrt und bin es ehrlich gesagt jetzt noch. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich mag Filme, die verwirren und zum Denken anregen. Aber solche, wo ich die ganze Zeit das Gefühl habe, daß man sich einfach nur nicht auf ein Ende einigen konnte bzw. ich ständig abschalten will, um dem Film selber eigenmächtig ein Ende zu bereiten, das ist einfach zu viel!
Stanley Kubrick hatte eine tolle Idee u. sicherlich auch ein tolles Konzept. Und wenn er den Film noch hätte drehen können, dann wäre er sicherlich viel düsterer geworden. Steven Spielbergs "kinderfreundlichere" Erzählart ist trotzdem sehr fesselnd und die ersten 30 Minuten habe ich nur über die neusten Scienc-Fiction-Tricks gestaunt. Aber irgendwie waren Kubrick und Spielberg nur zu zwei Dritteln kompatibel.
Hervorheben muß man mal wieder die überdurchschnittlich hervorragende Schauspielleistung des Haley Joel Osment. Dieser Junge ist unglaublich! So jung u. so talentiert, daß er einen Teil der Magie des Films alleine trägt. Erwähnenswert ist auch Jude Law als Gigolo Joe, wobei er nur eine Nebenrolle hat, aber einen Roboter sehr glaubhaft verkörpert. Die Mutter ist ein bißchen zu schön u. zu verzweifelt u. der Vater nicht weiter erwähnenswert. William Hurt spielt den Erbauer des "Pinocchios", also sozusagen Gepeto u. hat nicht viel zu tun im Film.
FAZIT: Der Film ist auf jeden Fall
sehenswert. Hätte ein Meisterwerk werden können, scheitert letztendlich
wohl an der Kombination Kubrick/Spielberg. Wer weiß?
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050. Der Film macht auf beklemmende und unglaubliche Art und Weise klar, wie es in wenigen Jahrzehnten auf unserer Welt aussehen kann. Viele haben den Film schlecht bewertet auch die Presse teilweise - ich kann Ihnen nur raten sich den Film einmal genauer anzuschauen! Es ist eine der genialsten Science Fiction Verfilmungen, die ich je gesehen habe! Ein Absoluter Tipp für ANSPRUCHSVOLLE Zuschauer!
Volle Punkte!
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051. Der Vergleich zu der Idee aus Pinochio ist sicherlich die beste
Paralelle die man ziehen kann. Auch filmisch ist das durchgesetzt
worden, das einzige, was vielleicht für manche nicht so toll ist, ist
das Ende des Films, wo kein Happy End vorkommt. Die Idee und die
Atmoshere ist gelungen, mir schien die Handlung ein wenig statisch zu
sein. Ein sehenswertes Spektakel, der unser Pinochio im Zeitalter der
geneschischen Manipulation und Konstruktion transponiert.
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052. ...als ich mir diese DVD kaufte. Die Mischung aus Science Fiction, Märchen und was weiß ich noch alles, langweilte mich so, dass ich in den 140 min immer öfter daran dachte, die Fernbedienung in die Hand zu nehmen und dem Grauen ein Ende zu setzen.
Ich glaube Stanley Kubrick rolliert in seinem Grabe, über diese nicht gerade Meisterhafte Umsetzung des Stoffes durch Spielberg.
Spielberg
kupferte meiner Meinung nach hemmungslos bei Filmen ab, wie: Der 200
Jahre Mann ( mit Robin Williams), Blade Runner und auf der Flucht (beide
mit H.Ford), und natürlich Pinocchio.
Jeder einzelne Film für sich
ein Kultfilm, ergibt ein Mix aus den selbigen allerdings ein buntes
Allerlei, welches auch durch die guten Spezial-Effekte nicht besser
schmeckt. Wächst bei Pinocchio doch wenigstens die Nase wenn er lügt,
wächst hier nur die Langeweile beim Zusehen.
Am Ende des Films
blieb mir dann doch fast noch der Kartoffelchip im Halse stecken, als
gesichts- und geschlechterlose Aliens auftauchen, den Hauptdarsteller
Haley Joel Osment aus seinem Kälteschlaf wecken (..kommt mir doch
irgendwie bekannt vor... ) und ihm seinen Herzenswusch erfüllen möchten
und somit dem Ganzen echt die Krone aufsetzen. Nein, nicht Spielberg
wegen seiner schlechten Leistung dem weissen Hai vorwerfen, sondern aus
dem Blechjungen na was, einen richtigen Jungen zu machen. Gott sei Dank
können die auch nicht alles. Fortsetzung somit ausgeschlossen. Danke oh
Herr, Amen.
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053. Für einmal angucken ist der Film ja recht lieb. Man muss vor allem die Spezial Effekte loben. Hervorzuheben ist auch die Darstellung der Zukunft. Nichts wirkt wirklich unrealistisch. Alles könnte so auf uns zukommen. Vor allem wie die Menschen mit den "Mechas" verfahren usw. Der Film wirkte auf mich wie eine Neuerzählung von Pinoccio mit ein bischen Alice im Wunderland touch. die Gefühlsduselei nervt zeitweise ein wenig ist bei dem Thema aber nicht zu verhindern.
Es handelt sich hier um
eine sehr melancholische Geschichte. Wie so oft hat auch hier der Mensch
letztendlich keine Überlebenschance. Nur ein kleiner "Mecha" wird
irgendwann wieder von langen, gesichtslosen Ausserirdischen ausgebudelt
...
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054. Als ich ein Kind war, hatte ich viele interessante Ideen. Als ich älter
wurde, haben viele Menschen diese Ideen umgesetzt und die Träume wurden
etwas weniger. Dieser Film ist erstaunlich. Er lässt uns in eine
mögliche Form der Zukunft schauen, von Menschen die mit menschlichen
robotern zusammenleben - mehr oder weniger. Interessant ist die
Handlungsweise des kleinen Roboterjungen, der unbedingt ein Mensch
werden will und die damit verbundenen Konflikte aufgrund seines
ausgewachsenen Verstandes und der Tatsache, Gefühle zu empfinden. Wenn
man sich selbst sieht, in Massenfertigung hergestellt... oder wenn man
Hoffnungen, Träume und Gefühle als Roboter entwickelt - was ist dann?
Dieser Film ist unbeschreiblich schön und sollte in keiner Sammlung
fehlen - in KEINER. Manchmal glaube ich, man sollte Kinder Fragen wie
die Zukunft aussieht, damit wir wissen, wie wir eines Tages mal leben
werden. Wir sollten gut zuhören und unsere Zukunft wie einen Schatz
behandeln. Was wir jetzt geistig und mental formen, wird den Weg für die
Zukunft anderer Menschen schaffen. Die Zukunft liegt in den Kindern.
Die Zukunft liegt in uns allen, zusammen.
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055. Steven Spielberg nahm sich des unverfilmten Projektes "A.I." an, nachdem der legendäre Stanley Kubrick im März 1999 gestorben war. Der wollte das von ihm geschriebene Skript zum Film schon seit längerem realisieren, schob dies aber immer wieder auf, da er die für die Spezialeffekte erforderlichen technischen Möglichkeiten als noch nicht ausgereift genug erachtete.
Die zu Grunde liegende Story ist in der Zukunft angesiedelt und erzählt von der Odyssee des kleinen Androidenjungen David (Haley Joel Osment), der aufgrund einer neuartigen Computertechnologie emotionale Zustände und Liebe empfinden kann. Allerdings erkennt David schnell, dass er nur als ein Mensch geliebt und als gleichwertig respektiert wird, was zu immer größeren Konflikten mit seinem menschlichen Bruder Martin führt, der aus Eifersucht alles versucht, um David in den Augen seiner Mutter zu diskreditieren. Infolgedessen wird David letzten Endes von seinen Eltern aus seinem neuen Zuhause verbannt und von seiner Mutter in einem abgelegenen Waldstück ausgesetzt. Von nun an auf sich allein gestellt, macht er sich mit seinem neuen Freund Joe (Jude Law), einem Androiden, der zum 'Gigolo' programmiert wurde, auf die Suche nach der am Ende der Welt zu findenden "Blue Fairy", die David zu einem richtigen Menschen machen soll.
Was die darstellerischen Leistungen anbetrifft, so muss man besonders Protagonist und Nachwuchstalent Haley Joel Osment hervorheben, der den Betrachter in diesem Film mit seiner beeindruckenden Ausdrucks- und Wandlungsfähigkeit überzeugen kann. Auch atmosphärisch vermittelt "A.I." die Grundstimmung einer veränderten, zukünftigen Welt, die mit vielen erstklassigen Spezialeffekten über die gesamte Laufzeit des Films aufrechterhalten wird. Vom visuellen Standpunkt aus betrachtet bietet der Film alles, was man sich wünschen kann.
Einzig auffallender
Makel des Films ist die teilweise ins Sentimentale abgleitende Erzählung
der Geschichte, die Spielberg besser nach den Vorstellungen Kubricks
hätte verwirklichen sollen. Die Suche nach dem Menschsein, nach dem, was
den Menschen eigentlich zum Menschen macht, kommt insgesamt zu kurz.
Spielbergs Version lehnt sich mehr an das Märchen von Pinocchio an. Eine
tiefgründigere Auseinandersetzung mit dieser Thematik musste seiner
Vorliebe für das Erzählen moderner Märchen weichen.
Doch dessen
ungeachtet bleibt der Film bis zum Schluss anziehend. Ein absolut
sehenswertes Science-Fiction-Drama, das ich hiermit weiterempfehle.
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056. Vielleicht muss man in der richtigen seelischen Verfassung sein, um
diesen Film zu verstehen, und obwohl ich weder ein Anhänger von
Kinderfilmen bin, noch mit SiFi sehr viel anfangen kann, so hat mich
diese Werk so emotional bewegt wie lange kein Film
davor!
Ein kleiner Roboterjunge auf der Suche nach Zuneigung und Liebe, die
er für ihn unverständlich nie erhält, gibt er sich in seiner
Verzweifelung einer Illusion hin, und ist am Ende zufrieden damit,
einmal die Worte" Ich hab Dich lieb!" und "Ich habe Dich schon immer
lieb gehabt!" zu hören! Dann ist der Film zuende,
denn er ist angekommen in dem Land, wo die Träume geboren werden!
Ich finde allerdings, daß er jetzt in dem Land ist, wo alle Träume hinführen, denn mehr kann auch nicht mehr kommen!
Wer sucht nicht danach, und kann sich der, der das Glück gefunden zu
haben scheint, sich ganz sicher sein, daß es sich hierbei nicht um eine
große Illusion handelt!Dieser Fim ist jedenfalls der Hammer, und obwohl
er leider in der Mitte total kippt, hat alles am Ende wieder eine Sinn,
und wer den nicht versteht, oder verstehen will, dem kann
wahrscheinlich auch die blaue Fee nicht mehr helfen!
Vielleicht wollte dieser Film gar nicht mehr erreichen, als eine
ganz kleine Botschaft rüberzubringen, und wer ihn mit anderen Ewartungen
sieht, ist natürlich enttäuscht, aber nur, weil mann etwas nicht
begreift, muß es ja nicht schlecht sein!
Darüber sollten alle Kritiker mal nachdenken!!
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057. Die schriftliche Vorlage von Brian Aldiss war zwar ebensowenig ein
Reißer, aber sie ist in diesem Film kaum noch wiederzuerkennen. Aus
einer gesellschaftlichen Satire hat Hollywood einen Kitschfilm gemacht.
In diesem sind sicherlich alle Elemente enthalten, welche die Leute ins
Kino locken (Endzeitstimmung, Technik, Computergenerierte Bilder, ein
niedliches Jungengesicht mit dazugehörender traurigen Geschichte, sogar
Außerirdische!). Aber alles ist bis an die Schmerzgrenze überzogen, eben
kitschig und überaus klischeebehaftet. Spielberg hat weder sich selber
noch den SF-Begeisterten einen wirklichen Gefallen getan. Wahrscheinlich
war diese Produktion für ihn nicht mehr als ein Lückenfüller, sozusagen
um die B-Seite vollzukriegen.
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058. ...und das nicht, weil ich ihn schlecht fand. Ganz im Gegenteil. Es ist
kein Happy-End was wir da sehen. Es ist schlimmer. Wir erleben einen
Jungen der am Ende einen einzigen Tag voll Glücks bekommt und sich damit
zufrieden gibt. Danach gibt es nichts mehr für ihn. Nur eine lange Ruhe
in der er sich damit zufrieden gibt. Versucht man sich jetzt an die
Stelle Davids zu stellen, dann würde ich daran mehr kaputtgehen, als an
einer Endlosschleife mit der blauen Fee. Genau ab dem Moment in dem
David seiner Mutter nochmal durch die Haare streicht und sie wach wird
fängt auf garkeinen Fall ein Happy-End an, sondern nur das, was sich
David gewünscht hat. Ein Mal wenigstens Glück zu spüren. Jude "Gigolo
Joe" Law legt auch eine Darstellung hin, wie nur selten. Er gefiel mir
bisher sehr gut nur in diesem Film, in Existenz und in "Music from
another Rom". Sorry, dass ich von diesem Film den ich gerade erwähnt
habe den deutschen Titel nicht kenne, aber ich glaube er ist hier nicht
mal erhältlich. Ich finde man sollte sich einfach mal auf den Film
einlassen nicht mit der Erwartung einen verstörenden Film zu sehen,
sondern ein Sci-Fi Märchen der besonderen Art. Denn so kann der Film
noch lange im Denkverfahren des Zuschauers bleiben und ihn rühren, wenn
möglich. Und selbst wenn Kubrick diesen Film gehasst hätte: Er fand ihn
gut genug für Spielberg und das sollte man als Fan beider Filmemacher
akzeptieren und würdigen. Ich tue es jedenfalls.
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059. Bei A.I. handelt es sich um einen Film, der eigentlich in keiner
DVD-Sammlung fehlen darf. Spielberg verknüpft hier eine düstere Vision
der menschlichen Zukunft, derzufolge nicht nur die Umwelt sondern auch
die Moral der Menschen einen rapiden Absturz erleben wird, mit der von
ihm gewohnt perfekten technischen Rafinesse. Eine sagenhaft bewegende
und ergreifende Geschichte, die zum Nachdenken anregt, zieht den
Zuschauer unweigerlich in ihren Bann und lässt ihn bis zum furiosen Ende
nicht los. Die eindrucksvollen Bilder, die hervorragenden Schauspieler
und der wundervolle Soundtrack von John Williams sorgen dafür, dass man
immer wieder Freude an diesem Werk haben wird.
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060. Weil Überbevölkerung droht, wird Geburt limitiert. Diejenigen, die kein
Glück haben, können sich mit Robotern trösten. Eine neue
Robotergeneration stellt "David" dar, der von seinem Schöpfer zur Liebe
konditioniert wurde. Als seine "Familie" ihn nicht mehr braucht, findet
er sich ausgesetzt im Wald wieder. Dort trifft er andere Roboter,
ähnlich Leidengenossen wie er. Mit einem tut er sich zusammen und sucht
die Erfüllung seiner Liebe.
Dabei wird er schließlich in die Zukunft
verschlagen und bekommt von Ausserirdischen seine Erfüllung - die Liebe
seiner (geklonten) Mutter.
Ich glaube, durch diese kurze
Zusammenfassung wird schon ein wenig klar, wie wirr die Geschichte ist
und das Spielberg sie besser nicht von Kubrik übernommen hätte. Die
Aussage bleibt unklar, mehrmals war ich der Meinung der Film wäre zu
Ende - leider nein. Einzig für die ethische Frage wie Menschen mit
künstlicher Intelligenz umgehen sollten/würden gibt der Film
interessante Einblicke - das ist aber schon alles.
Auch hier meine Empfehlung: Höchstens einmal ausleihen!
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061. Ich habe dieses Werk im Kino gesehen und war schwer beeindruckt. Jedoch
ist es eine Illusion und ich war fast bedrückt, kurz nach dem Film. Es
wird die volle Bandbreite von Liebe zu Kindern, Eltern zum Kind, Kind
zur Mutter, Kind sucht Mutter bis zum Exzess ausgereizt. Das Roboter mit
menschlichen Gefühlen und Ängsten, die nicht mehr ins System passen wie
in Gladiatorenkämpfen eingesetzt werden, ist nur ein kleiner Hinweis
wohin der Regisseur glaubt, daß die Welt hingehen könnte. Die Hoffnung
sind Wesen (vielleicht Zukunftsmenschen) mit nur den besten
Eigenschaften die dem kleinen Buben, der als Roboter nicht stirbt,
sondern auf eine Gefühlsregung seiner "Mutter" wartet, endlich schlafen
lassen, im Gefühl er wird geliebt. Für eine reale Mutter ist das das
wirkliche Ende (doch bis dahin eine Tortur), sehr theatralisch, fast
kitschig. Aber es ist Science Fiction und unter dieser Annahme ist es
das perfekte Ende und ein guter Film, der tiefer geht, als man möchte,
wenn man es zuläßt.
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062. In einer nicht allzu fernen Zukunft entsteht in einem Forschungslabor der erste intelligente Roboter mit menschlichen Gefühlen in der Gestalt des elfjährigen David.
Aber seine "Adoptiveltern" sind mit dem künstlichen Ersatzkind überfordert und setzten ihn aus. Auf sich allein gestellt versucht David, seine Herkunft und das Geheimnis seiner Existenz zu ergründen.
Damit beginnt eine unglaubliche Odyssee voller Abenteuer, Gefahren und geheimnisvollen Begegnungen ...
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063. Ich will weniger über Inhalt oder technische Ausführung schreiben,
sondern dies bemerken: nur wenige andere Filme werden hier so wie A.I.
entweder scharf abgelehnt oder hoch gelobt. Das ist zumeist ein Zeichen
von Emotionalität und Charakter eines Films. Je schärfer das Pro und
Contra, umso interessanter nachzufassen, woran es liegt. A.I. ist kein
Terminator-James Cameron-Film. Es ist kein Kubrick-Film (auch wenn das
manchen zu enttäuschen scheint). Es ist ein Spielberg-Film, dessen
gefühlsbetonte Science-Fiction-Epen ihren Stil haben, der hier aber
deutlich weiterreicht und die dem Film vorangehende Zusammenarbeit mit
Kubrick durchblitzen läßt. Ich persönlich finde die wechselnden
klimatischen Stimmungen des Films hervorragend. Die Ideen sind teilweise
unglaublich, die Kamera klasse. Zudem ist die DVD extrem gut
ausgestattet. Ich würde in jedem Fall diesen Film zum Kaufen empfehlen
unter folgenden Bedingungen: vergesst, was ihr darüber gehört oder
gelesen habt und bringt eine gehörige Portion Romantik und Freude zum
Träumen mit. Dies ist eigentlich kein intellektueller Film, jedoch
durchaus zum Nachdenken geeignet und in jedem Fall perfekt produziert.
Ich gebe eindeutig 5 Sterne und würde auch noch einen sechsten
dazureichen.
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064. Der Film an sich macht am Anfang einen guten Eindruck und verspricht mal
wieder etwas Kost zum mitdenken statt sich nur beriseln zu lassen.
Leider merkt man recht schnell wo Spielberg das Heft in die Hand
genommen hat nachdem Kubrik gestorben war. Der Film verliert seine
dunkle Atmosphäre und wird kitschig, kindisch bund. Der Hammer ist aber
der Schluß...man denkt der Film ist vorbei und sagt sich: "Wow, hätte
nicht gedacht das der sowas kann." aber ne, zu früh gefreut. Spielberg
beweist wieder einmal das er von Konsequenzen einer Story keine Ahnung
hat und setzt ein gekünsteltes Happy End auf was so schlecht ist das es
die eh schon dürftigen Rest gar vernichtet.
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065. Jeder der 'zart besaitet ist' und dass ist nicht negativ gemeint, sollte mit Vorsicht an diesen Movie herangehen. Die Darsteller (besonders Haley Joel) vollbringen super Leistungen und bringen den Film dem Zuschauer näher. ABER spätestens nachdem die 'Mutter' den Kleinen ausgesetzt hat, beginnt der Alptraum für Zuschauer und den Jungen. Der Film ist sehr tiefgängig aber auch beklemmend und angsteinflössend. Man braucht nach dem Film eine gewisse Zeit wo man sich einfach nur erholen muß, und dass macht man am besten nicht alleine. A.I. kann ich nur empfehlen, denn er befasst sich mit einer möglichen Zukunftsvision die jetzt wo die 'Klon Babys' geboren wurden gar nicht mehr SO abwegig seint. Der Zuschauer sollte auf jeden Fall auf alles gefaßt sein, denn ein 'Sunshine-Happy-Good-Mood-Movie' ist A.I - Künstliche Intelligenz sicher nicht.
Fazit: Traumata ähnliche Zustände sind nach ein paar Tagen wieder abgeklungen und man beginnt die ganze Sache vom objektiven Standpunkt zu betrachten. Jedoch ist A.I. genau wie 'Die letzten Glühwürmchen' (Anime) kein Film für einfach mal so zwischendurch. Sollte in keiner Sci-Fi Collection fehlen oder in keiner DVD Collection die sich mit guten und zum Denken anregenden Filmen befasst.
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066. Na ja.Die erste hälfte des Films ist echt spitze sie verspricht einen
guten Film.Aber leider ein Wendepunkt,der die Geschichte ab da sehr sehr
unrealistig gestaltet.Sehr Schade,weil nämlich die Besetzung spitzen
klasse ist besonders Haley Joel Osment
der meiner meinung nach einen
Oskar für diese Rolle gewinnen soll und auch die Spezialeffekte sind
klasse.Auch die Regie führt einer der besten Regiesseure der Welt,der
auch schon mit seinen Filme Oskar's gewann.Trotzdem ist er für mich sehr
enttäuschent.Einmal anschauen das Reicht dicke.
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067. Ich hoffe inständig dass dieser Film nicht mit Kubrick in Verbindung
gebracht wird. Denn alle die denken dass er damit etwas zu tun habe und
die Kubrick möglicherweise nicht kennen, werden hier nachhaltig
traumatisiert. Wovon? Von einer hanebüchenen Kitsch-Attacke, die sogar
für Spielberg-Verhältnisse untragbar ist. Nach einer guten
Dreiviertelstunde des vielversprechenden Films ist man wirklich ganz
heiss und denkt wow, das hätten wir Spielberg ja gar nicht zugetraut!
Dann aber kommt der Schlag ins Gesicht: Da wird dann eine Kitschattacke
an die nächste gereiht, es wird nur noch geheult oder unlogische
Anekdoten aneinandergereiht, und richtig schlecht ist mir dann beim
Auftreten der spindeldürren Aliens geworden, die da gnädigerweise den
Sohn nochmal in die Arme seiner Mutter führen, was freilich nur noch
solchen Tränen entlockt, die die Gabe haben auf Logik und Tiefgang
verzichten zu können. Der Film hat darüber hinaus derart Überlänge, dass
man soviel Groschenromansentimentalität gar nicht auf einmal verkraften
kann. Ich musste etwa vierzehn mal pausieren, um das Gejammer überhaupt
noch aushalten zu können. Auch der Aufstand der Maschinenmenschen ist
ausschweifend und öde, und mir wird beim besten Willen kein roter Faden
sichtbar. Verschenkte erste 45 Minuten! Ich würde diesen Film nicht mal
für Geld ein zweites mal schauen. Und bitte: Kubrick hatte damit nichts
zu tun. Was Spielberg hier betreibt ist Leichenschändung.
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068. Als damals die Vorschau lief und man noch nicht all zu viel über den
Film wusste war mir klar dass ich ihn sehen musste.Die Idee ist auch
wirklich gut und die Schauspieler allen voran Hailie Joel Osment und
Jude Law sind auch überzeugend.Ja sogar die erste Hälfte des Films ist
recht spannend und überzeugt. Das schlechte an diesem Film ist wirklich
das Ende. Ich habe nichts gegen ein wenig kitsch in Filmen aber das die
Hauptperson noch einen Tag mit seiner "Mutter" verbringen darf ist
gradezu lächerlich und wenn am Ende diese komischen silbernen Aliens zu
ihm zum Raumschiff kommen kommt einem normalen Menschen doch wirklich
das Kotzen. Traurig ist auch das Spielberg seine Begabung (siehe
"Schindlers Liste") so zum Fenster rausschmeißt.Wer gutes Science
Fiction von Spielberg sehen möchte sollte lieber warten bis "Minority
Report" auf DVD rauskommt.
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069. Auf jeden Fall wird man dem Film nicht gerecht, wenn man allzu schnell den Daumen nach unten zeigt.
Schließlich sind die komplizierten Zukunftsvisionen nicht in vergleichsweise knappen 140 Minuten abzuhandeln.
A.I. ist ein Film, den man sich mehrmals anschauen kann und über den es sich lohnt nachzudenken. Gerade der Schluß - und damit meine ich nicht die wohl unvermeidbare Spielberg/Hollywood-Kitsch-Soße - ist recht originell.
Insgesamt "nur" 4 Sterne, weil der letzte "Kick" fehlte, um den Film zum Kult werden zu lassen. Es bleiben halt Fragen über
Fragen. Angesichts der komplexen Thematik war das aber auch kaum anders zu erwarten.
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070. Wer ein Science Fiction Action Geballer a'la Terminator, Star Wars oder
Matrix erwartet wird enttäuscht. A.I. ist ein ruhiger Film, der
lediglich durch die Story begeistern will. Und die Story ist perfekt. 5
Sterne dafür, dass man wieder einmal das Gehirn anschalten kann!
Interessant wäre es nur gewesen, den gleichen Film von Kubrik zu sehen.
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071. Es scheint, als wären Spielberg und die Drehbuchautoren vorzeitiger Demens erlegen:
wir schreiten zurück in das Jahr 1982, als E.T. veröffentlicht wurde...., schlimmer geht's nimmer - oder doch?
Der Film beginnt vielversprechend mit überragender Optik und einigen
wirklich interessanten Ideen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Kleine
H. J. Osment, in seiner Rolle als künstlicher Sohn-Ersatz, von
Selbstzweifeln geplagt von zu Hause "ausbüxt" und den Rest des Films in
unsäglichem Pathos versinken lässt.
Jude Law, ein wirklich guter Schauspieler, bemüht sich redlich
(wahrscheinlich war das Angebot von Mr. Spielberg zu verlockend), kann
jedoch trotz seiner heraus ragenden Leistung den Film nicht retten.
Besonders ätzend: der Unheil verheissende Teddy und die Schlussequenz des eingefrorenen Jungen, der sein Nirvana findet!
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072. Was für ein langweiliger Film. Endlich mal ein Film bei dem keiner ein
schlechtes Gewissen haben muss nach ca. 4 Minuten einzuschlafen und nach
weiteren 135 Minuten wieder aufzuwachen.
Das Thema hätte echt mehr
hergegeben und es muss ja nicht immer "die Kuh fliegen" aber was da
abgeliefert worden ist betrachte ich persönlich als einen der
langweiligsten Filme die ich je gesehen habe. Vielleicht hätte es ja
anders ausgesehen, wenn man den Film um gute 60 bis 70 Minuten gekürzt
hätte aber so kann man sich diesen Film echt nicht ansehen.
FAZIT:
Ein wirklich schlechter Kinderfilm und ein schlecht geklautes Märchen
mit schwachem kritischen Unterton. Nur dann ansehen wenn alles schon
gebügelt ist, das Haus blitzblank, das Tafelsilber in neuem Glanz
erstrahlt und man echt nicht mehr weiss wie man seine Zeit sonst noch
verblödeln kann.
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073. Der Film hat mich das erste Mal regelrecht umgehauen. Ein Menschenkindroboter hat nur einen Wunsch: ein richtiges Kind zu sein. Der Film zeigt in zugleich erschrenkender Weise, wie sehr die Menschheit (von heute und morgen) der Technik reglrecht verfallen ist. Auch wird deutlich gemacht - ohne an das Öko-Gewissen zu mahnen - dass wir doch alle viel zu schnell alles wegwerfen, wenn wir es nicht mehr brauchen.
Besonders
ergreifend war für mich der Schluß, als für einen Bruchteil ein Wunsch
den Menschenkindroboters doch noch wahr wurde - noch einmal einen Tag
mit "seiner Mami".
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074. Ein Film, der geradezu perfekt unsere schizophrene Haltung unseren
Mitmenschen und -geschöpfen gegenüber zeigt! Allein die Flesh Fair Szene
gehört zu den verstörendsten und schockierendsten, die ich je gesehen
habe, weil maln die Roboter durchaus als Sinnbild für körperlich
behinderte oder eingeschränkte Menschen (und Tiere) sehen kann. Ein
Film, der seinem Betrachter einiges an Durchhaltevermögen abverlangt -
bei 3 Stunden ist es kaum ein Wunder, dass es einigen "Leerlauf" gibt -,
aber in seinen besten Momenten uns Menschen den Spiegel vorhält (auch
wenn uns das Spiegelbild nicht immer gefällt) und auch vor der
zukünftigen Entwicklung warnt. Alles in allem ein Film mit sehr viel
Tiefgang. Natürlich mit Kitschigen Momenten, die aber gerade durch diese
Schockszenen wesentlich abgemildert werden. Gerade die Schluss-Sequenz
des Filmes, in der sich der kleine Androidenjunge sich als besserer
Mensch antpuppt, sollte uns Menschen doch eine Lehre sein, oder??!
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075. Ein Film, der geradezu perfekt unsere schizophrene Haltung unseren
Mitmenschen und -geschöpfen gegenüber zeigt! Allein die Flesh Fair Szene
gehört zu den verstörendsten und schockierendsten, die ich je gesehen
habe, weil maln die Roboter durchaus als Sinnbild für körperlich
behinderte oder eingeschränkte Menschen (und Tiere) sehen kann. Ein
Film, der seinem Betrachter einiges an Durchhaltevermögen abverlangt -
bei 3 Stunden ist es kaum ein Wunder, dass es einigen "Leerlauf" gibt -,
aber in seinen besten Momenten uns Menschen den Spiegel vorhält (auch
wenn uns das Spiegelbild nicht immer gefällt) und auch vor der
zukünftigen Entwicklung warnt. Alles in allem ein Film mit sehr viel
Tiefgang. Natürlich mit Kitschigen Momenten, die aber gerade durch diese
Schockszenen wesentlich abgemildert werden. Gerade die Schluss-Sequenz
des Filmes, in der sich der kleine Androidenjunge sich als besserer
Mensch antpuppt, sollte uns Menschen doch eine Lehre sein, oder??!
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076. Dieser Film ist wahnsinnig schön. Man könnte vom Anfang bis zum Ende weinen. Doch gibt es reichlich Action und so........
Doch finde ich das Ende ein wenig zu kitschig und deswegne "nur" vier Sterne...
Aber trotzdem Kaufen!!!
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077. Dieser Film hätte eine bahnbrechende Parabel auf die Licht- und
Schattenseiten, ja die Natur des Menschen im allgemeinen sein können.
Die Ansätze finden sich gewissermaßen an jeder Ecke, und immer wieder
gibt es höchst eindrucksvolle Momente, die durchaus lobenswert sind.
Doch
dieser Film krankt leider gänzlich am "Heile Welt"-Bedürfnis des
Regisseurs. Nach Werken wie "die Farbe Lila" oder auch dem wirklich
eindrucksvollen "Schindlers Liste" hätte man eigentlich erwarten können,
daß Steven Spielberg sein Harmoniebedürfnis zumindest so weit
überwunden hat, um nicht in solche verkitschten - und dadurch leider
völlig verhunzten Happy Endings zurückzufallen.
Stanley Kubrick hätte
diesen Film GEHASST. Gigolo Joe, ursprünglich als recht düstere Figur
angelegt, die für die Schattenseite des Daseins stehen soll, verkommt
zum freundlichen Sidekick. Ein Erzähler aus dem Off kommentiert das
Geschehen, um immer diese heimelige Gutenachtgeschichtenatmosphäre
aufrecht zu erhalten. Und dann dieses Ende! (Vorsicht, Spoiler!!!!)
Der
Film hätte *wirklich* bewegen können, wenn er mit der Unterwasserszene
geendet hätte. Der "kleine Junge" gefangen in seiner Endlosschleife der
Wunschäußerung, verworfen und vergessen von einer Welt, in der
seinesgleichen bald in Massenproduktion geht. Ein Kunstprodukt, das in
seiner Suche nach Liebe und Menschlichkeit - und nicht zuletzt seinem
unstillbaren Leid - menschlicher wird als jene, denen er nacheifert. DAS
hätte die Leute zum Denken gebracht. Doch stattdessen mußte Steven
Spielberg noch eine Viertelstunde pseudomoralischen Kitsch anhängen, ein
verkapptes Happy End, das sich so gar nicht in das Bild fügen will.
Dadurch wurden sämtliche positiv zu wertenden Ansätze des Films negiert,
und was blieb war der fade Nachgeschmack eines effektüberfrachteten
Hollywoodstreifens.
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078. Mit riesigen Erwartungen bin ich an diesen Film herangegangen. Und dann so etwas!
Klar,
tolle Bilder, nette Special Effects. Aber das können andere auch und
reicht alleine längst nicht mehr aus. Also muss die Story stimmen, aber
das ist hier leider nicht der Fall. Die Message an sich ist ja schön und
gut, aber die geht in dem andauernden schnulzigen und furchtbar
kitschigem Kleinkindgejammer unter („Bitte bitte Mammi, ich liebe dich
doch so", „Ich will zu meiner Mammi" ....). Der Schluss passt dann als
Krönung der Peinlichkeiten genau in das traurige Bild. Ich glaube nicht,
dass Stanley Kubrick das so beabsichtigt hatte.
Zwei Sterne kann
ich mir gerade noch abringen, weil die Grundidee an sich ja nicht
schlecht ist und die Optik wirklich nichts zu wünschen übrig lässt (die
Schlusssequenzen sind in dieser Hinsicht wirklich bemerkenswert). Aber
die inhaltliche Umsetzung ist wohl einigermaßen daneben gegangen.
Schade.
Übrigens sollten sich die Eltern von Haley Osment vielleicht
mal überlegen, ob die Häufung solcher Psychopathenrollen (sixth sense)
für die geistige Gesundheit ihres Kindes unbedingt förderlich ist. So
was muss doch fast schon zwangsläufig einen Schaden hinterlassen (war
nur ein Scherz).
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079. Zum Film:
Mir hat der Film alles in allem nicht so gut gefallen. Das gesamte Ambiente des Films ist mir einfach zu düster. Desweiteren passiert mir im Film zu wenig. Es gibt einige Passagen, besonders das Finale, die um Minuten hätten gekürzt werden können, ohne dass irgendetwas von der Story verloren gegangen wäre. Das macht über den kompletten Film hinweg eine knappe halbe Stunde, in der handlungsmäßig einfach nichts passiert und da macht sich dann beim Zusehen schnell Langeweile breit.
Hätte Spielberg den Film ein wenig gestrafft und die Story mehr in den Vordergrund gerückt, so wäre ein wirklich toller Film herausgekommen. Denn obwohl das Ende viel zu lang ist, birgt es eine Wendung, die durchaus zum Grübeln anregt. Aber wahrscheinlich sind die von mir erwähnten Längen eher eine Art Tribut an Stanley Kubrick, der ja bekannt war für seine bildgewaltigen Werke.
Spielberg-typisch ist die technische Ausstattung des Films wirklich gigantsich und auch die schauspielerischen Leistungen, besonders von Haley Joel Osment sind auch sehr gut. Die Klangkulisse lässt ebenfalls wenig zu wünschen übrig, das Bild jedoch weist über den ganzen Film hinweg ein relativ starkes Rauschen (Stilmittel?!) auf.
Zur DVD:
Bei Warner Brothers scheint scheint man sich langsam bewusst zu werden, was es heisst eine DVD zu produzieren. Das reichliche Zusatzmaterial enthält viele nützliche Infos zum Film. Man bekommt einen tollen Eindruck hinter die Kulissen. Besonders die Interviews mit Steven Spielberg, in denen er sich zur Entstehung des Films und zu seiner Zuammenarbeit mit Kubrick äussert sind wirklich sehr interessant.
Vor dem Kauf kann ich
jedem nur empfehlen sich den Film einmal anzuschauen. Bei Gefallen ist
der Kauf aufgrund der tollen Ausstattung der DVD zwangsläufig ein Muss.
Ich würde ihn mir aber aufgrund der aufgezählten Mängel jedoch nicht
noch einmal zulegen.
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080. Er polarisiert. Wahrscheinlich weil er schwerer zu verstehen ist, als
man es von einem Spielberg erwarten würde. Und weil er kein reiner
Kubrik ist.
Der Film handelt eine bemerkenswert langen Zeitraum ab,
von der nahe Zukunft, in der das Abschmelzen der Polkappen vieles
überfluten hat lassen, und die Menschen "Mechas" für alle möglichen
Aufgaben einsetzen, bis in die ferne Zukunft, wo die Menschheit nur noch
ein blasser Traum der Vergangenheit ist. Und genau dies macht ihn
epochal, mag man die Umsetzung kitschig oder übertrieben finden oder
nicht; die fast schon schockierend leichte, sorglose Darstellung von
klischeeüberladenen Zukunftsvisionen gepaart mit viel Emotionen und
Realismus überwältigt einen.
Dieser Film ist sehr romantisch; kein
Zweifel, aber dabei so unkonventionell, dass er die Zuschauer in einen
teil spaltet, die staunend dsue Augen aufreissen und einen, der sich
abwendet, weil er meint, zuviel Gefühl zu sehen.
Letztenendes ist es ein Sci-Fi Film eine Fusion von Spielberg mit Kubrik: VIel Gefühl vor grausamen Bildern, tolle Effekte die merkwürdige Visionen beschreiben, kindliche Naivität die in poetischen Momenten alles andere wegrationalisiert.
Meine endgültige Empfehlungs ist die DVD zu
kaufen. Entweder er gefällt ihnen, und sie werden ihn lieben. Oder er
gefällt ihnen nicht, dann zeigen sie ihn ihren Freunden. Mindestens
einer wird ihm lieben.
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081. Fakt ist, dass es sich hierbei um einen der besten und einfühlsamsten
Filme aller Zeiten handelt. Allerdings werden die ganzen Anspielungen,
Hinweise und die Abgründe des Menschen nicht verstanden, weil Steven
Spielberg mit diesem Film das Publikum überforderte. Ich unterstelle:
Alle, die diesen Film nicht "gut" finden, haben ihn nicht verstanden!
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082. Inwiefern war Kubrick's Idee noch in diesem Film enthalten. Hätte
Kubrick diesen Film gemacht, dann wäre es zweifelsohne ein Meisterwerk,
wie "A Clockwork Orange"', werden können, doch Spielberg hat alles mit
seiner infantilen Weltansicht zerstört, und uns mit einem
Vorschlaghammer die Botschaft aufs Aug' gedrückt. Es ist trauig
mitansehen zu müßen, wie aus einem potentiellen Meisterwerk, solch ein
Film wird.
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083. Bei Spielberg ist alles möglich- der Meister der großen und grandiosen
Gefühle schafft es auch hier ein perfektes Märchen zu kreieren , ein
Meisterwerk über den kleinen Beinah-jungen David, der seine
Programmierung beweisen will.
Der Protagonist ist menschlich- nur
physisch nicht, so dass er im ganzen Film auf der Suche ist- auf der
Suche nach dem Glück und einem zu Hause.
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084. dieser film bringt mich zum nachdenken...
ist es rechtens, dass der mensch sich als gott darstellen will?
dieser film war eine grandiose und superinszenierte erfahrung für mich und ich kann ihn nur weiterempfehlen! "the fast and the furious- begeisterte" werden ihn wahrscheinlich nicht mögen! :)
unsere zukunft sieht ja auch ncih allzu rosig aus...
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085. Noch nie in meinem Leben habe ich so einen schlechten Film gesehen, dabei hätte so viel Potential in der Geschichte liegen können. Aber statt sich den Möglichkeiten zu widmen, die das Thema beinhaltet hätte, wimmelt es von schlechten, hölzernen Dialogen, lächerlichen Wendungen und Requisiten, die aus den 60er-Jahren zu stammen scheinen (blinkende Scooter als Fortbewegungsmittel etc. - So hat man sich wahrscheinlich vor 40 Jahren die Fortbewegung der Zukunft vorgestellt)...
Ich hab den
Film im Kino nicht zu Ende gesehen, weil mir meine Zeit dafür zu schade
war. Daß hinter diesem B-, oder wohl besser C-, oder D-Movie
tatsächlich Steven Spielberg steckt, kann ich bis heute nicht fassen.
Und die DVD würde ich mir wirklich nur nach Hause holen, um Freunden
zeigen zu können, für welch peinliche Filme die Filmindustrie Geld
ausgibt...
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086. Ich verstehe einfach nicht, wieso man etwas gegen den film haben kann.
als ich ihn das erste mal sah, war die erste halbe stunde für mich
irgendwie komisch. zu einfach zu kindisch. aber im späteren verlauf kann
einen der film sicherlich fesseln. auch sollte man den tieferen sinn
verstehen, sonst hält man den film für schlicht und einfach blöd. der
tiefere sinn besteht darin, was für ausgefallene sachen den menschen
einfallen nur um eine familie glücklich zu machen. auch ist der film nur
auf einen punkt fixiert: die blaue fee von pinochio nach derer david
auf der suche ist. ich finde den film super. aber man muss ihn bestimmt
ein paar mal ansehen um ihn komplett zu verstehen.
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087. Ich habe bei diesem film nicht nur den Eintritt im Kino bereut, sondern
vor allem die Zeit die ich mit einem anderen Film hätte genießen können.
Der sicherlich interesante Stoff wird von anfang an verhunzt. Wüsste
Kubrik wo überall sein Name draufstehen darf er würde sich im Grabe
umdrehen. Spielberg drückt einem die seine Botschaft mit so einer
Holzhammermetode auf, daß man glaubt er halte alle Zuschauer für
Idioten. Und danach nimt die quali rapide ab. In der letzten halben
stunde wurde mir Schlecht.
Spielberg konnte sich wohl nicht
entscheiden ob das ein Kinderfilm (benötigter IQ, Kitsch und die äußerst
einfach gestrickten Charaktere) oder ein Thriller für erwachsene sein
soll (aufgrund der gezeigten Gewalt sollte ma diesen Film keinem Kind
zumuten).
Am Ende bleibt nur eine vergewaltigte Version von Pinochio(würde ich sofort 5 Punkte geben) mit ansehnlichen Effekten.
Spielberg
Neigt wohl in letzter Zeit dazu tiefgründige Themen mit oberflächlicher
Dränendrüßen Moral zu verhunzen (Der Soldat James R. wird nach der
ersten 1/4 h ja auch eher zur Parodie auf den 1.Weltkrieg) aber dieser
Film schießt den sprichwörtlichen Vogel ab.
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088. Dieser Film hat soviel Gefühl und Gedanken in sich, daß man einfach überwältigt wird! Wenn man sich für ernstes Kino interessiert, muss man diesen Film gesehen haben. Es ist ein gut gelungener Versuch Spielbergs, das Kubricks Werk zu vollenden, wobei er seine eigenen Gedanken einbringt. Ein Top-Film und meiner Meinung nach mehrfach Oscar-würdig.
Ach ja auf platz 1 meiner Flop 5 ist Blair Witch.
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089. Ich fande diesen Film wirklich erbärmlich....
Ich habe mir aus den ganzen Trailern, einen spannenden und düsteren Film vorgestellt, der mich mitreißt...
Aber was rauskam, fande ich wirklich sehr enttäuschend.
Diese
Geschichte erstickt geradezu im Kitsch. Die "Muttergefühle" für den
kleinen Roboter sind echt schwachsinnig, aber der Höhepunkt ist das
absolut konfuse Ende.
Einzig Haley Osment konnte, nach "Sixth Sense"
noch ein Film, in dem er wirklich sein Schauspieltalent zeigen kann,
mich davon abhalten das Kino frühzeitig zu verlassen.
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090. Am Anfang dachte ich , daß dieser Film sehr spannend und interessant
wäre. Doch nein!!! So einen langweiligen,sentimentalen, total
überzogenen Schrott habe ich selten gesehen. Wäre nach den ersten 1,5
Stunden der Film aus gewesen hätte ich es noch akzeptieren können!
ABSOLUT NICHT SEHENSWERT!!
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091. Wieder einmal beweist Steven Spielberg sein Talent.
Das sieht man schon daran, wieviel Mühe er sich gibt:
-->Auf der Bonus DVD findet man ein üppiges Angebot über Musik/Sounds, Lichteffekte, Kostüme usw.
Der Film hat eine sehr interessante Handlung, manchmal etwas tragisch. Mehr wird natürlich nicht verraten!
Fazit: Ein gelungener Film, der ein Muss für alle Steven Spielberg Fans und Science-Fiction Freaks ist!
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92. Amerikanisch-naive Weltsicht verpackt in 2 1/2 Stunden währende
Gefühlsduselei. Beindruckend ist die Kulisse des Endzeit-New Yorks.
Alles andere ist undurchdacht, gähnend langweilig und trotz qualvoll
penetrant herausgestelltem Erzählmotiv völlig zusammengestückelt. Schade
um die Zeit, die man mit dem Ansehen des Films versäumt!
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93. Selten bekommt man solch bewegendes, mitreisendes und
eindruckhinterlassendes Kino zu sehen. Wer das übliche Popcorn-Kino
erwartet, wird mit Sicherheit enttäuscht werden. Genauso wie diejenigen,
die sich an bestimmten Vorstellungen/Erwartungen festklammern.
Unbedingt ansehen!
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094. Selten hat mich ein Film mit futuristischem Hintergrund derart aufgewühlt, berührt, amüsiert und zum Nachdenken angeregt wie dieser. Ein Meisterwerk, wie Steven Spielberg schon lange keines mehr vollbracht hat. Der Film selbst gliedert sich in 3 Abschnitte, wobei einer den anderen übertrifft!! Ich würde mal sagen: "Wenn jemand Filme mit Tiefgang und ein wenig Melancholie mag, muss er diesen Streifen gesehen haben".ABSOLUT NACH MEINEM GESCHMACK!
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095. Welch ein genialer Film. Ich habe den Streifen nun schon ein paar mal
angeschaut, und ich werde ihn noch ein paar mal ankucken. Warum bekommt
der Film nur solch schlechte Kritiken?! Hat den die Menschheit keinen
Sinn mehr für Kunst, für die einfache Darstellung einfacher Dinge? Es
ist wirklich sehr schade, daß die meisten Kinobesucher den Film nicht
verstanden haben. Viele sagten:"...da gibt es doch gar nix zu
verstehen!".
Oh doch. Man kann sogar sehr viel verstehen. Sei es die
menschliche Gefühlswelt, sei es die menschliche Einfachheit, die Warnung
vor der Zukunft, die Brisanz des Films.
Meiner Meinung nach kein
Film über Roboter, sondern ein Film über Menschen, die durch Roboter
dargestellt werden, um die Menschen nicht zu sehr zu schocken. Doch
leider fühlen sich die meisten Zuschauer schon durch ein heftig
lachendes Kind beengt...
Fazit: Jeder soll ihn sehen, obwohl er nicht allen gefallen kann!
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096. Ich lese ansonsten nur die Rezensionen anderer aber bei diesem Film ist
mir dermassen der Kragen geplatzt, das ich mir hier nun zum ersten Mal
Luft machen muss:
Der Film polarisiert wie wohl kein anderer Film
derzeit, was man an den extremen Bewertungen sehen kann - entweder man
liebt den Film oder man hasst ihn. Ich hasse ihn! Dabei bin ich sehr
wohl angetan von Meisterwerken wie "2001" und "Blade Runner", aber
dieser Film ist schlicht und einfach die reinste Zeitverschwendung! Der
Ansatz des Filmes ist äusserst interessant, die Konflikte und Probleme,
die mit der künstlichen Intelligenz einhergehen, wären sehr wohl für
einen interssanten Film gut - aber nicht in der Form, die Spielberg
gewählt hat! Hier drückt er wie üblich mit einfachsten Mitteln auf die
Tränendrüse (wie Spielberg das in letzten Jahren so häufig praktiziert
hat) - einfach unerträglich! Der Film gleitet gegen Ende dermassen in
unerträglichen Kitsch ab, das es einem den Atem raubt!
Dabei bietet
die Geschichte "Supertoys Last All Summer Long" des
Science-Fiction-Autors Brian Aldiss, die dem Film zu Grunde liegt, das
nötige Potenzial für einen wirklichen guten Film, aber das konnte
Spielberg nur ansatzweise realisieren - äusserst schade!
Damit möchte
ich in keinster Weise die schauspielerische Leistung von Haley Joel
Osment (David) und Jude Law (Joe) herabsetzen, diese ist gerade bei
Osment wirklich sehr gut - ebenso ist der Film technisch brilliant, die
am Computer generierten Effekte sind sehr gut - aber was nützt das
alles, wenn das Drehbuch so grottenschlecht ist, wie in diesem Fall. Da
hat Spielberg wohl die Empfehlung von Billy Wilder vergessen: Drei Dinge
sind für einen gelungenen Film nötig: 1. ein gutes Drehbuch, 2. ein
gutes Drehbuch, 3. ein gutes Drehbuch! In diesem Sinne...
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097. Die verschiedensten Meinungen der Rezensionen für A.I. zeigen deutlich
dass der Flm nicht für jeden gemacht wurde. Ganz ehrlich war ich anfangs
auch etwas enttäuscht, doch wenn man hier einen Film alà Star Wars
erwartet wird man natürlich enttäuscht. A.I ist ein Film zum Nachdenken
und keinesfalls Langweilig wenn man die wunderschönen Bilder geniest und
die grossartigen Schauspielerischen Leistungen vorallem von Haley Joel
Osment bewundert.
Sicher braucht es einige Zeit des Nachdenkens im
Anschluss an den Streifen um zu verstehen was Steven Spielberg
ausdrücken wollte. Die Aliens zum schluss wirken etwas Albern auf den
ersten Blick, doch darum geht es nicht. Die Aliens sind hier nicht so
wichtig zu nehmen, wichtiger ist es dass es in dieser Zukunft keine
Menschen mehr gibt, doch das können nicht alle Cineasten begreifen, die
von Star Wars begeistert sind.
Ein nachdenklicher, Tricktechnischer Film der heute schon Kult sein dürfte. Trotz ein paar Längen: Nur 4 Sterne.
Unbedingt anschauen und Geniesse.
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098. Also ich habe den Film gesehen und ich bin mehr als enttäuscht! Ich wollte mir den Flm erst kaufen da man überall hört er sei so gut, aber weit gefehlt. Die Story ist von der Überlgung nicht schlecht deswegen den einen Stern. Leider ist die Umsetzung umso schlechter. Die Story hinkt überall, die Zeitsprünge werden nicht wirkloch deutlich und im ganzen sind knapp 2 1/2 Std. für so einen Film übertrieben lange. Man sollte sich genau überlegen ob man 20 Euro für einen Film ausgeben will der einen nach einmal schauen schon langweilt oder ob man nicht für 4 Euro in den nächsten Videoverleih fährt und sich den Film ausleiht!
Fazit: Leider zu langweilig!
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099. So einen schlechten Film habe ich selten gesehen. Langweilig, kitschig
bis zum Abwinken, Story an der Haaren herbei gezogen. Wie kann Spielberg
nur so etwas produzieren?
Wer sich ärgern will - bitte Film anschauen.
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100. Da hat Steven Spielberg leider voll daneben gegriffen. Der Film ist
langweilig und trotz eines eigentlich bewegenden Themas hat er mich
nicht ein einziges mal berührt. Schade.
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101. Die Erschaffung eines künstlichen Lebewesens als Krönung der Bestrebungen des Menschen nach Transzendenz und Unsterblichkeit und als Beginn einer neuen Stufe der Evolution.
Man diskutiert leidenschaftlich über die Ethik der Gen- und Biotechnologie und übersieht dabei dieses entschieden fundamentalere Zukunfsthema, das die Welt weitergehender verändern wird als jedes Menschenwerk zuvor. Ob in 20 oder in 100 Jahren, die Vision der Künstlichen Intelligenz wird Realität werden. Vielleicht werden dann diejenigen, die diesen Film geflissentlich übersehen oder aburteilen, ihr Urteil revidieren.
Sollte es einem nicht zu denken geben, wenn der wohl genialste Filmemacher des 20. Jahrhunderts (Stanley Kubrick) sich einem Filmstoff im tiefsten Inneren jahrelang nicht gewachsen fühlt, sich daraufhin mit dem wohl grössten Regietalent unserer Zeit (Steven Spielberg) austauscht und berät, und ihm schliesslich dieses Thema gewissermassen als sein Vermächtnis überlässt ?
Die beiden brechen mit allen erzählerischen Traditionen - einach weil es für ihre Geschichte weder nach Form noch nach Inhalt ein Vorbild gibt - und überfordern damit offensichtlich ihr Publikum. "A.I." scheint - man kann sich diese Bemerkung kaum verkneifen - zu seinem Verständniss ein gewisses Mass an "Natural Intelligence" seitens des Zuschaueres zu erfordern, vor allem aber Geduld, da der Film mehr Fragen aufwirft als er (auf den ersten Blick) beantwortet.
"A.I." ist in diesem Sinn weniger ein
Science-Fiction-Film a la "Matrix" (immerhin ein stilgewatiges Werk ...)
, "Stars Wars" (verworrenes, unbedeutendes Popcorn-Kino, das schnell
vergessen sein wird ...) oder selbst "2001" (ein Mythos in sich ...).
Die wissenschaftliche Fiktion in "A.I." wird real werden; die Begegnung mit Ausserirdischen wohl nie.
Eher ist er Märchen (die Pinocchio-Thematik wird mehrfach zitiert), sogar Liebesfilm. Wo zuvor hat man eine reinere, bedingungslosere Liebe als die des Roboterjungen zu seiner vermeintlichen Mutter gesehen?. (Die Wunden dieser unerfüllten Liebe werden am Ende geheilt sein - nach 2000 Jahren!)
Am Ehesten aber ist "A.I." ein Mysterium philosophisch-religiöser Dimension, seine eigentliche Wurzel Milton's "Paradise Lost": Dem Schöpfergott wird seine absolute moralische Authorität aberkannt. Nachdem er sich an ihm vergangen hat, steht er letztendlich seinem Geschöpf staunend-hilflos gegenüber und entlässt es nach seinem eigenen Abgang in eine ungewisse Zukunft - ganz auf sich gestellt, wie einst die ersten Menschen.
Was dort die Erkenntnis
über Gut und Böse war, ist in "A.I." das Wissen des neuen Wesens über
seine Herkunft. Der Mord des Roboterjungen an seinem Bruder (moralisch
nachvollziehbar, nachdem sich sein Schöpfer - ein selbstverliebter
Wissenschaftler - von ihm abgewandt hat), wird hier zum Sündenfall und
gleichzeitig zum Urknall einer neuen Welt; das Ende des Menschen als
Aufbruch in ein neues Zeitalter, das im Schlussteil des Films skizziert
wird.
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102. Die Erschaffung eines künstlichen Lebewesens als Krönung der Bestrebungen des Menschen nach Transzendenz und Unsterblichkeit und als Beginn einer neuen Stufe der Evolution.
Man diskutiert leidenschaftlich über die Ethik der Gen- und Biotechnologie und übersieht dabei dieses entschieden fundamentalere Zukunfsthema, das die Welt weitergehender verändern wird als jedes Menschenwerk zuvor. Ob in 20 oder in 100 Jahren, die Vision der Künstlichen Intelligenz wird Realität werden. Vielleicht werden dann diejenigen, die diesen Film geflissentlich übersehen oder aburteilen, ihr Urteil revidieren.
Sollte es einem nicht zu denken geben, wenn der wohl genialste Filmemacher des 20. Jahrhunderts (Stanley Kubrick) sich einem Filmstoff im tiefsten Inneren jahrelang nicht gewachsen fühlt, sich daraufhin mit dem wohl grössten Regietalent unserer Zeit (Steven Spielberg) austauscht und berät, und ihm schliesslich dieses Thema gewissermassen als sein Vermächtnis überlässt ?
Die beiden brechen mit allen erzählerischen Traditionen - einach weil es für ihre Geschichte weder nach Form noch nach Inhalt ein Vorbild gibt - und überfordern damit offensichtlich ihr Publikum. "A.I." scheint - man kann sich diese Bemerkung kaum verkneifen - zu seinem Verständniss ein gewisses Mass an "Natural Intelligence" seitens des Zuschaueres zu erfordern, vor allem aber Geduld, da der Film mehr Fragen aufwirft als er (auf den ersten Blick) beantwortet.
"A.I." ist in diesem Sinn weniger ein
Science-Fiction-Film a la "Matrix" (immerhin ein stilgewatiges Werk ...)
, "Stars Wars" (verworrenes, unbedeutendes Popcorn-Kino, das schnell
vergessen sein wird ...) oder selbst "2001" (ein Mythos in sich ...).
Die wissenschaftliche Fiktion in "A.I." wird real werden; die Begegnung mit Ausserirdischen wohl nie.
Eher ist er Märchen (die Pinocchio-Thematik wird mehrfach zitiert), sogar Liebesfilm. Wo zuvor hat man eine reinere, bedingungslosere Liebe als die des Roboterjungen zu seiner vermeintlichen Mutter gesehen?. (Die Wunden dieser unerfüllten Liebe werden am Ende geheilt sein - nach 2000 Jahren!)
Am Ehesten aber ist "A.I." ein Mysterium philosophisch-religiöser Dimension, seine eigentliche Wurzel Milton's "Paradise Lost": Dem Schöpfergott wird seine absolute moralische Authorität aberkannt. Nachdem er sich an ihm vergangen hat, steht er letztendlich seinem Geschöpf staunend-hilflos gegenüber und entlässt es nach seinem eigenen Abgang in eine ungewisse Zukunft - ganz auf sich gestellt, wie einst die ersten Menschen.
Was dort die Erkenntnis
über Gut und Böse war, ist in "A.I." das Wissen des neuen Wesens über
seine Herkunft. Der Mord des Roboterjungen an seinem Bruder (moralisch
nachvollziehbar, nachdem sich sein Schöpfer - ein selbstverliebter
Wissenschaftler - von ihm abgewandt hat), wird hier zum Sündenfall und
gleichzeitig zum Urknall einer neuen Welt; das Ende des Menschen als
Aufbruch in ein neues Zeitalter, das im Schlussteil des Films skizziert
wird.
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103. Eins steht außer Zweifel: Die Zeit wird über diesen Film anders
urteilen, als es Teile der zeitgenössischen Kritik wie auch ein großer
Teil der Zuschauer getan haben. Es mag sein, daß A.I.‘s drei
Einzelbestandteile ein wenig disparat und nicht ganz wie aus einem Guß
wirken, gut. Nichtsdestominder handelt es sich um ein Meisterwerk
seltener Güte, und daß solche anfänglich oft nicht auf die Resonanz
stoßen, die sie verdienen, ist nun weiß Gott nicht neu (bei 2001, A
CLOCKWORK ORANGE oder BLADE RUNNER keinen Deut anders).
Spätestens
dann, wenn nicht mehr alle auf den Kubrick-Vergleich starren wie das
Kaninchen auf die Schlange, wird ersichtlich werden, daß Spielberg hier
nicht nur einen der besten Filme seiner Karriere, sondern darüber hinaus
einen von wenigen Science Fiction-Filmen gemacht hat, denen diese
Bezeichnung zur Ehre gereicht ...und, ja, ein Märchen im selben Atemzug.
Für den schnellen Konsumenten ist der Film in der Tat nichts.
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104. ...aber leider viel zu wenige. Dabei ist die Geschichte an sich gar nicht uninteressant, aber Mr. Spielberg wollte wohl beweisen, dass er eine Kubrick'sche Stimmung und Bilderflut erzeugen kann. Das Ergebnis ist eine unheimlich zaehe Masse.
Die gleiche Story, die gleichen Bilder, die gleichen Schauspieler (die gut sind!), aber alles um 90 Minuten gekuerzt, haetten wohl einen nicht nur anspruchsvollen sondern auch unterhaltsamen Film ergeben.
So wie er ist, habe ich mich
leider gelangweilt wie selten bei einem Film - ehrlich gesagt, weiss ich
gar nicht mehr, wann ich mich zuletzt derartig gelangweilt habe...
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105. Für mich ist "A.I." einer der eindruckvollsten Filme der letzten Jahre,
der unser Verhältnis zur Technik eindringlich hinterfragt und die Frage
nach menschlicher Würde und Verantwortung durchleuchtet.
"A.I." ist
ein düsterer, grötenteils pessimistischer Film, den man keinesfalls als
kitschtig bezeichnen darf. Der Schluss entzieht sich vielmehr üblichem,
einfach gestricktem Holywood-Kitsch und versucht mit neuen, innovativen
und hochkomplexen Einfällen emotional aufzuwühlen.
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106. Das kann es wirklich nicht sein, da erwatet man einen Film der Extra-Klasse und es scheint mir ein Erstlingswerk zu sein.
Tut mir Leid dieser Film ist für mich nicht empfehlenswet.
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107. Ich habe mir den Film auf DVD geholt und mir auch die Extras angeschaut -
und siehe da, mit ein paar Informationen mehr wird "A.I." um einiges
besser! Auch im Kino müsste man ihn sich eigentlich zwei Mal anschauen,
um hinter die Vordergründe zu blicken, aus denen die meisten negativen
Kritiken resultieren. Vorweg: Wer auf Action und Horror steht, sollte
sich "A.I." ersparen - obwohl beides enthalten ist. Wer sich mit guter
SF und verstörenden Denkansätzen beschäftigen will, ist hier besser
aufgehoben. Und im Grunde ist der Film ab dem 2. Drittel ein Märchen;
nicht nur an Pinocchio angelehnt, sondern eine moderne Fassung davon!
Wer ihn aus diesem Blickwinkel sieht, erhält viel leichter Zugang dazu!
Ja, der Film hat einige Längen (die hatte "2001" im Übrigen auch), und
manchmal hat man den Eindruck, "das hätte man besser machen können",
aber unter dem Strich bleibt ein in meinen Augen von den meisten
Kritikern verkannter Geniestreich übrig, der die Ansichten zwei völlig
gegensätzlicher Filmemacher (Kubrick und Spielberg) in sich vereinigt.
Ich
schrieb bereits, dass man als "Erstseher" des Films einige Infos aus
den DVD-Extras gut gebrauchen könnte. Die Wichtigste sei hier erwähnt,
auch wenn es um das Ende des Films geht: Die "Flüssigkristall-Wesen",
die nach 2000 Jahren auftauchen, sind keine Aliens! Es sind die
Nachkommen der Roboter, die seit dem Aussterben des Menschen die Erde
beherrschen! Und voilá, schon bekommt das Ende eine viel logischere
Bedeutung fernab der E.T.-Thematik. Und außerdem: Das Ende IST kein
Happy-End, auch wenn die Rührseligkeit der Mutter-Robotkind-Beziehung
dies im ersten Moment suggeriert! Es regt - wie der ganze Film - mit
seinem offenen Ende nur zum Nachdenken an. Ich werde mir "A.I." auf alle
Fälle noch zwei, drei Mal anschauen, und ich schätze, er wird jedes Mal
besser...
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108. Ohne Zweifel zählt Spielberg zu den wichtigen und guten Regisseuren des
modernen Kinos. Was er allerdings mit "A.I. Künstliche Intelligenz"
abgeliefert hat, ist ein fürchterlich langweiliges und völlig
unausgegorenes Zukunftsmärchen was am Schluß nur einen schalen
Nachgeschmack hinterläßt.
Dabei fängt "A.I." gar nicht mal schlecht
an. Ein Ehepaar, dessen Sohn im Koma liegt nimmt an seiner statt einen
kleinen Jungen, Produkt eines Experimentes, äußerlich Mensch innerlich
künstliche Intelligenz, als eigenen Sohn an. Dieser Junge ist darauf
programmiert seine Eltern bedingungslos zu lieben. Nach anfänglicher
Ablehnung und Zurückhaltung der Mutter baut diese schließlich eine
Beziehung zu ihrem "neuen" Sohn auf. In diesem Moment erwacht der
leibliche Sohn aus dem Koma und kommt zurück in den elterlichen
Haushalt. Zwischen den beiden "Söhnen" kommt es nun verstärkt zu
Eifersüchteleien und Eifersuchtsszenen, die beinahe in einem tragischen
Unfall enden. Dem "künstlichen" Sohn wird die Schuld für diesen Unfall
gegegeben und die Mutter setzt ihn daraufhin zusammen mit einem
ebenfalls künstlichen kleinen Bären im Wald aus. Bis zu diesem Moment
weiß der Film durchaus zu gefallen, nun aber kommt es zu einem
deutlichen Bruch in der Erzählstruktur. Der Rest des Film versinkt in
einer tränenreichen Gefühlsduselei, die kaum zu ertragen ist. Zwar wirft
Spielberg durchaus interessanten Fragen auf, soll man beispielsweise
Maschinen Gefühle geben oder haben künstliche Wesen eine Seele oder sind
Maschinen die besseren Menschen? Leider aber gelingt es Spielberg nicht
sich mit diesen Fragen intellektuell auseinanderzusetzen, sondern er
reiht Klischee an Klischee, formuliert platteste Thesen und überfrachtet
all dies mit einer klebrig süßen Gefühlsbrühe, daß man um Erbarmen
schreien möchte. Doch wenn man glaubt jetzt endlich erlöst Spielberg den
Zuschauer, findet der Film immer noch kein Ende und mündet schließlich
viel zu spät in einem Finale, daß an Trivialität und Schwülstigkeit
nicht mehr zu überbieten ist.
Dabei ist den Schauspielern noch nicht
einmal ein Vorwurf zu machen, sie spielen großartig, und auch
tricktechnisch hat der Film hier und da gute Momente. Das alles aber
reißt den Film nicht raus. Er ist einfach langweilig und langatmig
erzählt, gaukelt Intellekt vor, wo nichts zu finden ist und ist vor
allem in seiner Grundstimmung derart gefühlsüberfrachtet und trübselig,
daß es nur schwer zu ertragen ist. "A.I." ist wirklich ein ganz
schwacher Spielberg.
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109. Als ich zum ersten Mal von der Geschichte des Filmes hörte, war ich
skeptisch: Konnte Steven Spielberg so eine komplexe und dennoch einfache
Handlung logisch auf die Leinwand bringen? Zu meiner Erleichterung
jedoch kann ich jetzt sagen, dass er es sehr wohl versteht, die
Geschichte des kleinen Roboterjungen David (die nicht ungewollt an
Pinoccio erinnert) in Bilder umzusetzen. Mit einem gigantischen Aufwand
an Special Effects, die hier allerdings im Vergleich zu Filmen wie "Star
Wars" eine wohltuende Symbiose mit der Handlung eingehen, haben er und
sein Team ein wahres Meisterwerk geschaffen, dass sicher noch für lange
Zeit Maßstäbe setzen wird. Mehr sei hier dazu nicht verraten, die DVD
ist zu sehenswert, als dass ich Ihnen hier die Freude nehmen will.
Ein
äußerst glückliches Händchen bewies er mit der Besetzung der beiden
Hauptrollen, des David und des Gigolo Joe, einem Liebesrobotter (quasi
eine Art maschineller Callboy). Hier zeigt sich wieder einmal das
unglaubliche Talent des durch "The sixth sense" international
bekanntgewordenen Haley Joel Osment. Bei ihm ist es nicht nur der
"Faktor Kind", der hier seine Wirkung ausspielt, nein, vom ersten Moment
an nimmt man diesem Jungen seine Rolle ab, er spielt sie quasi mit dem
ganzen Körper. In ihm steckt meiner Meinung nach ein hohes Potential an
Talent, dass hoffentlich nicht zu schnell verheizt wird (Macaulay Culkin
sie hier nur als warnendes Beispiel angegeben). Er hat eine gewisse
Gabe, die man nicht lernen kann. Aber auch hier will ich nicht zu viel
erzählen.
Jude Law (Gigolo Joe) erinnert mich hier an den Film "Ein
wunderbares Land" (hiess im Original glaub ich "The wizard of Oz") mit
seiner Leichtigkeit, mit der er seine Rolle spielt: Sich seiner einzigen
Bestimmung bewusst, jedoch bestrebt in seinem Willen (sofern eine
Maschine den haben kann) David zu helfen. Eine Szene sei hier als
Beispiel genannt: Als David und er aus dem Fleischfest gerettet werden
und er die Jungs überreden kann, sie nach Rouge City mitzunehmen. Für
alles Nähere: Film ansehen;-)!
Technisch bieten die beiden Scheiben
einen Leckerbissen nach dem anderen: Während auf der ersten DVD ein
knapp 10minütiges Making of enthalten ist, geht die zweite DVD bis in
das kleinste Detail: Die beiden Hauptdarsteller kommen getrennt und sehr
lange zu Wort, es wird über das Sounddesing berichtet, uvm.
Alles in
allem möchte ich sagen, dass dieser Film ein Werk ist, das man, wenn man
es auch beim ersten Ansehen nicht mochte, es jedoch nicht so schnell
abstempeln sollte: Es kann kein Mensch so kalt sein, das ihn diese
Geschichte nicht berührt!
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110. Wer sich diesen Film ansieht, darf sich keinen S.F. Film wie
z. B. E.T. oder Star Wars vorstellen.
Es ist ein vollkommen anderes Genre und hat mit den typischen
Science-Fiction Filmen nichts gemein, eher ein Robot-Fiction Film.
Mit trockenen und müden Szenen hat Steven Spielberg versucht
an den "200 Jahre Mann" anzuknüpfen.
Man sollte sich überlegen, ob man sich 3 Stunden voller Langeweile sich hinter den Fernseher klemmen will und auf
2
oder 3 sehenswerte Szenen wartet oder aber den 200 Jahre Mann ansieht,
der, voller Fantasie und Charme, leider viel zu schnell vorbei ist.
200 Jahre Mann
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111. Steven Spielberg, ein super Regisseur, aber was er sich bei diesem Film
gedacht hat??? Wenn ihr euch echt mal langweilen wollt kauft euch diesen
Film, aber das Geld kann man viel sinnvoller ausgeben und mit seiner
Zeit kann man auch viel besseres anstellen!!!
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112. Steven Spielberg, ein super Regisseur, aber was er sich bei diesem Film
gedacht hat??? Wenn ihr euch echt mal langweilen wollt kauft euch diesen
Film, aber das Geld kann man viel sinnvoller ausgeben und mit seiner
Zeit kann man auch viel besseres anstellen!!!
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113. Dieser Film hat die genialste Geschichte die ich je gesehen habe, diesen Film müsst Ihr euch anschauen einfach super!!!!
Wunderschöne Film Szenen, mann sieht sofort das dieser Film von Steven Spielberg kommt!!!!!!!!
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114. Leider wird der Film A.I. in meinem Freundeskreis fast ausschließlich
schlecht bewertet. Und auch die Kritiken in Zeitungen sind nicht gerade
positiv.
Ich selbst frage mich, warum.
An der schauspielerischen
Leistung kann es nicht liegen. Haley Joel Osment überzeugt wieder einmal
total und auch seine Kollegen, die fast nur aus unbekannteren
Schauspielern bestehen, sind sehr glaubwürdig.
Über die
Spezialeffekte braucht man gar nicht zu sprechen. Wer behauptet, man
erkenne den Unterschied zwischen Realität und Computereffekt, lügt.
Die Geschichte ist zwar teilweise etwas weit hergegriffen, aber dennoch glaubwürdig. Der Schluss ist wirklich sehr sehr traurig.
In
der Mitte schweift der Film zwar etwas ab (siehe das Fleischfest, was
teilweise wirklich übertrieben ist), aber im Großen und Ganzen ist der
Film einfach nur genial. Schon allein Teddy ist es wert, den Film
anzusehen...und danach sieht man ihn sich bestimmt noch einmal an...und
noch einmal...
Für Action-Freunde ist der Film wohl nichts, aber wer auf gute Filme steht, der sollte ihn sich auf alle Fälle ansehen!
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115. Hallo alle zusammen !!
wenn ihr euch mal wirklich fast 3 Stunden vor dem Fernsehr langweilen wollt, dann kauft euch diesen Film.
So ein sch... habe ich schon lang nicht mehr gesehen.
Es ist eigentlich schade das so eine Regisseur wie Steven
Spielberg, so einen schlechten Film abgeliefert hat.
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116. Die Idee ist genial und bis zum Selbstmord wirklich stimmig und in allen
Belangen super umgesetzt (sehr gute Charaktere). Allerdings zieht der
Teil nach dem Selbstmord den Gesamteindruck dramatisch nach unten - gut
das man die DVD Wiedergabe abbrechen kann. Hier ist offensichtlich die
Originalidee/-umsetzung von Kubrick zuende und Spielbergs naive Art (ET)
kommt voll zum Tragen.
Warum muß man in Hollywood eigentlich immer
alle Ideen/Konflikte (auch wenn sie wie hier nicht auflösbar sind) bis
zu einem definitiven Ende versuchen zu erschlagen. Wir in Europa haben
gegenüber US Kinobesuchern zum Glück den großen Vorteil, das auch
interessante Stories teilweise vernünftig umgesetzt werden und ins Kino
gelangen.
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117. Die erste dreiviertel Stunde ist noch wirklich spannend und Science
fiction auf hohem Niveau, doch dann driftet der Film total ins
Belanglose bzw. Dämliche ab!
Diese Zukunftvision mit den Aliens ist so dermassen fad!
Obwohl
ich Spielberg sonst sehr schätze, muss ich sagen, dass das ja wohl
nichts war! Da warte ich lieber auf die Veröffentlichung der E.T. DVD!
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118. Als dieser Film in die Kinos kam, haben mein Freund und ich es leider
irgendwie nicht geschafft, ihn zu sehen. Aber als der Erscheinungstermin
auf DVD näherrückte, haben wir ihn natürlich gleich vorbestellt. Und
dann kam der große Tag: der Film war da! Abends haben wir es uns vor dem
Fernseher gemütlich gemacht - und erlebten eine herbe Enttäuschung. An
und für sich mag der Film ja nicht soooo schlecht sein. Nur mit den drei
(in Worten: drei!) Kurzgeschichten von Brian Aldiss hat das ja nicht
mehr viel zu tun. Deswegen heißt es wohl auch, daß das Spielberg's große
Vision sei. Langsam verstehe ich!
Nichts gegen die Technik. Die
Special Effects waren schon erste Sahne. Und Haley Joel Osmond war auch
wieder sehr überzeugend. Aber die Story scheint eine an die Short
Stories angelehnte Fortsetzung zu sein - der leider der philosophische
Hintergrund nahezu völlig abgeht. Insbesondere die Tatsache, daß der
kleine David nach seiner "Initialisierung" eigentlich gar nicht mehr
weiß, daß er ein Roboter ist, kommt überhaupt nicht mehr rüber. Die
Zwiesprache mit Teddy fällt auch fast völlig unter den Tisch.
Alles
in allem bin ich - vor allem nach den sich überschlagenden Kritiken in
der Presse - mehr als nur enttäuscht. Im Gegensatz dazu scheint "Der 200
Jahre Mann", der kaum eine gute Kritik abbekommen hat, eine
philosophische Abhandlung über die Frage "Können Maschinen Gefühle
empfinden?" zu sein.
Jeder, dem es eher auf tiefgehende, nachdenkliche Sci-Fi ankommt, ist mit letzterem deutlich besser bedient.
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119. Wer klassische, gut gemachte und zum Nachdenken anregende SF-Filme mag,
liegt hier genau richtig. Wer sich darüber beschwert, das der Film
langweilig ist, hat meiner Meinung nach nur eine kurze
Aufmerksamkeitsspanne und schaut nur auf die (zugegeben sehr guten)
Special Effects. Schaut dann doch lieber "Meisterwerke" wie z.B. Tomb
Raider ! Wer hingegen anspruchsvolle Unterhaltung mag, liegt hier
richtig. A.I. ist einer der am meisten unterschätzten und
unterbewertesten Filme der letzten Jahre. Schade, das Spielbergs Mut zu
etwas Neuem nicht die gebührende Anerkennung gefunden hat. Am besten
anschauen und selbst beurteilen !
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120. Unbedingt ansehen!
Allein die Szene in der Haley Joel Osment dem
kleinen Roboterjungen durch seine Mimik Leben einhaucht nachdem seine
"Mutter" ihm den Aktivierungscode vorließt
macht diesen Film sehenswert.
Jeder der sich auf diesen Film einläßt wird belohnt.
Allen anderen empfehle ich SF-Filme ala` Episode I.
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121. Man kann sich wirklich fragen, warum dieser Film meist positive Kritiken
erhält. Vielleicht liegt es am Regisseur, S. Spielberg, dessen Filme
eigentlich grundsätzlich das Prädikat "hervorragend" augestempelt
bekommen.
Der Film soll melancholisch und tiefgründig sein; die
einzige Melancholie, die aufkommt, ist, nach einem durchaus
interessanten Einstieg (ja ganz untypisch für S. Spielberg), eine
stundenlange tödliche Langeweile.
Die Tiefgründigkeit wirkt sehr
oberflächlich. Der Darsteller der Hauptfigur David, Haley Joel Osment,
spielt seinen Part in einer kitschig-niveaulosen Weise, wie man sie
bisher nur von Robin Williams kannte.
Das Ende kommt ganz und gar
nicht unverhofft. Es wird mehrere Male angedeutet, jedoch besteht kein
Grund für den Zuschauer aufzuatmen, weil der Film vorüber ist. Es geht
immer weiter in dem sinnlosen Trott, der sich nach zwanzig Minuten in
A.I. eingespielt hat.
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122. Als ich mir diesen Film, voller Erwartungen an eine kritische,
interessante und schöne Story, endlich gesehen habe wurde ich masslos
enttäuscht.
Der Film bietet Langeweile in nie dagewesener Form und
ich verstehe nicht wie Steven Spielberg - normal bekannt für seine
wirklich tollen Filme - einen so schlechten Film drehen konnte.
Anfangs
ist noch unklar wie sich die Story entwickelt und was mit dem kleinen
Roboter passiert, als aber dann am Ende auch noch Ausserirdische ins
Spiel kommen wird die Geschichte nicht nur unrealistisch sondern
durchaus albern. Schade.
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123. Ich habe den Film nur im Kino gesehen und werde die DVD auch auf keinen Fall kaufen.
Das
einzig halbwegs vernünftige an diesem Film ist das erste Viertel.
Danach kann man den Film nicht mal als Fantasy-Fan ertragen, denn das
was einem da gezeigt wird ist nicht nur inhaltlich totaler Schwachsinn,
sondern auch noch filmtechnisch sooo langweilig gestaltet, dass man
seine längsten zwei Stunden des Lebens erleidet. Wer seine Freude an
sprechenden Teddybären findet, sollte lieber die Muppet-Show o.ä.
anschauen.
Was diesen Film überhaupt nur bekannt machte war die - zugegeben gut gemachte - Kino-Werbung.
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124. Dieser Film ist mit der schlechteste, den ich je gesehen habe.
Langweilig bis zum geht nicht mehr.
Stanley Kubrick hätte dem Film wohl etwas mehr Tiefgang und Stimmung verschafft.
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125. Man kann sagen, was man will, A.I. ist einfach ein genialer Film.
Zugegeben,
er ist nicht schockierend und enthält sicherlich wenig von dem, was
Kubrick aussagen wollte, jedoch ist er auf eine andere Art und Weise
etwas besonderes: A.I. ist äußerst emotional und aufwühlend, was
heutzutage leider Mangelware ist.
Die schauspielerische Leistung der
Hauptdarstller ist eindrucksvoll, ebenso wie Effekte und Soundtrack,
weshalb dieses Meisterwerk bei der Oscarverleihung meiner Meinung nach
schamlos übergangen wurde.
Der gesamte Film ist wie ein Traum, der einem ins Bewußtsein bringt, worauf es wirklich ankommt.
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126. Ich habe den Film im Kino gesehen und kann nur jedem abraten, hart verdientes (oder geschenktes) Geld für die DVD auszugeben!
Das
Problem, das der Film hat, ist der Hauptdarsteller. So gut und
faszinierend Haley Joel Osment in "Sixth Sense" war, so lästig und
impertinent und unausstehlich ist er in "Artificial Intelligence".
Schwierig, wenn der Titelheld ein Ungustl ist, dem man eine schnelle Deaktivierung wünscht!
Mit
grossen Erwartungen bin ich damals ins Kino gegangen, und sie sind
allesamt schwer enttäuscht worden. Die spärlichen (und nicht mal guten)
Spezialeffekte sind alle schon im Teaser-Trailer verbraten worden, und
sonst hat der Film nichts zu bieten, was annähernd in den Bereich Sci-Fi
kommen würde.
Am jämmerlichsten finde ich die Unfähigkeit zu einem
Schluss zu kommen, sowie die an den (künstlichen) Haaren herbeigezogenen
Parallelen zu Pinocchio, einem Märchen, das ich schon als Kind gehasst
habe. (Allein die Szene, wie man den Roboterjungen nach über 1000 Jahren
findet, und der bettelt die Fee immer noch an, dass sie aus ihm einen
ECHTEN Jungen macht!)
Finger weg von diesem Film, ein Tamagochi hat auch künstliche Intelligenz zu bieten und hat nebenbei noch Charme.
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127. Schon bei der Kinovorschau war klar: dieser Film muß gesehen werden.
Es ist doch so interessant, was die Zukunft bringt und was sie nicht bringt ... und welche Folgen es hat.
Nur: davon handelt der Film nicht.
Er ist nicht kritisch und er ist nicht spannend.
Die ersten 10 Minuten kann man anschauen, dann wird richtig langweilig.
Bloß nicht kaufen, lieber mal ausleihen, wenn man ihn sich schon antun möchte.
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128. Ich fand diesen Film unglaublich entäuschend ... gerade einem der Meister guter Kinounterhaltung lähmende Langweile vorzuwerfen, ist sicherlich die härteste Kritik.
Ich kann die anderen Rezensionen, die AI mit 2001 vergleichen wirklich überhaupt nicht verstehen - da scheint einfach nur der Name Kubrik alleine zu reichen, um zu so einem unsinnigen Vergleich zu kommen. Während 2001 das Kino visuell aber auch erzähltechnisch sprunghaft weiterentwickelt hat, kann AI durch rein gar nichts überzeugen.
Die grundsätzliche Geschichte ist sicher sehr interessant - (und hätte mit dem Tiefschlaf im ewigen Eis auch ein ganz gutes Ende gefunden ...) - aber der Film wird unendlich langatmig erzählt und setzt mitunter auf wirklich billige Mittel, um Emotionen zu vermitteln. So wird der kleine David den Film über von einem sprechenden Teddybären begleitet - und WOW - irgendwie wissen wir ja, dass Teddybären nicht umsonst seit mehr als 100 Jahren ein sehr erfolgreiches Spielzeug sind ... sie sehen ja auch einfach süß aus ... aber für einen wirklich guten Film als Stilmittel benutzt, ist mir das viel zu einfach ...
alles in allem wirkt die Geschichte wie eine (schlechte und wenig überraschende) Collage aus verschiedensten Märchen ...
Nachdem dieser Film erst nach dem Tode Kubricks fertiggestellt wurde, will ich mir die Hoffnung nicht nehmen lassen, dass Kubrick selbst diesen Film niemals in dieser Form auf die Zuseher losgelassen hätte - das würde meine Hochachtung für dieses Kinogenie doch ein wenig trüben ...
Das Spielberg manchmal daneben haut ist der geneigte Kinobesucher ja schon eher gewohnt ...
Zwei
grosse Namen des Kinos werden also mit diesem Film verbunden - ich
denke aber, man kann davon ausgehen, dass beide für andere Werke
unsterblich werden (oder sind) - und AI als ein seltsames Nebenwerk bald
in Vergessenheit gerät ...
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129. Der Film ist es in einem Satz zu fassen der übertriebenste und
langgezogenste Film den man hätte machen können. Warum? Die Effekte sind
ja sehr gut geworden, jedoch hat sie einen sehr großen Teil des Films
aus, und wirken so übertrieben und einstweilen sogar kitschig und
einfach nur bunt, was vom eigentlichen Thema abschweift. Man schaut sich
den Film an und die erste halbe Stunde ist man fasziniert und auch die
Geschichte mag gefallen, jedoch dann verliert der Film immer mehr an
Charme und Story. Ein kleiner Roboterjunge sucht seine Mutter und das
den ganzem Film über und erzählt immer das gleiche. Besonders je länger
der Film läuft, desto mehr sehnt man sich nach dem Ende, aber was macht
Herr Spielberg, er inszeniert einen Schluss den man hätte weglassen
können, nur damit es noch länger und unverständlicher und vor allem
LACHHAFT wird. Schade damit hat Spielberg sich mehr geschadet, denn
dieser Film läuft unter die Kategorie: >>FILME DIE DIE WELT NICHT
BRAUCHT.<< Eines muss noch erwähnt werden, der einzige der einem
zum Durchhalten ermuntert, ist TEDDY ein kleiner Stoffbär, aber kann das
alles sein?
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130. Finger weg von diesem Film! Der Film hat Überlänge, bereits nach einer
Dreiviertelstunde wird's langweilig. Bis zum Ende des Films wird's fast
unerträglich. Man will gar nicht mehr wissen, wie der Film ausgeht, man
hofft nur noch auf das Ende! Ich finde, die Zeiten, in denen
atemberaubende Special Effects und Computer Animationen für einen
Kinohit ausreichten, sind vorbei. Die Regisseure sollten wieder zu guten
Stories zurückkehren, den Einsatz von Special Effects reduzieren und
sie nur dort verwenden, wo sie sinnvoll sind; bestes Beispiel: The Sixth
Sens!
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131. Da kann ich mich den "Ein-Stern-Kritikern" nur anschließen: der ödeste
Fantasyfilm seit "Das letzte Einhorn"! Und die unsägliche Suche nach der
Eisprinzessin... Dagegen ist "Yol-Der Weg" eine rasante
Aktionkomödie!!! Pinoccio rotiert im Grab.
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132. Ich bin Filmvorführer und habe bei einer Vorstellung aus Versehen 1 Akt
ausgelassen ( ca. 25min ), und nur zwei Menschen, die den Film schon
einmal gesehen hatten, haben es gemerkt. Ich finde dies macht deutlich,
dass es sich nicht lohnt dafür Geld auszugeben.
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133. Ein Meisterwerk in der ethischen Aussage wird hier von Spielberg brillant inszeniert.
In einem Triptychon der Skurrilitäten weiß man inerhalb des jeweiligen Kapitels zwar immer, was als nächstes kommt, von daher bringt der Film nicht sehr viel überraschendes, allerdings steigert gerade dies die Not des Zuschauers oftmals ins unermessliche.
Der erste Teil, eine typisch amerikanische Familiensaga, konfrontiert mit allen geläufigen negativen Verhaltensmustern und läßt den ungeduldigen Voyeur hoffen, daß die nächste Sequenz nicht so eintreten möge, wie man sie erwartet und wie sie dann -genauso - eintritt. Von der Konditionierung bis zur Verstoßung habe ich immer nur "bitte nicht auch noch dieses Klischee" gehofft.
Im zweiten Teil herrscht Kubrick'sche Endzeitstimmung mit, meiner Meinung nach, überwiegend kitschigen Szenen. Grausam und ekelerregend das "Fleischfest" (schon erstaunlich, für was diese Südstaatenszenerien alles herhalten müssen), subtil und abstoßend Rouge City. Wieder ein Grund aus moralischen Erwägungen Kubrick auf persönliche Distanz zu halten. Vor allem sollte man hier überlegen, ob Kinder vor dem Bildschirm etwas zu suchen haben.
Der dritte Teil, überwiegend digitalisierte Zeichnung gab mir ständig das Gefühl eines Déja vus. Aber wo und wann ???
Die für mich bewegendste Szene des ganzen Films, die auch zu dem Titel dieser Rezension angeregt hat, ist zweifellos die Unterwassersequenz, wie David neben Teddy vor der blauen Fee verharrt und fleht - 2000 Jahre lang. Viele Augenblicke haben im Laufe des Filmes bereits angedeutet, was der geneigte Zuschauer unter der Liebe und Emotionalität eines Mecha-Kindes zu verstehen hat, aber das äonenlange Warten unter dem zusammengestürzten Riesenrad löste auch bei mir eine Assoziation zu diesen Emotionen aus, die mehr als nur beeindruckend ist.
Da kann
man nach dem Ende des Films nur froh sein, daß man es um sich herum,
auch bei den eigenen Kindern, nur mit Menschen zu tun hat, die
augenscheinlich, dies war für mich die ultimate Botschaft des Films,
nicht annähernd zu solcher Liebe fähig sind.
Man wird beim Abspann
mit dem Gedanken alleingelassen, daß das Leiden David's unendlich sein
muß, quasi die Hölle im biblischen Sinn...
Wenn man will, kann der
Film in vielerlei Hinsicht die Augen öffnen, vielleicht auch gegenüber
den sogenannten toten Gegenständen.
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134. Ich bin mit hohen Erwartungen an diesen Film herangegangen, doch leider
musste ich feststellen, dass Spielberg mit diesem Film in vielerlei
Hinsicht weiter ging als ich es mir jemals erträumt hätte:
Der Film
hat sinnlose Überlänge, ist voll von nicht zuende gedachten Ideen und
vereint all die vielen Eindrücke die er hinterlässt nicht zu einem
Ganzen, wie ich es von Kubrick-, wie auch von Spielbergfilmen gewohnt
bin.
Die Behauptung, die ich einer anderen Rezension entnommen habe,
dieser Film könne sich mit "2001-a space odyssey" oder auch "E.T."
messen, ist unzutreffend. "A.I." postuliert eine unglaubliche Masse von
Lebensfragen, ohne diese annähernd auf den Punkt zu bringen, geschweige
denn intelligent zu kommentieren, wie dies Kubrick in "2001-a space
odyssey" getan hatte.
Im Vorwort zu der Sammlung von Kurzgeschichten
auf welchen "A.I." basiert stellt Brian Aldiss, der Urheber der Story
fest, dass man Science Fiction natürlich erzählen müsse "als sei die
Geschichte das Normalste von der Welt und bedürfe keinerlei Erklärung".
Genau dies vermasselt Spielberg mit den scheinwissenschaftlichen
Analysen und ständigen Erklärungen zur Situation der Charaktere.
Als
sich E.T. nach zwei Stunden Gefühlsachterbahn verabschiedete, so hatte
Spielberg die Emotionen der Zuschauer voll im Griff, doch wenn Spielberg
in "A.I." einen herzzerreissenden Schluss nach dem anderen inszeniert,
so kommt ernsthafte Langeweile auf, die einen die Romantik aus
kritischer Distanz und die langen Abschiedsszenen mit stoischer Ruhe
betrachten lässt, was einen analytischen Blick auf die Erzähltechnik
Spielbergs ermöglicht, welche in diesem Fall aber ganz und gar nicht
befriedigen.
Zu loben sind die vorzüglichen Leistungen in Schauspiel
(Haley Joel Osment und Jude Law), Production Design (Rick Carter), Musik
(John Williams) und Visual Effects (IL&M), wobei letztere zwei für
Oscars nominiert wurden.
Provokation und Innovation:
Ich habe
Rezensionen von Leuten gelesen, die aus dem Film unglaubliche
Provokation herauslesen. Ich konnte eine solche nicht erkennen. Wer die
Geschichte unter dem Pinoccio-Aspekt betrachtet wird vielleicht von
gewisser Unruhe erfüllt, doch wer den "A Clockwork Orange" Kubrick
kennt, dem werden gänzlich unkontroverse Spielzeug-Giggolos und
wandelnde Teddybären höchstens ein müdes Lächeln entlocken.
Dieser
Film sollte ein Märchen für Erwachsene werden, doch der intellektuelle
Anspruch des Films ist denkbar niedrig. Trotz komplexer Versuche, die
Sachverhalte wissenschaftlich zu erklären kommt ein moralischer oder
ethischer Denkanstoss nicht zustande und es bleibt bei einem
undifferenzierten "Ja,-was-wäre-wenn"-Gefühl.
Auch tatsächliche
Innovation bleibt aus. Während "2001-a space odyssey" die Stereotypen
des Erzählmusters im amerikanischen Film herausforderte ist hier nichts
dergleichen zu spüren.
Die Thematik:
Der Grundkonflikt, mit dem
sich der Film beschäftigt, nämlich die Beziehung der Menschen zur
Technik, dem Erschaffer zu seinen Kreationen, dringt immer wieder ins
Bewusstsein, doch verliert sich dieser in einer Märchenhaften
Pinoccio-Reise, welche selbst allerdings von einer Vielzahl unnötiger
Szenen unerträglich gedehnt wird.
Die Gefühlslage nach dem Betrachten des Films:
Ich
hatte ein seltsames Gefühl, nachdem ich mir diesen Film angesehen
hatte. Ich dachte es wäre die Enttäuschung über einen schlechten Film,
doch das war es nicht. Ich bereue nicht die Zeit und das Geld, welches
ich in diese DVD investiert habe. Der Film enthält Einstellungen die für
Momente eine Vollkommenheit erahnen lassen, mit denen Art Kubrick
Filmen wie "2001-a space odysee", "A Clockwork Orange" oder "Eyes Wide
Shut" auszufüllen pflegte.
Es ist das Gefühl, zu sehen, wie sich
ein unglaubliches Potential zu einem wirklich guten und zum Denken
anregenden Film in einer Flut von ungekonnt eingesetzter Sci-Fi-Romantik
untergeht. Es ist der Wunsch den Film selbst schneiden zu können, die
peinlichen Metallrocker rauszunehmen und sich von den viel Schlüssen,
die aufeinanderfolgen den besten herauszusuchen.
Dieses Gefühl ist
beängstigend, denn es handelt sich hierbei um einen Film, der von einer
ganzen Legion von Oscar gekrönten Filmschaffenden gemacht wurde.
Das Fazit:
Dieser
Film ist kein Stück Filmgeschichte. Er ist sinnvoll, um die Wunder der
modernen Filmtechnik und einige wunderbare Bilder zu bewundern. Für den
Kubrick-Fan kommt eine gemässigte Portion der seelischen Unruhe herüber,
die mir bei den Produktionen des Meisters schlaflose Nächte zu bereiten
pflegten.
Zur DVD Ausgabe:
Der Film auf der ersten Disc
erscheint in bester Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial auf der
zweiten Disc beantwortet dringliche "Wie haben sie das mit den Robotern
Gemacht"-Fragen, bringt aber keine neuen Erkenntnisse zu Sinn und Zweck
der ganzen Übung. Die spielberg’sche Euphorie lässt keinerlei
Selbstzweifel aufkommen, und solche täten dem Meister, wenn auch nur in
rein hypothetischem Gewand, manchmal vielleicht nicht übel.
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135. Nachdem ich die Vorschau gesehen hatte, und wußte, daß es ein "Spielberg-Film" ist, war ich davon überzeugt, daß es wiedermal ein Meisterwerk ist. Allerdings wurde ich bitter enttäscht! Der Film ergibt ca. die erste halbe Stunde einigermaßen eine Sinn, aber nachdem das Kind im Wald ausgesetzt wird kommt nur noch Mist. Ich habe selten einen schlechtern, zusammenhangloseren und vollkommen sinnlosen Film gesehen! Was sich Spielberg bei diesem Film gedacht hat kann ich nicht nachvollziehen.
Sparen Sie ihr Geld und kaufen Sie irgendetwas anderes, egal was!
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136. Ich kenne die DVD nicht, kann also nix zu Bildqualität und Features
sagen, aber zum Film kann ich etwas sagen! Der ist, bzw. war, nämlich so
ziemlich der langweiligste Film, den ich im letzten Jahr im Kino
gesehen habe! Eine krude Mischung aus E.T., Pinnochio, Running Man und
Blade Runner. Das Ganze mit (zugegeben) genialen Special Effects
vermischt und auf unsägliche drei Stunden aufgeblasen, ergibt einen
Film, der für Kinder zu brutal und für Erwachsene zu langweilig ist.
Anstatt diesen völlig überflüssigen Film zu drehen, hätte man die zig
Millionen Dollar, die das Ding gekostet hat, lieber darin investieren
sollen, den Super Teddy, der in dem Film vorkommt, zu entwickeln. Den
hätte ich sofort gekauft! ;-)
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137. Ich bewerte diesen Film als einen der schlechtesten Filme des Jahres, vielleicht sogar als einen der schlechtesten überhaupt.
Und dies werde ich selbstverständlich auch begründen.
Für
mich stellt der Film eine regelrechte Körperverletzung dar, denn es tut
weh, stundenlang immer nur ein verstörtes ( künstliches ) Kind ansehen
zu müssen, das nichts anderes zu tun hat, als nach Liebe zu
schreien...... AUTSCH !!!!!
Natürlich wirft dieser Film ansatzweise
gewisse moralische Aspekte und Fragen auf. Nur warum werden diese so
miserabel, zäh und vor einem so unsagbar unglaubwürdigen Hintergrund
behandelt ?
Für mich geht der Film fast vollständig am Thema vorbei -
egal, mit welcher Erwartung man ihn sich ansieht. Möchte man einen Film
sehen, der sich sozialkritisch darstellt, kommt einem die Wehleidigkeit
des Protagonisten und die Oberflächlichkeit, mit der die Themen
behandelt werden, in die Quere. Ganz zu schweigen vom SciFi-Hintergrund,
der sehr schlecht umgesetzt ist. Sieht man sich den Film mit der
Erwartung an, einen guten SciFi-Streifen zu sehen ( so, wie es uns
damals die Trailer suggerierten ), ist es ganz schlimm : totale
Enttäuschung !!!
Mager gestreute und teils schlechte Tricktechnik,
von glaubwürdigem SciFi-Hintergrund keine Spur. Der Hauptdarsteller
vergeht förmlich in Selbstmitleid, daß es nicht mehr auszuhalten ist.
Fatal
finde ich die Unfähigkeit, mit dem Film zu einem Ende zu kommen. Denn
die letzten ca. 45 Minuten kommt der Film ganze drei Mal zum Ende, ohne
endlich zu Ende zu sein.....
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138. Das ist der mit Abstand abstruseste, langatmigste und uninteressanteste
Film, den ich je gesehen habe. Die Story schafft nie den Durchbruch zum
wirklich faszinierenden Problemfeld künstlicher Intelligenz, sondern
verharrt in der Gefühlsduseligkeit und Oberflächlichkeit, die fast immer
dabei herum kommt, wenn Spielberg etwas anderes versucht als schlichtes
Entertainment. Keiner dreht besseres Popcorn-Kino, und niemand
scheitert so kläglich, wenn es um Tiefgang geht wie Steven Spielberg.
Hände weg - 2 Stunden beim Zahnarzt sind schneller rum!
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139. Das Ende ist zwar ziemlich das blödeste, was Spielberg je gemacht (und er hat auch Hook gedreht), aber der Weg bis dorthin entspricht dem, was Kubrick immer geschafft hat.
Der größte Unterschied ist leider, dass Kubrick nie Mitleid mit seinen Figuren hatte.
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140. A.I. ist ein einfühlsamer, teilweise aber auch emotional-brutaler, Film, dessen Wurzeln eindeutig nicht den letzten Jahren zuzuordnen ist, sondern der eher die Atmosphäre von 70er- und 80er Jahre-Filme wiederspiegelt. Diese vom grunde her eher mahnend-warnende Stimmung, ein in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken anregendes Thema und die von Stanley Kubrick gewohnte, teils verstörende Darstellung, gab es in Verbindung mit moderner Tricktechnik und Special-Effects so noch nie zu sehen. So gesehen lässt sich dieser Film mit Science-Fiction-Klassikern wie "Blade Runner", "Unheimliche Begegnung der Dritten Art" und natürlich "2001" auf eine Stufe stellen.
Der Film ist sicher nicht das Mass der Dinge, und er lädt auch nicht zum immer-wieder-ansehen ein, wie so manch anderes Meisterwerk von Spielberg - er hinterlässt eher einen bleibenden Eindruck, wie es den meisten Filmen von Kubrick bisher gelang, sei es "Uhrwerk Orange", "Shining" oder eben auch "2001".
Das Kinopublikum des 21. Jahrhunderts wird auf eine für seinen Geschmack vermutlich zu lange Reise geschickt, wird mit diesen Kubrick-typischen, verstörenden, ja, teilweise fast schon quälenden Eindrücken konfrontiert und dabei aufgefordert, sich selbst seine Gedanken dazu zu machen. Aber genau das ist das heutige Kinopublikum schon fast nicht mehr gewohnt. Das selbst Filmstoff aus den 70er Jahren im filmischen Gewand des 21. Jahrhunderts fast gänzlich seiner Ausdruckskraft beraubt wird, beweist am besten die Neuverfilmung von "Planet der Affen".
A.I. ist definitiv kein Popcorn-Kino im Stil von "E.T." oder "Star Wars". Die heutzutage leider alltäglich gewordene, leichte Kinokost wird so gesehen schon lange nicht mehr von bohrenden Filmen wie diesem versauert - denn wer möchte sich heute schon in seinem sauer-verdienten Feierabend noch Vorwürfe oder Moralpredigten anhören? Am Ende des zweieinhalbstündigen Films, als gerade die wunderbar-schönen Klänge von John William's Score einsetzten und man sich noch mindestens ein paar Minuten Gedanken zu diesem Film machen durfte, der so viele Fragen aufwarf und als etliche Kinobesucher eilig den Kinosaal verliessen, wurde mir dieses auf bittere Weise bewusst.
Es gibt sicher auch - wenn man ins Detail geht - an A.I. einiges zu kritisieren, man hätte dies und das sicherlich auch besser machen können inklusive der Storyline. Aber auf dieses besserwisserische Niveau möchte ich mich bei einem derartigen Film nicht herablassen. Hervorzuheben ist jedoch sicherlich die unglaubliche schauspielerische Leistung von Haley Joel Osment, die sich meiner Meinung von "The 6th Sense" über "Das Glücksprinzip" immer weiter gesteigert hat.
Die Fragen, die A.I. aufwirft, und die man sich
nur selbst beantworten kann, will ich in dieser Review nicht ansprechen,
denn genau das versucht ja der Film zu erreichen, dass man sich selbst
Gedanken dazu macht... und ich hoffe, dass er das bei Euch erreicht
(hat)!
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141. Ich habe noch nie einen Film gesehen, der noch mehr Längen aufwies, mich
noch mehr gelangweilt und es mich hat bereuen lassen, am nächsten
morgen nicht ausgeschlafen zu sein.
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142. Die Filme von Steven Spielberg haben der Menschheit schon oft ein sehr bescheidenes Zeugnis ausgestellt. Sie wollen an das Gute im Menschen glauben, wissen aber, dass die Regel anders aussieht. In "The Sugarland Express" steuern alle Beteiligten, trotz aller guten Absichten, geradewegs in die Katastrophe. In "Unheimliche Begegnung" sieht der Protagonist nur einen Ausweg aus all der Heuchelei und Fadenscheinigkeit seines Vorstadtlebens, raus ins All (oder, wie es auch oft interpretiert wurde: zurueck in den Mutterleib, wie am Ende von "2001"). In "E.T." muss ein Ausserirdischer einem Jungen das geben, wozu seine Mitmenschen offenbar nicht in der Lage sind, Liebe und Zuneigung. In "Das Reich der Sonne" desintegriert die Welt vor den Augen des Jungen so stark, dass er sich in seine eigenen Scheinwelten zurueckzieht.
Spielbergs Protagonisten suchen oft verzweifelt nach einem Ausweg und nach einer Moeglichkeit, sich selbst einen Rest von Anstand zu bewahren, wie etwa Oskar Schindler in "Schindlers Liste". In "Saving Private Ryan" ist die Welt sogar derart aus den Fugen geraten, dass die Suche nach Anstand (die Rettung eines Lebens) selbst ins Absurde muendet (Warum acht Leben fuer eine Lebensrettung riskieren?).
In "A.I." stellt Spielberg die Menschen vor ihre ultimative Pruefung. Er stellt ihr eine hemmungslos liebende Kreatur zur Seite, die sie sogar selbst geschaffen haben, was ihre Verantwortung ihr gegenueber sogar noch erhoeht.
Wie schon in vielen seiner frueheren Filme versagen die Menschen jaemmerlich. Einmal mehr entlarvt er die Oberflaechlichkeit (Monicas Liebe zu David endet immer dann, wenn er "Nicht-menschliche" Dinge tut) und Selbstverliebtheit (Prof. Hobby sieht Davids Entschlossenheit und Pein nur als endgueltigen Beweis seiner eigenen Genialitaet) der Menschen. Zudem belaestigt uns der Film immer wieder mit unangenehmen Fragen: Was ist "echt" (Der Film stellt immer wieder explizit und implizit die Frage, was eigentlich der Unterschied zwischen "echtem" und "unechtem" ist. Sei es nur durch einen Schnitt von einem Make-up auflegenden Roboter zu einer anderen Make-up auflegenden "Person", von deren "Echtheit"/"Unechtheit" wir noch nicht wissen, oder durch das Verwirrspiel mit dem kuenstlichen Mond)? Was ist Liebe? Was ist ihr Preis? Wie ist es um sie in der heutigen Zeit bestellt? Sein Film ist voller Sinnbilder fuer den Verfall der Kultur, wie etwa die Flesh-Fair oder Rouge City.
Ein paar gesonderte Worte zu den angeblich
kitschig-sentimentalen letzten 20 Minuten. Diese Sichtweise ist kaum
stichhaltig. Das Finale ist vielmehr die konsequente Weiterfuehrung der
vorherigen Duesternis und Melancholie. "A.I." implizierte schon vorher,
dass die menschliche Arroganz sie am Ende ausrotten wird. Das
deutlichste Symbol ist das durch den Treibhauseffekt versunkene
Manhattan ("The End Of The World"). Das Finale des Films macht dieses
"Ende der (menschlichen) Welt" nicht nur gewiss, es wagt auch zu sagen:
"Zum Glueck!" Wieder benoetigt es "Nicht-Menschen", hier sind es
Roboter, die David einen letzten Rest von Trost spenden koennen, indem
sie ihm eine "Mutter" zurueckzaubern, die all das sagt, was seine
"echte" Mutter nie sagen konnte. Die Essenz ist also, wie es ein
Kritiker richtig formulierte: "Eine bedingungslos liebende Kreatur
wuerde die Menschheit in Einsamkeit ueberleben." Eine solch vernichtende
Botschaft hat Spielberg seinen sinnsuchenden Protagisten (und den
Zuschauern) noch nie mit auf den Weg gegeben.
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143. Ich hab zuerst die englische Originalfassung gesehen und war zunächst
über die zu melancholische Darstellung etwas enttäuscht. Aber nach und
nach begann der Film mich zu fesseln. Besonders die Musik und die CGI
ist sehr gut gelungen. Auch fand ich die Stelle, wo der kleine
Roboterjunge seine Gedanken auf Papier gab, sehr eindrucksvoll, weil die
Sätze logische Ausschlüsse (wie bei Aussagesätzen in der
Programmiersprache PROLOG) beinhalteten.
Das Ende hat mir auch nicht
sehr gefallen, aber dies war nicht Spielbergs Schuld. Das Ende hat
Stanley Kubrick geschrieben, Spielberg hat es nur übernommen. Das
Raumschiff der Aliens erinnert deshalb auch ein bisschen an den Monolith
in "Odysee im Weltraum".
Im Ganzen ein sehr philosophischer und nachdenklicher Film, der eher anspruchsvollere Filmliebhaber begeistern wird.
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144. Ich habe den Film zwei mal gesehen einmal im Kino und einmal auf DVD und beidemale hat mich dieser Film keinesfalls überzeugt.
Zwar
ist der Film vom technischen aufwand klasse aber die Handlung des Films
ist lange nicht Oscarreif. Ich finde den film absolut nicht sehenswert
und wer meint er müsse sich soetwas antuen der soll später nicht sagen
ich hätte ihn nicht gewarnt.
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145. Was erwartet man von einem Film, dessen Story und Idee von Stanley Kubrick stammen und von Steven Spielberg verfilmt wurde? Die Frage ist recht schwer zu beantworten, da beide Regisseure für sehr unterschiedliche Filme verantwortlich sind: So sind Kubricks Filme durchzogen von düsteren Szenerien und Zukunftsvisionen, die dem Zuschauer die Abgründe der menschlichen Psyche bewusst präsentieren. Spielberg setzt hingegen sehr oft auf Plots, in denen der Protagonist eine Art Verkörperung von Moral und menschlichen Werten darstellt. Wenn man nun sagt, dass der Film wahrscheinlich wie eine Mischung aus beiden Stilrichtungen ist, liegt man gar nicht so falsch. In der ersten Hälfte erinnert er sogar öfter mal an einen Psychothriller á la "Das zweite Gesicht". Eine Roboterkind (Haley Joel Osment) wird in eine amerikanische Familie aufgenommen, weil das "Echte" im Sterben liegt. Teilweise werden hier interessante Fragen aufgeworfen: Ist es moralisch vertretbar Maschinen zu entwickeln, die in der Lage sind zu lieben, obwohl dies von den Menschen oder Benutzern nicht erwidert werden kann? Leider bleibt es im Film nur beim Aufwerfen. Die zweite Hälfte des Films wird von recht kunstvollen und stilistisch beeindruckenden Bildern dominiert, welche dem Film eine teils düstere teils leicht kitschige Atmosphäre bescheren. Das lässt zwar etwas über die magere Story hinwegsehen, sorgt allerdings auch nicht für eine ordentlichere Spannungskurve, die dem Film sicherlich gut getan hätte. Ebenfalls gut getan hätte es dem Film, wenn er ca. 15 Minuten früher zu Ende gewesen wäre. In den letzten Minute wird nämlich Spielbergs Einfluss übermächtig und verursacht eine wahre Flut von Alles-Wird-Schön-Bildern, die in keinem Disney-Film größer vollendet worden wäre und von John Williams leicht aufringlichem Orchester noch untermalt wird. Trotzdem sollte man den Film nicht, nur weil Viel von ihm erwartet wurde, verreißen, da ein schön erzähltes Märchen übrigbleibt, das es allemal Wert ist wenigstens einmal gesehen zu werden. Zusätzlich bietet H.J. Osment eine sehr gute schauspielerische Leistung, die den Film ins qualitativ obere Mittelfeld katapultiert.
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146. Wer den Film oberflächlich anschaut, sieht nur ein Märchen, ein
Science-Fiction-Märchen, das weit in der Zukunft spielt. Nun schreiben
Spielberg und Kubrick sicher keine Märchen und wer genauer hinsieht,
entdeckt bald auch die eigentliche Message des Films - wenngleich diese
nach bester Hollywood-Manier verpackt ist: es zeigt unsere eigene
Gesellschaft, wie sie in ein paar Jahren aussehen wird. All das
technisch Perfekte und trotzdem irgendwie schon wahnsinnige Treiben der
Menschen, das unausweichliche Zusteuern auf eine Apocalypse. In diesem
Treiben wird die Frage gestellt, ob die uns inzwischen ebenbürtigen
Maschinen Gefühle und Rechte haben (dürfen). In "AI" haben sie es nicht.
Und: welche Ironie - eben jene Maschinen überleben ihre Schöpfer, die
ob ihrer Verletzlichkeit den atomaren Winter nicht überstanden haben.
Eine Endzeitvision, die mich nachdenklich aus dem Kino gehen läßt.
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147. Man glaubt gar nicht das dieser Film tatsächlich von Steven Spielberg
stammt. Ich habe mich noch nie in einem Kino gelangweilt, doch bei
diesem Film musste ich andauernd gegen den Schlaf kämpfen. Die
Geschichte ist von Anfang an an den Haaren herbei gezogen und ist
obendrein langweilig verfilmt. Und mit seinen über drei Stunden
Spieldauer hofft man bereits nach der Hälfte des Films auf ein baldiges
Ende.
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148. A.I. - Artificial Intelligence ist der erste wirkliche Sci-Fi Film des
Steven Spielber seit E.T. Übertrift aber alle seine vorherigen Filme um
längen. A.I. ist ganz klar der beste Steven Spielberg Film. Durch das
Drehbuch und die Ideen des verstorbenen Stanley Kubrik hat der Film eine
wunderschöne Stimmung bekommen. A.I. ist so steril wie ein Kubrik Film,
hat aber das herz eines Spielberg Films. Und immer wieder erkennt man
Details, Einstellungen und Konversationen, die an Kubriks Filme
erinnern. Der Film ist ein Gemisch aus Kubriks visueller und Spielbergs
Gefühlswelt.
Einfach atemberaubend auch die Effekte. (Vor allem der
Kopf des Dienstmädchenroboters) Jüngst für den Oscar Nominiert haben die
Effektkünstler wieder Quantensprünge in visueller Hinsicht gemacht. Die
Beindruckendste Szenen, verbunden mit den heutigen Geschehnissen, ist
dann auch das Bild der versunken Stadt New York. Und den wahnsinnigen
CGI Bilder des überfluteten "Man-hattens".
In Schauspielerischer
Hinsicht ist Jude Law der bessere Roboter als die falschen Menschen aus
Final Fantasy. Haley Joel Osment spielt mit perfekter Mimik und der rest
der Schauspielercrew ist genau so passend.
Zuletzt ist noch die
Musik zum Film zu loben. John Williams hat ein steriles Meisterwerk
geschaffen, wie es nicht besser hätte zum Film passen können. Er ist
dieses Jahr nicht zu unrecht zwei mal für den Score Oscar Nominiert.
Alles in allem der beste Sci-Fi Film seit ewig. Denn mit anderen Filmen darf man diesen gar nicht vergleichen. Soll ja keiner glauben in zu versäumen!!!
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149. (Zunächst: Ich kann mich meinem Vor"redner" nur anschließen)
"A.I."
ist ein ganz einzigartiges Stück Kinogeschichte, wunderbar inszeniert
von Steven Spielberg, hervorragend gespielt von seinen Darstellern,
insbes. natürlich Haley J. Osment. "A.I." ist nicht nur ein Film, "A.I."
ist auch eine Philosophie (ähnlich wie es "2001 - Odyssee im Weltraum"
war).
Stanley Kubrick hatte bereits vor 30 Jahren die Idee zu diesem -
einzigartigem - Film, hielt aber damals die Tricktechnik noch nicht
genug entwickelt, um dieses Projekt durchzuführen. Nach seinem
plötzlichem Tod unmittelbar nach "Eyes Wide Shut" schien das Projekt für
immer vergessen. Glücklicherweise hat sich Steven Spielberg dazu
entschlossen, "A.I." im Sinne Kubricks doch (noch) zu vollenden (Kubrick
selbst hatte seinerzeit Steven Spielberg als Regiesseur vorgeschlagen,
Kubrick hatte im Lauf der Jahre über 700 Konzeptzeichnungen und Grafiken
für "A.I." entworfen, an die sich Steven Spielberg größtenteils hielt).
Wenngleich
"A.I." nicht der (kommerzielle) Erfolg zuteil wurde, den er verdient
hätte und er von einigen (ignoranten) "Kritikern" belächelt wurde, ist
er trotzdem, oder gerade deswegen, einer der besten und berührendsten
Filme der Kinogeschichte. Ein modernes Märchen, eine märchenhafte
Erzählung, eine einzigartige Erfehrung, den Film zu genießen.
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150. Ich habe zu einem Film noch nie so viele unterschiedliche Meinungen gehört, wie zu AI.
Die
Spielberg-Fans finden ihn natürlich suuper. Die Gegner von Herrn
Spielberg finden diesen Film überflüssig. Ich finde diesen Film - keine
Ahnung.
Dieser Film hat eine Ausstrahlung eine Bildergewalt ein Thema, wo ich sage, ich kann nichts dazu sagen. Im großen und ganzen ist der Film wunderbar. Aber man muss auch kritik anmelden. Ich habe an drei Stellen gedacht, na endlich, zu ende. Doch dann ging es noch munter weiter. Ok, man hat sich wieder reingeguckt. Bis wieder eine Stelle kam wo ich hoffte, jetzt aber, aber der Film ging immer noch weiter. Als dann endlich doch schluss war, habe ich mir gedacht, was schon?
Man kann einfach nix zu diesen Film sagen. Man kann ihn gut finden oder hassen oder einfach gar nichts finden. Auf jeden Fall sollte man AI nicht überbewährten weil er aus dem Hause Spielberg kommt. Die zwei beste Film von Herrn Spielberg waren unbestritten "Die Farbe Lila" und "E.T. The Extra Terrestrial" Die anderen Filme waren einfach nur tiefstes PopCorn - Kino. Unbestritten gehört aber AI nicht dazu. Wenn Stanley Kubrik ihn sehen könnte, er würde es als sein kleines "lebenswerk" befinden.
Fazit: Diesen Film muss man wenigsten
einmal gesehen haben. Und zu diesem Film muss jeder seine eigene Meinung
finden, man kann sie ihn nicht aufzwingen.
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151. Wenn man sich diesen Film ansieht, sollte man ein Bigpack an
Taschentüchern bereithalten. Ich würde den Film nicht als sentimental
bezeichnen, sondern als sehr, sehr gefühlvoll. Wieder einmal sieht man,
wie gut Haley Joel Osment schon jetzt als Schauspieler ist. Wer diesen
Film nicht sieht: selbst schuld!
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152. 145 Minuten geht der Streifen, und man kann zurecht sagen, das die nicht
gerade an einem vorbeifliegen. Die Story dieses Films ist so langweilig
und öde. Hätte man den Film eine halbe Stunde lang gemacht wäre er noch
unerträglich. Für jeden anderen von Produzenten abhängigen Regisseuren
wäre dies der letzte Film gewesen, aber Spielberg kann es sich ja
leisten.
Nun worum geht es: Eine Firma in der Zukunft entwickelt
einen (den ersten) empfindungsfähigen Roboter. Den bekommt dann eine
Familie als Ersatzsohn, da der eigene im Koma liegt. Als dieser aus dem
Koma erwacht, wird der Roboter aufs Abstellgleis geschoben. Leider ist
dieser nun schon auf die Mutter geeicht und denkt nun er müsse ein
richtiger Junge sein um Anerkennung zu finden. Durch die Pinocchio
Geschichte motiviert sucht der jetzt nach der blauen Fee, die die
Marionette zum Menschen machte. Sie soll ihn auch zum echten Jungen
machen. Die Suche endet (nach ewigen Zeiten) unter Wasser, wo er in
einem überschwemmten Vergnügungspark eine Statue der Fee findet. Ich
hoffte nun schon auf das Ende, aber fehlgeschlagen. Spielberg zieht
jetzt alle Register. Der Junge bleibt unten bei der Fee, eine neue
Eiszeit bricht herein, der Roboter wird 1000 Jahre eingefroren und dann
von den Wesen der Zukunft (Sehen aus wie Aliens, sind aber wohl die
Nachfahren der Roboter) wieder aufgetaut. Jetzt geht es wieder von vorne
los. Und der Film geht nochmal eine halbe Stunde, indem der
Roboterjunge nochmal einen langweiligen Tag in einer von den
Zukunftsrobots erzeugten Illusion mit seiner Menschenmutter verbringt.
Und Ende(Endlich). Dieser Film ist für Kinder als Märchen zu langatmig
und krank, und für Erwachsene als moralischer Denkanstoss ebenfalls. Ich
habe diesen Film im Kino gesehen und keiner ging begeistert hinaus. Ein
Film den man der Menschheit und zukünftigen Roboterwelt hätte ersparen
können.
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153. Ein handwerklich perfekt gemachter Film, wie man es von Spielberg gewohnt ist. Leider hat er auch nicht vergessen einige Passagen einzubauen, die wiedereinmal schön auf die Tränendrüse drücken.
Starke Extras auf der DVD.
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154. ich hatte das Glück, diesen Streifen auf dem Rückflug aus den USA schon bewundern zu dürfen.
Abseits
der normalerweise schrill gedrehten "Roboterstreifen" wird hier
erzählt, wie einem Roboterkind die Eigenschaft "Liebe" einprogrammiert
werden soll. Aus einer Anfangs flachen Story entwickelt sich eine
spannede und packende Handlung mit einem unerwarteten Ende.... A.I. ist
der Stoff zum nachdenken des Betrachters. Schauspieler und Regie
verdienen volle Anerkennung ihrer Leistung.
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155. Was würden Sie tun, wenn ihr Sohn seit Jahren im Koma liegt...die Ärzte
empfehlen die Maschinen abzuschalten...doch Sie wollen ihn nicht
aufgeben. Dann taucht ihr Mann mit einem Android als Kindersatz auf. Ein
Prototyp, denn er hat Gefühle. Plötzlich ...wie ein Wunder...wacht ihr
Sohn aus dem Koma auf und wird wieder Gesund. Der kleine Android liebt
seine Mutter, doch unabsichtlich bringt er seinen "Bruder" in Gefahr.
Also soll die Mutter den kleinen Jungen, den Androiden, verschrotten.
Sie bringt es nicht übers Herz, setzt ihn im Wald aus und überläßt ihn
seinem Schicksal. Der kleine Junge ist verzweifelt, er versteht nicht
warum sie das tut, es ist dunkel, er hat angst. Doch dann trifft er auf
andere Roboter und versucht von nun an seine Mutter, die er so liebt,
wiederzufinden.
Wirklich der traurigste Film aller Zeiten und das
waren erst die ersten 20 Minuten eines fantastischen drei-Stunden Films.
Ich hab geheult wie ein Schloßhund.
Die Schauspieler: Haley Joel
Osment(Sixth Sense) als der kleiner Android mit Gefühlen und Jude Law
(Gattaca) als Liebesroboter mit integriertem Anmach-Sound.
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156. A.I. ist in der Tat ein seltsames Zwitterprojekt, bei dem die
Stilelemente beider Regisseure auf eigenartige Weise verwebt wurden.
A.I. ist der genialste Film Spielbergs, weil er, durch Kubricks
Inspiration, weniger trivial ausfällt als beispielsweise E.T. War
Spielbergs Stil sonst eher märchenhaft und wenig analytisch, bietet sich
dem Zuschauer hier eine düstere und elegisch inszenierte
Zukunftsvision, die, trotz ihrer für Spielberg typischen fantastischen
und gefühlvollen Momente, auf einfache Botschaften und ein klassisches
Happy-End verzichtet.
Die optische Brillanz und die überragenden
Schauspieler sorgen für einen Film, dessen Tiefgang und nachdenklich
stimmende Botschaft einem lange im Gedächtnis bleiben - wie wir es von
KUBRICK gewohnt sind. Deshalb ist und bleibt A.I. für mich ein
Kubrick-Film!!!
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157. Habe den Film im Kino gesehen und fand in hervorragend. Ein kleiner
Roboterjunge der sein Leben lang auf der Suche ist um ein richtiger
Mensch zu werden. Durch das Sprechen der magische Worte auf unsterbliche
Liebe zu seiner "Mutter" programmiert, ist er letztlich "menschlicher"
als die Menschen selbst und überlebt diese dadurch auch.
Eine
durchgehend düstere und mystische Stimmung mit kleinen Schockeffekten
lässt einen am Sessel festkleben und die Zeit vergessen. Auf jedenfall
ist AI ein absolutes Muss in der heimischen DVD-Sammlung!
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158. Ich kann bei meiner Rezession nicht groß mit Hintergrundwissen über Film
und Darsteller glänzen, was ich aber sagen kann ist, dass "A.I. -
Künstliche Intelligenz" an Brillianz schwer zu überbieten ist.
Orientiert am Faden eines Märchens das wir alle kennen: Pinnochio. Es
geht um ein Roboterkind das als erstes seiner Art mit Gefühlen, mit
Liebe ausgestattet hat und seinen Platz in der Welt sucht.
Verstoßen
von seiner Mutter macht er sich auf den weg 'ein richtiger Junge zu
werden'. Die sich immer stärker zuspitzende Verzweiflung des Kleinen
wird getragen von einer nicht unterzukriegenden Hoffnung.
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159. A.I. Künstliche Intelligenz von Steven Spielberg ist der wahrscheinlich beste Film des noch jungen Jahrtausends. Von vielen gehasst und nur von wenigen geliebt beschreibt der Film die Geschichte eines Roboterkindes (exzellent gespielt von Haley Joel Osment), das von seinen Adoptiveltern geliebt werden will und das eben diese Eltern selbst lieben kann, als erster Roboter überhaupt. Wenn sie den Film nicht mochten, als sie ihn im Kino sahen, dann kaufen sie die DVD! Selbst Spielberg sagte: Man muss A.I. zweimal sehen, um ihn richtig zu verstehen. Also zugreifen bei diesem mit Melancholie und Philosophie angehauchten Meisterwerk des Regisseurs von E.T., Jurassic Park, Der Weiße Hai, Indiana Jones, Schindlers Liste und Der Soldat James Ryan.
