Originaltitel - "The Aviator"
Deutscher Titel - Aviator
Produktionsland - USA / Japan / Deutschland
Sprache - Englisch / Deutsch
Erscheinungsjahr - 2004
Länge - 170 Min
Farbe - schwarzweiss / Farbe
Seitenverhältnis - 2,35 : 1
Ton - DTS / Dolby Digital / SDDS
Farbe - Farbe
Altersfreigabe - Deutschland: 12 / USA: PG - 13
Drehorte -
Los Angeles, California, USA
Grauman's Chinese Theater - 6925 Hollywood Blvd., Hollywood, Los Angeles, California, USA
Jetty - 72nd Place, Long Beach, California, USA
(Hughes comes ashore to meet Hepburn)
Los Angeles Center Studios - 450 S. Bixel Street, Downtown, Los Angeles, California, USA
Montréal, Québec, Kanada
Pantages Theater - 6233 Hollywood Blvd., Hollywood, Los Angeles, California, USA
(Hughes and Hepburn attend a movie premier)
RMS Queen Mary - 1126 Queens Highway, Long Beach, California, USA
(Innenaufnahmen)
Saint-Hubert, Québec, Kanada
San Bernardino International Airport - 294 S. Leland Norton Way, San Bernardino, California, USA
San Diego, California, USA
Santa Clarita, California, USA
Showbiz Studios - 15521 Lanark Street, Van Nuys, Los Angeles, California, USA
Southwestern Law School - 3500 Wilshire Boulevard, Midtown, Los Angeles, California, USA
(nightclub)
Ventura, California, USA
Woodland Hills Golf Course - 21150 Dumetz Rd., Woodland Hills, Los Angeles, California, USA
(Hughes and Hepburn golf scene)
"Aviator"
Von Hollywoods legendärem Nachtklub "Cocoanut Grove" bis hin zu den Pioniertaten während der Eroberung des weiten Firmaments – Martin Scorseses "Aviator" feiert auf herausragende Weise das Filmemachen der alten Schule. "Alte Schule" deshalb, weil Scorseses Liebe gegenüber dem goldenen Zeitalter Hollywoods dadurch deutlich wird, wie er sich seinem Hauptdarsteller nähert: Howard Hughes in der Blüte seines Lebens (gespielt von Leonardo DiCaprio). Auch seine technische Beherrschung des Mediums Film reflektiert seine Zuneigung gegenüber der klassischen Filmemacherei in der Ära der großen Filmstudios. Selbst wenn er zeitgemäße digitale Tricks für die erstaunlichen Flugsequenzen des Films einsetzt (inklusive einer der spektakulärsten Bruchlandungen, die jemals gefilmt wurden), vermittelt Scorsese durch seine klare Fokussierung auf die Ausstattung und das Kostümdesign eine leidenschaftliche Ausrichtung nach der Handwerkskunst einer vergangenen Ära – jedes Bild strahlt eine enorme Detailtiefe aus. Obwohl DiCaprio in der zwanzigjährigen Zeitspanne des Films (von den späten Zwanziger bis späten Vierziger Jahren) nur wenig äußerliche Ähnlichkeit mit Hughes zeigt, gelingt es ihm, die Lebemann-Ausstrahlung des exzentrischen Millionärs einzufangen, ebenso wie dessen tragischen Niedergang zu einem zwanghaften Eremitendasein. Unterstützt durch Cate Blanchetts unheimlich akkurate Darstellung von Katherine Hepburn als Hughes beliebtester Liebhaberin, ist Aviator sicherlich Scorseses zugänglichster Film und zielt auf das Mainstream-Publikum, ohne dabei Scorseses künstlerischen Ruf zu schädigen. Dieser spannende Publikumsrenner ist ein Meisterwerk von Anfang bis Ende. --Jeff Shannon
n den 30er und 40er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts revolutioniert der junge Multimillionär Howard Hughes Leonardo Di Caprio Hollywood und wird einer der erfolgreichsten Produzenten der Traumfabrik. Nebenbei ist er waghalsiger Pilot und eine treibende Kraft der modernen kommerziellen Luftfahrt. Frauen liegen ihm zu Füßen, die größten Hollywood-Stars verlieben sich in ihn. Er hat skandalträchtige Affären mit einigen der schönsten Frauen der Welt, wie dem eleganten Hollywood Star Katharine Hepburn Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett - Der Herr der Ringe und der sinnlichen Leinwandgöttin Ava Gardner Kate Beckinsale - Pearl Harbor. Doch Howard Hughes hat nur eine wahre Liebe das Fliegen - sowie das Streben nach Perfektion... Ausgezeichnet mit 5 Oscars und 3 Golden Globes
"Aviator"
Scorseses Film zeigt nicht den zurückgezogenen Menschen, der Hughes in den letzten zwanzig Jahren seines Lebens gewesen ist. Es wird vielmehr ein junger, vitaler Geschäftsmann und Abenteurer präsentiert. Der Film setzt ein mit einer Szene, in der die Mutter den jungen Hughes wäscht. Sie spricht dabei dem Jungen gegenüber allerhand Warnungen in Bezug auf gesundheitliche Gefahren aus. Diese Szene wird ganz am Ende des Films noch einmal aufgegriffen.
Gleich in der nächsten Szene ist Hughes zu einem jungen Mann geworden. Er hat eine größere Zahl von Leuten versammelt, um mit ihnen sein erstes Filmprojekt zu realisieren. Es geht dabei um einen Film mit dem Titel Hell' Angels, einen Fliegerfilm, der im Ersten Weltkrieg spielt. Für die Filmaufnahmen hat er eine große Zahl an Doppeldecker-Flugzeugen beschaffen lassen. Hughes scheut sich nicht, immer wieder große Summen zu investieren, um seinen Film realisieren zu können. Am deutlichsten wird das, als der Film fertiggestellt ist. Ihm fällt auf, dass sich das Publikumsinteresse von den Stummfilmen hin zu den Tonfilmen verschoben hat. Also lässt er den Film gleich noch einmal drehen, diesmal als Tonfilm. Die Premiere des Films fällt sehr glamourös aus. Das Publikum zeigt sich begeistert, der Film wird ein Erfolg.
Er lernt Katharine Hepburn kennen. Die beiden werden ein Paar. Hughes wird den ganzen Film hindurch immer wieder in Begleitung von schönen Hollywood-Frauen gezeigt. Bei allen seinen Affären macht der Umgang mit Katharine Hepburn am meisten den Eindruck einer normalen Beziehung. Hughes wird von nun an als jemand gezeigt, der sich mit Leidenschaft und Hingabe Fliegerei und Ingenieurskunst verschreibt. Bei seinem Engagement in der Luftfahrtindustrie wird er durch seine Sucht nach Erfolgen und Rekorden getrieben. Er lässt neue Flugzeugtypen entwickeln, und zumeist ist er es selbst, der die Testflüge durchführt. Da seine Konstrukteure erfolgreich arbeiten, gelingt es ihm, den Rekord für den schnellsten Flug aufzustellen. 1938 gelingt ihm außerdem auch die schnellste Erdumrundung aller Zeiten. Nach einem dramatischen jedoch relativ glimpflich verlaufenden Flugzeugabsturz wird er noch von Katharine Hepburn gepflegt. Sie preist ihn für den neuen Geschwindigkeitsrekord, den er aufgestellt hat. Auf die Dauer kann sich Katharine Hepburn jedoch nicht mit den Eigenheiten des Fliegers arrangieren. Sie verlässt ihn und wendet sich ihrem Schauspielerkollegen Spencer Tracy zu.
Der Zuschauer wird allmählich an die Besonderheiten von Hughes herangeführt. Es gibt bei ihm ein zwangsneurotisches Verhalten, das sich unter anderem in einemWaschzwang zeigt. Generell hegt Hughes in jeder Umgebung, in der er sich befindet, den Verdacht, dass es Gefahren für seine Gesundheit gibt. Nachdem Katharine Hepburn gegangen ist, sucht er Trost bei anderen Hollywood-Schönheiten. Zu einer langjährigen Begleiterin wird ihm Ava Gardner. Die Beziehung mit ihr wird allerdings niemals so eng sein wie die mit Katharine Hepburn. Auf die Frage, ob sie ihn heiraten wolle, wird sie später antworten, dass das nicht ginge, weil er zu verrückt sei. Seinen nächsten Flugzeugabsturz überlebt Hughes nur knapp. Mit einem Prototyp des Spionageflugzeugs Hughes XF-11 ist er über Beverly Hills unterwegs, als ein Getriebe versagt. Er rast mit dem Flugzeug in ein Wohngebiet, zerstört dabei mehrere Häuser und zieht sich schwerste Verletzungen zu.
Er hat mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und es gibt außerdem auch Konkurrenten, die es darauf anlegen, ihm das Leben schwer zu machen. Es ist ihm gelungen, zum Mehrheitsaktionär bei der Fluggesellschaft TWA zu werden. In den darauffolgenden Jahren entwickelt sich TWA gut und steigt bei den Umsatzzahlen auf Platz zwei auf – hinter dem Marktführer Pan Am. Bei Pan Am löst diese Entwicklung Alarm aus. Insbesondere im anlaufenden Geschäft mit Transatlantikflügen möchte man sich von TWA keine Marktanteile abnehmen lassen. Pan-Am-Chef Juan Trippe bringt daher seine guten Beziehungen zur Politik ins Spiel. Er heuert einen Senator an, damit dieser Hughes ein Ultimatum stellt. Hughes soll sein Unternehmen verkaufen. Andernfalls werde er angeklagt, ein Räuber an der Staatskasse zu sein. Hughes weigert sich zu verkaufen und wird tatsächlich aufgefordert, sich vor einem Senatsausschuss zu rechtfertigen. Zu diesem Zeitpunkt ist sein Leben bereits sehr durcheinander geraten. Es zeichnen sich bereits die Grundzüge des Einsiedlerlebens ab, auf das er sich in den nächsten zwanzig Jahren zurückziehen wird. Für die Verhandlung gelingt es ihm aber, sich noch einmal in Form zu bringen. Er vertritt seine Sache gut, und es gelingt ihm, alle Vorwürfe zu entkräften.
Außerdem hat es in den letzten Jahren mit der Hughes H-4 „Spruce Goose“ noch ein wichtiges Flugzeugprojekt gegeben. Von diesem glaubte alle Welt, dass dabei ein fluguntaugliches Gerät entwickelt würde. Es gelingt ihm jedoch, das monströse Flugzeug für einige Zeit in die Luft zu bringen. Der Film endet mit dem Testflug, den er 1947 im Alter von 42 Jahren durchführt.
Seite "Aviator" In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Bearbeitungsstand:
07. Oktober 2010 um 12:04 UTC. URL:
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SCHAUSPIELER:
Leonardo Di Caprio
Cate Blanchett
Kate Backinsale
John C. Reilly
Aloec Baldwin
Alan Alda
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Danny Huston
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Martin Scorsese
Frank Sivero
R. Bruce Steinheimer
Cathy Symonds
Michael-John Wolfe
Jeremy Zafran
Kommentare zu "AVIATOR"
001. Scorsese und DiCaprio erreichen mit diesem Streifen filmische Höhen, die
für mich kaum noch zu toppen sind. Bildgewaltig und genial wird hier
das Leben eines erfolgsabhängigen und krankhaft neurotischen Mann
gezeichnet, der widerum zeigt, dass abnormale Leistungen fast
ausschließlich von abnormalen Menschen erbracht werden. DiCaprio, der
für mich zweifellos der beste Schauspieler unserer Generation ist, ist
hier in der Rolle seines Lebens zu bewundern. Er erschafft eines Howard
Hughes, den man belächelt, den man bemitleidet, den man liebt und mit
dem man über 2 1/2 Stunden unabgelenkt mitfiebern kann. >The
Aviator< ist einer von diesen wahrlich seltenen Filmen, die uns
Zuseher beinhart in ihren Bann ziehen und uns die Welt um uns vollends
vergessen lassen können. Es ist eine wahre Schande, dass DiCaprio für
seine Darstellung keinen Oscar erhalten hat und es ist ebenso eine
peinliche Schmach dass die Academy >the aviator< nicht als besten
Film auszeichnete. Scorsese schafft es immer wieder geniale, witzige,
tragische und gleichzeitig ultracoole Stories auf die Leinwand zu
zaubern, was hier zum wiederholten Male sein Genie beweist. Kamera,
Ausstattung und das gesamte Casting sind eine wahre Augenweide und
lassen mich den Film ohne Augenzwinkern als besten der 00er Jahre
bezeichnen.
Fazit: Meisterwerk und Augenweide!!
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002. Das Leben von Howard Hughes wurde bisher dreimal verfilmt. Die dritte
und letzte Verfilmung ist die von Martin Scorsese aus dem Jahr 2004. In
Aviator wird Hughes nicht als zurückgezogener Mensch porträtiert,
sondern er wird als junger dynamischer, vitaler Abenteurer gezeigt. Es
ist die Zeit des jungen Howard Hughes. Nur am Rande werden immer mehr
und mehr seine stärker werdenden psychischen Probleme behandelt. Sein
Waschzwang und seine panische Angst von irgend jemanden infisziert zu
werden wird in diesem Film mit Erlebnissen mit seiner Mutter in seiner
Kindheit erklärt. Der Film endet schließlich mit dem ersten und letzten
Flug der H-4"Spruce Goose", von dem die Welt glaubte dieses Flugzeug sei
vollkommen fluguntauglich. Damals war Hughes 42 Jahre.
Der Film erhielt mehrere Oscars: Beste Nebendarstellerin(Cate
Blanchett),bestes Szenenbild,beste Kamera,beste Kostüme und bester
Schnitt. Die Blu Ray ist gut gestaltet. Viele und interessante Extras
gibt es auf Dieser. Die Filmabtastung liegt in perfekter 1080p Qualität
vor,auch der Ton ist in Ordnung.DTS-HD 5.1 in Englisch und DTS 5.1 in
Deutsch.
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003. Gerade für Touristiker ein interessanter Film mit einer tollen
Darstellung der Anfänge des Flugverkehrs und der politischen Mitwirkung
der USA. Teilweise sehr krass gespielte Rolle von Leonardo di Caprio, so
sieht man ihn selten :-)
Alles in allem empfehlenswert!!
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004. Der Film basiert auf wahren Gegebenheiten. Das bewerte ich positiv, denn
die Figur des Howard Hughes war mir vorher gänzlich unbekannt und ist
es durchaus wert, dass man über sie einen Film macht.
Doch zu einem guten Film gehört eine ausgeklügelte Dramaturgie.
Daran fehlt es hier. "Aviator" ist leider bloß eine
Aneinanderreihung von Episoden aus dem Leben, Lieben, Schaffen und
Leiden des Howard Hughes.
Es fehlen echten Höhen und Tiefen. Drehbuch und Regie unternehmen
keine Anstrengung, einzelne Facetten der Hauptfigur besonders zu
gewichten - allenfalls seine Paranoia wird über die Maßen
herausgestellt. Leider ließen mich deshalb die vielen beleuchteten
denkwürdigen Ereignisse im Filmleben des Howard Hughes ziemlich
unberührt, man sieht, wie sie einem aufgetischt und wieder abgeräumt
werden, ohne dass man je darauf hinfiebert, was wohl als nächstes kommt.
Und irgendwann kommt dann auch nichts mehr: Mittendrin ist der Film
einfach zu Ende - allerdings ohne vorher wirklich kurzweilig gewesen zu
sein.
Immerhin: Die Ausstattung ist mehr als üppig und Di Caprio macht seine Sache nicht übel.
Doch Scorsese ist hier meilenweit vom großen Wurf" entfernt geblieben.
Einzig im Gedächtnis bleibt Cate Blanchets pointierte Verkörperung
von Hollywood-Legende Katherine Hepburn. Sie beindruckt und unterhält
gleichermaßen. Dennoch gebe ich nur 2 Sterne und verzichte auf eine
Kaufempfehlung: Aviator ist einfach kein Film, den man gesehen haben
müsste.
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005. Meine gekürzte Rezension.
Wer sich mit der Geschichte der Luftfahrt beschäftig wird zweifellos
nicht an dem Namen Howard Hughes vorbeikommen. Ein Blick in die
Kurzbiographie (Wikipedia) lohnt sich. Hier erfährt man, wie er ein
Imperium seines Vaters erbte und nun eigener Unternehmer war, der keine
Kosten scheute. Auch die Frauen liebten ihn, so wie er sie. Leider hatte
er eine Krankheit, die ihn langsam von innen auffraß, Paranoia gegen
Bakterien. Er revolutionierte jedoch die Flugfahrt und half
mitentscheidend an der Weiterentwicklung von Kriegsmaschinerien. Sogar
heute noch. Zudem war er unter anderem am Watergate-Protokoll beteiligt,
was Richard Nixon, dem damiligen Präsidenten der USA schließlich den
Posten kostete.
Der Film spiegelt dabei dermaßen realistisch die Geschehnisse von
1925-1950er wieder, daß man meinen konnte, der Film ist das Leben
selbst.
Die Story ist bekannt und schnell erzählt:
Ein jungreicher aufstrebender technikbegeisteter Ölpumpen-Millionär
findet besonderes Interesse am Fliegen und produziert in den Folgejahren
einige aufreibende Filme. Besonders die Filme "Hell's Angels",
"Scarface" und "The Outlaw" stehen im Blickpunkt des öffentlichen
Interesses, wofür er sich mehrfach rechtfertigen muß. Doch seine
eigentliche Aufgabe ist es die Luftfahrt zu revolutionieren. Bestrebt
nach Perfektion läßt er die besten und ausgefallendsten Flugzeuge bauen.
Er stellt unter anderem mehrere Geschwindigkeitrekorde auf. Doch dann
passiert ein erschreckender Unfall mit seinem Spionageflugzeug. Howard
verliert an Kraft. Er ist fast taub, kann nicht mehr richtig gehen,
nicht mehr richtig sehen und hat eine Affinität gegen Narben, etwas, was
von anderen angefaßt wurde und gegen Massenpublikum und Öffentlichkeit.
Er lebt mittlerweile völlig zurückgezogen in seinem Vorführraum. Als
auch noch das FBI seine Wohnung und die Production Räume durchsucht und
durcheinander bringt, scheint für ihn eine Welt der Sauberkeit und
Ordnung zusammenzubrechen. Die Frauen wollen nichts mehr mit ihm zu tun
haben, nachdem er unter anderem Wanzen in seiner Wohnung versteckte, um
zu erfahren, was seine damalige Begleiterin Miss Demurg anstellte.
Als würde das noch nicht reichen, soll mit dem neuen
Flugliniengesetz auch noch seine geplante transatlantische Flugroute
zerstört werden und exklusiv nur noch Inlandsflüge für die
Konkurrenzfirma PanAm vergeben werden. Grund sei, daß sich das Land
nicht 2 konkurrierende Inlandsrouten leisten könne. Doch der wahre
Hintergrund ist, die TBA, Hughes Firma zu zerstören, da er angeblich
Gelder kassierte und damit die Kriegsflotte finanzierte, die
letztendlich gar nicht benötigt wurde.
Das soll quasi ein Bauchschuß für Hughes sein. Er muß sich deswegen
vor dem Senat dafür rechtfertigen, doch dreht er kurzerhand den Spieß
um und hört den Senator an. Dieser ist völlig empört und will Hughes
noch mehr unter Druck setzen. Ja liebe Leser, so kommt es letztendlich
doch dazu, daß Hughes nicht verurteilt wird und sogar noch seine
Hercules fliegen lernt.
Ende offen.
Die Eröffnungssequenz ist sehr wichtig für den Film. Howard Hughes
wird als Kind bei seiner Mutter gezeigt.Sie wäscht ihn rein, während er
das Wort Q-U-A-R-A-N-T-Ä-N-E buchstabiert. Er zählt zudem Krankheiten
auf, die sich in dieser Zeit im Süden der USA ereigneten, bzw. anderswo
auf der Welt. Der Sinn für die Reinheit, der Schutz vor solchen
Krankheiten und die Einsamkeit ziehen sich durch den ganzen Film.
Auch wenn das paradox erscheint, daß sich Howard Hughes mit vielen
verschiedenen Frauen, darunter Katherine Hepburn einließ, so bleibt er
am Ende aufgrund seines Sauberkeitssinns und der Abscheu von großem
Menschenauflauf allein. Beispiele hierfür sind der Senat, die
Filmvorstellung für "Hell's Angels", daß er kein Fleisch ißt, sich
ständig die Hände wäscht und nichts anfaßt, was schon von anderen
berührt wurde. Hinzu kommt auch noch, daß er während des Films immer
tauber wird und sich Sprachprobleme auftun. Vor allem die Stelle mit
"Blaupausen" und da kommen wir wieder auf die Eingangssequenz zurück.
Unter dieser Zwangsneurose litt Howard Hughes sehr. Doch man kann sich
gar nicht vorstellen, wie wohl die Welt heutzutage aussehen würde, wenn
es keinen Howard Hughes gegeben hätte. Das Filmspektakel setzt sein
Leben bestens um, was auch daran liegt, daß sich Leonardo diCaprio so
sehr im Vorfeld mit dem "Phänomen" Howard Hughes beschäftigt hat, wie
kein 2. und sein Leben damit detailgetreu erzählt werden konnte. Eine
seiner besten Rollen, wenn nicht die beste!
Diesen Film muß man einfach sehen, um die heutige Luftfahrt zu verstehen!
Die 2. Disc beginnt mit Filmvorstellungen. Anschließend kommt man
ins Menü, wo man zu allererst eine zusätzliche Szene ansehen kann.
-Howard erzählt Ava von seinem Autounfall
Er überfuhr jemanden und zahlte der Familie 20000 Dollar
Schmerzensgeld, auf die Frage, was heutzutage ein Mensch kosten würde,
nachdem er ihr ein Geschenk mit dem Halsband machen wollte, sie aber
lieber zum Essen eingeladen werden wollte. (1:38)
-Anschließend folgt das Making of:
Als Making Of wird hier allerdings eine Mogelpackung verkauft. Das
ist keineswegs ein Making Of. Schauspieler loben Regisseur. Regisseur
lobt Schauspieler. Sie erzählen kurz was von den Dreharbeiten und wie
sie sich in die Rolle reinversetzt haben, mehr aber auch nicht.
Diese 11:34 Minuten hätte man auch besser unterbringen können.
-Als nächstes wählt man: Wie Howard Hughes die Flugfahrt revolutionierte.
Eine interessante Dokumentation über den Luftgiganten mit
Originalaufzeichnungen von damals. Unter anderem haben wir Hughes
Flugrouten von L.A. nach N.Y. und von N.Y. nach London zu verdanken, die
ohne seinen erfinderischen Geist gar nicht möglich gewesen wären. Auch
baute er ja das größte Flugzeug der Welt, was allerdings Düsentriebwerke
benötigte, um überhaupt weit fliegen zu können. Aber wahrscheinlich
haben wir auch das Hughes zu verdanken.
Sehr interessant ist auch der Grund seines Absturzes mit der XF-11
in Beverly Hills. Er hatte seinen Eigenen Kopf und ignorierte die
Sicherheitsbestimmungen der Luftfahrtbehörde. Der Fehler hätte
glimpflich ausgehen können, wenn er darauf gehört hätte, doch Hughes
wollte eben alles selbst machen und setzte seinen Kopf schließlich mit
erschreckenden Folgen durch.
Dieser Absturz gilt auch als Schlüsselszene für Hughes' Karriere-Absturz. Was für ein Zufall.
Die 14:40 Minuten lohnen sich.
-Es folgt "Moderne Wunder - Eine Dokumentation des History Channel":
Eine überaus spannende Doku über die Luftfahrtrevolution durch
Howard Hughes. Im Prinzip Wikipedia + Die Geschichte der Luftfahrt.
Auch sieht man Originalaufnahmen von Howard Hughes im Senat, beim
Fliegen der "Hercules", beim Geschwindigkeitsrekord und auch bei der
Umrundung der Erde.
Laufzeit: 43:36 Minuten
-In den folgenden 14:09 Minuten erfährt man Interessantes über "die Obsession von Howard Hughes: Die Zwangsneurose".
diCaprio und Patienten sprechen über die Krankheit, die auch Howard
Hughes in de Wahnsinn trieb und wie dies für den Film umgesetzt werden
konnte.
-Eine interessante Diskussionsrunde über Zwangsneurose mit u.a.
Leonardo diCaprio, Martin Scorsese und Howard Hughes Witwe Terry Moore
folgt. In den 14:54 Minuten kommt auch Dr. Schwartz zu Wort und erklärt
uns, wie das Hirn bei einer Zwangsneurose funktioniert und wie man so
etwas lindern kann. Auch erklärt diCaprio, wie er Hughes nachahmte und
sich in seine Handlungen realitätsnah hinein versetzte.
-"Ein Abend mit Leonardo diCaprio und Alan Alda" ist eine
"gesellige" Diskussionsrunde über den Film selbst. Beide erzählen über
Dreharbeiten, die Zusammenarbeit mit Scorsese, wie man sich auf eine
solche Rolle vorbereitet usw. Dabei erfährt man auch einiges
Verbluffendes was dieser lustigen Runde positiv beiträgt.
Laufzeit: 28:08 Minuten
-Darauf folgt "Höhenflüge: Die visuellen Effekte von Aviator" in 12:02 Minuten
erklärt.
Endlich mal eine gelungene Doku über die Visual Effects. Es wird bis
ins kleinste Detail erklärt, wie verschiedene Szenen so entstanden und
warum.
Das verlangt jedoch auch vom Zuschauer höchste Aufmerksamkeit.
-Die Ausstattung von Aviator: Die Arbeit von Dante Ferretti zeigt in
den 6:00 Minuten einen kurzen Überblick der Arbeit vom ital. Production
Designer Dante Ferretti, der bereits an 6 Filmen mit Scorsese zusammen
arbeitete. Dieser Teil ist die Vorrausetzung für die späteren Visual
Effects. Besonders interessant der zeitliche Epochenwandel beim Club.
-In den folgenden 3:35 Minuten wird die Ausstattung von Sandy
Powell, der Kostümdesignerin vorgestellt. Anhand von Aufzeichnungen,
Bilden usw. orientierte sich Powell, entwarf aber auch gleichtzeitig
passende Kostüme, die dem jeweiligen Actor passen. Es muß nicht immer
bis ins kleinste Detail kopiert werden, es muß glaubwürdig rüberkommen.
-Nahtlos daran schließt sich an: "Hollywood Glamour: Das Makeup und
die Frisuren in Aviator". Wenn man es nicht besser wüßte könnte man
meinen, da stehen echte Filmstars dieser Epoche vor der Kamera.
Natürlich abgestimmt auf die Kleider.
Laufzeit: 8:08 Minuten.
-Natürlich gehört auch die richtige Musikkomposition zu einem
erfolgreichen Film. Howard Shore war für die epische Filmmusik zuständig
und erklärt in kurzen Zügen (7:14 Minuten) wie er an dieses Projekt
heran ging. Interessante Anekdoten erfährt man auch hier. Es wurden
sogar einige Original-Musikteile aus "Hell's Angel" herangezogen.
-Loudon Wainwright und seine Kinder Rufus und Martha sind Sänger im
Club. Jeder steht für eine andere Epoche im Club. Darüber erzählt der
Vater in den folgenden 5:07 Minuten.
Zum Schluß gibt es noch Gimmicks auf DVD2.
Ein Soundtrack-Trailer, der so unnütz ist, wie DiCaprio in einem Affenkostüm zu sehen und
eine Bildergalerie, mit Pics vom Set. Insgesamt 176 Bilder.
Allein wegen der erstklassigen Extras auf DVD2 lohnt sich der Kauf
schon. Ich denke es wäre auch ganz interessant sich die Doku über Howard
Hughes zuerst an zu sehen, bevor man den Film sieht. Oder man schaut
sich alle Extras zuvor an. Ich garantiere, man bekommt so was von Lust,
dieses zurecht prämierte Meisterwerk zu sehen, daß einem das Wasser im
Munde zusammenläuft.
Der Steelbook-Hülle liegen außerdem noch 5 geschmackvolle Postkarten bei und ein Filmheft.
Dieses eindrucksvolle Meisterwert gibt es mittlerweile schon ab 9
EUR und an diesen Preis oder diese Ausstattung wird nicht mal die
Blu-Ray herankommen!
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006. Zur spannenden Verfilmung des Lebens des amerikanischen Filmproduzenten
und Luftfahrtpioniers Howard Hughes ( Leonardo DiCaprio ) , der
aufgrund seines Erbes schon in jungen Jahren mittels des familiären
Monopols auf Erdöl-Bohrköpfe jährlich Millionengewinne erwirtschaftete,
wurden schon 82 Rezensionen geschrieben.
Ich erspare mir deshalb episch breite Handlungsschilderungen.
Aufgrund des ererbten Vermögens war es für Hughes ein Leichtes
pekuniär seine hochfliegenden Pläne und Visionen in die Tat
umzusetzen. Da Hughes neben Geld auch Mumm hatte und risikobereit war,
verwirklichte er schließlich auch viele seiner Pläne.
Faszinierend ist es für den Zuschauer mit anzusehen wie dieser Mensch seine Träume lebte.
Dass eine Person, die in Dimensionen eines Hughes denkt und agiert,
Probleme mit allen Kleingeistigen und Neidern dieser Welt bekommt, ist
klar.
Dies darzustellen ist dem Regisseur Martin Scorsese sehr gut gelungen
Die Entstehung des teuersten Films der frühen 30 er Jahre " Hell`s
Angels " wird thematisiert und der Bau seiner Flugzeuge, die er selbst
testet, wird fokussiert. Natürlich bleibt auch der ganze
Hollywood-Rummel nicht ausgespart.
Eine seiner engsten Liebesbeziehungen hatte Hughes mit Katherine
Hepburn ( Cate Blanchett) , die ihm im Wesen nicht unähnlich war und
viele seine Verdrehtheiten von daher begriff.
DiCaprio versteht meisterhaft durch entsprechende Mimik Hughes Panik
vor Schmutz und Bakterien darzustellen. Man ist verblüfft wie ein
großzügig denkender Mensch, der sich Schablonen im Kopf verbietet und
ultrakreativ handelt, immer intensiver Gefangener seiner Phobien wird,
sich plötzlich pausenlos die Hände wäscht, den Kontakt mit der Außenwelt
meidet und in einem keimfreien Raum zu leben sucht.
Wie kommt es, dass ein Mensch sich selbst so torpediert? Was muss geschehen, dass es zu solchen Absonderlichkeiten kommt?
Grandiose, sehr aufwendige Bilder, gute Zeitdarstellungen und
niveauvolle Dialoge sorgen gemeinsam mit bester Ton- und Bildqualität
für ein wirkliches Filmvergnügen.
Empfehlenswert:
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007. Aviator ist für mich einer der grössten letzten meisterwerke vom meister
persöhnlich, diese atmosphäre des gesamten films kann nur ein scorsese
erschaffen man fühlt sich immer in diese zeit versetzt, perfekte,
makellose schnitte, die beste musik die man sich vorstellen kann, 160
min. lang hochglanzbilder, perfekte darsteller bis in die kleinste
nebenrolle hochkarätig besetzt, was will man mehr. Und leonardo di
caprio gibt die eindruckvollste performance seines lebens von der ersten
bis zur letzten minute, wie er die schlimme krankheit von hughes so
realistisch darstellt z.B. wie er sich die hände blutig wäscht oder
manchmal hängen bleibt und ein satz hundert mal wiederholt er kann es
nicht kontrollieren, das ist die zwangsneurose, er kann es versuchen wie
er will, er kommt davon nicht weg zumal man erwähnen muss das diese
krankheit in dieser form zu der zeit noch nicht diagnostiziert wurde und
er nicht mal genau weiss was mit ihm los ist, warum er bei schmutz so
überempfindlich reagiert und sogar schmutz sieht wo gar keins ist, das
hat leonardo so intensiv dargestellt das man echt mit ihm mitleided. Man
sagt sich natürlich schade, so ein, begabter,fleissiger,
gutaussehender, reicher junger mann, der so viele träume hat und so
grosse ziele verfolgt, schade das er so jung so schwer erkrankt. Mal
ehrlich, der mann hat mit 22 jahren schon so ein enormes wissen +
engagemant in allem was er tut, das ist schon bemerkenswert. Bei den
nebenrollen gefällt mir am besten Kate beckinsale erstaunlicher weise,
in pearl harbor usw. hat sie mir eigentlich nicht so gut gefallen, aber
die Ava Gardner spielt sie einfach fabelhaft, sie war wohl eine frau mit
der man immer mal wieder spass haben konnte, sich aber nie zu einer
schlampe abstempeln lies, was sie leo und Co. immer wieder zu verstehen
gibt, mann könne sie nicht kaufen mit teuren schnik schnak und so, er
solle sie lieber zum essen einladen und so. Cate Blanchett ist natürlich
auch wie immer hervorragend und in diesem film hat sie mir sowieso bis
jetzt am besten gefallen, sie strahlt so viel glamour aus. Ich mache bei
den filmen von martin scorsese keine unterschiede wie der ist besser
oder der ist schlechter, jeder einzelne ist ein meisterwerk für sich
aber einige erheben sich doch hervor und aviator gehört mit dazu. Ein
bio pic in höchster vollendung. Und Leonardo di caprio war nie besser,
auch danach mit blood diamond oder departed nicht. Er wurde zwar immer
besser und ist für mich einer der besten schauspieler geworden, von ihm
werden wir noch einiges zu erwarten haben, aber aviator war sein
knackpunkt, wie damals gladiator bei russel crowe. Und bei niemanden
anders vergehen 160 min. so schnell und gut als wie bei martin scorsese,
oliver stone, steven spielberg, mel gibson oder edward zwick. Ein
muss!!!
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008. Ich weiss gar nicht so recht, was ich von dem Film halten soll. Anfangs
hat er mich richtig gepackt, die tollen Aufnahmen der Flieger, die
Story, das wunderbare Flair dieser Epoche, alles kam wunderbar rüber.
Nach etwa der Hälfte des Film gings für mich dann abwärts, ich fand ihn
je länger je langweiliger und bizarrer. Für meinen Begriff hätte man da
unbedingt noch kürzen müssen. Ein grosses Kompliment jedenfalls an
Leonardo diCaprio, der eine tolle Vorstellung liefert. Ebenso an die
vielen bekannten Schauspieler in den Nebenrollen. Und endlich mal wieder
eine Bonus-Disc, die diesen Namen auch verdient.
Fazit: Tolle Schauspieler, interessantes Thema, aber in meinen Augen dürftige Umsetzung. Schade.
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009. Ich habe den Film gesehen ohne zu wissen worum es geht. Erst nachdem
mich der Film so faszinierte, las ich die empfehlenswerte Biographie
"Das geheime Leben des Howard Hughes" und sah ihn mir ein zweites mal
an! Nun wurde mir alles klar und ich verstand die Geschichte. Es ist
schwer sie zu verstehen, wenn man die Thematik nicht kennt. Leo DiCaprio
spielt grandios und genauso habe ich mir Hughes vorgestellt als ich das
Buch las. Die Länge des Streifens ist absolut gerechtfertigt und
notwendig, um sein Leben einigermaßen detaillgetreu wiederzugeben. Was
mich etwas enttäuschte, war das Ende. Als ich den Film sah, vergaß ich
die Zeit und er hätte auch noch 1 1/2 Stunden weitergehen können ohne
dass mich das gestört hätte. Denn er endet mitten in seinem Leben und
das wirklich traurige, krankhafte Ende des Howard Hughes, was mich
interressiert hätte (in Bildern) fehlt. Außerdem fehlen einige, wie ich
finde, wichtige Details, doch es ist verkraftbar.
Im Großen und Ganzen ein Meisterwerk!!!
Danke schön.
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010. "Aviator" war Scorseses Oscargewinnversuch vor "Departed", es hat nicht
ganz geklappt - die Zutaten waren aber perfekt und es ist vielleicht
auch nicht falsch der Regielegende ein gewisses Kalkül in Richtung Oscar
in der Auswahl seiner Stoffe zu unterstellen. Mit "Departed" hat es ja
dann endlich geklappt und vielleicht erleben wir zukünftig wieder einen
lockereren Scorsese. Verdient hat er den Preis schon längst und auch
"Aviator" ist ein guter Film. Mit sehr vielen Stärken und auch einigen
Schwächen.
Gleich zu Beginn des 160 minütigen Monumentalepos über den
verrückten Flugpionier und Filmproducer Hughes wird klar, dass dieser
Film ja geradezu optimal für die grosse Leinwand entworfen wurde, auf
dem Bild der heimischen Glotze wirkt das alles zu klein.
Die Bilder vor allem über die Fliegerei, die der Film zeigt, sind
grandios...kein Wunder, dass das opuelente Epos in den Kategorien Kamera
und Szenenbild den Oscar gewinnen konnten. Sei es nun die Sequenz zu
den Dreharbeiten zu "Hells Angels", der Absturz über Beverly Hills oder
wie er gegen Ende des Films sein monströses Flugzeug, die Hughes H-4,
vom Wasser aus, für einige Zeit in die Luft bringt...
Hughes ist natürlich für die Amerikaner viel interessanter als für
uns Europäer, jeder kennt den Mann, er ist eine Legende geworden. Ein
Charles Foster Kane, der tatsächlich existiert hat...
"Mein erstes Ziel ist es, der beste Golfspieler der Welt zu werden.
Zweitens der beste Flieger zu werden und drittens der berühmteste
Filmproduzent. Und dann will ich, dass Sie mich zum reichsten Mann der
Welt machen" so ein Zitat von Hughes.
Über die Frage, wie es Hughes möglich war, aus einem Erbe, das 1925
offiziell einen Wert von 613.518 Dollar hatte, ein Milliardenimperium zu
machen, ist oft gerätselt worden.
Hughes Geschichte ist die Geschichte des amerikanischen Traums. Und
seine Geschichte war schillernd, diese Quintessenz aus Traumfabrik und
dem Traum, die Luft zu beherrschen...
In Europa dagegen hat man Hughes fast schon vergessen...
Das Auftauchen diverser Schauspiellegenden wie Katharine Hepburn
(Cate Blanchett), Ava Gardner (Kate Beckinsale), Jean Harlow (Gwen
Stefani) oder Errol Flynn (Lude Law) ist nicht nur unvermeidlich,
sondern im Kampf um die Academy Awards gewollt und ein Vorteil, denn
sehr viele Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences
sind Schauspieler.
Und das Auftauchen von Ikonen längst vergessener Tage stimmt
euphorisch...Cate Blanchett schafft es sogar trotz wenig Ähnlichkeit mit
der Hepburn Gesten, Mimik und Bewegung so perfekt einzufangen und
wiederzugeben (zumindest wie wir die Hepburn aus den Filmen kennen),
dass der Oscargewinn als beste Nebendarstellerin nicht überrascht.
Tja, "Aviator" ist gutes Kino, klasse Form...klar, dass durch die
effektive und publikumswirksame Aufbereitung des Stoffes die seriöse
Biographie meistens nur an der Oberfläche kratzt.
Auch wenn die Stationen Hughes allesamt gezeigt werden, sämtliche
Figuren bleiben irgendwie blutleer, sie lösen wenig Emotion aus. Auch
Hughes nicht, trotz guter Darstellung von di Caprio. Seine Waschzwang,
seine Zwangsneurosen bis hin zur Paranoia mit Rückzug von der
Aussenwelt...alles klasse in Bilder gepackt, aber wie gesagt auch ohne
die Kraft tiefer oder intensiver zu wirken.
Aber diese "Schwäche" (falls es nicht sogar ein Vorteil ist) trifft auf viele oscargewürdigte Biographien zu...
Erwähnenswert sind noch die Nebendarsteller Alec Baldwin und Alan
Alda. Auch schade, dass Jane Russell nicht aufgetaucht ist...nur das
Poster ihres Busens bei der Zensurbehörde. Denn meine erste Assoziation
zu Hughes war "The Outlaw
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011. dieses oscarprämierte werk von martin scorsese über einen
lebensabschnitt des multimillionärs howard hughes hinterläßt gemischte
gefühle beim betrachter.
zum einen ist der film großes kino - handwerklich sehr gut gemacht -
es entsteht zu keiner zeit langeweile und trotzdem hatte ich nach dem
abspann das unbestimmte gefühl etwas zu vermissen.
das liegt zum einen an leonardo dicaprio dessen schauspielerische
leistung zwar wahrlich nicht schlecht ist - aber den howard hughes habe
ich ihm doch nicht so ganz abgenommen - und zum anderen wäre es kein
fehler gewesen auf die dunklen jahre dieseser person einzugehen - howard
hughes hat die letzten 18 jahre seines lebens in einem abgedunkelten
raum verbracht - zugrundegegangen an seinen zwangsneurosen und
paranoiden gedanken.
trotz dieser kleinen schwächen ein sehenswerter film der aber zu
recht den oscar für den besten film seinem mitkonkurrenten - million
dollar baby - überlassen mußte.
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012. Als einen Fehltritt würde ich die erste Zusammenarbeit von Martin
Scorsese und Leonardo DiCaprio zwar nicht bezeichnen, doch konnte "Gangs
Of New York" die hohen Erwartungen die man an einen Scorsese Film
stellt nicht erfüllen. Mit ihrem zweiten Film hat das Duo, das viele als
legitime Nachfolge des Dreamteams Scorsese/DeNiro sehen, fast alles
richtig gemacht. Zunächst einmal fällt auf, dass "Aviator" genau wie
"Gangs of New York" ein ziemlich aufwendiger Film ist, was man von den
alten Scorsese Filmen nicht unbedingt gewohnt ist. Das Budget betrug
über 100 Millionen Dollar, trotzdem ist "Aviator" keiner dieser standard
Hollywoodfilme die nur auf ein großes Box-Office aus sind und zu viele
Kompromisse eingehen. Die damalige Zeit und das damit verbundene
Lebensgefühl, vor allem in der High Society, wurden hervorragend
eingefangen und sehr glaubhaft dargestellt. Inwiefern sich das ganze
wirklich mit der Biographie von Howard Hughes deckt kann ich nicht
beurteilen. Der Spagat zwischen lebensfrohem, ergeizigem Perfektionist
und paranoidem, sich vor Bakterien fürchtendem Sonderling ist in jedem
Fall sehr gut gelungen. Dies geschieht allerdings ein bisschen auf
Kosten der Unterhaltung. Zuweilen ist der Film etwas zäh und wenn Hughes
sich in seinem Kino einschließt leidet der Zuschauer geradezu mit.
"Aviator" hat aber natürlich auch nicht den Anspruch eines
Unterhaltungsfilms. Die schauspielerischen Leistungen sind durch die
Bank weg gut. Leonardo DiCaprio schafft nahezu immer den extrem
facettenreichen Protagonisten sehr überzeugend zu spielen. An einigen
wenigen Stellen wirkt er vielleicht etwas zu weich. Durch seine ständige
Verbesserung gehört er inzwischen aber ganz klar zur absoluten Elite.
Die Nebendarsteller fügen sich sehr gut ein und vervollständigen das
Gesamtwerk ohne zu sehr in den Vordergrund zu rücken. So ist eine Kate
Beckinsale beispielsweise sehr unauffällig. Auch Cate Blanchett, die den
Oscar als beste Nebendarstellerin erhielt, ist im Vergleich zu vielen
anderen ihrer Rollen, eher zurückhaltend. Toll sind auch John C. Reilly
und Alec Baldwin in ihren eher kleineren Rollen. Dass Jude Law eine
Nebenrolle spielt, die nur in zwei Szenen kurz auftaucht zeigt wohl sehr
deutlich die Ausnahmestellung Scorseses. Die Effekte, in erster Linie
die Flugszenen, sind völlig ausreichend inszeniert und eher Nebensache.
Trotz all dieser positiven Eindrücke hat "Aviator" mich nicht voll und
ganz überzeugen können. Das liegt in erster Linie an den kleinen Längen.
Wahrscheinlich sind meine Erwartungen aber einfach zu hoch. 4,5 Sterne
hat "Aviator" in jedem Fall verdient und die teils harte Kritik hier
kann ich kaum nachvollziehen. In den wichtigen Oscarkategorien musste
sich "Aviator" aber zurecht Clint Eastwoods meisterhaften Boxerdrama
"Million Dollar Baby" geschlagen geben.
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013. Überhäuft wurde "Aviator" mit zahlreichen Golden-Globes und
Oscars, und man muss einfach sagen - zurecht.
Der Film erzählt einfach packend die Biografie des Visionärs
Howard Hughes, der wohl mit seinen Ideen die Luftfahrt
revolutionierte.
Dazu führte der Geschäftsmann noch ein aufreibendes Leben,
unter anderem auch als Filmproduzenten, und zerbrach
letztendlich an seinen eigenen psychischen Leiden.
Einfach grandios werden diese Lebensabschnitte, des
Jungunternehmers bis hin zum Wahnsinnigen, erzählt,
und dazu, von Regisseur Martin Scorsese, perfekt inszeniert.
Eine dicke Scheibe davon können sich auch die Darsteller
abschneiden, allen vorweg Leonardo DiCaprio, der mit "Aviator"
wohl seine bisher beste Schauspielleistung abliefert.
Bestens unterstützt wird er dabei von Nebendarstellerin und
Oscargewinnerin Cate Blanchett.
Handlungshänger werden hier einfach von den beiden Darstellern
aufgenommen und durch tolles Schauspiel ersetzt.
Selbsterklärend dass ein biografisches Drama nicht volle
170 Minuten spannend und packend sein kann, um so wichtiger
tolle Darsteller zu haben, die eben die Story nie zur Ruhe
kommen lassen.
So gelingt es dem Film den Zuschauer zu packen und
durch das tolle und interessante Leben des amerikanischen
Geschäftsmannes zu leiten, ohne dass dabei Langeweile beim
Zuschauer aufkommt.
Wer auf großes Kino steht und einen Leonardo DiCaprio in
Bestform sehen will, sollte sich "Aviator" anschauen.
Ein fast schon kleines Meisterwerk von Martin Scorsese.
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014. Überhäuft wurde "Aviator" mit zahlreichen Golden-Globes und
Oscars, und man muss einfach sagen - zurecht.
Der Film erzählt einfach packend die Biografie des Visionärs
Howard Hughes, der wohl mit seinen Ideen die Luftfahrt
revolutionierte.
Dazu führte der Geschäftsmann noch ein aufreibendes Leben,
unter anderem auch als Filmproduzenten, und zerbrach
letztendlich an seinen eigenen psychischen Leiden.
Einfach grandios werden diese Lebensabschnitte, des
Jungunternehmers bis hin zum Wahnsinnigen, erzählt,
und dazu, von Regisseur Martin Scorsese, perfekt inszeniert.
Eine dicke Scheibe davon können sich auch die Darsteller
abschneiden, allen vorweg Leonardo DiCaprio, der mit "Aviator"
wohl seine bisher beste Schauspielleistung abliefert.
Bestens unterstützt wird er dabei von Nebendarstellerin und
Oscargewinnerin Cate Blanchett.
Handlungshänger werden hier einfach von den beiden Darstellern
aufgenommen und durch tolles Schauspiel ersetzt.
Selbsterklärend dass ein biografisches Drama nicht volle
170 Minuten spannend und packend sein kann, um so wichtiger
tolle Darsteller zu haben, die eben die Story nie zur Ruhe
kommen lassen.
So gelingt es dem Film den Zuschauer zu packen und
durch das tolle und interessante Leben des amerikanischen
Geschäftsmannes zu leiten, ohne dass dabei Langeweile beim
Zuschauer aufkommt.
Wer auf großes Kino steht und einen Leonardo DiCaprio in
Bestform sehen will, sollte sich "Aviator" anschauen.
Ein fast schon kleines Meisterwerk von Martin Scorsese.
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015. Ich finde es gibt Biographien, die nur interessant sind, wenn man die
Person, um die es geht bereits kennt und sich für sie interessiert, doch
"Aviator" ist ein tolles Bespiel dafür, dass es auch genau anders geht.
Ich habe vorher nämlich noch nie etwas über Mr. Hughes gehört und doch
fand ich die Biographie, die einen sehr außergewöhnlichen und leider
auch sehr kranken Menschen zeigt, einfach toll.
Dabei nimmt der Film eine deutliche Entwicklung vom sehr amüsanten
und unterhaltsamen, als Lebemann Hughes zu Beginn zum Beispiel seinen
Film die "Hells Angles" dreht oder während seiner Zeit mit Katherine
Hepburn, da ist er nämlich der exzentrische und perfektionistische
Visionär, der sich ständig voller Begeisterung in neue Ideen stürzt, bis
es schließlich dramatisch wird, als Hughes zum Sklaven seiner Zwänge
wird und sie ihn immer mehr auffressen.
Dabei zeigt Leo DiCaprio hier wieder, was für ein toller
Schauspieler er ist, denn er verkörpert Hughes unglaublich toll und
glaubwürdig. Auch John C. Reilly und Kate Blanchet als Katherine Hepburn
haben mich hier sehr begeistert und mit den anderen tollen
Nebendarstellern sehr zum Erfolg des Films beigetragen.
Fazit: Ein sehr amüsanter, unterhaltsamer aber auch trauriger und
dramatischer und vor allem sehr interessanter und sehenswerter Film!!!
P.S. Ich fand den Film übrigens gar nicht zu lang und habe mich zu keiner Zeit gelangweilt. :-)
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016. Howard Hughes lebt von 1905 - 1976. Die Geschichte der Filmes befasst
sich mit seinen "kreativsten" Jahren und endet ca. 1947. Hughes war ein
Flugzeug-Narr, ein nicht unerfolgreicher Filmproduzent und Regisseur, er
war ein Frauenheld und hatte geerbte Millionen im Rücken. Was im Film
aber besonders gut herauskommt: er hatte Zwangsneurosen und litt
zunehmend an paranoiden Wahnvorstellungen.
Natürlich muss ein Film mit knapp 3 Stunden (wenn es nicht gerade
"Ben Hur" oder "Vom Winde verweht" ist)Längen haben. Das verrückte beim
vorliegenden Werk ist jedoch, dass er mit zunehmender Dauer besser wird!
Und Di Caprio macht seine Sache auch gar nicht so schlecht (wobei man
seinem Bubigesicht den über 40jährigen Hughes nur schwerlich abnimmt).
Natürlich wird bei einer über 100-Millionen-Dollar-Produktion nicht
an der Ausstattung gespart. So sind einige monumentale Szenen zu
bewundern, die auf kleiner Fläche selbstredend weniger beeindruckend
wirken als im Kinosaal. Jedoch auch am Drehbuch wurde nicht gespart und
Scorsese versteht halt sein Handwerk.
Insgesamt eine über dem Durchschnitt liegende Verfilmung. Und auch
das Bonusmaterial ist üppig und durchaus sehenswert(u.a. wird die
historische Person durchleuchtet).
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017. Und was ist dieser Film in den Medien gelobt worden. Aber das konnte ich
ihm nicht abgewinnen ! Der Versuch von Scorsese die Leidenschaft des
Exentrikers Howard Huges darzustellen, ist leider nur sehr mager
verlaufen - oder liegt es auch nur an der Fehlbesetzung eines Di Caprio ?
Immer hat man den Eindruck, der Hauptdarsteller ist mehr darauf
bedacht, wie seine Haare in der Kamera wirken, als dass er die
Intensität der Szene laufen lassen würde.
Auch habe ich mich auf die vielen alten Hollywood-Diven gefreut, die
im im Trailer so passend angekündigt wurden, aber Katharine Hepburne
wurde als überspannte, neureiche Exzentrikerin dargestellt (o.k.,
vielleicht war sie dies, aber dann mit Herz und das kam eindeutig zu
kurz) und Ava Gardner hat wohl auch besseres verdient, als diesen
Nachruf. Alles in allem hätte man aus dem Stoff sehr viel mehr
herausfiltern können, hat es aber nicht getan - natürlich nur nach
meiner Meinung.
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018. Je mehr ich von Leonardo de Caprio sehe, desto besser gefällt mir seine
Schauspielerei. Muss man genau so aussehen wie Howard Huges um ihn zu
spielen ? Ich finde nein. Di Caprio liefert eine wirklich Überzeugende
Vorstellung. Man kriegt eine sehr intensive Darstellung davon, wie
Howard Huges gewesen sein könnte, oder wirklich war. Auch Kate Blanchett
spielt die Hepburn sehr überzeugend. Gute Regie, gutes Buch und gute
Schauspieler. Auf alle Fälle absolut sehenswert.
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019. Wenn man den Namen Martin Scorsese hört, denkt man sofort
an Klassiker wie "Casino", "GoodFellas" oder Taxi Driver"
und damit unweigerlich an Robert de Niro.
Nun mit Aviator hat Scorsese einen Film geschaffen, der
Technisch und von der Ausstattung her (Die 30er und 40er
Jahre wurden gut getroffen) überzeugt.
Leonardo DiCaprio spielt aufopferungsvoll, aber man nimmt
ihm die Rolle nur teilweise ab, er wirkt immer noch zu
kindlich für solche anspruchsvollen Rollen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Geschichte mit 163 min,
(was für Scorsese-Werke ja üblich ist) diesmal einige Längen
aufweist.
Schade, damit ist "Aviator" nur gehobener Durchschnitt.
Bild und Ton sind sehr gut, auch die Bonusdisk ist zu empfehlen.
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020. Das Leben des Filmproduzenten und Luftfahrtpioniers Howard Hughes war
von Extremen geprägt. Er produzierte den bis dahin teuersten Film aller
Zeiten, legte sich später, als er die Mehrheit bei der Fluglinie TWA
erworben hatte, mit der Politik an, baute das bis heute größte Flugzeug
der Welt, das jedoch kommerziell nie zum Einsatz kam, hatte Affären mit
den begehrtesten Schauspielerinnen Hollywoods und wurde nach einem
Flugzeugabsturz zum Ende seines Lebens immer mehr von Wahnvorstellungen
heimgesucht, durch die er die Öffentlichkeit nicht mehr ertragen konnte.
All die Aspekte dieses einzigartigen Lebens schafft es Scorsese hier
in knapp 2,5 Stunden zu verpacken, ohne dass man den Eindruck hat,
Wesentliches würde unter den Tisch fallen. Di Caprio bringt es ebenfalls
fertig, die Veränderungen im nach außen hin äußerst exzentrisch
auftretenden Hughes glaubhaft darzustellen, eines Mannes, der trotz
seiner Erfolge zum Opfer seines eigenen Wesens wird.
Die Ausstattung des Films ist, wie bei diesem Aufgebot nicht anders
zu erwarten, in jeglicher Hinsicht beeindruckend. Man fühlt sich
jederzeit, sowohl bei den Hollywood-Feiern oder auch bei den Flügen
Hughes mit seiner Geliebten Katherine Hepburn über die Hügel Hollywoods,
durch die detailgetreuen Darstellungen in die Atmosphäre der 30/40er
Jahre versetzt. Trotz der beachtlichen Länge des Films kommt aufgrund
der Vielzahl von Handlungssträngen keinerlei Langeweile auf.
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021. Der Film ist wirklich gut gelungen.
Die Schauspielleistung war bei jeden überzeugend, am meisten von Leo.
Die Story wurde sehr gut um gesetzte worden.
Das Bild ist etwas Bund geworden daran must man sich dran gewönnen.
Bild ist wie z.b. 300 oder Sin City wo sich die Farben ändern.
Es sind auch einige Originale berichte und Schwarz-Weiß Bildern vorhanden.
Kontra: Der Film hört mitten der Geschichte auf.
Ist ein Drama der nicht gleich langweilig wird.
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022. Dieser Film kommt sehr anmutig und graziös daher und in der Tat ich bin
begeistert! Obwohl ich kein Fan von Martin Scorses bin, und seinen Stil
eigentlich garnicht mag, hat er mich überrascht! Ich mag die
Schauspieler aber dafür umso mehr Leo DiCaprio ist natürlich wunderbar!
Ein Skandal warum er nicht den Oscar bekam; Und dan wäre da noch Cate
Blanchett, die mir in diesem Film weder sympatisch noch hübsch vorkam
wie im "echten Leben" , aber dennoch einfach zu Recht den Oscar bekam!
Und diese zauberhafte Kate Beckinsale die mehr als hübsch und gut
spielte! Ich, als Ava Gardner-Fan, war sehr skeptisch; aber Kate hat
mich nicht enttäuscht und passt einfach in diese Ära so gut hinein, ich
sag nur die Eveliyn in "Peal Harbor"...Die Action ist sehr gut umgesetzt
und das Beste ist aber diese unglaublich coole Musik! Ganz im Stil der
20iger, 30iger und 40iger Jahre und mit von der Partie waren die
Wainwrights! Martha und Rufus haben ihre Sache hervorragend
gemeistert!"I'll Be Seeing You" beispieltsweise, hat es mir angetan und
ist Glamour pur!!! Der Soudtrack ist auf jeden Fall ein MUST-HAVE! Gwen
Stefani in ihrer Mini-Rolle ist einfach nur grandios, sie hat wirklich
eine verblüffende Ähnlichkeit mit Jean Hallow!
Auch Dante Ferettie hat seine Arbeit wunderbar gemacht! Der
Ausstatter hat sich mal so richtig ausgetobt! Der Club "Coconut
Groove" der eine zentrale Rolle spielt, ist so majestätisch aufgebaut!
Die Autos,die Häuser die Flugzeuge, die Musik, die Wortwahl, die
Location etc. sie hamonieren! Und das ist das wichtigste an einem Film,
den nur dan macht es spass Filme zu gucken. Nicht geschichtliche Fakten,
langweilige Darsteller oder zu grobe Handlungen und auch wenn die
Zwangsneurose und die Extrentik für Manche nicht realistisch oder
wahrheitsgetreu war; ist dennoch für mich erschreckend genug! Und ich
finde Leo hat das ganz toll gespielt! Wie schon der Arzt für
Zwangsneurose beim Special gesagt hat : "Leo hat keinen Mann imitiert,
der unter Zwangsneurose leidet, sondern er ist ,zu dem Zeitpunkt einer
geworden!" Recht hat er! Und für mich einer von Scoreseses besten
Filmen, sehr gut! KAUFEN!
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023. Ich schicke voraus: Ich bin kein Fan von Leonardo di Caprio, dafür ein
um so größerer von Katherine Hepburn und habe ein ambivalentes
Verhältnis zu Martin Scorseses Regiearbeit. Da ich selbst Exzentriker
bin, interessiert mich auch das Leben eines Howard Hughes nicht
sonderlich, wie auch Oscar-Prämierungen in keiner Weise meine Meinung
beeinflussen. - Es war eher meine heimliche Liebe zur Fliegerei (die
offene zum Film und Theater mal beiseite gelassen), die mich diesen Film
anschauen ließ.
Spätestens seit "Citizen Cane" dürfte es schwierig sein, das Leben
eines Exzentrikers derart dicht und darstellerisch fantastisch besetzt
filmisch umzusetzen.
Zu Leonardo di Caprio: Es ist gewiß kein Verschulden eines
Darstellers, wenn dieser ein ewig jungenhaftes, unschuldig anmutendes
Gesicht besitzt. Im Gegenteil, es ist eher dessen Fluch. Um so mehr
erwarte ich von einem solchen Darsteller mimische Leistung. Mehr als ein
Stirnrunzeln (dessen Steilfalte über der Nase zugegebenermaßen in
diesem Film stark ausgeprägt war - was Studiobeleuchtung doch alles
bewirken kann) habe ich von di Caprio bisher in keinem Film gesehen. Er
mag zwar auch sehr selbstbewußt den Kopf in den Nacken werfen - nur
macht dies eben noch keinen Charakterdarsteller aus. Er vermag es eben
nicht, aus der eigenen Rolle zu schlüpfen, die in "The Beach" wohl nach
am ehesten auf den eigenen Leib geschrieben war.
Cate Blanchett: Zweifellos eine Darstellerin mit sehr viel
Entwicklungspotential, doch um eine Filmgöttin wie eine Katherine
Hepburn darzustellen ist auch für große Talente fast unmöglich, sobald
diese ihren ureigenen darstellerischen Stil gefunden haben. In nur
wenigen Bewegungsabläufen gelingt es Blanchett, die Hepburn zu kopieren,
leider aber sieht die Blanchett der Hepburn in keiner Weise ähnlich,
auch sind deren individuellen Grundcharaktere derart unterschiedlich,
daß neben di Caprio auch die im Film weitaus mehr leistende Blanchett
ebenso als Fehlbesetzung zu sehen ist, wie ihr Filmpartner. Wenn eine
derart attraktive und zudem noch schöne Frau wie die Hepburn dargestellt
werden soll, würde ich zumindest keine blasse, spitzmausgesichtige
Schauspielerin ins Set berufen.
Und damit wären wir bereits beim Regisseur: Ich kann mir absolut
keinen dramaturgischen Reim darauf machen, wie jemand gleich zwei
unbedarfte Darsteller und "Gesichtsküken" als Figuren zweier Exzentriker
in den Hauptrollen besetzen kann - zumal di Caprio in diesem Film von
allen Darstellern - selbst den Nebenrollen - glatt an die Wand gespielt
wird und insbesondere neben der Blanchett eine blasse Figur abgibt. Doch
Scorsese verstehen zu wollen, habe ich längst aufgegeben, einzig dessen
Hang zu großartigen, nah am Pompösen vorbei schliddernden Kulissen kann
ich irgendwo nachvollziehen, als verbissenen Ehrgeiz, sich an die
Mammutfilme der 50er Jahre anhängen zu wollen.
Und dorthin zielt auch Aviator. Konnte sich Howard Hughes aufgrund
seines immensen Vermögens jeglichen Bombast leisten, die größte
Privatflotte an Militärmaschinen, bis dato die absolut teuersten
Dreharbeiten der Welt, floppende Konstruktionen von Rekord- und
Riesenflugzeugen, eine eigene Reisefluggesellschaft, so konnte nur ein
größenwahnsinniger Regisseur wie Scorsese das Leben eines solchen Mannes
verfilmen wollen: Um sich selbst zumindet mit denselben bombastischen
Kulissen umgeben und darin regie(füh)ren zu können - und sei es nur für
einen Film lang. Daß die Dramaturgie dadurch hart an die Grenze des
Kitschigen gerät, dürfte nebensächlich gewesen sein. Die
liebesromantische Szene im Cockpit zwischen Blanchett und di Caprio
überschreitet gar diese Grenze und dürfte selbst abgebrühten Testpiloten
den Angstsschweiß auf die Stirn treiben, wie fahrlässig darin mit dem
Steuerhorn umgegangen wird.
Scorsese hat mit diesem Film alles andere als eine Biographie einer
legendären Persönlichkeit geschaffen, er hat lediglich eine Legende
geschürt, sie noch weiter aufgebauscht, das mag den Amerikanern mit
ihrer selfmade-man-Mentalität imponieren, ich frage lediglich: Wo bleibt
der Film in all diesen bunten Bildern? Immerhin konnte ich mich noch an
Alec Baldwin festhalten, der als Hughes Gegenpart des PanAm-Direktors
eine überzeugende Figur spielt. Einen Namen wie Baldwin auf dem
DVD-Cover zu verschweigen, grenzt überdies bereits an Frechheit.
Und meine heimliche Liebe? - Kam auch in diesem Film zu kurz, die
wenigen nicht vor der BlueScreen gedrehten Flugaufnahmen kamen nicht mal
annähernd an die Originalfilme des realen Howard Hughes heran.
Insgesamt ein netter Film für einen verregneten Sonntagnachmittag, aber eben auch nicht mehr als nett.
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024. Martin Scorsese hat einen sehr guten Film gemacht. Natürlich muss man
zugeben, dass er sehr speziell und vielleicht sogar unnahbar ist.
Allerdings sollte man sich einmal die schauspielerischen Hochleistungen
anschauen.
Leonardo DiCaprio spiel Howard Hughes beinahe so, als könnte man meinen er stehe selbst vor einem.
Und die unwahrscheinlich geheimnisvolle Cate Blanchett, die in der
Rolle als Hughes Geliebte Catherine Hephurn, ausgezeichnet mit dem
Oscar,brilliert.
Allein wegen den Darstellern ist der Film ein absolut herausragender Film.
Über die Geschichte, die Länge und den Anspruch mag man sich streiten-
aber die Hoffnung liegt am Ende immer noch am Talent der Schauspieler, die hier vier Sterne ausmachen!
Fazit: Sehenswert!!!
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025. Mit dem zweieinhalbstündigen "Aviator" weiß US-Top-Regisseur weder
formal, noch inhaltlich zu überzeugen. Die Charakterisierung des
Hauptprotagonisten ist unzureichend und zudem mit Leonardo DiCaprio
eindeutig fehlbesetzt.
Der Einstieg in die gezeigte Lebensphase von Howard Hughes ist ebenso unbefriedigend, wie das Ende.
Was schlußendlich übrig bleibt, ist ein sinnentleertes
Ausstattungskino - ein monumentaler Schinken, den sich wohl niemand ein
zweites Mal anschauen wird. Dies ist besonders bei einem Regisseur, der
"GoodFellas", "Raging Bull", natürlich "Taxi Driver" oder auch "Casino"
geschaffen hat eindeutig zu wenig!
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026. Also ich bin echt kein Geschichtsfan, aber dieser FIlm hat es mir
angetan. Ich finde es gut, dass es auch noch Filme gibt die mit einer
einfachen Story auskommen und nicht den ganzen Technik Filrefanz..
Gut, die Flugzeuge sind aus dem Computer gekommen, aber es ist
keiner dieser o815 Filme wie mann ihn heutzutage leider immer heufiger
im Kino sieht...
Die Darsteller haben mich besonders überrascht. Leo hat sich in den
letzten 10 Jahren vom Kinderstar zum respektablen talentierten
Schauspieler gemustert.
Was mich aber am meisten überrascht hat war die Glanzleistung von
Alan Alda als Senator. Mann kennt den Mann ja eigentlich nur in den
Rollen des ewig netten Nachbarn von nebenan und hier konnte er beweisen,
dass er ein echter Karakterdarsteller ist... Also seine Oskar
nomenierung hat er echt zu 100% verdiehnt gehabt..
Ich hoffe mann wird trotz seines alters noch viel von Alan hören...
P.S. Falls sich manche Fragen von wem ich rede, er hat in der Serie MASH mitgespielt..
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027. Über 2,5 Stunden wird man hier berieselt.
Der Film streckt sich scheinbar in's Unendliche.
Die Scenen möchte ich teils schon als widerlich, abartig bezeichnen!!
Die Liebesstory des Films wird leider unzufriedenstellend ausgeführt.
Und es stimmt; Leo wirkt hier mit seinem jungen Gesicht wirklich etwas deplatziert.
Alles in Allem sollte der Film von mir vielleicht noch 2 Sterne bekommen können. Kate Blanchett hat mir wirklich gut gefallen.
Allerdings bin ich nach dem Film noch genauso mehr oder weniger
schlau, wie vor dem Schauen des über zweieinhalb Stunden andauernden
Propellerfilmes.
Und genau letzteres wird mir wohl noch diese Nacht in den Träumen erscheinen... und sonst auch nichts!
PS: Wer hier behauptet den Film wegen dem Interesse an Flugzeugen
geschaut zu haben, kann ich nur darauf hinweisen, dass der Film mit
Flugzeugen, die am Computer entstanden sind, gedreht wurden.
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028. Ich fand den Film nicht so großartig. Die Schauspieler machen ihre Sache
zwar gut und die Bilder sind auch toll, aber der Film an sich hat mir
nichts gegeben.
Einzig Cate Blanchett als die große Katherine Hepburn hat mir super
gefallen. Aber ich fand Leo in dieser Rolle etwas fehlbesetzt. Er hat
schauspielerisch zwar alles gegeben, aber er hat immer so eine
jünglinghafte Ausstrahlung, die überhaupt nicht an die Seite der doch
etwas reifer wirkenden Cate Blanchett paßt. Ich kann nur empfehlen,
schaut den Film an und bildet eine eigende Meinung...
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029. Ein guter, unterhaltsamer Film für Leute, die
- gerne Biographien lesen
- sich für das frühe Filmbusiness interessieren
- an Geschichte interessiert sind (2. WK)
Kein geeigneter Film für Leute, die
- eine Love-Story erwarten
- viel Action sehen wollen (Action gibt es zwar, aber nicht zum
Selbstzweck)
- nicht viel Zeit haben
Für Flugzeuge muss man sich übrigends nicht besonders interessieren (wie ich), um an dem Film Vergnügen zu haben.
Für mich auf jeden Fall ein guter Film, in der ersten Hälfte sogar ein sehr guter Film.
Die Darsteller agieren ebenfalls sehr gut, DiCaprio gewinnt gegen
Ende noch an Darstellungskraft (bin eigentlich kein Fan von ihm).
Empfehlenswert!
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030. Ein Hand ragt durch das Dunkel, nachdem sich ein paar gelbfarbene Lampen
entflammt haben. Ring-, Mittel und kleiner Finger leicht gekrümmt,
Daumen in Richtung Handfläche geneigt, der Zeigefinger ausgestreckt
entfernt sie den Deckel einer kleinen Seifendose. Die Mutter wäscht
ihren entkleideten Sohn. "Q-U-A-R-A-N-T-Ä-N-E" buchstabiert sie ihm und
der Junge macht es ihr nach. Die Hand, die im Dunkel nach "Erlösung"
greift, die dann wiederum zur Hand von Howard Hughes wird, kriegt man
noch oft zu sehen: Nach der Seife greifend um sich und seine Hände
"rein" zu waschen, um den Trinkvorgang einer Flasche Milch einzuleiten,
am Schaltknüppel "seiner" zahlreichen Flugzeuge, bei'm Streichen über
die Oberfläche einer neuen Maschine oder einer neuen Geliebten
(Katherine Hepurn) und wenn er sie von seinem Privatkino-Sitzplatz aus
in die Luft ragt und sie im Licht des Projektors beäugt.
Jahre später: Wir befinden uns in einer Wüste und der kleine Junge
ist zum Tycoon geworden. Howard Hughes kommandiert eine Heerschar von
Flugzeugen um seinen Film "Hell's Angels" zu drehen. Den vielleicht
ersten Blockbuster der Hollywood-Geschichte. Zugleich stellt er eben mal
Noah Dietrich (John C. Reilly) ein, seinen langjährigen Financier und
steigt selbst in's Flugzeug um eine der Kameras zu schwenken, für deren
erstaunliche Anzahl Hollywood-Boss Mayer nur ein spöttisches Lächeln
übrig hat. Was hier schon wie der pure Wahnsinn eines Besessenen wirken
muss, dass wird sich im Laufe des Films immer weiter steigern: Am Ende
kämpft Hughes gegen Washington, gegen einen konkurrierenden
Fluglinien-Mogul, gegen eine spießige Zensur und vor allem gegen sich
selbst.
Ohne Zweifel: Wir befinden uns im filmischen Universum von Martin
Scorsese. Wieder mal geht es um "einen 'Niemand', der 'Jemand' werden
will", wie Georg Sesslen einmal den typischen Scorsese-Helden zu
charakterisieren wusste. Gemein haben sie alle, dass ihnen die Katharsis
(die seelische Reinigung) verwährt bleibt: Travis Bickle, der einsame
Taxi Fahrer in "Taxi Driver", Jake LaMotta, der gewalttätige Boxer in
"Wie ein wilder Stier", Jesus, der Messias in "Die letzte Versuchung
Christi", Henry Hill, der Mafiosi in "Goodfellas", Kundun, der Dalai
Lama in "Kundun", Frank, der Krankenwagenfahrer in "Bringing Out The
Dead" oder Bill The Butcher, der Metzger in "Gangs of New York". Sie
alle sinnen auf Erlösung um sich am Ende dort wieder zu finden wo sie
begonnen haben: Travis sitzt wieder in seinem Taxi, Jake boxt sich in
seiner Garderobe für's Publikum mit Shakespeare warm, Jesus wird
wiedergeboren, Henry Hill führt die Durchschnittsexistez vor der er sich
in's Mafia-Leben geflüchtet hat usw. Im Grunde bleibt ihnen das
Märtyerertum vewährt. Sie alle wollen eigentlich nur eins: Sterben, um
in den Himmel zu gelangen. Deswegen waten sie durch Blut und Fegefeuer
(Titelsequenz von "Casino") bestätigen sich ihrer "Selbst" in Spiegeln
("You talkin' to me?") und sind wirklich immer zum Scheitern verurteilt.
Sartre bemerkte einst richtig: "Der Mensch ist für die Freiheit nicht
geboren". Der Scorsese-Held geht an ihr zugrunde. Sie alle eint ihre
Obession zu erschaffen. Scorseses Helden leben und definieren sich in
ihrer Profession. Allesamt sind mehr oder weniger "Künstler". Sie alle
sind einsam. Ihnen verschwimmt die Menschenmasse vor den Augen zu
shilouettenhaften Figuren. Geifernde Mengen auf der Boxtribüne oder
unscharfe Gestalten wenn Travis Bickle mit Kris Kristofferson-Platte zum
Rendevous mit Betsy schreitet.
Nun also Howard Hughes, auf dem sich diese Motive perfekt anpassen
lassen. Ein obsessiver, vom amerikanischen Pioniergeist getriebener
Produzent und Regisseur millionenteuerer Hollywood-Epen, ein Pilot der
riesigsten Flugmaschinen der Welt, einer, der die gesamte Welt in 4
Tagen überquerte und dem die Frauen zu Füßen liegen. Einer, der alles
will und alles kriegt. Bis auf eins: Perfektion.
Einer, dem der Mitmensch nur zum dauernd fotografierenden
Sensationslüstling wird, der durch all die zersprungenen Lampen ihrer
Apparate über den Roten Teppich watet. Und einer, der unter immer größer
werdenden Schmerzen gegen alles und jeden, aber vor allem gegen sich
"Selbst", in den Kampf ziehen muss.
Martin Scorsese potraitiert diesen Howard Hughes mit der epischen
und zugleich psychologischen Brillanz eines beinahe Gott-gewordenen
Regisseurs während DiCaprio eine der unzweifelhaft furiosesten
Darbierungen gibt, die man in der Filmgeschichte jemals bewundern durfte
(deren Perfektion ich im amerikanischen Kino sogar direkt neben Marlon
Brando, Jack Nicholson, Robert DeNiro, Dustin Hoffman oder Al Pacino
angesiedelt sehe).
Scorsese geht es nicht darum das Biopic eines krankhaften
Zwangsneurotikers zu zeichnen in dem er nüchtern seine Lebensstationen
abhakt. Auch nicht darum eine Hommage auf das glamouröse Hollywood der
40er-Jahre abzuliefern, dass sich nicht zuletzt durch einen siegreichen
Krieg in selbstgerechten Patriotismus wähnte. Und ebenfalls nicht darum
das Krankheitsbild der "Zwangsneurose" nachzuzeichnen (um damit, wie in
Filmen wie "Rain Man", nur seichtes Mitleid hervor zu rufen).
Scorsese ist ein Anti-Hollywood-Regisseur, der Hollywood liebt und
eigentlich auch ein Anti-Christ, der gläubig ist. Eben auch ein fremder
und damit kritischer Italo-Amerikaner, der Amerika liebt. In "Aviator"
wird das noch mal am deutlichsten spürbar, gerade weil sich hinter der
Opulenz seiner Bilder immer "Amerika", "Hollywood", ja der "Mensch" an
sich, vollkommen zersetzt.
Scorsese erzählt mit seinem Psychogramm eine Geschichte der
zivilsatorischen Selbstzerstörung, die auf der Welle des unermesslichen
Machtstrebens der USA nach dem 2. Weltkrieg losgetreten wurde und für
die er in der Zwangsneurose seines Protagonisten eine überaus
beeindruckende Metapher findet. Zugleich erzählt er diese Geschichte
nicht als "Geschichte" sondern als großes Tableu einzelner Fragmente.
Nicht umsonst hat Scorsese einmal gesagt, er teile seine Filme nicht in
Akte, sondern eher in Kapitel. In "Aviator" hat er diese Form
perfektioniert: Hughes geht in alle Teile auf, in seinen Siegen und
Niederlagen, seinen Anfällen, seinen Affären, seinen "Ticks"...Was genau
sich dahinter verbirgt, vermag wohl nur die Krankheit dieser
gewalttätig zerstückelten Persönlichkeit erklären, wie sie es wiederum
durch ihre Wiedersprüche, die auch in Hughes Persönlichkeit außerhalb
seiner Anfälle virulent sind, nicht tut.
Dieses Bildermosaik ist schon in seiner erzählerischen Wucht beinahe
so gewalttätig und wild, so unberechenbar wie jene irrational
hervorbrechende Brutalität von Joe Pesci in "Goodfellas". "The Aviator"
enthält keine Botschaft, er lässt, wie alle herausragenden
Scorsese-Filme, kein abschließendes Resumee zu.
Der Film ist ein latent spürbarer Schmerz. Eine Wunde, die
ausblutet, oder wie es die "Zeit" in ihrer Rezension zu "The Aviator"
formulierte: "Ein Gärtner, der immer nur Unkraut jätet und am Ende den
Garten vernichtet hat."
In der wohl spektakulärsten Sequenz dieses Meisterwerks, als sich
Howard Hughes in seinem Vorführraum mit langgewachsenen Fuß- und
Fingernägeln (bei den "Simpsons" wurde dieser, auf Tatsachen beruhender
Vorfall bereits lange vor "The Aviator" parodiert, als Mr. Burns ein
Spielcasino eröffnet und Mr. Smithers mit einer Pistole droht in ein
Miniaturflugzeug zu steigen) körperlich deformiert, sieht man eine
Sekunde lang ein brennendes Flugzeug als Projektion auf seinem Rücken
abstürzen. Hier wird auch noch die Perfektion der Projektion und damit
der "Bild-Werdung" hinterfragt. Was wir als Zuschauer in Hughes nicht zu
sehen in der Lage sind, dass wird auf seinem geschundenen Körper zur
Leinwand. Wie ikonografiert, wie verbildlicht ist also der moderne
Mensch, der sich immer wieder hinterfragt? Wie zerstückelt? Zerstückelt
wie der Film, der über ihn gemacht wurde? Und wie neurotisch und
zugleich erlösend ist die Destruktion der Technik? Vielleicht ist ja
auch Hughes die abstürzende Maschine. Der zur Technik gereifte Mensch.
Martin Scorsese ist mit "The Aviator" die wahrscheinlich furioseste
Bebilderung eines Moguls gelungen seit Orson Welles' "Citizen Kane".
Jede Einstellung, jede Sekunde dieses Films scheint absolut zu stimmen
und zugleich scheint ihr immer der Nachdruck eines tiefsitzenden
Zweifels angehaftet. Als glaube Scorsese nicht an die Welt weil Howard
Hughes nicht an sie glaubt. Gerade jener Kniff macht "The Aviator" in
der Unschlüssigkeit seiner Hauptfigur so schlüssig. Die Kulissen und
Kostüme, die anbetungswürdige Kameraführung von Robert Richardson,
welche die heftigen Blau- und Rottönen des Technicolor variiert und
damit eine unwirkliche, eben filmische, Abstraktion von Hughes
Innenleben schafft sind indes einfach nur überwältigend (und dabei noch
so ungeheuer logisch).
Und obwohl die im Gros der genialen Schauspielauftritte überfordert
wirkende Kate Beckinsale wohl das einzige Manko dieses Films darstellt,
möchte ich "The Avtiator" zu einem Meisterwerk erklären, in dem sich all
jene wiedersprüchlich-gebrochene Energie "großen Kinos" wiederfinden
lässt.
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031. Martin Scorsese's imposantes Meisterwerk mit dem besten Schaupieler der
heutigen Zeit. Dieser Film hat die 5 Oscar mehr als nur verdient, meiner
Meinung war Leo auch bester als Jamie Foxx in Ray und hätte somit den
Oscar als bester Schaupieler verdient. Ich war allein 3mal in Kino und
hab bei jedem Fall neue Dinge entdeckt die ich da vor das mal noch nicht
gesehen hab. Ich empfele jedem den Film nicht nur einmal zu sehen.
Bester Film 2005!!!
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032. Ich hab den Film mir gestern auf Premiere angeschaut und ich hab noch
nie einen so langweiligen Film gesehen. Leo di Caprio hat mich auch
etwas enttäuscht.
Den Film kann ich keinesfalls empfehlen.
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033. Der Film "Aviator" von Martin Scorsese überzeugt in allen Bereichen.
Ausstattung und Performance vermitteln auf gelungene Art und Weise das Leben der 20er und 30er Jahre.
In "Aviator" wird das Leben des amerikanischen Fliegers,
Filmproduzenten und Unternehmers Howard Robard Hughes (1905-1976)
treffend dargestellt (auch wenn der Film weit vor Hughes' Tod endet).
Der Film beginnt mit einer Szene aus Hughes' Kindheit und führt den
Zuschauer bereits an dessen Persönlichkeit heran. Weiter geht es mit
Hughes' Leben als Erwachsener, in dem er berühmte Filme (a.v. "Hell's
Angels") produziert, Testflüge durchführt und Unternehmen leitet (H.
Aircraft Co., die heutige Trans World Airlines, damals die
Transcontinental and Western Airlines (beides kurz: TWA)).
Regie-Ass Martin Scorsese verbindet in dem Film auf sehr
überzeugende Weise das schillernde, "frauenreiche" (in Wirklichkeit
waren es wesentlich mehr Affären, als im Film gezeigt) Leben Hughes' mit
dessen Verfall der Psyche.
Besonders gelungen ist auch die Kürzung Hughes' Leben auf seine
ruhmreichsten und glamourösen Jahre, in denen er nicht nur als
Unternehmer, Filmproduzent und Regisseur aufgeht sondern auch zahlreiche
Flugweltrekorde aufstellt.
Bis zum Ende hofft man als Zuschauer (-mir ging es jedenfalls so-),
dass Hughes nicht als Witzfigur endet, die unter zahlreichen Psychosen
leidet und schließlich allein damit untergeht...
Die Bilder sind herrlich, auch wenn bei den Flugszenen die Computeranimation sofort ins Auge sticht.
Die Performance der Schauspieler ist hervorragend. Besonders
Leonardo DiCaprio überzeugt durchgehend als Howard Hughes. Für mich war
dies klar seine beste Leistung und einen Oscar wert (leider nicht
bekommen...). Auch Cate Blanchett, die für ihre Rolle als Katherine
Hepburn einen Nebenrollen- Oscar bekommen hat, überzeugt den ganzen Film
über und Alec Baldwin konnte als Juan Trippe beeindrucken.
Sir Ian Holm, Alan Alda & Co. runden mit einer soliden, sehr guten schauspielerischen Leistung den Film perfekt ab.
"Lange Rede- Kurzer Sinn":
Ausstattung, Maske, Kostüm, Geschichte & Drehbuch,
Schauspielerische Leistung etc. machen den "Aviator" zu einem
unvergesslichen Filmerlebniss- Anschauen! Äußerst empfehlenswert!
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034. Ich fand den Film zwar bildlich gut umgesetzt, aber die Geschichte ist
sehr in die Länge gezogen! Irgendwann wird die Handlung zu langwierig
und man möchte einfach nur vorspulen.
Wer auf ein paar schöne Bilder mit alten Fliegern steht kann ihn
sich anschauen, wer aber einen gut schauspielernden Leonardo Di Caprio
erwartet sollte besser die Finger davon lassen.
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035. Was wurde dieser Film von der Kritik hochgejubelt. Schon Wochen vor dem
Kinostart waren sich die Kritiker einig: Hier kommt Scorseses bester
Film. Bei den Golden Globes konnte er dann schließlich auch drei der
begehrten Trophäen gewinnen, einschließlich Bester Film. Bei den
Oscar-Verleihungen anderthalb Monate später hingegen musste sich das
Bio-Pic Clint Eastwoods Boxer-Drama "Million Dollar Baby" geschlagen
geben und konnte von 11 Nominierungen "nur" 5 gewinnen, und das alles in
Nebenkategorien. Also, woran lag's?
Zum einen muss man sagen, dass
"Million Dollar Baby" der dramatischere, der emotionalere Film ist. Das
kommt nun mal bei der Academy immer gut an. Zum anderen ist es eben
einfach ein Scorsese-Film, und diese werden bei den Oscar-Verleihungen
mittlerweile ja schon fast traditionell übergangen. Dabei wäre für
dieses Werk der Regie-Oscar für Marty endlich mal fällig gewesen. Ich
muss zwar sagen, dass es nicht Scorseses bestes Werk ist, dafür hat er
zu viele Meisterwerke vorgelegt, aber "Aviator" ist ohne Frage perfekt
gemachtes Kino. Das Flair der 20er und 30er Jahre wird perfekt
eingefangen, Howard Shores Musik passt wie die Faust aufs Auge und der
Film wird trotz Überlänge zu keiner Sekunde langweilig. Den größten
Anteil daran, dass der Film dem Zuschauer noch lange im Gedächtnis
bleibt, haben dabei die Darsteller. Sie passen alle perfekt in ihre
Rollen. Leonardo DiCaprio ist inzwischen zum echten Charakterkopf
gereift, und er wird dabei in grandioser Weise von seiner Filmpartnerin
Cate Blanchett als Katharine Hepburn unterstützt. Auch die gesamte Riege
der Co-Stars spielt hervorragend: Alan Alda, Alec Baldwin, Ian Holm und
sogar Kate Beckinsale geben alle eine sehr gute Performance ab.
Fazit:
Darsteller,
Musik, Kostüme und Ausstattung summieren sich unter der wie immer
präzisen und eleganten Inszenierung Scorseses zu einem Gesamtkunstwerk,
das noch lange im Gedächtnis bleibt. Unbedingt anschauen!
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036. Martin Scorseses Filme wurden im Laufe der Zeit immer opulenter, aufwendiger, „größer”. Zu Beginn waren es die kleinen Leute aus dem Viertel in dem er aufwuchs, Menschen aus der Depressions-Zeit, traumatisierte Vietnam-Heimkehrer und gescheiterte Existenzen. Später machte er dann mehrmals das organisierte Verbrechen zu „seinem” Thema. Aber im Kern ging es irgendwie immer um – Amerika. Dass er sich nun der Person Howard Hughes' widmet, scheint da beinahe logisch und konsequent zu sein.
Hughes ist eine amerikanische Legende, Held und Monstrum in einem. Er war Hollywood-Regisseur, ein Sklaventreiber mit Charme, Spieler und Flieger, Erbe eines Millionenvermögens, das durch seinen Wagemut und das Finanz-Genie Noah Dietrichs trotz aller Rückschläge letztlich zum Milliardenvermögen wurde. Er war Liebhaber mehrerer Hollywood-Stars, ein Exzentriker und Zwangsneurotiker, der vier Flugzeugabstürze überlebte, einen davon schwer verletzt. Ein Mann, der sich mehr als zwanzig Jahre vollkommen von der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte bevor er, abgemagert (46kg bei 1,93m) und verwahrlost in einem Fluzeug(!) starb und einem Tanwart, der ihn in der Wüste von Nevada mitgenommen hatte, ein Sechzehntel seines Vermögens vermachte.
Diesen Stoff braucht man nicht künstlich interessanter zu machen. Er benötigt keine zusätzliche Dramatisierung sondern eine sensible Umsetzung, die den Mut hat, sich zu beschränken, einige Details hervorzuheben und manches wegzulassen. Und Scorsese und sein Drehbuch-Autor haben ihre Sache fantastisch gemacht! Die Ausstattung ist stellenweise atemberaubend. Gleiches gilt für die Spezial-Effekte, die gekonnt, unauffällig und subtil dort integriert wurde, wo es nötig war. Skeptisch war ich zu Beginn bei der Auswahl des Hauptdarstellers. Aber Di Caprio erweist sich als Idealbesetzung, einzig noch übertroffen von Cate Blanchett als Katherine Hepburn.
Sicher ist dies Scorseses
bislang kommerziellster Film. Dies ist Popcorn-Kino, keine kritische
Dokumentation, die sich um ein Höchstmaß an Objektivität und Distanz
bemüht. Und so ist der einzige Vorwurf, den man Scorsese machen kann,
die zu positive Darstellung einer, zugegebermaßen, überaus
faszinierenden Persönlichkeit.
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037. Als ich die schlechten Rezensionen gelesen habe, konnte ich nicht anders, ich muss nun eine Lanze für diesen Film brechen:
The
Aviator ist wahrhaftig einer der besten Filme, die ich je gesehen habe.
Ich habe ihn bereits damals im Kino gesehen und bin bis heute der
Meinung, dass Scorsese dafür endlich einen Oskar verdient hätte - und
auch Leonardo DiCaprio hat sich selbst übertroffen. Ich habe von diesem
Film niemals Action und heiße Fliegerszenen erwartet, sondern ein
Porträt eines äußerst rätselhaften, interessanten und unheimlichen
Mannes, nämlich Howard Hughes. Nachdem ich den Film im Kino gesehen
hatte, fing ich an, mich umfassend über Hughes zu informieren (so sehr
hat mich der Film gefesselt) und fand heraus, dass bereits Jahre zuvor
eine Verfilmung seiner Biografie geplant war, nur, dass die meisten die
zweite Hälfte seines Lebens, also die, in der er jahrelang sein Zimmer
nicht verließ und die merkwürdigsten Zwangshandlungen entwickelte,
verfilmen wollten. Howard Hughes´ Leben ist so vielschichtig, dass man
es niemals in einem einzigen Film zeigen kann. Ich persönlich halte die
Umsetzung von Martin Scorsese für sehr gelungen, denn die jüngeren Jahre
von Hughes sind die interessanteren: der Glamour, die Affären (die in
Wahrheit unzählige waren, Scorsese beschränkt sich ja nur auf die
markantesten), seine Ideen und Visionen, seine Fliegerekorde (unter
teilweise lebensgefährlichen Bedingungen),... und dies alles parallel zu
Hughes Zwangsneurosen und dem Verfall seiner Psyche. Der Film ist
ungemein spannend, denn man hofft ständig, dass er sich unter Kontrolle
halten kann, dass er seine Ziele erreicht und nicht als Witzfigur endet.
Wie
gesagt, es ist nur ein kleiner Teil aus Hughes Leben, doch Scorsese hat
von allem das richtige Maß gefunden, von Hughes Genialität, seinen
Charakterschwächen und seiner Krankheit - so dass er eine Figur bleibt,
mit der man sich noch identifizieren kann. Fünf Sterne also für ein
gelungenes Meisterwerk - das man sich, zugegeben, nicht ständig ansehen
kann.
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038. Der Film an sich ist nicht schlecht, aber ich hätte mehr von ihm
erwartet. Die Rollen werden glaubhaft gespielt (vor allem die von
Leonardo DiCaprio) und man hat den Eindruck als seie man in den 30er und
40er Jahren. Doch was mir in dem Film gefehlt hat, war die gewisse
Spannung. The Aviator hat nicht all zu viel mit fliegen zu tun, eher mit
dem Flugzeugbau. Aber der Film hat schon seine Auszeichnungen verdient.
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039. Dieser Film war ein echtes Lehrstück in Sachen 'What-You-See-Is-What-You Don't-Get'.
All
die vielversprechenden Ausschnitte die man schon Wochen vor dem
Kinostart im Fernsehen häppchenweise gefüttert bekam liessen Hoffnung
aufkommen auf einen opulent ausgestatteten Film über einen bedeutenden
Mann. Das einzig positive was ich im Endeffekt über Aviator sagen kann,
ist, dass er toll besetzt war (das gilt sogar für Di Caprio, mit dem ich
sonst eigentlich wenig anfangen kann).
Zu unzusammenhängend
episodenhaft ist das Ganze, vieles Wichtige wurde nur kurz angerissen
während anderes gar nicht erwähnt wurde. Einige von Hughes' Ticks wurden
hinreichend gezeigt, wie z.B. sein Waschzwang, und das war okay denn
seine Marotten waren ja ein wichtiger Teil von ihm. Aber hätte es nicht
gereicht wenn jemand im passenden Moment erwähnt hätte er mache sich
Sorgen darüber dass "Howard nicht schläft weil er seit Wochen nur noch
den passenden Steuerknüppel für sein Flugzeug sucht"? Musste man sich
das endlos lange mit ansehen? John Logan hat viele Gelegenheiten
verpasst, sein Script zu straffen und die Geschichte in Fluss zu halten,
stattdessen gibt es einige lange Hänger.
Scheinbar fallen einige
Regisseure zurück in die Stummfilmtage, wo auch viele dachten Überlänge
sei automatisch gleichzusetzen mit einem monumentalen, bedeutenden Werk
und mache somit aus jedem Film eine guten Film. Nun, so einen
Automatismus gibt es nicht. Schade, Herr Scorcese.
Ein Freund hat mir die DVD zum Geburtstag geschenkt weil ich - wie Howard Hughes - Flugzeuge liebe. Da steht sie nun. Tja...
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040. Dieser Film war ein echtes Lehrstück in Sachen 'What-You-See-Is-What-You Don't-Get'.
All
die vielversprechenden Ausschnitte die man schon Wochen vor dem
Kinostart im Fernsehen häppchenweise gefüttert bekam liessen Hoffnung
aufkommen auf einen opulent ausgestatteten Film über einen bedeutenden
Mann. Das einzig positive was ich im Endeffekt über Aviator sagen kann,
ist, dass er toll besetzt war (das gilt sogar für Di Caprio, mit dem ich
sonst eigentlich wenig anfangen kann).
Zu unzusammenhängend
episodenhaft ist das Ganze, vieles Wichtige wurde nur kurz angerissen
während anderes gar nicht erwähnt wurde. Einige von Hughes' Ticks wurden
hinreichend gezeigt, wie z.B. sein Waschzwang, und das war okay denn
seine Marotten waren ja ein wichtiger Teil von ihm. Aber hätte es nicht
gereicht wenn jemand im passenden Moment erwähnt hätte er mache sich
Sorgen darüber dass "Howard nicht schläft weil er seit Wochen nur noch
den passenden Steuerknüppel für sein Flugzeug sucht"? Musste man sich
das endlos lange mit ansehen? John Logan hat viele Gelegenheiten
verpasst, sein Script zu straffen und die Geschichte in Fluss zu halten,
stattdessen gibt es einige lange Hänger.
Scheinbar fallen einige
Regisseure zurück in die Stummfilmtage, wo auch viele dachten Überlänge
sei automatisch gleichzusetzen mit einem monumentalen, bedeutenden Werk
und mache somit aus jedem Film eine guten Film. Nun, so einen
Automatismus gibt es nicht. Schade, Herr Scorcese.
Ein Freund hat mir die DVD zum Geburtstag geschenkt weil ich - wie Howard Hughes - Flugzeuge liebe. Da steht sie nun. Tja...
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041. Zugegeben: Die Lebensgeschichte des Milliardärs HOWARD HUGHES ist schon für sich eine spannende und vielseitige Angelegenheit; die Biografie aber in solch gewaltige Bilder zu fassen, wie es Martin (Marty) Scorsese geschafft hat, ist eine andere Sache. Man kann ihm dafür nur größtes Lob aussprechen und wer sich die Mühe macht und das Bonusmaterial durchforstet, wird erfahren, dass selbst die Witwe von HOWARD HUGHES diesem Werk ihren größten Respekt zollt. Man hat sich hier nämlich (wie es im Film nur sehr selten geschieht) wirklich an Tatsachen gehalten und auch ohne reißerische 'Zu-Erfindungen' einen wirklich exzellenten Film geschaffen.
Die darstellerischen Leistungen sind allesamt überzeugend (da spielt es keine Rolle, ob man Leonardo DiCaprio mag oder nicht), die Story ist schon durch die biografische Vorlage interessant genug, die bildgewaltige Umsetzung ist brillant und die Musik passt hervorragend zur Szenerie (der Score stammt ja von 'Der Herr der Ringe'-Komponist HOWARD SHORE).
Ich habe den Film bereits
mehrmals gesehen (im Kino und auf DVD) und er fasziniert mich von mal zu
mal mehr. Wer den Film langweilig findet, sollte ihm auf jeden Fall
eine zweite Chance geben, schließlich ist man oft einfach nicht in der
richtigen Verfassung um einen anspruchsvollen Film richtig genießen zu
können. Müdigkeit (aus welchem Grund auch immer) wird dann oft
fälschlicherweise dem fehlenden Spannungsbogen eines Films in die Schuhe
geschoben, AVIATOR aber hat alles, was ein guter Film braucht.
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042. Bisher dachte ich immer, Martin Scorsese kann nur eklige Gewaltorgien
abliefern. Stimmt gar nicht: er kann auch sehr langweilige,
nichtssagende Filme machen, die die Welt ebenfalls nicht braucht. Ich
habe selten eine so uninteressante Aneinanderreihung von
Hollywood-Standardeinstellungen gesehen. Es ist immer der gleiche
Duktus, immer die gleichen Bilder. Scorsese sagt über den Film
(sinngemäß, aus meinem Gedächtnis): "Als ich das Drehbuch zum ersten Mal
las, wußte ich nicht, was das soll." So ähnlich ging es mir am Ende
dieses mit mehr als 2,5 Stunden übrigens viel zu langen Schlafmittels.
Was der Film eigentlich zeigen wollte, habe ich hinterher aus dem
Audio-Kommentar des Produzenten erfahren.
Leonardo di Caprio schlägt
sich zwar tapfer und ist ein sehr guter Schauspieler (allerdings keine
besonders glückliche Besetzung für diese Rolle). Aber das reißt es eben
nicht raus, wenn Buch und Regie nicht passen. Nö, da gibt es wirklich
Besseres, womit man seine Zeit und sein Geld verschwenden kann...
P.S.: Wer als Flieger-Fan glaubt, hier wenigstens reichlich Flug-Szenen zu sehen, wird ebenfalls enttäuscht: die sind rar.
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043. Dieser Film ist die abselute Verarschung und spiegelt nicht die
Wirklichkeit wieder. Wer sich diese DVD kauft, ist unwissend über die
Qualität des Filmes!!!!!
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044. Also ich war total enttäuscht von diesem Film!
Aber einige Punkte, weil die Requisiten einfach fantastisch waren und die Schgauspieler nicht schlechtv gespielt haben!
Falls sich jemand den Film kauft:Erstes Drittel überspringen-am Ende wird es etwas erträglicher!
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045. Ich wundere mich sehr darüber, dass die Kritiken so äußerst positiv ausfallen. Für mich hat sich der Film unglaublich lang hingezogen und worauf der Film hinaus wollte ist auch nicht klar geworden. Sollte es der Niedergang eines Exzentrikers sein, so ist dies von psychologischer Seite her überhaupt nicht verständlich zum Ausdruck gekommen. Viele Passagen sind einfach irrelevant für den Film. Zudem erscheint der wechselnde geistige Zustand des Hauptdarstellers sehr unrealistisch. Um diesen Film bis zum Ende zu gucken bedarf es größtem Durchhaltevermögens und geringstem Anspruchs.
Der Film ist es definitiv nicht wert ihn
sich anzugucken. Er ist nichts als langwierig und pseudo-tiefgründig,
eine reine Zeitverschwendung.
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046. Zum Film:
Kann man einem Menschen und all seinen Aspekten,
Lebensstationen und Einflussgrössen in einem Film überhaupt gerecht
werden? Und will man das überhaupt?
Nun, Scorsese beschränkt sich hier klar auf Hughes' frühe Jahre (ca. 20- bis ca. 55-jährig) und erschliesst dem Zuschauer auf diese Weise die Grundlage für den Wahnsinn, dem Hughes in seinem letzten Lebensdrittel verfallen ist.
Der
äusserst unterhaltsame und informative Film zeigt die Genialität und
die Ungebrochenheit eines Visionärs - seiner Zeit weit voraus.
Und
den schleichenden Einzug des Wahnsinns: Zu Beginn des Filmes wohl eher
'Marotten' eines Exzentrikers nimmt das Dunkle langsam aber unerbittlich
immer stärkeren Einfluss auf Hughes' Leben.
Dieser Film setzt klare Schwerpunkte. Vom Wahnsinn wird immer nur gerade soviel gezeigt, um dem Zuschauer klar zu machen: Hier ist ein Genie mit unermesslichem Reichtum und somit auch entsprechender Macht, umgeben von den Schönen und Reichen. Und ungeachtet all dessen ist auch dieser Mann dem Leben ausgeliefert und machtlos und wird dadurch erst richtig menschlich.
Zur Machart:
Scorseses
Bilder betören und entführen in die damalige Zeit. Ausstattung und
Kostüme, Musik und Dialoge sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitet.
Dieser
Film ist ganz dem Stil der grossen Hollywood-Filme der 40er- und
50er-Jahre verpflichtet und somit auch in seiner Machart eine Referenz
an Hughes, der ja nicht nur Flugzeugbauer, sondern auch
Hollywood-Produzent war.
Zu den Schauspielern:
Die allererste
Garde Hollywoods 'neuer Schauspieler' wurde für diesen Film
verpflichtet. Und alle - allen voran Leonardo DiCaprio (sonst eigentlich
nicht wirklich mein Fall) und Cate Blanchett - meistern die Aufgabe mit
Bravour. Einzig Kate Beckinsale scheint mir auch in diesem Film
überfordert.
Fazit:
Dieser Film gehört zur allerersten Wahl und ist unbedingt zu empfehlen.
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047. Wie oft hört man von Freunden oder Bekannten, der große Film des Jahres soll so Toll gewesen sein? Man geht ins Kino (oder leiht sich besagtes Material auf DVD aus) und stellt ein ums andere Mal fest, dass Meinungen weit auseinander driften können. So auch bei diesem Streifen. Ich habe von bestimmt einem Dutzend Personen gehört, wie genial dieser Film sein sollte. Kein Wunder, schließlich führte einer der großen Meister des bewegten Zelluloids Regie: Martin Scorsese, von dem wir Meisterwerke wie Goodfellas oder Taxi Driver kennen.
Das Problem bei dem Film ist nicht, dass Scorsese hier etwa einen Ausreißer gelandet hätte. "Aviator" ist brilliant fotografiert und in den Dialogen und dem inneren Konflikt des Howard Hughes mit seiner Zwangsneurose und seinem Streben nach Perfektion sowie seinem Ruf als Pionier der Luftfahrt äußerst mitreißend getroffen. Allerdings läuft der Film ohne Punkt und Komma, soll heißen, es gibt keinen wirklichen Einstieg und kein wirkliches Ende. Dass es sich bei dem kleinen Jungen am Anfang um den später erwachsenen Howard Hughes handelt wird erst im späteren Verlauf klar, genau wie die Präsenz seiner Zwangsneurose oder seiner Schwerhörigkeit. Dies soll unter anderem auch dokumentieren, dass in der Handlung teilweise gewaltige Sprünge existieren, die es erschweren, dem Thema zu folgen. Der Zuschauer muss sich dadurch die Figur "Howard Hughes" erst nach und nach erarbeiten. Sicherlich ein interessantes Stilmittel, allerdings ist Scorsese dabei wohl entgangen, das vielen Leuten der Name Howard Hughes kein Begriff ist (ich zumindest habe bis zum erscheinen dieses Werkes noch nie etwas von diesem Menschen gehört, und mein Interesse an Flugtechnik ist grooooooß...), sodass, wie bereits gesagt, die Erschließung des Films größtenteils dem Zuschauer überlassen bleibt. Aufschluss hierüber gibt übrigens das sehr gute Bonusmaterial.
Ausgesprochen gut ist hingegen die Auswahl der Darsteller gelungen. Leonardo DiCaprio gibt den leicht cholerischen und absolut ehrgeizigen Charakter von Hughes durch Mimik und Gestik sowie durch seinen Dialog sehr eingängig und beeindruckend wieder. Man bekommt dadurch eine gute Vorstellung von der Umgänglichkeit des Multitalents. Auch Hughes' erste lange Beziehung, Cathryn Hepburn, wird von Cate Blanchett als eine Person wiedergegeben, die als eine der wenigen mit Hughes' kompliziertem Charakter umzugehen weiß.
Scorsese hat hier eine interessante Figur für seinen Film gewählt, über die es zweifellos noch weitaus mehr zu erfahren gibt, als das ohnehin schon sehr gut Bonusmaterial bieten kann, Allerdings kann eben leider fast ausschließlich nur das Bonusmaterial dazu beitragen, dass man einen zusammenhängenden Einblick in das Leben des Howard Hughes erhält. Ansonsten ist es schwierig der Handlung und der Entwicklung der Figur zu folgen.
Deshalb nur drei Sterne. Ansonsten ein echter Scorsese!
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048. Ich habe mir den Film auf DvD geholt, weil mir ehrlich gesagt nur
gefallen hatte das etwas über Oskarnominierungen auf dem DvD Cover
draufstand . Doch als ich ihn mir noch am selben Abend ansah, hat er
mich wirklich umgehauen, der Film ist echt klasse gemacht, Leonardo Di
Caprio spielt die Rolle von Howard Hughes sehr überzeugend und
professionell, außerdem sieht er wie immer sehr sexy aus ;-). Auch Cate
Blanchett als Katharine Hepburn gibt wie immer eine schauspielerische
Glanzleistung ab. Die Effekte mit den Flugzeugen ( vor allem der Absturz
von Howard Hughes ) sind auch toll umgesetzt und der Film behält bis
ans Ende eine unglaubliche Spannung. Ich fand den Film an keiner Stelle
langweilig , würde ihn also auf jeden Fall weiterempfehlen und ihn mir
bestimmt auch noch ein zweites Mal anschauen.
Deshalb auch 5 Sterne.
Byee =)
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049. Leonardo DiCaprio hat sich diesmal selbst übertroffen. Jammerschade, dass es mit dem Oscar nicht geklappt hat - er hätte ihn wirklich verdient gehabt! Aber immerhin hat er ja den Golden Globe dafür bekommen, das ist ja auch schon was!
An mississippi-books: Nur zu
deiner Information: Der Titel "Aviator" ist englisch und heißt übersetzt
"Flieger". Mit Ava Gardner hat das rein gar nichts zu tun!
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050. Man würde dem Film Unrecht tun, wenn man als sein einziges Highlight Leonardo di Caprio anführen würde. Freilich ist das meiste auf ihn zugeschnitten und sicher dominiert sein Schauspiel von der ersten bis zur letzten Szene. Deutlich wird auch, dass sich der knuddelige Titanic-Teenie-Schwarm gemacht hat und zu einem vielseitigen und profilierten Darsteller gereift ist. Seine Leistung in diesem Film lässt sich sogar als herausragend einstufen, gelingt es ihm doch, den Spagat zwischen perfektionistischem Karriere-Überflieger und unbeholfenem Zwangs-Neurotiker in einer Person meisterhaft zu vereinen.
Dennoch sollte bei aller Begeisterung für den Hauptdarsteller, dessen Person ja letztlich das Thema des Films ist, nicht die glänzende Aufmachung seines Umfeldes vergessen werden. Dazu gehören sauber mitspielende Nebendarsteller, allen voran Cate Blanchett, die verhindern, dass es ermüdend einsam um den Superstar wird. Dazu gehören aber auch mit lobenswerter Sorgfalt und großer Liebe zum Detail gestaltete Kulissen und Kostüme, ebenso wie überzeugende Kameraführung und Effekte. Die historische Szenerie erwacht zum Leben und ist nicht selten ein Augenschmaus.
Dieser ist nicht hoch genug einzuschätzen, führt man sich die Hauptschwäche des Films vor Augen: seinen Spannungsbogen. Bei aller Bemühung um Authentizität hat Regisseur Scorsese leider einige dramaturgische Regeln aus den Augen verloren. Dass gleich die erste halbe Stunde über die Produktion des Fliegerfilms "Hell's Angels" die mitunter mitreißendste ist, tut der Restmotivation bei der immerhin zweieinhalbstündigen Handlung nicht allzu gut. Mit einigen einfachen Prioritätsverschiebungen hätte man aus dem biografischen Stoff sicherlich mehr Spannung schöpfen können, ohne den Tiefgang zu verschenken.
Dennoch ist Scorsese ein begnadeter Künstler, der
nicht nach bewährten Schemen arbeiten muss, sondern weiß, welche Dialoge
auch mal minutenlang ohne Schauplatzwechsel dauern dürfen, ohne ihre
Wirkung zu verlieren. Diese künstlerische Eigenständigkeit und Reife
zeichnen den Film aus und rechtfertigen, dass man ihm eine Chance gibt.
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051. "Aviator" zeigt die Höhen und Tiefen aus dem Leben von Howard Hughes.
Dem Regisseur Scorsese ist es dabei gelungen, dem allgemeinen
Hollywood-Trend zu immer mehr Effekthascherei entgegenzuwirken.
Hier tragen noch die Schauspieler den Film, nicht zuletzt DiCaprio mit einer Glanzleistung als Charakterdarsteller.
Und
trotzdem braucht der action-verwöhnte Zuschauer nicht auf Spannung zu
verzichten, schließlich geht es in Hughes' Leben um zwei Dinge: Um
Frauen und Flugzeuge.
Der Titel "Aviator" wurde abgeleitet aus dem
Namen von Hughes` langjähriger Geliebter, Ava Gardner. Wer sich für
diese berühmte Schauspielerin interessiert, kann sich den Film auch
ruhig anschauen. Scorsese zeichnet ein unverblümtes Bild von beiden.
Im
Mittelpunkt steht aber immer das fanatische Genie des Howard Hughes,
der dem Zuschauer oft das Gefühl gibt, als würde ihm ein Wahnsinniger
präsentiert.
Insofern zeigt der Film auch die Schattenseiten von
Pioniergeist und Fleiß in der Männerwelt. Jeder Workaholic wird sich in
diesem Film wiedererkennen.
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052. Eins vorweg ich mag Leo DiCaprio nicht wirklich!
Scorsese's Filme mag ich mehr die früheren.
Und trotzdem finde ich "Aviator" sehr, sehr gut!
Nicht
nur wegen der tollen Nebendarsteller: Cate Blanchett, Alan Alda, John
C. Reilly, Alec Baldwin, Ian Holm, ....Kate Beckinsale, Jude Law (ok,
nur eine winzige Szene).
Leo hat den Film angeleiert, wollte ihn
unbedingt machen und hat auch Geld reingesteckt...und seine Leistung ist
für mich zum ersten Mal überzeugend, fast beängstigend gut!
Howard
Hughes war mir zwar bruchstückhaft ein Begriff, aber die Darstellung
der Krankheit (OCB Obsessive Compulsive Behaviour) und seiner Leistungen
für die Luftfahrt haben mein Bild vervollständigt.
Und obwohl er auf
den ersten Blick relativ unsymphatisch wirkt ist er ein sehr
facettenreicher und aussergewöhnlicher Mensch gewesen.
An der DVD hab ich nix zu meckern, und das ist nicht immer so.
Empfehlung für Fans von Biographischem, Fliegern, Filmintressierten und den Rest.
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053. Von welchen Filmen mögen die zahlreichen Kritiker dieses grandiosen Filmes wohl verwöhnt sein? "The Aviator" ist die berauschend inszenierte, fotografierte und gespielte Filmbiografie einer wahrlich faszinierenden Figur.
Im allgemeinen wird zum Thema Howard Hughes hauptsächlich über seine krankheitsbedingt bizarren Lebensumstände berichtet. Der Film konzentriert sich auf die Zeit, in der dieser Mann in vollem Saft stand und Film- und Luftfahrtgeschichte schrieb wie kaum ein anderer. Dabei wird die Erkrankung, die seine zweite Lebenshälfte fast vollständig verdunkelte, jedoch ausführlich beschrieben. Hinreissend ist die Schilderung von Hughes Beziehung zu Katharine Hepburn (die zu einem verdienten Oscar für Cate Blanchett führte). Dagegen bleiben andere Figuren etwas blass.
Di Caprio ist großartig in der Hauptrolle. Auch hier wäre ein Oscar völlig in Ordnung gegangen. Doch der war sozusagen schon für einen anderen reserviert, der eine dankbarere Rolle exzellent spielen durfte.
Ich fand Clint
Eastwoods "Million Dollar Baby" hervorragend. Aber "Aviator" ist in
jeder Hinsicht einfach der bessere und bedeutendere Film. Hier irrte die
Academy gründlich. Frühere Werke Scorseses mögen ja noch besser gewesen
sein, okay. Aber man misst einen Regisseur bei Preisvergaben wohl doch
fairerweise an der aktuellen Konkurrenz und nicht an seinen eigenen
Filmen. Die, nebenbei, leider auch zu keinem Oscar für Scorsese führten.
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054. Scorsese zeigt zwar mit schönen Bildern die nicht ganz vollständige
Lebensgeschichte des Howard Hughes und ein grandios spielender DiCaprio
überzeugt ebenso wie Cate Blanchett als Kathy Hepburn. Filmmaterial, das
jedoch höchstens 1 Stunde kurzweilige Unterhaltung beinhaltet auf 3
Stunden auszudehnen kann aber dennoch nicht für gut befunden werden.
Einen weiteren Punkteabzug gibt es für die lausige Bildqualität bei der
Wiedergabe mit 3,50 Meter Diagonale via Beamer - da zeigen andere
'große' Filme deutlich mehr Niveau.
Leider habe ich die DVD gekauft,
auf die Ausstrahlung bei Premiere oder sogar im Free-TV
(Werbeunterbrechungen willkommen) zu warten, wäre in diesem Fall wohl
die bessere Variante gewesen.
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055. Entgegen vieler Ansichten, die hier bereits geäußert wurden, bin ich der
Meinung, dass Scorsese zu seiner früheren Form zurückgefunden hat.
Selten habe ich einen Film gesehen, der so von seinen Bildern lebt und
trotz der Großartigkeit der Darstellung immer wieder zu leisen Tönen
zurückfindet und zum Nachdenken anregt. Ich kann nicht bestätigen, dass
Hughes als immer gewinndender Sunnyboy dargestellt wird und dass sein
mentaler Niedergang ungenügend klar gemacht wird. Genaugenommen ist es
eben eine eine immense Leistung, aus einem so stark ausgeprägten
Zwangverhalten heraus noch etwas zu leisten und der Regisseur hat sich
nuneinmal entschieden, an einem bestimmten Punkt den Schlussstrich zu
ziehen. Die knappe Vorrausdeutung ist dabei wesentlich beunruhigender,
als eine konkrete Darstellung eines vollends nervlichen Wracks. Mir
kamen die Charaktere zu keinem Augenblick oberflächlich vor. Aber
manchmal habe ich den Eindruck, wenn der Charakter nicht bereits
psychoanalysiert serviert wird, existiert er für manche Zuschauer
einfach nicht.
Was mir besonders gefallen hat, war dass sich
actionreiche Szenen mit ruhigen, nachdenklichen Sequenzen abwechseln,
was dem Film eine eigene Dynamik gibt. Dass ein Film, indem nicht alle
zwei Sekunden etwas explodiert, gleich als langweilig beschrieben wird,
finde ich schade. Vielleicht haben wir verlernt einfach nur Bilder auf
uns wirken zu lassen, was die Kritik an Filmen wie Aviator oder Lost in
Translation erklären würde.
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056. Oft vernehme ich über Leonardo Di Caprio Kritiken, die ich nicht nachvollziehen kann. Hier sei nur erwähnt, dass Ihm immer das "Titanic-Image" anhaften wird. Jedoch gab es ein Leben vor und nach diesem Film. Di Caprio überzeugte mich schon sehr in Filmen wie "Gilbert Grape", "This boys life" und "Jim Caroll". Dort zeigte er für einen sehr jungen Schauspieler überzeugende Darstellung seiner Rollen.
Die Zusammenarbeit mit Martin Scorsese gab Ihm den letzten Schliff. Gangs of New York reihe ich bei mir schon in meine persönliche "Kultecke" ein. Um "Aviator" wird diese jetzt würdig erweitert.
Zu meiner Schande muß ich gestehen, das mir die Person des Howard Hughes vor diesem Film überhaupt nichts sagte. Die DVD trug dazu bei, mich nun intensiv mit dem Leben dieses genialen Mannes zu beschäftigen. Als großer Fan der alten Holywood-Filme, betrachte ich Aviator als eine Homage an diese Zeit. Die wunderschöne Filmmusik, die Ausstattung und die erstklassigen Schauspieler verleihen mir immer wieder das Gefühl, aus der Ferne diese Zeit zu beobachten und zu erfühlen. Kleinere Bestandteile, wie das kurze und witzige Auftreten von Errol Flynn fand ich mehr als gelungen. Auch das kurze Auftauchen von George Cukor, Cary Grant, Spencer Tracy und Jean Harlow ergänzen dies noch.
Die Ausstattung ist liebevoll und bis ins kleinste Detail perfekt, Cate Blanchett zeigte meines Erachtens Ihre beste Rolle. Die Szene am Tisch mit Ihrer Familie in Conneticut sah ich mir mindestens schon hundertmal an, wird von mal zu mal besser. Der Film ist auch streckenweise sehr komisch, selbst die Szenen über die Zwangseurose von Howard Hughes, obwohl dies eigentlich nicht zum Lachen ist. Toll, wie Di Caprio diese facettenreiche Persönlichkeit spielt. Meines Erachtens ist dies seine bisher beste Rolle und ich hoffe auf weitere Filme mit Ihm und von Scorsese. Erstklassig sind auch die Darsteller "Alec Baldwin" und "A. Alda". Selten, dass ein Film so gut besetzt ist und man nicht weiß wer am überzeugendsten spielt.
Fazit:
In allen Kategorien 5 Sterne nebst der Bonus-DVD die noch vieles
weitere erklärt. Aviator ist ein Flug und eine Zeitreise in die 30er und
40er Jahre, das legendäre Hollywood in der für mich glanzvollsten Zeit!
--- Kaufen ---
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057. Mit diesem Film ist Martin Scorsese eine hervorragende Arbeit gelungen.
Dargestellt wird das Leben von Howard Hughes, einem Pionier der
Luftfahrt und einem Hollywood-Verehrer, dem in jungen Lebensjahren auch
geniale Filmprojekte gelangen. Nicht verschwiegen wird aber auch, dass
Hughes an einer schweren Zwangskrankheit litt, die sich im Laufe seines
Lebens immer mehr verschlimmerte und ihn schließlich ganz vereinnahmte.
Der Film endet lange vor dieser Zeit, doch enthält die Extra-DVD
ausreichendes und sehr informatives Material auch über diesen Aspekt.
Leonardo DiCaprio ist insgesamt eine gute Besetzung, auch wenn er
manchmal etwas zu jungenhaft wirkt.
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058. Ich finde den Film sehr gut. Di Caprio vermag es einen überzeugenden
Howard Hughes rüber zu bringen. Regiseur Martin S. verleiht dem Film den
typischen Glanz Hoolywoods und es ist auch so ein typischer Hoolywood
Film nicht nur aufgrund des Themas...
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059. "Aviator" ist eine sicher sehr gelungene Biographie des berühmten Howard
Hughes.Mit Liebe zum Detail, tollen Kostümen und vielen bekannten
Schauspielern wird hier eine Berühmtheit Hollywoods gefeiert. Ein
absolut brillanter Leonardo DiCaprio, der alle anderen Schauspieler an
die Wand spielt, zeigt hier mal wieder was er kann.Er schlüpft absolut
perfekt in die Rolle des hypochondrischen Genies und Visionärs.
Der
Film an sich ist allerdings ganz schön langatmig und baut zu wenig
Spannung auf. Wer sich nicht für das Leben dieses Mannes interessiert
wird schwerlich fast 3 Stunden durchhalten. Was mich aber am
allermeisten gestört hat ist ,dass der Film einfach aufhört und man
nicht abschließend erfährt, was denn nun geworden ist aus Howard Hughes.
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060. Pro: Handwerklich routiniert; tolle Kamera, tolle Effekte, schöne, teuere (z.T. gute ) Schauspieler...
Contra: eine lange Aneinandereihung von Handlungsfetzen; seltsame da unpassende Farbgebung. Der Film ist genauso wirr wie Hughs Leben und Schaffen...
Kaum zu glauben, dass dieser Film ein Mitfavorit auf zig Oscars war... aber eigentlich das ist Hollywood!
Ich fand den Film wirklich enttäuschend !
FAZIT: BLOß NICHT KAUFEN!
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061. Wir durften 2005 eine Oscarverleihung beobachten in der Altmeister
Martin Scorsese wiedereinmal (zum 6. Mal) leer ausging. Angesichts eines
starken Eastwoods mit einer trivialen, aber unendlich kraftvoll
erzählten Geschichte auch erwartungsgemäß.
Nun setzte Scorsese zu
einer Biografie in der Tradition von großen Werken der Filmgeschichte
an, anders als in der grandiosen Boxerbiografie „Raging Bull" scheint es
aber fast, als ob er weicher und deutlich in Richtung Oscar schielend
geworden wäre. Das kann auch angesichts des aufwendigen
Produktionsdesigns, einer großen amerikanischen Figur als Thema und der
großen Anzahl an etablierten Stars inkl. einem stark aufspielenden, auf
diverse Preise spekulierenden Leonardo DiCaprio auch nicht revidiert
werden. Daneben haben wir eine großartige Cate Blanchett als Katherine
Hepburn, Kate Beckinsale als Ava Gardner, einen kurzen Auftritt von Jude
Law als Errol Flynn .
Howard Hughes war Milliardär, Produzent, Regisseur, Flieger, Erfinder, Casanova, Spinner. Vielleicht erinnert sich der Filmfreund an Klassiker wie „Scarface" (mit Al Pacino in den 80ern neu verfilmt), der Flugzeuginteressierte an die Innovationen und legendären Flugzeugtypen, die seiner bzw. seinem riesigen Stab an Entwicklern entsprangen. Er gründete seine eigene Fluglinie TWA, erfand gewissermaßen die kommerzielle Luftfahrt. Bereits vor Jahren widmete sich eine Simpsons Folge (in Form von Mr. Burns) der krankhaften Bakterienangst und der Zwangsneurose, die ihn einsam, nackt, mit klauenhaften Fingernägeln und Vollbart in einem verdunkelten Hotelzimmer sterben haben lassen. Wir haben es mit einer tragischen Ausgeburt des amerikanischen Traums zu tun. Soweit, so uninteressant für uns Europäer...
Die größte und augenscheinlichste Überraschung ist
DiCaprio, denn dieser schmächtige Mädchenschwarm, der bereits einen
großen Teil von Scorseses letzten Film „Gangs of New York" nicht tragen
konnte und seit „Titanic" nicht mehr ernst genommene Mann - er trägt den
„Aviator", ist Hughes, zumindest der Hughes der im Drehbuch steht, auch
wenn man ihm den älteren Mann nicht mehr abnimmt und er äußerlich nicht
unbedingt das absolute Ebenbild ist.
Wenn der Film mit den
Dreharbeiten zu „Hell's Angels" beginnt, dann sehen wir noch einen
energischen, größenwahnsinnigen aber nichtsdestotrotz bewundernswerten
Charakter. Die Fotografie zu Beginn ist noch mit einem deutlichen Grün -
Türkisstrich versehen, Später wird er farbenfroher, aber auch düsterer
werden. Der „Coconut Club" ist der Ort an dem sich die Unterschiede
zwischen den Jahrzehnten manifestieren. Hier dürfen wir die perfekte
Arbeit der Produktions- und Kostümdesigner bewundern, hier stoßen wir
aber auch auf das größte Problem, oder den Geniestreich des Films.
Im
Club, in dem über all die Jahre hinweg kleine Auseinandersetzungen zur
Haupthandlung des jeweiligen Abschnitts stattfinden, hier treffen wir
auch die meisten Typen des Films. Die Eskapaden des Sängers vor der
Bigband, der sich im jeweiligen Zeitgeist lächerlich macht. Ob er nun
wie ein Hampelmann umherspringt, oder mit graziösen (schwul anmutenden)
Lippen- und Körperbewegungen die jeweiligen Schnulzen anstimmt. Wir
treffen einen Typen von Mayer, dem berühmten Filmboss, der Hughes
angesichts der Unsummen an Geld die in „Hell's Angels" fließen zuerst
nur belächelt und ihm keine Filmkamera leihen möchte. Dazu einen
aggressiven Flynn, der sich sofort wegen einer Banalität zu prügeln
beginnt... - alles nostalgische Abziehbilder.
Genauso wie Cate
Blanchett, oder Kate Beckinsale gar nicht versuchen Hepburn, oder
Gardner darzustellen. Sie stellen einfach den Typen dar, den wir uns
selbst zurechtgestutzt haben, an den wir denken, wenn wir „Hepburn"
hören. Angesichts Hughes' Dämonen ist dies alles schlüssig, von wegen
„Dialoge einer drittklassigen Schmonzette".
Geschmackssache, wie die polarisierenden Rezensionen hier auch zeigen.
Dass
er Hughes nicht versteht, dass er ihn „nur mit der Kernseife hantieren"
lässt in Momenten der Einsamkeit wird Scorsese vorgeworfen. Dabei sind
eben diese Szenen, in denen die Seife zum Einsatz kommt die besten des
ganzen Films.
Er kann sich noch so lange die Hände schrubben, wenn
die Haut auf seiner Handfläche dann reißt, dann dringt Blut daraus
hervor. Sie illustrieren das Paradoxon seiner Geisteskrankheit perfekt,
denn: ist seine Hand nun sauber, so muss er noch den rauen,
bakterienverseuchten Türknauf anfassen um aus der Toilette zu kommen,
hat er sich zu lange geschrubbt, dann blutet er...
Ebenso genial sind
die Sequenzen in denen er mit der Hand den Rumpf seiner Flugzeuge
entlangfährt. Die Nieten müssen komplett versenkt werden, der
Aerodynamik willen. Auf die gleiche Weise berührt er den Rücken von Cate
Blanchett, muss sich aber der Tatsache beugen, dass die „Nieten" bei
ihr nicht durch einen Techniker versenkt werden können.
Vor Fleisch
und Blut muss er kapitulieren, auch wenn er später versucht ein junges
Mädchen genau nach seinen Vorstellungen zu formen und zum Star zu
machen. Seine Dämonen kann er am Ende nicht besiegen, er ist ihnen
ausgeliefert.
Desweiteren: Der Flugzeugabsturz über Beverly Hills
ist technisch, inszenatorisch unglaublich gut gelungen, trifft einen wie
einer der Faustschläge in „Raging Bull" genau in den Magen.
Die
Anhörung vor dem Senat, in der DiCaprio zur Höchstform anläuft und
beinahe das Al Pacino - Niveau erreicht, Alec Baldwins brillante
Interpretation des konkurrierenden PanAm Präsidenten Juan Trippe, der
Hughes mit allen erdenklichen Mitteln in den Ruin treiben will, die
erdrückenden Sequenzen im Vorführraum, die brennende Flugzeuge auf
seiner Haut zeigen, wenn er den Verstand verliert, das - in der
Tradition von „Citizen Cane" - offene Ende, in der Hughes die leere
Floskel „Der Weg in die Zukunft" krankheitsbedingt immer wieder
wiederholt.
„Aviator" mag für Scorsese in der ersten Hälfte zu
unbeschwert und heiter sein, seinen Zinit hat er aber noch lange nicht
hinter sich gelassen, der Film - von meiner Warte aus gesehen - ist im
Wesentlichen grandios. Vorbildliche DVD!
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062. Aviator war einer der wenigen Filme, welche ich 3mal im Kino besucht
habe. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe war ich noch Stunden nach
dem Film von der Figur Howard Huges fasziniert. Kaum zu glauben, dass er
wirklich gelebt hat und, das ser heutzutage kaum Bekanntheitsgrad hat.
Der Film ist einfach hervorragend in Szene gesetzt, die Atmosphäre des
Films lässt sich in Verschiedene bereiche unterteilen. Am anfang ist es
eher der Filmemacher Huges der einen Fasziniert - sein ausschweifender
Lebensstil im frühen 20.Jahrhundert ist großartig in Szene gesetzt. Im
weiteren Verlauf konzentriert sich der Film zunehmend auf die
offensichtlich halsbrecherischen Vorhaben Huges und dessen Wettkampf mit
dem Konkurrenten PanAm. Gegen Ende kommt im Film noch die
unbeschreibliche Atmosphäre eine Gereichtsfilms auf. Ich kan ndiesen
film wirklich jedem weiterempfehlen der sich 160min großartiger
Filmkunst hinzugeben wagt. Allein der Preis ist für meinen Geschmack
sehr hoch angesetzt.
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063. also ich finde den Film echt super,
Super Thema, was noch nie behandelt wurde.
Und die Schaupieler geben ihrem ruf alle Ehre. Leonardo und kate Blanchett muss man respekt aussprechen.
Das einzig was etwas stört ist das der Film etwas lang ist, aber der film ist von vorne bis hinten gefüllt mit einer Aussnahme.
Nachdem
er wieder aus seinem Zimmer raus gekommen ist(kate holt ihn) bis zum
Flug der herkules ist eine kleine "hust" pause. Also den teil hätten sie
etwas mehr spannung reinbrinngen können. Ist aber auch nicht tragisch
das das ca 8 min sind und zum vergleich von 2,37 min rein garnichts!!
Der film ist für jeden was der die Bedeutung des Guten Filmes kennt!!
Also der Film muss ins home DVD Archive
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064. Zugegeben, Leonardo Di Caprio macht seine Sache als Howard Hughes sehr
ordentlich, aber das ist dann auch schon das einzig Positive, was man
über diesen Film sagen kann. - Sofern man kein dermaßen fanatischer
Scorsese-Anhänger ist, der nicht längst erkannt hat, dass er seinen
Zenit seit Jahren überschritten hat oder einfach nur Flugzeugtechnik
faszinierend findet.
Dass dieser Film etliche Oscarnominierungen
erhalten hat - wenn er auch in den entscheidenden Katogorien keinen
gewinnen konnte - verwundert doch sehr. Hier wurde einmal mehr ein Film
gepusht, anstatt wirklich filmästhische Kriterien in den Vordergrund zu
rücken. Die Figuren bleiben weitgehend eindimensional, das sehr
unpopuläre, tragische und gar nicht so strahlemannmäßige Ende des
Protagonisten wollte uns Scorsese auch lieber verschweigen, so dass
insgesamt nicht viel an dramaturgischer Tiefe bleibt.
Ein paar schöne
Bilder, nette Komik und geschönte Charaktere machen eben längst noch
keinen guten Film, besonders nicht dann, wenn das Produkt sich selbst
noch als einen solchen anpreist.
Annähernd drei Stunden seiner
Lebenszeit kann man sinnvoller als mit dem über weite Strecken recht
langweiligen "Aviator" verbringen. Wer den Film dennoch gerne sehen
möchte, sollte ihn lieber mal ausleihen, denn in einer DVD-Sammlung muss
er nicht unbedingt stehen.
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065. Zugegeben, Leonardo Di Caprio macht seine Sache als Howard Hughes sehr
ordentlich, aber das ist dann auch schon das einzig Positive, was man
über diesen Film sagen kann. - Sofern man kein dermaßen fanatischer
Scorsese-Anhänger ist, der nicht längst erkannt hat, dass er seinen
Zenit seit Jahren überschritten hat oder einfach nur Flugzeugtechnik
faszinierend findet.
Dass dieser Film etliche Oscarnominierungen
erhalten hat - wenn er auch in den entscheidenden Katogorien keinen
gewinnen konnte - verwundert doch sehr. Hier wurde einmal mehr ein Film
gepusht, anstatt wirklich filmästhische Kriterien in den Vordergrund zu
rücken. Die Figuren bleiben weitgehend eindimensional, das sehr
unpopuläre, tragische und gar nicht so strahlemannmäßige Ende des
Protagonisten wollte uns Scorsese auch lieber verschweigen, so dass
insgesamt nicht viel an dramaturgischer Tiefe bleibt.
Ein paar schöne
Bilder, nette Komik und geschönte Charaktere machen eben längst noch
keinen guten Film, besonders nicht dann, wenn das Produkt sich selbst
noch als einen solchen anpreist.
Annähernd drei Stunden seiner
Lebenszeit kann man sinnvoller als mit dem über weite Strecken recht
langweiligen "Aviator" verbringen. Wer den Film dennoch gerne sehen
möchte, sollte ihn lieber mal ausleihen, denn in einer DVD-Sammlung muss
er nicht unbedingt stehen.
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066. Story:
Manche träumen von der Zukunft, Howard Hughes macht sie. Er
gilt als Überflieger seiner Zeit und Inbegriff des amerikanischen
Tycoons.
Ausgerüstet mit einem kleinen Vermögen, das ihm sein Vater vermacht hat, revolutioniert der junge Texaner in den dreißiger und vierziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts Hollywood und wird einer der erfolgreichsten Produzenten und Regisseure der Traumfabrik.
Der waghalsige Pilot und berühmteste Flieger seit Charles Lindbergh ist außerdem eine treibende Kraft der modernen kommerziellen Luftfahrt und gründet die Fluglinie TWA. Hughes ist eine der aufregendsten Persönlichkeiten seiner Zeit, mit einer Aura von Anziehung, Glamour und Geheimnis. Männer bewundern den Milliardär, Frauen liegen ihm zu Füßen, die größten Hollywood-Stars verlieben sich in ihn. Er hat skandalträchtige Affären mit einigen der schönsten Frauen der Welt, wie dem eleganten Hollywood Star Katharine Hepburn in den 30er Jahren und Ava Gardner, der sinnlichen Leinwandgöttin der 40er. Doch Howard Hughes hat nur eine wahre Liebe: das Fliegen - sowie das Streben nach Perfektion.
"Aviator" erzählt auch von Hughes Kampf mit seinen
körperlichen Gebrechen und Phobien und mit seinen immer unkontrollierter
werdenden, zwanghaften Ausbrüchen, die dazu führen, dass er sich
schließlich isoliert und von seinen Mitmenschen und der Welt
zurückzieht.
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067. Nachdem "Aviator" spätestens seit den diesjährigen Oscar-Verleihungen in
aller Munde war, habe schließlich auch ich mir ein Herz gefasst und ihn
mir angesehen und bin nun ein bißchen hin und her gerissen, was meine
Meinung dazu betrifft.
Ich kann Leonardo DiCaprio eigentlich
überhaupt nicht leiden, aber in diesem Film muß man wirklich den Hut
ziehen vor ihm, denn er liefert eine sensationelle Schauspielleistung
ab. Ich bin ein großer Fan von Scorsese, aber bei diesem Film frage ich
mich doch, ob das sein hundertprozentiger Ernst war. Das einzige, was
wirklich meinen Erwartungen bezüglich dieses Films betraf, war die
Leistung von Cate Blanchet, denn diese war einfach nur erstklassig und
oscarverdient.
Was also wäre zum Aviator zu sagen?
1) Der Film ist
sehr lang und die erste Häfte über verläuft die Handlung auch etwas
schleppend, wenn man nicht gerade ebenso ein Flugzeug-Narr ist wie es
Howard Hughes war. Die erste Hälfte über war es eigentlich nur Cate
Blanchet als Katherine Hepburn, die mich davon abgehalten hat, den Film
vorzeitig aufgrund von Langeweile abzubrechen und vorzeitig als schlecht
einzustufen.
2) Für mich begann der Film eigentlich erst mit der
ultimativen Bruchlandung, die Hughes (DiCaprio) etwa in der Mitte des
Filmes hinlegte. Es war die aufregendste Bruchlandung, die ich in einem
Film jemals gesehen hatte. Für einige Geschmäcker mag es zu sehr in die
Trickkiste und zu übertrieben sein, aber es war die Stelle, die mich
nach dem Dämmerzustand der ersten Filmhälfte wieder wachgerüttelt hat
und meine Konzentration wiederbelebt hat.
3) Die Handlung an sich ist
sehr interessant. Auch wenn ich ein großer Film-Freak bin, muß ich
gestehen, den Namen Howard Hughes vorher noch nie gehört zu haben (okay,
es war auch ein bißchen vor meiner Zeit). Der Film schafft es, uns
diese Person näher zu bringen und uns mit ihrer Geschichte mitfiebern zu
lassen. Ganz besonders gefallen hat mir die Darstellung der Zuspitzung
von Hughes Krankheit, die überspitze Angst vor Keimen, die ihn
schließlich zusehens in den Wahnsinn treibt. Ganz besonders beachtlich
ist dabei die für einen Film doch recht lange Zeit, die Hughes in seinem
Kinosaal zubringt, um sich selbst zu evakuieren und somit zu schützen
vor sämtlichen Keimen der Außenwelt.
4) Der Film ist sehr türkis.
Scorseses Lieblingsfarbe? Zunächst war es etwas gewöhnungsbedüftig, aber
mit der Zeit fand ich es zunehmend genialer, denn es passt zum
Zeitgeist des Filmes und läßt ihn etwas nostalgisch wirken in seiner
Aufmachung. Das ist also eine Sache, die der gute Scorsese meiner
Meinung nach ziemlich gut gemacht hat in diesem Film.
5) Man lernt
einiges (unfreiwillig) über Flugzeuge. Man fragt sich schon manchmal, ob
diese oder jene Flugzeugszene (vor allem die, in denen ein Flugzeug
lediglich BETRACHTET wird von Hughes) wirklich so lang sein mußten, wie
sie es schließlich waren.
Zusammenfassend ist der Film natürlich schon
recht sehenswert, allein aus dem Grund, weil der gute Herr Hughes ein
sehr bewegendes Leben hatte, was den interessierten Zuschauer nicht
unangetastet lassen wird. Für Martin Scorsese ist es allerdings ein
untypischer Film und als Fan seiner Kunst wird man vielleicht ein wenig
enttäuscht sein, auch wenn er einige sehr gute Details in den Film
eingebracht hat. Leonardo DiCaprios Leistung ist nur zu loben und er
zeigt hier, dass er als ernsthafter Schauspieler einiges drauf hat.
Wer es also über die erste Hälfte des Filmes schafft, wird bis zum Ende hin belohnt werden.
Eigentlich
hätte ich viel lieber eine Wertung von 3,5 oder ähnlichem gegeben, aber
das ist ja leider nicht möglich. Daher gut gemeinte 4 Punkte, denn
etwas besser als typisches Mittelfeld ist der Film dann doch schon.
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068. Müll!!!
Mehr kann man nicht sagen um den Film in einem Wort zusammenzufassen.
Biographisch
zur Person Hughes ist alles mehr als schwammig dargestellt,nicht
umsonst hat man Leonardo Di Caprio als Howard Hughes genommen,um durch
seinen typischen Character den er als Schauspieler herüberbringen soll
Hughes in der Form verfälschend dem Zuschauer zu zeigen,daß er eine
Aufwertung erhält.
Denn Hughes war ein Sohn reicher Eltern der nicht
einmal einen Schulabschluß schaffte,mit Geld wie mit Heu um sich warf
und am Ende drogenabhängig war,in dem Film nichts davon zu sehen.
Nein nein,in dem Film war ja ein netter Handlungsstrang wie er langsam in seine "Krankheit" abtauchen würde.
Danke Hollywood für einen weitern Film der Sorte,wo man sich fragt wer wem nun (...) um einen Oscar zu bekommen und für was?
Für einen Drama zu langweilig und für eine Biographie zu "ungenau",um es milde auszudrücken.
Und
schöne Bilder zu zeigen reicht nicht,die schieße ich mit meiner
Digitalkamera lieber selbst,anstatt mir über zwei Stunden Bilder ohne
Handlungstiefe anzutun.
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069. The Aviator ist Martin Scorsese's imposantes Meisterwerk über den großartigen Howard Hughes (Leonardo di Caprio)! Der Film erzählt das leben von Hughes von den Dreharbeiten des Films Hell's Angels bis zum Jungfernflug des bis dato größten Flugzeug der Welt!
Scorsese dreht den Film nach 3 Grundschemen:
Das
erste ist ein klassischer Film der den Glamour des alten Hollywood
darstellt. Vor allem die geniale Szene in dem Resteraunt finde ich sehr
gut! Am imposantesten im ganzen Film sind wohl die gleich zu beginn
gezeigten Dreharbeiten zu dem damals teuersten Film der Welt: Hell's
Angels. Scorsese zeigt wie Hughes die Flugzeuge durch die Luft dirigiert
und die ganze Crew ein Jahr Drehpause machen lässt da er, Zitat Hughes:
"Wolken die wie richtig fette Brüste voller Milch aussehen" will!
Das zweite Schema ist ein Technik Film der einem sehr gut den Technik Wahn des Millionärs darstellt der seine Flugzeuge so liebt das er Wochen damit verbringt um nur den richtigen Steuerknüppel zu finden!
Das dritte Schema ist ein Film über das Privatleben von Howard! Man sieht wie er seine große Liebe in Kathrin Hepburn (Oscar für Cate Blanchet) findet und verliert. Man sieht den ganzen Wahnsinn des von einem Reinlichkeits- besessenen Howard Hughes der an jedem Abend mit einer neuen Schönheit zu einer Party auftaucht. Ausserdem sieht man seinen Aussichtslosen Kampf gegen die Riesige Fluglinie Trans M die sich das Monopol auf Auslandsflüge sichern will. Im Grund ist der Film ein Portrait das Hughes am Hähepunkt seienr Karriere zeigt und ihn bis zum unabdinglichen Fall begleitet.
Ich finde wirklich jedes der drei
Schemen ausgezeichnet! Martin Scorsese beweist wieder einmal das er wohl
der zur Zeit Beste Filmmacher unserer Zeit ist. Sein Handwerkliches
Geschick und sein Auge für großartige Schauspieler zeichnen auch The
Aviator aus! Der ganze Film spricht Scorseses Stil! Verspielte
Kamerafahrten und bis in die Nebenrollen perfekte Schauspieler wie z.B
Jude Law, Alec Baldwin, Alan Alda ,Cate Blanchet und Ian Holm der den
genialen Wetterforscher spielt der für Howard Wolken suchen soll!
Scorses hat einfach ein gefühl für Schauspieler! Er ist ja auch
derjenige der den genialen Robert de Niro groß gemacht hat.
Technisch
ist der Film absolut Makellos. Nicht umsonst gab es neben dem
Nebendarstellerin Oscar für Cate Blanchet auch noch Goldmänner für:
Ausstattung, Kamera, Kostüme und Schnitt.
Die Special Effects sind
auch nicht von schlechten Eltern. So sieht man z.B: Einen genialen
Flugzeugabsturz mitten in Beverly Hills der Howards Träume und jeden
einzelnen Knochen in seinem Körper zertrümmert.
Die Oscar prämierte
Ausstattung weis zu gefallen und vor allem das Hell's Angels Set hat mir
die Tränen in die Augen getrieben. Die Kamerafahrten sind wie Scorsese
gewohnt sehr imposant und die gezeigten Bilder, vor allem die
Luftaufnahmen, sind eine Wucht!
Weiters weis The Aviator durch eine
geniale Musik und tolle Bilder zu überzeugen. Die Schauspieler sind
allesamt sehr überzeugend. Der Film wird erfolgreich von Leonardo Di
Caprio getragen. Außerdem wissen vor allem Cate Blanchet und Alan Alda
zu gefallen. Alec Baldwin spielt eine Souveräne Rolle für die ihm auch
einiges an Lob gebührt. Der einzige Nachteil an The Aviator ist das die
Szenen die nach der Beziehung von Kathrin Hepburn mit Hughes kommen
nicht mehr an die Szenen davor heranreichen da das Fehlen von Cate
Blanchet doch deutlich zu spüren ist, vor allem weil die danach von
Hughes angebetene Ava Gardner (Kate Beckinsale) nicht mehr so
interessant ist, was vor allem daran liegt das Kate Beckinsale deutlich
schlechter als Cate Blanchet spielt.
Ich finde es äußerst Schade das
Martin Scorsese dieses Jahr wieder nicht mit dem Oscar als Bester
Regisseur ausgezeichnet wurde. Er hätte es sich endlich verdient, vor
allem da The Aviator ein wirklich grandioser Film ist! The Aviator ist
zwar beileibe nicht Scorseses Bester Film, aber er ist großartig und es
lohnt sich allemal diesen genialn Streifen zu sehen! Neben die
Obengenannten Oscars gab es noch Nominierungen für Alan
Alda(Nebendarsteller),Leonardo di Caprio (Hauptdarsteller),Martin
Scorsese (Regie),Ton, Drehbuch und natürlich noch die Nominierung als
Bester Film des Jahres 2004.
Ich liebe The Aviator. Es ist einfach
toll in die damalige zeit abzutauchen und sich das Leben der
Amerikanischen legende Howard Hughes anzusehen. Martin Scorsese zeigt
uns nur die Höhepunkte und erspart uns das dragissche Ende von Howard
Hughes das er komplett vereinsamt und allein in einen Hotelzimmer
gefunden hat. Ein Großartiges Filmisches Meisterwerk!
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070. Martin Scoseses Regietalent steht außer Frage auch die
schauspielerischen Leistungen von Leonardo di Caprio und Kate Blanchett
sind nicht angreifbar. Trotzdem konnte der Film mich nicht gut
unterhalten und jede emotionele Identifikation mit Figuren und Handlung
fehlte. Mir genügen tolle bunte Kulissen und phantastische Special
Effects nicht. Wie bei vielen modernen Filmen fehlt mir der Tiefgang. In
älteren Filmen wird man näher an die Persönlichkeit der Personen
herangeführt, baut eine Beziehung zu Ihnen auf und fiebert mit, ob sie
erfolgreich sind oder untergehen. In diesem Film bleibt eine große
Distanz zu der Handlung und es war mir völlig egal, ob Hughes seine
Projekte verwirklicht oder nicht und ob die meiner Meinung nach
hysetrisch völlig überzeichneten weiblichen Rollen ausflippen. Kate
Blanchett spielt die (im wirklichen Leben wohl nicht so exsaltierte)
Katherine Hepburn sehr gut aber für mich war es eine Schock sie derart
hässlich auf Kate Hepburn geschminkt zu sehen. Ihre sanfte laszive
Schönheit...dahin. Wer Mainstream mag wird auch diesen Film mögen. Für
mich...viel Aufwand für wenig Tiefgang.
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071. Der Film überzeugt über die gesamten 160 Minuten. Hier stimmt alles.
Ausstattung, Effekte, Story und v.a. die Schauspieler. Auch wenn ihn
viele aus mir unverständlichen Gründen nicht mögen, gelingt Leonardo
DiCaprio die Performance seines Lebens. Wer allerdings nur Filme wie
Final Call oder Blade mag ist bei diesem Film natürlich an der falschen
Adresse. Ich mag diese Filme natürlich auch, aber eben nicht ständig
diesen Actionnonstop-Schrott. Ab und zu braucht man mal wieder GROßES
Hollywoodkino mit pompöser Ausstattung. Zweifelsohne der beste Film des
Jahres (Naja, ich hab Cinderella Man noch nicht gesehen).
Ansehen!
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072. Dieser Film ist langweilig!
Nicht mal die Kostüme und die Ausstattung können einen dazu bewegen die Augen lange offen zu halten.
Für jemanden der Einschlafprobleme hat....kann ich diesen Film wärmstens empfehlen!
Für mich war es schon sehr rätselhaft warum DiCaprio überhaupt für den Oscar nominiert war!
Der Stern geht hier höchstens an die Kostüme!
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073. Als grosses und teures Kino bringt Regisseur Martin Scorsese das frühe
Leben des Geschäftsmannes, Testpiloten, Flugzeugkonstrukteurs und
Hollywood-Moguls Howard Hughes auf die Leinwand.
Es ist ein
zitatenreicher Bilderbogen, den Filmemacher Martin Scorsese um die erste
Lebenshälfte (1927 - 1947) des texanischen Geschäftsmanns Howard Hughes
spannt, und der aufzeigt, wie der Mann sich bereits in jungen Jahren
als Testpilot, Flugzeugkonstrukteur, Filmproduzent und busenfixierter
Frauenbetörer hervortat. Diese «normalen» Eigenschaften verbanden sich
später allerdings mit einer veritablen Macke - der panischen Angst vor
Keimen und bakteriellen Erregern -, die ihm, so zumindest suggeriert es
der Film, als Kind von einer überfürsorglichen Mutter eingeimpft worden
war.
«The Aviator» präsentiert die grotesken Auswüchse, die diese Phobien schliesslich zeitigten, in einem Frühstadium. Der späte, nach wie vor superreiche und paranoide Howard Hughes, der während Jahren nackt in einem Hotelzimmer eingeschlossen und von Mormonen versorgt düster vor sich hingammelte, lässt sich vorerst nur erahnen. Was Scorsese sichtbar macht, ist der frühe Hughes, wie er in seinen Vierzigern um die Realisierung von Visionen kämpft und gleichzeitig die Dämonen, die ihn quälen, mit rastloser Arbeit und der ewigen Jagd nach neuen Rekorden in Schacht zu halten versucht.
Die Besetzung der männlichen Hauptrolle mit dem immer noch jungenhaft wirkenden Leonardo DiCaprio (30) war zweifellos ein riskantes Unterfangen. Doch der Titanic-Star schafft es, aus seiner (Baby)-Haut zu fahren und dem energischen Hughes glaubwürdig Profil zu verleihen. So spielt er den exzentrischen Multimillionär als turbogeladenen Macher, der Rekorde bricht, gleichzeitig von seinen Angestellten ein «Das geht nicht» niemals akzeptiert und notfalls über Leichen geht. Als Hughes verkörpert DiCaprio die faszinierenden Tag- und pathologischen Nachtseiten des amerikanischen Traums in Personalunion, und Scorsese breitet diese Besessenheit in einer Abfolge grossartig choreografierter Set-Stücke aus.
Seine Leidenschaft für Flugzeuge verfolgte Hughes ähnlich besessen wie jene für schöne Frauen aus dem Showbiz. Dabei testete er alles und alle. Seine selbst konstruierten Flugmaschinen trimmte er auf Rekordgeschwindigkeiten, wobei ihm eine Weltumrundung gelang, die damals so frenetisch gefeiert wurde wie zuvor nur der Atlantikflug von Charles Lindhberg. Auch im Frauenverschleiss belegte Hughes Spitzenplätze. Die Phasen des Erfolgs dokumentiert «The Aviator» allerdings nur in kurzen Augenblicken und von kalten Blitzlichtgewittern begleitet. Die eigentliche Betonung liegt auf den Episoden, die den Milliardär scheitern und an unüberwindbare Grenzen stossen liessen.
Die zwei Hollywood-Göttinnen Katharine Hepburn (Cate Blanchett) und Ava Gardner (Kate Beckinsale) versuchte Hughes mit grossem emotionalem Aufwand an sich zu binden. Es muss wohl Liebe gewesen sein, und Scorsese inszeniert das ewige Hin und Her, Anziehung und Ablehnung als herzergreifendes Melodrama mit tragischer Note. Spektakulär dann die Aufnahmen von der Katastrophe, die Hughes verursachte, als er mit seinem neu konstruierten Spionageflugzeug beim ersten Probeflug ausgerechnet ins glamouröse Beverly Hills hinein krachte. Der Aviator ging haarscharf am Tod vorbei. Die Szene mit Hughes, der in der von ihm in Trümmer gelegten Glamourwelt aus dem Flugzeugwrack kriecht, ist an Sinnbildhaftigkeit denn auch schwer zu übertrumpfen.
Was «The Aviator» abschliessend
noch bietet, ist der Kampf des Überfliegers gegen das Quasi-Monopol der
US-Fluglinie PanAm sowie ein letztes Aufglühen der alten Leidenschaft,
als der Flugpionier das von ihm entwickelte, aber lendenlahme
Army-Riesenflugzeug «Spoose Goose» im Hafen von San Francisco einige
Minuten über Wasser halten kann. Hier gewinnt er seine letzte Wette,
bevor die Umnachtung einsetzt und das paranoide Hughes-Ich komplett das
Kommando übernimmt. In diesem Sinne endet «The Aviator» - trotz aller
Tragik - für einen Scorsese-Film überraschend heiter. Ein erstes
Anzeichen für Altersmilde?
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074. Scorsese zeichnet - in visuell und technisch überragender Weise - (wie schon in „Gangs of New York" für ein Stück amerikanischer Geschichte des 19. Jahrhunderts) ein exzellentes Bild der Zeit Amerikas in den 30er und 40er Jahren. In erstaunlich wirkungsvollen v.a. Braun- und Türkistönen bewegt sich „Aviator" kontinuierlich zwischen Realität, Show, Glamour, Aufstieg und Fall eines Mannes, der zu den außergewöhnlichsten Gestalten dieser Jahre zählt. Fliegen und Flugzeuge sind für Hughes, der in überzeugender Weise von einem in jeder Hinsicht begabten und die Rolle füllenden Leonardo di Caprio verkörpert wird, Traum, Wirklichkeit, Besessenheit und Fetisch zugleich. Fliegen heißt für ihn Grenzen überschreiten, ist Befriedigung und Lebenszweck zugleich. Di Caprios Hughes will alle Grenzen überschreiten. In einem langsam, aber kontinuierlich zur Weltmacht aufsteigenden Amerika, das endlich die Chance sieht, nach der Weltwirtschaftskrise den Traum vom weltumspannenden US-Kapitalismus Wirklichkeit werden zu lassen, ist Hughes selbst zweierlei: Kind dieses Traums wie Außenseiter, „Täter" wie „Opfer".
Sein Vermögen allein ermöglicht Hughes, überhaupt an die Realisierung seiner Träume auch nur zu denken, die als überbordende Ergebnisse des American way of life doch zugleich wie eine ernst zu nehmende Karikatur wirken. Hughes ist Einzelgänger, aber er kann es nur sein vor dem Background dieses Amerika. Die Show - vor allem repräsentiert durch das Hollywood des Tonfilms - verbindet sich bei Hughes, der öffentlichem Rummel eher abgeneigt ist, mit seinen Projekten zu einem merkwürdigen Amalgam im öffentlichen Raum, den er zeitweise völlig zu beherrschen scheint. Geld interessiert ihn nur als Mittel zum Zweck, hat nie Selbstzweck. Auf eine überzeugende Art vermittelt Scorsese, wie ein Mann, der inmitten dieses aufstrebenden Amerika Größe erreicht, doch zugleich - unbewusst - an den Tragflächen dieses Jumbo Amerika nagt - indem er sich so verhält, wie es die Ideologie „vorschreibt". Nicht das Geld heckende Geld, der Gewinn, steht für Hughes im Zentrum seines maßlosen und scheinbar nicht zu bändigenden Strebens, sondern das „Etwas-Außergewöhnliches-Schaffen" treibt ihn von Film zu Film, von Flugzeug zu Flugzeug.
Scorsese und sein Drehbuchautor John Logan haben mit „Aviator" nicht irgendeinen „Erfinder"-Film produziert. Im Zentrum von „Aviator" steht Hughes bis zur Selbstzerfleischung betriebener Individualismus und (!) das Auf und Ab von Aufstieg und Fall dieses Mannes - bis hin zu seiner Selbstzerstörung, die zum guten Teil Zerstörung auch durch andere war. Scorsese begreift diesen Dualismus von Aufstieg und Fall, von Erfolg und Misserfolg, von (finanziellem) Reichtum und (menschlicher) Armut - wenn man genau hin schaut und seine anderen Filme kennt - als Strukturmerkmal eines skrupellosen Organisationsprinzips von Gesellschaft. Es gelingt ihm jedoch - auch wegen des am Stoff „fanatisch" interessierten Hauptdarstellers, der neben Michael Mann und anderen selbst zu den Produzenten gehört - dieses Lebensprinzip einer Gesellschaft an einem Mann zu demonstrieren, der letztlich immer wieder gegen es angeht, weil er sein Streben für ein ausschließlich individuelles hält, und andere davon begeistern kann, was er tut. Das gesellschaftlich Vermittelte seines Handelns kommt Hughes nie zu Bewusstsein.
Ein Film über Hughes wäre unvollständig, bruchstückhaft, wenn da nicht zwei weitere wesentliche Momente seines Lebens visualisiert würden: sein Verhältnis zu Frauen und seine Krankheiten. Hughes zählte Berühmtheiten wie Bette Davis, Katherine Hepburn, Lana Turner, Ava Gardner, Faith Domergue, Jean Harlow und Jane Russell nicht nur zu seinen Bekannten. Im Film greift Scorsese vor allem die Beziehungen zu Hepburn (Cate Blanchett) und Ava Gardner (Kate Beckinsale) heraus. Dabei versucht Cate Blanchett erst gar nicht, eine 1:1-Abbildung der Hepburn zu spielen. Ihre Darstellung der Hepburn setzt eigene Maßstäbe. Alles andere wäre auch kläglich zum Scheitern verurteilt gewesen. Manch einer wird diese Darstellung überhaupt nicht mögen. Denn die Blanchett kreiert eine „neue" Figur, eine Frau, deren Eigenständigkeit, deren Humor, aber auch Sarkasmus bis hin zum Zynismus, deren Verständnis für Hughes und deren Gründe für die Trennung von ihm einen homogenen, voll „ausgebildeten" Charakter im Film schafft - für mich eine blendende Darstellung. Nicht ganz daran heran kommt Kate Beckinsale, was aber auch daran liegen mag, dass ihre Auftritte im Film als Ava Gardner rarer gesät sind.
Hughes Krankheiten: Sie beginnen mit der „Warnung" seiner Mutter in frühester Kindheit, sich von Mikroben fernzuhalten. Folge ist so etwas wie ein Wasch- und Sauberkeitszwang. Hinzu kommt eine panische Angst vor Krankheit, ausgelöst zusätzlich durch eine Lähmung im Alter von 13 Jahren. Später, in seinen letzten Lebensjahren nach seinem Rückzug in ein Hotel, in dem nur ein paar Mormonen Kontakt zu ihm haben durften, kamen Medikamentenabhängigkeit, Psychose, tertiäre Syphilis und schließlich körperliche und seelische Verwahrlosung hinzu.
Scorsese gelingt - obwohl er das Ende von Hughes, die letzten zwei Jahrzehnte seines Lebens ausspart - also etwas Doppeltes: Er zeigt die Biografie eines Mannes, den viele exzentrisch nennen würden, in Parallelität einer Gesellschaft, die niemand exzentrisch nennen würde. Indem er dies tut, enthüllt er die Strukturmerkmale einer Gesellschaft, die den krank machen muss, der ihre Ideologie ernst, für bare Münze nimmt, nicht weil er sich dessen bewusst ist, sondern weil er einem Trieb folgt, dessen Ursache er selber nicht kennt. Auch Hughes Verhältnis zu Frauen mag man als flüchtig, objektbestimmt, ausnutzend betrachten. Aber welchen Frauentypus suchte Hughes?
Fliegen war für Hughes die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren, das er erreichbar machen wollte (er ahnte nicht, wie später vieles von dem gelingen sollte, was er anstrebte), das Flugzeug (technischer) Inbegriff all dessen, was erreicht werden konnte. In den „starken" Frauen Hepburn und Gardner (der er nichts schenken, die er „nur" zum Essen einladen durfte, die seine Heiratsabsichten rundweg zurückwies) suchte Hughes Ebenbürtigkeit als solches. Er scheiterte.
Es
ist diese technizistische und objektbestimmte Vermittlung der
geheimsten Sehnsüchte (was „Liebe" wie „Erfolg" angeht), die Scorsese
und Logan Knall auf Fall, ganz direkt zum roten Faden des Films gemacht
haben: die Frage nach der Möglichkeit von Beziehung und deren
Vermittlung in jeder Hinsicht. Die Herausbildung des Mythos Amerika, die
Fassade nicht nur Hollywoods, sondern einer ganzen Gesellschaft und
parallel dazu einer Konstitution von Gesellschaft, in der paradoxerweise
gerade das viel beschworene Individuelle hinter ihren Fetischen und
mythischen Teilstücken verloren gegangen ist, ist Thema dieser
„Geschichtsstunde", die jedoch nicht als Lehrstück, sondern als prall
gefüllte Biografie daherkommt.
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075. Einmal mehr beschert uns Miramax pünktlich zu den Oscar-Nominierungen ein so genanntes „Meisterwerk". Leider verbirgt sich hinter den großen und viel versprechenden Namen der Beteiligten, den grandiosen Kulissen und Hochglanzbildern wieder nur seelenloses Award-Kino, welches den Zuschauer absolut kalt lässt.
Zwar spielt DiCaprio so gut, wie lange
nicht mehr, aber das schwache Skript und die unentschlossene Regie
machen es dem Zuschauer unmöglich, eine emotionale Bindung zu den
Charakteren aufzubauen. Auch das Phänomen Hughs bleibt dem Zuschauer
selbst mit einigem Hintergrundwissen fern.
Es fällt mir wirklich
schwer dies über einen weiteren Film eines einstmals ganz Großen des
amerikanischen Kinos schreiben zu müssen. Leider jedoch hat sich
Scorsese so weit entfernt von der Klasse seiner alten Meisterwerke wie
Taxi Driver, Good Fellas, Casino usw., dass es eigentlich kaum zu
glauben ist. Bestachen seine Filme früher durch ihren ganz eigenen Stil
und Look, so ist Aviator nur glatt gebügeltes Hochglanz-Kientop. Waren
die Drehbücher seiner früheren Filme Kult angefüllt mit Zitaten, die bis
heute zum Standardwortschatz eines jeden Filmfans gehören, so ist das
Drehbuch von Aviator an vielen Stellen geradezu peinlich flach. Die
Szenen etwa zwischen Hughs und seinen Schauspieler-Freundinnen Hepburn,
Gardner, Turner würde man eher in einer drittklassigen Schmonzette
vermuten, nicht aber in einem Scorsese Film. Andere Szenen wirken
überzogen und künstlich in die Länge gezogen. Dies gilt besonders für
die Wahnsinns-Szenen von Hughs/DiCaprio. Es kommt einem so vor, als
wurden diese Szenen bewusst so geschnitten, nicht um der Geschichte und
dem Film zu dienen, sondern eher den Oscar-Ambitionen des
Hauptdarstellers und der Produzenten. Eigentlich schadet aber gerade
dieser Schnitt eher dem ansonsten guten Eindruck, den DiCaprios Leistung
hinterlassen würde. Der verkorkste Schnitt dieser Szenen lassen sein
Spiel überzogen und künstlich wirken. Einen Eindruck, den man zu Beginn
des Films noch nicht hatte. Aber man wollte wohl das „Award-Trimming"
des Films auf die Spitze treiben und Behinderte bzw. Menschen mit
psychischen Störungen zu spielen, hat bei der Oscar-Vergabe ja noch nie
geschadet.
Insgesamt ist der Erzählfluss miserabel. Stimmt zu Beginn das Tempo noch, so zieht sich der gesamte Mittelteil wie fünf Tage altes Kaugummi. Dann schließlich mündet das ganze in ein verkorkstes Finale, bei dem das Tempo zwar wieder anzieht, ein wirklicher Abschluss allerdings fehlt.
Die zwei Punkte gibt's eigentlich nur für die Darstellerleistungen von Cate Blanchett, die Kathrin Hepburn gekonnt wieder belebt, Alan Alda und Alec Baldwin.
Bleibt
mir als altem Scorsese Fans nur zu hoffen, dass sich der Meister
endlich wieder Produzenten und Themen zuwendet, die seiner alten Klasse
entsprechen.
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076. Das leben von Howard Hughes war einfach unglaublich! 1905 geboren, 1925
schon durch erbschaft schwerreich, tauchte er in hollywood auf und
begann filme mit unerhörten aufwand zu produzieren. Selber ein
flugzeug-verrückter baute er aus dem nichts eine bedeutende
flugzeugfirma auf. Dabei ließ er es sich nicht nehmen selber den
testpiloten zu spielen. Viele der schönsten frauen der welt waren seine
freundinnen. Er verkörperte den playboy - und war gleichzietig das
genaue gegenteil. Howard Hughes litt unter allen möglichen neurosen:
waschzwang, pedanterie, paranoia, angst vor allen möglichen krankheiten
und bakterien. die letzten 30 jahre lebte der milliardär völlig isoliert
von der welt und galt als verrückt.
Damit der film nicht zu düster
wird wählte der regisseur Martin Scorsese nur die interessantesten
lebensjahre aus, von mitte der 20er-jahre bis mitte dre 40er jahre. Die
besetzung mit Leonardo diCaprio ist ein volltreffer. Er spielt sowohl
den blutjungen wie auch den etwas reiferen Hughes sehr überzeugend.
In
Amerika kennt jedes kind Howard Hughes: sein name steht dort für
unermeßlichen reichtum, für exzentrik, für neurosen und für ein
ausschweifendes liebesleben.
In europa ist er nicht so bekannt.
Einigen meiner freunden hat der film nicht so gefallen. Sie meinten, das
sei aber ein komischer film: ein geschäftsmann der abwechselnd filme
dreht und flugzeuge baut; ein milliardär, der selber testpilot spielt -
so was gibt's doch gar nicht. DOCH - so jemanden gab es! Alle
geschichten sind wahr!
Liebe filmfreunde! wenn ihr diesen film genießen wollt müßt ihr alles glauben was ihr seht!
5* für die schauspieler (Leonardo DiCaprio, Cate Blanchett)
5* für die schönheit des films
5* für die zauberhafte stimmung und die unterhaltung
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077. Wie schon in meiner Titelzeile erwähnt, fand ich den Film stellenweise zu langwierig. Manchmal plätschert die Geschichte dahin und man wartet ständig darauf, dass nun etwas passiert, was leider sehr selten der Fall ist.
Dennoch, wie auch die meisten anderen Rezensenten meinten, war die schauspielerische Leistung derart grandios, dass man es nicht zustande gebracht hat, den Film vorzeitig zu beenden.
Auch ich habe zuvor noch nie etwas von Howard Hughes gehört, doch hat mich der Film dermaßen neugierig gemacht, dass ich am nächsten Tag sofort im Internet nach dem weiteren Lebenverlauf des Howard Hughes gestöbert habe, da der weitere Verbleib von ihm ab den Mid Vierzigern nach dem Filmende offen bleibt.
Im Großen und Ganzen fand ich den Film recht unterhaltsam, wobei mir persönlich, vor allem auf die Gesamtlänge des ganzen Filmes betrachtet, stellenweise die Spannung gefehlt hat.
Trotz
allem, ganz speziell für Di Caprio- sowie für Flugzeug-Fans ein netter
Film, den mal alleine schon wegen der grandiosen Absturzszene von Howard
Hughes sehen sollte - da stockt einem tatsächlich der Atem.
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078. .. meine Zerissenheit diesen Film betreffend zu beschreiben.
Also,
obwohl ich mir Leonardo DiCaprio als Charakterdarsteller nur schwer
vorstellen konnte, ging ich ohne Vorurteile ins Kino um einen Eindruck
vom Leben Howard Hughes` zu bekommen.
Nach der ersten Stunde, in der
es ausschließlich um Hughes` erstes Projekt, den Film "Hell`s Angels",
ging, habe ich mir ernsthaft überlegt, das Kino zu verlassen (was andere
in der Reihe vor mir übrigens getan haben). Aber ich wußte, der Film
hat Überlänge und so blieb ich in der Hoffnung, der
interessante/spannende/beeindruckende Teil des Filmes möge bald
beginnen. Leider wartete ich auch in den nächsten zwei Stunden
vergeblich auf jeglichen Spannungsbogen, den ein Film doch bekanntlich
haben muss.
Meiner Meinung nach kommen die verschiedenen Stränge von
Huhges` Leben zu kurz. Den Umschwung vom Filmemacher zu einem an
Flugzeugbau ernsthaft interessierten Geschäftemacher, bekommt der
Zuschauer kaum mit. An vielen Stellen fragt man sich, ob man etwas nun
nicht verstanden oder gar verpasst hat. Denn die Handlung springt immer
wieder und läßt keinen vernünftigen Zusammenhang erkennen.
Zwei
Sterne habe ich nun doch vergeben und zwar für zwei schauspielerische
Glanzleistungen: Cate Blanchett ist eine bezaubernde, aber
selbstbewußt-starke Katharine Hepburn, die in ihrer Rolle überzeugt.
(wenn man ein bißchen was über Hepburn weiß, sonst wirkt sie unter
Umständen zu extrem). Am meisten überrascht bin ich allerdings von
Leonardo DiCaprio. Er liefert eine grandiose Vorstellung, wenn er den
Waschzwang und die psychischen Beeinträchtigungen Hughes` glaubhaft
verkörpert. Hut ab!!
So liefern zwei Schauspieler eine beeindruckende
und überzeugende Leistung in einem enttäuschenden Film, den man aber
doch gesehen haben muss, um mitreden zu können.
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079. Nachdem "Aviator" spätestens seit den diesjährigen Oscar-Verleihungen in
aller Munde war, habe schließlich auch ich mir ein Herz gefasst und ihn
mir angesehen und bin nun ein bißchen hin und her gerissen, was meine
Meinung dazu betrifft.
Ich kann Leonardo DiCaprio eigentlich
überhaupt nicht leiden, aber in diesem Film muß man wirklich den Hut
ziehen vor ihm, denn er liefert eine sensationelle Schauspielleistung
ab. Ich bin ein großer Fan von Scorsese, aber bei diesem Film frage ich
mich doch, ob das sein hundertprozentiger Ernst war. Das einzige, was
wirklich meinen Erwartungen bezüglich dieses Films betraf, war die
Leistung von Cate Blanchet, denn diese war einfach nur erstklassig und
oscarverdient.
Was also wäre zum Aviator zu sagen?
1) Der Film ist
sehr lang und die erste Häfte über verläuft die Handlung auch etwas
schleppend, wenn man nicht gerade ebenso ein Flugzeug-Narr ist wie es
Howard Hughes war. Die erste Hälfte über war es eigentlich nur Cate
Blanchet als Katherine Hepburn, die mich davon abgehalten hat, den Film
vorzeitig aufgrund von Langeweile abzubrechen und vorzeitig als schlecht
einzustufen.
2) Für mich begann der Film eigentlich erst mit der
ultimativen Bruchlandung, die Hughes (DiCaprio) etwa in der Mitte des
Filmes hinlegte. Es war die aufregendste Bruchlandung, die ich in einem
Film jemals gesehen hatte. Für einige Geschmäcker mag es zu sehr in die
Trickkiste und zu übertrieben sein, aber es war die Stelle, die mich
nach dem Dämmerzustand der ersten Filmhälfte wieder wachgerüttelt hat
und meine Konzentration wiederbelebt hat.
3) Die Handlung an sich ist
sehr interessant. Auch wenn ich ein großer Film-Freak bin, muß ich
gestehen, den Namen Howard Hughes vorher noch nie gehört zu haben (okay,
es war auch ein bißchen vor meiner Zeit). Der Film schafft es, uns
diese Person näher zu bringen und uns mit ihrer Geschichte mitfiebern zu
lassen. Ganz besonders gefallen hat mir die Darstellung der Zuspitzung
von Hughes Krankheit, die überspitze Angst vor Keimen, die ihn
schließlich zusehens in den Wahnsinn treibt. Ganz besonders beachtlich
ist dabei die für einen Film doch recht lange Zeit, die Hughes in seinem
Kinosaal zubringt, um sich selbst zu evakuieren und somit zu schützen
vor sämtlichen Keimen der Außenwelt.
4) Der Film ist sehr türkis.
Scorseses Lieblingsfarbe? Zunächst war es etwas gewöhnungsbedüftig, aber
mit der Zeit fand ich es zunehmend genialer, denn es passt zum
Zeitgeist des Filmes und läßt ihn etwas nostalgisch wirken in seiner
Aufmachung. Das ist also eine Sache, die der gute Scorsese meiner
Meinung nach ziemlich gut gemacht hat in diesem Film.
5) Man lernt
einiges (unfreiwillig) über Flugzeuge. Man fragt sich schon manchmal, ob
diese oder jene Flugzeugszene (vor allem die, in denen ein Flugzeug
lediglich BETRACHTET wird von Hughes) wirklich so lang sein mußten, wie
sie es schließlich waren.
Zusammenfassend ist der Film natürlich schon
recht sehenswert, allein aus dem Grund, weil der gute Herr Hughes ein
sehr bewegendes Leben hatte, was den interessierten Zuschauer nicht
unangetastet lassen wird. Für Martin Scorsese ist es allerdings ein
untypischer Film und als Fan seiner Kunst wird man vielleicht ein wenig
enttäuscht sein, auch wenn er einige sehr gute Details in den Film
eingebracht hat. Leonardo DiCaprios Leistung ist nur zu loben und er
zeigt hier, dass er als ernsthafter Schauspieler einiges drauf hat.
Wer es also über die erste Hälfte des Filmes schafft, wird bis zum Ende hin belohnt werden.
Eigentlich
hätte ich viel lieber eine Wertung von 3,5 oder ähnlichem gegeben, aber
das ist ja leider nicht möglich. Daher gut gemeinte 4 Punkte, denn
etwas besser als typisches Mittelfeld ist der Film dann doch schon.
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080. ich muss sagen, daß ich Aviator anfangs überhaupt nicht skeptisch gegenüber stand. Das Leben des super-reichen Flugzeug-Liebhabers und Regiesseurs Howard Hughes so dachte ich bietet genug Stoff für einen unterhaltenden Kino-Film. Da ich ebenfalls einen Faible für Flugzeuge habe, so erhöhte sich bei mir die Spannung auf den neuesten Film mit Leornardo Di caprio.
Doch nach der ersten halben Stunde stellte sich bei mir dann Ernüchterung ein. Es geht ewig lang um den ersten Film des Howard Hughes, ein Epos um - wie soll es anders sein- Flugzeuge im ersten Weltkrieg. Es wird geredet über Kameras, astronomisch hohe Produktionskosten, die Howard Hughes investieren muss usw.! Alles plätschert so vor sich hin, man sieht Leo in Begleitung von hübschen Frauen udn anderen wichtigen Männern aus seiner Firma oder anderen Geschäftsleuten beim Essen oder am Set des Films.
Mehr passiert auch nicht wirklich, Leo dominiert dafür die Einstellungen zu jeder Zeit. Vielleicht ist die Figur des Howard ja auch nicht anders darszustellen, vielleicht war er so aber viel Humor entwickelt dieser Mensch im Film nicht gerade, ebensowenig wie andere Charakter-Eigenschaften.
Im weiteren verlauf erfährt man dann mehr über einige Romanzen , man sieht, wie Howard Flugzeuge fliegt und wie seine Gebrechen langsam einsetzen und sich zu wahren Psychosen entwickeln. Das wird alles in netten Bildern eingefangen, ja das flair der 30er und 40er jahre kommt gut rüber und auch das flair eines Super-reichen wird dem Zuschauer vemittelt. Ausser den Szenen mit den Flugzeugen gibt es jedoch kaum Höhepunkte, ja manchmal hatte ich einfach nur das Gefühl die Geschichte des Konzerns Hughes zu verfolgen und ein wenig teil zu haben an den Testflügen berühmter Flugzeuge mit Leo als einer Art Manager des Ganzen.
Ohne viel verraten zu wollen (doch kann man etwas verraten, wo es nichts zu verraten gibt?): Der Film hört am Ende einfach so auf, dabei habe ich die ganze Zeit irgendetwas erwartet. ich glaube ich habe erwartet, daß der Film mal richtig anläuft, an Fahrt gewinnt und einem irgendwelche Emotionen entlockt. Doch das ist leider nicht passiert.
Wer etwas spannendes,
romantisches mit Leo erwartete, der wird hier leider ebenso enttäuscht
wie jemand, der evtl. eine spannende und action-geladene
Lebensgeschichte sehen wollte.
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081. einerseits geht es um die glorreiche weiter-entwicklung des flugzeugbaus
durch einen pionier-charakter, andererseits um die schatten-seiten
einer solchen persönlichkeit: zwanghafter perfektionismus, größenwahn,
manischer ehrgeiz, niederschmetternde deprimiertheit, wenn nicht alles
sofort in den griff zu bekommen war. stefan zweig hat ein solches
zwei-schneidiges bild einmal vom welt-umsegler MAGELLAN perfekt
gezeichnet. unverfilmt. und aus der neueren geschichte? was wäre, wenn
sich ein deutsches film-team einmal des themas wernher von braun
annähme? von der V1- und V2-raketen-entwicklung über die schändliche
misshandlung der zwangs-arbeiter bis hin zur gekonnten beeinflussung des
amerikanischen senates (schüren der angst vor dem ostblock) und dem
braun'schen unermüdlichen vorantreiben der MOND-eroberung. sind wir in
deutschland zu dumm dazu? oder haben wir angst vor dem ernüchternden
blick auf die lebensläufe unserer doppelbödigen genies? vom start des
ersten bemannten düsenjägers (messerschmitt) bis zu unzähligen
bruchlandungen in abgeschossenen raketenflugzeugen ohne lande-fahrwerk
(siehe technik-museum münchen) hätten wir ebenfalls manch irrsinniges zu
berichten. vielleicht verdrängen wir den phasenweisen wahnsinn unserer
historie lieber, selbst wenn er technische fortschritte brachte. die
amerikaner setzen sich mit nüchternem herzen der betrachtung solcher
vorgänge im film AVIATOR aus: beloben eine solche selbstverletzende
regie-anstrengung allerdings nicht mit der größten oscar-menge. da hat
man doch lieber naive erfolgs-stories wie die vom million-dollar-baby
oder vom soul-genie ray charles. das macht freude, das geht ans herz.
jemand wie hughes - er lässt erschauern vor den dahinterstehenden
menschlichen abgründen an sieges-gier, perfektions- und macht-wahn. wer
sich an diesem film erfreuen will, der braucht ein breit angelegtes
interesse, eines das von technik-faszination (an jenem aus holz gebauten
riesen-flugboot "HK-1") bis hin zu psychiatrisch geschultem blick
reicht (hughes in seiner bakterien-freien zelle voller regel-wahn und
weltabgekehrtheit)...
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082. Ein großer Film braucht große Stars und eine große Geschichte. All dies hat der Film, Leonardo die Caprio der den Helden Howard Hughes sowohl als draufgängerischen, jugendlichen Helden verkörpert, als auch als exzentrischen alten Milliardär mit seinen vielen Macken. Und da ist Cate Blanchet, die den Ton des Vorbilds ebenfalls gut trifft, die Katherine Hephurn, mit deren Karriere es bergauf und bergab ging und die in den Jahren, in denen der Film spielt, eher ein „Kassengift" war, in der Verkörperung so nah gekommen ist, wie es menschenmöglich war. Für eine große Leidenschaft zwischen den beiden reicht es jedoch nicht. Schwach dagegen Cate Beckinsale als Ava Gardner. Scorsese kann mit Aviator endlich seinen Wunsch realisieren, endlich das große amerikanische Epos zu drehen, die Geschichte vom Helden Howard Hughes, der für seine Größe seinen Preis zahlt. Immer auf der Suche nach Neuland, immer getrieben von der Vision, dass es neben dem Bekannten noch etwas Neues gibt, die Grenze war für ihn der Himmel.Scorsese braucht viel langen Atem bei der Suche nach dem Erfolg dieses Filmes, doch bei aller Anstrengung, für den lange überfälligen Oscar hat es auch diesmal nicht gereicht. Da waren andere besser.
Zur Geschichte des Mannes, der die Frauen, die
Flugzeuge und die Filmerei liebte. Howard Hughes erbte im Alter von
achtzehn Jahren von seinem Vater die Ölbohrfirma Hughes Tools. Er musste
dann jedoch noch bis zu seinem einundzwanzigsten Geburtstag warte, um
über der geerbte Vermögen frei verfügen zu können. Er vertrieb sich die
Zeit bis dahin in Hollywood, wo er seinen Vorlieben nachging. Er war der
draufgängerische, waghalsige, Pilot; der nach Perfektion strebende,
revolutionäre Filmemacher; der unglaubliche Frauenheld. Und die Welt
erlebte, wie er immer wieder neue, größere und schnellere Flugzeuge
bauen ließ, wie er einen Rekord nach dem anderen aufstellte. Sein
letztes, das größte je gebaute Flugzeug war die „Hercules", mit er
wollte er allen Skeptikern beweisen, dass ein solches Ungetüm von
Flugobjekt doch fliegen kann. Sie verschwand nach dem Probeflug im Jahre
1947 in einem Hangar und Hughes zog sich danach immer weiter aus dem
Rampenlicht zurück, lebte in Las Vegas, litt an immer stärker werdenden
Gebrechen. Jetzt hatte er am Ende alles abgeschüttelt was ihn in seinem
Leben zwanghaft bedrängte, sein Ordnungs- und Sauberkeitsfimmel, sein
krankhafter Waschzwang und seine krankhaften Ängste. Er starb im Jahre
1976 völlig verwahrlost, aus der glamourösen „Lichtgestalt", einem der
erfolgreichsten Produzenten von Hollywood, war ein nicht zu
identifizierender „Schattenmann" geworden.
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083. Ich habe "The Aviator" im Kino gesehen, aber nur weil Leo in diesem Film
zu sehen ist. Ansonsten wäre ich auch eingeschlafen. Er spielt seine
Rolle wirklich grandios. Das ist auch der Grund warum ich mir den Film
auch als DVD bestellen werde. Die Handlung des Filmes ist nicht so mein
Ding gewesen. Vielleicht ist das für Technikfreaks anders. Leo macht
diesen Film sehenswert.
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084. Beim Aviator reden wir über drei Filme in einem. Einer der drei Filme verfügt sogar über Handlung...
1) Aviator - der Flugzeugfilm
Dieser Film erzählt einen spannenden Teil der US-amerikanischen Geschichte des Flugzeugbaus. Hughes konstruierte - mit 18 Millionen Dollas subventioniert - ein Flugboot, das als Truppentransporter dienen sollte. (Die Spannweite dieses Riesenflugzeugs überragt den Airbus A380 um 17 Meter!). Da es ohne kriegswichtige Materialien (Stahl und Aluminium) gefertigt werden musste, ging die "HK-1" als "Spruce Goose" (Fichtengans) in die Geschichte ein. Dieser Film ist auch technisch gut gemacht und verdient fünf Sterne.
2) Aviator - der Psychofilm
Scorsese erklärte in der Süddeutschen Zeitung, was ihn an der Figur Hughes reizte: "Und dieser schöne junge Mann, der von Flugzeugen und vom Filmen träumt, trägt den Keim der Selbstzerstörung in sich." Irgendwie ist dieser Keim der Selbstzerstörung in Scorsese selbst aufgegangen. Die schauspielerische Klaviatur eines di Caprio reicht einfach nicht aus, um fanatischen Wahnsinn glaubhaft auf die Leinwand zu bringen. Und Scorsese hätte am liebsten ein dichtes Tich aus Wahnsinn und Selbstzerstörung gewebt - nur: er läßt die Zuschauer nicht daran teilhaben. Warum wurde sein Tod (1976 in Las Vegas) nicht in dem Film einbezogen? Das Gesicht und die Augen eines 70 Jahre alten Mannes, der auf die Leistungen eines Titanen und den Abgrund eines Menschen zurückblickt? Dafür würde man eine andere Kategorie von Schauspielern bbenötigen. Dieser Film verdient nur einen Stern.
3) Aviator - der Film über Hollywood
Kate
Blanchet spielt Hepburn: eine große darstellerische Leistung! Ein
berechtigter Oscar. Nur: Dieser Film hat nichts mit den anderen beiden
Filmen zu tun. Wegen der Darstellerin also zwei Sterne.
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085. "The Aviator" ist zwar - natürlich - von Scorcese hochprofessionell
inszeniert, aber ich bin nicht sicher, ob man, statt den Zuschauer mit
gigantischen Flugszenen zu erschlagen, nicht das Moment von Hughes
vielschichtiger Persönlichkeit, trotz diesbezüglich bereits vorhandenen
redlichen Bemühens, noch differenzierter hätte darstellen können.
An Orson Welles' Klassiker "Citizen Kane" reicht "The Aviator" diesbezüglich m.E. jedenfalls nicht heran. Bei weitem nicht.
Ebenso
wurde m.E. zu selten eingeblendet wo und in welchem Jahr sich der Film
gerade befand, was zu gelegentlicher diesbezüglicher Desorientierung
führte, und zum Schluss fehlte, wie ja sonst bei Biopicals nicht
unüblich, ein kurzer Abspanntext, was aus Hughes weiter geworden war,
wie er lebte und wann er starb.
Stattdessen bricht der Film im Jahre
1947 abrupt ab, man soll als Zuschauer zwar irgendwie ahnen, dass
Hughes jetzt wohl endgültig den Verstand verloren hat, aber richtig klar
ist das eigentlich auch nicht.
(Zumindest hat mir der Film "Aviator" geholfen, die Weltanschauung von Ayn Rand ein wenig besser zu verstehen: Vermutlich sah Ayn Rand auch in Howard Hughes einen jener "Titanen-Menschen" wie ihren fiktiven John Galt, die von missgünstigen Neidern und mit ihnen im Bunde stehenden gängelnden Regierungsbeanten daran gehindert werden, sich zum Wohl der Menschheit völlig frei und ungehindert entfalten zu können.)
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086. Ich finde diesen Film grossartig. Leo gibt eine Glanzleistung ab. Die
Geschichte ist informativ und spannend. Cate Blachett und Kate
Beckinsale sind super.
Wer den Film noch nicht gesehen hat muss ihn sich unbedingt anschauen.
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087. Irgendwie ist sie toll geworden, diese Verfilmung eines Teils des Lebens von Howard Hughes. Direkt danach ist man geplättet von den in jeder Hinsicht gewaltigen Bildern, die Scorsese da geschaffen hat: Die Kamera ist bei dramatischen Szenen meist so hautnah dabei, dass man meint, den Wind oder die Hitze in einer Szene zu spüren.
Nachdem sich die Begeisterung etwas gesetzt hatte, tauchten bei mir nach und nach doch kritischere Gedanken auf.
Die Sekunden des Absturzes von Hughes bei einem Testflug sind so dramatisch und minutiös in Szene gesetzt, dass man sich in einen typischen Actionfilm versetzt glaubt, ganz im Gegensatz zu dem mehr historisch-dokumentarischen Gestus des überwiegenden Teils des Films. Mußte das sein? Hatte Scorsese Bedenken, ohne diese heftigen Szenen sei der Film zu wenig aufrüttelnd? Die Zeit nach dem Absturz, den Hughes trotz zerschmettertem Körper überlebte, wird hingegen mit wenigen Minuten von Szenen am Krankenhausbett und ein wenig Humpeln am Stock mit ab und an ein wenig schmerzverzerrtem Gesicht abgehandelt. Hughes psychische Erkrankung, die ambivalente Moral der High Society und Stars - auch das wird mit vordergründig faszinierenden, bewegenden Bildern eingefangen und präsentiert, aber die oft schnellen Szenenwechsel verhindern meist die Tiefe, die dem Zuschauer einen Erkenntnisgewinn vermitteln könnte.
Rein technisch ist der Film sicher ein
Meisterwerk, zeitgeschichtlich ist er sehr interessant. Aber für eine
Biographie dürfte er aber noch etwas kompetenter mit den psychologischen
Aspekten umgehen. Vielleicht ist das auch der - oder einer der -
Gründe, warum "The aviator" bei der 77. Oscarverleihung ein wenig
abgestürzt ist, gemessen an den recht hohen Erwartungen: die Oscars für
Regie, Produktion und die männliche Hauptrolle gingen nämlich nicht an
diesen Film. Cate Blanchett hingegen wurde - und das völlig zurecht -
mit der Auszeichnung für Ihre Verkörperung von Katherine Hepburn
belohnt.
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088. So much has already been said about this film that it is hard to concentrate on what is really its deepest value and force. It is in a way a rewriting of Orson Welles's Citizen Kane, and yet something even stronger in some respects. Scorsese can afford to add to the subject a commentary on Hollywood and even the USA. First Howard Hughes is a tycoon. His parents made a fortune in oil and he went on with this enterprising spirit in two industrial fields. The cinema and aeronautics. In both fields he shows the same qualities. To be a great inventor and discoverer in industry you have to be obsessed by some apparently unattainable aim that you will pursue and run after forever because the aim will be elusive and it will ever be pushed further by your very progress towards it. It is a frontier and as such it is always ahead of you and your movement. You have to believe in it to simply go on running after it. This is true enterprising spirit and it can only be in the mind of one person. He will succeed if he has the means to start and if he has the intelligence to choose the right people to work with. Second remark : to work with such a man you have to understand that he is the only one to have the inspiration to determine the goal and to capture the energy and means needed for the adventure. You have to accept to be the unconditional and unquestioning servant of such a man, even if you have to be critical at some times and within some limits. This would be very dangerous in politics, it is just risky in economics. The third idea is that such a man - and what about a woman being such an adventurer ? - cannot afford to have anything standing in his way, in the way of his passion and enterprise, not even a sexual or sentimental partner. Love for such a person is necessarily something that will have to be embedded in his passion, otherwise he will reject it and look for it somewhere else, including total sublimation. The fourth idea is that such a person has to follow his inspiration and he is obliged not to be wrong, his inspiration has to be right. This is probably the most difficult part because inspiration is evanescent and can be changeable or even blind. But that is not all there is to say and see in such a film. There is also a vision of Hollywood as one of the most unlivable places on earth because the bosses are all inspired and their inspirations lead them to be tyrants, hence we have a constant war among them and violence is an everyday commodity in the shape of physical violence, mental cruelty or simple economic competition. All weapons are allowed and we understand that some may even resort to using guns. There is also a clear vision of one evil America is always experiencing. The « trial » Howard Hughes is submitted to is typical of what may happen if a senator of come kind, if some politicians of any kind, get into an alliance with some ambitious industrialists : they can lead to destroying any opponent or competitor to enable this or these industrialists to have some monopoly on the market. Here we are dealing with the antitrust laws, because the attempt against Hughes is also an attempt to create a trust. But this hearing is also an allusion to what was going to happen just a few years later with McCarthy. Such actions that aim at limiting the initiative of some citizens or their freedom of thought or expression are deeply anticonstitutional and also unethical and against the basic civil rights of some to the profit of others, hence of all. The final remark is about Leonardo Di Caprio. He is a great actor who can express a lot with a few words or with a face expression. But I have the impression that he is used too stiffly : his body is definitely not used enough both in his skin and flesh (maybe some prudent modesty), but it is not used enough in its possible plasticity, velocity and flexibility. His movements are too often limited and his acting is too often static or too static with what we could expect. Is it a limitation in Leonardo Di Caprio or is it the result of the directing he is supposed to follow ? I am not sure of the answer though I have seen that characteristic with several different directors. The question is wide open and the future will tell us in what direction Leonardo Di Caprio is going to and is willing to develop.
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089. Als er(Leonardo DiCaprio)nach dem Tod seiner Vaters den Hauptanteil der
Firma "Hughes Tool Co." erbte, startete der 18-jährige Howard Hughes
eine Karriere als Filmproduzent und brachte Klassiker wie "Hell's
Angels" oder "The Front Page" auf die Leinwand. Gleichzeitig betätigte
er sich in anderen Industrien und gründete 1932 die Fluglinie TWA. Auch
während des Zweiten Weltkriegs setzte er seine Investitionen fort und
konstruierte die mächtige Spruce Goose. Neben seinen beruflichen
Erfolgen sorgte er durch Affären mit den Hollywoodstars Katherine
Hepburn und Ava Gardner für Aufsehen.
Neben der Liebe zum Film und
zur Fliegerei interessiert sich Howard Hughes für schöne Frauen und
umgibt sich gern mit Größen wie Katharine Hepburn (Cate Blanchett),
Faith Domergue (Kelli Garner) und Ava Gardner (Kate Beckinsale). Seine
Beziehung mit Katharine Hepburn war trotz aller Gegensätze perfekt, ging
aber schließlich doch in die Brüche, als die überschäumende
Intellektuelle die Marotten des introvertierten und scheuen
Perfektionisten nicht mehr ertragen konnte. Nach dem Ende der Beziehung
hat Howard Hughes zunehmend mit panischer Angst vor Viren und mit
Verfolgungswahn zu kämpfen, was ihn zunehmend von anderen Menschen
entfernt und in die Einsamkeit treibt.
Hauptdarsteller Leonardo
DiCaprio gelingt ein überzeugendes Porträt des schwierigen Howard
Hughes, der nach außen hin stets versucht die Fassung zu wahren, aber
innerlich zunehmend mit Dämonen zu kämpfen hat. Diese treiben den
scheuen und introvertierten Mann zunehmend in die Vereinsamung und
führen schließlich dazu, dass er die letzten Jahre seines Lebens alleine
in Hotelzimmern verbringt. Auch die Nebendarsteller können in ihren
Rollen restlos überzeugen. Vor allem Cate Blanchett meistert ihre
schwierige Aufgabe als Katharine Hepburn mit Bravour und zaubert ein
gelungenes Porträt des wohlerzogenen und ausgelassenen Stars auf die
Leinwand. Kate Beckinsale und Alec Baldwin können in ihren Rollen als
kühle Ava Gardner beziehungsweise machtbesessener PanAm Chef Juan Trippe
ebenfalls überzeugen.Nach ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit bei Gangs
of New York, gehen Regisseur Martin Scorsese und Schauspieler Leonardo
DiCaprio erneut ein großes Thema an und versuchen das Leben des
Milliardärs, Visionärs und Frauenhelden Howard Hughes auf die Leinwand
zu bannen. Herausgekommen ist das 166 minütige Portrait eines Mannes,
der zunächst auf der Überholspur lebte und schließlich langsam aber
sicher in die Einsamkeit abdriftete. Der Film überzeugt einerseits durch
gute Darstellerleistungen und andererseits durch eine opulente und
teils verspielte Optik sowie gekonnte eingesetzte Spezialeffekte.
Mit
diesem unterhaltsamen und opulenten Portrait von Howard Hughes könnte
Martin Scorseses Traum vom Regie-Oscar endlich in Erfüllung gehen. Der
Film überzeugt in vielerlei Hinsicht und ist trotz einer Länge von 166
Minuten nie langweilig, sondern fesselnd und interessant. Die
zahlreichen namhaften Darsteller und ein gut aufgelegter Leonardo
DiCaprio in Hauptrolle, machen The Aviator zu einem rundum gelungenen
Film, der hoffentlich ein großes Publikum anspricht, um die Lorbeeren zu
erhalten, die ihm gebühren
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090. Einmal mehr beschert uns Miramax pünktlich zu den Oscar-Nominierungen ein so genanntes „Meisterwerk". Leider verbirgt sich hinter den großen und viel versprechenden Namen der Beteiligten, den grandiosen Kulissen und Hochglanzbildern wieder nur seelenloses Award-Kino, welches den Zuschauer absolut kalt lässt.
Zwar spielt DiCaprio so gut, wie lange
nicht mehr, aber das schwache Skript und die unentschlossene Regie
machen es dem Zuschauer unmöglich, eine emotionale Bindung zu den
Charakteren aufzubauen. Auch das Phänomen Hughs bleibt dem Zuschauer
selbst mit einigem Hintergrundwissen fern.
Es fällt mir wirklich
schwer dies über einen weiteren Film eines einstmals ganz Großen des
amerikanischen Kinos schreiben zu müssen. Leider jedoch hat sich
Scorsese so weit entfernt von der Klasse seiner alten Meisterwerke wie
Taxi Driver, Good Fellas, Casino usw., dass es eigentlich kaum zu
glauben ist. Bestachen seine Filme früher durch ihren ganz eigenen Stil
und Look, so ist Aviator nur glatt gebügeltes Hochglanz-Kientop. Waren
die Drehbücher seiner früheren Filme Kult angefüllt mit Zitaten, die bis
heute zum Standardwortschatz eines jeden Filmfans gehören, so ist das
Drehbuch von Aviator an vielen Stellen geradezu peinlich flach. Die
Szenen etwa zwischen Hughs und seinen Schauspieler-Freundinnen Hepburn,
Gardner, Turner würde man eher in einer drittklassigen Schmonzette
vermuten, nicht aber in einem Scorsese Film. Andere Szenen wirken
überzogen und künstlich in die Länge gezogen. Dies gilt besonders für
die Wahnsinns-Szenen von Hughs/DiCaprio. Es kommt einem so vor, als
wurden diese Szenen bewusst so geschnitten, nicht um der Geschichte und
dem Film zu dienen, sondern eher den Oscar-Ambitionen des
Hauptdarstellers und der Produzenten. Eigentlich schadet aber gerade
dieser Schnitt eher dem ansonsten guten Eindruck, den DiCaprios Leistung
hinterlassen würde. Der verkorkste Schnitt dieser Szenen lassen sein
Spiel überzogen und künstlich wirken. Einen Eindruck, den man zu Beginn
des Films noch nicht hatte. Aber man wollte wohl das „Award-Trimming"
des Films auf die Spitze treiben und Behinderte bzw. Menschen mit
psychischen Störungen zu spielen, hat bei der Oscar-Vergabe ja noch nie
geschadet.
Insgesamt ist der Erzählfluss miserabel. Stimmt zu Beginn das Tempo noch, so zieht sich der gesamte Mittelteil wie fünf Tage altes Kaugummi. Dann schließlich mündet das ganze in ein verkorkstes Finale, bei dem das Tempo zwar wieder anzieht, ein wirklicher Abschluss allerdings fehlt.
Die zwei Punkte gibt's eigentlich nur für die Darstellerleistungen von Cate Blanchett, die Kathrin Hepburn gekonnt wieder belebt, Alan Alda und Alec Baldwin.
Bleibt
mir als altem Scorsese Fans nur zu hoffen, dass sich der Meister
endlich wieder Produzenten und Themen zuwendet, die seiner alten Klasse
entsprechen.
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091. Mit großem Interesse wurde Martin Scorseses filmische Biografie über den
Flugzeugpionier, Regisseur, Multimillionär und Exzentriker Howard
Hughes erwartet. Ursprünglich hätte Michael Mann ("Heat", "Collaretal")
Regie führen sollen, war jedoch mit eigenen Projekten ausgelsatet und
bot das Script von John Logan ("Gladiator", "Last Samurai") Michael
Scorsese an, der im Juli 2003 mit den Dreharbeiten zu "Aviator" begann.
Ausgehend
mit einer kurzen Szene aus Hughes Kindheit (die den Ursprung seiner
späteren Neurosen dokumentiert), skizziert Scorsese in dem knapp
dreistündigen Film hauptsächlich jenen Lebensabschnitt, der von Hughes
Leidenschaft für ebenso teure wie provokante Filme ("Hell's Angels",
Scarface"), Flugzeuge ("The spruce goose", Fluglinie TWA) und schöne
Frauen ("The world's greatest womanizer", u.a. Katherine Hepburn, Bette
Davis, Ava Gardner) in den zwanziger bis vierziger Jahren geprägt war.
Hughes, geboren 1905 in Texas, gestorben 1976 ebendort, war weiters im
Besitz mehrerer Casinos, des Fernsehsenders Channel 8 - und litt an
Zwangsneurosen, so etwa sein Waschzwang, aus ständiger Angst vor
Bakterien. Für die Rolle des Howard Hughes war zunächst Jim Carrey
vorgesehen, als man sich schließlich für Leonadro Di Caprio entschied.
Zwar entspricht Di Caprio nicht ganz der Erscheinung eine Howard Hughes,
ist auch etwas kleiner, dennoch identifiziert er sich mit seiner Rolle
derat glaubhaft, daß man ihm (eigentlich schon seit Spielbergs "Catch me
if you can") zugestehen muß, sich vom Image des milchbübischen
Teenie-Idols endgültig verabschiedet zu haben und die Reife eines
Charakterdarstellers erreicht zu haben.
Martin Scorsese und sein
Kameramann Robert Richardson ("Casion", "Kill Bill") schaffen es mit
"Aviator", die glorreiche Ära der 'golden Hollywood' zu rekonstruieren,
mittels digitaler Nachbearbeitung strahlt der Film in der typischen,
teils unnatürlich wirkenden Technicolor-Ästhetik der damaligen Zeit, als
die Buntheit des neuer Technologie des Farbfilms angetreten war, den
schwarz-weiß Film zu verdrängen. Komponist Howard Shore ("Sieben", "Der
Her der Ringe") steuert einen für ihn vielleicht ungewohnt beschwingten
Score bei, der die visuelle Kraft der Bilder harmonisch begleitet.
"Aviator"
ist eine spannende und emotionale Biografie über eine amerikanische
Legende, der Film rutscht dabei wohltuenderweise nicht ins pathetische
ab, hat vielleicht die ein oder andere Länge ohne dabei je langweilig zu
sein. Insgesamt vielleicht nicht Scorseses überzeugendstes Werk ein,
und von weit weniger großem Echo als "Tax Driver" oder "Die letzte
Versuchung Christi", dennoch inhaltlich anspruchsvolles, sehr
ambitioniert gemachtes und vorallem technisch überzeugendes Kino.
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092. Der Film zeigt die besten Jahre Howard Hughes einem Flieger, Filmemacher
und Frauenliebhaber dazu kommen noch panische angstzustände vor
Menschen und Bakterien. Der Film beginnt als Hughes gerade Hells Angel
drehte, der damals alle Rekorde sprängte was Budget bwz. Einnahmen
betraff. Doch als Hughes aus eigener Tasche Hells Angel drehte wurde er
noch belächelt, es folgent noch Filme wie Scarface und the outlow.
Hughes revolutionierte die Flugzeugindustrie (er hatte so ziemlich jeden
Flugrekord den es zu brechen gab gebrochen unter anderem schnellster
mann der Welt). Dazu kommen noch etliche Frauen die er so oft wechselt
wie seine Flugzeuge. Warum ich dem Film 5 Sterne gegeben habe: The
Aviator ist ein beieindruckender Film übers Filmemachen der die 1920er
bis 1940er wieder zum leben erweckt. Wer dieser Zeitspanne und Hughes
allerdings nichts abgewinnen kann der sollte es sich zweimal überlegen
sich diesen Film zu kaufen. DiCaprio lieferte seine bis dahin beste
Rolle(leider waren Tommy Lee Jones oder Warren Beatty schon zu alt sie
hätten optisch besser zu hughes gepasst). Insgesammt ist es ein sehr
schöner Film von den Bildern, den darstellern allen voran Alan Alda er
spielt den Sen. Ralph Owen Brewster sehr überzeugend und Cate Blanchett
sie spielt die rolle der Katharine Hepburn mit sehr viel ironie. Es ist
ein Film über Hollywood aber kein Film wie ihn Hollywood haben will das
muss gesagt sein. Ob der Film den Oscar für den besten Film gewinnt ist
äuserst fraglich doch Martin Scorsese bekommt ihn dieses Jahr ziemlich
sicher. Aber ich persönlich muss sagen es ist bestimmt nicht mein
Lieblingsfilm nicht mal einer davon nein und ganz sicher nicht Scorseses
bester Film nur sein teuerster, aber aus diesen Gründen weil ich Hughes
Filmen nicht viel abgewinnen kann, kein Flugzeugvernaticker bin und
mich Filme über Frauenhelden eigentlich nicht besonder beeindrucken.
Trozdem schaft es Martin Scorsese mich 3 Stunden sehr gut zu
unterhalten. Mir persönlich gefallen aber Taxi Driver, GoodFellas oder
sogar Zeit der Unschuld um einiges besser.
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093. Ich war mit Freunden in dem Film.
Wir haben überlegt nach 30 Minuten den Kinosaal wieder zu verlassen!
Es war einfach nur schlecht!
Ein bekloppter Flieger, der etwas Wahnsinnig ist und ab und zu minuntenlang den gleichen Satz sagt!
NEIN DANKE!
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094. Ich habe mir den Film schon im Kino angesehen, daher kenn ich ihn. Am
Anfang habe ich gedacht, oh mein gott, für was hab ich da nur mein Geld
ausgegeben. Ich fand den Anfang um ehrlich zu sein, totlangweilig. Aber
je länger ich im Kino saß, desto mehr vertiefte ich mich in diesen Film.
Er ist einfach super spannend, obwohl er eigentlich keine wirkliche
Handlung hat. Auch hat Leonardo DiCaprio seine Rolle sehr gut gespielt.
Der Film ist dauert zwar sehr sehr lang, aber insgesammt ist er gut
gelungen.
Sehr empfehlendswert!
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095. Was Citizen Kane (1941) schließlich zu einer Legende machte, sind auch
die Bestandteile von "Aviator". Martin Scorsese hat mit diesem Film ein
biographisches Meisterwerk über den nicht unumstrittenen Howard Hughes
geschaffen. Der Film ist visuell beeindruckend und mit hoher
Imaginationskraft, das Drehbuch ist überzeugend und mitreißend. Die
Schauspieler wachsen über sich hinaus, ob es nun Leonardo DiCaprio, Alan
Alda ("MASH"), Brent Spiner ("Data" aus Star Trek TNG), Alec Baldwin
oder die wunderbaren Cate Blanchet und Kate Beckinsale sind.
Bemerkenswert
ist, dass dieser Film gegenüber Hughes nicht unkritisch bleibt und ihn
in seinen Schwächen und in seiner Stärke zeigt. Es ist ein
beeindruckender, monumentaler Biographien-Film, wohl der beste seit eben
Citzien Kane. Wer allerdings "Action", oder "tiefsinnige Gedanken",
"Romanzen" oder gar eine "Komödie" erwartet, der muss von diesem Film
enttäuscht werden, alle anderen kommen voll und ganz auf ihre Kosten.
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096. The Aviator mit seinem Superman Leo Di Caprio ist, ich muss es leider
sagen, kein Film, den man gesehen haben muss. Er bietet schöne Kulissen,
schön fotografierte Szenen, aber leider eine überaus oberflächliche
Hauptfigur. Müssen wir das toll finden, wenn einem in wuchtigen Bildern
amerikanische Mythen und das alte Hollywood in strahlendem Glamour vor
Augen geführt wird? Nein, ich finde, man darf als verwöhnter Kinogänger
weit weit mehr verlangen als "The Aviator" zu bieten hat!
Aber es
sind eben Hollwood und die Academy der unbegrenzten Unmöglichkeiten, die
diesen Film zu etwas machen, das er gar nicht ist. Was hatte er einst
für einen Stellenwert, der Oscar. Die prestigekräftigste Trophäe der
Filmbranche - wer ihn gewonnen hatte, der war angekommen am Zenit des
Filmgeschäfts. In letzter Zeit ist das Niveau immer schlechter geworden
und nur noch selten kann man sagen, dass der Oscar wirklich ein
Qualitätsmesser ist; allenfals noch dann, wenn die Kategorie Drama etwas
Taugliches hervorgebracht hat. Aber ansonsten konstruiert sich
Hollywood die Figuren etc., die es braucht - oder schmeißt sie
denjenigen nach, die ihn vor Ewigkeiten schon hätten kriegen müssen.
Zu
glauben, diesen Film sehen zu müssen, weil er Oscars gewinnen wird, ist
ein sehr lachhaftes Argument. Diese sagen nichts mehr aus und der Film
stellt diese These unter Beweis.
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097. Also wie schon geschrieben ist "Wow!" das, was ich dazu sagen kann. Der
Film ist wirklich grandios - Leonardo spielt gut und auch die
Schauspieler/innen an seiner Seite sind top. Das kann man nicht anders
sagen. Der Inhalt ist sehr schön, es gibt ein tolles Ende - das macht
einfach Spaß, so einen Film zu sehen. Er hat Überlänge, aber ist einfach
nur toll. Anders kann man es wirklich nicht sagen! Die DVD ist ein Muss
- ob man den Film schon kennt oder nicht. Filme mit Leo kann man sich
einfach nur mehrmals anschauen - so wie auch Titanic zu seiner Zeit!
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098. Angesichts der vielen Oscar-Nominierungen durfte man sich von diesem
Film ja allerhand versprechen, doch halten kann er das nun wirklich
nicht! Viel zu oberflächlich ist mir der grundsätzlich der Plot: der
makellose Öl-Multi, der seine Luftschlösser Wirklichkeit werden lässt. -
Ach, wie schön, wie herrlich undramatisch und banal. Gut, dass Howard
Hughes Beachtenswertes geleistet hat, steht außer Frage, aber muss man
über einen solchen Strahlemann unbedingt einen Film machen?
Sicher
kann der Film manches bieten: Tolle und rasante Bilder, Flugzeuge,
Flugzeuge und noch mehr Flugzeuge - und einen ganz gut aufgelegten Leo.
Übrigens, Gwen Stefanie (No Doubt) spielt auch mit; und auch das ist ein
Highlight!
Aber dagegen gibt es doch grobe, grobe Macken: Die story
ist, wie schon erwähnt, sehr oberflächlich und der Film ansich einfach
zu lang (fast 3 Stunden). Überraschend schwach bleiben die restlichen
Akteutre - also kein Wunder, dass Leonardo Di Caprio so hervorsticht.
Wer
einen Film wie Good Fellas mochte, der wird auch "The Aviator" mögen!
Aber wer "Good Fellas" nicht mochte, der sollte sich dieses Filmchen
hier nicht antun.
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099. Ich möchte mich bei diesem Film kurz fassen. In meinen Augen, ist dieser
Film eine typische Hollywoodproduktion, die zwar mit großen Bildern zu
protzen weiß, jedoch inhaltlich sehr schwach ist. Besonders Leo konnte
mich nicht überzeugen. Er wird wohl immer nur der Typ sein, der mit der
Titanic unterging!
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100. Das 170 Minuten lange Epos erzählt die Geschichte des amerikanischen Multimillionärs Howard Hughes.
Er
brach unzählige Flugrekorde, gründete eine eigene Fluglinie, drehte den
bis dato teuersten Film der Hollywood-Geschichte und hatte Affären mit
den berühmtesten Schauspielerinnen seiner Zeit.
Er wurde aber zeitlebens auch von schlimmen Phobien gequält, so hatte er beispielsweise panische Angst vor Viren und Bakterien.
Die
Ursache dieser Ängste wird einer Eröffnungssequenz aus Hughes` Kindheit
beleuchtet, danach widmet sich der Film den erfolgreichsten 20 Jahren
des Überfliegers und endet mit seinem letzten Auftritt in der
Öffentlichkeit im Jahr 1947.
Mit diesem Film hat sich Regisseur Martin Scorsese wieder einmal selbst übertroffen!
Kulissen,
Kostüme und Effekte sing schlicht und ergreifend brillant. Vor allem
der Flugzeugabsturz über Beverly Hills wurde atemberaubend inszeniert.
Der
Film wurde bis in die Nebenrollen exzellent besetzt. Aber Leonardo
DiCaprio stellt alle in den Schatten! Sowohl den strahlenden Helden, als
auch die tragische Figur Howard Hughes spielt er so überzeugend, dass
man denken könnte Leonardo DiCaprio ist Howard Hughes.
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101. Eines vorweg: sollten Sie diesen Film im Kino sehen wollen, dann warten
Sie vielleicht erst einmal bis zur Veröffentlichung der Verleih-Version.
Die annähernd 3 Stunden sind eine Mischung aus netter, kurzweiliger
Unterhaltung und eher langatmigen Momenten. Es bedarf also einer gut
ausgebildeten Geduldsspanne, die den Entertainment-Süchtigen wie den
anspruchsvollen Kinofreund gleichermaßen auf die Probe stellt.
Dass
dieser Film bei den Academy Awards gewürdigt werden wird, steht außer
Frage, immerhin wird darin auch ein Loblied auf das alte Hollywood
gesungen. Aber der große kommerzielle Erfolg ist "The Aviator" dennoch
nicht geworden, denn die 110 Millionen Dollar teure Produktion hat nicht
einmal die Hälfte in den USA eingespielt.
Nun ja, was hat man vom
Film selbst? Zunächst einmal zur Handlung: Es geht um den texanischen
Multimillionär Howard Hughes, dessen Reichtum - ihm gehört eine Ölfirma -
ihn in seinen Visionen bekräftigt, die kommerzielle zivile Luftfahrt
voranzutreiben. Er wird zum gefeierten Superstar (die reale Figur wird
bis zu ihrem Tod im Jahr 1976 ein mehr als trauriges Dasein fristen).
Es
gibt tolle und aufwendige Bilder, etwas Action und ein paar flotte
Sprüche, aber mehr leider auch nicht. Die Hauptfigur bleibt der alles
meisternde Strahlemann, so dass auch der Film überwiegend oberflächlich
bleibt. Mag man eher Unterhaltungskino, dann ist dieser Film eindeutig
zu lang. Ist man an anspruchsvollem Kino interessiert, so fehlt dem
Streifen -und insbesondere seiner Hauptfigur - eine gewisse Tiefe.
Dem
Flugzeug- und Technikfan bietet dieser Film reichlich Anlass zu Freude,
aber ansonsten kann man diesen Film nicht wirklich empfehlen.
Preise
wird es für diesen Film einige geben - und Hollywood wird wissen warum.
Der Europäer darf dabei etwas skeptisch sein, denn die Saison hat
wahrhaft oscarwürdigere Filme hervorgebracht als "The Aviator".
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102. "The Aviator" beschreibt das Leben des Luftfahrtpioniers und Regisseurs Howard Hughes (Leonardo DiCaprio), ein exzentrischer Millionär, dem Hollywoods schönste Frauen zu Füssen lagen. Die Biografie konzentriert sich auf die Zeit von den späten 20er Jahren bis in die 40er Jahre hinein, als Hughes Filme drehte wie z.B. "Hell's Angels" und gleichzeitig seine selbstentworfenen Flugzeuge testete.
Der wurde sehr authentisch und mit viel Leidenschaft produziert, das sieht man in jeder Sekunde. Di Caprio glänzt als Howard Hughes und zeigt uns auch die Schattenseiten einer der interessantesten Menschen die je auf der Welt exisitierten. Ein echt bombatischer Film, und Produzent Martin Scorsese kann sehr zuversichtlich sein dass sein $100 Millionen Werk einige Preise bei den Golden Globes und den Oscars abräumen wird.
