Das erste Buch aus der Bestsellerreihe von Erfolgsautorin Isabel Abedi stand Pate für die dritte Zusammenarbeit zwischen Produzentin Uschi Reich und Regisseurin Franziska Buch, die zuvor Emil und die Detektive und Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen gemeinsam realisiert hatten. Das Resultat ist eine warmherzige, originelle Komödie um ein junges Mädchen (Entdeckung Meira Durand kann spielen und singen!) mit besonderen Eigenschaften, die ein Hohelied auf Ausländerfreundlichkeit, Patchwork-Familien und die pure Lust am Leben singt.
Lola ist ein ganz normales Mädchen, nur in ihren Träumen verwandelt sie sich in die berühmte Sängerin Jacky Jones, die viele Fans hat und reihenweise Preise abräumt. Lola ist gerade mit ihren Eltern nach Hamburg gezogen und ist eigentlich wunschlos glücklich, da dort niemand ihren brasilianischen Vater ("Papai") beleidigt. Das Einzige, das ihr fehlt, ist eine beste Freundin. Nach einer Weile hat sie auch eine gefunden, doch diese stinkt fürchterlich nach Fisch und mag Frösche. Lola ist so etwas nicht gewohnt und kann es nicht leiden. Als Flora, ihre neue beste Freundin, dies einsieht, entschuldigt sie sich. Ins Geheim wünscht sich Flo auch eine beste Freundin, doch da sie sich nicht traut, dies Lola offen zu sagen, antwortet sie auf einen Luftbalon, den Lola hat fliegenlassen mit dem Wunsch nach einer Freundin und gibt sich als eine "Stella" aus. Lola findet dies jedoch nach einiger Zeit heraus und will nicht mehr mit Flo reden.
Während dessen ist ihr Papai intensiv mit einer Eröffnung eines brasilianischen Restaurants beschäftigt, und außerdem arbeitet Flos Mutter Penelope in dem fast fertiggestellten Restaurant. Lola nimmt ihre Hilfe jedoch in Anspruch, weil sie zur Eröffnung etwas singen möchte und dadurch Penelopes sängerisches Talent für einen passenden Songtext braucht. Bei der Gelegenheit versöhnt sie sich auch mit Flo, das Restaurant wird ein Riesenerfolg und Lola hat endlich eine beste Freundin.
SCHAUSPIELER:
Kommentare:
01. Nachdem der Lola-Film inzwischen sogar einen Preis bekommen hat, war ich
natürlich sehr neugierig, ihn zu sehen. Ich kannte das Buch und fand es
ganz lustig. Den Film finde ich - gelinde gesagt - ziemlich scheußlich.
Altkluge Gören, nervige und rührselige Musical-artige Gesangseinlagen,
die gesamte Handlung immer schön moralisch und politisch korrekt. Nein,
von mir bekommt der Film max. 2 Sterne. Am besten gefallen hat mir Tante
Lisbeth. Aber die hat auch nur ein einziges Wort gesagt. Es gibt um
Längen bessere Kinderfilme. "Hände weg von Mississippi", "Freche
Mädchen" z.B. "Lola" ist einfach nur klebrig-bunter Zuckergusskitsch.
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02. Scheinbar haben die meisten Eltern das Buch nicht selbst gelesen (ich
habe es meiner Tochter vorgelesen, daher kenne ich es gut): Dieser Film
ist der erste Film der sich fast zu 100 % an die wundervolle Buchvorlage
hält! Teilweise wurden Sätze im Film wortwörtlich aus dem Buch
genommen. Die Handlung wurde nicht verfälscht oder abgeändert! Daher ist
der Film 5 Sterne wert. Das gibt es sonst eher selten, da leider
meistens gilt, dass man, wenn man das Buch vorher gelesen hat, vom Film
dann doch erheblich enttäuscht wird. Das mag manchen dann langweilig
vorkommen, wir waren jedoch alle begeistert, dass die Lola im Film so
rüber kommt, wie sie auch im Buch ist. Bravo, mehr davon!
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03. Schöne Geschichte, tolle Besetzung, gut gedreht.
Ein wunderbarer Film über Freundschaft.
Auch als Mutter habe ich mich köstlich amüsiert.
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04. Als erstes ist mir die hervorragende Besetzung des Filmes aufgefallen .
Julia Jentsch, Nora Tschirner, Axel Prahl. Diese Mischung machte mich
ziemlich sicher einen guten Film zu sehen. Am Ende durfte ich
feststellen, dass auch die Hauptdarstellerin Meira Durand trotz ihres
Alters eine erfrischende,wenn nötig auch tiefsinnig, gute
schauspielerische Leistung abgeliefert hat.
Worum geht es :
Lola möchte Rockstar zu werden. Auf ihrer kleinen improvisierten
Bühne singt sie oft und träumt sich Nachts oft in die Glamourwelt der
Showstars. Doch der Alltg sieht anders aus. Lolas Vater ist Brasilianer
und schwarz. Gemeinsam mit ihm und ihrer Mutter wohnt die Kleine auf dem
Land. Doch (etwas klischeehaft dargestellt ) dort müssen Sie aufgrund -
auf die Wand geschmierter- Fremdenfeindlichkeit wegziehen.
Sie landen in Hamburg. Das Dorfkind muss sich einleben. Neues
Wohnumfeld... neue Schulklasse ... neue Mädchen in der Klasse ... und
all die damit verbundenden Schwierigkeiten.
Eigentlich handelt der Film ausschliesslich über das was Mädchen
bewegt. Probleme mit den Eltern, Träume, Phantasie, "Star sein
wollen..." Angst vor Ausgrenzung und vor allen Dingen FREUNDSCHAFT !
Aus Erzählungen/Berichten meiner Tochter (7) weiss ich, wie wichtig
jungen Mädchen eine "beste Freundin" ist und wie traurig sie werden
können, wenn diese Freundschaft bedroht ist. Wer kennt ihn nicht den
Satz: "Du bist nicht mehr meine beste Freundin".
Hier setzt der Film an. Er schafft es nicht nur den Kinder zu
vermitteln, dass ihre Gefühl völlig normal sind und es vielen so geht,
wie ihnen selbst. Zudem gelingt es ihm einen Bogen zu den Erwachsenen zu
spannen und die Gedanken und Sorgen der "Kleinen" auch für "Grosse"
verständlich zu machen oder in Erinnerung zu rufen.
Empfehlenswert !!!
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05. Wir haben den Film gesehen und fanden ihn sehr fantasievoll und lußtig.
Meine Tochter (9) hätte ihn am liebsten direkt noch einmal geschaut und
sie träumt sogar davon. Ihre Freundin hat das Buch gelesen und war von
der Umsetzng begeistert.
Für Mädchen im Alter von 8-12 ein super toller Film
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06. In diesem Film folgt eine langweilige Szene auf die andere! Spannung
wird kaum aufgebaut. Die beste Szene (die man auch in den Trailern
"bewundern" kann) ist die Entschuldigungs-Szene an der Haustür - und die
kommt gleich am Anfang des Films.
Hier kann man einmalig lachen - das war`s dann aber auch. Während
der restlichen vielen Minuten können sich diejenigen (im Kino) froh
schätzen, die etwas zu knabbern neben sich stehen haben. So geht die
Zeit einigermaßen rum.
Sehr schade ist es für die Schauspielerinnen Nora Tschirner und
Julia Jentsch. Letztere hat ja nun wirklich schon tolle Charakterrollen
gespielt (Sophie Scholl) - aber bei "Lola" kommen die beiden Frauen
dermaßen blass daher, dass man denken könnte, es sei ihre erste Rolle.
Auch der männliche Hauptdarsteller wirkt eher wie eine Nebenrolle.
Störend sind auch die ständigen Gesangseinlagen, die nicht so recht in den Film passen wollen.
Alles in allem wirkt der Film sehr "konstruiert" und "auf die
Schnelle abgedreht". Überhaupt kein Vergleich zu "Wickie" von Bully
Herbig oder zu "Vorstadtkrokodile 2" (spitze!).
