Nicht noch ein Teenie-Film setzt alle einfachen Klischees ein, bis er schließlich doch noch zu einem jener Filme wird, die er eigentlich persiflieren möchte. Letztendlich handelt es sich aber um schmerzlose Unterhaltung -- vorausgesetzt Sie gehören zu der Sorte, die für ein paar gute Lacher eine anspruchslose Handlung in Kauf nehmen. Mit Ausnahme einer Anspielung auf John Hughes' Teeniefilm-Monopol aus den 80er-Jahren (darunter eine Gastrolle von Molly Ringwald aus Pretty in Pink) parodiert Nicht noch ein Teenie-Film Objekte späterer Jahrgänge. Anspielungen auf She's All That, Can't Hardly Wait, Bring It On und einige andere Filme werden zu einer geschmacklosen Mischung aus Gags verrührt, die sich um Sex, Durchfall, Tourettes-Syndrom, Gehirnerschütterungen, verzweifelte männliche Jungfrauen und Alibi-Schwarze drehen.
Vordergründig handelt der Film von einem Highschool-Sportler (Chris Evans), der wettet, dass er aus dem niedlichen hässlichen Entlein der Schule (Chyler Leigh) die Abschlussballkönigin machen kann. Aber die Handlung wird schnell unwichtig, sobald eine vollbusige Austauschschülerin regelmäßig im Evakostüm auftaucht. Ganze fünf Drehbuchautoren bedurfte es für diesen Stoff; man kann davon ausgehen, dass sie zur Strafe noch immer nachsitzen müssen. --Jeff Shannon.
Man nehme „American Pie", „Eine wie keine", „Varsity Blues", „Eiskalte
Engel" und jeden anderen Film der endlos mit Teenies vollgestopft ist
und steckt alle zusammen in einen Mixer.
Was dabei rauskommt ist
wohl der schleimigste Müll der Welt! Es sei denn, man heisst Joel Gallen
und kennt sich in Parodien für eine junge Zielgruppe aus. Joel Gallen,
der Regisseur dieses Films hat schon unendlich viele Meisterwerke und
Kleisterwerke der Filmgeschichte aufs Korn genommen. Allerdings noch nie
im Kino, sondern auf MTV. Und wer sie gesehen hat weiß was ihn auf
dieser DVD zu erwarten hat. Respektlos räumt er mit den
Teenie-Schnulz-Movies der Vergangenheit auf und bastelt liebevoll eine
satirische Story daraus, die man leicht verfolgen kann, wenn man es denn
schafft mal nicht jede Minute zu Lachen, kichern oder auf die Schenkel
zu klopfen.
Genauso unterhaltsam wie der Film ist die Ausstattung
der DVD. Interessant aufgemacht und filmverbunden klickt man sich durch
die zahlreichen Specials. Ca 23 Minuten an Dokumentationen zum Film oder
das „Making of" des Musikvideos von „Marilyn Manson", sind schon
sehenswert, aber wunderbar ist das (bei anderen DVDs meist schlecht
aufgemacht) Film-Quiz. Hier lesen die Schauspieler und der Regisseur
persönlich die Frage und Antworten vor. Und geben natürlich ihren
Kommentar bei schlechten oder richtigen Antworten ab.
Und wenn man
den lustigen Audiokommentaren der Darstellern lauscht, dann hat man
nahezu das gleiche Unterhaltungserlebnis, wie beim Film. Und mit dem
Kommentar des Regisseur und Autor stellt man erstaunt fest, wie viele
Filmreferenzen man noch gar nicht kannte.
Und für alle die den Hals
noch nicht voll und die Augen noch nicht zu nass vom Lachen haben können
sich in die fast 25 Minuten geschnittenen Szenen stürzen, einen
Abstecher ins Jahrbuch oder in die Casting-Ausschnitte der Darsteller
machen.
Wenn interessieren da schon die paar Trailer und der Joel-Gallen-Kurzfilm mit Jenny McCarthy?!
Wer
gerne lacht, wer sich in Teenie-Filmen auskennt, wer Kult in Schrott
erkennt und schon bei American Pie oder Road Trip sich selbst
wiederfand, der wird den Film als „most beautiful thing I've ever seen"
sehen (achtet auf die schwebende Tüte).
Für alle anderen bleibt es wohl Müll.
"Nicht noch ein Teenie-Film" ist das "Solo-Projekt" von den 2 "Scary
Movie"-Machern Phil Beauman und Buddy Johnson. Der Humor ist eine
Mischung aus der altbekannten "American Pie"-komik und aus dem
Slapstickhumor a la "Fantastic Movie".
Der Film parodiert hauptsächlich "Eine wie keine". Es gibt auch
Parodien auf "Karate kid", "10 Dinge die ich an dir hasse", "Eiskalte
Engel", "Pretty in Pink" und noch mehr. Auch "American Pie" wird
parodiert, insbesondere im Charakter des Ox, der sehr viele Parallelen
zu Oz aus dem besagten Film aufweist.
STORY:
Der beliebte Footballspieler Jake wird von seiner Freundin Priscilla
für einen anderen sitzen gelassen. Darauf wettet er mit seinem
Freund/Rivalen Austin, dass er das hässlichste Mädchen der Schule zur
Abschlussballkönigin machen könne: Janey Briggs!
Doch das ganze erweist sich schwerer als gedacht...
Tolle Slapstick-Teenagerkomödie mit Sam Huntington (Fanboys)!
Auf der Rückseite des Covers wird der Film mit "Scream", "Ich weiß
was du letzten Sommer getan hast" und "Scary Movie" verglichen. Ich kann
nur den Verweis auf "Scary Movie" nachvollziehen, da es einen ähnlichen
Humor hat. Es handelt sich weder um einen Horrorfilm noch um eine
Horrorparodie! Die "ab 12"-Freigabe ist genau zutreffend, Eltern
brauchen sich darüber keine Sorgen machen.
Als ich mir den Film damals ausgeliehen hatte, ahnte ich nicht, dass der
Film sehr gut sein würde. Ich konnte mich sehr gut amüsieren, da der
Film sich keineswegs Ernst nimmt und einfach nur bekannte Teenie Filme
wie "Eiskalte Engel", "Eine wie keine", "Ungeküsst", "American Pie",
"Road Trip" etc. auf den Arm nimmt. Ich fand viele dieser Filme einfach
nur öde und eben einige Szenen aus Ihnen total daneben. Diese Szenen
parodiert der Film "Not another Teen Movie" perfekt und man kann hier
einfach seinen Spaß haben, vorausgesetzt, dass man diese Filme auch
kennt. Ich denke, dass viele die diesen Film schlecht bewerten, diese
Filme, die ich oben aufgeführt habe, nie gesehen haben. Ich habe den
Film auch mit einer Bekannten geschaut, die die Filme auch nicht kannte
und die fand Ihn auch nicht so berauschend wie ich ;-).
***Vorsicht Spoiler***: Übrigens wird auch die Pool Szene aus
"Sabrina"- dem Film parodiert, bei der dann auch geklatscht wird, jedoch
total unpassend *g und dann kommt die Sabrina- Darstellerin sogar noch
drin vor
*** Spoiler Ende***
Fazit: Ein Top- Film mit tollen Szenen bekannter Teenie-Filme. Sehr zu empfehlen, da einfach lustig.
SCHAUSPIELER:
