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SHERLOCK HOLMES (AUF DVD) 2009






Arthur Conan Doyles berühmteste Figuren kehren in einer dynamischen Kinoversion auf die Leinwand zurück: In Sherlock Holmes muss der gefeierte Detektiv mit seinem unerschütterlichen Partner Watson einen äußerst kniffligen Fall lösen. Holmes beweist dabei, dass er seine Kampftechniken ebenso tödlich einzusetzen weiß wie seinen legendären Verstand: In einem beispiellosen Duell nimmt er es mit einem neuen Erzfeind auf, um dessen mörderisches Komplott aufzudecken und das gesamte Land vor dem sicheren Untergang zu bewahren.

Das geheimnisvolle Action-Abenteuer Sherlock Holmes inszeniert der renommierte Filmemacher Guy Ritchie für Warner Bros. Pictures und Village Roadshow Pictures. Robert Downey Jr. leiht dem sagenhaften Detektiv seine Gestalt, und Jude Law spielt Holmes’ zuverlässigen Kollegen Watson, der Sherlock Holmes als Arzt und Kriegsveteran tatkräftig unterstützt. Rachel McAdams spielt Irene Adler, die einzige Frau, die den Detektiv je übertroffen hat – seitdem verbindet die beiden eine stürmische Beziehung. Mark Strong ist als ihr undurchsichtiger neuen Widersacher Blackwood zu sehen, und Kelly Reilly übernimmt die Rolle von Watsons Freundin Mary.




Mit Finesse gelingt es Sherlock Holmes und Dr. Watson, Lord Blackwood zur Strecke zu bringen, bevor er in einer schwarzen Messe eine Jungfrau opfern kann. Vor seiner Hinrichtung kündigt Blackwood an, er werde von den Toten auferstehen. Tatsächlich geschehen bald merkwürdige Dinge, sodass Holmes sich nicht länger um die Aussicht auf Trennung von Watson aufgrund dessen bevorstehender Heirat sorgen kann. Als mit Irene Adler auch noch die raffinierte Betrügerin auftaucht, die ihm einst das Herz brach, ist der ganze Detektiv gefordert.




Der berühmte Detektiv Sherlock Holmes verhindert 1891 in London, dass Lord Blackwood eine junge Frau ermordet. Er stoppt den Mann, der für okkulte Rituale schon fünf Mädchen ermordet hat, bevor Inspektor Lestrade von Scotland Yard überhaupt am Tatort eintrifft. Blackwood wird zum Tode verurteilt. Vor der Vollstreckung bittet er Holmes zu sich ins Gefängnis, wo seine Wärter und Mithäftlinge scheinbar seinen übernatürlichen Kräften erliegen. Er warnt Holmes, dass er auch nach seinem bevorstehenden Tod weiter morden werde. Nach der Exekution am Galgen erklärt Dr. Watson, der angesichts seiner geplanten Hochzeit mit Mary Morstan seinen Auszug aus der Baker Street vorbereitet, Blackwood für tot. Währenddessen erhält Holmes, der sein beschäftigungsloses Gehirn mit Drogen aufheitert, nach einem Boxkampf Besuch von seiner ehemaligen Gegnerin Irene Adler, der er bereits in einem früheren Fall unterlegen war und die ihn jetzt mit der Suche nach dem rothaarigen kleinwüchsigen Reordan beauftragt.

Holmes wird wenig später von Scotland Yard zu Blackwoods Grab bestellt, wo ein Zeuge von der Auferstehung Lord Blackwoods berichtet. Lestrade lässt daraufhin den Sarg Blackwoods öffnen und findet den Rothaarigen. Die Uhr, die der Rothaarige bei sich trägt, führt Holmes und Dr. Watson über einen Pfandleiher zu einem Haus, in dem das Opfer chemische Experimente durchgeführt hat. Die beiden Ermittler geraten dabei in eine Schlägerei, die damit endet, dass sie ein Schiff aus einer Werft in der Themse versenken.

Sie werden verhaftet, aber Miss Morstan hinterlegt nur für Watson die Kaution Holmes’ Kaution wird vom Tempel der vier Orden bezahlt und er wird anschließend in das Hauptquartier des Ordens gebracht, wo er von Sir Thomas, Innenminister Lord Coward und Botschafter Standish empfangen wird. Mit seinen üblichen Methoden der Deduktion erkennt Holmes, der trotz verbundener Augen feststellen konnte, wohin er gebracht wurde, dass Sir Thomas Blackwoods Vater ist, der anschließend zugibt, seinen Sohn während eines rituellen Aktes gezeugt zu haben. Am gleichen Abend wird Sir Thomas von Blackwood ohne erkennbare Spuren in seiner Badewanne umgebracht. Bei einer anschließend einberaumten Versammlung, bei der das neue Oberhaupt des Ordens ernannt werden soll, stirbt auch Botschafter Standish beim Versuch, Blackwood zu stoppen. Es stellt sich heraus, dass Coward seinen Einfluss bei der Polizei nutzen will, um gemeinsam mit Blackwood die USA zu erobern.

Holmes und Watson erkennen an einem beim Angriff im Haus des Rothaarigen zufällig getöteten Schläger Spuren, die sie in ein Schlachthaus führen. Blackwood versucht dort, Irene Adler mit einer Knochensäge zu töten. Holmes rettet sie und Watson löst bei der Verfolgung von Blackwood eine Sprengfalle aus. Watson wird dabei ernsthaft verletzt und gegen Holmes ein Haftbefehl ausgestellt. Seine guten Kontakte zur Polizei verhelfen ihm jedoch zur Flucht. Er erinnert sich an Blackwoods Worte im Gefängnis und ahmt ein okkultes Ritual nach, um dessen Motive zu verstehen. Dabei erkennt er ein Muster in den Morden, bei dem der Fluch der Sphinx und die drei Figuren Mensch, Ochse und Adler eine Rolle spielen. Das vierte Symbol, der Löwe, verweist auf dasbritischeParlament.

Nach einer vorgetäuschten Verhaftung durch Inspektor Lestrade wird Holmes zu Lord Coward gebracht, der ihn töten will, aber an der Raffinesse seines Konkurrenten scheitert und Blackwoods Plan verrät. Mit Hilfe einer komplexen Maschine, die der Rothaarige entwickelt hat und die mit Radiowellen aktiviert wird, soll Cyanid in den Parlamentssaal strömen und alle Politiker töten, die nicht dem Orden angehören. Holmes rettet sich vor dem schießenden Coward mit einem Sprung in die Themse, wo ihn Watson und Adler bereits in einem Boot erwarten. Gemeinsam gelangen sie über die Kanalisation in den Keller des Parlaments und Irene entschärft die Maschine.

Adler flüchtet mit den Cyanid-Zylindern und flieht auf die im Bau befindliche Tower Bridge. Holmes folgt ihr und stellt sie hoch oben über der Themse zur Rede. Als Blackwood hinzukommt, stürzt er Adler hinab und beginnt mit Holmes zu kämpfen. Der Detektiv erklärt, wie Blackwoods Verbrechen funktionierten: eine poröse Platte bei seinem Grab, eine leicht entzündliche Flüssigkeit bei Standish, eine mit dem Kupfer der Wanne reagierende Chemikalie bei Thomas. Schließlich fällt Blackwood von der Brücke und wird von einer Kette stranguliert. Die bewusstlose Irene Adler offenbart Holmes nach ihrem Erwachen, die Identität ihres Auftraggebers Professor Moriarty. Der Detektiv erkennt, wie sein (späterer) Erzfeind die Aufregung nutzte, um die Fernsteuerung der Maschine zu stehlen.

Watson kommt mit seiner Verlobten in die Baker Street, um seinen Auszug aus der Wohnung zu vollenden, wo Holmes abschließend im Selbstversuch demonstriert, wie Blackwood die Hinrichtung durch einen Trick überlebte.



SCHAUSPIELER:



Komentare:

001.Viel Action, ab und zu ein passender Witz, eine gelungene Atmosphäre und das perfekte Maß an Rätseln und Mysterien machen Sherlock Holmes zu einem wirklich sehenswerten Film.
Holmes und Watson knacken auch den schwersten Fall und das ziehmlich gut.
Ich persönlich war wirklich auf die Auflösung der einzelnen Mysterien (wie z.B. der Tod des Bösewichts oder der Selbstentzündung) gespannt. Zum Glück werden diese erst zuletzt
aufgelöst was zusätzlich Interesse weckt und gut durchdacht ist.

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002. gibt es bei diesem Film. Mir hat er sehr gut gefallen, es war eine Mischung aus "Film aus der alten Zeit" und ein bisschen "James Bond". Übrigens, schreckhaft darf man nicht sein. Anschauen mit Heimkino min. 5.1 ist sehr empfehlenswert. Da gehts ab !!!

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003. Sherlock Holmes als "Actionheld"? Kann das funktionieren? Diese Frage stellten sich wohl viele Leute, als man von der Beschreibung des Filmes hoerte. Doch der perfekte Spuersinn und die grandiose Kombinationsgabe von Holmes kommt in diesem Film auf keinen Fall zu kurz. Vielmehr sind sie der Schluessel dazu, dass Holmes einen hervorragenden Kaempfer stellt, denn dadurch, dass er jeden seiner Schlaege und jede seiner Attacke bereits im Voraus exakt plant, kann er auch koerperlich staerkere Gegner bezwingen. Dass Holmes im Film mehr wie eine Kampfmaschine, als wie ein Meisterdetektiv wirkt, kann man also definitiv nicht sagen.

Regisseur Guy Ritchie ist in den letzten Jahren wohl deutlich weniger mit guten Filmen, sondern mehr als (mittlerweile) Ex-Mann von Madonna aufgefallen. Demzufolge waren die Meinungen darüber, dass Ritchie sich an eine Verfilmung der legendaeren Buchfigur von Sir Arthur Conan Doyle wagt, ziemlich zwiegespalten. Doch die negativen Befuerchtungen bestaetigen sich hier eigentlich nicht, denn der Film weiß absolut zu unterhalten. Hauptgrund hierfuer sind die beiden ueberragenden Protagonisten - Robert Downey Jr als Sherlock Holmes und Jude Law als sein kongenialer Partner Dr. Watson tragen quasi den kompletten Film und harmonieren hervorragend miteinander. Downey Jr weiß mir mit seiner Rolle noch besser zu gefallen und der Golden Globe ist meiner Meinung nach absolut berechtigt.

Auch das Drehbuch weiß zu gefallen. Die Handlung fand ich sehr interessant, auch wenn sie vielleicht manchem etwas wirr erscheint, aber insbesondere im zweiten Drittel wird der Film immer spannender und fesselnder.
Rachel McAdams als weibliche Hauptrolle spielt zwar durchaus gut, allerdings kann sie auf keinen Fall so ueberzeugen wie noch vor wenigen Monaten in "State of Play". Ein wenig enttaeuscht war ich von der Rolle des Boesewichts Lord Blackwood, gespielt von Mark Strong. Der Charakter hat meines Erachtens deutlich mehr Potential gehabt, als dann letztendlich umgesetzt wurde.
Ganz ganz großes Kino ist allerdings die Filmmusik. Diese ist wirklich absolut fesselnd und eigentlich in jeder einzelnen Szene gut platziert. Zimmer hat sich hierfuer seine Oscar-Nominierung auf jeden Fall verdient. Ebenfalls spitze ist die Optik - die Stadt London ist hervorragend in Bild und Szene gesetzt.

Abschließend laesst sich sagen, dass der Film zwar kein Meisterwerk ist, ueber den man hinterher noch lange nachdenkt, aber dennoch ist es ziemlich gutes Popcornkino, welches man problemlos weiterempfehlen kann. Zudem bietet das Ende noch genuegend Spielraum fuer eine Fortsetzung, die ja vermutlich sowieso angedacht war. Mich wuerde es auf jeden Fall freuen und abermals ins Kino locken.

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004. Freunde des klassischen Sherlock Holmes seien gewarnt: DIESER Sherlock ist most tough then alle seine Vorgänger! Als Profi in diversen Kampftechniken (welche eigentlich genau?) und analytischer als der Bordcomputer der Enterprise kämpft er fast in Superhelden-Manier gegen charismatische Superschurken, deren Ziel die Weltherrschaft ist. Dafür sind sie gern bereit, das gesamte britische Oberhaus in einer spektakulären Aktion zu meucheln. Cool!
Holmes wälzt sich dabei im Dreck (Watson übrigens auch...), wird eingebuchtet (und erzählt den anderen Knackies Witze), steigt in den Faustkampf-Ring gegen einen Neandertaler (den er fachmännisch zerlegt), erobert seine Liebste und auch wieder nicht (ja, ja, verwirrend, nicht wahr?), lässt ein Schiff vom Stapel laufen (und versenkt es sofort - es war noch nicht fertig!) und hat erste zarte Berührung mit Professor Moriarty (der ihm eine Wumme an den Kopf hält).
Wirklich ein kurzweiliger Streifen und nett anzusehen!

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005. Leider war ich von diesem Film sehr enttäuscht. Er besteht zum Großteil nur aus Gerede, was nicht schlimm wäre, wenn es denn dem Spannungsaufbau etwas helfen würde. Leider sind die Dialoge flach und langweilig. Eine Atmosphäre wie in From Hell oder Sleepy Hollow (die in etwa zur selben Zeit spielen) kommt nicht auf und naja die Action... ist ganz OK. Daher gibts auch 2 Sterne. Bevor man also ne Call in Show auf 9live schaut, kann man sich diesen Film mal anschauen ;-)

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006. ..und gelungene, freie Interpretation von bekannten Sherlock Holmes - Romanen. Ja, ich gebe einigen Kritikern Recht das dieser Film eine etwas dünne Story hat, aber haben das nicht alle fiktiven Geschichten ? Wenn man Realität will schau ich Nachrichten. Wer das, wie ich oft genug, nicht mehr sehen will und kann ist hier gut bedient.
Man darf auch den Regisseur nicht außer Acht lassen : Wer erwartet bei einem Action-Komödien-Spezialisten eine tiefschürfende und eng an der Vorlage orientierte Verfilmung ? Ich hab's nicht getan und bin mit diesem cineastischen "Snack" gut bedient, wobei ich auf Dauer und zur wiederholten Anschau auch die Klassiker bevorzuge, mit Basil Rathbone und Co, in schön gruseligem schwarz-weiss. Das wäre dann ( und bleibt es auch ) die Gourmet - Nummer.
Anbei bemängele ich auch den massiven Ausstoss an sog. Blockbustern, Made in Hollywood, die nur auf CGIs und bekannte Darsteller setzen. Kommt meist ( wie in Transformers 2 und so weiter ) nix bei rum. Aber vielleicht auch vermessen mal wieder echte Brenner wie "Amadeus" von Forman zu erwarten. Wohl ausgestorben, diese Qualität...

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007. ich habe mich auf den Film gefreut - tolle Schauspieler, die ihre Sache gut gemacht haben. Allerdings ist der Regisseur mit seinem Tempo bei den Actionszenen/Schnitten über das Ziel hinaus geschossen - passt einfach nicht zum grüblerischen Holmes, der durch reine Gehirnarbeit Fälle löst. weniger wäre mehr gewesen. Auch all die animierten Hintergrundbilder empfand ich einfach nur als störend weil sie so direkt unecht ins Auge stachen. Was blieb war nette Unterhaltung, die ich sofort wieder vergessen habe. Schade eigentlich, denn Holmes ist eine geniale Gestalt!

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008. Ich habe alle Sherlock Holmes-Geschichten gelesen und mir ist die Vorlage somit bekannt. Andere Verfilmungen habe ich auch schon gesehen (wer nicht ?) und ich bin an Historienfilmen interessiert.

Zusammenfassend zu diesem Film ist meine persönl. Meinung: Mir hat der Film nicht gefallen, ich war sogar enttäuscht. Das Merkmal an Sherlock Holmes ist, dass er schwierige Fälle hat, die er mit Intellekt löst. Nicht mit Gewalt, nicht mit übertriebener Action. Eine flottere Verfilmung wäre schon möglich gewesen und das habe ich mir auch erwartet. Sherlock Holmes nicht prüde viktorianisch sondern ein bißchen mehr menschlich und aktiv - männlich und nicht wie sonst passiv-Gentlemanmäßig. Aber so eine sinnlose zusammenhanglose Geschichte - na ja. Ich war enttäuscht. 

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009. Veröffentlich schöne interessante Geschichten der Wissenschaft.
Kann man sich mehr als nur einmal ansehen.
Jederzeit kaufbar. Das Geld in diesen Film zu investieren lohnt sich.

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010. will mich jetzt, als großer Holmes Fan, nicht in die Phalanx der Nörgler einreihen, die die Literatur verwurstet sehen. Es ist einfach ein mittelmäßiger Film. Ähnlich wie "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen", wobei der ja unterirdisch war. Aber die Stimmung ist ähnlich. Zuviel CGI und erkennbare Effekte und eine Handlung, die sich nicht zwischen Action, Romanze und Komödie entscheiden kann. Und leider auch langweilig. Robert Downey jr. macht allerdings viel Spaß und lebt die Rolle sehr überzeugend und ironisch. Aber das ist zu wenig. Und der Fall ist auch nicht so spektakulär...

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011. Die Modernisierung des Klassikers ist mehr als Gelungen.
Eine beeindruckende Umsetzung wie man am "Denkprozess" von Sherlock Holmes teilnimmt.
Eine Gangsterkomödien die außer der üblichen kurzweilige Action mit einigen recht guten Dialogen aufwartet.
...seht in euch einfach an.
Spannent ist noch ob der Verweiß auf eine Vortstzung wirklich in die Tat umgesetzt wird.

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012. Mehrere okkulte Verbrechen in London gegen Ende des 19. Jahrhunderts fordern den Meisterdetektiv Sherlock Holmes heraus. Es gelingt Holmes den dafür verantwortlichen Lord Blackwood zu überführen.

Nach der Hinrichtung von Blackwood wird dieser quicklebendig auf dem Friedhof gesehen und führt fortan sein sträfliches Handeln fort. Holmes und Dr. Watson bleiben ihm weiter auf den Fersen; allerdings scheint dieser den beiden immer einen Schritt voraus zu sein. Blackwood schafft es einen konspirativen Orden zu unterwandern und sich an dessen Spitze zu befördern. Da auch der Innenminister diesem Orden angehört, erleichtert dies nicht gerade Holmes Detektivarbeit.


Die Geschichte wird spannend und actionreich erzählt. Überraschende Wendungen und pfiffige Lösungen treiben die Story voran. Die Beziehung zwischen Dr. Watson und Holmes wurde rundum erneuert und zeigt ein ungewohntes humorvolles Gespann. Pittoreske Szenarien, wie die im Bau befindliche Tower Bridge, erschaffen eine phantastische, sehenswerte Bilderwelt und sorgen für Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten ausgezeichnete Arbeit. 

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013. Wenn man die Bücher von Sir Arthur Conan Doyle gelesen hat, wird man hier sehr rasch ernüchtert sein. Sherlock Holmes ist hier ein ungepflegter, verhaltensauffälliger Raufbold, dessen einzige Ähnlichkeit mit dem Vorbild nur der Name, der Name seines Partners und zugegeben die Kombinationsgabe ist. Ansonsten ist er hier zu einem schrägen Comic-Actionhelden mutiert, der sich durch die unausgegorene Geschichte prügelt.

Wäre der Film wenigstens spannend, würde ich ja nichts sagen. Ist er aber nicht.

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014. Der Film ist echt gut ,auch wenn er sehr lang von der Spiel dauer ist ,muss ich sagen wahr es nie langweilig .und auf Blu-Ray hat er mir sehr gut gefallen .

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015. STORY (4/5):
Manch einer - zumindest jene, die noch nicht in den Genuss dieses Films gekommen sind - mag denken, was für eine alter Schwarztee da aufgegossen wird, jemanden wie den schon so oft gesehenen und angestaubten Sherlock Holmes erneut auf die große Leinwand zu bringen?

Zugegeben, mir ging es nicht anders. Doch mit Guy Ritchie wurde aus dem enormen Pool an Regisseuren exakt der Richtige verpflichtet. Der Virtuose schafft es, dem britischen Detektiv ein völlig neues Gesicht zu geben und aktuelle Frische zu verleihen. Alles basiert mehr denn je auf Doyle's Büchern und gerät dadurch sehr realistisch, was dem Hauptcharakter sehr gut tut.


In die Hauptrolle hat es zwar kein Brite geschafft, doch bei einer Hollywood-Produktion sei dies gestattet. Zudem spielt Robert Downey jr. seine Rolle überragend und entsprechend Ritchie's Vorstellungen. Die Besetzung Watson's hingegen ist zwar gut gedacht, man wird jedoch leider das Gefühl nicht los, dass Jude Law lustlos spielt und weit mehr hätte geben können.


Alles gegeben wurde dagegen beim CGI, das - außer der Reederei-Szene - alle Settings, Explosionen & Co. sehr realistisch wirken lässt.


BILD (3/5):

- satte Farben
- Filmkorn ist so gut wie nicht vorhanden
- das Bild ist insgesamt leider weit weg von vergleichbaren Referenztiteln, das hätte bei einer Produktion wie dieser deutlich schärfer sein müssen

TON (4/5):

- guter Klang, der teilweise unklar gerät
- gute Abmischung der Dialoge
- druckvoller Bass, dem allerdings das letzte Quäntchen Bombast fehlt
- insgesamt solider Ton, der kaum Wünsche offen lässt

EXTRAS (4/5):

Das Zusatzmaterial reißt keine Bäume aus, das Making Of jedoch ist gelungen und der Maximum Movie Mode lässt jedes Filmherz höher schlagen - sofern man die entsprechende Zeit dafür aufbringen kann. Er vermittelt nicht nur die Hintergründe dieses Filmes, sondern gewährt auch viele Einblicke in das Filmschaffen an sich.

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016. Habe selten einen so dämlichen Film gesehen!!
Mehr möchte ich nicht dazu schreiben.Aber es soll sich jeder selbst einen
Eindruck verschaffen.

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017. Hallo,


ich schliesse mich den 1-Punkte-Rezensenten an, leider muss man mindestens einen Stern vergeben.


Als intimer Kenner von fast allem, was zu dieser Romanfigur je veröffentlicht wurde, kann ich auch nur den Kopf schütteln.

Rezept:
Man nehme einen mässig spannenden Aktionstreifen mit mittelmässigen Schauspielern und Spezialeffekten, die nicht auf dem Stand der Zeit sind.
Um diesen üblen Brei gut zu vermarkten, klebe man den Namen SH drauf und lasse die Geschichte virtuell in London spielen.
Geschmack:
Die Charaktere sind schlecht getroffen, Anspielungen auf originale Geschichten sind falsch zitiert. Es werden Vorkommnisse, die sich zeitlich über das ganze Schaffenswerk von C. Doyle erstrecken in einer Handlung vermischt. Wenn das dann in sich noch logisch ablaufen würde, könnte man zumindest die Phantasie des Autors akzeptieren, es gibt aber jede Menge Widersprüche.
Fazit:
Leichenfledderei in Reinform.
Dieses Filmchen taugt als mässige Abendunterhaltung für Leute, die noch nie mit dem Original in Berührung gekommen sind und es auch nie werden, zu sonst nichts! 

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018. Gut, dass Guy Ritchie wieder Filme macht. Holmes und Watson waren selten so gestört und amüsant. Hier werden Verbrechen nicht in einer heilen Welt begangen. Sie ist schmutzig, schlammig, dunkel und dennoch schillernd mit ihren zwar kaputten aber liebenswert und brillianten Darstellern. Ein Spaß für Jung und Alt.

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019. Ein wirklich überflüssiger Film, nur für die (Damen) interessant, die sich sowieso alles anschauen, in denen diese Schauspieler (die ja sonst fast für Qualität stehen!) mitspielen.

Es gibt eine alte Definition für gute, mittelmäßige und schlechte Filme (nach einem Zitat von Fellini?):


ein guter Film ist ... logisch aufgebaut und nicht vorhersehbar.

ein mittelmäßiger Film ist ... logisch aufgebaut und vorhersehbar.
ein schlechter Film ist ... völlig unlogisch aufgebaut und trotzdem komplett vorhersehbar.

Und dieser Film ist schlecht. Ganz schlimm sind die vielen Prügeleien, die bei Bud Spencer & Terence Hill wenigstens noch ironisch und lustig waren aber hier nur von der völlig schwachsinnigen Geschichte ablenken sollen.


Es gibt viele Genres, in denen ich Schwächen in der Geschichte und mangelnde Logik verzeihen kann. Aber Kriminalgeschichten gehören nicht dazu.

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020. .....und zwar in einer Art und Weise, die nur als gelungen erachtet werden kann.

Genial: Robert Downey Jr. als Holmes. Exzentrisch, sarkastisch, modern, gleichsam hart und einmalig wird dem ansonsten eher biederen Sherlock Holmes eine ganz andere Seite angezüchtet (die selbstredend besser in die Massenkompabilität des Filmpublikums einrastet). Downey Jr. verkörpert den sich prügelnden, schmachtenden und zweifelnden Meisterdetektiven perfekt und drückt ihm einen ganz eigenen Stempel auf.

Perfekt ergänzt der etwas blasierte und vernünftige Jude Law als Dr. Watson die chaotischen Kräfte von Holmes. Er passt auf ihn auf, man ärgert sich, man kümmert sich.....eine Symbiose zweier Protagonisten, die nicht "ohne einander können" und es ausschließlich als Duo vermögen, ihr Action-Abenteuer zu bestehen.

Die Story überzeugt auf ganzer Linie. In Rückblenden werden einzelne Sequenzen noch einmal erklärt und geben dem Zuschauer so die Muse, zwischen all der unterhaltenden Action sich der Portion 'Krimi' zu widmen, die den Film erst so facettenreich macht.

Die kreierte Atmosphäre ist brillant, die gelieferten Bilder gut.

Fazit: Guy Ritchie ist mit seiner ganz persönlichen Variante von Sherlock Holmes der große Wurf gelungen. Man wird sehr gut unterhalten und ist erstaunt ob des Mutes, Conan Doyles Protagonisten so verzerrt, gleichsam filmreif darzustellen.

Das Publikum dankt, obgleich Anhänger des feinen Rätsels sicherlich irritiert sein könnten.

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021. Zugegeben, die literarische Vorlage ist mir unbekannt, aber ich kenne die verstaubten Filme aus früheren Zeiten. und mit denen hat dieser Sherlock nichts, aber auch gar nichts gemein. Robert Downey Jr. und Jude Law prügeln und kombinieren sich in Guy Ritchies Film durch ein spätviktorianisches England voller (scheinbarer) Magie und zwielichtiger Gestalten und großer Explosionen. Dabei funktioniert der Film wahrscheinlich nur deshalb so gut, weil die beiden Hauptdarsteller so perfekt miteinander harmonieren. Jude Law und Downey Jr. lassen hier den klassischen Buddy-Movie zu voller Größe aufblühen. Die beiden ärgern sich, sticheln und mäkeln aneinander herum, dass es eine wahre Freude ist.
Ein wirklich gut gemachter Gute-Laune-Film mit toller Musik von Hans Zimmer.

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022. Trotzdem ich beim Kauf skeptisch war, bin ich im Endeffekt total begeistert. Relaitätsnahe Nachstellungen sind nicht zu erwarten, aber für einen gemütlichen Abend und zur leichten Unterhaltung ist der Film wirklich zu empfehlen.

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022. Ich war ja gespannt, nach den vielen guten Kritiken. Aber das ist KEIN Sherlock Holmes Film, auch wenn er so heißt. Das was da passiert würde ich von Daniel Craig oder Jackie Chan erwarten, wenn sie die Titelrolle spielen würden.
Sir Arthur Conan Doyle dreht sich sicher im Grabe rum.
Aus seinem Denker wurde ein Actionheld. Wieder einmal zeigt sich, Neuverfilmungen der letzten Jahre kommen and die guten alten Filme nicht heran.
Wer Basil Rathbone als Sherlock Holmes mag, ist hier definitiv im falschen Film.


Kenne den Film schon aus dem Kino - wollte ihn aber für später auch noch zuhause haben :)

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023. Mal ne andere Sherlock Holmes Variante. Bin ja nich so der Fan von älteren Holmes Filmen gewesen, aber dieser ist genial. Hat mir sehr gut gefallen. Klasse wie er kombiniert usw. Die Faustkämpfe bzw. Schlägereien genial in Szene gesetzt mit den Prognosen bzw. Voraussagen wie er wann was wie machen muss.
Klasse Film geniale Effekte super Handlung, Kurz gesagt sollte man auf alle Fälle mal gesehen haben!

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024. Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen. Es ist ein Holmes-Film der ganz anderen Art. Anstatt einem wie sonst so dargestellten Gentleman, lernt man einen herunter gekommenen Holmes kennen. Perfekt von Robert Downey Jr. gespielt. Auch die Schwächen von Dr. Watson sind schön von Jude Law dargestellt.
Die Story ist am Ende abgeschlossen aber der Film läßt noch einiges Potenzial für weitere Holmes und Watson Nachfolger! 

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025. So hat man die Geschichten von Holmes und Watson noch nie gesehen. Speziell die Rückblenden als Erklärung für bestimmte Vorgänge in Zeitlupe nachgestellt, weil sie einem so garnicht aufgefallen wären. Natürlich spielt der actionreiche und auf Tempo getrimmte Film dem Zeitgeist in die Hände. Die Darsteller passen sehr gut in ihre Rollen und füllen sie auch aus. Bei einigen Szenen kommt auch die Gegensätzlichkeit und Zerissenheit der Figuren zum Tragen. Alles in allem gefällt mir dieser Film sehr gut, einige Passagen muss ich beim nochmaligen Anschauen etwas genauer unter die Lupe nehmen.

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026. Ich habe noch nie einen der Sherlock Holmes Romane gelesen. Dieser Film hat mich dazu motiviert, dass ich demnächst mir einen Sherlock Holmes Roman besorgen werde.
Mir gefällt an dem Film alles: Die Story, die Darstellung des Charakters "Sherlock Holmes" durch "Robert Downey Jr." - hätte mir auch niemand anderes für diese Rolle vorstellen können, die Effekte einfach alles. 

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027. Ich hatte nicht mehr daran geglaubt, dass Regisseur Guy Ritchie wieder die Kurve kriegen würde. Nach seinen beiden Genre-Perlen "Bube, Dame, König, grAs" und "Snatch" ging es mit dem talentierten Regisseur, der wieder richtig gutes britisches Filmwerk vorzeigen konnte, karrieremäßig etwas bergab. Seine Ex-Frau Madonna hat ihm mit dem Totalausfall "Swept Away" - mit sich selbst in der Hauptrolle - keinen Gefallen getan, und die darauffolgenden Filme "Revolver" und "Rock N Rolla" waren zwar nicht so unterirdisch wie das Projekt der Pop-Königin, aber auch nicht mehr als Zitatenansammlungen und Ideenrecycling aus seinen erstgenannten Werken.
Endlich geschieden (sorry, ein bischen Zynismus wird noch erlaubt sein), wurde er nun mit der Inszenierung eines neuen Leinwand-Abenteuers rund um den wohl bekanntesten Detektiv der Film- und Literaturgeschichte betraut. Und ich muss schon sagen: Sir Ritchies wiedergewonnene Freiheit im Privatleben hat sich scheinbar positiv auf seinen Job ausgewirkt. Sein "Sherlock Holmes" ist ein toll fotografiertes und sehr unterhaltsames Action-Abenteuer mit einem überragenden Robert Downey jr. in der Titelrolle, mit minimalen Defiziten in der B-Note.

Es fällt sofort auf, dass Ritchie seinem eigenen Stil treu geblieben ist, und das ist auch gut so. In betont kühlen, fast erdfarbenen Aufnahmen wird das Britische Königreich des 19. Jahrhunderts überaus authentisch wiedergegeben. Historische Details wie die sich mitten im Bau befindliche Tower-Bridge oder typische Erfindungen der Industriellen Revolution fügen sich gut in die Handlung ein, ebenso die zeitgenössische Kleidung und das schmudellige Ambiente jener Straßen, in denen Kleinkriminelle, leichte Mädchen und andere Gestalten umhergehen. Durch Einsatz erstklassiger Spezialeffekte wirkt London wie ein filmisch festgehaltenes "Gemälde". Stimmungsvoll, altmodisch und postmodern zugleich, mit typisch britischem Flair.


Der große Trumpf des Films ist ganz klar die Hauptfigur Holmes, zusammen mit seinem Partner Dr. Watson. Die Beziehung zwischen den Beiden erinnert oft an die eines lang verheirateten und ewig wegen Kleinigkeiten zerstrittenen Ehepaares. Überaus witzig sind die unzähligen (pointen-reichen) Rede-Duelle zwischen dem ruhelosen und höchst risikobereiten Holmes, der wegen seiner oft indiskreten Ausdrucksform genug physisches Paroli abbekommt, und dem eher gentleman-haften Watson, der seinem Kollegen und Freund stets treu und hilfsbereit zur Seite steht, aber auch um sein eigenes Glück in Form einer jungen Frau aus gutem Hause bemüht ist.

Downey jr. hat nach "Iron Man" seine zweite Paraderolle gefunden, sein Spiel allein ist ein Reinschauen in den Film wert. Jude Law alias Dr. Watson kann da nicht nur sehr gut mithalten, er ergänzt das für die Justiz kämpfende Duo perfekt.
Auch die restlichen Figuren rund um das Schnüffler-Duo wie z.B. Irene Adler, eine von Holmes Gegnerinnen und heimlicher Schwarm oder Inspektor Lestrade sind dank passender Besetzung gut getroffen.
Einen negativen Ausrutscher gibt es aber doch: Mark Strong als Holmes' Feind Lord Blackwood. Wie es sich für einen boshaft-intelligenten Schurken gebürt, kommt dieser zwar recht unheimlich und finster rüber. Mehr als grimmig dreinschauen und bedrohliche Worte zu schwingen vermag dieser Mann aber nicht. Selbst dass sich dieser Herr des Okkultem bedient, schafft nicht eine Sekunde leichte Angst oder gar Schrecken. Sehr schade. Mir wäre ein Gegner, der in Sachen Charisma und Erscheinung einen treffenden Gegenpol zu Holmes vorgezeigt hätte, lieber gewesen..

Neben der Inszenierung und den Schauspielern ist auch die Musik von Hans Zimmer eine besondere Erwähnung wert:

Dass unser Export-Komponist zu den meisten Blockbustern entsprechend hochwertige Scores fabriziert, ist ja schon länger bekannt. In diesem Falle allerdings darf man eine ganz andere Seite von Herrn Zimmer hören. Sein Soundtrack ist kraftvoll, nach ner Zeit recht eingängig und besitzt viel Tempo / Druck. Interessant ist aber, dass er mit ungewöhnlichen Klängen experimentiert bzw. Diese mit seinem üblichen Musikstil kombiniert. Hohe, schrille Töne aus Elektro-Violinen, Zither und ein (absichtlich ?!) verstimmtes Klavier erinnern durchaus an alte Melodienstücke aus der guten alten, viktorianischen Zeit. Die Oscar-Nominierung ist jedenfalls verdient.

Vorm Fazit noch ein paar Worte zur Interpretation der Figur Holmes.

In vielen Rezensionen liest man, dass der Detektiv verfälscht wiedergeben wird, nicht mehr so wie aus den alten Klassikern der Schwarz/Weiss-Ära und danach.
Um dieses Missverständnis aufzuklären:
Ritchies "Holmes" orientiert sich sehr wohl an die direkt von Arthur Conan Doyle geschaffenen Buchvorlage. Holmes ist ein Mann, der nicht nur den Verstand, sondern auch seinen Körper gerne und so oft wie möglich herausfordert und daher auch keinen direkten Kampf scheut. Ebenso wenig wird seine Drogensucht außen vor gelassen noch seine Eigenheit im Bezug auf seine Geige (die ihm den einen oder anderen Geistesblitz liefert).
Die von vielen Fans vermisste, "figur-typische" Kluft- sprich Deerstalker-Hut und Inverness-Mantel - entspricht gar nicht der Vorlage Doyles, sondern war eine Idee von Basil Rathbone, der selbst die Figur des Meisterdetektiven in den 40er Jahren spielte. Ergo ist dieser Holmes dem Buch-Original näher als alles andere, was den Weg in die Lichtspielhäuser oder auf die Mattscheibe finden konnte.

Fazit:

Guy Ritchie hat sich mit diesen Film wieder zurück gemeldet und zur alten Form wiedergefunden. Zudem beweist er mit "Sherlock Holmes" erstmals, dass er auch in der Lage ist, einen Big-Budget-Film ohne Mühe zu stemmen. Mit reichlich Action und trockenen, britischen Humor liefert er tolles Unterhaltungs-Kino und verschafft der über Hundert Jahre alten Spürnase ein sehenswertes Revival. Der Bösewicht ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, und auch die Möglichkeit des Zuschauers, selbst die logischen Schlüsse der Filmhandlung auf detektivische Weise zu entdecken, ist aufgrund des irrwitzigen Tempos nie wirklich vorhanden. Als Spaßbremse erweisen sich diese kleinen Fehler aber nicht.

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028. der film ist sehr gut gemacht und die darsteller bringen richtig leben in die figuren die sie verkörpern. anfangs dachte ich ja das dies wieder so ein künstlicher hype ist aber nein leute den könnt ihr euch kaufen!

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029. Sehr viel Action, ein wenig kommt auch das Feeling von Scherlock Holmes auf. Nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut. Gut gemacht, mehr nicht...

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030. Was gibt es zu sagen über diese neue Verfilmung von Guy Ritchie?
Zunächst einmal ist die Neuauflage recht kurzweilig geraten, getragen von Robert Downey Jr. und Jude Law als gut aufgelegtes Ermittlerduo Holmes und Watson, die sich im Rahmen der geplanten Hochzeit Watsons und dem damit verbunden Auszug aus den gemeinsamen Räumlichkeiten in der Baker Street immer wieder mal zoffen. Als dann auch noch Holmes' persönliches Waterloo Irene Adler (dargestellt von Rachel McAdams) auftaucht und ihn beauftragt einen Zwerg - Verzeihung - Liliputaner ausfindig zu machen, fehlt zum Chaos nur noch, dass der wegen vierfachen Mordes gehängte Lord Blackwood (Mark Strong) scheinbar von den Toten auferstanden ist und in dessen Sarg die gesuchte Person liegt. Also sind wieder mal der Meisterdetektiv samt Partner gefragt, hatte der von ihnen überführte Blackwood doch zuvor eben diese Auferstehung angekündigt, zumal Dr Watsons Berufsehre auf dem Spiel steht, da dieser nach der Hinrichtung den Tod von Lord Blackwood feststellte.

Ritchie fängt das viktorianische London in wunderbaren Bildern ein, der herrliche Score von Hans Zimmer treibt an, die Darstellerregie tut ihr Übriges, einzig das Drehbuch um schwarze Magie, das zwar ganz gut ins Setting passen mag, ist für einen Holmes ein wenig zu simpel geraten, so dass man zuweilen noch vor dem Meister dem Bösen auf die Schliche kommt, was der Film durch seine restlichen Stärken aber ganz gut zu kaschieren weiß.


Zur Ausstattung der Steelbook Bluray.

Der Schuber mit FSK-Logo ist äußerst löbliche, so dass das schöne Cover, vorne wie hinten, nicht weiter verschandelt wird.
Die Extras sind ganz nett, aber nichts, was einen jetzt vom Hocker haut.

Halber Stern Abzug für die etwas schwächelnde Kniffelei bei dem ganzen Ermittlen und ein halber für die optimierbaren Extras.


Macht summa summarum 4 Sterne für einen ziemlich unterhaltsamen Sherlock, der auf jeden Fall Lust auf eine Fortsetzung macht.

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031. Der Film ist wirklich erste Sahne.

Spannung, Action und Top Qualität.


Man kann dazu nicht mehr viel sagen, da der Film für sich selbst spricht.


Ich bin gespannt auf einen neuen Teil der nahtlos an den Film anknüpft.


Absolute Kaufempfehlung!

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032. Anfangs hatte ich etwas meine Zweifel ob die beiden Hauptdarsteller die hohen Erwartungen erfüllen können aber als ich aus dem Kino rausging war ich sehr begeistert. Nicht nur die schauspielerische Leistung stimmt hier sondern auch die Story selbst wird sehr spannend und realistisch erzählt.

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033. Endlich! Guy Ritchie is back und präsentiert den wahrscheinlich coolsten Sherlock Holmes aller Zeiten. Schnell, witzig und intelligent. Eine unglaubliche geile Kameraführung wie es nur Guy Ritchie kann. Kampfszenen in wunderbarer Slow-Motion wie man sie schon aus "Snatch - Schweine und Diamenten" kennt: Symphonien in Bildern. Die Darsteller: perfekt besetzt, perfekt gespielt. Robert Downey jr als Holmes und sein gar ganz und gar nicht Assistent Watson alias Jude Law, wie sie sich durch ein wunderbar schmutziges viktorianisches London kämpfen, durchwegs überzeugend und immer cool. Alles in allem eine gelungene Neuverfilmung des alten Stoffs. Enstaubt und mit einer anständingen Ladung Action und Coolness versetzt ist dieser Holmes beispielhaft für intelligent-witzige Action.

Oder ohne viel Firlefanz: Ein Holmes für ein Publikum, dass sich an frühere "Sherlock Holmes" Verfilmungen nicht mehr erinnern kann. Jung und schnell.


Noch ein kleiner Zusatz: Hab den Film nur im englischen O-Ton gesehen, kann also durchaus sein, dass er (wie viele Filme) im Deutschen sehr viel von seinem Charme verliert.

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034. Der Film hat alles für einen gemütlichen Abend.
Spannung,Action,Witz alles dabei.
Außerdem top Schauspieler.

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035. Diese "Rezension" ist primär als eine Anmerkung zu den Hinweisen vieler User zu verstehen, die Sherlock Holmes von Guy Ritchtie als eine Beleidigung für Doyle sehen. Abgesehen von der Besetzung (Hakennase und hagere Figur sind die Erkennungszeichen von Holmes) ist es dem Film gelungen den berühmten "beratenden Detektiv" zumindest originaler als in den früheren Umsetzungen darzustellen. Holmes wird von Watson schon in dem ersten Roman "eine Studie in Scharlachrot" als guter Faustkämpfer bezeichnet. Ebenso zeigen alle Originalwerke einen ziemlich humoristischen Sherlock Holmes, dessen oftmals unterstellete kühle Art sich eher auf seine manchmal emotionslosen Kommentare bezieht. Weiterhin handelt es sich bei dem Protagonisten, wie im Film richtig dargestellt, um einen drogenabhängigen und oftmals (was jedoch auch schnell ins Entgegengestzte umschwänken kann) lethargischen (oder besser: phlegmatischen) Charakter. Auch kleine Details wie die Bulldogge von Watson und das Geigenspiel werden aufgegriffen.
Aus diesen Gründen würde ich daher den Film sogar zusammen mit der Serie "Die Abenteuer des Sherlock Holmes" als einer der Werktreusten Umsetzungen bezeichen. Unabhängig davon versucht auch jeder Film sich von vorherigen Abzugrenzen und deshalb sollte man die natürlich auch vorhanden Abweichungen als moderne Interpretation zu sehen.

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036. ...Sondern eher nur etwas für Fans des Hauptdarstellers und Liebhaber von Popcorn Kino.
Also mal ehrlich, da freut man sich als jemand der alle Holmes Fälle mehrfach gelesen, gehört und gesehen hat monatelang auf eine neue Holmes Verfilmung fürs Kino, doch was einem geboten wird ließe den seligen Sir Arthur Conan Doyle im Grabe rotieren.
Es handelt sich schlichtweg um einen durchschnittlichen Action-Krimi-Popcorn Film, angesiedelt im alten London, der sich ungeniert den Namen des genialen Meisterdetektivs auf die Fahne schreibt, um an der Kinokasse nicht gnadenlos in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.
Es fängt mit dem Holmes Schauspieler an. Für mich die Fehlbesetzung des Jahres 2009. Weder wäre beim echten Holmes eine solche Frisur denkbar, noch hätte er dermaßen dämlich aus der Wäsche geschaut. Einfach ein Skandal für alle Fans des klassischen Sherlock Holmes und Dr. Watson.
In diesem Film verkommt Holmes zu einem brutalen Schläger und Witzbold, dem man seine enormen analytischen Fähigkeiten keine Sekunde lang ansieht.
Ironischerweise präsentiert sich ausgerechnet der Bösewicht Lord Blackwood (Mark Strong) genauso wie man sich einem Holmes vorgestellt hat: Hakennase, tief liegende, stechende und hellwache Augen, nach hinten gekämmte Haare, lange und hagere Figur.
Ich hätte diesem Mann auf der Stelle als einen idealen Holmes Darsteller engagiert.
Mich würde nicht wundern wenn diese amerikanischen Filmemacher nicht mehr als 0-2 Holmes Geschichten selber gelesen haben.

Fazit: Wenn man es schafft die Verunstaltung der klassischen Holmes Figur auszublenden bleiben faire 3 Punkte für einen mittelprächtigen Film.

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037. Sherlock Holmes kennt wohl fast jeder, aber dieser Film ist wirklich mal anders. In diesem Film sind die Charaktere völlig unterschiedlich, aber dennoch verstehen sie sich und machen aus diesem Film ein Gänsehaut-Feeling. Man hat ein kleines bischen das Gefühl als stecke in einem selbst ein kleines bischen was von Watson und etwas von Sherlock Holmes und ich denke das kommt an. Also ich zumindest war (und bin es immernoch) begeistert und kann ihn nur weiter empfehlen!

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038. Vielleicht ist der Film nicht für eingefleischte Sherlock Holmes Fans geeignet, aber ich fand ihn spannend und zugleich witzig. Wer Action Filme mag, der kommt hier bei einem Klassiker unter den Detektiven auf seine Kosten!

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039. Dieser Film ist für mich leider eine absolute Enttäuschung. Ich liebe die Geschichten von Sherlock Holmes und dachte in der Besetzung müsste der Film ein "knaller" sein. Der Film hat enttäuschender Weise nichts mit der Romanfigur zu tun. Der Witz und die Klasse die Sherlock Holmes auszeichnet musste einer verkrachten Existenz weichen. Traurig, traurig!

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040. Ich habe voller Erwartung diese DVD gekauft und habe mir viel erhofft von dem Film, wurde aber leider enttäuscht.

Er ist überall in den Charts unter den Top 3,

aber ich habe den Film angeschaut und muss sagen,
er ist langweilig, Action hält sich in Grenzen und die Story ist viel zu Lang.

Man erhofft die ganze Zeit den Schlüsselpunkt, aber es zieht sich alles ins unermessliche und man schläft fast ein.


Der Film ist klar gut gemacht und die Story ist auch gut, aber alles viel zu lang rausgezogen und man hat fast keine Lust mehr den Film anzuschauen.


(Meine Meinung...) ---> Reine Geschmackssache 

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041. Wer einen Film in der Art der alten Sherlock Holmes Filme sucht, sollte Abstand von diesem Film nehmen. Dieser Film lebt von den beiden Hauptdarstellern, die sich so wunderbar ergänzen, sich gegenseitig die Bälle zuspielen und einfach nur eine tolle Spielfreude an den Tag legen. Ich habe mich köstlich amüsiert und würde mich über einen zweiten Teil sehr freuen. Es gibt Filme, die gefallen von Anfang an. Dieser Film gehört definitiv dazu. Vielen Dank für einen höchst vergnüglichen Abend.

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042. Dieser Film hat alles was ein wirklich guter FILM braucht.
Spannung
Action
SPITZEN Schauspieler
KLASSE Regie

Ein Rundum gelungener Streifen!!!!


ABSOLUT SEHENSWERT UND KAUFENSWERT!!!!

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043. Nun habe ich auch diesen Guy Ritchie Film endlich gesehen-und was soll ich sagen ich bin hin und weg. Filmisch ist dieser Film noch mal ein Quantensprung zu seinen so oder so schon guten Filmen-hier stimmt einfach alles, der Humor, die gute Erzählweise, die innovativen Actionszenen, die tollen Darsteller, ein super Score und die überragende Inszenierung des Filmes. Was den Film auch unglaublich zu Gute kommt ist endlich mal der Versuch wirklich den original Romanen über die Geschichten von "Sherlock Holmes" anzunähern, so ist unsere Figur zwar wie gehabt ein Genie, aber auch eben eins was mal rabiaten Methoden nicht abgeneigt ist-er ist ja im Buch auch ein Ex-Boxer und mehr-auch wird sein stellenweiser lasterhafter Charakter sehr gut dargestellt was ihn sehr menschlich macht aber zu gleich wesentlich faszinierender als diverse andere blutleeren Gentleman Verfilmungen macht-das liegt vor allem auch an der tollen Darstellung von Robert Downey welchen die Rolle wie die Faust aufs Auge passt (ich mag den so oder so sehr gern). Die Chemie zwischen Robert Downey und Jude Law ist des Weiteren auch mehr als gut und verleiht den das beste Sherlock Holmes und Dr. Watson Gespann was es jemals auf der Leinwand gegeben hat. Guy Ritchie packt in seiner "Sherlock Holmes-Interpretation" unheimlich viel hinein, aber ihn gelingt es alle Elemente hervorragend unter einen Hut zu vereinen-kurzum ein kleines Meisterwerk der Film.

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044. Ich möchte vorausschicken, dass ich ein wahrer Sherlock Holmes Fan bin. Trotzdem kann ich mich nicht über die Abwandlungen zum klassischen Holmes-Thema beschweren. Tatsächlich könnte ich mir sogar sehr gut vorstellen, dass ein allseits interessierter Holmes sogar soweit geht Kampfsport selbst zu praktizieren, um einen echten Einblick hinter die Kulissen zu erhalten. Die Darstellung des Dr. Watson empfand ich sogar als erfrischend, da dieser endlich einmal mit einer gesunden Portion Hirn und Durchsetzungsvermögen gesegnet war. Die Ermittlungsmethoden erinnerten hingegen sehr an den gewohnten Sherlock. Überhaupt wirkte die Mischung aus neuen Ideen und Althergebrachten äußerst erfrischend. Die musikalische Untermalung war ein bunter Mix, der zur jeweiligen Szene extrem gut harmonierte. Besonders hervorheben möchte ich die Darsteller Robert Downey jr. und Jude Law, mit Letzterem konnte ich bisher nicht viel anfangen, doch in dieser Rolle glänzte er sogar in meinen Augen. Wohingegen Robert Downey jr. sich in dieser Rolle selbst übertroffen hat. Ich liebte es sein Mienenspiel zu verfolgen und wartete ständig auf eine neue Eingebung, die sich auf erstaunliche Weise in seinem Gesicht abzeichnete. Einfach herrlich.
Die Story stellt eine Mischung aus Mystik und erstaunlich bodenständiger Lösung dar, die ich jederzeit nachvollziehen konnte und äußerst unterhaltsam fand. Unterhaltsam möchte ich auch die Dialoge nennen. Ein faszinierender Wortwitz, der teilweise in erstaunlicher Geschwindigkeit auf den Zuschauer einprasselt.
Bisher konnte ich mit Filmen die unter der Regie von Guy Richie entstanden nicht viel anfangen, aber anscheinend ist in diesem Fall der Knoten, jedenfalls was meinen Geschmack betrifft, geplatzt. Ein zweiter Teil soll in Planung begriffen sein, ich freue mich schon darauf! 

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045. Man kommt bei der Handlung kaum nach, alles geht sooo schnell. Aber es ist nicht so interessant, dass man es nochmals sehen will, damit man versteht. Ich hatte beim Ansehen das Gefühl eine Episode von "The mentalist" zu sehen.

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046. 19 Jahrhundert. Sherlock Holmes hat zwei Konflikte. Zum einen will sein spielsüchtiger Freund Watson heiraten und mit ihm keine Auftraege mehr bearbeiten. Zum anderen der Serienmoerder Blackwood. Er liess sich absichtlich von Holmes fangen, spaeter hinrichten um dann aus seinem Grab auferstehen zu koennen. Mit Hilfe naemlich des abergläubische Volkes und maechtiger Mitverschwörer will er naemlich die Macht in Groß-Brittannien ergreifen.

Als wäre das nicht genug. Eine alte diebische Freundin taucht bei Holmes auf, geschickt von Professor Moreati. Sie soll die Holmes Gefuehle benutzen um Morati die Geheimnisse von Blackwood zu verschaffen.


Holmes analyisiert die Spuren mit seinem großen Wissen und seiner Intelligenz. Kombiniert die verschiedenen Ereignisse und Beweise. Hindernise und Probleme dabei meistert er in guten Prügelszenen und Actioneinlagen. Immer näher kommt er der Lösung des Falles.


Es ist ein bildgewaltiges Werk mit Special-Effects, tollem Sound, prima Ausstattung und die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache gut. Teilweise mit gutem Wortwitz zwischen den beiden. Leider ist er aber nicht so spannend wie die alten Sherlock Holmes Filme. 

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047. Es ist erstaunlich dass das"Filmchen"in der kurzen Zeit seitdem es auf dem Markt ist so eine große Fan Gemeinde gefunden hat-mich eingeschlossen.
Das"Filmchen"ist ein Werk bei dem man sich einen netten entspannten Abend machen kann.Ich möchte sagen,es ist ein "Filmchen" dem man keinen Zuspruch auf Historische Autenzität zusprechen kann,aber das ist auch nicht weiters schlimm.

Nun möchte ich aber zu dem eigentlichen Punkt meiner Kritik kommen!

Ist es bisher jemandem Aufgefallen,das in einem Film der doch-so weit ich weiß in London/England spielt,die Autos und Kutschen anstatt "Links plötzlich alle Rechts" fahren??????????

Ich habe bei "Wikipedia"nachgesehen seit wann es in Old England den Linksverkehr gibt und dort steht geschrieben,das es den Linksverkehr schon seit der Zeit der"Alten Rittersleut" gibt.Wer es nicht glaubt-bzw.sich dafür interessiert,kann es gerne nachlesen.

Wie ich anfangs schon bemerkte,messe ich dem Spaßfaktor des"Filmchens"einen höheren Wert zu als zb.Federico Fellinis "Roma" aber ein
wenig Deteiltreue sollte man auch bei diesem "Filmchen"erwarten!!!!!


048. So, nach dem Getöse das um den Film gemacht wurde habe ich mir nun die DVD angesehen.

Mein Fazit: Sherlock Holmes ist ein Konglomerat aus US-Popcornkino, James Bond Special Effects und CSI meets London im 19. Jahrhundert. Alles in allem ein bunter, schnell geschnittener Augenschmaus der aber wahrscheinlich besser ohne das Namedroping mit dem Namen des berühmtesten englischen Romandetektives ausgekommen wäre da man mit Sherlock Holmes eher den drögen, reservierten englischen Gentlemen verbindet als mit einen drogensüchtigen Martial- Arts- Kämpfer. Sprich: der Film hat außer den Namen der beiden Hauptfiguren rein gar nichts mit den literarischen Vorbild zu tun.


Sherlock Holmes auf Speed eben...

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049. Logistisch (Lieferung, Verpackung usw.) alles i.O.
Vom Film selber bin ich inhaltlich enttäuscht.Ist aber Geschmacksache.

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050. Hi ihr,

hab mir mehr von dem Film versprochen. Der Name allein ist nicht alles. Aber für einen gemütlichen Filmabend und ist es nicht schlecht im Regal stehen zu haben.

lg

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051. Regisseur Guy Ritchie findet mit Sherlock Holmes nach zuletzt durchwachsenen Filmen (Revolver, RocknRolla) ausgerechnet mit seinem ersten Hollywood-Mainstream-Projekt zu alter Stärke zurück. Zwar fallen Kraftausdrücke und Gewaltexplosionen aufgrund der jugendfreundlicheren Altersfreigabe deutlich milder aus als in früheren Werken, doch Ritchies Londoner Gangster Flair bleibt unverkennbar.

Sherlock Holmes und sein Partner Dr. Watson haben einen komplizierten Fall zu lösen, der mehrere Morde, schwarze Magie, eine geheimnisvolle Bruderschaft, mysteriöse wissenschaftliche Errungenschaften und einen möglichen Terroranschlag auf das britische Parlament beinhaltet.


Neben Guy Ritchie verdient es sich auch Robert Downey Jr. erwähnt zu werden. Dieser absolviert den Sprung vom Superhelden (Iron Man") zum Superhirn mühelos, mit verschroben coolen Auftreten und facettenreichem Schauspiel. Insgesamt lässt der Cast von Sherlock Holmes kaum Raum für Unmut. Auch bedenken mit der Besetzung von Jude Law sind unbegründet der durchaus mit Robert Downey Jr. eine gute Buddy-Chemie bildet. Gerade bei letztem Punkt merkt man, dass es sich um eine Produktion von Joel Silver handelt. (Dieser schuf vor mehr als 20 Jahren die Lethal Weapon" Reihe mit Mel Gibson)


Der eindringliche Score von Hans Zimmer bietet die passende Klanguntermalung für das kurzweilige Krimiabenteuer, bei dem sich solide Spannung und aufwändige Action die Waage halten.


Ja es handelt sich um den modernen Reload eines Klassikers. Davon kennen wir aus Hollywood mittlerweile einige verunglückte die wir so nicht gebraucht haben (Kampf der Titanen). Reiht sich dieser Film in die lange Liste der missratenen Neuauflagen ein?


Ganz klar Nein! Auch wenn bei unentschlossenen die vielen 1. Stern Wertungen für Skepsis sorgen. Diese sind aus meiner Sicht unbegründet. Dazu muss ich sagen, dass ich keine anderen Filme, Bücher etc. von Sherlock Holmes gesehen oder gelesen habe. Da dies ein Hauptgrund für schlechte Wertungen zu sein scheint, steht bei unvoreingenommenem Sehen dem Filmvergnügen nichts im Weg. Es bedarf nicht des scharfen Verstands eines Sherlock Holmes, um zu wissen, dass eine neue Blockbuster-Franchise garantiert ist. 

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052. Ich habe alle Bücher mit Holmes gelesen, mehrmals und die alten Filme mehrmals gesehen und tue es wieder, aber diesen neuen Film werd ich kein 2.Mal ansehen. Schnell, albern und nicht spannend. Schade. Hätte von diesen Schauspielern mehr erwartet.

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053. Ich finde diesen Film einfach Genial. Die Action und die aberwitzigen Wortgefechte zwischen Holmes und Watson machen einfach Spass. Ich hoffe, es gibt weitere Fortsetzungen mit dieser Schauspielerbesetzung.

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054. ... was also sollte an diesem Film verkehrt sein?
Genau, gar nichts!
Dass man sich von Guy Ritchie eine etwas schrägere Version als bisher üblich erwarten konnte, war klar und ist im übrigen auch eine willkommene Abwechslung.
Insgesamt also beste Unterhaltung auf sehr hohem Niveau!

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055. Kurzweilig. Jude Law und Robert Downey Jr. sind großartig. Da kriegt man Lust auf das nächste Abenteuer.

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056. Also ich finde, dass der neue Sherlock Holmes sich zwar sehr viele Freiheiten nimmt und auch an vielleicht ab und an zu vielen Actionsequenzen nicht spart, dennoch vor allem durch die Leistung von Robert Downey Jr. und Jude Law sehr überzeugt. Also alleine schon wegen diesen beiden Protagonisten lohnt es sich schon den Film nur auszuleihen, wegen der hervorragenden technischen Umsetzung und den Bildern, welche es vermögen an den Bildschirm zu fesseln lohnt sich auch der KAuf des Films!! Ich gebe dem Stern vier Sterne, da er doch sehr frei nach der literarischen Vorlage ist, aber dennoch absolut überzeugt und deutlich über den bisherigen Sherlock Holmes Filmen steht.

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057. Zur Bewertung des Films:

Ja, man wird unterhalten, und zwar mit reichlich Humor und Action.

Ja, die Special-Effects können sich sehen lassen.
Ja, die Story ist annehmbar, wenn auch teilweise unglaubwürdig.
Ja, man wird nicht bereuen, sich diesen Film einmal angesehen zu haben.

Aber das war's dann auch. In meinen Augen ein netter Film, der aber nichts wirklich Besonderes ist. Es kommt mir so vor, als ob man alles irgendwo schon einmal gesehen hat, sowohl story- als auch humor-technisch.

Irgendwie fehlt mir das gewisse Etwas, das mich dazu motivieren würde, "Sherlock Holmes" noch einmal anzusehen. 

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058. Der Film hat mich leider enttäuscht. Er hat wenig mit dem Original gemein. Es sind sogar die Rollen vertauscht: Holmes ist der Lockere und Watson der steife Gentleman. Das passt alles überhaupt nicht. Ständig steckt Holmes in einer Tiefphase, lässt sich hängen, scheißt auf seinen Job und mutiert zum Penner, was jedes Mal erneut das Tempo aus dem Film nimmt.

Die Handlung stockt deswegen immer wieder, ist aber sowieso wenig berauschend, aber nun gut, das ist mir noch egal, sie war annehmbar. Eigentlich sollte der Film von den Gesprächen zwischen Holmes und Watson leben, doch ihnen fehlt es an Biss. Auf mich wirkten sie wie: gewollt und nicht gekonnt. Die Streitgespräche sollten witzig sein, waren sie aber nicht.


Die Martial Arts Kampfszenen, oder wie man sie nennen mag, mit Holmes waren mir viel zu brutal. Das lässt den Held keineswegs cooler wirken, sondern, andere derart zu verletzen, wirft ein schlechtes Licht auf ihn. Das hat nichts von einem Englischen Gentleman der Upper class. Außerdem war es nicht logisch nachvollziehbar. Jemand, der sich gehen lässt wie Holmes es tut, würde sein Training vernachlässigen und könnte niemals so kämpfen.


Mag sich kleinlich anhören, aber für mich führte all dies dazu, dass die Figur des Holmes nicht rund war.


Besonders genervt hat mich, dass der Bösewicht mal wieder wie ein Nazi aussah. Man beachte die Fisur und den SS-Mantel. Fällt denen in Hollywood nicht mal etwas Neues ein?

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058. Also erst mal ein Lob an die Macher die es hinbekommen haben London im typischen 19.Jahrhundert-Stil darzustellen.

Zur Story:


Nicht ganz typisch wie man Holmes gewohnt ist.

Eher eine Mischung aus Indiana Jones und Sherlock Holmes.
Steht ja sonst alles in der Beschreibung.
Und man sieht ja auch im Trailer um was es geht.
Eine sehr durschauliche Story also man versteht alles ohne irgendjemand wonach zu fragen.

Sounds,Effekte und Musik:


Die Special-Effects sind gelungen,genauso wie das gute Score von Hans Zimmer.

Bild und Ton auch super.

Allgemein:


Humorvoll gestaltet.(Einfach Witzig)

Ich freu mich schon auf die Fortsetzung mit der Jagd auf Moriarty.
Actionreich.
Naja was soll man noch groß dazu schreiben.

Viel Spaß beim anschauen.

Und wer den Film in Blu-Ray sehen will sollte nicht lang zögern. 

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059. der Film ist spannend und gut gemacht für Erwachsene
ich dachte, dass ich den Film evtl.auch meiner Tochter zeigen kann (10 Jahre) aber dafür ist der Film zu hart.
Selbst mit dem Erreichen der Altersfreigabe (12 Jahre)würde ich ihr den Film noch nicht zeigen, weil zu viele Ermordungsszenen enthalten sind. 

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060. Sherlock Holmes
Ein genialer Kopf gespielt von einem genialen Robert Downey jr.
Ich sah den Film im Kino und war einfach begeistert. Meine Eltern fandens wohl eher abartig euphorisch. Ich konnte den Verkaufstart garnicht mehr erwarten und habe die DVD gleich am 1. Tag bestellt.

Story:

Sherlock Holmes und Dr. Watson fangen Lord Blackwood beim Versuch eines Mordes.
Er wird wegen fünfachem Mord zum Tode verurteilt und wird gehängt.
Später ist das Grab von Blackwood aufgebrochen und die Leiche eines Kleinwüchsigen im Sarg.
Blackwood zieht eine Spur hinter sich her, indem er die, die gegen ihn sind, mit schwarzer Magie tötet.

Das mag vielleicht ziemlich blöd klingen, aber es ist in Sherlock Holmes alles perfekt inszeniert.

Eine neuer Sherlock Holmes!

Der Humor kommt wie die Actionszenen nicht zu kurz und Robert Downey jr und Jude Law brillieren sehr gut.

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061. Ware war zwar unbeschädigt aber OVP und NEU ist anders.
Keine Plastikfolie und Infobuch im Innern mit Falten.
Schnelle Lieferung.

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062. Wir haben mit Spannung dem neuen Sherlock Holmes entgegen gesehen, wurde aber leider enttäuscht. Diese moderne Fassung erscheint mir doch nach den bekannten Präferenzen abgedreht worden zu sein. Hauptsache es gibt Action, Geballer und Explosionen. Dazu mixe man einen verschrobenen Charakter, ein bißchen Lovestory und schon ist ein quasi James Bond Double der Neuzeit erstanden. Mir wäre nach einem etwas altmodischeren Sherlock zu Mute gewesen, mit einem Drehbuch zum Miträtseln, mit einem Fall, der vielleicht nicht gleich die halbe Welt in Gefahr brächte, dafür etwas Raffinesse. Der allmählich immer mehr entgleisende James Bond hat mir schon gereicht, aber von diesem Sherlock Holmes brauche ich keine weiteren 3-4 Teile, die wahrscheinlich schon geplant sind. Da man ja den ersten Teil dann wieder übertreffen muss, schwant mir hier nichts Gutes.
Wenn Sherlock Holmes seinen überragenden Geist hauptsächlich dafür einsetzt, scheinbar körperlich übermächtige Gegner auszuschalten, indem er die Reihenfolge seiner Bewegungen und Schläge koordiniert, dann ist man ein weites Stück vom Original weg, was schade ist, da das Original sehr faszinierend war.

Für die Schauspielleistung der Charaktere und das gute Tempo des Films gebe ich aber wenigstens 3 Sterne. Die Blueray konnte mich auch in Bild und Ton überzeugen und hat zur Enttäuschung nicht beigetragen.

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063. Ein guter Film, die Schauspieler sind genial.Anders ist die doch arg primitive, verwirrende und nicht wirklich authentisch wirkende Story nicht zu erklären.
Was bleibt, ist ein Film voll fantastischer Bilder, toller Actionszenen, einer tollen schauspielerischen Leistung, insbesondere
von Robert Downey Junior und einigen tollen Dialogen.

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064. Wer hier eine typische Sherlock Holmes-Geschichte erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Dies ist ganz klar ein Action-Film und sollte auch so betrachtet werden. Auch werden Holmes und Watson nicht die aus den Büchern sein. Aber ich habe sowieso nicht geglaubt, dass dieser Film eine originalgetreue Adaption der Bücher werden würde. Wer mit freien Geist an diesen Film geht, wird wirklich Spaß daran haben.

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065. Nein, also das ist natürlich kein Film für den Fan, der mit einem der Bücher unterm Kopfkissen schläft, aufwacht und zum 300xten zu lesen anfängt und den Film nachher auf Originalquotes untersuchen will. Aber mal die verrückte, wiedersprüchliche, ja brutale Seite (und die hat Holmes auch!) hervor zu spielen, fand ich nicht übel. Seinen Reiz macht ja diese paradoxe Genialität aus?

Andererseits verstehe ich jeden Fan der vor Verzweiflung schreit, wenn z.B Miss Adler zur Gelegenheitsliebschaft degradiert wird. Hab ich was verpasst oder war sie nie, auch nur ansatzweise, in Holmes verliebt?! Weil ein weiblicher Buchcharakter mal einwenig Verführungskunst zeigt, macht man im Film gleich ein Flittchen draus? Weil Watson zeitweilig Abstand von Sherlock braucht um seine Frau gern zu haben, die er aber auch nicht ewig umtütteln will, ist er im Film praktisch nurnoch schwer zerissen zwischen Sherlock und der Frauenwelt? Und so weiter... und so weiter...


Technisch ist der Film einwandfrei. Effekte, Kameraführung, etc... macht einfach Spaß zuzusehen. Hübsche Darsteller die auf ihre Rolle gut passen (optisch), nicht zu langgezogen - wie gesagt; an der technischen Umsetzung kann man wirklich keine großartigen Mängel finden.


Na jedenfalls, in der Story hat man sich eben hier auf wenige, filmisch gut verwertbare Charaktereigenschaften spezialisiert und herausgestrichen. Sie alle gibt es - aber man muss es ja nicht übertreiben? Kann man gucken, muss man aber nicht, wenn einem die Figuren zu einseitig sind.

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066. Sherlock Holmes und Dr. Watson ein schier unendlicher Quell für Filmdrehbücher. Wohl kaum andere literarische Figuren wurden bisher derart oft auf Zelluloid gebannt. Nun durften Robert Downey jr. und Jude Law das ermittelnde Duo im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts mimen, wobei die düster-verdreckte Kulisse dieser Großstadt zur Hochzeit der Industrialisierung mehr und mehr die einzige Charakterfigur im Verlauf eines sehr konstruiert wirkenden Plots übernimmt. Versprechen Trailer und Kritiken den coolsten Holmes aller Zeiten mit Witz, Charme und jeder Menge Action bleibt der Film selbst genau diese Attribute schuldig. Kurz gesagt: Wesentlich mehr als den Trailerinhalt bietet der Film nicht. Dem raren Situationswitz fehlt der Biss, die Spannung bleibt lauwarm, Motivation und Charakterisierung des obligaten Bösewichts kennen wir zur Genüge aus 007- und Dan Brown-Verfilmungen: Ein bisschen Weltmachtanspruch hier, ein wenig Geheimbündchentheorie dort im Mystizismusdressing mariniert, wobei auch hier Story und Zeichnung der Figuren sich mit Oberflächlichkeit begnügen. Selbst ein Mord in der Badewanne wirkt darstellerisch wie eine überdimensionale Schlaftablette in Mineralwasser, bzw. eine final entspannende Aloe vera-Therapie. Das Gesicht des Todgeweihten wirkt eher Ejakulation vor der Kamera, denn Exekution in der Wanne verhindern wollend, was einerseits zwar äußerst gentlemanlike wirkt, andererseits wohl kaum die Absicht der Regie war.
Selbst unter Berücksichtigung, dass dieser Film ab 12 Jahren freigegeben ist: Nasenbohren ist nicht nur spannender, sondern auch tiefschürfender und hintergründiger als diese Holmes-Neuauflage, die als einzig wirklich neues Element einen permanent eifersüchtigen Holmes bietet, der die Hochzeitspläne seines ermittelnden Partners, wenn auch erfolglos, zu durchkreuzen sucht. Dieser neue Ansatz wird jedoch derart homophil umgesetzt, dass er wiederum altbekannt erscheint. Holmes und Watson als Schwulenduo-Interpretation gab es ja auch schon.
Waren die ersten Holmes-Verfilmungen aufgrund mangelnder filmtechnischer Möglichkeiten geradezu dazu verdammt, strikt der literarischen Vorlage zu folgen, in der die Auflösung eines Falls zum Ende hin narrativ  also ohne bildhafte Unterstützung - erfolgt, besteht mit den heutigen cineastischen Mitteln absolut kein Zwang, diese äußerst unspannende fazitäre Retrospektive beizubehalten. Wenn ein Film bereits knapp eine Eindreiviertelstunde langweilt, mit Betonung auf lang UND weilt, interessieren geschilderte ermittelte Details zum Ende wenig bis kaum. Filmkonsumenten sind in erster Linie Zuschauer, nicht hörer. Diesen Grundsatz muß der Regisseur auf der Filmakademie schlicht verschlafen haben, es sei denn, er wollte ein Hörbuch für Blinde verfilmen.
Insgesamt wirkt dieser Film wie eine Episode aus einer billigen TV-Serie mit stereotypen Darstellern, denen es per Regiedekret verboten wurde, aus sich herauszugehen: Der Plot klaut beliebig aus verschiedensten Filmvorlagen der Abteilung Ausgelutscht, mit der verpassten Chance, diese zumindest zu parodieren. Insgesamt fehlt allen Figuren  mit Ausnahme des bösegewichtigen Lord Blackwood in Gestapo-Ledermantel (wozu dieser modehistorische Fehl- und Vorgriff, wenn nicht als billige Effekthascherei inszeniert?) - eine Vergangenheit, also Identität und somit erzählerische Authentität. Auch bleibt die Frage offen, weswegen sich die Schurken eines französischen Hulk-Imitates als Single-Schlägertrupp bedienen, zumal französische Aussprache und Untertitelinterpretation der Dialoge sehr laienhaft erscheinen. Wenn dann noch Brennpaste auf dem linken Ärmel von Holmes Jacke in einer der wenigen Stunteinstellungen deutlich erkennbar ist, dann liegt die Vermutung nahe, dass selbst das Filmteam bereits während der Dreharbeiten eingeschlafen war.
Zuletzt bleibt der fade Geschmack eines kalten Porridge aus Wasser und Zellulose ohne Pfeffer und Salz. Dieser Sherlock Holmes ist filmtechnisch, erzählerisch und darstellerisch zeitlos unzeitgemäß, qualitativ ein Messer ohne Schneide und Griff. Selten kommt ein Film derart angestaubt vom Schneidetisch, nie zuvor war ein Holmes derart unbritisch humorlos unmakaber. Allein wegen der Kulisse schrammt dieser Film knapp an nur einem Stern vorbei, zumal außer gelegentlich Robert Downey jr. allen anderen großen Mimennamen hier bestenfalls Kleinrollenstatus zukommt. Fazit: Sherlock Holmes ist FSK ab, von und ausschließlich für 12.

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067. Sherlock Holmes ist einer meiner "all-time-favorites" und ich kann eigentlich jedem nur empfehlen, die Geschichten mal im Original zu lesen. Denn was in vielen Verfilmungen zu kurz kommt, ist Doyles Humor, der sich in oft absurden Situationen und dem Schlagabtausch zwischen Holmes und Watson zeigt (genial imitiert in Dr. House mit Wilson).
So gesehen fand ich als "alter Holmes-Fan", dass der Film trotz der nur vage an den Vorlagen angelehnten Handlung dem Geist der Originalgeschichten durchaus in Vielem nahe kommt. Als die Holmes-Geschichten zu ersten Mal erschienen, waren sie "Kult", sie waren "Pop", sie waren "hip". In den USA habe ich oft gelesen, wie die CSI-Serien und deren Mega-Erfolg mit dem damaligen Holmes-Hype verglichen werden. Dass passt schon.
Guy Ritchie hat nun zum Glück nicht den Fehler gemacht, Holmes Methoden "modern" aufzupeppen oder ihm ein ganzes Team zu geben, um an aktuelle Trends anzuschließen. Holmes bleibt der exzentrische Eigenbrötler, zu dem man eigentlich eine Bedienungsanleitung braucht, mit dem Hang zu skurrilen Aufmachungen und selbstzerstörerischen Exzessen. Nur Watson wird der Zutritt zu Holmes Privatwelt gestattet und an Watson hängt Holmes wie ein kleiner Junge an seinem großen Bruder, auch wenn er das nie zugeben würde. (Nein, eine homosexuelle Beziehung haben die beiden ebensowenig wie House und Wilson.)
Holmes Methode bleibt die gezielte, rasche Beobachtung und Schlussfolgerung, seine berühmte "Deduktion". Ebenso wie dem Original-Holmes passiert es im Film, dass der Detektiv in missliche Lagen gerät, weil er trotz alle Intelligenz so manche Feinheit der menschlichen Natur nicht durchschaut oder bei Ursache-Wirkung ein Detail doch missachtet hat.
Dass Irene Adler hier als Holmes ehemalige Flamme dargestellt wird und nicht als die verheiratete Dame, die er nur im Stillen für ihre ihm ebenbürtige Gerissenheit bewundert, muss auch Kenner des Originals nicht stören, da die Beziehung nicht zu dick aufgetragen wird.

Die leicht esoterische Story (siehe Produktbeschreibung oben) an sich ist allerdings eher als bizarr einzuordnen und weckte bei mir Erinnerungen an den alten "Sherlock Holmes junior - Das Geheimnis des verborgenen Tempels"-Film. Natürlich stellt sich am Ende heraus, mit welchen ganz naturwissenschaftlich erklärbaren Mitteln der Finsterling seine scheinbaren Wunder vollbrachte, aber ein "typischer Holmes-Fall" ist das ganze nicht. Selbst im "Hund von Baskerville" hielt sich die Mystik in Grenzen und das ist schon der Fall, der am ehesten scheinbar übersinnliche Phänomene enthält.

Für mich war die Story aber in diesem Film eher das Gerüst, die Hauptsache die nach meinem Geschmack exzellten Darsteller und ihre Interpretation der Figuren.

Ein wirkliches Manko des Filmes waren für mich aber die abschließenden Kampfszenen auf der Tower-Brigde. Ein bisschen weniger "kling, klang, klang" wie in einem alten Musketier-Film hätte es auch getan. Das passte nun meiner Meinung nach definitiv nicht gut zu Holmes und auch nicht unbedingt in diesen Film. 

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068. Klasse Film und mit Jude Law und Robert Downey Jr., klasse Schauspieler!
Hat zwar mit den früheren Sherlock Holmes Filmen nicht viel zu tun, aber sei's drum!
Unterhaltsamer und kurzweiliger Film! Bin begeistert! 

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069. Ein leicht schräger Sherlock Holmes und ein ebenso schlagfertiger Dr. Watson sind dabei Lord Blackwood das "übersinnliche" Handwerk zu legen. Dieser Holmes ist anders, ja ganz anders, als der leicht einfältige Mützenträger im Lodenmantel, den man sonst so kennt. Die Pfeife und die überdurchschnittliche Kombinationsgabe haben beide gemein, aber das wars auch schon. Dieser Holmes ist herzerfrischend, humorvoll, schräg und vor allem schlagfertig, in zweierlei Hinsicht - denn auch die Kampfeskünste, die natürlich vorher logisch durchdacht werden, können sich durchaus sehen lassen.

Dabei heraus kommt ein Film, der eine Mischung aus Krimi, Thriller und Komödie darstellt, hier und da verfeinert mit ein paar actionreichen Details. Nicht zu anspruchsvolle Abendunterhaltung, die hier und da aber auch den Betrachter einlädt, ein wenig mit zu kombinieren, was sich denn hinter den üblen Machenschaften des Lord Blackwood verbirgt. Natürlich kann es keiner mit Sherlock Holmes aufnehmen und so überraschen die Erkenntnisse, die Holmes aus den Geschehnissen zieht immer wieder aufs Neue. Im Übrigen fragt man sich im Laufe des Films, wie Blackwood seine "übersinnlichen" Missetaten wohl begeht, und gelobt sei Guy Ritchie, wird der Zuschauer nicht enttäuscht und bekommt die Lösung serviert, die hier natürlich nicht verraten wird.


Eigentlich ein 5-Sterne-Film. Aber leider schleichen sich hier und da ein paar Längen ein, die das sonst runde Gesamtbild ein wenig stören. Im übrigen bin ich der Meinung, dass es in der heutigen Zeit möglich sein sollte, Blurays grundsätzlich mit einer HD-Tonspur auszustatten, anstatt mit dem meist üblichen DD AC3-Signal. Wozu sonst, außer dem HD-Video, gibt es schließlich Bluray. Ich finde die HD-Tonspuren meist noch detailreicher und authentischer. Das Bild ist über alle Zweifel erhaben, bietet einen guten Kontrast und gute Schwarzwerte.


Alles in allem ein sehenswerter Streifen, nicht nur für Genrefans. Also - anschauen... 

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070. Für Zuschauer, für die Sherlock Holmes nur ein Name ist, ist dies eine gut gemachte Aktion-Komodie. Die Gags sind witzig und die Kämpfe aufregend und interessant. Holmes überlegte Kombinationsschläge sind wohl ein Versuch, etwas von seinem behrühmten Intellekt in dem Film hinüber zu retten.

Leider bis auf die Namen der Personen und einige Referenzen auf Holmes Marotten, werden alte eingefleischte Sherlock Holmes Fans wenig bekanntes finden. Holmes deduktive Fähigkeit wird mit wenigen trivialen Beispielen angedeutet. Dass Holmes von Watson's Verlobung zu einer Holmes unbekannten Frau ihn überrascht. ist ein besonders eklatantes Beispiel von der Ignoranz bzw. Sorglosigkeit der Filmemacher in Bezug auf die original Geschichten. Watson hat seine Zukünftige kennengelernt als sie ein Klient von Holmes war.


Wenn Sie Sherlock Holmes sehen wollen, bleiben Sie bei Basil Rathbone und seinen Nachfolgern.


Wenn Sie nur eine gute Aktion-Komodie suchen, nur zu.

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071. Ein pfeilschneller Material-Arts-Kämpfer. Ein brillanter Denker, der (für manchen all zu) offen anspricht, was ihm gerade durchs geniale Gehirn geistert. Ein verschrobener Forschergeist mit Mad-Scientist-Gebaren, der ungewaschen in der zugemüllten Wohnung seinen Gedanken und Experimenten nachhängt.
Guy Ritchie definiert den so oft zum Gentleman verklärten Meisterdetektiv neu als strahlendes, aber ungeschliffenes Juwel - eine Rolle, die Tausendsassa Robert Downey Jr. wie auf den Leib geschneidert ist. Und er schickt ihn zusammen mit seinem (mit Jude Law ebenfalls perfekt besetzten) Sidekick Dr. Watson in ein ausgelassenes Abenteuer, in dem es die Hobby-Ermittler mit dem Psychopathen Lord Blackwood zu tun bekommen, der - kaum hingerichtet- scheinbar von den Toton aufersteht, um halb London in Angst und Schrecken zu versetzen.
Auch die Technik der Blu-Ray gibt ein äußerst gelungenes Bild ab. Die deutsche Tonspur erreicht zwar nicht die Wucht und Präsenz des unkomprimierten englischen DTS-Sounds, kommt aber trotzdem mit einer soliden Dolby-Digital-Spur aus. Beim Bild unterstreicht ein leichtes Filmkorn den famos eingefangenen, neblig-schmuddeligen Look des spät-viktorianischen Londons, verwehrt der BD aber den Aufstieg in die Referenzklasse.
Fazit: Robert Downey Jr. rockt, tolle Extras entschädigen fürs "nur" gute Bild

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072. Sherlock Holmes mal anders. Madonnas Ex Guy Ritchie hat sich des berühmten Stoffes angenommen und in Gemeinschaft von Robert Downey Jr. und Jude Law eine temporeiche, überdrehte, witzige und immer wieder überraschende Satire geschaffen, die bestens unterhält.

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073. Mein neuer Lieblingsfilm, ich hatte diesen Bereits im Kino gesehen und war begeistert.
Die DVD läuft überall, man kann also wirklich nicht meckern.

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074. Ich mal sonst Scherlock Holmes nicht besonders, aber diesen Film fand ich Spanend und auch lustig.
Er hat mir sehr gut gefallen.

Ich kann den Film weiterenfehlen.

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075. Im Prinzip sind die meisten Filme immer dasselbe. Der gleiche Aufbau, die selbe Geschichte, nur eben andere Schauspieler! Deshalb war Sherlock Holmes mal wieder eine erfrischende, sehr gelungene Abwechslung, die wir jeden nur empfehlen können. Robert Downey Jun. in einer seiner Glanzrollen. Wie Phönix aus der Asche! Sehenswert!

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076. So ist es nunmal.

Guy Ritchie macht immer Filme der etwas anderen Art. Nachdem er mit "Snatch" und "Bube, Dame, König, GrAs" zwei meiner Lieblingsfilme abgeliefert hat, bin ich froh, dass er seine Schwächelphase überwunden und mit diesem Film endlich mal wieder bei mir gepunktet hat.


Robert Downey J. und Jude Law waren für die beiden Charaktere die absolute Idealbesetzung. Und warum sollte Sherlock Holmes nicht von der etwas anderen skurrilen Art sein? Mich hat der Film gut unterhalten, ich habe gelacht und spannend wars auch.


Im Vergleich zu anderen geradezu schaurigen Verfilmungen klassischer Themen wie Van Helsing bekommt dieser Streifen von mir eine Eins mit Sternchen.

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077. Ich bin auch nicht nur ein Verfechter des "klasssischen Holmes", sondern lege auch generell großen Wert auf die Authentizität eines Filmes.
Mag man doch actionreiches, seichtes Kino drehen wie man mag, aber nicht mit unseren alten Helden der guten alten Krimizeit!AAABBER: Nun hat Hollywood da ein Riesenproblem. Viele spannende Geschichten die wir so kennen - egal ob gefühlte 450 Geschichten Jules Verne (die ich im Übrigen fast alle gelesen habe, nicht zuletzt um mal rauszufinden, was denn nun wirklich die "richtige" Geschichte war ;-) ), die Weihnachtsgeschichte, die Schatzinsel oder oder oder..., sind schon in den 50ern 1:1 abgedreht worden und damit im Bewusstsein der Menschen verankert. Und jetzt steht man vor dem Dilemma, entweder neue Geschichten, Charaktere usw. zu erfinden (was aufwändig, anstrengend und wenig werbewirksam ist - das das auch klappt, sieht man ja an Kassenerfolgen wie Avatar, den ich mir i. Ü. auch gerne angeschaut habe) oder einfach altbekanntes auf aktuelles "Unterschichtenfernsehniveau" herunterzubrechen, ein paar attraktive Hintern für die heute ... äh wie heißt doch gleich das weibliche Pendant von "schwanzgesteuert"... Mädels beizupacken und sich damit neben ein paar leisen Buhrufen einiger verquerer Intellektueller auch zig Millionen Euro in die Taschen zu stecken. Liegt wohl auf der Hand, was man als US-Filmproduzent da macht ;-)
Es ist schlicht der Wahnsinn, wie gut das funktioniert. Ihr hättet mal die Trullas in unserem Büro erleben sollen: "....oahhhh neeeehh, mit dings (der Holmes-Darsteller, wie hieß der doch gleich?) UND bums (Jude Law)??? den MUSS ich sehen... ähhh..wie hieß der Film doch gleich??"
...ohne Worte... ;-)
Und natürlich ist die Empöhrung riesengroß, wenn man als ohnehin gefühlte Kinominderheit, die nach wie vor nach dramaturgisch tiefen, storytechnisch spannenden und dafür vielleicht eher unaufregenden Filmen in aktuell mageren Zeiten fast schon sehnsüchtig lechtst, feststellen muss (ggf. auch erst IM Kino ;-) ), dass die Action-Ballervermarktung selbst vor einer Ikone des DENK!!sports wie Sherlock Holmes nicht mehr haltmacht. (im Übrigen, wenn ich hier Kommentare lese, in denen nicht mal Sherlock Holmes richtig geschrieben ist, denk ich mir auch meinen Teil...)
Klar gibt es auch bei Doyle ein paar ausgesuchte Action-Szenen mit Box- und Fechteinlagen und zuweilen sind die Stories (für damalige Verhältnisse wohl erst recht) durchaus recht grausam (ich denke nur an den Säureangriff aus der Geschichte "der illustre Klient etc.), aber das als Kern des eigentlich für seine Analytik bekannten Holmes zu begreifen, hieße "von einem Leberfleck auf die Hautfarbe eines Menschen zu schließen", wie es meine Denkmalkunde-Professorin einmal ausdrückte. Bei ner Deutscharbeit "Charakterisierung" in der 10. Klasse eine glatte 5 ;-). Da können sich die Actionlieblinge noch so aufregen.
Aber letztenendes ist es halt einfacher und marktgängiger, mäßiges Geballer und hektische Schnitte für ein MTV-verkorkstes Jugend- und/oder Doofen-Publikum zu verkaufen, als sich auf das Abenteuer einer komplizierten Story einzulassen und damit einige wenige Analytiker anzusprechen, die dann am Ende den Schinken nicht mal kaufen - was die Kids im Gegensatz zu uns nun mal völlig spontan und unreflektiert alle machen ;-)

Übrigens ist Holmes ja nicht der einzige, der zum 5. Mal wieder aufgekocht wird: ich denke nur an so Albtraumfilme wie die Neuverfilmung von "20.000 Meilen unter dem Meer" (natürlich mit irgendeinem Frauenserien-Hauptdarsteller und ner Love-Story rund um eine mal eben kurz dazu erfundene Nemo-Tochter ;-) ) oder Time Machine... beide aus den 90ern glaub ich.

Wir werden eben alt und müssen uns mittelfristig damit abfinden, nur noch in Programm-Kinos alte Filme mit Untertitel zu schauen, so wie unsere Eltern, die wir für ihre französischen Langeweile-Streifen auch immer belächelt haben ;-) So ist das Leben wohl und auch dafür hat Gott die DVD geschaffen, dass man nicht mehr im ZDF auf die Wiederholungen warten muss, sondern sich die guten alten Filme aus den 30ern-80ern ja auch auf DVD kaufen kann ;-)
Ich kann allen Gleichgesinnten übrigens die Jeremy-Brett-Serien und -Filme wärmstens ans Herz legen. 

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078. Habe einen durchschnittlichen Film erwartet, einen netten DVD-Abend ... und dann das: spannend, toll gemacht, mit sehr viel Witz, tollen Schauspielern und nie langweilig oder mit Längen. Die Verfilmung diesen bekannten Charakters kommt sehr erfrischend rüber, Holmes' Brillanz und Cleverness wird super herausgearbeitet. Einziger Kritikpunkt: die etwas billig wirkenden Trickaufnahmen, vorallem in grossen Panoramaaufnahmen. 

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079. Ich war neugierig auf diesen Film, habe ihn mir weniger wegen der Thematik angeschaut, sondern wollte wissen, ob der ehemalige Mr. Madonna wieder an alte Leistungen heran kommt.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, stelle nicht die Frage nach 100% Logik oder in wie weit hier an der oder von der Vorlage weg interpretiert wird.


Für einen gemütlichen Filmabend bietet dieser Streifen eine gekonnte Mischung aus Action, Witz und Story...interessante Schnitte und Effekte. Hat Spaß gemacht.

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080. Ich war von dem Film nicht besonders beeindruckt. Zum netten Dvd Abend reichts, aber das Geld fürs Kino kann man sich sparen. Manche Szenen wirken etwas übertrieben. Die Geschichte wirkt auch nicht besonders spannend weil man schon nach 2 Minuten weiss wer der Täter bzw Bösewicht ist. Nur wird der böse Lord Blackwood zum Tode verurteilt und gehängt. Aber wie sich raus stellt ist der Tote im Sarg nicht Lord Blackwood. Wie hat er das gemacht? Es wird ziemlich schnell klar das es sich dabei um Zauberei handelt. Alles ziemlich vorhersehbar. Ich kann mir gut vorstellen das sie eine 2 Teil raus bringen, hoffen wir nur der wird besser wie der 1

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081. Ich habe am Anfang so meine Bedenken gehabt, nachdem ich den Film aber gesehen habe, muss ich echt sagen, dass ich begeistert bin. Ein fantastischer Film mit wirklich guten Schauspielern. Die Blu ray gehört einfach ins Wohnzimmer. Den Kauf bereut man auf keinen Fall.

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082. Hallo.

ich habe gerade eine Email von Amazon erhalten wo Sie mich bitten eine Rezension zu schreiben.

Also mach ich das mal.

Ich finde den Film klasse.

Da ich noch eher jung bin, kenne ich Sherlock Holmes nur aus der Schule :D.

Guy Ritchie ist mir jedoch ein begriff und anfangs war ich skeptisch ob er auch so einen Film machen kann, da er ja eher für Gangsterfilme zuständig ist.

Aber er hat es gut gemacht.

Zur Blu-Ray selbst kann ich sagen, dass sie durch ein gutes Bild besticht, auch wenn es keine Referenz ist.

Der Ton ist sogar noch besser da eine HD Spur in deutsch vorhanden ist.

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083. Sherlock Holmes, diese Romanfigur des britischen Autors Sir Arthur Conan Doyle ist im London des späten 19ten Jahrhundert als Privatdetektiv tätig. Holmes greift dabei für seine Zeit zu ausserordentlich modernen Methoden der Verbrechensermittlung. Er setzt auf eine forensisch geprägte Arbeitsmethode, auf eine ausserordentliche Beobachtungsgabe, die diese einzelnen Wahrnehmungen zu einer schlüssigen Einheit kombiniert. Gemeinsam mit seinem Freund Dr. Watson führt er die Gabe dieses analytisch-rationalen Denkens zu Erfolgen, indem er selbst die kniffligsten Kriminalfälle auflösen kann.
Zahlreiche Verfilmungen gab es schon und Guy Ritchies Variante von 2009 war zumindest eine der bislang erfolgreichsten an der Kinokasse:
London 1891: Ein Serienmörder, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, versetzt London in Angst und Schrecken. Der berühmte Detektiv (Robert Downey jr.) und sein Assistent Dr. Watson (Jude Law) machen den bekannten und geschätzten Lord Blackwood (Mark Strong) schnell als Übeltäter aus und sie können in letzter Sekunde das sechste Opfer, dass bei einem okkulten Ritual sterben soll, vor dem Tod retten.
Ein dankbarer und etwas verdutzter Inspektor Lestrade (Eddie Marsan) wäre zu spät gekommen. Holmes wird als Held der Stunde gefeiert und der Schurke Blackwood zum Tod verurteilt. Doch bevor der Galgen zuschlägt, bittet Blackwood Holmes um eine letzte Unterredung im Gefängnis.
Inzwischen haben die Wärter Angst vor dem Todeskandidaten, denn es häufen sich übernatürliche Ereignisse, die Blackwood mit seinen Fähigkeiten herbeigeführt haben soll.
Tatsächlich warnt Blackwood einen eher gelangweilten Holmes mit dem absurden Zukunftsorakel, dass er auch nach seinem Tod weiter morden werde.
Die Exektution findet statt. Holmes fröhnt seiner Drogensucht und bekommt Besuch von seiner Flamme Irene Adler (Rachel McAdams) und dann macht die Nachricht die Runde, dass Blackwood sein Grab verlassen hat....
Der britische Director Guy Ritchie, der durch seine ersten Filme "Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch" zu einem Kultfilmemacher aufsteigen konnte, hatte mit seinen weiteren Werken wenig Erfolg, sein "Swept away" mit Madonna war sogar ein Megaflop.
Umso erfreulicher, dass er wieder da ist. Doch "Sherlock Holmes" ist nicht ganz rund, trotz Großerfolg an der Kinokasse.
Über die hohe Perfektion des Films gibt es nichts zu mäkeln, vor allem die FKamera von Philippe Rousselot (Gefährliche Liebschaften, Bartholomäusnacht, Therese, Aus der Mitte entspringt ein Fluß) ist wie gewohnt hervorragend. Kostüme, Art und Set Decoration ebenso.
Auch die Darsteller überzeugen, vor allem Robert Downey jr.
Was leider etwas zu kurz kommt ist die Atmosphäre, die wird leider m.E. zugunsten von CGI geprägten Actionszenen zu oft in den Hintergrund gedrängt und daher auch viel Potential verschenkt, die die klassische Figur im Wechselspiel mit seinem Freund bietet könnte.
Was bleibt ist unterhaltsames, wie oberflächliches Popcornkino - gut geeigent für einen späteren Sonntagnachmittagfilm. Ob Ritchies "Sherlock Holmes" allerdings zukünftig zu einem Klassiker avanciert ist fraglich.
Zu sehr ist der Spass auf Oberflächlickeiten fokussiert...

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084. Ich habe den Film Sherlock Holmes gekauft, um mir einen schönen Abend zu machen.
Und ich muss sagen, dass das auch super hingehauen hat, da der film Sherlock Holmes einfach nur Klasse ist=D
man bekommt so richtig stimmung, auch wenn man ihn zum 2 mal guckt!
Am anfang habe ich mir so einen historienfilm mit etwas action erwartet, ich habe ihn mir eigentlich nur auf Empfehlung eines freundes gekauft, doch dann habe ich ein knalligen actionspass mit viel humor und Robert Downey Jr., welcher in seiner rollle glänze.
alsoo, ich empfehle diesen film für alle weiter, die humor, und action gerne kombiniert haben:D 

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085. Der Film hat mich persönlich über die ganze Spielzeit begeistert, sehr gutes Drehbuch und eine klasse Umsetzung liessen bei mir nie Langeweile aufkommen. Die beiden Rollen des Sherlock Holmes und Dr. Watson sind genial besetzt, die Beiden agieren hervorragend und passen perfekt zusammen. Es kommt immer wieder zu amüsanten Situationen und herrlichen Dialogen, nebenbei gibt es auch jede Menge Aktion und tolle Effekte. Alles in Allem fühlte ich mich Bestens unterhalten, hätte nicht gedacht das ich mal ein Fan von Sherlock Holmes werde. Und obendrein wurde der Film fast perfekt auf Blu-ray umgesetzt, denn das Bild ist knackig scharf, sehr detailreich und bietet reichlich HD-Feeling. Hin und wieder wirken vereinzelte Szenen etwas weicher, aber das kann man locker verschmerzen. Auch beim Ton gibt es so gut wie nichts auszusetzen, sehr klar und räumlich bei den Actionsequenzen, mit einer sehr guten Sprachverständlichkeit. Dieser Film ist auf BD einfach ein Genuss, und bekommt von mir eine klare Empfehlung.

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086. Ich habe genau den film bekommen, den ich mir erwartet habe. Der Film geht sofort zur sache und es wird wenig zeit verwendet um die Charakter einzuführen (das passiert erst später..auf sehr sympatische art und weise) Richi schafft es genau die richtige mischung an action und story zu finden. Ich persönlich finde die Filmmusik übrigens total genial. passt richtig zu dem Film.
Aber weiter gehts. Die Schauspieler spielen alle richtig gut mit.Robert Downey Jr. und Jude Law muss man natürlich, da am meisten im bild, besonders hervorstellen. Downey Jr. schafft es fast an seine geniale leistung von Iron Man anzuknüpfen und so kann man nur sagen das ER mit dem Film aufgeht. Aber auch Law macht einen guten eindrück und ist weitausmehr als nur ein sidekick. der rest ist schnell erzählt: Wer sich mal wieder einen richtig schönen popcornfilm angucken möchte, sollte doch zugreifen. Lohnt sich aufjedenfall. Freue mich schon auf die Fortsetzung, die ja schon angekündigt ist :)

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087. SHERLOCK HOLMES

Film:

Kurz vor seiner Hinrichtung erklärt Lord Blackwood, dass er unmittelbar nach seinem Tode noch 4 Menschen töten wird. Als Lord Blackwood dann tatsächlich von den Toten aufersteht und seine Drohung in die Tat umsetzt, nehmen sich Sherlock Holmes und Dr. Watson dem Fall an. Holmes glaubt nicht an Magie und Hexerei - allerdings muss er feststellen, dass der Fall kniffeliger ist als zunächst vermutet...
Guy Richie transportiert Sherlock Holmes gelungen ins 21. Jahrhundert. Dieser herrliche Popcorn-Spaß überzeugt mit spielfreudigen Protagonisten, allen voran Robert Downey Jr., guten Special-Effects und der wunderschönen Musik von Hans Zimmer, der ein wenig an die Scores von Ennio Morricone erinnert.
8/10 Punkte

Bild:

Der 1,77:1 Transfer überzeugt mit einem tollen Kontrast, der nur selten Details im Schwarz absaufen lässt. Dank der hohen Bildschärfe sind sogar noch einzelne Fenster am Horizont von London zu erkennen. Auch im Parlament werden die Gesichter der weit entfernt stehenden Abgeordneten perfekt abgebildet. Die entsättigten Farben und das leichte Rauschen sind Stilmittel, die aber nicht zu Auflösungsverlusten führen.
9/10 Punkte

Ton:

Der deutsche Dolby Digital 5.1-Sound überzeugt mit einer sehr feinen und außerordentlich räumlichen Detailauflösung. Schon zu Beginn fährt die Kutsche von hinten durchs Kino und erscheint auf der Leinwand. Auch als Lord Blackwoods Stimme um Sherlock Holmes "herumwandert", werden alle Lautsprecher ins Geschehen mit einbezogen. Hier ist ein perfekt abgestimmtes Soundsystem mit identischen Lautsprechern von Vorteil, weil sich dann kein akustischer Bruch ergibt. Beinahe sekündlich prassen direktionale Effekte in Form von Umgebungsgeräuschen aus den Surrounds auf den Zuschauer ein. Die Sprachverständlichkeit ist dabei sehr gut. Die Männerstimmen klingen kräftig, die Frauenstimmen ohne Zischlaute. Gerade bei hohen Lautstärken ist so ein ausgesprochen unangestrengtes Hören möglich. Die Dynamik während der Explosionen lässt die Hosenbeine ein ums andere mal flattern. Dabei geht der Subwoofer sehr tief in den Frequenzkeller hinunter und schiebt heftige konturierte Subbassattacken in den Raum.
9/10 Punkte

Fazit:

Sherlock Holmes hat die Gegenwart erreicht. Dieser herrliche Popcorn-Spaß ist hervorragend auf Blu-ray umgesetzt und überzeugt mit einer grandiosen Bild- und Tonqualität. 

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088. Einigen Sherlock Holmes-Fans wird der Film sicherlich vor den Kopf stoßen. Mit den Figuren aus den Romanen bzw. alten Filmen haben die sicherlich nichts mehr zu tun. Hier prügeln sich Holmes und sein treuer Assistent Watson durch die Gegner und lassen coole Sprüche los. Aber wer will schon einen angestaubten Krimi sehen? Der Film macht einfach von vorne bis hinten Spaß und ist gelungenes Popcorn-Kino. Und trotz der neuzeitlichen Veränderungen finde ich, dass noch viel Holmes-Flair in dem Film steckt. Ich bin zwar kein Holmes-Experte, aber die Figur war ja schon immer etwas eigenbrötlerich und merkwürdig und das ist er hier auch, nur eben etwas anders. Der Hauptdarsteller kombiniert die Fakten wie am Fließband und man sieht immer wieder seinen Gedankengang und wie er auf seine Schlussfolgerungen kommt. Also wenn das nicht Holmes ist weiß ich auch nicht. Etwas störend fand ich das abrupte Ende (schreit ja praktisch nach einer Fortsetzung mit - VORSICHT SPOILER!!! - seinem Erzfeind Moriarty) und man sah bei einigen der Effekten aus stark den Ursprung vom PC. Aber mir hat der Film echt sehr gute gefallen. Und Robert Downey Jr. als Hauptdarsteller ist ja sowieso die perfekte Besetzung.

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089. Das ist der SCHLECHTESTER FILM DES JAHRES. Hat nichts mit Sherlok Holms zu tun (angefanden damit,daß der in Film vom Zwergen-Schauspieler gespielt wird) und ist auch kein wirklicher Sherlok Holms-Fall. Man wird absichtlich vom überschrift irregeführt. Eigentlich ist es eine ziemlich flache, phantasielose neue Krimi geschichte, die mit dem Überschrift "Sherlock Holmes" irreführt. Der schlechte Regisseur (die englishe Sun hatte öffentlich alle Filmfehler angeprangt- die über 23 Fehler) versucht nur durch der berühmte Name des A.C.DoyleŽs Helden nur Zuschauer anzulocken. Leider bleibt es bei dem Titel mit diesem Versprechen, der Rest des Films ist nur grotten schlecht.Lohnt sich das Geld nicht.

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090. Ich finde den Film zwar nicht schlecht aber wer ein typischen sherlock erwartet der wird doch ein wenig enttäuscht!
ich finde für meine begriffe das dass knoppeln und räseln und vor allem das geheimnissvolle ein wenig zu kurz gekommen ist.
Es ist sehr viel Humor im spiel gepaart mit aktion und schrägen typen.

Also alles in einem wer auf diese paarungen steht auf jeden fall sehenswert aber ob man sich den film wirklich kaufen sollte und in seine dvd sammlung aufnehemn kann ist eine frage für sich was jeder am ende selber entscheiden muss aber ich würde mir den fil nur ausleihen weil ein 2thes mal oder noch öfter würde ich mir den film nich anschauen.

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091. Der Film mit seiner Mischung aus Action, Humor und Krimi im Historien-Fantasy-Gewand hat gefallen und wusste über die gesamte Länge zu unterhalten. Wirklich leben kommt aber in den Streifen durch das ungleiche Paar Holmes und Watson, die ganz unterschiedliche Ansichten vom Leben haben: Watson will endlich in die Normalität einheiraten und Holmes versucht ihn immer wieder mit interessanten Fällen in seine chaotische Arbeitsweise einzubeziehen.
Allein diese Beziehung, die für den Film tragend ist, erinnert sehr an die Beziehung von Dr. House zu seinem Freund und Kollegen Wilson, sodass ich nicht nur einmal auch über die Namensähnlichkeit Holmes und Watson zu House und Wilson verwundert war, ja, mich sogar mitunter verhört habe. Dazu trägt natürlich auch die Tatsache bei, dass beide Figuren ähnlich den Figuren in der Serie Dr. House angelegt sind, wenn nicht gar zu ähnlich, denn Sherlock Holmes gibt nicht nur einen guten Dr. House ab, sondern weist auch äußerlich gewisse Ähnlichkeiten auf. Nicht zuletzt behandelt Dr. House ja ebenfalls Kriminalfälle, nur eben auf medizinischer Ebene, Sherlock Holmes geht hier im Film ganz ähnlich vor und beweist ein ums andere Mal sein Genie - ist aber ebenfalls nicht unfehlbar, was den mürrischen Charakter doch wieder sympathisch macht.
Freunde des Genres werden natürlich die offensichtlicheren Anleihen bei Filmen wie "The Illusionist" und "Prestige" bemerken. Mir ist es mitunter sehr aufgefallen, ich hatte sogar das Gefühl, dass manche Dialoge eins zu eins übernommen worden sind. Letztlich aber bekommt man doch zu viel zu sehen, als dass man sich während des Films lange damit beschäftigt. Und am Ende freut man sich schon ein bisschen, dass der Grundstein für eine Fortsetzung gelegt wurde.

Wirklich negativ möchte ich die neuen Hüllen erwähnen, bei denen jetzt keine durchgängige Plastikhülle mehr produziert wird, sondern ein durchlöchertes Etwas, das selbst bei guter Amazon-Verpackung schon recht zerdötscht ankommt. Wer bitte hat sich das ausgedacht? Natürlich, man soll beim Aufklappen sofort sehen, dass man das Cover wenden kann - oder eben nicht, denn diese DVD hat kein Wendecover! - aber dass große Teile der Hülle damit nur noch aus dem Papier und der Folienhalterung bestehen, macht die ganze Sache äußerst druckempfindlich! Wie viel Sinn eine solche Plastiksparhülle macht, wenn man dann überhaupt kein Wendecover produziert, darüber brauche ich mich wohl jetzt nicht auslassen ...


Fazit: Der Film macht Spaß, trotz der vielen Anleihen und der Tatsache, dass man nicht wirklich Neues zu sehen bekommt. Aber das, was geboten wird, erzählt sich flott und unterhaltsam und taugt zumindest für den einmaligen Filmgenuss - obwohl ich den Film sicherlich auch noch ein zweites Mal schauen würde, wenn der zweite Teil in einem Jahr rauskommt. Die Hülle ist dagegen Schrott und das fehlen eines Wendecovers fällt in Zusammenhang mit der schlechten Hülle negativ auf!

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092. ... aber auch nicht meisterklasse.
Klar, mit den Klassikern ist er nicht zu messen und kommt er nicht heran, aber meine Meinung nach brauch er das auch nicht. Denn Robert spielt Holmes zynisch und mit einer witzigen Arroganz, wie auch in den Kurzgeschichten zu lesen ist.

Ein wenig zu viel Action für die Zeit in der er spielt, wenn man davon jedoch absieht, die fantastischen Kostüme und Kulissen und die witzigen Versuche Watson's, Holmes auf "normalem Level" zu bringen, mit einbezieht, ist es ein doch recht ansehlicher Film geworden.


Fans der alten Filmversionen sind vermutlich nicht wirklich begeistert. Neulinge in Sachen Holmes werden einen recht spannenden, Action- und Witzgeladenen Film vorfinden, der alles in allem sehenswert ist.

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093. Es gibt ja merere Sherlock Holmes Verfilmungen-aber ein turbulenter Action Film wie dieser ist sicherlich nicht dabei. Regisseur Guy Ritchie schuf ein absolutes Meisterwerk mit Top-Darstellern wie Robert Downey Jr. und Jude Law(als Sherlock und Watson)! Der Film ist voller Action,Charme,Witz-und mit einem keineswegs verstaubten Sherlock! Im Stil von Indiana Jones muss er einen aufregenden Fall mit vielen Gefahren aufklären,der auch etwas mit Verrat und Zauberei zu tun hat! Der neue,moderne Sherlock Holmes bringt richtig gute Laune. Ich habe mir den Film bis jetzt 7 mal angeschaut-und er ist immer noch laaange nicht langweilig! Sich den Film zu kaufen lohnt sich meiner Meinung auf jeden Fall,weil man diesen Film unbedingt gesehen haben muss! 5 Sterne für Bild,Ton,Darsteller,Regisseur und Kamera! Toller Film! UNBEDINGT anschauen

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094. Dass es sich bei dem Film nicht um eine Romanverfimung handelt, sollte bereits aus dem Trailer hervorgegangen sein... viel mehr ist es eine Homage oder besser eine Karikatur von Sir Arthur Conan Doyles bekannten Romanen.


Ich bin ein großere Fan von Guy Ritchies Filmen und habe bereits als Kind alle Sherlock Holmes Romane verschlungen und habe sie nun im Rahmen desFilmes erneut gelesen. Von daher kann ich nur sagen, dass Kritiker, die behaupten die Figuren hätten überhaupt nichts mit dem Sherlock Holmes aus Doyles Romanen zu tun, meiner Meinung nach flasch liegen. Sherlock Holmes wird auch in den Büchern als arrogant (vgl.The Hound of Baskerville Gespräch mit Dr. Mortimer oder A Study in Scarlett Gespräche mit Lestrade oder Gregson) bezeichnet, auch sein eher lockerer Umgang mit Drogen und seine mangelnde Rücksichtnahme auf seine Gesundheit und Umgebung (vgl. Sign of the Four: Kokainlösung oder wieder Hound of Baskerlville) und auch seine Aktivität als Boxer (Sign of the Four) wird anerkannt. Guy Ritchie karikiert jedoch und baut diese Eigenschaften mehr oder weniger ins Extreme aus... monatelanges Verbarrikadieren, Einnahme von medizinischen Betäubungsmitteln oder die Tatsache, dass Holmes keinen einfachen Boxkampf bestreitet, sondern fernstliche Kampfkünste einsetzt...

Auch die Tatsache, dass Holmes im Bezug auf Eheschließung eher negative eingesttelt ist, wird bereits in den Romanen beschrieben (Sign of Four), doch auch hier verzerren Ritchie, bzw. die Drehbuchautoren wieder erheblich. Mir persönlich gefällt die Adaption der Figuren recht gut. Besonders die Art und Weise, wie Holmes seinen Fall löst ist interessant, differiert allerdings stark vom Roman... Im Gegensatz zur literarischen Figur geht der Filmheld nicht minuziös mit Lupe und Maßband vor, sondern scheint sich dem ganzen eher auf eine lockere und beinahe desinteressierte Weise dem Fall zu nähern. Allerdings kommt der für Holmes typische Scharfsinn immer wieder zum Vorschein, besonders bei den, meiner Meinung nach sehr gut inszenierten Kampfszenen, aber auch bei dem "Transport" vom Gefängnis zum Lord Chief Justice. Hier kommt die trypisch deduktive Analyse der Situation durch Sherlock Holmes stark zur Geltung.
Die Geschichte selbst ist im Gegensatz zu den Romanen allerdings tatsächlich recht vorhersehbar. Für mich war es allerdings besonders interessant, da ich Guy Ritchies Filme sehr mag und ich mich bereits im Vorhinein gefreut habe, da ich der Meinung bin ein Detektivfilm wie Sherlock Holmes ist sehr passend für Ritchie, da er genau den gleichen "Vorgaben" unterliegt wie seine anderen (Gangster-)Filme, diesmal allerdings aus der anderen Sicht, sozusagen des Verfolgers.
Ich stimme vielen Rezessionen zu, dass es sich hier bei eher um Popcorn-Kino handelt, allerdings meiner Meinung nach um einen durchaus unterhaltsamen Ableger der Variante, der einen Blick für Fans von Guy Ritchie-Filmen und Sherlock Holmes Lesern, die offen sind für eine etwas andere Adaption des Meisterdetektivs, wert ist.

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095. ein film, der sich und die zuschauer nicht ernst nimmt. aber unterhaltsam und ironisch, dank der hervorragenden schauspieler

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096. Wir haben den Film eigentlich nur aus schlechtwetterlangeweileundsonst nixvor gekauft und hatten einen richtig vergnüglichen Abend! Witzige Übertreibungen mit einer Paarung in den beiden Hauptdarstellern die einfach schon in ihrem Erscheinungsbild eine lustige Darstellung sind - mehr davon!

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097. Der Film ist leider chaotisch und erinnert mehr an einen Bud Spencer und Terence Hill Film mit dem Unterschied, dass die Versuche komisch zu sein scheiterten und Blut fließt.

Die Story ist typisch verwirrend für verwirrte Zuschauer, wie mir scheint. Jemand, der irrational denkt, und paranoid ist, kann in dem Wirrwarr aus Magie und Gewalt vielleicht Sinn erkennen. Die Bösen sind wohl so was wie die Illuminaten und Holmes so was wie ein Verschwörungstheoretiker und Meister einer Kampfsportart, die er ausgiebig einsetzt, so viel konnte ich noch irgendwie am Rande verstehen.


Da die Story offenbar für Leute entwickelt wurde, die an diesen Schwachsinn glauben, war mehr Sinn und Tiefgang wohl nicht möglich. Immer mehr TV-Serien heutzutage sind auf einem ähnlich niedrigen Niveau. Vielleicht liegt es daran, dass die Menschen in den USA und der übrigen Welt langsam verblöden, keine Ahnung.


Und natürlich Holmes kann an Kleinigkeiten, die ihm auffallen, gleich den kompletten Lebenslauf anderer Menschen ableiten, was ja auch in Ordnung ist.


Wenn ich die Schauspielerin, die die weibliche Hauptrolle spielte, nicht extrem attraktiv gefunden hätte, was sicherlich sehr subjektiv ist, hätte ich sogar nur einen Stern vergeben. Ehrlich gesagt habe ich aber auch nichts anderes erwartet. Der Film hätte mich höchstens angenehm überraschen können, aber er war dann doch so schlecht wie ich dachte. Aufgrund der unsinningen Story und dem anormalen bzw. psychisch kranken Verhalten der Charaktere entsteht auch in keiner Phase so etwas wie Spannung, weil die ganze Sache irreal wirkt und man sich mit Leuten, die sich so merkwürdig verhalten wie in dem Film, kann man sich auch nicht gerade identifizieren. Zum Beispiel schlägt Watson vollkommen grundlos Holmes gegen die Nase, so dass diese blutet, was in der Realität höchstwahrscheinlich einen Bruch bedeutet. Das ganze soll dann lustig sein.


Man sieht halt hauptsächlich wie sich Männer prügeln. Auch die Frau schlägt kräftig zu. Menschen werden mal kurz erschossen und am Ende löst sich alles auf, es gibt natürlich keine Magie und der Film endet nicht so richtig, weil ein neuer Bösewicht, der in dem Film aufgetaucht ist, nicht zur Strecke gebracht werden konnte, so dass offensichtlich eine Fortsetzung geplant ist. Da kann ich eigentlich nur sagen, hoffentlich nicht.

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098. London, Ende des 19. Jahrhunderts: Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) ist verzweifelt. Nachdem er den gefürchteten Lord Blackwood (Mark Strong) zur Strecke und diesen an den Galgen bebracht hat, fehlt ihm die Motivation, einen neuen Fall anzunehmen. Zudem hat sein treuer Gefährte Dr. Watson (Jude Law) seinen Abschied angekündigt und plant mit seiner geliebten Mary (Kelly Reilly) zusammen zu ziehen und diese zu heiraten. Doch der Fall "Blackwood" ist noch nicht vorbei, der Erhängte scheint aus seinem Grab entkommen zu sein und terrorisiert nun London. Holmes und Watson müssen sich somit erneut zusammenraufen und sich auf Spurensuche begeben, denn Lord Blackwood führt grausiges im Schilde...

Wenn einer wie Guy Ritchie sich an einen Klassiker der Literatur wagt, müsste eigentlich bei Kennern der Sherlock Holmes-Romane von Sir Arthur Conan Doyle und Freunde der alten schwarz-weiß Filme aus den 30er Jahren ein kalter Schauer über den Rücken laufen. Vor allem wenn dieser "neue" Sherlock Holmes im Trailer, mehr den Eindruck eines Martial Arts-Kämpfers erweckt, als die eines unterkühlten und versteiften Detektivs. So erwartet man ein überbordendes Special-Effects-Kino, dass so dünn daherkommt, wie zahlreiche gescheiterte Blockbuster vor diesem Film.

Aber völlig das Gegenteil ist der Fall, dieser Holmes ist anders, dass stimmt. An Effekten mangelt es ebenfalls nicht, dass stimmt ebenfalls. Aber die Umsetzung und Neuinterpretation des alten Doyle-Stoffes, kann als rundum gelungen bewertet werden. Robert Downey Jr. beweist neben "Iron Man I + II", warum er unter den Filmhelden zur Zeit einfach der Coolste ist. Er verleiht seinem Sherlock Holmes einen grandiosen Charme und Witz, der einfach Spaß macht und bestens unterhält. Ergänzt wird er dabei wunderbar von seinem stets etwas unterkühlten Assistenten Dr. Watson. Der zwischen Last (Holmes) und Zukunftsplanung (Mary) hin- und hergerissen ist.

Die Special-Effects sind gelungen, ebenso das gute Score von Hans Zimmer. Die Story an Sich wirkt ausgereift und liefert zahlreiche gelungene Momente, wo Mr. Holmes zeigen darf, warum er der Beste Detektiv seiner Zeit ist. Sein grandioser Kombinationssinn rettet ihm dabei auch das eine oder andere Mal das Leben oder die Gesundheit. Guy Ritchies Figurenzeichnung und Umsetzung ist dabei auch bei Dr. Watson und Lord Blackwood mehr als gelungen. Die Zeichnung der weiblichen Pendants im Film haben leider eher nur Randmomente und wirken etwas unausgewogen. Aber das schmälert den Gesamteindruck nur minimal. 

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099. Kurz und knapp:

Story: o.K.

Schauspieler: Top
Atmosphäre: super
Spass: hochgradig
Qualität: auf Blu-ray einwandfrei (gesehen auf Panasonic Plasma und Player)

usw., usw.


Wer gerne Tatort sieht könnte glatt Robert Downney jr. mit Prof. Boerne, also Jan Josef Liefers verwechseln.... grandios!


Kauft den Film, leiht den Film. Wie auch immer. Es lohnt sich

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100. Endlich wieder ein Film der sich auf Blu Ray lohnt. Bild, Ton und Kameraführung sind mal wieder schlagkräftig und einfach nur Ritchie Styled. Die Story ist schnell, spannend und mit einer geballten Ladung Action versehen. Da ich ein alter Fan von Ritchie bin, bin ich wieder einmal positiv überrascht.
Sicherlich kann man diese Version nicht mit älteren Werken des Sherlock Holmes vergleichen...Aber es ist Zeit für neues und ich bin nach der Mega Enttäuschung "CARGO" endlich wieder zufrieden.
DANKE...

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101. Also ich muss schon sagen, dass mich dieser Film sehr gut unterhalten hat.
Es ist mal ein anderer Holmes als man ihn kennt und gerade das macht für mich die sache so interessant.

Das Bild der BD kommt gestochen scharf rüber wobei man es wirklich gut geniessen kann, denn die Bilder sind wirklich schön gemacht.

Das ist so ein Film den man sich beruhigt als BD kaufen kann. Nicht jeder Film ist es wert, auf eine BD gepresst zu werden, da die Bilder (z.B. Landschaftsaufnahmen etc.) tlw. nicht die Atmosphäre rüber bringen können.
Aber dieser Film tut dieses.

Ich würde ihn mir jederzeit wieder als BD kaufen.

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102. Die Blu-Ray ist rundweg zu empfehlen. Sie bietet ein Making-Of-Feature, das parallel zum Film läuft. Echte Freaks (wie ich) haben darauf an sich schon immer gewartet.
Was den Films elbst angeht kann ich mich nur den begeisterten Kommentaren anderer User anschließen. Besonders nett: Der Film ist6 mit Anspielungen auf diverse Sherlock Holmes-Produktionen gespickt, darunter auch "Das Geheimnis des verborgenen Tempels", die bislang jüngste britische TV-Serie über Master Holmes, "Das Privatleben des Sherlock Homes" (sehr versteckter Hinweis) und der bislang nicht deutsch auf DVD/Blu-Ray verfügbare "Kein Koks für Sherlock Holmes" (The Seven Percent Solution).

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103. Sir Arthur würde sich wohl im Grab wenden bei dieser "Interpretation" seiner Charaktere. Denn es handelt sich hier NICHT um einen Kriminalfilm. Der große Name des Meister-Detektivs dient ausschließlich als Werbung für ein Action-Machwerk, das sich ohne diesen Trick kaum verkaufen ließe.
Eine Handlung ist zunächst schwerlich erkennbar, nur wirre, chaotische Gewaltbilder. Gegen Ende kommt dann immerhin EIN WENIG Spannung auf. Die FSK-Empfehlung ist dringend überprüfungsbedürftig.
Alles in allem ein schwacher Action-Schinken, den man nicht unbedingt gesehen haben muss.
Einziger Pluspunkt: Auch die deutsche Fassung hat einen zeitgemäßen Ton im 5.1-Format.

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104. Wer kennt ihn nicht? Den Meisterdetektiv mit seiner Pfeife, der durch geschicktes kombinieren aller Hinweise auch die noch so schwersten Fälle löst?
Der Grundgedanke ist in Guy Ritchies Neuverfilmung der gleiche und dennoch ist alles ganz anders.
Der Handlungsrahmen ist in etwa so: Oberbösewicht will eine Frau töten, Holmes und Watson halten ihn auf, Oberbösewicht soll gehängt werden, steht vom Toten wieder auf und will Chaos verbreiten. Natürlich gilt es an Holmes diesen Fall aufzulösen.
Die Handlung funktioniert wunderbar. Stehts steht man vor Rätseln, die durch die Kombinationen von Holmes immer wieder aufgelöst werden. Das Gute: Fängt Holmes an zu kombinieren werden entsprechende Bilder nochmal in einer Art Zeitraffer gezeigt. Diese Bilder hat man aber so gut wie alle schon gesehen, sodass irgendwo ein "Ach so war das"-Effekt entsteht.
Im Gegensatz zu dem bisher bekannten Holmes ist dieser Film auch sehr auf Action getrimmt. Hier funktioniert Holmes Verstand sogar in den Kämpfen.
Ganz große Klasse ist die Schauspielerische Leistung. Der Charakter von Watson, gespielt von Jude Law, ist dabei noch mehr oder weniger einfacher Charakter. Zwar ist er mit der gesamten Situation unzufrieden, aber dennoch ist und bleibt er Holmes bester Freund und Helfer.
Der Charakter von Holmes selbst ist dabei dermaßen komplex, was einiges an schauspielerischem Können voraussetzt. Holmes ist zum einen ein sehr intelligenter Mensch, welche eben alle Fälle mit seinem Verstand löst. Zum anderen ist er aber auch ein Faulenzer, hin und wieder mal deprimiert und wiederum wann anders auch mal bockig wie ein kleines Kind. Im Gegensatz dazu nutzt er seinen Verstand und seine Kombinationsgabe aber auch um sich höher als andere Leute zu stellen, sprich er ist auch ein Angeber. Er ist jedoch auch lustig und schlagfertig. Er will nicht zugeben, dass er traurig ist, dass Watson ihn eigentlich verlassen will, aber dennoch merkt man auf bockige, hochnäsige, deprimierte und traurige Art und Weise, wie sehr es ihn doch stört. Somit vereint dieser Holmes ein wenig von jedem von uns. Robert Downey Jr. spielt diese Rolle absolut grandios! Man nimmt ihm jeden einzelnen Charakterzug ab.
Jedoch sollten die, die einen klassichen Holmes erwarten mit anderen Einstellungen herangehen. Dies sollte kein klassicher Holmes werden und das ist auch gut so!

Fazit: Filme wie Avatar (ich fand ihn im Gesamtpacket dennoch grandios) bieten viel fürs Auge. Mehr aber fast auch nicht.

Dieser Film bietet Action, Spannung, Humor und fädelt den ganzen Handlungsablauf zusmamen mit guten Schauspielern in ein perfekt funktionierendes Netzt. Für solche Filme wird Kino gemacht! Klare Kaufempfehlung.

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105. leider ist den Machern von Sherlock Holmes Neuauflage wohl die Story abhanden gekommen und man musste sich
anhand von übrig gebliebenen Fetzen eine Handlung zusammen reimen.

Anders ist die doch arg primitive, verwirrende und nicht wirklich authentisch wirkende Story nicht zu erklären.

Was bleibt, ist ein Film voll fantastischer Bilder, toller Actionszenen, einer tollen schauspielerischen Leistung, insbesondere
von Robert Downey Junior und einigen tollen Dialogen.

Wem das zu einem tollen Filmabend reicht, der wird mit Sherlock Holmes seine Freude haben.

Alle alten Sherlock Holmes Fans werden aber wohl eher enttäuscht drein schauen, hat doch der Streifen mit dem eigentlichen Titel nicht
wirklich etwas zu tun.

Ich war nach dem Film hin und hergerissen zwischen Begeisterung über die bombastische Inszenierung, die tollen Bilder und die Atmosphäre und Enttäuschung über die schwache Story, letztlich überwiegt bei all den großen Bildern aber der tolle Eindruck,

daher unterm Strich vier Sterne.

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106. Guy Ritchie goes Mainstream!
Kann ich auch irgendwie verstehen! Damit sich seine nächsten Bube-Dame-König-Projekte finanzieren lassen, um sich so seinen wirklichen Ritchie-RockNRolla-Videostil treu zu bleiben, müssen eben große Erfolge her. Die bringen dann auch die wohlverdiente Unabhängigkeit. Da macht manch einer auch mal den Künstlerspagat.
Und erstmal Gratulation; alle Achtung! Sieht man doch eine brillante viktorianische London-Ausstattung und ein Filmduo, welches sich in der Kintopgeschichte einen einmaligen Lethal-Weapon-Platz zugewiesen hat. Aber? Das eigentliche Manko meiner Kritik, nämlich die Storyline, kann dies alles nicht übertünchen.
Vielleicht erwartete ich auch zu viel des Guten. Genauso wie beim vierten Indyfilm. Nur, da wusste man um Spielbergs Filmvorführkunst; bekam also, trotz oft heftiger Kritik, eben einen echten Spielberg zu sehen. Hier aber, zwischen der Mainstream gebügelten Langzeit-Videoclip-Sherlock-Holmes-Adaption, taucht nur ab und zu der wahre Ritchiefingerabdruck auf. Seine Qualitäten im Bezug auf den sonst so spektakulär verwobenen Storyfaden, oder seiner unnachahmlichen Schnitthandschrift, sind dem zum Erfolg verdammten Blockbusterregeln der Produzenten zum Opfer gefallen.
Vielleicht darf Herr Ritchie ja in Teil 2, wenn er den nochmals zum Zuge kommen darf bzw. will, seine ganze künstlerische Freiheit entfalten.

Fazit: Ab und zu, aber eindeutig zu wenig, blitz das Genie Ritchie auf.

Der spektakulär in Szene gesetzte Film, packte mich aber nie so richtig.
Meine Gesamtnote für diesen Ritchie-Light: 3,5 Sterne.

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107. Dieser Film ist einfach genial! Man muss ihn gesehen haben. Das alte London, die Kostüme, einfach jedes Detail ist perfekt inszeniert. Die Schauspieler leben ihre Rollen. Sherlock ist einfach genial im Kombinieren und im Kampfsport und die Männerfreundschaft zwischen Watson und Sherlock hat ihren ganz besonderen Charme. Neben dem Staunen kommt auch das Lachen nicht zu kurz. Auf der CD kommt das Making off meinem Geschmack nach (!!) etwas kurz, aber es ist sehr interessant.

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108. Der Detektiv Sherlock Holmes verhindert 1891 in London,daß Lord Blackwood eine junge Frau ermordet. Blachwood der für okkulte Rituale schon fünf Mädchen ermordet hat,wird zum Tode verurteilt, aber vor der Vollstreckung bittet er Holmes zu sich ins Gefängnis, wo seine Wärter und Mithäftlinge scheinbar seinen übernatürlichen Kräften erliegen.
Ein Berühmter Detektiv einmal von seiner "Actionlastigen und leicht überheblichen"Seite verfilmt,dazu ein düsteres London und einer noch nicht fertiggestellten Tower Bridge!Ein R.Downey in Bestform!

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109. Als der Trailer zu dem neuen Sherlock Holmes zum ersten Mal im Fernsehen lief, da haben mein Freund und ich gerade mit sehr viel Freude die itv-Serie mit Jeremy Brett gesehen. Danach Gentleman und nicht unbedingt Frauenfreund Sherlock Holmes - verkörpert von Downey jr - Handflächen schwingend und nackt ans Bett gefesselt zu sehen war gelinde ausgedrückt ein kleiner Schock. Soviel zum ersten Eindruck. Ins Kino gegangen sind wir trotzdem - wegen des Casts. Robert Downey jr, Jude Law, Rachel McAdams und - mein persönlicher Favorit - Mark Strong. Das kann doch eigentlich nicht schief gehen?! Die Antwort war nach zehn Minuten gefunden: Nein, kann es nicht. Nach 123 Minuten Filmvergnügen waren wir uns sicher: der kommt in unsere DVD-Sammlung.

Die Handlung dreht sich um den mordenden Schurken Lord Blackwood (Strong), der mit Hilfe schwarzer Magie Angst und Schrecken im viktorianischen London verbreitet. Er entkommt auf wundersame Weise nach der Hinrichtung seinem Grab und führt seine Mission unbeirrt fort. Doch immer mehr zeigt sich, dass der erste Eindruck von ihm nicht stimmt, dass seine schwarze Magie nicht mehr ist als fauler Zauber, heraufbeschworen, die Massen zu blenden und zu schrecken.


Klar, die Kampfsportart Bartitsu, die Sherlock Holmes in diesem Film beherrscht, von der hatte Sir Doyle wohl niemals gehört - oh, warte, stimmt gar nicht, er hat ihr mit Holmes zur Berühmtheit verholfen. Sie wurde lediglich ein wenig ausgebaut. Rachel McAdams gibt der Irene Adler ein eher ungewohntes, fast schon liebliches Gesicht. Das mag nicht buchgetreu sein, aber irgendwie stört mich das überhaupt nicht. Eher stört mich etwas, das sehr wohl buchgetreu ist. Anders als bei Christies Poirot ist man nur passiver Bewunderer Holmes'scher Fähigkeiten. Erst am Ende wird dem staunenden Publikum das "Wie" enthüllt.


Was mich besonders beeindruckt hat, ist das elegante Zusammenspiel zwischen Robert Downey jr und Jude Law. So perfekt aufeinander eingespielt, als wären sie tatsächlich jahrelange Freunde. Die Dynamik des Filmes lässt kaum Zeit zum Luftholen. Sherlock Holmes wird in seiner Ruhelosigkeit, seiner Genialität, seiner Exzentrik, selbst in seiner Drogenabhängigkeit etwas überzogen, dennoch werkgetreu dargestellt. Die Betrügerin Irene Adler wird wunderbar als die eine Frau in seinem Leben gezeigt - eine Beziehung geprägt von Bewunderung und Misstrauen. Lord Blackwood gereicht seinem Namen zur Ehre. Und es wird schon Hoffnung auf Professor Moriarty im nächsten Teil gemacht. Ich zumindest kann es kaum erwarten.


Das Problem mit dem ersten Eindruck also ist, dass er nicht immer richtig sein muss. Seien es nun Blackwoods Fähigkeiten oder ein in die Irre leitender Trailer. Das Gute am ersten Eindruck ist, dass man ihn jederzeit revidieren kann. 

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110. Holmes ist ja schon in vielfacher Weise neu interpretiert worden. Ihn als müden Blödian darzustellen,
der dafür gut kämpfen kann, ist wohl eher eine (unfreiwillige?) Parodie. Eigentlich könnte der Film
ansonsten nicht schlecht sein: Die Story ist zwar an den Haaren herbei gezogen, aber nicht unintelligent,
die Actionszenen sind aufwendig gemacht. Leider fehlt dem Film jedoch alle Inspiration. Vielleicht hätte
ihn eine Spur Selbstironie erträglich gemacht ... 

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111. in ihrer Vollendung die Fortsetzung bergen könnte, die uns Guy Richie noch schuldet.

Der neue Sherlock Holmes ist anders, verfügt über mehr Adrenalin als das klassische Vorbild aus dem letzten Jahrhundert, das Sir Conan Doyle ohne Wissen um die Technik des 21 Jahrhunderts schuf. Lässt man den Nachfolger auf sich wirken, so macht er einen realistischen Eindruck als die ursprüngliche Fassung.


Vor einem Urteil sollte man sich SHERLOCK HOLMES ansehen, sich sein eigenes Bild verschaffen. Auf jeden wirkt diese Produktion anders!

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112. Also ich wurde von dem Film echt positiv überrascht!
In dem Film gibt es alles was man sich nur in einem Sherlock Holmes Film wünscht - Action, Witz, die genialen Dialoge zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson und natürlich die berühmten deduktive Methoden des Sherlock Holmes!

Man muss in diesem Film auch ein bisschen mitdenken was ja für die meisten nichts ist und sie daher eine Schlechte Bewertung geben nur weil sie nicht mit dem Film mitkommen - Einfach nur Lächerlich


FREUE MICH SCHON AUF DEN 2. TEIL!!!

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113. Ohne mich bislang intensiv mit der Figur Sherlock Holmes beschäftigt zu haben, ist diese Verfilmung für mich als durchaus gelungen zu betrachten.
Und das ist gerade bei Guy Ritchie nicht immer so.
Markante Hauptfiguren, authentische Bühnenbilder, locker und kurzweilig erzählte Geschichte, die auch den einen oder anderen humoristischen Setenhieb gekonnt austeilt, garniert durch gut gelungene Action-Sequenzen garantieren einen sehr unbeschwerten Genuß.
Das Ergebnis hat mich eigentlich positiv überrascht - trotz (oder gerade wegen) der doch nicht immer einhelligen Meinungen ...

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114. ...so wurde er, wenn man es nett formuliert, von Sir Doyle, kreiert. und so wird er auch dargestellt, nciht als geleckter hochnäsiger detektiv, sonder als teilweise durchgeknallter, intelligenter und aufmerksamer (wenn es drauf ankam) schnüffler. wer einen film erwartet wie er in den guten alten Schwarz weiss tagen erwaretet ist hier fehl am platz. auch die story ist trickreich und man sollte gut aufpassen. lediglich die extras hätten mehr sein dürfen, aber das hat ja nichts mit dem film zu tun.

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115. Dem Geiste Arthur Conan Doyles entspricht die Modernisierung nicht. Unterhaltsam ist das Movie allemal.
Beim Sound fällt ein erheblicher Qualitätsunterschiednzwischen der Originalfassung in DTS-HD MA und den
Synchronversionen(Dolby Digital 5.1)auf. Diese Spuren gelangen zaghaft und ohne Biss.

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116. FILM: Man bekommt unterhaltsame,wenn auch nicht innovative 128min Unterhaltung geboten. Wer eine 'originale' Holmes Geschichte erwartet is hier eher falsch-es handelt sich mehr um eine Art Abenteuer/Action Film mit detektivischem Hintergrund- ich fand's gut ;-) -kann aber auch den Ärger verstehen,welche manche mit dieser Umsetzung der Romanvorlage haben. In einigen Szenen hätte etwas weniger 'körperliche' und mehr "geistige" Präsenz von Holmes gut getan.
Aber der Film funtioniert- nicht zuletzt aufgrund der tollen Ausstattung und hervorragend agierenden Schauspieler. Auch die Story weiß zu überzeugen,legt sie doch geschickt den Grundstein für Fortsetzungen mit Moriarty.

BILD: VC-1 Codierung, 1.78:1 Bildseitenformat (also ohne Balken auf 16:9 Bildschirmen)

Das Bild ist ansich solide, mit relativ wenig Filmkorn,einer sehr guten Schärfe sowie gutem Kontrast. Die Farben wurden etwas gedämpft um den "look" der Zeit wiederzuspiegeln.
In einigen Szenen sind störende Unschärfen zu erkennen.Aber in der Gesamtheit ein gutes,angenehmes Bild.

TON: Der englische DTS 5.1 HD Master Audio Track ist fantastisch- man fühlt sich in die Straßen von London hineinversetzt- überall passiert was- klirrende Pferdekutschen ,klapperndes Geschirr, Stimmen ... die Rear Kanäle haben ihre helle Freude ;-) Dazu kommt der tolle Soundtrack von Hans Zimmer,eine klasse Dynamik und Räumlichkeit des hochwertigen Audiomixes. Aber es gibt da leider ein Problem- selbst wenn man dem englischem ganz gut mächtig ist wird es schwierig dem gesagten zu Folgen,das liegt einerseits an der teilweisen Unverständlichkeit der Stimmen aber großteils an der, der Zeit angepaßten Sprache,welche für nicht muttersprachler doch sehr schwer verständlich/nachvollziehbar ist.

Bleibt der Griff zur deutschen DD 5.1 Spur-diese ist vorallem Laut,aber undifferenziert und mit wesentlich geringerer Räumlichkeit behaftet. Trotzdem klingt sie noch ganz ordentlich,wenn auch kein Vergleich zur Originalspur. Es bleibt zu hoffen das mehr HD Tonspuren ihren weg ins Deutsche finden...

Extras: Maximum Movie Mode-bei diesem wird der Film gelegentlich in den Hintergrund gerückt und der Regisseur (Guy Ritchie) erläutert an hand eines parallel laufenden Videos mehr oder weniger interresante Geschichten vom Dreh, manchmal werden Artworks oder Zusatzinfos zu Holmes Leben gezeigt. Ich bin nicht so auf Extras orientiert,aber wem's gefällt,der bekommt so ausreichend Infos,welche man auch einzeln anwählen kann.


FAZIT: Sehenswerter,auf Blu Ray überzeugender, Sherlock Holmes Film,welcher den Meisterdetektiv neu definiert-und somit nicht jedem zusagen wird... .

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117. Sherlock Holmes würde hier wohl nur in den Film eingebaut, um ihn besser vermarkten zu können. Fakt ist, dass der Film mit der Roman Figur Sherlock Holmes überhaupt nichts gemein hat. Und auch von diesem Umstand abgesehen: Der Film ist wirr und langweilig. Es ist anstrengend der Handlung zu folgen und es macht auch keinen Spass.

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118. der film beginnt mit einer action sequenz...........
in dem moment merkt man, das der film warscheinlich
wenig mit den bekannten holmes/watson verfilmungen zu tun
hat.............

die geschichte :

holmes/watson jagen einen verrückten der sich an die
spitze einer sekte manövriert..........

dann gibt es einige tote, die aufklärung der umstände

ist aber nicht sonderlich originell.

das ende : eine action-sequenz.


kurzum :

das hat mit den mir bekannten sherlock holmes
verfilmungen nichts zu tun und ist lediglich nach dem
motto .........wir machen einen kracher, nehmen als
hintergrundmotiv holmes und watson........entstanden.

trotzdem ist der film recht unterhaltend, das zusammenspiel

von downey und law sehr interessant .

kann man sich ansehen, muß aber nicht.

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119. Wieder einmal ein typischer, hochgepushter Film der heutigen Zeit !

Ein paar bekannte Schauspieler, viel Werberummel und das muss reichen.


Wie kann man aus einer so guten Buchvorlage und so guten bereits vorliegenden Verfilmungen einen solch schlechten Film drehen ???


Ich hatte mich so auf diesen Film gefreut, da ich Robert Downey Jr. sehr gerne sehe und vor allem frühere Verfilmungen kenne und schätze.


Besonders schade fand ich, dass die Beziehung zwischen Watson und Holmes (der Wortwitz...) absolut flach, künstlich und aufgesetzt wirkte.


Die Stimmung im London der damaligen Zeit konnte meiner Meinung nach auch nur schlecht umgesetzt werden.


Alles in allem in keinster Weise empfehlenswert !

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120. Guy Ritchie hat mit der Neuverfilmung von Sherlock Holmes eine durchaus interessante Variante dieses Stoffes produziert. Die verschiedenen Aspekte, welche die Kurzgeschichten von Sir Arthur Conan Doyle ausmachen, wurden in eine zeitgemäße Interpretation gefasst. Holmes Drogenabhängigkeit, welche in den Geschichten natürlich ein wenig dezenter in Worte gefasst, werden im Film auf den Punkt gebracht. Überhaupt erscheint Holmes in der Filmfassung authentischer. In den Büchern noch als skurril beschrieben ist klar, dass diese vornehme Wortwahl ein Zeichen des 19. Jahrhunderts ist, Unangenehmes appetitlicher zu umschreiben. Im Film ist Holmes das, was er aber vermutlich sein sollte: hart an der Grenze des Wahnsinns, nicht unbedingt das, was man einen gesetzestreuen Mann nennen kann mit einer klaren Neigung zum autoaggressiven Verhalten. Sehr interessant - und in dieser Weise neu - ist die blitzlichtartige Darstellung Holmes Gedankenwelt, wenn er Abläufe dezidiert im Vorhinein analysiert und diese sich dann entsprechend bewahrheiten. Auf dieses neue Stilmittel hätte Ritchie gerne öfter im Film zurückgreifen dürfen, denn leider - wie auch in den Büchern - schwimmt man in der Story ein wenig nebulös dahin. Ja, auch das ist eigentlich getreu der Geschichten, dass unheimliche Geschehnisse sich letztendlich rational erklären, aber irgendwie fesselt dies hier nicht wirklich. Die Musik - das muss ich leider sagen - ist streckenweise eine Zumutung. Weshalb z.B. Kampfszenen mit Gefiddel" hinterlegt sind, welches mehr an amerikanische Provinz erinnert, ist schwer nachvollziehbar. Die schauspielerischen Leistungen von Robert Downey jr. und Jude Law sind über jeden Zweifel erhaben. Sie passen einfach in ihre Rollen hinein. Die Darstellung des London des 19. Jahrhunderts ist düster - so düster, wie es vermutlich war. Dennoch glaube ich, dass eine etwas freundlichere Atmosphäre dem Film gutgetan hätte. Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass der Film sehr gute Ansätze bietet, das Ziel zum Suchtfaktor zu werden, leider verfehlt hat, da die Story einen nicht in den Bann zieht. Und dies muss zum Schluss gesagt werden: An der fesselnden Story fehlt es leider den meisten Filmen in der heutigen Zeit.

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121. Als eingefleischter Roman-Sherlock-Fan mag der Film vielleicht nicht gefallen, aber ich, der ich die Romane nie gelesen habe finde den Film einfach nur geil.
Robert Downy jr. (als Iron Man und Sherlock) ist für mich mittlerweile der neue Johny Depp (Jack Sparrow). Die Auslegung des genialen Detektives ist einfach nur prima und sein congenialer Partner Jude Law steht ihm in nichts nach.

Die Bildqualität der Blu-Ray ist sehr gut. Details werden bis auf den letzten Pixel perfekt dargestellt.

Der Sound ist auch sehr gut. Gleich der Anfang des Films verspricht viel, wenn die Geräusche der von hinten links nach vorne rechts fahrenden Kutsche glasklar wahrzunehmen sind.
Boni ist auch vorhanden, wurde von mir aber noch nicht gesichtet und wird daher nicht mitbewertet.

Dennoch kann ich nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen! Hoffentlich kommt bald ein ebenso genialer zweiter Teil raus!!

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122. Der Name Sherlock Holmes weckt stets große Erwartungen.
Spannung, Stil, Charme und ein Prise Brillianz.
Niemals eingestaubt und trotzdem mit traditionellem Charme, extrem stilvoll und dabei ein bißchen verrückt, brilliant von Anfang bis Ende!
Genauso kommt der neue Sherlock Holmes daher!

Mal abgesehen von einem überragenden Robert Downie Jr., schafft es auch Jude Law vollends als Dr. Watson zu überzeugen.

So ist die Beziehung zwischen Holmes und Watson skurill, herzlich, extrem bissig und amüsant und alleine das macht den Film schon sehenswert!!!
Hinzu kommt eine durchaus spannende Story, die viele Geheimnisse in sich birgt, durch schöne Dialoge überzeugt und eine interessante und geistreiche kombinatorische Auflösung erfährt.
Einen modernen Touch in klassischer Umgebung liefert Holmes verbale und auch pysische Schlagfertigkeit!

Abgerundet wird der Film durch die gut gewählte musikalische Untermalung die den wundervollen Charme dieses cineastischen Meisterwerks noch unterstricht...

... und Sherlock Holmes zur positiven Überaschung des bisherigen Kinojahres macht! 

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123. Technisch sehr gut gemachte Neuauflage von Englands wohl bekanntesten Kriminalisten.
Gute Bild- und Tonqualität auf der Blu-Ray.

Kann ich ohne Probleme weiterempfehlen - außer man steht nicht auf diese Art von Filmen :-)

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124. Mit der neuesten Verfilmung der Figur des Sherlock Holmes gelingt es Regisseur Guy Ritchie (u.a. "Snatch- Schweine und Diamanten") sowohl dem viktorianischen London, als auch der Figur des Sherlock Holmes selbst, neues Leben einzuhauchen. Dabei hält er aber stets die Balance zwischen cineastischer Innovation und literarischer Tradition, basierend auf der Vorlage Sir Arthur Conan Doyles.
Die Charaktere verändern sich dabei nicht drastisch von denen der Vorlage. Vielmehr bekommen sie in dieser Verfilmung lediglich eine etwas andere Interpretation. Und da Literatur von jedem anders wahrgenommen wird, ist dies auch vollkommen legitim: denn am Ende ist Sherlock Holmes immer noch der brillante Beobachter und wissenschaftliche Tüftler, der jeden Fall und jedes Rätsel zu lösen vermag und an seiner Seite der getreue Dr. Watson- seines Zeichens immer noch Kriegsveteran, Arzt und Wegbegleiter Holmes. Hinzu kommen weitere Bekannte Charaktere der Romanvorlage wie etwa Inspektor Lestrade (Eddie Marsan) von Scotland Yard, Irene Adler (Rachel McAdams) und Professor Moriarty.
Der Unterschied besteht nun ohne Zweifel in der größeren physischen Auseinandersetzung der Akteure. Das Holmes in seiner Freizeit zu Kampf-Wettkämpfen gegen ist, wird wohl so nicht in den Romanen geschildert, ist aber dennoch möglich. Und auch erscheint es nur logisch, dass Watson ebenfalls kein Weichling ist und zwingend immer als etwas untersetzter Chronist dargestellt werden muss. Als dekorierter Kriegsheld kann man eine gewisse körperliche Physis zum Kampf wohl voraussetzen. Dass es zu solchen im Laufe einer Ermittlung einmal kommen kann, ist ebenfalls verständlich.
Für einen Film a la Guy Ritchie ist es auch nicht zu erwarten, dass Holmes, den hier durchaus spannend gestrickten Fall (einer Beschreibung selbigen bedarf es an dieser Stelle sicherlich nicht mehr), alleine durch Anwendung der Logik in seiner Wohnung aufzuklären vermag. Manch Fan der Romane mag dies vielleicht gewünscht haben, dass Mainstream Publikum, an den der Film primär adressiert ist, möchte heute aber in einem 120 minütigen Film auch auf andere Art und Weise unterhalten werden. So gelingt es schließlich die Figur des Sherlock Holmes auch für heutige Generationen wieder interessant und faszinierend zu machen. Es ist eine moderne Interpretation des Meisterdetektivs, wie Ritchie sie im London des späten 19 Jahrhunderts wiedererschafft. Und das mit großem Unterhaltungswert.

Dazu tragen nicht zuletzt die beiden fantastischen Hauptdarsteller Robert Downey jr. ("Iron Man") und Jude Law ("Der talentierte Mr. Ripley") bei, die eine gute Chemie zu einander haben und Charme und Witz der Freundschaft Holmes und Watsons auf die Leinwand zu bringen vermögen.


Das Szenebild ist ansprechend und atmosphärisch gestaltet. Die Kostüme passen sich in den historischen Kontext ein. Dazu liefert Hans Zimmer ("König der Löwen", "Fluch der Karibik"), erneut einen hervorragenden Soundtrack, der den Film perfekt untermalt. Ein Oscar hierfür wäre sicherlich verdient gewesen.

Das Bild der DVD ist sehr gut gelungen. Die Konturen sind scharf erkennbar. Die Farben etwas matt, was aber beabsichtigt die Atmosphäre des Film untermalen soll. Der Ton ist satt und ebenfalls sehr gut.

Als Bonus ist auf der Single Disc Edition ein kurzer Part mit Interviews der Darsteller und Filmmacher zur Verfilmung des Neuen Sherlock Holmes enthalten. Dies bietet zwar nicht sonderlich viele Zusatzinformationen, ist aber dennoch sehenswert. Wer gerne mehr Bonusmaterial hat greift dann lieber zur 2-Disc-Edition.


Insgesamt ist Sherlock Holmes ein großartiger Film und mit Sicherheit einer der actiongeladensten Verfilmungen der Romanvorlage. Mit einem spannenden Plot und atmosphärischer Darstellung. Für alle Holmes Fans und Liebhaber actionreicher Detektivgeschichten.


Man darf gespannt sein auf das wohl folgende Sequel.


Für dieses Machwerk innovativer Filmkunst und die Erfolgreiche cineastische Wiederbelebung einer Kultfigur, gibt es daher verdiente 5 Sterne sowie eine klare Kaufempfehlung!


A star was born... and He is still alive... Danke für einen wieder strahlenden und glänzenden Holmes, Guy Ritchie!

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125. sherlock holmes ist im blockbuster genre angekommen - auf famose art und weise , wie ich finde.
als anhänger der eher althergebrachten spürnasendarstellung a la basil rathbone , peter cushing , jeremy brett und konsorten war ich anfangs - das muß ich zugeben - sehr skeptisch , betreffend dieser neuverfilmung unter der federführung von guy ritchie.
einen holmes im sinne von "bube dame könig gras" oder "snatch" konnte ich mir nun gar nicht vorstellen ( ohne die eben genannten filme als schlecht geraten bezeichnen zu wollen ).
aber weit gefehlt - madonnas ex mann hat`s geschafft die holmes typischen attribute auf erfrischend andere art und weise rüberzubringen ohne sich meilenweit von der conan doyl`schen darstellung zu entfernen . im gegenteil - seine auslegung des meisterdetektivs entspricht in vielem ganz genau der beschreibung in den romanen.
holmes hang zur depression in auftragslosen zeiten - seine schwäche für irene adler - die fähigkeit des boxens ( holmes hatte auch in den von conan doyle ersonnenen geschichten eine kurze aber erfolgreiche karriere als preisboxer hinter sich ) - seine unübertreffliche kombinationsgabe - die zeitweise doch recht ausgeprägte hingabe zu "bewußtseinserweiternden substanzen" ..... all das wird im neuen "sherlock holmes" gar vortrefflich zur schau gestellt.
auch watson war nie als leicht vertrottelter kumpan gedacht - der er in so manch älterer verfilmung ist - sondern ein furchtloser mitstreiter der seinem kollegen zwar an kombinatorischen fähigkeiten unterlegen - ihm aber ansonsten immer wieder bestens zu unterstützen vermag und mehr als einmal sogar als retter in größter not die bühne betritt.

guy ritchie`s neuinterpretation ist von anfang bis ende unterhaltsam - spannend - humorvoll und sehr atmosphärisch in szene gesetzt - die bilder des viktorianischen londons sind eine wucht - und lebt nicht zuletzt von den genialen dialogen seitens der hauptdarsteller und noch dazu verströmt der streifen in meinen augen trotz aller neuerungen immer noch den geist und den flair der altbekannten verfilmungen.


wenn so die zukunft von sherlock holmes aussieht ..... dann bin ich gerne auch ein zweites und auch drittes mal dabei.


noch ein wort zu bild und ton der blu ray : keine referenz aber weit im oberen drittel anzusiedeln - 8 von 10 punkten.

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126. Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes und Jude Law als Watson spielen sehr überzeugend die Hauptrollen in diesem vergnüglichen Film der ein Mix aus Action, Mystery und Kriminalgeschichte ist. Auch der Produzent Guy Ritchie verdient ein Lob, denn der Film lebt auch von der Atmosphäre des alten London welches er sehr gut eingefangen hat. Bild und Ton der Blu Ray sind einwandfrei und ich kann hier wirklich guten Gewissens eine Kaufempfehlung aussprechen !!!

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127. Guy Ritchie.. Danke für diesen Weltklasse Film!! Er hat alles was ein guter Film braucht.. vor allem die zwei drei kleinen Kampfszenen, unglaublich gut gemacht (WT-Style)!! Für den Watson hätte ich zwar einen anderen Schauspieler genommen, aber er setzt die Rolle ganz gut um. Robert ist halt der Hammer.. erinnert mich ein wenig an Johnny Depp in Fluch der Karibik. An alle Kritiker.. Typisch Hollywood, bum krach explodier, belanglose Story,Schauspieler mittlerer Güte, usw. ?! Leute.. bitte liest wieder Bücher und lasst die Finger von Filmen. Ich kenn den Homes aus meiner Kindheit und ich bin wirklich sehr froh das der Film-Homes nicht viel mit dem Buch-Homes gemein hat.. wäre sonst ein sehr langweiliger Film geworden. Die Bücherfraktion hält sich halt nach wie vor (siehe Herr der Ringe, Harry Potter usw. ) für was besseres (: ..

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128. ...haben sich wohl die Regisseure von Sherlock Holmes gedacht. In Anbetracht der vorhandenen Bücher und Filme erwartet man wohl
einen sehr "steifen" Film in dem mehr gegrübelt als gehandelt wird. Dem macht der aktuelle Sherlock Holmes einen gewaltigen Strich durch
die Rechnung. Hier können Sherlock und Watson auch mal richtig austeilen...

Natürlich sind die Grundeigenschaften von Sherlock Holmes nicht komplett gestrichen worden. Es wird immer noch gegrübelt und die Logik steht

immer noch im Vordergrund. Es sind die Einzelheiten, die den Film so unglaublich gut machen. So wird genau ausgetüfftelt wie man einen Gegner
mit einer Schlagkombination außer Gefecht setzt, auch Probleme mit einer bestimmten Frau bringen Sherlock noch ganz aus der Fassung.
Das beste ist jedoch die Beziehung zwischen Sherlock und Watson...ohne jetzt groß auszuholen, die beiden können nicht mit und nicht ohne einander :-)

Auch den Fall, den es zu lösen gibt, wird in keiner Phase des Films langweilig. Es ist immer etwas los...entweder arbeitet das Hirn von Sherlock

wie so oft auf Hochtouren, es fliegen Gegenstände durch die Gegend, es wird gekämpft oder einfach mal ein trockener lockerer Spruch abgelassen.
Die Rollen von Sherlock (Robert Downey Jr.) und Watson (Jude Law) sind wie für die beiden Schauspieler zugeschnitten, was dem Film auch noch seine
einzigartige Note verleiht...

Fazit:

Ich für meinen Teil finde es sehr mutig, aus einem Klassiker wie Sherlock Holmes so einen Film zu produzieren. Das ganze wurde jedoch perfekt auf modern
getrimmt und mit den Schauspielern genau die richtige Wahl getroffen. Die Grundzüge bleiben erhalten, es ist eben nur alles viel lockerer. Auch der Inhalt
des Films in punkto Logik wird nicht vernachlässigt und lässt einen bis zum Abspann nicht mehr los. Diesen Film kann man nur wärmstens empfehlen...!!!

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129. Der moderne Detektiv Sherlock Holmes. Wunderbar. Auf lustige Weise wird er hier dargestellt. Dazu der Schauspieler der diesem auch noch etwas charmantes verleiht. Aber nicht nur R. Downey JR. ist ein großartiger Schauspieler, sondern auch J. Law und ebenso Mark Strong (die Rolle des Bösewichts passt wie die Faust auf's Auge).

Mir gefällt der Film einfach und darum sind die 5 Sterne auch einfach mal PFLICHT! Super Film.

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130. also ich kann dazu nur sagen:
1. hände weg vom steelbook. es ist zwar optisch ganz nett anzuschaun, aber die extras sind die rund 10 Euro mehr auf keinen fall wert! da sieht und hört man das übliche gesülze und die selbstbeweihräucherung der macher, aber gute informationen oder gar einblicke in den film = fehlanzeige!
2. der film? na ja, über sherlock holmes interpretationen kann man sich immer streiten, aber der film könnte auch jeden anderen namen im titel führen. nun hat man halt sherlock holmes genommen und ein paar zitate aus den büchern einfliessen lassen und - das war's dann auch schon. obwohl es ein - zwei, höchstens drei gute einfälle gibt, ist die story doch recht vorhersehbar. downey jr. macht dabei noch den besten eindruck.
3. fazit: spannung und vergnügen ist bei mir nicht aufgekommen, dafür ärger - eben über die extras im steelbook! so was gehört auf die normale dvd, dann wäre es ok.

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131. Habe erst mal ein Firmen-Upgrade fahren müssen um überhaupt den Film starten zu können. Was ich dann sah war allererste Sahne. Fantastisches Bildund eine gut gelungene Story haben mich mehr wie überzeugt. Einzig und alleine ist (mal wieder Warner-typisch) der Ton. Muß es denn bei einem mit den neuesten Mitteln gedrehten Film unbedingt 5.1-Ton sein? Sollte ein DTS-Ton für eine neue Blu-Ray denn solch ein unüberwindbares Hindernis sein? Andere Verleihfirmen sind da Warner um Längen voraus. Viellleicht muß man ja froh sein, daß es kein 2.0 Stereo-Ton ist. Naja, trotzdem eine sehr gut gelungene Scheibe. Deshalb von mir 4 Punkte.

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132. Vorweg: Der Film ist einfach nur gut - das steht außer Frage.
Aber: Bei der versprochenen Digital-Copy beisst sich die Katze in den Schwanz - und das ist ärgerlich!
Ein Extra-Beileger informiert den Käufer, dass exklusiv eine Digital-Copy zur Verfügung gestellt wird. Seltsam: Als Ende der Aktion wird der 27. Mai genannt, also der Tag, an dem Amazon zum ersten Mal ausliefert; dabei ist Amazon bekannt für seine zeitnahe Lieferung. Könnte dieses Datum absichtlich gewählt sein? Nicht lange nachdenken, handeln. Also BluRay-Player ans Internet anschließen - aha, zuerst Anmeldung und Passwort. Kein Problem, das erledigen wir per Computer. Wieder zurück zum BluRay-Player, Benutzername, Kennwort - ja, wo ist denn der Download? Nein, den gibt es wohl nur per Computer im Internet. Also wieder zum Computer, Benutzername, Passwort - nein, natürlich nicht für Apple, sondern ausschließlich für Windows-Benutzer. Also den alten Windows-Rechner angeschlossen, rein ins Internet, Benutzername, Passwort - ja, und wo ist nun der Download? Nirgendwo!!! Nicht per Computer auffindbar, nicht per BluRay-Player. Einziger Vorteil: Ich habe jetzt einen Benutzernamen und ein Passwort - und freue mich schon auf neuen Spam in meinem E-Mail-Postfach.
Nein, ich hätte die Digital-Copy nicht gebraucht, ich habe ja eine wunderbare BluRay-Disk. Trotzdem - was soll das?
Heute lese ich, dass es auch bei der demnächst erscheinenden Alice-im-Wunderlan-Bluray-Disk eine exklusive Digital-Copy zu erwerben gibt. In welchem Kaninchenloch die wohl plötzlich verschwunden sein wird...

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133. Auf der Single-Disc-Version ist nämlich zumindest ein Teil der Hintergrund-Dokus auch drauf. Die Dokus auf der 2-Disc-Version bestehen zur Hälfte aus Selbstbeweihräucherung der Filmemacher und Schauspieler. Sie haben ja Recht, der Film ist klasse, die Darsteller auch, die Holmes-Interpretation auch (zumal dieser Holmes und auch Watson den ursprünglichen Büchern am nächsten ist). Aber auf einer DVD hat sowas nichts verloren. Das was informativ ist hätte locker in eine 20-minütige Doku gepasst.
Das Fehlen eines Audiokommentars lässt ohnehin vermuten, dass in einem halben Jahr noch eine andere DVD-Version rauskommt.

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134. "Sherlock Holmes" besticht durch seine Atmosphäre, seinen Wortwitz und seine charismatischen Darsteller. Vor allem der Sinn für (Selbst-)Ironie überzeugt den Zuschauer. Dennoch kommen auch Action, Tempo und Abwechslung nicht zu kurz.

Technisch ist die Blu-ray ebenfalls in Ordnung. Zwar weist das Bild nicht so sehr den Blu-ray-typischen "Wow-Effekt" auf, aber Kontrast und Farbgebung sind auf sehr hohem Niveau. Der Ton hingegen überzeugt vollends, da selbst die kleinsten Nebengeräusche und die Filmmusik stets sehr räumlich aus allen Ecken wiedergegeben werden.

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135. Der Film ist einfach nur Klasse!
Der ist nicht so steckensteif wie die alten Filme.
Mit Action und Humor gewürzt, so mag ich dass!

Ich hoffe es werden noch weitere "Sherlock Holmes" Filme mit Robert folgen.

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136. Aktion, Witz und Einfallsreichtum, werden in dem Film groß geschrieben und mit einer schlüssigen und gut durchdachten Geschichte, bei der man im Film nicht bereits nach den ersten Minuten das Ende errät, verbunden. Und zwei Hauptdarsteller, die nicht besser für diesen Film hätten gewählt werden können. Der neue Holmes-darsteller bringt Witz, etwas markaberes und viel mehr Aktion (durch die perfekt inszenierten Kampfszenen) in den Film, OHNE diesen auch nur eine Minute "billig" erscheinen zu lassen. Und ebenso spielt Jude Law seine Rolle als Wadson hervorragend (gesittet, typisch englisch, aber nichts desto trotz kampfeslustig und witzig trifft die Darstellung des Wadson recht passend). Ein Film, bei dem man nichts falsch machen kann.

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137. Der Beginn des Films ist sehr schleppend und lebt eher von den Dialogen der Protagonisten, nimmt dann aber in der zweiten Hälft deutlich an Fahrt, d.h. Action und Spannung, zu. Insgesamt gesehen war ich 129 min gut unterhalten, hat also seinen Zweck erfüllt. Jedoch ist es für mich kein Film der einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Das Bild ist natürlich als Blue-Ray mehr als überzeugend und auch der Ton lässt keine Wünsche übrig. Aber das hatte ich auch erwartet.

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138. Robert Downey Junior und Jude Law... ob das klappt? ja es klappt! Die alten Filme haben schon viel Spaß gemacht aber das revival fällt gut aus und passt sehr ins jahr 2010. Hier kommt es vor allem auf die Unterhaltung an und auch auf die Inszenierung. Die Story mag beliebig sein, aber das machen die tollen Szenen wie man sie von Guy Ritchie gewohnt ist wieder wett. Dieser Holmes ist einfach nur cool und hat einige lockere Sprüche auf Lager. Bild und Ton sind top! Das steelbook lohnt sich und hat zum glück nicht diesen nervigen riesigen FSK-kleber drauf.

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139. Dieser Film ist einfach der Wahnsinn. Typisch gute Blu Ray Qualität.
Auch die Handlung ist einfach richtig abgefahren.
Kann ich nur empfehlen.

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140. ...Guy Ritchie, Robert Downey jr. und Jude Law. Aber das würde dem Film nicht gerecht werden, denn -Sherlock Holmes- ist mehr als nur die Summe seiner einzelnen guten Zutaten. Ritchie hat es geschafft, einerseits das Klische Holmes zu durchbrechen und andereseits ein paar Seiten von ihm aufzuzeigen, die uns näher an die Romanfigur Conan Doyles heranbringen, als die meisten Holmes-Klassiker. Für mich war das Gesicht Sherlock Holmes immer untrennbar mit Basil Ratbone verbunden, aber seit gestern wird Robert Downey jr. meiner ureigenen Holmes-Vorstellung ein Gesicht geben. -Sherlock Holmes- zeigt auf beeindruckende Art und Weise, wie gut es dem Medium Film tun kann, wenn ein ziemlich unkonventioneller Regiseur, mit einem großen Budget ausgestattet, auf einen Klassiker "losgelassen" wird. Das mag bei Traditionalisten nur Kopfschütteln und Zähneklappern verursachen, sorgt aber dafür, dass wirklich gute Geschichten mit wunderbaren Charakteren nicht verloren gehen.

Holmes(Robert Downey jr.) hat Lord Blackwood(Mark Strong) festgenommen und damit eine großen Fall gelöst. Jetzt gibt es nichts mehr zu tun und er gibt sich voll und ganz dem Nichtstun hin. Sein Freund Dr. Watson(Jude Law) macht sich schon Sorgen um seinen Spezi. Der prügelt sich bei Faustkämpfen und schließt sich tagelang im Zimmer ein. Als Blackwood gehängt wird, scheint ein düsteres Kapitel Londons für immer beendet zu sein. Aber kurze Zeit später steht Blackwoods Grab offen und der Bösewicht bewegt sich wieder unter den Lebenden. Natürlich hat er nur ein Ziel: Das Empire zu unterwerfen. Wer, außer Holmes, könnte ihn daran hindern? Der gibt sich alle Mühe, aber nicht nur Blackwood, sondern auch die schöne Irene(Rachel McAdams) macht dem Meisterdetektiv zu schaffen...


Guy Ritchie hat bei "seinem" Holmes alle Register gezogen. Großes Kino durch und durch. Herrliche Kulissen, wunderbare Charaktere, eine Kameraführung, die in Slowmotion, begleitet von Holmes Erzählstimme, uns jede noch so kleine Bewegung im rechten Licht präsentiert. Dazu geschliffene Dialoge, eine Prise Zynismus, Witz und Humor, sowie die klassischen Spielorte der Holmes-Geschichten. Wer Conan Doyles Romane kennt, der weiß, dass Holmes auch ein guter Faustkämpfer war, aber bisher war das nebensächlich. Ritchie hat da seinen ganz eigenen Fokus und den präsentiert er uns mit Klasse und Anspruch.


Was die Besetzung des Films angeht, so ist Robert Downey jr. eine exzellente Wahl für den großen Detektiv. Die "lustige Seite" Holmes wurde noch nie so treffend dargestellt. Jude Law spielt Holmes "Zwilling" Watson perfekt. Auch die Nebenrollen sind hervorragend besetzt.


Wenn sie mit alten Traditionen und Vorstellungen brechen können, dann lege ich ihnen Guy Ritchies -Sherlock Holmes- ans Herz. Die Überschrift lautet: Klassik trifft Technik! Da werden große Stunts und teure Technik mit einem Augenzwinkern von Downey und einer Londoner Gasse zur Jahrhundertwende plus Pferdekutsche gepaart. Das Ergebnis ist pure Unterhaltung vom Allerfeinsten, die sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollten.

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141. Mit "Sherlock Holmes" hat Regisseur Guy Ritchie eine überaus gelungene moderne Interpretation des klassischen Stoffes von A. C. Doyle geliefert. Die Verfilmung profitiert dabei von den drei Hauptdarstellern: Jude Law als Dr. Watson, der seinem Freund Holmes dann doch gelegentlich die Show stiehlt, Robert Downey Jr. als manischer Privatdetektiv und -- das alte London.

In stimmungsvollen Kulissen bewegen sich die beiden Hauptfiguren durch eine spannend-unterhaltsame Handlung, wobei sie durch ein Sammelsurium glänzed besetzter Nebenfiguren unterstützt werden -- und auch der Antagonist vermag zu überzeugen.


Die Bluray besticht durch ein plastisches Bild mit exzellenten Farben.

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142. Die Macher des Filmes haben bekannte literarische Figuren gewählt um eine neue Geschichte zu stricken.
Immerhin sehr positiv, Dr. Watson wird hier nicht wie in fast allen anderen Verfilmungen als Dummkopf oder Assistent des großen Helden dargestellt.
Der Bösewicht ist mal wieder ein Untoter der, wie könnte es anders sein, natürlich eine neue Weltordnung nach seinen Vorstellungen anstrebt. Originell die USA wieder in eine britische Kolonie zu verwandeln.
Dies zu verhindern ist Holmes Aufgabe und so hecheln die Helden nun mit viel Hokuspokus, Tschingderassa Bumm, Peng und Puff durch den Film ohne das man das Gefühl hat, daß für irgend jemanden eine wirkliche Gefahr besteht, die den Aufwand lohnt.
Irene Adler bietet einen netten Farbtupfen wirkt aber leider nur wie eine Stichwortgeberin für weitere Einsätze der Pyrotechniker.
Insgesamt eine ganz nette Krimikomödie für einen ruhigen Abend.

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143. Habe mehr von diesem Film erwartet ! Qualität top , würde ihn aber nicht mehr kaufen ! Sind die alten Schwarz weiß Filme Spanender !

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144. Habe gestern die BluRay gekauft und bin mit dem Film sowie der Ausstattung überaus zufrieden.

Bildqualität:

Sehr gut und auch in den dunklen Passagen wenig Bildrauschen. Alles sehr scharf und deutlich zu sehen.
Selten einen Holmes so Detailverliebt erlebt. Und auf einem 16:9 (1,78:1)fernseher wunderbar anzuschaun ohne lästige schwarze Balken


Ton:

zwar wie üblich nur HD Ton auf englisch aber auch der deutsche Ton sehr wuchtig und passend zum Film und sehr stimmiger Soundtrack.

Story:

zwar nicht 100% an die Romanvorlagen gehalten aber dennoch vieles nachvollziehbar und ein perfektes zusammenspiel von Jude Law und Robert D. Jr.
Schlüssige Schlussfolgerungen denen man zur Abwechslung auch mal selber folgen kann und auch mal selber gerne miträtselt was jetzt eigentlich geschieht.


Zu guter letzt:

eine kleine Kritik an all die Filmschlechtreder hier. Dies sollte eine Rezesion für Kunden sein, die sich eventuell entscheiden möchten diesen Film zu kaufen. KLar spielt dabei die Meinung über den Film auch eine Rolle. Aber wer den Film im Kino bereits gesehen hat, hat sich über die Story schon selbst eine Meinung gebildet. Daher ist es sinnlos hier nur seine Erfahrungen mit dem Film als Rezension reinzustellen bevor die BluRay überhaupt erschienen ist.
Für reine Filmkritiken gibt es ausreichend Foren wo man sich auslassen kann.
Ich als Rezensionsleser möchte sachliche Informationen über Aufmachung und Inhalt der DVD/ BluRay und falls man den Film noch nicht gesehen hat eine kurze Zusammenfassung mit persönlichen Eindrücken.
Rezensionen in denen nur der FIlm an sich hochgelobt oder Niedergemacht wird klicke ich grundsätzlich gleich wieder weg, weil sie mich als Käufer nicht ansprechen. 

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145. Ich habe gerade vor 5 Minuten das Steelbook von DHL erhalten (Vorbestellungen bei Amazon lohnen sich ;-) ) und war sofort begeistert. Die Lösung mit dem FSK-Logo ist, meiner Meinung nach, genial. Das Steelbook steckt in einer Plastikhülle auf der das Logo (vorne) und die Informationen über die Ausstattung (hinten) aufgedruckt sind. Zieht man es aus dieser Hülle heraus, ist es fast komplett frei von unschönem Text. Von meinem Standpunkt aus: Super Produkt, gerne gekauft, 5 Sterne!

Ich dachte, es sei mal an der Zeit, dass hier mehr Rezensionen über das eigentliche Produkt und nicht den Film eingetragen werden. Schließlich ist es das, was Käufer wirklich wissen wollen. Für Filmkritiken gibt es andere Angebote, also zieht die Produktbewertung hier nicht runter, obwohl die Bluray zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal auf dem Markt gewesen ist und aus diesem Grund noch keine Meinung gebildet werden konnte.

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146. So können Homes und Watson sein, wenn man ihnen den Stock aus dem Allerwertesten zieht! Das macht Spaß! Lockere Sprüche und tolle Action. An Bild und Ton gibt's nichts zu meckern!
Ein rundrum gelungener Film!

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147. ...astreine Unterhaltung!
Gut, vielleicht mal eine andere Perspektive bzw ein anderer Sherlock und Watson, aber es war genial gut!

Robert D. Jr spielte wie immer ueberragend und fantastisch fabelhaft gut! Es war eine Freude im zuzusehen!


Auch Jude Law wirkte ueberraschend positiv und beide zusammen waren ein echtes Dreamteam.


Ich fand die Art und Weise der Story, Darstellung, Figuren etc richtig richtig richtig....gut. Mal was anderes und es hat wie gesagt einfach riesen Spass gemacht dem ganzen Ensemble zuzuschauen.

Es muss ja nicht mehr das duestere, dunkle, harte, unbarmherzige London sein mit einem entsprechenden Schauspiel & einer entsprechenden Story.
Das hier fand ich weitaus sympathischer und erfrischender.

Man sollte einfach bei allen Filmen unvorhereingenommen und ohne jegliche Erwartungen reingehen. Wenn man hier, duestere Spannung, mit harter Action und den Sherlock den man sonst so kennt, erwartet, ist das natuerlich nicht ganz der passende Film.




Wir fanden, 3 junge Damen und 2 Burschen, den Film alle samt rundum unterhaltsam und sehr gut!

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148. Ich beschränke mich mit dieser Rezension auf die Bluray als Produkt, da ich davon ausgehe, dass jemand der an dem Kauf eines Filmes interessiert ist, schon mal auf irgendeine Art und Weise davon gehört hat und nun eher daran interessiert ist, ob die Umsetzung auf das optische Medium gelungen ist oder nicht.

Zuerst ein paar inhaltliche Dinge:

Die Disc selbst verfügt über ein UK-Freigabelogo - ein UK-Import ist hier also möglich - mit schönem Aufdruck, wobei Robert Downey Jr. - ähm: Sherlock Holmes - dem Betrachter einen smarten Blick entgegen wirft. Im Prinzip ist es das gleiche Bild vom Cover - nur ohne Jude Law.

Außerdem liegt derzeit noch ein DigitalCopy-Code für den Download einer DigitalCopy bei, die wie bei derzeit fast allen Studios ausschließlich mit dem Windows Media Player funktioniert. Der Code ist wie bei Warner üblich ab Release-Datum gut 1 Jahr lang gültig.


Der Ton trällert gut 129 Min. lang in Dolby Digital 5.1 in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch sowie Englisch für Blinde. HD-Ton gibt es, wie bei Warner leider üblich, nur in Form von DTS-HD Master Audio in Englisch 5.1. Untertitel sind für die Sprachen Deutsch, Italienisch, Niederländisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch und Spanisch vorhanden.


An Extras gibt es Warners bekannten Maximum Movie Mode, sowie gut 45 Min direkt anwählbares Bonusmaterial. Die Extras sind durchaus ansehnlich und liegen in HD vor. Wie üblich gibt es auch Extras über BD-Live zu bewundern.


Es gibt kein Booklet (lediglich einen kleinen Warner-Katalog) oder Wendecover.


So nun ab in die Technik:

Das Bild ist meiner Meinung nach durchaus im Referenzbereich anzusiedeln, ein absolut gestochen scharfes Bild. Selbst in den vielen dunklen Passagen gibt es sattes Schwarz statt Rauschen zu sehen. Nur bei einer Szene bei Tageslicht mit hellem Hintergrund gab es in selbigem ein ganz leichtes Rauschen an wenigen Stellen. Hier war allerdings der Hintergrund durch das in den Vordergrund stellen des Darstellers auch bewusst unscharf gestellt. Die Farben sind kontrastreich und passen zur farblichen Stimmung des Filmes. Besonders gut finde ich, dass das Bild im 16:9 Vollbild (1,78:1) vorliegt. Das Bild ist ansonsten VC-1 kodiert (Full-HD 1920x1080p) und liegt nach meiner Beobachtung im Durchschnitt bei 18Mbps - in einigen Szenen waren es bis zu 40Mbps.

Was den Ton angeht gibt es eigentlich für Dolby Digital nichts zu meckern. Der Soundtrack bedient alle Lautsprecher. Die Rear-Speaker werden sehr dosiert bei Effekten genutzt. Mir persönlich war die Grundlautstärke der deutschen Tonspur zu leise abgemischt (gerade im Vergleich zu anderen Filmen - auch mit Dolby Digital 5.1 Mix), allerdings ist sie recht dynamisch und in sich stimmig gehalten, sodass die Effekte dann, wenn sie kommen, genau ins klangliche Gesamtbild passen und auch für die akustische Aufmerksamkeit sorgen, die sie verdienen.


Das Menü ist recht schlicht gehalten, sorgt so aber auch für eine erfreuliche Ladezeit. Was mir auch gefällt: die Menüvertonung ist im Vergleich zum Film nicht deutlich lauter oder deutlich leiser. Auch sie passt so ins klangliche Gesamtbild. Schade finde ich, gerade weil das Menü so schlicht ist, dass es keine Direkt-Start-Funktion gibt, wie z. B. bei "The Dark Knight". Hier läuft nach dem Einlegen der Disc sofort der Film los, ohne erst auf "Film starten" drücken zu müssen - ein Feature, dass ich gerade bei den ersten Blurays sehr oft gesehen habe und für gut befunden habe, jetzt aber wieder zu weichen scheint.


Fazit:

Bild: 5/5
Ton: 4/5
Extras: 4/5
Gesamt: 4/5

Das Bild überzeugt in allen belangen und ist auf Referenzniveau. Der Ton ist gut, aber eine nur Englische HD-Tonspur ist für mich nicht mehr zeitgemäß. Die Extras sind alle in HD (sehr gut) und gerade der Maxium Movie Mode ist für Interessierte und Fans ein sehr sehenswertes Extra - dennoch stellt die Extra-Sektion für mich "nur" gehobenen Durchschnitt dar, ist aber auch keine Special Edition. ;) Pluspunkte gibt es auch für die schnelle Ladezeit.


4 Sterne gibt es, weil die Sherlock Holmes Bluray zwar sehr gut ist, aber eben insgesamt betrachtet nicht so gut, wie z. B. "The Dark Knight". Bedenkenlos zugreifen kann der künftige Besitzer natürlich trotzdem. :)

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149. Man sollte unvoreingenommen und ohne Gedanken an die Buchvorlagen an diesen Film rangehen.
Tut man dies, so entpuppt sich der Film als ein kurzweiliges Spektakel mit Action, Witz und einem gewissen Charme der Spass macht und nach mehr verlangt.Auch ich habe die Bücher gelesen und natürlich ist nicht alles 1:1 portiert aber das ist auch gut so ansonsten kann ich mir ja auch die alten Filme anschauen oder die Bücher lesen.Genau so und nicht anders gehört ein Sherlock Film in unsere Zeit umgesetzt um den alten Mief raus zu bekommen.Von mir aus hätte die Suche nach Professor M. direkt anschliessen und der Film noch 2h länger laufen können.
Für mich eine Empfehlung in voller Punktzahl auch wenn der Ton nicht in HD(deutsch) ist und es dem Bild hier und da an Schärfe fehlt.
Hoffentlich gibt es noch die eine oder andere Fortsetztung.

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150. Was ich im Vorfeld über den Film zu lesen bekam, hatte mich skeptisch gemacht. Ein junger, moderner Holmes mit Frauengeschichten und Nacktszenen? Das kann ja nichts werden, dachte ich.

Doch noch bevor der Vorspann begonnen hatte, war mir klar, dass Guy Ritchie den schwierigen Spagat zwischen zeitgemäßem Kino und Werktreue geschafft hat! Zwar präsentiert sich dieser Holmes-Film völlig anders als seine Vorgänger, ist dennoch (oder vielleicht gerade deswegen) viel näher an Doyles Romanen und Kurzgeschichten. Auch bei Doyle sind Holmes und Watson junge Männer, Holmes war immer schon ein geübter Kampfsportler und die Rolle der Irene Adler ist ebenfalls auf ein Originalwerk des Holmes-Schöpfers zurückzuführen.

Nur bei der Einführung von Watsons zukünftiger Gattin, haben sich die Macher einen kleinen Schnitzer erlaubt.

Auch in diesem Film bleibt Holmes die emotional unterkühlte Denkmaschiene und seine Schlußfolgerungen sind immer noch brilliant, wobei sich die Autoren hier reichlich an Doyles Werken bedient haben, was aber auch kein Fehler ist.


Der Humor kommt glücklicherweise nicht zu kurz (das Zusammenspiel von Holmes und Lestrade ist einmalig) und die, für Holmes-Filme ungewohnte Action ist nicht zuletzt dank der malerischen Kulisse des alten Londons und der stimmigen Musik von Hans Zimmer großartig in Szene gesetzt.


Ich persönlich kann Teil 2 kaum erwarten, die Einleitung dazu ist hier bereits gesetzt. Holmes ist im Jahre 2010 angekommen, besser als jemals zuvor! Absolute Kaufempfehlung!

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151. Eigentlich passt alles bei diesem Film.
Er schaut gut aus (bis auf die meisten computergenerierten Settings), gute Schauspieler sind mit an Board, aber die Story ist irgendwie zu langatmig zu "abstrakt".
Und genau da hat dieser Film meiner Meinung nach ein Kernproblem, er ist nicht mitreißend, es kam auch so gut wie nie richtige Spannung auf.
Ich weiß natürlich, dass Geschmäcker verschieden sind, aber da wir uns zu zweit mehr gelangweilt als amüsiert haben, kann ich diesen Film leider nicht weiterempfehlen.
Schade, denn Potential hätte er genügend.

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152. SHERLOCK HOLMES (2009)

Zum Film: Ein unterhaltsamer Detektivklamauk mit (von einigen als unpassend empfundenen) Kung-Fu- und CSI- Einlagen. Der Star des Film ist für mich persönlich das wunderbare Setting (London).


Zur Blu-ray: Getestet wurde die bereits erschienene, britische Disk, die der deutschen zu 100% entspricht. Bild und Ton sind auf dem neuesten Stand und bieten Vorzeigewerte. Hier wird man als Käufer nicht enttäuscht. Volle Punktzahl!

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153. 1891, london

sherlock holmes und buddy dr. watson verhindern in letzter sekunde, was'n wunder, den tot einer frau.

der täter, lord blackwood-der nebenbei gesagt aussieht wie alec baldwin, wird daraufhin zum tode verurteilt und stirbt wenig später am strang.
doch das okkulte lordchen wäre nicht okkult, würde er nicht 3 tage später auferstehen und london mit....man ahnt es....okkultem terror heimsuchen.
holmes und watson + undurchsichtiger femme fatal wollen dem alec baldwin double nun also an den kragen und prügeln und kloppen sich in feinster "ich schlag alles zusammen was einen puls hat" manier durch good old london.
das dabei die halbe stadt in trümmern liegt stört die rasselbande wenig, plant lord baldwin doch einen fiesen anschlag a la pinky und brain.
nichts weniger als die weltherrschaft hat der bucklige jaucher im sinn.
und als dann auch noch ein dan brown mäßiger geheimbund auftaucht ist das chaos komplett.
wie das ganze ausgeht kann man sich zwar denken, aber seht halt selbst.

die darsteller agieren am rande des wahnsinns.

die dialoge......kein kommentar.
die story ist dermassen abstrus und bizarr das man sich ernsthaft fragt ob die macher des films nicht unter dem einfluß harter drogen standen als dieses ding verbrochen haben.
lobenswert sind die effekte und mit liebe zum detail erschaffene kulisse.
der soundtrack ist ok.

also ich bin ja durchaus offen für neuinterpretationen alter filmstoffe, aber dieses machwerk ist schlichtweg lächerlich.

sherlock holmes als kloppender prolet mit pseudointellektuellem touch.......das ist einfach too much.
den stoff, den heutigen möglichkeiten der filmkust anzupassen ist ja ok, aber daraus eine lächerliche groteske a la g.i. joe oder van helsing zu machen ist der falsche weg.
ich frage mich ernsthaft was guy ritchie (bube,dame,könig, gras. snatch, revolver, rock n rolla) dazu bewegt hat diesen film abzudrehen.......ah ja....die kohle natürlich.
in der fortsetzung, die allem anschein nach folgt, kann er ja vielleicht noch mal ordentlich abgreifen. 

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154. Tja, ich weiss auch nicht warum ich in diesen Film gegangen bin:

Vielleicht, weil ich ein Fan des englischen Detektivromans bin?

Also dem Genre, welches durch Sherlock Holmes nicht unbedeutend mitgeprägt wurde?

Aber diese Verfilmung ist dann mehr eine Neuauflage von Bud Spencer und Terence Hill mit einer Priese Härry Pötter und hier und da noch ein bischen Dracula und Frankenstein!


Mag ja sein, dass Guy dabei Ritch geworden ist, aber ich freue mich auf den Regisseur, der Sherlock rehabilitieren wird - demnächst in diesem Kino?

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155. Würdig den nahmen Sherlock Holmes tragen zu dürfen, wobei der Dr. Wattson sehr gut brillierte :-)

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156. Ich kann den Film überhaupt nicht empfehlen!!!

Durch den ständigen, raschen Wechsel der Kameraperspektive ist es sehr schwer den Film zu folgen. Außerdem ist das auch noch sehr anstrengend für die Augen.


Ich werde mir den Film auf keinen Fall ein zweites mal ansehen!!!

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157. Vier statt fünf Sterne für den wirklich köstlichen Film vergebe ich an dieser Stelle deshalb für die Blue-Ray-Fassung, weil ich nur den Film bewerten kann, so wie ich ihn im Kino erlebt habe, nicht aber das eigentlich hier angebotene und besprochene Produkt, nämlich die DVD, bzw Blue-Ray-Disc. Um sich hier den fünften Stern zu verdienen, stellen eben auch entsprechende Extras und die Qualität ein unerlässliches Kriterium.
Zum Film an sich: Tempo und Action sind stimmig, alles schulmässig perfekt in unsere heutige Hochglanz- Kinolandschaft transportiert. Kurzweil garantiert, von gut aufgelegten Darstellern präsentiert. Allerdings gebe ich Hardcore-Holmes-Fans recht: Der Protagonist ähnelt mehr einem James Bond, denn seiner literarischen Vorlage. Wer diesen dürren, drogensüchtigen, musizierenden, egozentrischen, durch und durch logischen und mir rein deduktiven Methoden der Sir A. Conan-Doylschen Vorlage arbeitenden Menschen sucht, wird an ganz anderer Stelle fündig: Ich empfehle all jenen, einen scharfen Blick auf die Staffeln von Dr. House zu werfen. Denn dieser dort von Hugh Laurie glänzend dargestellte Arzt, entspricht dem literarischen Holmes derart, als sei er aus seinen Büchern entsprungen. Und auch sein Sidekick Watson, sprich sein gutes Gewissen, wird von Doktor Wilson geboten. Lassen Sie sich freudig überraschen!

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158. Ich verstehe die schlechten Bewertungen nicht, denn ich bin zwar auch eher Fan alter klassischer Holmes-Verfilmungen nach Doyle-Buchvorlage (Serie mit Jeremy Brett,- ein Genuss!) & war skeptisch, was die Besetzung betraf. Aber auch hier zieht sich durch 128 Min. Film wie ein roter Faden der analytische, schnelle, verwahrloste, tölpelhafte, verkleidungsbegabte Holmes,- mit tollen Bildern (verwurmte Leichen, viktorianisches London, urige Laboratorien-Einrichtungen,...) & jeder Menge schlüssiger, von Holmes zum Schluss vollends aufgelöster "Zaubertricks". Wer Filme in der Aufmachung wie z.B. "From Hell- Jack the Ripper" "Das Vermächtnis der Tempelritter" mag ist auch hier gut bedient. Ein etwas anderer Holmes mit ETWAS mehr Action, aber dennoch sehr empfehlenswert!

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159. Wie kann man eine Rezension auf einen Artikel abgeben,wenn Dieser noch nicht erschienen ist.Danke an Amazon,die das ermöglichen!!Hallo Amazon unterbinden sie bitte diesen Unsinn!!

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160. Eigentlich dachte ich nachdem ich Anfang des Jahres Avatar gesehen habe es geht nicht mehr besser aber Sherlock Holmes ist für mich der Beweis das es immer noch ein Stückchen besser geht!!!
Denn in Sachen Story hat mich Avatar eher kalt gelassen dafür hat mich Sherlock Holmes in diesem Part umso mehr überzeugt!!!
Also:Umbedingt Kaufen!!!

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161. Also mir gefällt der Film nicht so Gut !!

Hätte mir mehr Sherlock Holmes Feeling gewünscht bzw mehr Rätsel oder das was ein Sherlock Holmes Film erst richtig ausmacht !!

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162. Dieser Film hat nichts mit der ursprünglichen Darstellung von Arthur C. Doyles Figur des Sherlock Holmes und Dr. Watson zu tun! Vielmehr ist dieser Film eine weitere Ausgabe von Guy Ritchies einzigem Talent: kurzweilige Unterhaltung für das Proletariat, dem die 'Lustigen Taschenbücher' in der Schule beim Lesen Kopfschmerzen bereitet hatten. Für Mr. Ritchie ist es anscheinend ganz egal, was auf dem Titel steht. Da lässt er den (im Original) Frauenhasser Sherlock Holmes auch mal von dergleichen ans Bett fesseln oder ihn in einen Ringkampf verwickeln. Lieber Guy Ritchie: bleibe bei deinen Leisten, konzentriere dich in Zukunft auf deine Spezialgebiete "Sex, Drogen, Waffen" und lass die Finger von Sachen, von denen du keine Ahnung hast. Oder besorge dir von deiner örtlichen Leihbibliothek einmal die Geschichten des echten Sherlock Holmes und frage dich - wie auch ich mich - weswegen da noch mal "Sherlock Holmes" auf der DVD steht, wo du doch eigentlich sowas wie "Bube Dame König Gras Teil 2" im Hinterkopf hattest.

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163. wer Sherlock Holmes Filme kennt, wird diesen Actionfilm in den Müll schmeißen. Eine Beleidigung für Sherlock vom feinsten!!! :-( *heul* Sehr enttäuschend der Film und sollte DRINGEND Umbenannt werden!

Fazit: guter Actionfilm mit falschem Titel und eine Enttäuschung für Sherlock Holmes Fans!


Grüße

Sherlock Holmes Fan

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164. Mysterythriller, Drama, Detektivfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Komödie - das alles ist der neue Sherlock Holmes.
Regisseur Guy Ritchie hat mit seinen beiden Hauptdarstellern Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes und Jude Law als Dr. John Watson es geschafft dem Franchise um die Beliebtesten Detektive der Literatur - und Filmgeschichte neues Leben ein zu hauchen.
Der Film hat viel augenzwinkernden Humor und auch Charme, etwas, dass in neuen Filmen nur noch selten zu finden ist. Mit dem Sherlock Holmes von früher hat er aber nichts gemein. - Oder doch?! Denn Film schafft es ausgezeichnet die Balance zu halten zwischen dem "Bild" was wir im Kopf durch all die Verfilmungen haben und seiner Neu Interpretation, ohne die Charaktere zu verraten, auch wenn der Raufende Holmes erst so gar nicht passen will. Ich kann den Film nur empfehlen. Der Film ist gut. Hat uns gefallen, auch wenn er in diesen Falschfarben - Blaugrau - in diesem Fall war, um die ganzen Compieffekte gut einpassen zu können. Natürlich den Hauch von Fantasy dabei, um es heute aufbereiten zu können, der sich jedoch am Schluss aufklärte. Die Musik von Hans Zimmer - nun der hat sich bei dem Soundtrack an seine Zeit in den Deutschen Kinos, in den 1970igern erinnert. Wir haben immer gewartet das Bud Spencer, Trence Hill oder Jan Paul Bemondo um die Ecke kommen würde. Oder wie bei einem Italo Western - war klasse. Rund um gelungen. Wie üblich bei den neuen Streifen gibt es den Vorspann als Abspann, was ich eigentlich fürchterlich finde.... - 100 % Empfehlung. Ich freue mich schon auf die BluRay oder DVD Veröffentlichung für einen perfekten Heimkinoabend.

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165. also die besetzung spricht eigentlich schon für sich alleine.....robert downey jr., jude law....beides tolle schauspieler! aber mal abgesehen von der besetzung, ist der film einfach sehenswert! sherlock holmes aber nicht so wie man ihn aus früheren filmen kennt......adrett,elegant und sehr konservativ (aussehen)....sondern sportlich, schmutzig (nur ein bischen ;-)) und wild!!! habe einen komplett anderen film erwartet und etwas besseres bekommen! genau so wie es sein soll! viel spass damit!

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166. Für Detektiv Liebhaber und Sherlock Holmes liebhaber ein muss !
ICh fand den Film einfach nur super.
Sicherlich gibt es bessere Filme zur Zeit (Avatar,Gesetz der Rache) aber Sherlock Holmes zählt für mich
trotzdem zu einem der besseren !! 

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167. Als der Film im Kino endetete, dachte ich "Wow, was für ein guter Film - Endlich mal wieder ein lohnender Kino-Besuch!"

Allerdings gab es da diese Szene, die mein Gehirn den ganzen Film lang beschäftigte.

Bei der Auflösung am Ende des Filmes wurde ich dann erlöst - der Mord war so gar nicht möglich - Ein GROBER Schnitzer im Drehbuch. Es geht um den Mord mit Feuer, bei dem das Opfer dann auf die Straße springt. Denken sie nach, sie müssten nun recht leicht darauf kommen.
Gerade für einen Holmes-Film sehr unwürdig, da gerade ein so banaler Fehler auffallen hätte müssen - Auch die restlichen Kniffe der Story beinhalten solche Fehler. Wahrscheinlich, so beruhige ich mich - wurde der Film nicht für Leute mit meinem überragenden Scharfsinn gedreht.

Eine weitere Schwäche des Films:

Er schneidet viele Dinge an, bringt aber nichts zu Ende. Zum Beispiel wäre da die meiner meinung viel zu knapp beleuchteten Beziehungen zwischen Holmes - Watson und dessen Frau. Zusätzliche Minuten Drehzeit und gründlichere Ausarbeitung hätte hier nicht geschadet, genauso wie bei vielen Action und Logik-Szenen ("Oh, da lag was Mechanisches" ;-))

Deswegen reicht es nicht für 5 Sterne!


Warum gebe ich dann doch 4 Sterne?


Weil der Film sehr gute "Gags" beinhaltet, eigentlich alle Charaktere gut und im wahrsten Sinne des Wortes gespielt haben - da ich dabei mehr verstehe, als nur das Drehbuch auswendig zu lernen!

Weil die Atmosphärische Tiefe des Film hoch ist durch tolle Kostüme und Bühnen.
Weil Holmes oft anmaßend und arrogant dargestellt wurde, und ich mich wie meine Freundin sagte deshalb gut mit ihm identifizieren konnte.
Weil er spannend war und sehr amüsant. Die Morde und die Story waren durchschaubar, das war für mich aber wiederum sehr unterhaltsam und angenehm, und gleichzeitig zog sich durch den Film eine Linie, die Spannung aufrecht erhielt.
Weil Die Kampfszenen vorallem in Zeitlupe solide Techniken beinhalten.

Fazit:


Empfehlenswert. Zwar weiß man mit einem durchschnittlichen kombinatorischem Verstand meistens, was gerade abläuft, aber das zerstört die Spannung des Films nicht. Die interessanten, sympathischen Charaktere verursachten bei mir öfters einen herzhaften Lacher.


Ich finde, gerade Holmes-Fans sollten den Film gesehen haben, da sein Charakter wie in den Büchern beschrieben wird - ignorant, überheblich, unterfordert. Dass er ausgiebig kämpft (auch für Geld), sehe ich nicht so sehr als Stilbruch, da das Augenmerk dieser Szene auf dem Verstand von Holmes basiert.


Ich denke auch, ein DVD-Kauf lohnt sich durchaus, da der Film einen "Wiedersehens-Wert" hat, da die Charaktere sehr interessant und symphatisch sind. Auch wenn man dann die Morde schon kennt (ich habe schon während des Films jedes Mal richtig geraten), kann man sich den Film trotzdem mind. 2 Mal anschauen!

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178. Liebe Sherlock Holmes-Fans!

Hände weg von diesem Film! Weder kann man die Hauptperson irgendwie mit dem Sherlock Holmes aus der Literatur in Verbindung bringen (sowohl äußerlich als auch bezüglich seines Verhaltens nicht), noch kommt irgendein Ansatz von Flair/Atmosphäre auf! Sollte man noch in Jugendlichem Alter oder knapp danach sein, auf den klassischen anspruchslosen Hollywood-Stil stehen und noch nie ein Sherlock Holmes-Buch gelesen haben, mag der Film zum Entertainment geeignet sein. Mitdenken? Ermitteln? Holmes Schlussfolgerungen bewundern? Nein, kommt im Film nicht vor. Die einzigen paar Mal, wo Holmes logisch denkt ist, und das ist leider weder eine Übertreibung noch ein Scherz, wenn er ... KÄMPFT!! Wussten Sie schon, dass Sherlock Holmes Schaukämpfe im Ring austrägt? Ich auch nicht... bis ich den Film sah!


Als Fan der Bücher kann ich nur eines sagen: Katastrophe!!


Der Fairness halber auch was Positives: Es kommen ein paar Gags vor, die tatsächlich lustig sind.


Das wars! Viel Spaß beim Nicht-Schauen-und-die-Zeit-für-was-Besseres-Verwenden! 

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179. Was gefällt mir an dem Film ?

Der "neue Holmes" weiß zu gefallen, hinterlässt als Film aber keinen bleibenden Eindruck. Dazu ist die Geschichte leider zu konventionell. Diverse Elemente sorgen aber für ein kurzweiliges Erlebnis das sich von anderen Produktionen dieser Art abhebt.

So werden visuelle Kniffe wie Zeitraffer, eingesetzt um Holmes kämpferische Fähigkeiten zu unterstreichen. Sie sind wirklich schön anzuschauen und verkommen nicht zum Selbstzweck, da sie des Detektivs Fähigkeit demonstrieren, seinen Verstand und seine Kraft zu seinem Vorteil zu kombinieren.
Ebenso werden Rückblenden und Großaufnahmen von scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten genutzt, um Holmes messerscharfe Kombinations und Beobachtungsgabe zu visualisieren. Es ist immer wieder unterhaltsam wie der Meisterdetektiv durch die Kombination scheinbar unbedeutender Details Identitäten und Geheimnisse seiner Gegenüber herausfindet, während andere Filmhelden im Dunkeln tappen würden.

Mit großer Leichtigkeit spielt Robert Downey jr. diesen Character. Er verleiht ihm Charme und gibt dem Zuschauer das Gefühl, dass dieser sich zurücklehnen und seinen Spaß an Holmes Art haben kann. Unterstützt wird er dabei von seinem Freund Dr.Watson, hervorrangend verkörpert von Jude Law. Er schafft es den ambivalenten Character Watsons, der eigentlich keine Lust mehr auf die Abenteuer mit Holmes hat, aber dann trotzdem irgendwie seinen Spaß daran hat wenn er doch wieder darin verstrickt wird, realistisch darzustellen und dem Zuschauer sogar eine Figur zur Identifikation zu liefern.


Die Ausstattung war sehr gut, das London des frühen 19.Jahrhunderts wurde zum Leben erweckt und Teils düstere Bilder lieferten ihr übriges zur Atmosphäre. Erinnerungen an Tim Burtons "Sweeney Todd" wurden wach.

Was mir zudem an dem Film gefallen hat waren die Dialoge. Die hochgestochene Wortwahl, mit der auch Kleinigkeiten nach etwas Wichtigem klingen, macht Spaß und passt gut ins Bild. Wahrscheinlich würden die meisten Dialoge heutiger Filme einfach besser klingen, wenn sie im Stile des frühen 19.Jahrhundert gesprochen würden.

Schwach an dem Film war wie gesagt leider die Story.

Wäre nicht die ungewöhnlich Art von Holmes und der symphatische Watson, sowie die schönen visuellen Tricks zur Unterstreichung der Fähigkeiten des Detektivs - der Film hätte wohl kaum Schauwerte zu bieten. Denn die Story, seien wir ehrlich, gab es schon dutzendfach (Morde passieren - der Böse entkommt zunächst seiner Bestrafung für diese - wird nach und nach immer mächtiger, während der Gute diversen Hinweisen nachgeht und den Bösen am Ende stellt - dessen Plan wird am Ende in allen Einzelheiten ausgebreitet und in Rückblenden werden anfangs mysteriöse Szenen als blose Tricks entlarvt - der Böse wird besiegt, der Gute kriegt das Mädchen).

So bleibt zu sagen der neu erschaffene Holmes ist ein wirklich interessanter Character der auch visuell und in Person von Watson gut unterstützt wird. Der Film drumherum hinterlässt jedoch keinen bleibenden Eindruck und wäre mir persönlich wohl eine Kinokarte nicht wert gewesen. Doch "Sherlock Holmes 2" ist ja bereits in Arbeit und wenn zum interessaten Character noch eine spannende Story hinzukommt, dann freue ich mich auf diesen.

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180. Wieder einmal gibt es einen Haufen, derzeit über 40, Rezensionen zu einer DVD , die es noch gar nicht zu kaufen gibt.
Wie Unsinnig. Deshalb nur zwangsweise einen Stern.

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181. Der Trailer des Films hatte mich skeptisch gemacht und ganz und gar nicht überzeugt: zu viel Action und Sherlock Holmes wurde darin meiner Meinung nach zu forsch dargestellt. Als leidenschaftliche Holmes-Geschichten-Leserin hatte ich so meine Bedenken, ob man heutzutage den unverwechselbaren Stil und den Charme der Erzählungen überhaupt noch authentisch darstellen könne.

Aber Madonnas Ex-Mann scheint tatsächlich ein Gefühl für die Atmosphäre des Sherlock-Holmes-Londons im späten 19. Jahrhundert sowie für die brilliante Andersartigkeit des Hauptdarstellers entwickelt zu haben - Holmes besticht durch seine typischen, unverwechselbaren Merkmale: seine Gabe Geschehnisse lediglich mit Verstand und Scharfsinn vorherzusehen, sein Makel dem Opium verfallen zu sein (welches ihm jedoch auch teilweise hilfreich ist) sowie seine heimliche Leidenschaft zu Irene Adler.

Robert Downey Jr. verkörpert meiner Meinung nach Holmes Charakter sehr gut, lediglich das Aussehen ist nicht ganz der Vorstellung entsprechend, da zu muskulös und nicht "eckig" genug. Aber davon kann man leicht absehen, wenn man die gute schauspielerische Leistung betrachtet. Auch Jude Law macht sich als Holmes' Alter Ego gut, ich muss lediglich bemängeln, dass Watson etwas zu sehr in den Vordergrund gerückt wird und man teilweise sogar denkt, dass er versucht sich mit Holmes gleichzustellen. In den Geschichten Arthur Conan Doyles hat er meiner Meinung nach mehr Respekt und Achtung vor Holmes als im Film.

Der Film beinhaltet natürlich, wie sollte es heutzutage auch anders sein um ihn für ein großes, junges Publikum interessant zu machen, eine Menge Action. Alleine die Kampfszenen mit dem französischen riesigen und richtig wütenden ??? (ich kann mich leider nicht an den Namen erinnern) sind teilweise recht brutal und... sagen wir Holmes-untypisch.

Derartige und solch zahlreiche Actionszenen wie in diesem Film gibt es in den Geschichten nicht, da meist das Augenmerk auf den blitzgescheiten Verstand Holmes' liegt.
Für meinen Geschmack ist der Film somit zu actiongeladen, wofür es einen Punkt Abzug gibt.


Fazit: Ein spannender Film mit einer im Sinne Arthur Doyles glaubwürdigen Holmes-Story, der auch für Actionfans geeignet ist!

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182. Eines vorweg - ich kann natürlich nur den Kinofilm und nicht die fertige DVD bewerten.
Also auf zum Film.....
Toll, wie Guy Ritchie es schafft die Atmosphäre des viktorianischen Englands auflebn zu lassen. Hervorragend auch, wie eine Story gefilmt wurde, die klassisch wirkt, jedoch keine literarische Grundlage besitzt. Dennoch gelingt es die Kombination aus Kriminalfilm und mystischen Themen (ein wenig übersinnliches wie beim "Hund von Baskerville" - ob echter oder alscher Zauber wird hier natürlich nicht verraten)wie ein Buch von Arthur Conan Doyle wirken zu lassen. Klasse ist auch die wiederum die Leistung von Robert Downey Jr., der dem ganz großen Publikum eigentlich erst seit "Iron Man" bekannt ist. Er spielt den Helden mit einer gewissen Ironie, nahe an der Grenze zum Überzeichneten, aber nie darüber. Gerade in den physischen Auseinandersetzungen mit seinen Gegnern kommt die schmale Gradwanderung zur Geltung.
Warum keine 5 Sterne? Leider fällt Jude Law etwas ab gegenüber den anderen Akteuren. Er wirkt Arthur weitesgehend blass. Zusätzlich ist das Neue, das Moderne auch ein gewisses Problem des Film. Die, hm wie nenne ich es......"coole" Umsetzung nimm natürlich auch etwas vom historischen Charme.

Zusammenfassend kann ich den Film jedoch durchaus empfehlen.

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183. Zunächst muss ich sagen, dass ich ein großer

Conan Doyle Fan bin. Ich habe sämtliche Sherlock Holmes Romane gelesen. Manche waren brilliant geschrieben, andere jedoch weniger. Alles in allem ist Arthur Conan Doyle für mich jedoch einer der größte Autoren seiner Zeit.

Die alten Holmes Filme waren zum Großteil gut umgesetzt worden.

Dieser Film war nun etwas anders als die anderen. Moderner, aber auch fassender. Ich habe den Film im Kino gesehen und fand ihn wirklich gut. Keineswegs langweilig, wie es in anderen Rezensionen heißt.

Hier die Zusammenfassung meiner Kritikpunkte:


Pro:

- der Film ist visuell sehr gut gemacht,... die Kostüme, die Umgebung und die Computeranimation des alten London sind sehr gut realisiert worden
- die Filmmusik ist brilliant ausgesucht worden und sehr passend zu den einzelnen Szenen
- Robert Downey Jr. und Jude Law spielen ihre Rollen wirklich phantastisch, besonders die Interpretation des Watson ist sehr gelungen... Jude Law war wirklich die perfekte Besetzung, obwohl er dem Watson aus Arthur Conan Doyle's Vorlage nicht sehr ähnelt.
- (Achtung Spoiler): Holmes wird mit allen für ihn bekannten Klischees ausgezeichnet, außer seiner Neigung zum Drogenkonsum... anstattdessen erfindet er liebe Dinge (das finde ich persönlich nicht weiter tragisch ;))


Con:

- die Story ist an manchen Stellen zu lang gezogen,... man hätte gut kürzen können (das ist aber oft so bei solchen Filmen)
- die Auflösung des Falls am Ende war ziemlich berechenbar und nicht überraschend (im Gegensatz zu anderen Fällen aus der Vorlage von Arthur Conan Doyle)
- (Achtung Spoiler): Die Szene in der die Fabrik explodiert und Watson genau im Feuerball steht und die Szene, in der Irene Adler gut 20-30m von der Brücke stürzt sind unrealistisch, beide hätten eig. tot sein müssen oder zumindest sehr schwer verletzt und nicht nur mit "ein paar Kratzern" davon kommen müssen --> da hat Hollywood wohl etwas übertrieben
- teilweise zu viele unnötige Explosionen (die aber trozdem Spannung erzugt haben)


Fazit:

Ein Sherlock Holmes Film der anderen Art, der gerade für ein jüngeres Publikum ausgelegt wurde. Keineswegs langweilig oder eingerostet. Visuell sehr gut gelungen. Auch die Kostüme und die Musik waren passend. Phantastische Schauspieler (besonders Jude Law)! Troz einiger Schwächen wie den 120 Minuten Spieldauer, den teilweise unrealistischen Stunts und der nicht überraschenden Auflösung des Falls, doch eine gelungene Umsetzung des Klassikers von Arthur Conan Doyle. Sehenswert auch für wahre Sherlock Holmes Fans! 

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184. Da der Inhalt des Films wohl den meisten bereits bekannt sein sollte, komme ich direkt zu meiner Bewertung.

Zunächst kann ich zu dem Film nur eines sagen: Ich gebe mich geschlagen!


Anders kann man es nicht ausdrücken. Der Film ist auf eine jüngere Zielgruppe angesetzt, wie unschwer zu erkennen war, und hat mich mit meinen 19 Jahren prompt erwischt.

Auch, wenn erwartet wird, dass ich bei einer 5-Sterne-Bewertung den Film in den höchsten Tönen lobe und idealisiere ist das keineswegs der Fall. Ich bin mir seiner Schwächen durchaus bewusst:

- die eher mittelmäßige Story

- ein nicht bedrohlicher, fast schon unglaubwürdiger Gegenspieler
- ein Haufen Mythologie- und Okkult-schinckschnack
- die ein oder andere Schlussfolgerung, die mir seehr weit hergeholt wirkt

Was ist also das tolle an dem neuen Sherlock Holmes?

Ganz einfach: der Film ist mir so überaus sympathisch!!

Tolle Schauspieler, bei denen die Chemie stimmt, eine passende Atmosphäre, an manchen Stellen eine super Kameraführung und natürlich die Musik von Hans Zimmer, der mich immer wieder für sich begeistern kann.

Das alles hat für mich die ganze Sache wieder wett gemacht.

Die fünf Sterne gibt es schließlich für das Gesamtbild, das ich von dem Film behalte. Ich hätte für die oben genannten Dinge einen Stern abziehen können, aber dafür hat es mir zu sehr gefallen.


Wer allerdings einen hochanspruchsvollen Krimi erwartet, dem rate ich dringend von einem Kinobesuch ab. Ihre Erwartungen würden nur enttäuscht werden.

Sherlock Holmes scheint unterhalten zu wollen und genau das hat er für mich auch geschafft.

Ich freue mich auf die Fortsetzung!

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185. ...gelungen könnte man sagen. Ich als Sherlock Holmes Laie fand den Character des Detectives sehr gut. Er war lustig, intelligent, ordentlich, aber auch unberechenbar und zynisch. Der erste Teil der Handlung hat mir gut gefallen. Die Jagd nach dem Verbrecher, die mysteriösen Todesfälle,...
Dadurch habe ich vorerst über die teils völlig banalen Schlüsse von holmes hinweggesehen und über die unlogischen Handlungsteile.
Hier ein paar Beispiele:
- Holmes kombiniert aus einem Tintenfleck am Hals einer Frau, dass diese einen Sohn hat (was natürlich auch zutraf)
-Holmes kann durch den Sack über seinem kopf, durch die Wand des fahrenden Wagens unter den hunderten Gerüchen von London einen speziellen geruch herausfiltern, erkennen und zuordnen, wodurch er weiß, wo er ist

-Der Verbrecher gibt seinem Gefolge ein Gegenmittel gegen ein tödliches Gas: Das ist völlig unlogisch, da man an diesem Gas erstickt. Man atmet das Gas, aber keinen Sauerstoff mehr ein. Dagegen gibt es einfach kein Mittel, ausser eine Gasmaske oder sonstiges, aber das Gegenmittel war in diesem Fall ein Getränk


Wie gesagt sah ich über diese Dinge hinweg, da es in den meisten Filmen so etwas gibt.

Umso enttäuschter war ich, als die Auflösung des Rätsels kam:
Schmierig zusammengekleistete Halbwahrheiten voller unrealistischer Einflüsse.
Da hätten sich die Macher des Filmes wirklich eine bessere Auflösung einfallen lassen können.

Fazit: Zwar ist der Film lustig und unterhaltsam, aber nur ratsam, wenn man sich ungestört auf ein geringes Niveau herunterläss.

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186. Mysterythriller, Drama, Detektivfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Komödie - das alles ist der neue Sherlock Holmes.
Regisseur Guy Ritchie hat mit seinen beiden Hauptdarstellern Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes und Jude Law als Dr. John Watson es geschafft dem Franchise um die Beliebtesten Detektive der Literatur - und Filmgeschichte neues Leben ein zu hauchen.
Der Film hat viel augenzwinkernden Humor und auch Charme, etwas, dass in neuen Filmen nur noch selten zu finden ist. Mit dem Sherlock Holmes von früher hat er aber nichts gemein. - Oder doch?! Denn Film schafft es ausgezeichnet die Balance zu halten zwischen dem "Bild" was wir im Kopf durch all die Verfilmungen haben und seiner Neu Interpretation, ohne die Charaktere zu verraten. Ich kann den Film nur empfehlen. Der Film ist gut. Hat uns gefallen, auch wenn er in diesen Falschfarben - Blaugrau - in diesem Fall war, um die ganzen Compieffekte gut einpassen zu können. Natürlich den Hauch von Fantasy dabei, um es heute aufbereiten zu können, der sich jedoch am Schluss aufklärte. Die Musik von Hans Zimmer - nun der hat sich bei dem Soundtrack an seine Zeit in den Deutschen Kinos, in den 1970igern erinnert. Wir haben immer gewartet das Bud Spencer, Trence Hill oder Jan Paul Bemondo um die Ecke kommen würde. Oder wie bei einem Italo Western - war klasse. Rund um gelungen. Wie üblich bei den neuen Streifen gibt es den Vorspann als Abspann, was ich eigentlich fürchterlich finde.... - 100 % Empfehlung. Ich freue mich schon auf die BluRay oder DVD Veröffentlichung für einen perfekten Heimkinoabend.

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187. Kann die ganzen negativen Aspekte die aufgezählt wurden nicht nachvollziehen.Gut, ich habe vielleicht nicht die Bücher gelesen, aber der Film hat mir sehr gefallen, vor allem die Lösung der rätsel usw. So hab ich mir Sherlock vorgestellt. Freue mich schon auf Teil 2.

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188. Als erstes sei Gesagt bei diesem Film:
NEIN der Trailer verbraucht nicht die besten Szenen!

Ich war am Sonntag im Kino und hab mir diesen Film angeschaut.....und ich habe Tränen gelacht. Nicht weil der Film so lächerlich ist, eher im Gegenteil. Diese Kombination von Holmes und Watson ist so super rübergebracht, man konnte sich nur über die beiden amüsieren UND die beiden sind einem sofort Sympatisch.


Was beim ersten Blick wie eine normale Dedektivstory klingt, wird aufgepeppt durch die anschaulichen Diagnosen und Vorgehensweisen des britischen Superschnüfflers. Auch das Holmes hier als totaler "Taugenichts" (Zitat Watson zu Holmes:"...Ich beschwere mich nicht über die Tatsache ihrer Handhabung der Körperhygiene oder darüber das sie meine Kleidung stehlen..:")

mach diese Hauptfigur nur noch sympatischer und menschlicher.
Die Rollenverteilung mit Jude Law und Robert Downey Jr. ist mehr als gelungen ausgewählt.

Zur Musik muss ich sagen, hat sich der Regissieur wirkliche Gedanken gemacht (z.B. ertönt Irischer Folk, als Holmes in den Boxring einer schäbigen Kneipe am Hafen steigt)

Die Instrumentalmusik wurde von Hans Zimmer mit viel Liebe zum Detail komponiert und passend eingefügt.

KURZ:

Ein Film den es einfach Spass macht zu gucken....ein absolutes Muss für Liebhaber flotter Sprüche :)

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189. Guy Ritchies Film macht aus Sherlock Holmes eine Buddy-Story, kein Wunder, handelt es sich beim Produzenten doch um Joel Silver, der mit den Lethal Weapon Filmen die ultimativen Buddy-Movies geschaffen hat. Robert Downey Jr. und Jude Law als Holmes und Watson zoffen sich wie ein altes Ehepaar und es macht Spaß ihnen dabei zuzusehen, überraschenderweise kommt vor allem Jude Law als Watson besonders gut dabei weg.

Ritchies Inszenierung ist schnell und auf den Punkt, aber der größte Schwachpunkt des neuen Holmes ist leider die Story. Mark Strong als Bad Guy Lord Blackwood ist charismatisch und fies, aber worum geht's eigentlich? Keine Ahnung. Wir folgen Holmes und Watson beim Aufdecken der einzelnen Spuren, aber weil wir nie wissen, wohin der Hase läuft, ist es uns ziemlich schnurz. Ein Gefühl von Gefahr gibt es nicht wirklich und wenn es am Ende auf ein Attentat aufs Parlament hinausläuft, hinterlässt das einen gelangweilten So-what-Gähner.


Total verschenkt ist Rachel McAdams als Irene Adler; weder ihre Motivationen noch ihre faszinierende Wirkung auf Holmes sind wirklich nachzuvollziehen. Sie wirkt wie schmückendes Beiwerk, das immer nur schmückendes Beiwerk bleibt. Der Film ist ganz klar auf eine Fortsetzung angelegt und die wird nach dem weltweiten Erfolg mit hundertprozentiger Sicherheit auch folgen. Ich freu mich drauf, Holmes und Watson wieder zu sehen, hoffe aber, dass es beim nächsten Abenteuer eine wesentlich interessantere Story gibt.

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190. wusste es schon im Congoverbrechen: "Es lohnt sich [...], ein Viertel der Bevölkerung abzuschlachten, wenn dadurch der andere Teil zu wahnsinniger, unablässiger Arbeit angepeitscht wird." Eine tyrannische Weisheit, die sich auch auf modernes Kinopublikum ummünzen lässt. Da opfert man die Hand voll Holmes-Liebhaber, die den großen Zauberer gerne so steif und stur gesehen hätten, wie ihn die weltbekannte Romanvorlage beschreibt, doch mit einem müden Lächeln. Gewonnen wird die tolerante, breite Masse, die das Geld säckeweise in die Läden buckelt und sich so leicht unterhalten lässt.

Und unterhaltsam ist Ritchies neuerlicher Versuch, in den Olymp der Kinogötter Einzug zu halten, in der Tat. Natürlich raubt er seinem fiktiven Landsmann dabei fast jeden konservativen Wesenszug. Contenance und Logik passen nur schwerlich ins heute so hippe "Wayne?" und keines von beiden ist sonderlich komisch. Downey jr. weiß das Genie äußerlich sichtlich heruntergekommen, doch geistig nach wie vor auf der Höhe und physisch so fit wie nie zu verkaufen. Mit diesem Drehbuch im Rücken macht er gar einen Superhelden aus Holmes, der alles zu können scheint.


Watson, von Jude Law annehmbar dargeboten, rätselt hier zwar wieder auf Augenhöhe mit dem Maestro, so wie es die Bücher erzählten, ist aber nur Salat auf dem Teller. Holmes Desinteresse an Anatomie, wie es ihm Doyle noch angedichtet hatte und Watson erst unabdinglich machte, scheint sich inzwischen verflüchtigt zu haben. Mittlerweile weiß er präzise, wo jedes Organ im menschlichen Körper sitzt, wie er es in einem Faustkampf am besten schädigt und wie lange das bedauernswerte Opfer danach die Folgen auskurieren darf. Alles garniert mit latentem, trockenem Humor.


Ein verfolgenswertes Rätsel gibt es im Grunde genommen nicht, Holmes Schlüsse tun nichts zur Sache. Er zieht sie ganz einfach, weil Sherlock Holmes nunmal Schlüsse zieht. Zuweilen an den Haaren herbei und fernab dessen, was der Zuschauer auf die Schnelle mit einem Nicken bestätigen könnte, und doch. Auch diese Tatsache verdeutlich, dass es sich hierbei um eine humorvolle Parodie, kein Pastiche handelt. Niemand, der etwas zu sagen hatte, wollte tatsächlich eine würdige Interpretation des Stoffes oder wenigstens einen Krimi. Dafür kann man schmunzeln, die Füße hoch- und den Kopf zurücklegen und sich einfach berieseln lassen. Es geht nicht um die Spannung, sondern die flotten, karikierten Dialoge sowie die netten Kulissen, die die Darsteller im Vordergrund nicht selten verschwinden lassen.


Sherlock Holmes ist der Inbegriff dessen, was man neudeutsch flux "Popcorn-Kino" schimpft, seichte "Lektüre" eben. Ein raffiniertes Skript liegt dem nicht zugrunde, dafür gibt es zahlreiche Andeutungen auf das Original. Das sollte man, angesichts der Tatsache, dass der Streifen ansonsten weit abseits dessen spielt, wohlwollend honorieren. Weil ich mich am Ende gut unterhalten sah und mir bewusst machen konnte, dass Stil und Charme der ursprünglichen Idee Athur Conan Doyles bei aller Liebe kaum auf die Leinwand der Neuzeit passen, kann ich den Film empfehlen. Allen Kinogängern, die noch mit dem Gedanken spielen und all jenen, die ihn kaufen möchten, wenn er schließlich auf DVD erschienen ist. Ich rate in dem Fall lediglich, sich der Eingeständnisse an die moderne Zuschauerschaft bewusst zu sein. Sonst setzt es eine Enttäuschung ...

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191. Man habe ich mich nach den ersten Trailern auf diesen Film
gefreut ! Top Schauspieler Top Regie aber leider nicht Top Film.

Da zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Blu.ray existiert, gilt diese

Bewertung nur dem Inhalt.

Vorweg als Killerkriterium der Film ist einfach nur langweilig,

da sind die etwas ruhigeren Altverfilmungen viel packender. Ein
Neustart mit mehr Action wäre ja OK aber nicht mit weniger Hirn.

Die Story ist sowas von ausgelutscht und die Flashbacks zur

Auflösung einzelner Situationen nerven einfach nur, da wirklich nichts überraschendes
kommt. Die Rolle des Bösewichts ist lächerlich und nichtssagend, hat mich
an den Bondgegenspieler von "Quantum Trost" erinnert und das ist doch die Höchststrafe :-)

Dann noch die einzelnen Enführungsversuche von Holmes Intimfeind für den wohl 2ten Teil "gähhhn"


Die Scharmützel zwischen Holmes und Watson inclusive der Frauenriege drumherum versickern

im einerlei eines schlechten Drehbuches.

Die 2 Punkte gibt es für die Kulisse und gute unterforderte Schauspieler.

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192. ACH VERD... -- !!! Das ist wirklich genau DIE Art von Film, über die ich mich schier grün und blau ärgern kann: "Sherlock Holmes" von Guy Ritchie ist gerade mal EINEN ZENTIMETER weit davon entfernt, ein richtig gelungener Film zu sein - er macht den Eindruck eines 100-Meter-Rennläufers, der nach achtundneunzig Metern plötzlich fluchend über die eigenen Füße purzelt und mit dem lädierten Gesicht auf der Ziellinie liegenbleibt!

Eigentlich ist die von Guy Ritchie hier zusammengerührte Backmischung nämlich gar nicht so übel: Dem ollen Mister Holmes wird in diesem Streifen buchstäblich mit blanken Fäusten der Staub von den altehrwürdigen Klamotten geprügelt; statt des ultravornehmen "good ol' gentleman" mit englischem Spazierstock im A*sch bekommt man hier einen raffinierten aber total verkorksten Chaoten zu sehen, der in seiner Freizeit lieber zur Schnapspulle als zum Teetässchen greift und in seinem mit absonderlichstem Gerümpel zugemüllten Junggesellen-Saustall am liebsten auf dem Fußboden pennt. Drumherum ein teer- und schlammverschmiertes London, eine einzige große "no go area", angefüllt mit verlausten Unterschichts-Prolls, versifften Spelunken und abbruchreifen Wohnhäusern - alleine die ranzigen Kulissen des Films sind im Grunde schon das Eintrittsgeld wert! Das Ganze wird außerdem musikalisch treffsicher untermalt von wüsten Geigen-Amokläufen, die rau und kratzig daherkommen wie Urgroßmütterchens Baumwollunterhose (und mit denen Hans Zimmer endlich mal wieder zeigt, dass er auch ab und zu etwas anderes auflegen kann als ausgelutschte Actionfilmmusik aus der Konservenbüchse)!


Und Robert Downey Jr. ist hier - tja, eben ROBERT DOWNEY JR., also der Mann, der sich normalerweise nur vor die Kamera stellen muss, um jeden noch so fragwürdigen Film zu einem Erlebnis werden zu lassen; wie man's von ihm gewohnt ist, holt er auch hier wieder einmal a l l e s raus, was das Drehbuch für ihn hergibt. Auch Jude Law als Watson legt sich lobenswert ins Zeug, um seinem schrulligen Kollegen einen würdigen Gegenpart zu liefern; die restlichen Rollen sind solide aber unspektakulär besetzt (da ist einzig Kelly Reilly noch einer wirklichen Würdigung wert, denn den Job der eher spießigen, von Sherlocks Holzfällermanieren irriterten aber gutherzigen Verlobten Watsons macht sie wirklich gut).


Das klingt nun alles in allem ziemlich vielversprechend, oder?


Doch was soll ich sagen - leider Gottes will dieser im Grunde rasante Mix trotz aller Hektik und Turbulenz nicht wirklich in Fahrt kommen! So sehr sich die Drehbuchschreiber hier auch offenbar die Köpfe zerbrochen haben, um ihren zwei Hauptfiguren pfiffige Dialoge in den Mund zu legen, so vergeblich wartet man hier doch auf waschechte Situationskomik und richtig gute Sprüche der Marke "Weißte noch, wie in der einen Szene Watson gesagt hat: ".....", und dann der Sherlock drauf: "......." - WAS HAB ICH GELACHT!!!". Und so krampfhaft hier auch versucht wurde, das Tempo des Films durch schnelle Schnittfolgen und NOCH schnellere Wortwechsel auf hunderachzig zu kurbeln, so wenig wurde ich dennoch beim Anschauen das komische Gefühl los, dass die sowieso nicht übermäßig originelle Handlung praktisch mit angezogener Handbremse und außerdem merkwürdig lieblos und oberflächlich vor sich hin rollt, ohne an irgendeiner Stelle wirklich spannend und mitreißend zu sein. HERRGOTTIMHIMMEL, die ganzen zwei Stunden über saß ich mit gekreuzten Fingern da und habe regelrecht darum gebetet, dass es jetzt e n d l i c h richtig LOS GEHT, dass jetzt endlich etwas richtig ZÜNDENDES kommt - ich kam mir vor, als würde ich (um schon wieder eine sportliche Metapher zu bringen) einem im Grunde hochtalentierten Turmspringer dabei zusehen, wie er auf dem Sprungbrett auf und ab wippt, nach unten ins Becken stiert, mit den Armen rudert, einatmet, ausschnauft, weiterwippt... - OHNE ABER ABZUSPRINGEN, so dass man geradezu nach oben klettern und ihm einen Tritt verpassen möchte!!


Für mich also eher ein Werk der Kategorie "Netter Versuch...", das aber trotzdem allemal sehenswert ist; nur wäre hier leider VIEL mehr dringewesen... Wenn es dennoch ein Kassenschlager war, will ich's ihm gönnen; wenn es andere Leute tatsächlich begeistert hat, so will ich's auch ihnen gönnen. Und unserem Robert Downey Jr. kann ich nur sagen: "KEEP UP THE GOOD WORK" - das wird er ja aber sowieso machen...! 

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193. Hallo,

wärend einige meiner Vorredner nur fast eingeschlafen sind,bin ich trotz größter Bemühungen mehrmals im Kino eingeschlafen, was mir noch nie passiert ist.Dieser Film hat mich nur gelangweilt.Mein Tipp.....Nicht in der Spätvorstellung

anschaun oder ausreichend Red Bull konsumieren. 

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194. Den guten alten Sherlock Holmes zu entstauben und in ein zeitgemäßeres Gewand zu stecken ist ein löbliches Vorhaben, das Guy Ritchie auch noch ganz gut gelungen ist. Weniger gut sind hingegen die teilweise sinnlosen Dialoge zwischen Holmes und Watson, eine manchmal etwas wirre Schnittfolge und vor allem die ausgelutschte und vorhersehbare Story. Schon von Anfang an kann man sich zusammenreimen, dass und wie Lord Blackwood überlebt hat. Und die Sache mit dem "Geheimbund" ist angesichts von Filmen wie "Das Vermächtnis der Tempelritter" etc. nun auch nicht wirklich originell. Ein simpler und spannender Kriminalfall a la "From Hell" wäre da wesentlich interessanter gewesen. Und die Sciene Fiction-Einlagen anno 18-Hundert wirken auch ziemlich deplaziert. Da kamen schon fast Erinnerungen an die lächerliche Western-Parodie "Wild Wild West" auf... Für einen netten DVD-Abend mag der Film gerade noch taugen, aber ein Highlight der Filmgeschichte oder im Schaffen von Guy Ritchie oder Robert Downey Jr. ist er keinesfalls. Eine mögliche Fortsetzung muss deshalb nicht sein!! 

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195. Schon der Trailer verriet, was Guy Richie seinem Publikum präsentieren würde: Popcorn-Kino; und so war es auch. Viel mehr ist es leider auch nicht.
Obwohl man ein anderes Bild von Holmes bekommt, denn die Würde von einst ist wie weggeblasen. Holmes, gespielt von Robert Downey jr., ein grobschlächtiger Schläger, welcher aber hochintelligent ist. Watson ist dagegen an Holmes Stelle getreten. Er ist nicht mehr der dumme Mitläufer, sondern ebenfalls intelligent und durchblickend, aber Watson hat die Würde, die Holmes abhanden gekommen ist. Es ist ein sehr schöner Kontrast, der dem Kinobesucher hier vor Augen geführt wurde, aber etwas zu plump.
Die Rückblenden, die an die alten Kriminalfälle erinnert, werden auch in diesem Film zelebriert, aber zu schnell hintereinander, als dass man auch mal Rätseln könnte. Kaum ist ein Ereignis passiert, präsentiert und Richie auch schon die Lösung. Warum? Das nimmt dem Film leider alle Spannung heraus.
Auf die Fortsetzung ist auch hingearbeitet worden, denn es fällt am Ende der Name Moriaty. Holmes größter Gegner. Sicherlich wird das auch noch interessant werden, aber hoffentlich etwas spannender, rätselhafter, mysteriöser.
Insgesamt kann man den Film empfehlen, die Effekte sind gut, der Kontrast zwischen Holmes und Watson ist klar definiert und man kann entspannen, den Film einfach genießen. Aber leider ist er auch nicht mehr. Deswegen darf man gespannt sein, wie die Fortsetzung wird. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf Law und Downey jr., denn beide haben in ihren Rollen sehr überzeugt, denn sie waren um einiges besser als die Frauenrollen, die zu plump, für das Thema und die Zeit zu sehr auf Sex und nicht richtig authentisch.
Na ja, man darf eben noch hoffen, was da kommt... 

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196. Zugegeben, die literarische Vorlage ist mir unbekannt, aber ich kenne die verstaubten Filme aus früheren Zeiten. und mit denen hat dieser Sherlock nichts, aber auch gar nichts gemein. Robert Downey Jr. und Jude Law prügeln und kombinieren sich in Guy Ritchies Film durch ein spätviktorianisches England voller (scheinbarer) Magie und zwielichtiger Gestalten und großer Explosionen.

Dabei funktioniert der Film wahrscheinlich nur deshalb so gut, weil die beiden Hauptdarsteller so perfekt miteinander harmonieren. Jude Law und Downey Jr. lassen hier den klassischen Buddy-Movie zu voller Größe aufblühen. Die beiden ärgern sich, sticheln und mäkeln aneinander herum, dass es eine wahre Freude ist.

Ein wirklich gut gemachter Gute-Laune-Film mit toller Musik von Hans Zimmer.

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197. Regisseur Ritchie hat in Sherlock Holmes alle alten Klischees außen vor gelassen und einen in Anführungszeichen erstklassigen charakterbezogenen Popcorn- Action-Film produziert. Bei der Umsetzung wurde viel Wert darauf gelegt, mit dem Filmset, der Farbgebung, den Kostümen und der musikalischen Untermalung ein lebhaftes, authentisches Bild des London im Jahre 1890 zu zeichnen.....Robert Downey Jr. verkörpert die Vision der Drehbuchautoren bis ins kleinste Detail. Sei es beim Spiel der Geige, beim Kampf mit den bloßen Händen, oder beim Ablehnen von Watsons Hilfe, Downey Jr. lebt diese Rolle. Jude Law unterstützt Holmes hierbei als steifer bodenständiger Watson. Beide verbindet ihre tiefe Freundschaft und ihr Sinn für Gerechtigkeit. Wenn eine Rolle jedoch zu kurz kommt, ist es die von Holmes Gegenspieler Lord Blackwell, gespielt von Mark Strong.Zu diesem eher schwachen Charakter leidet das Drehbuch unter einem Mangel an Originalität.
Obwohl die Charaktere gut geschrieben sind, ist die Idee einer geheimen Untergrundorganisation im Stile der Illuminati ein alter Hut, und bietet in Sherlock Holmes nichts Neues.Tja und da hätte ich einfach mehr erwartet.Hätte Guy Ritchie doch etwas mehr auf die Leistung der Schauspieler vertraut, statt London in Schutt und Asche zu legen und den Film etwas anders aufgezogen.Aber ab der Hälfte des Films wurde es einfach langweilig.

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198. Durch das Hick-Hack im Vorfeld war ich sehr skeptisch. Sherlock Holmes, viktorianischer Krimi und Steampunk sind meine Welt... der Film hat mich absolut befriedig in allen Punkten! Wobei natürlich auch die modernen Popkorn-Kinobesucher auf ihre Kosten kommen mit Action und Humor!
Auch das Verhältnis zwischen Holmes und Watson finde ich genial umgesetzt! Weit besser als es die Interviews in diversen TV-Zeitschriften andeuten.
Also Leute geht ins Kino, kauft die DVD!
"The game's afoot: Follow your spirit, and upon this charge. Cry 'God for Harry, England, and Saint George!"

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199. Wir haben uns hier positive und negative Bewertungen über den Film durchgelesen. Wobei wir wohlgemerkt festgestellt haben, dass die Leute, die meinen eine ach so tolle, negative Bewertung abgeben zu müssen, einfach nicht intelligent genug sind ihren Kopf einzusetzen.

Davon abgesehen ist der Film wesentlich aktionsgeladener als die Bücher. Doch im wesentlichen ging es darum, nicht nur die belesenen Kinogänger, welche die Bücher kennen anzusprechen, sondern eben auch einen Blockbuster zu kreieren, der das vorab investierte Geld wieder einspielen kann.


Im Endeffekt finden wir, dass eine sehr gute Lösung dafür gefunden wurde. Es sind immer wieder kleine versteckte Anspielungen auf die Bücher vorhanden. Wenn man von der Körpergröße von Robert Downey Jr. absieht, sind die Schauspieler auch treffend gewählt worden. (z. B. Jude Law als Watson, denn Watson ist nicht, wie viele denken das dicke, alte Dummchen. Oder Inspektor Lestrade der doch wie geschrieben, rattenähnliche Gesichtszüge besitzt. Holmes ist einfach nur ein bisschen klein) Und die Kostüme als auch die Drehplätze sind entsprechend gewählt worden.

Was leider nicht ganz so getroffen war, war Watsons möchte gern VerlobteMary Morstan alias Kelly Reilly. Auch wenn sie in den Bücher später und bis zu ihrem Tod nur noch als Mrs. Watson bezeichnet wird, hat man doch die Vorstellung einer liebevollen Ehefrau, die ihrem Mann die Abenteuer mit dem Meisterdetektiven vergönnt und sich für ihn freut, dass er so etwas erleben darf. Doch Reilly hat eine arrogant und herablassende Mary gespielt, die den Eindruck machte, dass sie im nächsten Sherlock Holmes Film Professor Moriartys recht Hand spielen würde.

Kurz um, wir können den Film als ein Abendfüllendes und gut gedrehtes Werk empfehlen. Außerdem würden wir uns freuen, wenn die Gerüchte stimmen und im Sommer 2010 die Dreharbeiten für den zweiten Teil beginnen. Anzeichen wie verschobene andere Projekte von mitwirkenden Personen gibt es ja bereits genug! 

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200. Dieser Guy-Ritchie-Film ist eine moderne Version des Abenteuers von zwei Gestalten, die Sherlock Holmes und Dr. Watson genannt werden. Sie jagen eine gewissen Lord Blackwood, ein Gangster der unter vermeintlicher Zuhilfename von Magie die Herrschaft über das Land übernehmen will, dabei auf diverse Mitverschwörer in höheren Gesellschaftskreisen zurückgreifen kann und auch versucht eine ehemalige Geliebte von Holmes für seine Dienste einzuspannen. Neben dieser durchgehenden Geschichte (die ca. nur gefühlte 50% des Films ausmacht) wird viel Platz für eine eigenwillige Beschreibung der generellen Lebenswelt von Holmes, seiner Beziehung zu Watson sowie dessen anstehender Verlobung gegeben. Holmes erscheint dabei als ein Actionheld und schlagkräftiger Einzelkämpfer des 19.Jahrhunderts, der sozial zur Verahrlosung neigt, nicht intellektuell-exzentrisch, sondern leicht drogenabhängig- oder psychisch-krank-exzentrisch ist. Und natürlich ist er sehr cool. Auch Watson ist very cool, ebenfalls ein guter Kämpfer (im Duo haben sie mich ein bisschen an Bud Spencer und Terence Hill erinnert), hat aber auch gewisse bürgerliche Anwandlungen, wobei seine Anhänglichkeit an Holmes und seine Begeisterung für Abenteuer und die Abenteuerfreude Holmes' letztendlich immer obsieht. Entsprechend dieser Figurenzeichnung und des Charakters des verfolgten Verbrechers ist der Film unter Einsprengseln mancher schneller detektivischer Kombinationen wie sie dem klassischen Holmes eigen sind voll von Kämpfen, Explosionen, schnellen Schnitten, düsteren Bildern (was sowohl die Heimstätten der Verbrecher als auch Holmes' "Studierzimmer" betrifft) und freudig inszenierten Grausamkeiten. Zwischendrin auch immer wieder einige der Guy-Ritchie-typischen witzigen Beiträge (wie z.B. über einen Hund, an dem immer alle Gifte/Anästethetika ausprobiert werden).

Mir hat der Film nicht gefallen. Zunächst ist er wahnsinng laut, schnell und künstlich düster (die Künstlichkeit der Düsterkeit wird sehr offensichtlich). Das kann man mögen. Ich mag es nicht. Das ist nun rein subjektiv und für eine schlechte Bewertung muss man etwas davon abstrahieren.


Da ist zum einen der typische Guy-Ritchie-Stil. Der lebt ja davon, dass er unernsthaft ist. Er zelebriert die Freude des erwachsenen Mannes daran, unter Nutzung aufwendiger technischer Mittel, nicht erwachsen zu werden und sich weiter mit kindlich-chaotischem Gemüt an der Phantasie und den Verrücktheiten im Leben zu erfreuen. Eigentlich eine Art chaotisch aufgebauter Riesen-Ritterburg mit modernen filmischen Mitteln. In seinen ersten beiden Filmen "Dame, Bube, König, Gras" und "Snatch" hat das grandios geklappt und ich liebe diese Filme. Sie sind witzig, schnell, dabei intelligent, toll gespielt. Die gleiche Masche wendet er hier an und wenn er in diesem Fall eine literarische derart bekannte und aufgeladene Figur wie Holmes dafür benutzt, dann hat dies m.E. hauptsächlich Marketinggründe. Seine Filme sind eigentlich eher weniger für das große Publikum und mit seinen in den ersten Filmen so brillierenden Figuren (abedrehte Gangster, sympathische, aber vertrottelte Looser, exzentrische Randgestalten der Gesellschaft) lockt er nicht die Massen ins Kino. Das sollte wohl durch die Nutzung des Markennamen "Holmes" gelingen. Ich würde ihm das nicht als verwerfliche Tat vorhalten. In der modernen Filmwelt muss man so was aushalten können. Was er aber nicht erkennt ist, dass diese Mischung nicht funktioniert. Sein besonderer Stil funktioniert nur an den Rändern der Gesellschaft, in exzentrischen Kreisen, in Filmen, bei denen die Geamtausstrahlung ironisch und irreal ist. Das kann bei einem Holmes-Film nicht der Fall sein. Die Figur ist zu sehr vorbelastet, zu viele Menschen verbinden zu viel damit. Sie ist durch ihre starke Präsenz schon so sehr fast eine historische Figur, dass die ironische Irrealität der Guy-Ritchie-Figur zu sehr mit den existierenden Bildern kontrastiert, die der Zuschauer zum Teil seit Jahren/Jahrzehnten mit sich trägt. Natürlich könnte man solche Bilder ironisch aufbrechen, erneuern, schlagartig umdeuten. Aber das braucht eine intellektuelle und erzählerische Meisterschaft, die Ritchie nicht hat. Dafür fehlt seinem Film die Substanz und dem Regisseur, der sich so sehr an filmischen Spielereien erfreut, das Interesse an der Geschichte eines Films und an Figurenzeichnung. Nur so als Anregung: Hätte er ein Sujet wie "Der durchgeknallte Zwillingsbruder von Holmes" gewählt oder "Der Mann, der genialer war als Holmes, der aber totgeschwiegen wird, weil er zu brutal war", dann hätte das witzig sein können. So ist es einfach nicht gelungen. Anmerkung: Diese grundlegende Problem stellt sich natürlich nicht für Zuschauer, die aufgrund des Lebensalters oder sonstiger Gründe kaum Verbindung/Wissen zu oder über Holmes haben. Die mögen den Film ganz anders sehen.


Weitere Schwachpunkte:

- Das ständige Hin und Her zwischen Komödie, Horrorthriller, Historienfilm, Krimi und diversen anderen Genres bringt eine starke Unausgewogenheit in den Film. Man kann das schon mischen, aber dann muss man es besser machen. Hier ist es unbalanciert und stört. Das ist es auch, was den Film langweilig macht. Immer, wenn im Krimi/Thriller-Teil mal Spannung aufkommt, wechselt der Film viel zu lange den Fokus auf was anderes.
- Die Idee, mit dem Magiethema zu spielen, war nicht gut. Ein klar nicht-magischer Verbrecher wäre besser gewesen. Es bringt ein weitere, bedeutungsschwere Dimension ins Spiel, die schwer umzusetzen ist und für die man Zeit zur Darstellung braucht (die der Film ihr nicht gibt). Auch bewegt sie sich immer schnell am Rand zur Peinlichkeit, den sie hier mehrfach überschreitet: Lord Blackwood wirkt oft wie ein schlechter "Lord Voldemort"-Verschnitt, sagt tausend mal gehörte Sätze wie "Die Welt wird nicht mehr so sein wie sie war" (sollte vielleicht ironisch sein, aber das wird nicht klar) und tritt am Ende in einem Wehrmachtsmantel im Stil von Wagner-Inszenierungen aus den achtziger Jahren auf.
- Schauspielerisch ist es wenig überzeugend. Robert Downey ist schon sehr charismatisch, aber seine Stärke ist nun mal eher das geistreich-diffizile Mienenspiel, das er hier versucht einzusetzen, obwohl es nicht zur grundlegenden Ausstrahlung des eher grobschlächtigeren Actionhelden passt, für den er nun wahrhaft nicht die richtige Besetzung ist. Der sonst oft so geniale Jude Law (man denke an "Road to Perdition") bleibt leider schwach, wobei zentral sein komische Schnauzbart ihn im Ausdruck behindert. Sehr blass und dadurch gegen den charismatischern Downey zu sehr abfallend und als Gegenspieler nicht überzeugend sind Mark Strong als Lord Blackwood und Hans Mateson als sein Mitverschwörer (beide mit viel zu weichem Gesicht) und Rachel McAdams als seine frühere Geliebte.
- Auch die Computeranimationen überzeugen mich wenig, alleine schon mal, weil man viel zu häufig sieht, dass es welche sind.

Im ganzen mag der Film allen gefallen , die auf schnell, laut, explosiv und ein paar witzige Einzelszenen stehen und denen kann ich ihn empfehlen. Wem es um Geschichte, interessante Figuren und ein stimmiges Gesamtkonzept geht, der sollte den Film meiden. Und um Holmes geht es nun gar nicht. Davon muss man (kann man aber auch) abstrahieren. Ritchie sollte einsehen, dass er zwar ein zuweilen brillianter Meister des kleinen Formats ist, für das große ihm aber (derzeit zumindest) die Fähigkeiten fehlen. 

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201. Eines vorweg. Technisch ist der Film sehr gut gemacht. Computeranimiertes London des 19. Jahrhunderts edelst umgesetzt. Auch bei den Kostümen, der Musik und der Ausstattung wurde nicht geschlampt. Für Bilderzauberjunkies sehr zu empfehlen! Nur leider ist Sherlock Holmes weder eine Action-Film noch ein MTV-Music-Clip und keine Komödie. Da wird ein edles Pferd vor einen Loveparade-Wagen gespannt. Dieser Film steht für den überwiegenden cineastischen Nonsens unserer Zeit: Man nehme ein altbekanntes Thema (was der Bauer ned kennt, des frisst er net), bastelt schnell eine belanglose Storry drumrum, castet Sexy-Hexy-Darsteller mittlerer Güte (rumalbern und CGI-gepimte-Stunts sind keine hohe Schauspielkunst), zeigt nackte Frauenhaut, Bierzelthumor und ganz ganz viel bum, krach, explodier und wurstet das dann ordentlich und ausgiebig durch den Computerhypnotisierer (ohne den das Volk nicht mehr hingucken mag).... stressigen Music-Clip-Schnitt und fertig ist der Durschnittsspaß.

Uuuund in den Kassen klingelts! Der Popcorn-bröselnde Konsumierer schluckts schon.


Was wird als nächstes Vermantscht? Mrs. Marple als heiße Detektivstripse? Pater Brown als harter Heinz mit der Jesus-gun? Psyco-Poirot als Armbrustheld im Doppeldecker über Frankreich?


Nur zu - es werden alle gaffen!


Als anspruchsloser Kinobesucher, der schnellen Schnitt, winkungsvollen Flachhumor und Effekte liebt ist der Film ne prima Sause (und nach ein paar Tagen wieder vergessen "was war da noch? Wie hieß der?). Für Freunde des guten Films mit Anspruch und dem Wunsch nach nur etwas literarischer Vorbildtreue auch wenns nur "frei nach" heißt, ist das ganze ein belangloser Witz!


Das ganze ist soooo "frei nach" Sir Arthur Conan Doyle das nichts an Sherlock Holmes "richtig" ist. Ist sowas Etikettenschindel? ;) 

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202. Endlich mal wieder ein Kinofilm, der begeistert. Der neue Streifen von Madonnas Ex-Mann Guy Ritchie ist ein filmisches Meisterwerk.

Von der ersten Sekunde an ist der Film spannend, mystisch, bitterböse und komisch, ohne dabei an den richtigen Stellen etwas Tempo aus der Handlung zu nehmen, um dem Zuschauer genügend Verschnaufpausen zu gewähren.

Eine exzellente Kameraführung und eine sehr ideenreiche Dramaturgie tragen dazu bei, den bereits bekannten Filmstoff als innovatives Kunstwerk zu sehen. Die Darsteller hätten nicht treffender gewählt werden können. Von der Hauptcast über die teils wichtigen Nebenrollen bis hin zu den Statisten brillieren alle Schauspieler mit der nötigen Überzeugung und viel Herzblut, eine möglichst authentische Atmosphäre zu schaffen. Fantastische Kulissen, Kostüme, Maske und die passende Musik von Hans Zimmer erledigen den Rest.

Robert Downey Jr. trägt den gesamten Film als zynischer, prügelnder Trunkenbold, ein absolut anderes Bild als der gewiefte Zuschauer vom Meisterdetektiv im Kopf hat. Dabei lässt Guy Ritchie ihn nicht ganz ins Nirwana abdriften, sondern setzt gekonnt die bereits bekannten Eigenschaften wie die hervorragende Kombinationsgabe oder eine schelmische Arroganz in Szene. Diese Symbiose machen den neuen" Holmes wirklich innovativ und sehenswert.

Es sollte viel mehr solcher Filme geben, von mir gibt es daher eine absolute Empfehlung. Beide Daumen nach oben!

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203. Also ich war den Film im Kino (Vorpremiere) gucken und kann nur sagen "Hammer". Der Film ist die ganze Zeit sehr unterhaltsam. Der Film ist voll mit Action, gutem Humor und vor allem TOP Schauspielern. Robert Downey und Jude Law passen zusammen wie Johnny Depp und Tim Burton einfach nur genial. An dem Film gibt es meiner Meinung nach überhaupt nichts Auszusetzen. Ich finde ihn einfach nur Perfekt. Leute mit gutem Humor und einer Schwäche für spektakuläre Szenen (Slow motion usw.) werden an diesem Film aufjedenfall ihen Spass haben. Dieser Film bekommt definitiv einen Platz in meiner Blu Ray Sammlung, und dort kommt nicht jeder Film hin ;).

MfG

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204. Die negative Rezensionen hier, zumindest die ein Stern Rezensionen kann ich so nicht nachvollziehen! Vor allem bei der einen wird erwähnt, das dieser Film, nichts mit Sherlock Homes zu tun hat, und das ist FALSCH! Dieser Sherlock Holmes hat mit den Ersten Sherlock Holmes von Basil Rathbone mehr zu tun als man glaubt. Dass Robert Downey Jr. zum Beispiel weder Deerstalker-Hut noch Inverness-Mantel trägt, ist nur richtig. Diese für Holmes so typische Mode stammt nämlich keinesfalls aus Doyles Roman, sondern von Basil Rathbone, dem ersten Kino-Holmes 1939 (!). Wer trägt auch schon einen Jagdhut mitten in der Stadt? Auch dass sich Holmes in der Neuauflage neben seinem überragenden Intellekt auch mit seinen Fäusten zu wehren versteht, ist keinesfalls allein aktuellen Sehgewohnheiten geschuldet, sondern bereits in den literarischen Vorlagen verankert. Schließlich fühlt sich Holmes in diesen nicht nur in seinem Labor, sondern auch im Boxring (er beherrscht die Kunst des Bartitsu, einer Mischung aus Boxen, Savate, Ringen und japanischem Jiu-Jitsu) zu Hause.

So und jetzt zu diesem Sherlock Film.
Guy Ritchie bekannt durch seine Filmen wie, Bube, Dame, König, grAs und Snatch, hat den Ruf das Publikum mit atemberaubenden Over-the-Top-Regieeinfällen in seinen Bann zu ziehen. Die letzten Filme aber, Revolver und Rock N Rolla, waren kaum mehr als solide abgespulte Wiederholungen seines Erfolgsrezepts. Bei Sherlock Holmes hat er seinen Inszenierungsstil zwar nicht verändert aber er hat in um einiges verbessert. Er hat es geschafft dass Regie, Schauspieler und Story gleichberechtigt auf einer Stufe stehen.

Das Ergebnis sind viele grandiose Sequenzen, mit denen sich Ritchie ohne weiteres für den Regieposten weiterer Großproduktionen empfiehlt. Beobachtet mal die Szene mit den vielen Explosionen, die Zeitlupe ist genial. Untermalt wird das Ganze mit der grandiosen Musik von Hans Zimmer.

Über die beiden Hauptdarsteller brauch ich nicht viel schreiben. Robert Downey Jr. und Jude Law spielen hervorragend. Besser hätte man es hier nicht machen können. Auch die Nebendarsteller wurden super gecastet.

Fazit:Sherlock Holmes" ist trotz des modernen Inszenierungsstils ein klassisches Action-Abenteuer mit einem begeisternden Cast, dessen Finale tatsächlich einmal Lust auf einen zweiten Teil macht.

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205. Kinorezension

Guy Ritchies Interpretation von Sir Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes ist radikal anders als die amerikanischen Verfilmungen der 1940er Jahre. Dr. Watson (Jude Law) ist kein dicklich-dümmlicher, leicht zu beeindruckender Stichwortgeber und Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.), hat wieder das, was er auch in der, nicht für die für Kinder und Jugendliche zensierten, Vorlage von Conan Doyle hatte: eine Vorliebe für Selbstmedikation. In der literarischen Vorlage griff er, wenn er gerade keinen Fall hatte und sich langweilte, zum Opium. Der Original Holmes hatte also vieles von Ritchies Sicht auf den Meisterdetektiv. Aber besonders der Trailer enthält Szenen, die dann doch etwas sehr reißerisch sind. Für manche Zuschauer sicher etwas zu viel Anbiederung an ein neues Publikum. Schlägereien und Explosionen in Zeitlupe. Einige Szenen, die an die Optik der Saw-Reihe erinnern, wieder andere, die an Dan Browns Romane und an Allan Moores Comics über das späte 19. Jahrhundert erinnern. Viel Action, viele gut gesetzte Gags und eine Handlung, die alle Elemente der klassischen Holmes-Geschichten enthält. Aber eben auch etwas mehr. Die Szene in der Werft sieht zwar beeindruckend aus (wie auch die gesamten Kulissen, besonders die im Bau befindliche Tower Bridge), für Zuschauer, die besonders die Mischung aus Gemütlichkeit und Abenteuer schätzen, die so viele Holmes-Abenteuer auszeichnet, könnte das abschreckend sein. Auch der Gegenspieler Lord Blackwood (Mark Strong), ein Satanist, der mit seinem Ledermantel sehr nach Joseph Goebbels aussieht, gehört eher in einen James Bond Film, als in ein Werk über den berühmten Baker Street Bewohner.

Guy Ritchies Sherlock Holmes versucht es möglichst vielen Zuschauern, insbesondere jüngeren, recht zu machen und schlägt sich dabei mehr als passabel. 

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206. Dieses oberflächliche und niveaulose Stück Mainstreamkino als "Sherlock Holmes" zu betiteln, kommt schon beinahe einem Sakrileg gleich. Das wäre ungefähr so, als würde Madonna sich anmaßen, die Arien der Callas neu zu "interpretieren". Einfach zum Weckgucken!

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207. Ich habe mir den Film im Kino angesehen und musste mich wirklich anstrengen nicht einzuschlafen. Der Film wiederholt sich ständig und zieht sich extrem in die Länge. Einzig die beiden Hauptdarsteller (Robert Downey Jr. & Jude Law) sind hervorzuheben. Doch nicht mal deren gute Leistung und der gute, zynische Humor machen den Film sehenswert. Hier wurde Potential verschenkt!
Sehr schade!

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208. Vorab: Diese Rezension enthält wichtige Teile der Handlung.

Ich hab mich auf den Film gefreut. Wirklich. Der erste Trailer war toll und machte wirklich Lust auf mehr. Aber jetzt nach gefühlten zwei Tagen im Kino bin ich nur noch eins: enttäuscht.

Bevor ich anfange all das aufzuzählen was mich imenz gestört hat das Positive an dem Film:

- Optisch ist er wirklich hervoragend. Toll gemacht, schön ausgestattet mit Liebe zum Detail.
- Jude Law war wirklich klasse beide Daumen hoch für ihn.

Gut soweit dazu, nun das Schlechte:

Hält Hollywood uns eigentlich für total bescheuert? Nein ehrlich. Eine komplette Fabrik explodiert, wir sehen Watson schier im Feuerball untergehen, alle werden Weggeschleudert und was ist das Ende????? Nix...ein paar Kratzer.
Irene Adler stürtzt von der verdammten TOWER BRIDGE auf einen Holzsteg, liegt mit da wie tot (was so denke ich nach einem zwanzig Metersturz normal wäre) und schlägt die Augen auf und tada, nix...kein Kratzer...ist sie neuerdings Superwoman? Eine Fernbedinung zum Zünden einer chemischen Waffe?????? Ei und Honig kleben einen Zenterschweren Granitblock zusammen!!!????? Müssen viele Eier gewesen sein.

Aber das allerschlimmste an dem Film: er ist totsterbenslangweilig.

Nicht das nichts passieren würde. Andauernd passiert etwas, explodiert etwas, wird sich geprügelt. Aber ohne einen Sinn und verstand, denn eine Erklärung bekommen wir ganz zum Schluss von Holmes, Häppchenweise vorgekaut sozusagen.

Ein Spannender Film ist für mich einer in dem man immer Häpchenweise etwas erfährt, miträtseln und mitfiebern kann. Das geht dem Film total ab.

"Oh da fehlt etwas...etwas mechanisches", woher weiß Holmes dass es etwas mechanisches ist? Gut er ist Holmes, aber Holmes ist nun mal nicht Gott.

Die Auflösung des Rätsels ist mehr als lahm...

Deshalb gibts von mir 2 ** für die schöne Ausstattung und einen guten Jude Law, aber -*** für die vorherschende Langeweile.

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209. Sehr viktorianisch ist es, sich zwar zu prügeln, aber dann doch während jeder Sekunde der Prügelei zu versuchen, seine Würde als Gentleman zu bewahren. Und deshalb ist es immer eine der schönsten Szenen in Filmen über das ausgehende 19. Jahrhundert, wenn der Held mal wieder in steifer Haltung mit total durchgestrecktem Rücken nach den Regeln des Marquis von Queensberry harte Schläge austeilt. Der Witz in dieser Neuauflage des Klassikers nach Arthur Conan Doyle ist nun, dass auch Holmes hier in den vielen Faustkämpfen nur dann gewinnen kann, wenn er seine Haltung bewahrt. Aber das schafft er nicht durch viktorianische Genickstarre. Sondern durch detaillierte Planung jeder einzelnen Bewegung, die dann im Film als eine Art von Prognose mit großartiger Choreographie in Szene gesetzt wird. Hier und in anderen Aspekten des Films wird deutlich: Dieser Holmes ist seiner Zeit voraus.

Seiner Zeit voraus ist natürlich auch der Bösewicht dieses Films. Einen schwarzen, langen Ledermantel trägt Lord Blackwood, und man muss angesichts dieser Kleidung und des politischen Programms dieses Verschwörers dann doch an die bösen Nazis aus den Indiana-Jones-Filmen denken. Und auch die Story mit ihren mystischen Elementen, dem ganzen Getue um Freimaurer und Riten schwarzer Messen lässt es lange offen, ob sich die magischen Elemente eines Indiana-Jones-Films auch hier finden. Aber Holmes ist ein Kind der Aufklärung, des Rationalismus. Und so geht es hier auch um die Frage, was schließlich gewinnt: Holmes und die Aufklärung oder die Emotionen, die mit einer Welt der Gothic Novells verbunden sind.

Dass Holmes und sein Gegner etwas aus der Zeit zu fallen scheinen, gibt dem Film auch deshalb seinen Reiz, weil ansonsten die Atmosphäre des britischen Empires auf dem Höhepunkt seiner Macht sehr gut getroffen ist. Und auch die Darstellung des schmutzigen Londons, das für seine Armut, seinen Dreck und seine Umweltverschmutzung fast ebenso berühmt war wie für seine Repräsentationsbauten, ist hier in wunderbaren Grautönen sehr gut geglückt. Nicht nur die Computerfachleute haben hier in den Hintergründen ganze Arbeit geleistet, auch die Details von Einrichtung, Kleidung und Studiobauten sind hier fast perfekt gelungen. Oder anders: Das dürfte alles recht teuer gewesen sein. Aber es wirkt. So ist der Film auch optisch ein Erlebnis.

Vielleicht alleiniger Schwachpunkt des Films scheint mir das Casting einiger Nebenrollen zu sein. So hätte ich die Darsteller des Innenminister (Lord Coward) und des amerikanischen Botschafters glatt ausgetauscht. Denn der eine Darsteller wirkt nicht gerade sehr amerikanisch, was aber auch ein Scheitern der Synchronisation sein kann, der andere wirkt für einen Innenminister des viktorianischen Zeitalters einfach zu jung und wohl auch etwas zu linkisch. Und auch die Besetzung der Irene Adler mit der zwar sehr hübschen, aber irgendwie auch sehr mädchenhaften Rachel McAdams hinterließ bei mir keine Begeisterung. Wirklich gefährliche Frauen sehen anders aus. Dagegen kann ich die Besetzung der Hauptdarsteller Holmes und Watson nur loben, auch weil sie mutig genug war, den größeren Star diesmal nicht zum Holmes zu machen.

Zum Schluss noch ein letztes Wort zum 19. Jahrhundert: In dieses passt natürlich keinesfalls das in vielen Rezensionen der professionellen Kollegen angesprochene homosexuelle Zusammenleben von Watson und Holmes. An mir persönlich ging der schwule Subtext dieses Films offenbar völlig vorbei. Mein Eindruck vom Kampf dieses Holmes um seinen Freund Watson ist eher ein anderer. Um ein freies Leben kämpft dieser Holmes, ein Leben unabhängig von sozialen Verpflichtungen, die eine Ehe oder auch nur die Beziehung zu einer Frau mit sich bringt. Denn welche Frau lässt schon ein so wunderbar unaufgeräumtes Spielzimmer zu, wenn sie erst einmal einen Mann den ihren nennt? Welcher Mann darf dann noch uneingeschränkt trinken, sich schlagen, seinen Hobbys und seinem Spieltrieb nachgehen?

Aber selbst Sherlock Holmes kann ja nicht immer gewinnen. 

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210. Einfach der geilste Film, super verfilmt! :)

zu den schlechten Bewertungen würde ich sagen, dass wenn es jmd stört das man Filme schon bewerten kann die noch nicht auf dem Markt sind, dann schreibt doch einfach nichts.
Bzw. Gebt doch keine 1-Sterne bewertung. 

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211. Englands berühmter Privatermittler aus der Baker Street ist zurück: "Snatch"-Regisseur Guy Ritchie liefert mit seinem neuen Film "Sherlock Holmes" eine freie Adaption der Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle - und lässt Robert Downey Jr. als Meisterdetektiv zwischen Genie und Wahnsinn zu absoluter Höchstform auflaufen.
Ende des 19. Jahrhunderts versetzt eine Reihe von Ritualmorden die Stadt London in Angst und Schrecken. Der Privatdetektiv Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) und sein langjähriger Partner Dr. Watson (Jude Law) können in letzter Sekunde eine weitere Bluttat verhindern und den Mörder stellen - es ist der geheimnisvolle Lord Blackwood (Mark Strong). Kurz vor seiner Hinrichtung verkündet er, dass auch nach seinem Tod noch drei Menschen sterben werden. Holmes nimmt diese Drohung jedoch nicht ernst. Als bald darauf ein hochrangiges Mitglied der Londoner Gesellschaft unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt und die Exhumierung von Blackwoods Leiche weitere Rätsel aufgibt, ist das berühmte Kombinationstalent des Meisterdetektivs gefragt. Blöd nur, dass ausgerechnet jetzt seine Exgeliebte Irene Adler (Rachel McAdams) auftaucht und für ordentlich Ablenkung sorgt...
"Kombinieren: Vom Allgemeinen zum Speziellen gelangen. Ist das nicht die richtige Methode, um ein Problem zu lösen?" - Dieses Zitat stammt nicht aus "Sherlock Holmes", sondern aus einer Folge der Fernsehserie "Star Trek: The Next Generation", in der Data auf dem Holodeck der "Enterprise" in die Rolle des Detektivs schlüpft und einen Kriminalfall nachspielt. In dieser Episode von 1988, die den Titel "Sherlock Data Holmes" trägt, habe ich zum ersten Mal etwas von dem genialen Privatermittler gehört, der aus den kleinsten Details messerscharfe Rückschlüsse ziehen kann - und war sofort von der Figur fasziniert. Auch prägte diese "Star Trek"-Folge bei mir ein bestimmtes Image von Holmes: Er ist der logische Denker, sehr rational und überlegt, wortgewandt, zuvorkommend, kultiviert und gesellschaftlich geachtet - ein typischer Gentleman eben.
Zu diesem bekannten Bild des Meisterdetektivs, das auch durch zahlreiche andere Verfilmungen etabliert wurde, kommt in Guy Ritchies Neuinterpretation noch ein weiterer - äußerst interessanter - Aspekt hinzu: seine dunkle Seite. Denn Sherlock Holmes ist hier als recht ambivalente Figur entworfen und damit näher an die literarische Vorlage angelehnt. Zum Entspannen liest er kein gutes Buch, er reagiert sich einfach bei Boxkämpfen ab. So kommt es, dass Holmes die Schurken nicht durch Raffinesse in die Enge drängt, sondern auch mal mit den Fäusten erledigt, wenn es sich anbietet. Seine Wohnung ist weder stilvoll eingerichtet, noch bekommt sie häufig Tageslicht zu sehen. Und der Sinn seiner teils irrwitzigen Experimente scheint sich auch nur ihm zu erschließen - selbst Watson zweifelt da hin und wieder an Holmes' Geisteszustand. Genie und Wahnsinn liegen hier wirklich sehr nahe beieinander.
Dass dieser "neue" Sherlock Holmes dabei durchweg sympathisch und glaubwürdig bleibt, ist dem wirklich brillanten Spiel von Robert Downey Jr. zu verdanken, der Mitte Januar für diese Rolle - sehr verdient - den Golden Globe als "Bester Hauptdarsteller" erhalten hat. Bei Holmes' Wortgefechten mit Dr. Watson, der von einem ebenfalls sehr sehenswerten Jude Law verkörpert wird, kann er sein Talent voll unter Beweis stellen. Und auch die Momente, in denen die Eifersucht des Detektivs auf Watsons Verlobte Mary (Kelly Reilly) durchscheint, sind kleine Meisterleistungen des Schauspielers. Die Frage, ob Holmes und Watson mehr verbindet als nur eine rein platonische Männerfreundschaft, schwebt dann immer latent im Raum - ohne aber unpassend zu wirken.
Auch die zeitgemäße Inszenierung als humorvolles Actionspektakel kann größtenteils überzeugen. Regisseur Guy Ritchie hat Sherlock Holmes ins neue Jahrtausend geführt und recht gelungen fürs Popcornkino aufbereitet. Besonders herausragend sind etwa die Zeitlupenaufnahmen, in denen Holmes gedanklich seinen Plan durchspielt und aus dem Off erklärt, wie er gleich vorgehen wird. Zudem ist das London des späten 19. Jahrhunderts mit einer stimmigen Mischung aus Animationen und realen Kulissen erschaffen worden und wirkt sehr lebendig. Dazu hat Hans Zimmer einen gewohnt erstklassigen und äußerst atmosphärischen Soundtrack abgeliefert. Das einzige wirkliche Manko des Films: Er hat zu viele Längen im Mittelteil. Die Handlung hätte hier deutlich gestrafft werden können.
Trotz der erzählerischen Mängel hat man am Ende aber erstaunlich viel Lust auf die Fortsetzung, die geschickt eingeleitet wird. Ähnlich wie bei "Batman Begins", wo es zum Schluss bereits den Hinweis darauf gibt, dass im Nachfolger "The Dark Knight" der Joker als Bösewicht vorkommt, wird auch hier klar, gegen wen der Meisterdetektiv im zweiten Teil antreten muss. Die Fortsetzung soll 2011 in die Kinos kommen. Sherlock Holmes ist für Robert Downey Jr. jetzt also - neben Tony Stark aus den "Iron Man"-Filmen - die zweite Hauptrolle in einer groß angelegten Blockbuster-Reihe.
Fazit: "Sherlock Holmes" präsentiert sich als unterhaltsames Popcornkino mit einem grandiosen Robert Downey Jr., der den Film über die eine oder andere Länge hinwegrettet. Steigerungspotenzial für die Fortsetzung ist jedenfalls vorhanden.

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212. ...von Amazon, dass man Produkte bewerten kann die noch nicht auf dem Markt sind!!!
Ich nutze Rezensionen um Informationen über die Blu-ray Disc zu erhalten: Wie ist das Bild? Wie ist der Ton? Was für Bonusmaterial ist dabei?
Um die Handlung des Films herauszufinden, gibt es andere Internetseiten...

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213. Ich habe den Film gestern im Kino gesehen und bin super positiv überrascht worden...
Auf den Inhalt gehe ich aber nicht ein, will ja nichts verraten.

Extrem gut:
Die Partner Holmes und Watson...

...sind zusammen einfach unschlagbar. So eine lustige, enge und liebe Freundschaft, super von den beiden Schauspielern auf die Leinwand gebracht, hat man selten im Kino gesehen. Auch Holmes alleine ist einfach genial. Es gibt wirklich viele Momente, wo man einfach laut lachen muss, weil die Gesten und Aktionen so lustig sind. Super ist auch immer wieder Watson, der bei Holmes' Fällen oft mistrauisch wirkt, aber im nächsten Moment mit vollem Eifer dabei ist. Absolute 5 Sterne für die beiden!

Das frühere London...

...zur Zeiten des Baus der Tower Bridge sieht einfach genial aus. Die kleinen Gassen, Häuser und Läden, aber auch alles rund um die Themse ist super dargestellt und gibt eine wunderbare Szenerie. 5 Sterne!

Die Musik...

...(ist bestimmt Geschmackssache) finde ich super! Die charakteristische, oft wiederkehrende Melodie in verschiedenen Variationen ist super. Auch die Britischen "Publieder" heizen die Stimmung an und passen gut zum Film! 4,5 Sterne!

Das Ende...

...5 Sterne!! (Mehr darf ich ja nicht sagen)


Also wirklich ein super Film!!Lohnt sich! 

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214. Da der Film ja noch im Kino läuft bezieht sich diese Rezension nur auf den Inhalt des Filmes, allerlei Infos zur DVD werden nachgereicht.

Ich verfolge Guy Ritchies Werdegang seit einiger Zeit mit Wehmut. Nachdem nach den beiden genialen Filmen "Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch" der katastrophale "Swept Away" folgte, dachte ich schon, dass Ritchie die viele Zeit mit Madonna nicht gut bekommen hat. Dies konnte er glücklicherweise durch seine beiden folgenden Filme wenigstens teilweise widerlegen. "Revolver" ist zwar ein starker Film, der sehr tiefgründig und ernst ist, aber trotzdem nicht so gut war wie seine beiden ersten Werke. Dann kam "RockNRolla", einen Film der wieder in das gleiche Genre einzuordnen ist wie "Snatch" oder "Bube, Dame, König, Gras", aber nicht an deren Niveau anknüpfen konnte. Der Film konnte zwar gut unterhalten, kam aber über die Mittelmäßigkeit nicht hinaus. Wäre da jetzt nicht "Sherlock Holmes" gekommen, hätte ich wohl garnicht mehr mit einem genialen Film der an alte Zeiten anknüpfen konnte gerechnet.

Ende des 19 Jahrhunderts kann Sherlock Holmes mit seinem Partner in letzter Sekunde den sechsten Ritualmord des gefürchteten Lord Blachwood verhindern, woraufhin dieser zum Tode durch den Strick veruteilt wird. Doch als dieser nach seinem Tod wieder aufersteht muss Holmes ihn erneut finden und zur Strecke bringen.
Was macht diesen Film so außergewöhnlich gut? Zum einen natürlich wieder die unglaublich witzigen Dialoge, wenn sich Holmes und Watson wie ein altes Ehepaar kabbeln und auch der Umgang von Holmes mit Inspektor Lestrade, zum anderen aber auch die tollen Schauspieler. Allen voran natürlich Robert Downey jr., der meiner Meinung nach einer der besten Schauspieler der heutigen Zeit ist und nicht umsonst den Golden Globe für seine Rolle als Holmes bekommen hat und dessen Chemie mit Jude Law (Watson) einfach stimmt. Aber auch Mark Strong als Blackwood und Rachel McAdams als Irene Adler sind tolle Besetzungen. Auch die Actionsequenzen sind toll inszeniert. Die Story ist spannend, auch wenn sie nicht außergewöhnlich ist, sondern eher Hollywood typisch.

Fazit:
Fans der alten Sherlock Holmes Filme und Bücher werden vielleicht etwas enttäuscht sein über den den neuen Holmes, aber allen die auf gute Action mit unterhaltsamen Dialogen stehen oder Fans der ersten Ritchie Filme sind, sollten sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen.

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215. Der Film ist gut, hat meine sehr hohen Erwartungen aber nicht ganz erreicht. Woran liegt es?

Zum einen enthält der Film viel mehr Action, vor allem insbesondere was Sherlock Holmes selbst betrifft, als ich mir das von dieser Figur, die eigentlich mit dem Kopf und nicht mit den Fäusten arbeitet, vorstelle.

So wie Sherlock Holmes wohnt, fast wie ein Messie, passt nicht zu meiner Vorstellung von ihm. Und auch die angespannte Beziehung zu Dr. Watson, den er fast immer zu etwas überreden muss, und der oft anderer Meinung ist, finde ich seltsam.

Die Darstellerin Rachel McAdams in der Rolle als halb-gute/halb-böse Figur, erreicht nicht die hohen Leistungen, die Robert Downey Jr., Jude Law und andere bringen. Zudem sieht sie nicht besonders schön aus. Wäre Catherine Zeta-Jones nicht schon zu alt, sie hätte hervorragend gepasst. Keira Knightley wäre sicher auch viel besser gewesen.

Die Geschichte selbst erzeugt kein beklemmendes Gefühl, wie man das z.B. von einigen Hitchcock-Filmen kennt oder wie im Film "Dämon" mit Denzel Washington. Dabei wäre das gerade hier gut gewesen, da unklar ist, ob es sich um übernatürliche oder natürliche Vorgänge handelt, also im Mystery-Genre. Nie hatte ich den Eindruck, dass Sherlock Holmes in wirklich großer Gefahr ist.

Es wirkt insgesamt so, als ob bei dem Film viel gekürzt wurde. Daher würde es mich nicht wundern, wenn irgendwann ein "Director's Cut" erscheint.

Der Film endet so ähnlich wie "Batman Begins", deutet als stark auf eine Fortsetzung an mit einem neuen Gegenspieler. Darauf freue ich mich auch. Der Film ist eben nur kein Meisterstück wie die rundum gelungenen Batman-Filme mit Christian Bale.

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216. Also ich muss leider sagen das der Film für mein begriffe sehr schlecht war.wer sherlock holmes fan ist wird enttäuscht sein, da er nicht verkörpert wird.schlecht umgesetzt vom hauptdarsteller da er keinen tiefgang hat und sherlock holmes einfach kein aktion debakel ist sonder normalerweise tiefgründig mit in wenig speziellem abenteuer.fast jeder klassiker wirkt besser.naja man versuchte mal wieder,wie bei james bond, eine neue ära beginnen zu lassen, aber im gegensatz zu 007 ist es leider sehr unpassend für sherlock holmes.der alte ist einfach der beste und das bleibt für mich auch so.

der film ist teilweise so in die länge gezogen mit wirrwar, dass ich fast eingeschlafen wär, sowas ist mir bei den alten filmen nie passiert.naja der einzige der wirklich den film ein wenig rettet, daher gebe ich 1 stern, ist jude l. welcher den dr. watson reht gut darstellt.ich werde den 2 teil bestimmt nicht anschauen leider sehr schade 

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217. Sherlock Holmes ist eine vom britischen Autor Sir Arthur Conan Doyle geschaffene Romanfigur, die zur Zeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts als Detektiv tätig ist. Mit 2 Std. und acht Minuten ist eine gute Unterhaltung mit Starbesetzung gelungen.

Die Story ist witzig, interessant und von Guy Ritchie gut in Szene gesetzt. Auch wenn Madona deshalb zu ihm nicht zurückkehren wird, könnte es passieren, dass sich mit diesem Film bei ihm zum ersten Male der Erfolg einstellt.

Story:
Ein böser Lord versucht mit Verbindung zur Dunklen Macht die Weltherrschaft an sich zu reissen. Ins Besondere will er dazu nachdem er das britische Parlament unterworfen hat, auch die USA unter seine Fitische bringen und so an die Macht kommen. Ob Holmes und Watson das aber gerade noch verhindern können, müssen Sie sich schon selbst anschauen. Eine spannende Unterhaltung ist garantiert...

Interessanterweise sorgt ein Anfangs beinahe unbedeutender Plot zudem für ein offenes Ende des Films, so dass wir gespannt auf eine Fortsetzung blicken können. Wenn diese mindestens so gut ist wie der vorliegende Film, wird auch bei Teil 2 gewiss keiner enttäuscht sein.

Fazit:
Ein gut umgesetzter Abenteuer-Krimi der alte Elemente auch für jüngere Leute des 21. Jahrhunderts spannend macht und so eine Verbindung auch in die Geschichtbildung vermittelt. Wer den Film gesehen hat, wird sich ganz bestimmt über die Protagonisten erkundigen und Doyle Ehre erweisen wird.

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218. Ich habe mir den Film heute im Kino angesehen und ich wurde nicht enttäuscht!
Durch Zufall hatte ich erfahren das eine Neuverfilmung ins Kino
kommen soll und als ich den ersten Trailer gesehen hatte, konnte ich
es nicht mehr erwarten und ich fieberte dem heutigen Tag regelrecht
entgegen. Als Fan der Bücher hatte ich so meine Erwartungen und sie wurden nicht
enttäuscht im Gegenteil sie wurden sogar übertroffen. Die Charaktere, allen
voran natürlich Holmes und Watson werden perfekt dargestellt und man hätte
sich keine besseren Schauspieler aussuchen können, dies gilt natürlich
auch für Irene Adler und Watson Freundin Mary. Die Geschichte ist eher einfach
gestrickt, aber das schadet dem Film überhaupt nicht. Schade fand ich nur
das man Professor Moriaty nicht zu Gesicht bekommen hat, aber dann
hätte der Film vermutlich über 3 Stunden gedauert.
Ich habe jedenfalls schon gelesen, dass Guy Richie eine Fortsetzung
plant und ich hoffe, dass er diese auch Umsetzt und wir nicht allzu lange
darauf warten müssen. Bis dahin werde ich mich eben mit den Büchern
begnügen müssen.
Der Film ist für einen Sherlock Holmes-Fan ein absolutes MUSS! Und ich werde ihn
mir mit absoluter Sicherheit auf DVD kaufen!
Wirklich empfehlenswert!!

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219. Ich habe den Film gestern zur Vorpremiere im Kino gesehen und war gespannt was Guy Ritchie aus der literarischen Vorlage herausholt. Ich muss zugeben, dass ich bisher nur 1 Sherlock Holmes Roman gelesen habe - und das ist 10 Jahre her.

Was auffällt ist, dass Sherlock Holmes hier als eine Art Dr. House dargestellt wird. Der gleiche Zynismus, das gleiche Understatement und ein ähnlicher Humor zeigen hier eindeutige Parallelen. Das ist jedoch kein negativer Aspekt. Robert Downey Jr. spielt die Rolle sehr überzeugend und hat seine wirklich "coolen" Momente wenn er seine detektivischen Fähigkeiten zur Schau stellen darf. Auch die platonische Beziehung zwischen Holmes & Watson ist unterhaltsam.

Was dem Film für mich ins Mittelfeld katapultiert, ist die vorhersehbare und zu einfach gestrickte Story + die Tatsache, dass der Film ein wenig düsterer ausfallen könnte. Letzteres ist Geschmackssache und das hier ist schließlich ein Blockbuster Film. ;)

Aufgrund der mäßigen Story, einem nicht wirklich bösen Bösewicht und einiger Längen im Mittelteil gibts

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220. Kaum hatte ich den ersten Trailer gesehen, war mir klar, dass endlich wieder ein Film ins Kino kommen würde, auf den es sich lohnen würde hin zu fiebern. Sich nicht einfach nur darauf zu freuen, nein, richtig darauf hin zu fiebern. Die ersten paar Ausschnitte waren absolut überzeugend und die Hauptrolle mit Robert Downey Jr. zu besetzen, schien ein echter Glücksgriff oder Geniestreich. Die anderen Glücksgriffe waren zu diesem Zeitpunkt für mich nicht einmal absehbar. Erst nachdem mir in den ersten Berichten über den Film bewusst wurde, dass auch noch Jude Law den Watson gibt und das unter der Regie von Guy Ritchie schien das Kinowunder 2010 perfekt. Eine Legende der Literatur, die auch auf der Leinwand schon einige Glanzpunkte erlebt hatte, wurde nach einigen Jahrzehnten Ruhe und Verbannung ins Fernsehprogramm, fit gemacht für den ganz großen Leinwandauftritt. Könnte hiermit der große Wurf gelingen und endlich wieder einmal ein neuer Kinoheld die Bühne betreten, der sich ins Gedächtnis brennen wird? Vielleicht bin ich durch das ein oder andere Arthur Conan Doyle Buch in meiner Kindheit zu sehr vorbelastet, aber wem würde ich diesen Auftritt mehr gönnen als dem guten, alten Meisterdetektiv Sherlock Holmes?!

Es geschieht selten, wenn dann aber unbeirrt: bei manchen Filmprojekten, weiss man einfach intuitiv im Voraus, dass sie nicht scheitern können. Dies war mir hier diesmal von vornherein klar. Die Voraussetzungen dafür waren der Faible für den Detektiv, rasante Actionfilme, eine gothische Atmosphäre, Blut, Schweiss und Tränen und eine gewisse England-Affinität. Siehe da, meine absolut treue Zuversicht in dieses Projekt, ist um keinen Deut enttäuscht worden.

Alleine die Einführung der beiden Titelhelden durch eine hektische Überwältigungs- und Kampfszene, hat nichts zu wünschen übrig gelassen und in der ungestümen Schnitttechnik fast an die atemlosen Kampfszenen zu Beginn von "Gladiator" erinnert. Das faszinierende an diesem Holmes Film ist, dass ständig Erinnerungen an andere Filme aufkommen und man dabei ständig das Gefühl hat, dieser Film würde alles sogar noch besser machen. Angefangen bei der Atmosphäre und Ausstattung des Films, erinnert wird man an "From Hell" oder "Das Parfüm" und auch hier wirkt das England des ausgehenden 19.Jahrhunderts authentisch und herrlich düster. Ein literarischer Held aus dieser Zeit im Gewande eines Action-Helden lässt sofort an "Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen" denken, nur vermeidet Guy Ritchie alle Fehler des genannten Streifens. Seine Inszenierung ist näher dran an den Hauptdarstellern, zeichnet ein tiefergehendes Charakterbild seiner Protagonisten, konzentriert sich nicht nur auf Effekte, lässt sie aber auch nicht aus. Er trägt an den richtigen Stellen dick auf und lässt an anderen Stellen lieber etwas weg. Hier ist weniger manchmal mehr und wenn es doch gebraucht wird, fährt Ritchie die richtigen Geschütze auf. In der heutigen Zeit wäre ein steifer, analytischer Dandy im Kino sicher fehl am Platz und dieser Holmes wird glücklicherweise dem Fernsehprogramm überlassen.Im Kino zeigt Robert Downeys Darbietung des Holmes eher die Nähe zwischen Hochbegabung und ADS. Er ist auf ständiger Suche nach Stimulation, lässt sich aber genau so gerne hemmungslos gehen, sobald diese ausbleiben. Seine geistigen Fähigkeiten und kämpferischen Talente heben ihn aus der Masse ab, prädestinieren ihn damit als Projektionsfläche für den Zuschauer, die damit einhergehende Einsamkeit lässt ihn aber zugleich auch sehr menschlich wirken. Diesem Held sind nicht nur Höhen bekannt, er kennt auch die Tiefen des menschlichen Daseins, nimmt diese aber genauso leidenschaftlich an und zelebriert damit das Leben in all seinen Facetten. Alleine das hat ihn in meinen Augen zu einem der sympathischten Leinwandhelden der letzten Jahrzehnte gemacht.
Er erkennt Zusammenhänge in Sekundenbruchteilen, zieht Schlussfolgerungen die anderen unentdeckt bleiben, verlässt sich ganz auf seinen Intellekt, beherrscht Selbstverteidigung und den bloßen Faustkampf gleichermaßen intuitiv, als auch kühl rational und setzt sich über gesellschaftliche Regeln hinweg. Er interessiert sich für die unterschiedlichsten Themen, hat ein immenses, wissenschaftliches Wissen angesammelt, kann fachübergreifende Zusammenhänge erkennen und zieht sich für diverse Experimente auch gerne mal tagelang in seine abgedunkelten, völlig verlebten Gemächer zurück. Was kann man mehr von einem Held des Formates Sherlock Holmes verlangen?

Die Geschichte lasse ich hier unerwähnt, da sie in meinen Augen auch nicht das wichtigste in diesem Film ist. Sie vereint jedoch die wichtigsten Aspekten einer klassischen Holmes Geschichte mit den wichtigsten Aspekten des modernen Actionfilms, im historischen, viktorianischem Ambiente. Geheime Organisationen, kriminelle Bünde, Diebstähle, verschwundene Personen, Drohungen, scheinbar unerklärliche Todesfälle, Staatsinteressen und Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit, Serienmorde, Kampfszenen, Schiessereien und Explosionen werden hier zu einer rastlosen Geschichte verbunden. Die Gegenspieler und Bösewichte sind hier Holmes ebenbürtig und erinnern in ihren Charakteren an die Glanzpunkte der Fieslinge aus der Bond-Serie. Allgemein kann man sagen, das Holmes mit diesem Film endlich auf Augenhöhe von Bond spielt, diesen sogar noch überholt. Zum Glück bietet der Film genügend Indizienpunkte, das auch aus diesem Film eine Serie werden könnte.

Weiterhin erwähnenswert ist die Filmmusik, die sich auf einen unaufdringlichen Score von Hans Zimmer an den richtigen Stellen beschränkt. Glücklicherweise beschränkt sich das einzig moderne an der Musik hier auf einen Irish-Folk Einfluss in manchen Stellen des Films und im Abspann. Alles zusammen ergibt einen mehr als angemessenen Umgang mit einem britischen Nationalheiligtum, sehr kurzweilige Kinounterhaltung mit hervorragenden Darbietungen der fzum großen Teil britischen Besetzung und damit verbunden der Wunsch nach mehr Holmes. So bleibt nur zu hoffen, das es einen Directors Cut auf der DVD gäbe.
















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