Arthur Conan Doyles berühmteste Figuren kehren in einer dynamischen Kinoversion auf die Leinwand zurück: In Sherlock Holmes muss der gefeierte Detektiv mit seinem unerschütterlichen Partner Watson einen äußerst kniffligen Fall lösen. Holmes beweist dabei, dass er seine Kampftechniken ebenso tödlich einzusetzen weiß wie seinen legendären Verstand: In einem beispiellosen Duell nimmt er es mit einem neuen Erzfeind auf, um dessen mörderisches Komplott aufzudecken und das gesamte Land vor dem sicheren Untergang zu bewahren.
Der berühmte Detektiv Sherlock Holmes verhindert 1891 in London, dass Lord Blackwood eine junge Frau ermordet. Er stoppt den Mann, der für okkulte Rituale schon fünf Mädchen ermordet hat, bevor Inspektor Lestrade von Scotland Yard überhaupt am Tatort eintrifft. Blackwood wird zum Tode verurteilt. Vor der Vollstreckung bittet er Holmes zu sich ins Gefängnis, wo seine Wärter und Mithäftlinge scheinbar seinen übernatürlichen Kräften erliegen. Er warnt Holmes, dass er auch nach seinem bevorstehenden Tod weiter morden werde. Nach der Exekution am Galgen erklärt Dr. Watson, der angesichts seiner geplanten Hochzeit mit Mary Morstan seinen Auszug aus der Baker Street vorbereitet, Blackwood für tot. Währenddessen erhält Holmes, der sein beschäftigungsloses Gehirn mit Drogen aufheitert, nach einem Boxkampf Besuch von seiner ehemaligen Gegnerin Irene Adler, der er bereits in einem früheren Fall unterlegen war und die ihn jetzt mit der Suche nach dem rothaarigen kleinwüchsigen Reordan beauftragt.
Holmes wird wenig später von Scotland Yard zu Blackwoods Grab bestellt, wo ein Zeuge von der Auferstehung Lord Blackwoods berichtet. Lestrade lässt daraufhin den Sarg Blackwoods öffnen und findet den Rothaarigen. Die Uhr, die der Rothaarige bei sich trägt, führt Holmes und Dr. Watson über einen Pfandleiher zu einem Haus, in dem das Opfer chemische Experimente durchgeführt hat. Die beiden Ermittler geraten dabei in eine Schlägerei, die damit endet, dass sie ein Schiff aus einer Werft in der Themse versenken.
Sie werden verhaftet, aber Miss Morstan hinterlegt nur für Watson die Kaution Holmes’ Kaution wird vom Tempel der vier Orden bezahlt und er wird anschließend in das Hauptquartier des Ordens gebracht, wo er von Sir Thomas, Innenminister Lord Coward und Botschafter Standish empfangen wird. Mit seinen üblichen Methoden der Deduktion erkennt Holmes, der trotz verbundener Augen feststellen konnte, wohin er gebracht wurde, dass Sir Thomas Blackwoods Vater ist, der anschließend zugibt, seinen Sohn während eines rituellen Aktes gezeugt zu haben. Am gleichen Abend wird Sir Thomas von Blackwood ohne erkennbare Spuren in seiner Badewanne umgebracht. Bei einer anschließend einberaumten Versammlung, bei der das neue Oberhaupt des Ordens ernannt werden soll, stirbt auch Botschafter Standish beim Versuch, Blackwood zu stoppen. Es stellt sich heraus, dass Coward seinen Einfluss bei der Polizei nutzen will, um gemeinsam mit Blackwood die USA zu erobern.
Holmes und Watson erkennen an einem beim Angriff im Haus des Rothaarigen
zufällig getöteten Schläger Spuren, die sie in ein Schlachthaus führen.
Blackwood versucht dort, Irene Adler mit einer Knochensäge zu töten. Holmes
rettet sie und Watson löst bei der Verfolgung von Blackwood eine Sprengfalle
aus. Watson wird dabei ernsthaft verletzt und gegen Holmes ein Haftbefehl
ausgestellt. Seine guten Kontakte zur Polizei verhelfen ihm jedoch zur Flucht.
Er erinnert sich an Blackwoods Worte im Gefängnis und ahmt ein okkultes Ritual
nach, um dessen Motive zu verstehen. Dabei erkennt er ein Muster in den Morden,
bei dem der Fluch der Sphinx und die drei Figuren Mensch,
Ochse und Adler eine Rolle spielen. Das vierte Symbol, der Löwe, verweist auf
dasbritischeParlament.
Nach einer vorgetäuschten Verhaftung durch Inspektor Lestrade wird Holmes zu Lord Coward gebracht, der ihn töten will, aber an der Raffinesse seines Konkurrenten scheitert und Blackwoods Plan verrät. Mit Hilfe einer komplexen Maschine, die der Rothaarige entwickelt hat und die mit Radiowellen aktiviert wird, soll Cyanid in den Parlamentssaal strömen und alle Politiker töten, die nicht dem Orden angehören. Holmes rettet sich vor dem schießenden Coward mit einem Sprung in die Themse, wo ihn Watson und Adler bereits in einem Boot erwarten. Gemeinsam gelangen sie über die Kanalisation in den Keller des Parlaments und Irene entschärft die Maschine.
Adler flüchtet mit den Cyanid-Zylindern und flieht auf die im Bau befindliche Tower Bridge. Holmes folgt ihr und stellt sie hoch oben über der Themse zur Rede. Als Blackwood hinzukommt, stürzt er Adler hinab und beginnt mit Holmes zu kämpfen. Der Detektiv erklärt, wie Blackwoods Verbrechen funktionierten: eine poröse Platte bei seinem Grab, eine leicht entzündliche Flüssigkeit bei Standish, eine mit dem Kupfer der Wanne reagierende Chemikalie bei Thomas. Schließlich fällt Blackwood von der Brücke und wird von einer Kette stranguliert. Die bewusstlose Irene Adler offenbart Holmes nach ihrem Erwachen, die Identität ihres Auftraggebers Professor Moriarty. Der Detektiv erkennt, wie sein (späterer) Erzfeind die Aufregung nutzte, um die Fernsteuerung der Maschine zu stehlen.
Watson kommt mit seiner Verlobten in die Baker Street, um seinen Auszug aus der Wohnung zu vollenden, wo Holmes abschließend im Selbstversuch demonstriert, wie Blackwood die Hinrichtung durch einen Trick überlebte.
SCHAUSPIELER:
Komentare:
001.Viel Action, ab und zu ein passender Witz, eine gelungene Atmosphäre und das
perfekte Maß an Rätseln und Mysterien machen Sherlock Holmes zu einem wirklich
sehenswerten Film.
Holmes und Watson knacken auch den schwersten Fall und
das ziehmlich gut.
Ich persönlich war wirklich auf die Auflösung der
einzelnen Mysterien (wie z.B. der Tod des Bösewichts oder der Selbstentzündung)
gespannt. Zum Glück werden diese erst zuletzt
aufgelöst was zusätzlich
Interesse weckt und gut durchdacht ist.
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002. gibt es bei diesem Film. Mir hat er sehr gut gefallen, es war eine Mischung aus
"Film aus der alten Zeit" und ein bisschen "James Bond". Übrigens, schreckhaft
darf man nicht sein. Anschauen mit Heimkino min. 5.1 ist sehr empfehlenswert. Da
gehts ab !!!
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003. Sherlock Holmes als "Actionheld"? Kann das funktionieren? Diese Frage stellten
sich wohl viele Leute, als man von der Beschreibung des Filmes hoerte. Doch der
perfekte Spuersinn und die grandiose Kombinationsgabe von Holmes kommt in diesem
Film auf keinen Fall zu kurz. Vielmehr sind sie der Schluessel dazu, dass Holmes
einen hervorragenden Kaempfer stellt, denn dadurch, dass er jeden seiner
Schlaege und jede seiner Attacke bereits im Voraus exakt plant, kann er auch
koerperlich staerkere Gegner bezwingen. Dass Holmes im Film mehr wie eine
Kampfmaschine, als wie ein Meisterdetektiv wirkt, kann man also definitiv nicht
sagen.
Regisseur Guy Ritchie ist in den letzten Jahren wohl deutlich
weniger mit guten Filmen, sondern mehr als (mittlerweile) Ex-Mann von Madonna
aufgefallen. Demzufolge waren die Meinungen darüber, dass Ritchie sich an eine
Verfilmung der legendaeren Buchfigur von Sir Arthur Conan Doyle wagt, ziemlich
zwiegespalten. Doch die negativen Befuerchtungen bestaetigen sich hier
eigentlich nicht, denn der Film weiß absolut zu unterhalten. Hauptgrund hierfuer
sind die beiden ueberragenden Protagonisten - Robert Downey Jr als Sherlock
Holmes und Jude Law als sein kongenialer Partner Dr. Watson tragen quasi den
kompletten Film und harmonieren hervorragend miteinander. Downey Jr weiß mir mit
seiner Rolle noch besser zu gefallen und der Golden Globe ist meiner Meinung
nach absolut berechtigt.
Auch das Drehbuch weiß zu gefallen. Die Handlung
fand ich sehr interessant, auch wenn sie vielleicht manchem etwas wirr
erscheint, aber insbesondere im zweiten Drittel wird der Film immer spannender
und fesselnder.
Rachel McAdams als weibliche Hauptrolle spielt zwar durchaus
gut, allerdings kann sie auf keinen Fall so ueberzeugen wie noch vor wenigen
Monaten in "State of Play". Ein wenig enttaeuscht war ich von der Rolle des
Boesewichts Lord Blackwood, gespielt von Mark Strong. Der Charakter hat meines
Erachtens deutlich mehr Potential gehabt, als dann letztendlich umgesetzt wurde.
Ganz ganz großes Kino ist allerdings die Filmmusik. Diese ist wirklich
absolut fesselnd und eigentlich in jeder einzelnen Szene gut platziert. Zimmer
hat sich hierfuer seine Oscar-Nominierung auf jeden Fall verdient. Ebenfalls
spitze ist die Optik - die Stadt London ist hervorragend in Bild und Szene
gesetzt.
Abschließend laesst sich sagen, dass der Film zwar kein
Meisterwerk ist, ueber den man hinterher noch lange nachdenkt, aber dennoch ist
es ziemlich gutes Popcornkino, welches man problemlos weiterempfehlen kann.
Zudem bietet das Ende noch genuegend Spielraum fuer eine Fortsetzung, die ja
vermutlich sowieso angedacht war. Mich wuerde es auf jeden Fall freuen und
abermals ins Kino locken.
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004. Freunde des klassischen Sherlock Holmes seien gewarnt: DIESER Sherlock ist most
tough then alle seine Vorgänger! Als Profi in diversen Kampftechniken (welche
eigentlich genau?) und analytischer als der Bordcomputer der Enterprise kämpft
er fast in Superhelden-Manier gegen charismatische Superschurken, deren Ziel die
Weltherrschaft ist. Dafür sind sie gern bereit, das gesamte britische Oberhaus
in einer spektakulären Aktion zu meucheln. Cool!
Holmes wälzt sich dabei im
Dreck (Watson übrigens auch...), wird eingebuchtet (und erzählt den anderen
Knackies Witze), steigt in den Faustkampf-Ring gegen einen Neandertaler (den er
fachmännisch zerlegt), erobert seine Liebste und auch wieder nicht (ja, ja,
verwirrend, nicht wahr?), lässt ein Schiff vom Stapel laufen (und versenkt es
sofort - es war noch nicht fertig!) und hat erste zarte Berührung mit Professor
Moriarty (der ihm eine Wumme an den Kopf hält).
Wirklich ein kurzweiliger
Streifen und nett anzusehen!
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005. Leider war ich von diesem Film sehr enttäuscht. Er besteht zum Großteil nur aus
Gerede, was nicht schlimm wäre, wenn es denn dem Spannungsaufbau etwas helfen
würde. Leider sind die Dialoge flach und langweilig. Eine Atmosphäre wie in From
Hell oder Sleepy Hollow (die in etwa zur selben Zeit spielen) kommt nicht auf
und naja die Action... ist ganz OK. Daher gibts auch 2 Sterne. Bevor man also ne
Call in Show auf 9live schaut, kann man sich diesen Film mal anschauen ;-)
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006. ..und gelungene, freie Interpretation von bekannten Sherlock Holmes - Romanen.
Ja, ich gebe einigen Kritikern Recht das dieser Film eine etwas dünne Story hat,
aber haben das nicht alle fiktiven Geschichten ? Wenn man Realität will schau
ich Nachrichten. Wer das, wie ich oft genug, nicht mehr sehen will und kann ist
hier gut bedient.
Man darf auch den Regisseur nicht außer Acht lassen : Wer
erwartet bei einem Action-Komödien-Spezialisten eine tiefschürfende und eng an
der Vorlage orientierte Verfilmung ? Ich hab's nicht getan und bin mit diesem
cineastischen "Snack" gut bedient, wobei ich auf Dauer und zur wiederholten
Anschau auch die Klassiker bevorzuge, mit Basil Rathbone und Co, in schön
gruseligem schwarz-weiss. Das wäre dann ( und bleibt es auch ) die Gourmet -
Nummer.
Anbei bemängele ich auch den massiven Ausstoss an sog. Blockbustern,
Made in Hollywood, die nur auf CGIs und bekannte Darsteller setzen. Kommt meist
( wie in Transformers 2 und so weiter ) nix bei rum. Aber vielleicht auch
vermessen mal wieder echte Brenner wie "Amadeus" von Forman zu erwarten. Wohl
ausgestorben, diese Qualität...
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007. ich habe mich auf den Film gefreut - tolle Schauspieler, die ihre Sache gut
gemacht haben. Allerdings ist der Regisseur mit seinem Tempo bei den
Actionszenen/Schnitten über das Ziel hinaus geschossen - passt einfach nicht zum
grüblerischen Holmes, der durch reine Gehirnarbeit Fälle löst. weniger wäre mehr
gewesen. Auch all die animierten Hintergrundbilder empfand ich einfach nur als
störend weil sie so direkt unecht ins Auge stachen. Was blieb war nette
Unterhaltung, die ich sofort wieder vergessen habe. Schade eigentlich, denn
Holmes ist eine geniale Gestalt!
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008. Ich habe alle Sherlock Holmes-Geschichten gelesen und mir ist die Vorlage somit
bekannt. Andere Verfilmungen habe ich auch schon gesehen (wer nicht ?) und ich
bin an Historienfilmen interessiert.
Zusammenfassend zu diesem Film ist
meine persönl. Meinung: Mir hat der Film nicht gefallen, ich war sogar
enttäuscht. Das Merkmal an Sherlock Holmes ist, dass er schwierige Fälle hat,
die er mit Intellekt löst. Nicht mit Gewalt, nicht mit übertriebener Action.
Eine flottere Verfilmung wäre schon möglich gewesen und das habe ich mir auch
erwartet. Sherlock Holmes nicht prüde viktorianisch sondern ein bißchen mehr
menschlich und aktiv - männlich und nicht wie sonst passiv-Gentlemanmäßig. Aber
so eine sinnlose zusammenhanglose Geschichte - na ja. Ich war enttäuscht.
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009. Veröffentlich schöne interessante Geschichten der Wissenschaft.
Kann man
sich mehr als nur einmal ansehen.
Jederzeit kaufbar. Das Geld in diesen Film
zu investieren lohnt sich.
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010. will mich jetzt, als großer Holmes Fan, nicht in die Phalanx der Nörgler
einreihen, die die Literatur verwurstet sehen. Es ist einfach ein mittelmäßiger
Film. Ähnlich wie "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen", wobei der ja
unterirdisch war. Aber die Stimmung ist ähnlich. Zuviel CGI und erkennbare
Effekte und eine Handlung, die sich nicht zwischen Action, Romanze und Komödie
entscheiden kann. Und leider auch langweilig. Robert Downey jr. macht allerdings
viel Spaß und lebt die Rolle sehr überzeugend und ironisch. Aber das ist zu
wenig. Und der Fall ist auch nicht so spektakulär...
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011. Die Modernisierung des Klassikers ist mehr als Gelungen.
Eine beeindruckende
Umsetzung wie man am "Denkprozess" von Sherlock Holmes teilnimmt.
Eine
Gangsterkomödien die außer der üblichen kurzweilige Action mit einigen recht
guten Dialogen aufwartet.
...seht in euch einfach an.
Spannent ist noch
ob der Verweiß auf eine Vortstzung wirklich in die Tat umgesetzt wird.
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012. Mehrere okkulte Verbrechen in London gegen Ende des 19. Jahrhunderts fordern den
Meisterdetektiv Sherlock Holmes heraus. Es gelingt Holmes den dafür
verantwortlichen Lord Blackwood zu überführen.
Nach der Hinrichtung von
Blackwood wird dieser quicklebendig auf dem Friedhof gesehen und führt fortan
sein sträfliches Handeln fort. Holmes und Dr. Watson bleiben ihm weiter auf den
Fersen; allerdings scheint dieser den beiden immer einen Schritt voraus zu sein.
Blackwood schafft es einen konspirativen Orden zu unterwandern und sich an
dessen Spitze zu befördern. Da auch der Innenminister diesem Orden angehört,
erleichtert dies nicht gerade Holmes Detektivarbeit.
Die Geschichte wird
spannend und actionreich erzählt. Überraschende Wendungen und pfiffige Lösungen
treiben die Story voran. Die Beziehung zwischen Dr. Watson und Holmes wurde
rundum erneuert und zeigt ein ungewohntes humorvolles Gespann. Pittoreske
Szenarien, wie die im Bau befindliche Tower Bridge, erschaffen eine
phantastische, sehenswerte Bilderwelt und sorgen für Atmosphäre. Regie und
Schauspieler leisten ausgezeichnete Arbeit.
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013. Wenn man die Bücher von Sir Arthur Conan Doyle gelesen hat, wird man hier sehr
rasch ernüchtert sein. Sherlock Holmes ist hier ein ungepflegter,
verhaltensauffälliger Raufbold, dessen einzige Ähnlichkeit mit dem Vorbild nur
der Name, der Name seines Partners und zugegeben die Kombinationsgabe ist.
Ansonsten ist er hier zu einem schrägen Comic-Actionhelden mutiert, der sich
durch die unausgegorene Geschichte prügelt.
Wäre der Film wenigstens
spannend, würde ich ja nichts sagen. Ist er aber nicht.
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014. Der Film ist echt gut ,auch wenn er sehr lang von der Spiel dauer ist ,muss ich sagen wahr es nie langweilig .und auf Blu-Ray hat er mir sehr gut gefallen .
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015. STORY (4/5):
Manch einer - zumindest jene, die noch nicht in den Genuss
dieses Films gekommen sind - mag denken, was für eine alter Schwarztee da
aufgegossen wird, jemanden wie den schon so oft gesehenen und angestaubten
Sherlock Holmes erneut auf die große Leinwand zu bringen?
Zugegeben, mir
ging es nicht anders. Doch mit Guy Ritchie wurde aus dem enormen Pool an
Regisseuren exakt der Richtige verpflichtet. Der Virtuose schafft es, dem
britischen Detektiv ein völlig neues Gesicht zu geben und aktuelle Frische zu
verleihen. Alles basiert mehr denn je auf Doyle's Büchern und gerät dadurch sehr
realistisch, was dem Hauptcharakter sehr gut tut.
In die Hauptrolle hat
es zwar kein Brite geschafft, doch bei einer Hollywood-Produktion sei dies
gestattet. Zudem spielt Robert Downey jr. seine Rolle überragend und
entsprechend Ritchie's Vorstellungen. Die Besetzung Watson's hingegen ist zwar
gut gedacht, man wird jedoch leider das Gefühl nicht los, dass Jude Law lustlos
spielt und weit mehr hätte geben können.
Alles gegeben wurde dagegen
beim CGI, das - außer der Reederei-Szene - alle Settings, Explosionen & Co.
sehr realistisch wirken lässt.
BILD (3/5):
- satte Farben
-
Filmkorn ist so gut wie nicht vorhanden
- das Bild ist insgesamt leider weit
weg von vergleichbaren Referenztiteln, das hätte bei einer Produktion wie dieser
deutlich schärfer sein müssen
TON (4/5):
- guter Klang, der
teilweise unklar gerät
- gute Abmischung der Dialoge
- druckvoller Bass,
dem allerdings das letzte Quäntchen Bombast fehlt
- insgesamt solider Ton,
der kaum Wünsche offen lässt
EXTRAS (4/5):
Das Zusatzmaterial reißt
keine Bäume aus, das Making Of jedoch ist gelungen und der Maximum Movie Mode
lässt jedes Filmherz höher schlagen - sofern man die entsprechende Zeit dafür
aufbringen kann. Er vermittelt nicht nur die Hintergründe dieses Filmes, sondern
gewährt auch viele Einblicke in das Filmschaffen an sich.
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016. Habe selten einen so dämlichen Film gesehen!!
Mehr möchte ich nicht dazu
schreiben.Aber es soll sich jeder selbst einen
Eindruck verschaffen.
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017. Hallo,
ich schliesse mich den 1-Punkte-Rezensenten an, leider muss
man mindestens einen Stern vergeben.
Als intimer Kenner von fast allem,
was zu dieser Romanfigur je veröffentlicht wurde, kann ich auch nur den Kopf
schütteln.
Rezept:
Man nehme einen mässig spannenden Aktionstreifen mit
mittelmässigen Schauspielern und Spezialeffekten, die nicht auf dem Stand der
Zeit sind.
Um diesen üblen Brei gut zu vermarkten, klebe man den Namen SH
drauf und lasse die Geschichte virtuell in London spielen.
Geschmack:
Die Charaktere sind schlecht getroffen, Anspielungen auf originale
Geschichten sind falsch zitiert. Es werden Vorkommnisse, die sich zeitlich über
das ganze Schaffenswerk von C. Doyle erstrecken in einer Handlung vermischt.
Wenn das dann in sich noch logisch ablaufen würde, könnte man zumindest die
Phantasie des Autors akzeptieren, es gibt aber jede Menge Widersprüche.
Fazit:
Leichenfledderei in Reinform.
Dieses Filmchen taugt als
mässige Abendunterhaltung für Leute, die noch nie mit dem Original in Berührung
gekommen sind und es auch nie werden, zu sonst nichts!
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018. Gut, dass Guy Ritchie wieder Filme macht. Holmes und Watson waren selten so
gestört und amüsant. Hier werden Verbrechen nicht in einer heilen Welt begangen.
Sie ist schmutzig, schlammig, dunkel und dennoch schillernd mit ihren zwar
kaputten aber liebenswert und brillianten Darstellern. Ein Spaß für Jung und
Alt.
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019. Ein wirklich überflüssiger Film, nur für die (Damen) interessant, die sich
sowieso alles anschauen, in denen diese Schauspieler (die ja sonst fast für
Qualität stehen!) mitspielen.
Es gibt eine alte Definition für gute,
mittelmäßige und schlechte Filme (nach einem Zitat von Fellini?):
ein
guter Film ist ... logisch aufgebaut und nicht vorhersehbar.
ein
mittelmäßiger Film ist ... logisch aufgebaut und vorhersehbar.
ein
schlechter Film ist ... völlig unlogisch aufgebaut und trotzdem komplett
vorhersehbar.
Und dieser Film ist schlecht. Ganz schlimm sind die vielen
Prügeleien, die bei Bud Spencer & Terence Hill wenigstens noch ironisch und
lustig waren aber hier nur von der völlig schwachsinnigen Geschichte ablenken
sollen.
Es gibt viele Genres, in denen ich Schwächen in der Geschichte
und mangelnde Logik verzeihen kann. Aber Kriminalgeschichten gehören nicht dazu.
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020. .....und zwar in einer Art und Weise, die nur als gelungen erachtet werden kann.
Genial: Robert Downey Jr. als Holmes. Exzentrisch, sarkastisch, modern,
gleichsam hart und einmalig wird dem ansonsten eher biederen Sherlock Holmes
eine ganz andere Seite angezüchtet (die selbstredend besser in die
Massenkompabilität des Filmpublikums einrastet). Downey Jr. verkörpert den sich
prügelnden, schmachtenden und zweifelnden Meisterdetektiven perfekt und drückt
ihm einen ganz eigenen Stempel auf.
Perfekt ergänzt der etwas blasierte und
vernünftige Jude Law als Dr. Watson die chaotischen Kräfte von Holmes. Er passt
auf ihn auf, man ärgert sich, man kümmert sich.....eine Symbiose zweier
Protagonisten, die nicht "ohne einander können" und es ausschließlich als Duo
vermögen, ihr Action-Abenteuer zu bestehen.
Die Story überzeugt auf
ganzer Linie. In Rückblenden werden einzelne Sequenzen noch einmal erklärt und
geben dem Zuschauer so die Muse, zwischen all der unterhaltenden Action sich der
Portion 'Krimi' zu widmen, die den Film erst so facettenreich macht.
Die
kreierte Atmosphäre ist brillant, die gelieferten Bilder gut.
Fazit: Guy
Ritchie ist mit seiner ganz persönlichen Variante von Sherlock Holmes der große
Wurf gelungen. Man wird sehr gut unterhalten und ist erstaunt ob des Mutes,
Conan Doyles Protagonisten so verzerrt, gleichsam filmreif darzustellen.
Das
Publikum dankt, obgleich Anhänger des feinen Rätsels sicherlich irritiert sein
könnten.
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021. Zugegeben, die literarische Vorlage ist mir unbekannt, aber ich kenne die
verstaubten Filme aus früheren Zeiten. und mit denen hat dieser Sherlock nichts,
aber auch gar nichts gemein. Robert Downey Jr. und Jude Law prügeln und
kombinieren sich in Guy Ritchies Film durch ein spätviktorianisches England
voller (scheinbarer) Magie und zwielichtiger Gestalten und großer Explosionen.
Dabei funktioniert der Film wahrscheinlich nur deshalb so gut, weil die beiden
Hauptdarsteller so perfekt miteinander harmonieren. Jude Law und Downey Jr.
lassen hier den klassischen Buddy-Movie zu voller Größe aufblühen. Die beiden
ärgern sich, sticheln und mäkeln aneinander herum, dass es eine wahre Freude
ist.
Ein wirklich gut gemachter Gute-Laune-Film mit toller Musik von Hans
Zimmer.
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022. Trotzdem ich beim Kauf skeptisch war, bin ich im Endeffekt total begeistert.
Relaitätsnahe Nachstellungen sind nicht zu erwarten, aber für einen gemütlichen
Abend und zur leichten Unterhaltung ist der Film wirklich zu empfehlen.
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022. Ich war ja gespannt, nach den vielen guten Kritiken. Aber das ist KEIN Sherlock
Holmes Film, auch wenn er so heißt. Das was da passiert würde ich von Daniel
Craig oder Jackie Chan erwarten, wenn sie die Titelrolle spielen würden.
Sir
Arthur Conan Doyle dreht sich sicher im Grabe rum.
Aus seinem Denker wurde
ein Actionheld. Wieder einmal zeigt sich, Neuverfilmungen der letzten Jahre
kommen and die guten alten Filme nicht heran.
Wer Basil Rathbone als
Sherlock Holmes mag, ist hier definitiv im falschen Film.
Kenne den Film schon aus dem Kino - wollte ihn aber für später auch noch zuhause
haben :)
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023. Mal ne andere Sherlock Holmes Variante. Bin ja nich so der Fan von älteren
Holmes Filmen gewesen, aber dieser ist genial. Hat mir sehr gut gefallen. Klasse
wie er kombiniert usw. Die Faustkämpfe bzw. Schlägereien genial in Szene gesetzt
mit den Prognosen bzw. Voraussagen wie er wann was wie machen muss.
Klasse
Film geniale Effekte super Handlung, Kurz gesagt sollte man auf alle Fälle mal
gesehen haben!
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024. Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen. Es ist ein Holmes-Film der ganz
anderen Art. Anstatt einem wie sonst so dargestellten Gentleman, lernt man einen
herunter gekommenen Holmes kennen. Perfekt von Robert Downey Jr. gespielt. Auch
die Schwächen von Dr. Watson sind schön von Jude Law dargestellt.
Die Story
ist am Ende abgeschlossen aber der Film läßt noch einiges Potenzial für weitere
Holmes und Watson Nachfolger!
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025. So hat man die Geschichten von Holmes und Watson noch nie gesehen. Speziell die
Rückblenden als Erklärung für bestimmte Vorgänge in Zeitlupe nachgestellt, weil
sie einem so garnicht aufgefallen wären. Natürlich spielt der actionreiche und
auf Tempo getrimmte Film dem Zeitgeist in die Hände. Die Darsteller passen sehr
gut in ihre Rollen und füllen sie auch aus. Bei einigen Szenen kommt auch die
Gegensätzlichkeit und Zerissenheit der Figuren zum Tragen. Alles in allem
gefällt mir dieser Film sehr gut, einige Passagen muss ich beim nochmaligen
Anschauen etwas genauer unter die Lupe nehmen.
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026. Ich habe noch nie einen der Sherlock Holmes Romane gelesen. Dieser Film hat mich
dazu motiviert, dass ich demnächst mir einen Sherlock Holmes Roman besorgen
werde.
Mir gefällt an dem Film alles: Die Story, die Darstellung des
Charakters "Sherlock Holmes" durch "Robert Downey Jr." - hätte mir auch niemand
anderes für diese Rolle vorstellen können, die Effekte einfach alles.
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027. Ich hatte nicht mehr daran geglaubt, dass Regisseur Guy Ritchie wieder die Kurve
kriegen würde. Nach seinen beiden Genre-Perlen "Bube, Dame, König, grAs" und
"Snatch" ging es mit dem talentierten Regisseur, der wieder richtig gutes
britisches Filmwerk vorzeigen konnte, karrieremäßig etwas bergab. Seine Ex-Frau
Madonna hat ihm mit dem Totalausfall "Swept Away" - mit sich selbst in der
Hauptrolle - keinen Gefallen getan, und die darauffolgenden Filme "Revolver" und
"Rock N Rolla" waren zwar nicht so unterirdisch wie das Projekt der Pop-Königin,
aber auch nicht mehr als Zitatenansammlungen und Ideenrecycling aus seinen
erstgenannten Werken.
Endlich geschieden (sorry, ein bischen Zynismus wird
noch erlaubt sein), wurde er nun mit der Inszenierung eines neuen
Leinwand-Abenteuers rund um den wohl bekanntesten Detektiv der Film- und
Literaturgeschichte betraut. Und ich muss schon sagen: Sir Ritchies
wiedergewonnene Freiheit im Privatleben hat sich scheinbar positiv auf seinen
Job ausgewirkt. Sein "Sherlock Holmes" ist ein toll fotografiertes und sehr
unterhaltsames Action-Abenteuer mit einem überragenden Robert Downey jr. in der
Titelrolle, mit minimalen Defiziten in der B-Note.
Es fällt sofort auf,
dass Ritchie seinem eigenen Stil treu geblieben ist, und das ist auch gut so. In
betont kühlen, fast erdfarbenen Aufnahmen wird das Britische Königreich des 19.
Jahrhunderts überaus authentisch wiedergegeben. Historische Details wie die sich
mitten im Bau befindliche Tower-Bridge oder typische Erfindungen der
Industriellen Revolution fügen sich gut in die Handlung ein, ebenso die
zeitgenössische Kleidung und das schmudellige Ambiente jener Straßen, in denen
Kleinkriminelle, leichte Mädchen und andere Gestalten umhergehen. Durch Einsatz
erstklassiger Spezialeffekte wirkt London wie ein filmisch festgehaltenes
"Gemälde". Stimmungsvoll, altmodisch und postmodern zugleich, mit typisch
britischem Flair.
Der große Trumpf des Films ist ganz klar die
Hauptfigur Holmes, zusammen mit seinem Partner Dr. Watson. Die Beziehung
zwischen den Beiden erinnert oft an die eines lang verheirateten und ewig wegen
Kleinigkeiten zerstrittenen Ehepaares. Überaus witzig sind die unzähligen
(pointen-reichen) Rede-Duelle zwischen dem ruhelosen und höchst risikobereiten
Holmes, der wegen seiner oft indiskreten Ausdrucksform genug physisches Paroli
abbekommt, und dem eher gentleman-haften Watson, der seinem Kollegen und Freund
stets treu und hilfsbereit zur Seite steht, aber auch um sein eigenes Glück in
Form einer jungen Frau aus gutem Hause bemüht ist.
Downey jr. hat nach "Iron
Man" seine zweite Paraderolle gefunden, sein Spiel allein ist ein Reinschauen in
den Film wert. Jude Law alias Dr. Watson kann da nicht nur sehr gut mithalten,
er ergänzt das für die Justiz kämpfende Duo perfekt.
Auch die restlichen
Figuren rund um das Schnüffler-Duo wie z.B. Irene Adler, eine von Holmes
Gegnerinnen und heimlicher Schwarm oder Inspektor Lestrade sind dank passender
Besetzung gut getroffen.
Einen negativen Ausrutscher gibt es aber doch: Mark
Strong als Holmes' Feind Lord Blackwood. Wie es sich für einen
boshaft-intelligenten Schurken gebürt, kommt dieser zwar recht unheimlich und
finster rüber. Mehr als grimmig dreinschauen und bedrohliche Worte zu schwingen
vermag dieser Mann aber nicht. Selbst dass sich dieser Herr des Okkultem
bedient, schafft nicht eine Sekunde leichte Angst oder gar Schrecken. Sehr
schade. Mir wäre ein Gegner, der in Sachen Charisma und Erscheinung einen
treffenden Gegenpol zu Holmes vorgezeigt hätte, lieber gewesen..
Neben
der Inszenierung und den Schauspielern ist auch die Musik von Hans Zimmer eine
besondere Erwähnung wert:
Dass unser Export-Komponist zu den meisten
Blockbustern entsprechend hochwertige Scores fabriziert, ist ja schon länger
bekannt. In diesem Falle allerdings darf man eine ganz andere Seite von Herrn
Zimmer hören. Sein Soundtrack ist kraftvoll, nach ner Zeit recht eingängig und
besitzt viel Tempo / Druck. Interessant ist aber, dass er mit ungewöhnlichen
Klängen experimentiert bzw. Diese mit seinem üblichen Musikstil kombiniert.
Hohe, schrille Töne aus Elektro-Violinen, Zither und ein (absichtlich ?!)
verstimmtes Klavier erinnern durchaus an alte Melodienstücke aus der guten
alten, viktorianischen Zeit. Die Oscar-Nominierung ist jedenfalls verdient.
Vorm Fazit noch ein paar Worte zur Interpretation der Figur Holmes.
In vielen Rezensionen liest man, dass der Detektiv verfälscht wiedergeben
wird, nicht mehr so wie aus den alten Klassikern der Schwarz/Weiss-Ära und
danach.
Um dieses Missverständnis aufzuklären:
Ritchies "Holmes"
orientiert sich sehr wohl an die direkt von Arthur Conan Doyle geschaffenen
Buchvorlage. Holmes ist ein Mann, der nicht nur den Verstand, sondern auch
seinen Körper gerne und so oft wie möglich herausfordert und daher auch keinen
direkten Kampf scheut. Ebenso wenig wird seine Drogensucht außen vor gelassen
noch seine Eigenheit im Bezug auf seine Geige (die ihm den einen oder anderen
Geistesblitz liefert).
Die von vielen Fans vermisste, "figur-typische"
Kluft- sprich Deerstalker-Hut und Inverness-Mantel - entspricht gar nicht der
Vorlage Doyles, sondern war eine Idee von Basil Rathbone, der selbst die Figur
des Meisterdetektiven in den 40er Jahren spielte. Ergo ist dieser Holmes dem
Buch-Original näher als alles andere, was den Weg in die Lichtspielhäuser oder
auf die Mattscheibe finden konnte.
Fazit:
Guy Ritchie hat sich mit
diesen Film wieder zurück gemeldet und zur alten Form wiedergefunden. Zudem
beweist er mit "Sherlock Holmes" erstmals, dass er auch in der Lage ist, einen
Big-Budget-Film ohne Mühe zu stemmen. Mit reichlich Action und trockenen,
britischen Humor liefert er tolles Unterhaltungs-Kino und verschafft der über
Hundert Jahre alten Spürnase ein sehenswertes Revival. Der Bösewicht ist zwar
nicht das Gelbe vom Ei, und auch die Möglichkeit des Zuschauers, selbst die
logischen Schlüsse der Filmhandlung auf detektivische Weise zu entdecken, ist
aufgrund des irrwitzigen Tempos nie wirklich vorhanden. Als Spaßbremse erweisen
sich diese kleinen Fehler aber nicht.
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028. der film ist sehr gut gemacht und die darsteller bringen richtig leben in die
figuren die sie verkörpern. anfangs dachte ich ja das dies wieder so ein
künstlicher hype ist aber nein leute den könnt ihr euch kaufen!
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029. Sehr viel Action, ein wenig kommt auch das Feeling von Scherlock Holmes auf. Nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut. Gut gemacht, mehr nicht...
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030. Was gibt es zu sagen über diese neue Verfilmung von Guy Ritchie?
Zunächst
einmal ist die Neuauflage recht kurzweilig geraten, getragen von Robert Downey
Jr. und Jude Law als gut aufgelegtes Ermittlerduo Holmes und Watson, die sich im
Rahmen der geplanten Hochzeit Watsons und dem damit verbunden Auszug aus den
gemeinsamen Räumlichkeiten in der Baker Street immer wieder mal zoffen. Als dann
auch noch Holmes' persönliches Waterloo Irene Adler (dargestellt von Rachel
McAdams) auftaucht und ihn beauftragt einen Zwerg - Verzeihung - Liliputaner
ausfindig zu machen, fehlt zum Chaos nur noch, dass der wegen vierfachen Mordes
gehängte Lord Blackwood (Mark Strong) scheinbar von den Toten auferstanden ist
und in dessen Sarg die gesuchte Person liegt. Also sind wieder mal der
Meisterdetektiv samt Partner gefragt, hatte der von ihnen überführte Blackwood
doch zuvor eben diese Auferstehung angekündigt, zumal Dr Watsons Berufsehre auf
dem Spiel steht, da dieser nach der Hinrichtung den Tod von Lord Blackwood
feststellte.
Ritchie fängt das viktorianische London in wunderbaren
Bildern ein, der herrliche Score von Hans Zimmer treibt an, die Darstellerregie
tut ihr Übriges, einzig das Drehbuch um schwarze Magie, das zwar ganz gut ins
Setting passen mag, ist für einen Holmes ein wenig zu simpel geraten, so dass
man zuweilen noch vor dem Meister dem Bösen auf die Schliche kommt, was der Film
durch seine restlichen Stärken aber ganz gut zu kaschieren weiß.
Zur
Ausstattung der Steelbook Bluray.
Der Schuber mit FSK-Logo ist äußerst
löbliche, so dass das schöne Cover, vorne wie hinten, nicht weiter verschandelt
wird.
Die Extras sind ganz nett, aber nichts, was einen jetzt vom Hocker
haut.
Halber Stern Abzug für die etwas schwächelnde Kniffelei bei dem
ganzen Ermittlen und ein halber für die optimierbaren Extras.
Macht
summa summarum 4 Sterne für einen ziemlich unterhaltsamen Sherlock, der auf
jeden Fall Lust auf eine Fortsetzung macht.
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031. Der Film ist wirklich erste Sahne.
Spannung, Action und Top Qualität.
Man kann dazu nicht mehr viel sagen, da der Film für sich selbst
spricht.
Ich bin gespannt auf einen neuen Teil der nahtlos an den Film
anknüpft.
Absolute Kaufempfehlung!
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032. Anfangs hatte ich etwas meine Zweifel ob die beiden Hauptdarsteller die hohen
Erwartungen erfüllen können aber als ich aus dem Kino rausging war ich sehr
begeistert. Nicht nur die schauspielerische Leistung stimmt hier sondern auch
die Story selbst wird sehr spannend und realistisch erzählt.
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033. Endlich! Guy Ritchie is back und präsentiert den wahrscheinlich coolsten
Sherlock Holmes aller Zeiten. Schnell, witzig und intelligent. Eine unglaubliche
geile Kameraführung wie es nur Guy Ritchie kann. Kampfszenen in wunderbarer
Slow-Motion wie man sie schon aus "Snatch - Schweine und Diamenten" kennt:
Symphonien in Bildern. Die Darsteller: perfekt besetzt, perfekt gespielt. Robert
Downey jr als Holmes und sein gar ganz und gar nicht Assistent Watson alias Jude
Law, wie sie sich durch ein wunderbar schmutziges viktorianisches London
kämpfen, durchwegs überzeugend und immer cool. Alles in allem eine gelungene
Neuverfilmung des alten Stoffs. Enstaubt und mit einer anständingen Ladung
Action und Coolness versetzt ist dieser Holmes beispielhaft für
intelligent-witzige Action.
Oder ohne viel Firlefanz: Ein Holmes für ein
Publikum, dass sich an frühere "Sherlock Holmes" Verfilmungen nicht mehr
erinnern kann. Jung und schnell.
Noch ein kleiner Zusatz: Hab den Film
nur im englischen O-Ton gesehen, kann also durchaus sein, dass er (wie viele
Filme) im Deutschen sehr viel von seinem Charme verliert.
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034. Der Film hat alles für einen gemütlichen Abend.
Spannung,Action,Witz alles
dabei.
Außerdem top Schauspieler.
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035. Diese "Rezension" ist primär als eine Anmerkung zu den Hinweisen vieler User zu
verstehen, die Sherlock Holmes von Guy Ritchtie als eine Beleidigung für Doyle
sehen. Abgesehen von der Besetzung (Hakennase und hagere Figur sind die
Erkennungszeichen von Holmes) ist es dem Film gelungen den berühmten "beratenden
Detektiv" zumindest originaler als in den früheren Umsetzungen darzustellen.
Holmes wird von Watson schon in dem ersten Roman "eine Studie in Scharlachrot"
als guter Faustkämpfer bezeichnet. Ebenso zeigen alle Originalwerke einen
ziemlich humoristischen Sherlock Holmes, dessen oftmals unterstellete kühle Art
sich eher auf seine manchmal emotionslosen Kommentare bezieht. Weiterhin handelt
es sich bei dem Protagonisten, wie im Film richtig dargestellt, um einen
drogenabhängigen und oftmals (was jedoch auch schnell ins Entgegengestzte
umschwänken kann) lethargischen (oder besser: phlegmatischen) Charakter. Auch
kleine Details wie die Bulldogge von Watson und das Geigenspiel werden
aufgegriffen.
Aus diesen Gründen würde ich daher den Film sogar zusammen mit
der Serie "Die Abenteuer des Sherlock Holmes" als einer der Werktreusten
Umsetzungen bezeichen. Unabhängig davon versucht auch jeder Film sich von
vorherigen Abzugrenzen und deshalb sollte man die natürlich auch vorhanden
Abweichungen als moderne Interpretation zu sehen.
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036. ...Sondern eher nur etwas für Fans des Hauptdarstellers und Liebhaber von
Popcorn Kino.
Also mal ehrlich, da freut man sich als jemand der alle Holmes
Fälle mehrfach gelesen, gehört und gesehen hat monatelang auf eine neue Holmes
Verfilmung fürs Kino, doch was einem geboten wird ließe den seligen Sir Arthur
Conan Doyle im Grabe rotieren.
Es handelt sich schlichtweg um einen
durchschnittlichen Action-Krimi-Popcorn Film, angesiedelt im alten London, der
sich ungeniert den Namen des genialen Meisterdetektivs auf die Fahne schreibt,
um an der Kinokasse nicht gnadenlos in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.
Es fängt mit dem Holmes Schauspieler an. Für mich die Fehlbesetzung des
Jahres 2009. Weder wäre beim echten Holmes eine solche Frisur denkbar, noch
hätte er dermaßen dämlich aus der Wäsche geschaut. Einfach ein Skandal für alle
Fans des klassischen Sherlock Holmes und Dr. Watson.
In diesem Film verkommt
Holmes zu einem brutalen Schläger und Witzbold, dem man seine enormen
analytischen Fähigkeiten keine Sekunde lang ansieht.
Ironischerweise
präsentiert sich ausgerechnet der Bösewicht Lord Blackwood (Mark Strong) genauso
wie man sich einem Holmes vorgestellt hat: Hakennase, tief liegende, stechende
und hellwache Augen, nach hinten gekämmte Haare, lange und hagere Figur.
Ich
hätte diesem Mann auf der Stelle als einen idealen Holmes Darsteller engagiert.
Mich würde nicht wundern wenn diese amerikanischen Filmemacher nicht mehr
als 0-2 Holmes Geschichten selber gelesen haben.
Fazit: Wenn man es
schafft die Verunstaltung der klassischen Holmes Figur auszublenden bleiben
faire 3 Punkte für einen mittelprächtigen Film.
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037. Sherlock Holmes kennt wohl fast jeder, aber dieser Film ist wirklich mal anders.
In diesem Film sind die Charaktere völlig unterschiedlich, aber dennoch
verstehen sie sich und machen aus diesem Film ein Gänsehaut-Feeling. Man hat ein
kleines bischen das Gefühl als stecke in einem selbst ein kleines bischen was
von Watson und etwas von Sherlock Holmes und ich denke das kommt an. Also ich
zumindest war (und bin es immernoch) begeistert und kann ihn nur weiter
empfehlen!
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038. Vielleicht ist der Film nicht für eingefleischte Sherlock Holmes Fans geeignet,
aber ich fand ihn spannend und zugleich witzig. Wer Action Filme mag, der kommt
hier bei einem Klassiker unter den Detektiven auf seine Kosten!
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039. Dieser Film ist für mich leider eine absolute Enttäuschung. Ich liebe die Geschichten von Sherlock Holmes und dachte in der Besetzung müsste der Film ein "knaller" sein. Der Film hat enttäuschender Weise nichts mit der Romanfigur zu tun. Der Witz und die Klasse die Sherlock Holmes auszeichnet musste einer verkrachten Existenz weichen. Traurig, traurig!
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040. Ich habe voller Erwartung diese DVD gekauft und habe mir viel erhofft von dem
Film, wurde aber leider enttäuscht.
Er ist überall in den Charts unter
den Top 3,
aber ich habe den Film angeschaut und muss sagen,
er ist
langweilig, Action hält sich in Grenzen und die Story ist viel zu Lang.
Man erhofft die ganze Zeit den Schlüsselpunkt, aber es zieht sich alles
ins unermessliche und man schläft fast ein.
Der Film ist klar gut
gemacht und die Story ist auch gut, aber alles viel zu lang rausgezogen und man
hat fast keine Lust mehr den Film anzuschauen.
(Meine Meinung...)
---> Reine Geschmackssache
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041. Wer einen Film in der Art der alten Sherlock Holmes Filme sucht, sollte Abstand
von diesem Film nehmen. Dieser Film lebt von den beiden Hauptdarstellern, die
sich so wunderbar ergänzen, sich gegenseitig die Bälle zuspielen und einfach nur
eine tolle Spielfreude an den Tag legen. Ich habe mich köstlich amüsiert und
würde mich über einen zweiten Teil sehr freuen. Es gibt Filme, die gefallen von
Anfang an. Dieser Film gehört definitiv dazu. Vielen Dank für einen höchst
vergnüglichen Abend.
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042. Dieser Film hat alles was ein wirklich guter FILM braucht.
Spannung
Action
SPITZEN Schauspieler
KLASSE Regie
Ein Rundum
gelungener Streifen!!!!
ABSOLUT SEHENSWERT UND KAUFENSWERT!!!!
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043. Nun habe ich auch diesen Guy Ritchie Film endlich gesehen-und was soll ich sagen
ich bin hin und weg. Filmisch ist dieser Film noch mal ein Quantensprung zu
seinen so oder so schon guten Filmen-hier stimmt einfach alles, der Humor, die
gute Erzählweise, die innovativen Actionszenen, die tollen Darsteller, ein super
Score und die überragende Inszenierung des Filmes. Was den Film auch unglaublich
zu Gute kommt ist endlich mal der Versuch wirklich den original Romanen über die
Geschichten von "Sherlock Holmes" anzunähern, so ist unsere Figur zwar wie
gehabt ein Genie, aber auch eben eins was mal rabiaten Methoden nicht abgeneigt
ist-er ist ja im Buch auch ein Ex-Boxer und mehr-auch wird sein stellenweiser
lasterhafter Charakter sehr gut dargestellt was ihn sehr menschlich macht aber
zu gleich wesentlich faszinierender als diverse andere blutleeren Gentleman
Verfilmungen macht-das liegt vor allem auch an der tollen Darstellung von Robert
Downey welchen die Rolle wie die Faust aufs Auge passt (ich mag den so oder so
sehr gern). Die Chemie zwischen Robert Downey und Jude Law ist des Weiteren auch
mehr als gut und verleiht den das beste Sherlock Holmes und Dr. Watson Gespann
was es jemals auf der Leinwand gegeben hat. Guy Ritchie packt in seiner
"Sherlock Holmes-Interpretation" unheimlich viel hinein, aber ihn gelingt es
alle Elemente hervorragend unter einen Hut zu vereinen-kurzum ein kleines
Meisterwerk der Film.
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044. Ich möchte vorausschicken, dass ich ein wahrer Sherlock Holmes Fan bin. Trotzdem
kann ich mich nicht über die Abwandlungen zum klassischen Holmes-Thema
beschweren. Tatsächlich könnte ich mir sogar sehr gut vorstellen, dass ein
allseits interessierter Holmes sogar soweit geht Kampfsport selbst zu
praktizieren, um einen echten Einblick hinter die Kulissen zu erhalten. Die
Darstellung des Dr. Watson empfand ich sogar als erfrischend, da dieser endlich
einmal mit einer gesunden Portion Hirn und Durchsetzungsvermögen gesegnet war.
Die Ermittlungsmethoden erinnerten hingegen sehr an den gewohnten Sherlock.
Überhaupt wirkte die Mischung aus neuen Ideen und Althergebrachten äußerst
erfrischend. Die musikalische Untermalung war ein bunter Mix, der zur jeweiligen
Szene extrem gut harmonierte. Besonders hervorheben möchte ich die Darsteller
Robert Downey jr. und Jude Law, mit Letzterem konnte ich bisher nicht viel
anfangen, doch in dieser Rolle glänzte er sogar in meinen Augen. Wohingegen
Robert Downey jr. sich in dieser Rolle selbst übertroffen hat. Ich liebte es
sein Mienenspiel zu verfolgen und wartete ständig auf eine neue Eingebung, die
sich auf erstaunliche Weise in seinem Gesicht abzeichnete. Einfach herrlich.
Die Story stellt eine Mischung aus Mystik und erstaunlich bodenständiger
Lösung dar, die ich jederzeit nachvollziehen konnte und äußerst unterhaltsam
fand. Unterhaltsam möchte ich auch die Dialoge nennen. Ein faszinierender
Wortwitz, der teilweise in erstaunlicher Geschwindigkeit auf den Zuschauer
einprasselt.
Bisher konnte ich mit Filmen die unter der Regie von Guy Richie
entstanden nicht viel anfangen, aber anscheinend ist in diesem Fall der Knoten,
jedenfalls was meinen Geschmack betrifft, geplatzt. Ein zweiter Teil soll in
Planung begriffen sein, ich freue mich schon darauf!
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045. Man kommt bei der Handlung kaum nach, alles geht sooo schnell. Aber es ist nicht
so interessant, dass man es nochmals sehen will, damit man versteht. Ich hatte
beim Ansehen das Gefühl eine Episode von "The mentalist" zu sehen.
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046. 19 Jahrhundert. Sherlock Holmes hat zwei Konflikte. Zum einen will sein
spielsüchtiger Freund Watson heiraten und mit ihm keine Auftraege mehr
bearbeiten. Zum anderen der Serienmoerder Blackwood. Er liess sich absichtlich
von Holmes fangen, spaeter hinrichten um dann aus seinem Grab auferstehen zu
koennen. Mit Hilfe naemlich des abergläubische Volkes und maechtiger
Mitverschwörer will er naemlich die Macht in Groß-Brittannien ergreifen.
Als wäre das nicht genug. Eine alte diebische Freundin taucht bei Holmes
auf, geschickt von Professor Moreati. Sie soll die Holmes Gefuehle benutzen um
Morati die Geheimnisse von Blackwood zu verschaffen.
Holmes analyisiert
die Spuren mit seinem großen Wissen und seiner Intelligenz. Kombiniert die
verschiedenen Ereignisse und Beweise. Hindernise und Probleme dabei meistert er
in guten Prügelszenen und Actioneinlagen. Immer näher kommt er der Lösung des
Falles.
Es ist ein bildgewaltiges Werk mit Special-Effects, tollem
Sound, prima Ausstattung und die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache gut.
Teilweise mit gutem Wortwitz zwischen den beiden. Leider ist er aber nicht so
spannend wie die alten Sherlock Holmes Filme.
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047. Es ist erstaunlich dass das"Filmchen"in der kurzen Zeit seitdem es auf dem Markt
ist so eine große Fan Gemeinde gefunden hat-mich eingeschlossen.
Das"Filmchen"ist ein Werk bei dem man sich einen netten entspannten Abend
machen kann.Ich möchte sagen,es ist ein "Filmchen" dem man keinen Zuspruch auf
Historische Autenzität zusprechen kann,aber das ist auch nicht weiters schlimm.
Nun möchte ich aber zu dem eigentlichen Punkt meiner Kritik kommen!
Ist es bisher jemandem Aufgefallen,das in einem Film der doch-so weit ich
weiß in London/England spielt,die Autos und Kutschen anstatt "Links plötzlich
alle Rechts" fahren??????????
Ich habe bei "Wikipedia"nachgesehen seit
wann es in Old England den Linksverkehr gibt und dort steht geschrieben,das es
den Linksverkehr schon seit der Zeit der"Alten Rittersleut" gibt.Wer es nicht
glaubt-bzw.sich dafür interessiert,kann es gerne nachlesen.
Wie ich anfangs
schon bemerkte,messe ich dem Spaßfaktor des"Filmchens"einen höheren Wert zu als
zb.Federico Fellinis "Roma" aber ein
wenig Deteiltreue sollte man auch bei
diesem "Filmchen"erwarten!!!!!
048. So, nach dem Getöse das um den Film gemacht wurde habe ich mir nun die DVD
angesehen.
Mein Fazit: Sherlock Holmes ist ein Konglomerat aus
US-Popcornkino, James Bond Special Effects und CSI meets London im 19.
Jahrhundert. Alles in allem ein bunter, schnell geschnittener Augenschmaus der
aber wahrscheinlich besser ohne das Namedroping mit dem Namen des berühmtesten
englischen Romandetektives ausgekommen wäre da man mit Sherlock Holmes eher den
drögen, reservierten englischen Gentlemen verbindet als mit einen
drogensüchtigen Martial- Arts- Kämpfer. Sprich: der Film hat außer den Namen der
beiden Hauptfiguren rein gar nichts mit den literarischen Vorbild zu tun.
Sherlock Holmes auf Speed eben...
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049. Logistisch (Lieferung, Verpackung usw.) alles i.O.
Vom Film selber bin ich
inhaltlich enttäuscht.Ist aber Geschmacksache.
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050. Hi ihr,
hab mir mehr von dem Film versprochen. Der Name allein ist nicht
alles. Aber für einen gemütlichen Filmabend und ist es nicht schlecht im Regal
stehen zu haben.
lg
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051. Regisseur Guy Ritchie findet mit Sherlock Holmes nach zuletzt durchwachsenen
Filmen (Revolver, RocknRolla) ausgerechnet mit seinem ersten
Hollywood-Mainstream-Projekt zu alter Stärke zurück. Zwar fallen Kraftausdrücke
und Gewaltexplosionen aufgrund der jugendfreundlicheren Altersfreigabe deutlich
milder aus als in früheren Werken, doch Ritchies Londoner Gangster Flair bleibt
unverkennbar.
Sherlock Holmes und sein Partner Dr. Watson haben einen
komplizierten Fall zu lösen, der mehrere Morde, schwarze Magie, eine
geheimnisvolle Bruderschaft, mysteriöse wissenschaftliche Errungenschaften und
einen möglichen Terroranschlag auf das britische Parlament beinhaltet.
Neben Guy Ritchie verdient es sich auch Robert Downey Jr. erwähnt zu
werden. Dieser absolviert den Sprung vom Superhelden (Iron Man") zum Superhirn
mühelos, mit verschroben coolen Auftreten und facettenreichem Schauspiel.
Insgesamt lässt der Cast von Sherlock Holmes kaum Raum für Unmut. Auch bedenken
mit der Besetzung von Jude Law sind unbegründet der durchaus mit Robert Downey
Jr. eine gute Buddy-Chemie bildet. Gerade bei letztem Punkt merkt man, dass es
sich um eine Produktion von Joel Silver handelt. (Dieser schuf vor mehr als 20
Jahren die Lethal Weapon" Reihe mit Mel Gibson)
Der eindringliche Score
von Hans Zimmer bietet die passende Klanguntermalung für das kurzweilige
Krimiabenteuer, bei dem sich solide Spannung und aufwändige Action die Waage
halten.
Ja es handelt sich um den modernen Reload eines Klassikers.
Davon kennen wir aus Hollywood mittlerweile einige verunglückte die wir so nicht
gebraucht haben (Kampf der Titanen). Reiht sich dieser Film in die lange Liste
der missratenen Neuauflagen ein?
Ganz klar Nein! Auch wenn bei
unentschlossenen die vielen 1. Stern Wertungen für Skepsis sorgen. Diese sind
aus meiner Sicht unbegründet. Dazu muss ich sagen, dass ich keine anderen Filme,
Bücher etc. von Sherlock Holmes gesehen oder gelesen habe. Da dies ein
Hauptgrund für schlechte Wertungen zu sein scheint, steht bei unvoreingenommenem
Sehen dem Filmvergnügen nichts im Weg. Es bedarf nicht des scharfen Verstands
eines Sherlock Holmes, um zu wissen, dass eine neue Blockbuster-Franchise
garantiert ist.
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052. Ich habe alle Bücher mit Holmes gelesen, mehrmals und die alten Filme mehrmals gesehen und tue es wieder, aber diesen neuen Film werd ich kein 2.Mal ansehen. Schnell, albern und nicht spannend. Schade. Hätte von diesen Schauspielern mehr erwartet.
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053. Ich finde diesen Film einfach Genial. Die Action und die aberwitzigen
Wortgefechte zwischen Holmes und Watson machen einfach Spass. Ich hoffe, es gibt
weitere Fortsetzungen mit dieser Schauspielerbesetzung.
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054. ... was also sollte an diesem Film verkehrt sein?
Genau, gar nichts!
Dass man sich von Guy Ritchie eine etwas schrägere Version als bisher üblich
erwarten konnte, war klar und ist im übrigen auch eine willkommene Abwechslung.
Insgesamt also beste Unterhaltung auf sehr hohem Niveau!
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055. Kurzweilig. Jude Law und Robert Downey Jr. sind großartig. Da kriegt man Lust
auf das nächste Abenteuer.
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056. Also ich finde, dass der neue Sherlock Holmes sich zwar sehr viele Freiheiten
nimmt und auch an vielleicht ab und an zu vielen Actionsequenzen nicht spart,
dennoch vor allem durch die Leistung von Robert Downey Jr. und Jude Law sehr
überzeugt. Also alleine schon wegen diesen beiden Protagonisten lohnt es sich
schon den Film nur auszuleihen, wegen der hervorragenden technischen Umsetzung
und den Bildern, welche es vermögen an den Bildschirm zu fesseln lohnt sich auch
der KAuf des Films!! Ich gebe dem Stern vier Sterne, da er doch sehr frei nach
der literarischen Vorlage ist, aber dennoch absolut überzeugt und deutlich über
den bisherigen Sherlock Holmes Filmen steht.
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057. Zur Bewertung des Films:
Ja, man wird unterhalten, und zwar mit
reichlich Humor und Action.
Ja, die Special-Effects können sich sehen
lassen.
Ja, die Story ist annehmbar, wenn auch teilweise unglaubwürdig.
Ja, man wird nicht bereuen, sich diesen Film einmal angesehen zu haben.
Aber das war's dann auch. In meinen Augen ein netter Film, der aber
nichts wirklich Besonderes ist. Es kommt mir so vor, als ob man alles irgendwo
schon einmal gesehen hat, sowohl story- als auch humor-technisch.
Irgendwie
fehlt mir das gewisse Etwas, das mich dazu motivieren würde, "Sherlock Holmes"
noch einmal anzusehen.
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058. Der Film hat mich leider enttäuscht. Er hat wenig mit dem Original gemein. Es
sind sogar die Rollen vertauscht: Holmes ist der Lockere und Watson der steife
Gentleman. Das passt alles überhaupt nicht. Ständig steckt Holmes in einer
Tiefphase, lässt sich hängen, scheißt auf seinen Job und mutiert zum Penner, was
jedes Mal erneut das Tempo aus dem Film nimmt.
Die Handlung stockt
deswegen immer wieder, ist aber sowieso wenig berauschend, aber nun gut, das ist
mir noch egal, sie war annehmbar. Eigentlich sollte der Film von den Gesprächen
zwischen Holmes und Watson leben, doch ihnen fehlt es an Biss. Auf mich wirkten
sie wie: gewollt und nicht gekonnt. Die Streitgespräche sollten witzig sein,
waren sie aber nicht.
Die Martial Arts Kampfszenen, oder wie man sie
nennen mag, mit Holmes waren mir viel zu brutal. Das lässt den Held keineswegs
cooler wirken, sondern, andere derart zu verletzen, wirft ein schlechtes Licht
auf ihn. Das hat nichts von einem Englischen Gentleman der Upper class. Außerdem
war es nicht logisch nachvollziehbar. Jemand, der sich gehen lässt wie Holmes es
tut, würde sein Training vernachlässigen und könnte niemals so kämpfen.
Mag sich kleinlich anhören, aber für mich führte all dies dazu, dass die
Figur des Holmes nicht rund war.
Besonders genervt hat mich, dass der
Bösewicht mal wieder wie ein Nazi aussah. Man beachte die Fisur und den
SS-Mantel. Fällt denen in Hollywood nicht mal etwas Neues ein?
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058. Also erst mal ein Lob an die Macher die es hinbekommen haben London im typischen
19.Jahrhundert-Stil darzustellen.
Zur Story:
Nicht ganz typisch
wie man Holmes gewohnt ist.
Eher eine Mischung aus Indiana Jones und
Sherlock Holmes.
Steht ja sonst alles in der Beschreibung.
Und man sieht
ja auch im Trailer um was es geht.
Eine sehr durschauliche Story also man
versteht alles ohne irgendjemand wonach zu fragen.
Sounds,Effekte und
Musik:
Die Special-Effects sind gelungen,genauso wie das gute Score von
Hans Zimmer.
Bild und Ton auch super.
Allgemein:
Humorvoll
gestaltet.(Einfach Witzig)
Ich freu mich schon auf die Fortsetzung mit der
Jagd auf Moriarty.
Actionreich.
Naja was soll man noch groß dazu
schreiben.
Viel Spaß beim anschauen.
Und wer den Film in Blu-Ray
sehen will sollte nicht lang zögern.
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059. der Film ist spannend und gut gemacht für Erwachsene
ich dachte, dass ich
den Film evtl.auch meiner Tochter zeigen kann (10 Jahre) aber dafür ist der Film
zu hart.
Selbst mit dem Erreichen der Altersfreigabe (12 Jahre)würde ich ihr
den Film noch nicht zeigen, weil zu viele Ermordungsszenen enthalten sind.
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060. Sherlock Holmes
Ein genialer Kopf gespielt von einem genialen Robert Downey
jr.
Ich sah den Film im Kino und war einfach begeistert. Meine Eltern
fandens wohl eher abartig euphorisch. Ich konnte den Verkaufstart garnicht mehr
erwarten und habe die DVD gleich am 1. Tag bestellt.
Story:
Sherlock
Holmes und Dr. Watson fangen Lord Blackwood beim Versuch eines Mordes.
Er
wird wegen fünfachem Mord zum Tode verurteilt und wird gehängt.
Später ist
das Grab von Blackwood aufgebrochen und die Leiche eines Kleinwüchsigen im Sarg.
Blackwood zieht eine Spur hinter sich her, indem er die, die gegen ihn sind,
mit schwarzer Magie tötet.
Das mag vielleicht ziemlich blöd klingen,
aber es ist in Sherlock Holmes alles perfekt inszeniert.
Eine neuer Sherlock
Holmes!
Der Humor kommt wie die Actionszenen nicht zu kurz und Robert
Downey jr und Jude Law brillieren sehr gut.
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061. Ware war zwar unbeschädigt aber OVP und NEU ist anders.
Keine Plastikfolie
und Infobuch im Innern mit Falten.
Schnelle Lieferung.
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062. Wir haben mit Spannung dem neuen Sherlock Holmes entgegen gesehen, wurde aber
leider enttäuscht. Diese moderne Fassung erscheint mir doch nach den bekannten
Präferenzen abgedreht worden zu sein. Hauptsache es gibt Action, Geballer und
Explosionen. Dazu mixe man einen verschrobenen Charakter, ein bißchen Lovestory
und schon ist ein quasi James Bond Double der Neuzeit erstanden. Mir wäre nach
einem etwas altmodischeren Sherlock zu Mute gewesen, mit einem Drehbuch zum
Miträtseln, mit einem Fall, der vielleicht nicht gleich die halbe Welt in Gefahr
brächte, dafür etwas Raffinesse. Der allmählich immer mehr entgleisende James
Bond hat mir schon gereicht, aber von diesem Sherlock Holmes brauche ich keine
weiteren 3-4 Teile, die wahrscheinlich schon geplant sind. Da man ja den ersten
Teil dann wieder übertreffen muss, schwant mir hier nichts Gutes.
Wenn
Sherlock Holmes seinen überragenden Geist hauptsächlich dafür einsetzt,
scheinbar körperlich übermächtige Gegner auszuschalten, indem er die Reihenfolge
seiner Bewegungen und Schläge koordiniert, dann ist man ein weites Stück vom
Original weg, was schade ist, da das Original sehr faszinierend war.
Für
die Schauspielleistung der Charaktere und das gute Tempo des Films gebe ich aber
wenigstens 3 Sterne. Die Blueray konnte mich auch in Bild und Ton überzeugen und
hat zur Enttäuschung nicht beigetragen.
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063. Ein guter Film, die Schauspieler sind genial.Anders ist die doch arg primitive,
verwirrende und nicht wirklich authentisch wirkende Story nicht zu erklären.
Was bleibt, ist ein Film voll fantastischer Bilder, toller Actionszenen,
einer tollen schauspielerischen Leistung, insbesondere
von Robert Downey
Junior und einigen tollen Dialogen.
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064. Wer hier eine typische Sherlock Holmes-Geschichte erwartet, wird sicherlich
enttäuscht sein. Dies ist ganz klar ein Action-Film und sollte auch so
betrachtet werden. Auch werden Holmes und Watson nicht die aus den Büchern sein.
Aber ich habe sowieso nicht geglaubt, dass dieser Film eine originalgetreue
Adaption der Bücher werden würde. Wer mit freien Geist an diesen Film geht, wird
wirklich Spaß daran haben.
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065. Nein, also das ist natürlich kein Film für den Fan, der mit einem der Bücher
unterm Kopfkissen schläft, aufwacht und zum 300xten zu lesen anfängt und den
Film nachher auf Originalquotes untersuchen will. Aber mal die verrückte,
wiedersprüchliche, ja brutale Seite (und die hat Holmes auch!) hervor zu
spielen, fand ich nicht übel. Seinen Reiz macht ja diese paradoxe Genialität
aus?
Andererseits verstehe ich jeden Fan der vor Verzweiflung schreit,
wenn z.B Miss Adler zur Gelegenheitsliebschaft degradiert wird. Hab ich was
verpasst oder war sie nie, auch nur ansatzweise, in Holmes verliebt?! Weil ein
weiblicher Buchcharakter mal einwenig Verführungskunst zeigt, macht man im Film
gleich ein Flittchen draus? Weil Watson zeitweilig Abstand von Sherlock braucht
um seine Frau gern zu haben, die er aber auch nicht ewig umtütteln will, ist er
im Film praktisch nurnoch schwer zerissen zwischen Sherlock und der Frauenwelt?
Und so weiter... und so weiter...
Technisch ist der Film einwandfrei.
Effekte, Kameraführung, etc... macht einfach Spaß zuzusehen. Hübsche Darsteller
die auf ihre Rolle gut passen (optisch), nicht zu langgezogen - wie gesagt; an
der technischen Umsetzung kann man wirklich keine großartigen Mängel finden.
Na jedenfalls, in der Story hat man sich eben hier auf wenige, filmisch
gut verwertbare Charaktereigenschaften spezialisiert und herausgestrichen. Sie
alle gibt es - aber man muss es ja nicht übertreiben? Kann man gucken, muss man
aber nicht, wenn einem die Figuren zu einseitig sind.
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066. Sherlock Holmes und Dr. Watson ein schier unendlicher Quell für
Filmdrehbücher. Wohl kaum andere literarische Figuren wurden bisher derart oft
auf Zelluloid gebannt. Nun durften Robert Downey jr. und Jude Law das
ermittelnde Duo im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts mimen, wobei die
düster-verdreckte Kulisse dieser Großstadt zur Hochzeit der Industrialisierung
mehr und mehr die einzige Charakterfigur im Verlauf eines sehr konstruiert
wirkenden Plots übernimmt. Versprechen Trailer und Kritiken den coolsten Holmes
aller Zeiten mit Witz, Charme und jeder Menge Action bleibt der Film selbst
genau diese Attribute schuldig. Kurz gesagt: Wesentlich mehr als den
Trailerinhalt bietet der Film nicht. Dem raren Situationswitz fehlt der Biss,
die Spannung bleibt lauwarm, Motivation und Charakterisierung des obligaten
Bösewichts kennen wir zur Genüge aus 007- und Dan Brown-Verfilmungen: Ein
bisschen Weltmachtanspruch hier, ein wenig Geheimbündchentheorie dort im
Mystizismusdressing mariniert, wobei auch hier Story und Zeichnung der Figuren
sich mit Oberflächlichkeit begnügen. Selbst ein Mord in der Badewanne wirkt
darstellerisch wie eine überdimensionale Schlaftablette in Mineralwasser, bzw.
eine final entspannende Aloe vera-Therapie. Das Gesicht des Todgeweihten wirkt
eher Ejakulation vor der Kamera, denn Exekution in der Wanne verhindern wollend,
was einerseits zwar äußerst gentlemanlike wirkt, andererseits wohl kaum die
Absicht der Regie war.
Selbst unter Berücksichtigung, dass dieser Film ab 12
Jahren freigegeben ist: Nasenbohren ist nicht nur spannender, sondern auch
tiefschürfender und hintergründiger als diese Holmes-Neuauflage, die als einzig
wirklich neues Element einen permanent eifersüchtigen Holmes bietet, der die
Hochzeitspläne seines ermittelnden Partners, wenn auch erfolglos, zu
durchkreuzen sucht. Dieser neue Ansatz wird jedoch derart homophil umgesetzt,
dass er wiederum altbekannt erscheint. Holmes und Watson als
Schwulenduo-Interpretation gab es ja auch schon.
Waren die ersten
Holmes-Verfilmungen aufgrund mangelnder filmtechnischer Möglichkeiten geradezu
dazu verdammt, strikt der literarischen Vorlage zu folgen, in der die Auflösung
eines Falls zum Ende hin narrativ also ohne bildhafte Unterstützung - erfolgt,
besteht mit den heutigen cineastischen Mitteln absolut kein Zwang, diese äußerst
unspannende fazitäre Retrospektive beizubehalten. Wenn ein Film bereits knapp
eine Eindreiviertelstunde langweilt, mit Betonung auf lang UND weilt,
interessieren geschilderte ermittelte Details zum Ende wenig bis kaum.
Filmkonsumenten sind in erster Linie Zuschauer, nicht hörer. Diesen Grundsatz
muß der Regisseur auf der Filmakademie schlicht verschlafen haben, es sei denn,
er wollte ein Hörbuch für Blinde verfilmen.
Insgesamt wirkt dieser Film wie
eine Episode aus einer billigen TV-Serie mit stereotypen Darstellern, denen es
per Regiedekret verboten wurde, aus sich herauszugehen: Der Plot klaut beliebig
aus verschiedensten Filmvorlagen der Abteilung Ausgelutscht, mit der
verpassten Chance, diese zumindest zu parodieren. Insgesamt fehlt allen Figuren mit Ausnahme des bösegewichtigen Lord Blackwood in Gestapo-Ledermantel (wozu
dieser modehistorische Fehl- und Vorgriff, wenn nicht als billige
Effekthascherei inszeniert?) - eine Vergangenheit, also Identität und somit
erzählerische Authentität. Auch bleibt die Frage offen, weswegen sich die
Schurken eines französischen Hulk-Imitates als Single-Schlägertrupp bedienen,
zumal französische Aussprache und Untertitelinterpretation der Dialoge sehr
laienhaft erscheinen. Wenn dann noch Brennpaste auf dem linken Ärmel von Holmes
Jacke in einer der wenigen Stunteinstellungen deutlich erkennbar ist, dann liegt
die Vermutung nahe, dass selbst das Filmteam bereits während der Dreharbeiten
eingeschlafen war.
Zuletzt bleibt der fade Geschmack eines kalten Porridge
aus Wasser und Zellulose ohne Pfeffer und Salz. Dieser Sherlock Holmes ist
filmtechnisch, erzählerisch und darstellerisch zeitlos unzeitgemäß, qualitativ
ein Messer ohne Schneide und Griff. Selten kommt ein Film derart angestaubt vom
Schneidetisch, nie zuvor war ein Holmes derart unbritisch humorlos unmakaber.
Allein wegen der Kulisse schrammt dieser Film knapp an nur einem Stern vorbei,
zumal außer gelegentlich Robert Downey jr. allen anderen großen Mimennamen hier
bestenfalls Kleinrollenstatus zukommt. Fazit: Sherlock Holmes ist FSK ab, von
und ausschließlich für 12.
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067. Sherlock Holmes ist einer meiner "all-time-favorites" und ich kann eigentlich
jedem nur empfehlen, die Geschichten mal im Original zu lesen. Denn was in
vielen Verfilmungen zu kurz kommt, ist Doyles Humor, der sich in oft absurden
Situationen und dem Schlagabtausch zwischen Holmes und Watson zeigt (genial
imitiert in Dr. House mit Wilson).
So gesehen fand ich als "alter
Holmes-Fan", dass der Film trotz der nur vage an den Vorlagen angelehnten
Handlung dem Geist der Originalgeschichten durchaus in Vielem nahe kommt. Als
die Holmes-Geschichten zu ersten Mal erschienen, waren sie "Kult", sie waren
"Pop", sie waren "hip". In den USA habe ich oft gelesen, wie die CSI-Serien und
deren Mega-Erfolg mit dem damaligen Holmes-Hype verglichen werden. Dass passt
schon.
Guy Ritchie hat nun zum Glück nicht den Fehler gemacht, Holmes
Methoden "modern" aufzupeppen oder ihm ein ganzes Team zu geben, um an aktuelle
Trends anzuschließen. Holmes bleibt der exzentrische Eigenbrötler, zu dem man
eigentlich eine Bedienungsanleitung braucht, mit dem Hang zu skurrilen
Aufmachungen und selbstzerstörerischen Exzessen. Nur Watson wird der Zutritt zu
Holmes Privatwelt gestattet und an Watson hängt Holmes wie ein kleiner Junge an
seinem großen Bruder, auch wenn er das nie zugeben würde. (Nein, eine
homosexuelle Beziehung haben die beiden ebensowenig wie House und Wilson.)
Holmes Methode bleibt die gezielte, rasche Beobachtung und Schlussfolgerung,
seine berühmte "Deduktion". Ebenso wie dem Original-Holmes passiert es im Film,
dass der Detektiv in missliche Lagen gerät, weil er trotz alle Intelligenz so
manche Feinheit der menschlichen Natur nicht durchschaut oder bei
Ursache-Wirkung ein Detail doch missachtet hat.
Dass Irene Adler hier als
Holmes ehemalige Flamme dargestellt wird und nicht als die verheiratete Dame,
die er nur im Stillen für ihre ihm ebenbürtige Gerissenheit bewundert, muss auch
Kenner des Originals nicht stören, da die Beziehung nicht zu dick aufgetragen
wird.
Die leicht esoterische Story (siehe Produktbeschreibung oben) an
sich ist allerdings eher als bizarr einzuordnen und weckte bei mir Erinnerungen
an den alten "Sherlock Holmes junior - Das Geheimnis des verborgenen
Tempels"-Film. Natürlich stellt sich am Ende heraus, mit welchen ganz
naturwissenschaftlich erklärbaren Mitteln der Finsterling seine scheinbaren
Wunder vollbrachte, aber ein "typischer Holmes-Fall" ist das ganze nicht. Selbst
im "Hund von Baskerville" hielt sich die Mystik in Grenzen und das ist schon der
Fall, der am ehesten scheinbar übersinnliche Phänomene enthält.
Für mich war
die Story aber in diesem Film eher das Gerüst, die Hauptsache die nach meinem
Geschmack exzellten Darsteller und ihre Interpretation der Figuren.
Ein
wirkliches Manko des Filmes waren für mich aber die abschließenden Kampfszenen
auf der Tower-Brigde. Ein bisschen weniger "kling, klang, klang" wie in einem
alten Musketier-Film hätte es auch getan. Das passte nun meiner Meinung nach
definitiv nicht gut zu Holmes und auch nicht unbedingt in diesen Film.
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068. Klasse Film und mit Jude Law und Robert Downey Jr., klasse Schauspieler!
Hat
zwar mit den früheren Sherlock Holmes Filmen nicht viel zu tun, aber sei's drum!
Unterhaltsamer und kurzweiliger Film! Bin begeistert!
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069. Ein leicht schräger Sherlock Holmes und ein ebenso schlagfertiger Dr. Watson
sind dabei Lord Blackwood das "übersinnliche" Handwerk zu legen. Dieser Holmes
ist anders, ja ganz anders, als der leicht einfältige Mützenträger im
Lodenmantel, den man sonst so kennt. Die Pfeife und die überdurchschnittliche
Kombinationsgabe haben beide gemein, aber das wars auch schon. Dieser Holmes ist
herzerfrischend, humorvoll, schräg und vor allem schlagfertig, in zweierlei
Hinsicht - denn auch die Kampfeskünste, die natürlich vorher logisch durchdacht
werden, können sich durchaus sehen lassen.
Dabei heraus kommt ein Film,
der eine Mischung aus Krimi, Thriller und Komödie darstellt, hier und da
verfeinert mit ein paar actionreichen Details. Nicht zu anspruchsvolle
Abendunterhaltung, die hier und da aber auch den Betrachter einlädt, ein wenig
mit zu kombinieren, was sich denn hinter den üblen Machenschaften des Lord
Blackwood verbirgt. Natürlich kann es keiner mit Sherlock Holmes aufnehmen und
so überraschen die Erkenntnisse, die Holmes aus den Geschehnissen zieht immer
wieder aufs Neue. Im Übrigen fragt man sich im Laufe des Films, wie Blackwood
seine "übersinnlichen" Missetaten wohl begeht, und gelobt sei Guy Ritchie, wird
der Zuschauer nicht enttäuscht und bekommt die Lösung serviert, die hier
natürlich nicht verraten wird.
Eigentlich ein 5-Sterne-Film. Aber leider
schleichen sich hier und da ein paar Längen ein, die das sonst runde Gesamtbild
ein wenig stören. Im übrigen bin ich der Meinung, dass es in der heutigen Zeit
möglich sein sollte, Blurays grundsätzlich mit einer HD-Tonspur auszustatten,
anstatt mit dem meist üblichen DD AC3-Signal. Wozu sonst, außer dem HD-Video,
gibt es schließlich Bluray. Ich finde die HD-Tonspuren meist noch detailreicher
und authentischer. Das Bild ist über alle Zweifel erhaben, bietet einen guten
Kontrast und gute Schwarzwerte.
Alles in allem ein sehenswerter
Streifen, nicht nur für Genrefans. Also - anschauen...
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070. Für Zuschauer, für die Sherlock Holmes nur ein Name ist, ist dies eine gut
gemachte Aktion-Komodie. Die Gags sind witzig und die Kämpfe aufregend und
interessant. Holmes überlegte Kombinationsschläge sind wohl ein Versuch, etwas
von seinem behrühmten Intellekt in dem Film hinüber zu retten.
Leider
bis auf die Namen der Personen und einige Referenzen auf Holmes Marotten, werden
alte eingefleischte Sherlock Holmes Fans wenig bekanntes finden. Holmes
deduktive Fähigkeit wird mit wenigen trivialen Beispielen angedeutet. Dass
Holmes von Watson's Verlobung zu einer Holmes unbekannten Frau ihn überrascht.
ist ein besonders eklatantes Beispiel von der Ignoranz bzw. Sorglosigkeit der
Filmemacher in Bezug auf die original Geschichten. Watson hat seine Zukünftige
kennengelernt als sie ein Klient von Holmes war.
Wenn Sie Sherlock
Holmes sehen wollen, bleiben Sie bei Basil Rathbone und seinen Nachfolgern.
Wenn Sie nur eine gute Aktion-Komodie suchen, nur zu.
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071. Ein pfeilschneller Material-Arts-Kämpfer. Ein brillanter Denker, der (für
manchen all zu) offen anspricht, was ihm gerade durchs geniale Gehirn geistert.
Ein verschrobener Forschergeist mit Mad-Scientist-Gebaren, der ungewaschen in
der zugemüllten Wohnung seinen Gedanken und Experimenten nachhängt.
Guy
Ritchie definiert den so oft zum Gentleman verklärten Meisterdetektiv neu als
strahlendes, aber ungeschliffenes Juwel - eine Rolle, die Tausendsassa Robert
Downey Jr. wie auf den Leib geschneidert ist. Und er schickt ihn zusammen mit
seinem (mit Jude Law ebenfalls perfekt besetzten) Sidekick Dr. Watson in ein
ausgelassenes Abenteuer, in dem es die Hobby-Ermittler mit dem Psychopathen Lord
Blackwood zu tun bekommen, der - kaum hingerichtet- scheinbar von den Toton
aufersteht, um halb London in Angst und Schrecken zu versetzen.
Auch die
Technik der Blu-Ray gibt ein äußerst gelungenes Bild ab. Die deutsche Tonspur
erreicht zwar nicht die Wucht und Präsenz des unkomprimierten englischen
DTS-Sounds, kommt aber trotzdem mit einer soliden Dolby-Digital-Spur aus. Beim
Bild unterstreicht ein leichtes Filmkorn den famos eingefangenen,
neblig-schmuddeligen Look des spät-viktorianischen Londons, verwehrt der BD aber
den Aufstieg in die Referenzklasse.
Fazit: Robert Downey Jr. rockt, tolle
Extras entschädigen fürs "nur" gute Bild
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072. Sherlock Holmes mal anders. Madonnas Ex Guy Ritchie hat sich des berühmten
Stoffes angenommen und in Gemeinschaft von Robert Downey Jr. und Jude Law eine
temporeiche, überdrehte, witzige und immer wieder überraschende Satire
geschaffen, die bestens unterhält.
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073. Mein neuer Lieblingsfilm, ich hatte diesen Bereits im Kino gesehen und war
begeistert.
Die DVD läuft überall, man kann also wirklich nicht meckern.
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074. Ich mal sonst Scherlock Holmes nicht besonders, aber diesen Film fand ich
Spanend und auch lustig.
Er hat mir sehr gut gefallen.
Ich kann den
Film weiterenfehlen.
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075. Im Prinzip sind die meisten Filme immer dasselbe. Der gleiche Aufbau, die selbe
Geschichte, nur eben andere Schauspieler! Deshalb war Sherlock Holmes mal wieder
eine erfrischende, sehr gelungene Abwechslung, die wir jeden nur empfehlen
können. Robert Downey Jun. in einer seiner Glanzrollen. Wie Phönix aus der
Asche! Sehenswert!
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076. So ist es nunmal.
Guy Ritchie macht immer Filme der etwas anderen Art.
Nachdem er mit "Snatch" und "Bube, Dame, König, GrAs" zwei meiner Lieblingsfilme
abgeliefert hat, bin ich froh, dass er seine Schwächelphase überwunden und mit
diesem Film endlich mal wieder bei mir gepunktet hat.
Robert Downey J.
und Jude Law waren für die beiden Charaktere die absolute Idealbesetzung. Und
warum sollte Sherlock Holmes nicht von der etwas anderen skurrilen Art sein?
Mich hat der Film gut unterhalten, ich habe gelacht und spannend wars auch.
Im Vergleich zu anderen geradezu schaurigen Verfilmungen klassischer
Themen wie Van Helsing bekommt dieser Streifen von mir eine Eins mit Sternchen.
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077. Ich bin auch nicht nur ein Verfechter des "klasssischen Holmes", sondern lege
auch generell großen Wert auf die Authentizität eines Filmes.
Mag man doch
actionreiches, seichtes Kino drehen wie man mag, aber nicht mit unseren alten
Helden der guten alten Krimizeit!AAABBER: Nun hat Hollywood da ein
Riesenproblem. Viele spannende Geschichten die wir so kennen - egal ob gefühlte
450 Geschichten Jules Verne (die ich im Übrigen fast alle gelesen habe, nicht
zuletzt um mal rauszufinden, was denn nun wirklich die "richtige" Geschichte war
;-) ), die Weihnachtsgeschichte, die Schatzinsel oder oder oder..., sind schon
in den 50ern 1:1 abgedreht worden und damit im Bewusstsein der Menschen
verankert. Und jetzt steht man vor dem Dilemma, entweder neue Geschichten,
Charaktere usw. zu erfinden (was aufwändig, anstrengend und wenig werbewirksam
ist - das das auch klappt, sieht man ja an Kassenerfolgen wie Avatar, den ich
mir i. Ü. auch gerne angeschaut habe) oder einfach altbekanntes auf aktuelles
"Unterschichtenfernsehniveau" herunterzubrechen, ein paar attraktive Hintern für
die heute ... äh wie heißt doch gleich das weibliche Pendant von
"schwanzgesteuert"... Mädels beizupacken und sich damit neben ein paar leisen
Buhrufen einiger verquerer Intellektueller auch zig Millionen Euro in die
Taschen zu stecken. Liegt wohl auf der Hand, was man als US-Filmproduzent da
macht ;-)
Es ist schlicht der Wahnsinn, wie gut das funktioniert. Ihr hättet
mal die Trullas in unserem Büro erleben sollen: "....oahhhh neeeehh, mit dings
(der Holmes-Darsteller, wie hieß der doch gleich?) UND bums (Jude Law)??? den
MUSS ich sehen... ähhh..wie hieß der Film doch gleich??"
...ohne Worte...
;-)
Und natürlich ist die Empöhrung riesengroß, wenn man als ohnehin
gefühlte Kinominderheit, die nach wie vor nach dramaturgisch tiefen,
storytechnisch spannenden und dafür vielleicht eher unaufregenden Filmen in
aktuell mageren Zeiten fast schon sehnsüchtig lechtst, feststellen muss (ggf.
auch erst IM Kino ;-) ), dass die Action-Ballervermarktung selbst vor einer
Ikone des DENK!!sports wie Sherlock Holmes nicht mehr haltmacht. (im Übrigen,
wenn ich hier Kommentare lese, in denen nicht mal Sherlock Holmes richtig
geschrieben ist, denk ich mir auch meinen Teil...)
Klar gibt es auch bei
Doyle ein paar ausgesuchte Action-Szenen mit Box- und Fechteinlagen und zuweilen
sind die Stories (für damalige Verhältnisse wohl erst recht) durchaus recht
grausam (ich denke nur an den Säureangriff aus der Geschichte "der illustre
Klient etc.), aber das als Kern des eigentlich für seine Analytik bekannten
Holmes zu begreifen, hieße "von einem Leberfleck auf die Hautfarbe eines
Menschen zu schließen", wie es meine Denkmalkunde-Professorin einmal ausdrückte.
Bei ner Deutscharbeit "Charakterisierung" in der 10. Klasse eine glatte 5 ;-).
Da können sich die Actionlieblinge noch so aufregen.
Aber letztenendes ist
es halt einfacher und marktgängiger, mäßiges Geballer und hektische Schnitte für
ein MTV-verkorkstes Jugend- und/oder Doofen-Publikum zu verkaufen, als sich auf
das Abenteuer einer komplizierten Story einzulassen und damit einige wenige
Analytiker anzusprechen, die dann am Ende den Schinken nicht mal kaufen - was
die Kids im Gegensatz zu uns nun mal völlig spontan und unreflektiert alle
machen ;-)
Übrigens ist Holmes ja nicht der einzige, der zum 5. Mal
wieder aufgekocht wird: ich denke nur an so Albtraumfilme wie die Neuverfilmung
von "20.000 Meilen unter dem Meer" (natürlich mit irgendeinem
Frauenserien-Hauptdarsteller und ner Love-Story rund um eine mal eben kurz dazu
erfundene Nemo-Tochter ;-) ) oder Time Machine... beide aus den 90ern glaub ich.
Wir werden eben alt und müssen uns mittelfristig damit abfinden, nur noch in
Programm-Kinos alte Filme mit Untertitel zu schauen, so wie unsere Eltern, die
wir für ihre französischen Langeweile-Streifen auch immer belächelt haben ;-) So
ist das Leben wohl und auch dafür hat Gott die DVD geschaffen, dass man nicht
mehr im ZDF auf die Wiederholungen warten muss, sondern sich die guten alten
Filme aus den 30ern-80ern ja auch auf DVD kaufen kann ;-)
Ich kann allen
Gleichgesinnten übrigens die Jeremy-Brett-Serien und -Filme wärmstens ans Herz
legen.
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078. Habe einen durchschnittlichen Film erwartet, einen netten DVD-Abend ... und dann das: spannend, toll gemacht, mit sehr viel Witz, tollen Schauspielern und nie langweilig oder mit Längen. Die Verfilmung diesen bekannten Charakters kommt sehr erfrischend rüber, Holmes' Brillanz und Cleverness wird super herausgearbeitet. Einziger Kritikpunkt: die etwas billig wirkenden Trickaufnahmen, vorallem in grossen Panoramaaufnahmen.
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079. Ich war neugierig auf diesen Film, habe ihn mir weniger wegen der Thematik
angeschaut, sondern wollte wissen, ob der ehemalige Mr. Madonna wieder an alte
Leistungen heran kommt.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt,
stelle nicht die Frage nach 100% Logik oder in wie weit hier an der oder von der
Vorlage weg interpretiert wird.
Für einen gemütlichen Filmabend bietet
dieser Streifen eine gekonnte Mischung aus Action, Witz und Story...interessante
Schnitte und Effekte. Hat Spaß gemacht.
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080. Ich war von dem Film nicht besonders beeindruckt. Zum netten Dvd Abend reichts,
aber das Geld fürs Kino kann man sich sparen. Manche Szenen wirken etwas
übertrieben. Die Geschichte wirkt auch nicht besonders spannend weil man schon
nach 2 Minuten weiss wer der Täter bzw Bösewicht ist. Nur wird der böse Lord
Blackwood zum Tode verurteilt und gehängt. Aber wie sich raus stellt ist der
Tote im Sarg nicht Lord Blackwood. Wie hat er das gemacht? Es wird ziemlich
schnell klar das es sich dabei um Zauberei handelt. Alles ziemlich vorhersehbar.
Ich kann mir gut vorstellen das sie eine 2 Teil raus bringen, hoffen wir nur der
wird besser wie der 1
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081. Ich habe am Anfang so meine Bedenken gehabt, nachdem ich den Film aber gesehen
habe, muss ich echt sagen, dass ich begeistert bin. Ein fantastischer Film mit
wirklich guten Schauspielern. Die Blu ray gehört einfach ins Wohnzimmer. Den
Kauf bereut man auf keinen Fall.
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082. Hallo.
ich habe gerade eine Email von Amazon erhalten wo Sie mich bitten
eine Rezension zu schreiben.
Also mach ich das mal.
Ich finde den
Film klasse.
Da ich noch eher jung bin, kenne ich Sherlock Holmes nur aus
der Schule :D.
Guy Ritchie ist mir jedoch ein begriff und anfangs war
ich skeptisch ob er auch so einen Film machen kann, da er ja eher für
Gangsterfilme zuständig ist.
Aber er hat es gut gemacht.
Zur Blu-Ray
selbst kann ich sagen, dass sie durch ein gutes Bild besticht, auch wenn es
keine Referenz ist.
Der Ton ist sogar noch besser da eine HD Spur in deutsch
vorhanden ist.
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083. Sherlock Holmes, diese Romanfigur des britischen Autors Sir Arthur Conan Doyle
ist im London des späten 19ten Jahrhundert als Privatdetektiv tätig. Holmes
greift dabei für seine Zeit zu ausserordentlich modernen Methoden der
Verbrechensermittlung. Er setzt auf eine forensisch geprägte Arbeitsmethode, auf
eine ausserordentliche Beobachtungsgabe, die diese einzelnen Wahrnehmungen zu
einer schlüssigen Einheit kombiniert. Gemeinsam mit seinem Freund Dr. Watson
führt er die Gabe dieses analytisch-rationalen Denkens zu Erfolgen, indem er
selbst die kniffligsten Kriminalfälle auflösen kann.
Zahlreiche Verfilmungen
gab es schon und Guy Ritchies Variante von 2009 war zumindest eine der bislang
erfolgreichsten an der Kinokasse:
London 1891: Ein Serienmörder, der es auf
junge Mädchen abgesehen hat, versetzt London in Angst und Schrecken. Der
berühmte Detektiv (Robert Downey jr.) und sein Assistent Dr. Watson (Jude Law)
machen den bekannten und geschätzten Lord Blackwood (Mark Strong) schnell als
Übeltäter aus und sie können in letzter Sekunde das sechste Opfer, dass bei
einem okkulten Ritual sterben soll, vor dem Tod retten.
Ein dankbarer und
etwas verdutzter Inspektor Lestrade (Eddie Marsan) wäre zu spät gekommen. Holmes
wird als Held der Stunde gefeiert und der Schurke Blackwood zum Tod verurteilt.
Doch bevor der Galgen zuschlägt, bittet Blackwood Holmes um eine letzte
Unterredung im Gefängnis.
Inzwischen haben die Wärter Angst vor dem
Todeskandidaten, denn es häufen sich übernatürliche Ereignisse, die Blackwood
mit seinen Fähigkeiten herbeigeführt haben soll.
Tatsächlich warnt Blackwood
einen eher gelangweilten Holmes mit dem absurden Zukunftsorakel, dass er auch
nach seinem Tod weiter morden werde.
Die Exektution findet statt. Holmes
fröhnt seiner Drogensucht und bekommt Besuch von seiner Flamme Irene Adler
(Rachel McAdams) und dann macht die Nachricht die Runde, dass Blackwood sein
Grab verlassen hat....
Der britische Director Guy Ritchie, der durch seine
ersten Filme "Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch" zu einem Kultfilmemacher
aufsteigen konnte, hatte mit seinen weiteren Werken wenig Erfolg, sein "Swept
away" mit Madonna war sogar ein Megaflop.
Umso erfreulicher, dass er wieder
da ist. Doch "Sherlock Holmes" ist nicht ganz rund, trotz Großerfolg an der
Kinokasse.
Über die hohe Perfektion des Films gibt es nichts zu mäkeln, vor
allem die FKamera von Philippe Rousselot (Gefährliche Liebschaften,
Bartholomäusnacht, Therese, Aus der Mitte entspringt ein Fluß) ist wie gewohnt
hervorragend. Kostüme, Art und Set Decoration ebenso.
Auch die Darsteller
überzeugen, vor allem Robert Downey jr.
Was leider etwas zu kurz kommt ist
die Atmosphäre, die wird leider m.E. zugunsten von CGI geprägten Actionszenen zu
oft in den Hintergrund gedrängt und daher auch viel Potential verschenkt, die
die klassische Figur im Wechselspiel mit seinem Freund bietet könnte.
Was
bleibt ist unterhaltsames, wie oberflächliches Popcornkino - gut geeigent für
einen späteren Sonntagnachmittagfilm. Ob Ritchies "Sherlock Holmes" allerdings
zukünftig zu einem Klassiker avanciert ist fraglich.
Zu sehr ist der Spass
auf Oberflächlickeiten fokussiert...
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084. Ich habe den Film Sherlock Holmes gekauft, um mir einen schönen Abend zu machen.
Und ich muss sagen, dass das auch super hingehauen hat, da der film Sherlock
Holmes einfach nur Klasse ist=D
man bekommt so richtig stimmung, auch wenn
man ihn zum 2 mal guckt!
Am anfang habe ich mir so einen historienfilm mit
etwas action erwartet, ich habe ihn mir eigentlich nur auf Empfehlung eines
freundes gekauft, doch dann habe ich ein knalligen actionspass mit viel humor
und Robert Downey Jr., welcher in seiner rollle glänze.
alsoo, ich empfehle
diesen film für alle weiter, die humor, und action gerne kombiniert haben:D
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085. Der Film hat mich persönlich über die ganze Spielzeit begeistert, sehr gutes
Drehbuch und eine klasse Umsetzung liessen bei mir nie Langeweile aufkommen. Die
beiden Rollen des Sherlock Holmes und Dr. Watson sind genial besetzt, die Beiden
agieren hervorragend und passen perfekt zusammen. Es kommt immer wieder zu
amüsanten Situationen und herrlichen Dialogen, nebenbei gibt es auch jede Menge
Aktion und tolle Effekte. Alles in Allem fühlte ich mich Bestens unterhalten,
hätte nicht gedacht das ich mal ein Fan von Sherlock Holmes werde. Und obendrein
wurde der Film fast perfekt auf Blu-ray umgesetzt, denn das Bild ist knackig
scharf, sehr detailreich und bietet reichlich HD-Feeling. Hin und wieder wirken
vereinzelte Szenen etwas weicher, aber das kann man locker verschmerzen. Auch
beim Ton gibt es so gut wie nichts auszusetzen, sehr klar und räumlich bei den
Actionsequenzen, mit einer sehr guten Sprachverständlichkeit. Dieser Film ist
auf BD einfach ein Genuss, und bekommt von mir eine klare Empfehlung.
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086. Ich habe genau den film bekommen, den ich mir erwartet habe. Der Film geht
sofort zur sache und es wird wenig zeit verwendet um die Charakter einzuführen
(das passiert erst später..auf sehr sympatische art und weise) Richi schafft es
genau die richtige mischung an action und story zu finden. Ich persönlich finde
die Filmmusik übrigens total genial. passt richtig zu dem Film.
Aber weiter
gehts. Die Schauspieler spielen alle richtig gut mit.Robert Downey Jr. und Jude
Law muss man natürlich, da am meisten im bild, besonders hervorstellen. Downey
Jr. schafft es fast an seine geniale leistung von Iron Man anzuknüpfen und so
kann man nur sagen das ER mit dem Film aufgeht. Aber auch Law macht einen guten
eindrück und ist weitausmehr als nur ein sidekick. der rest ist schnell erzählt:
Wer sich mal wieder einen richtig schönen popcornfilm angucken möchte, sollte
doch zugreifen. Lohnt sich aufjedenfall. Freue mich schon auf die Fortsetzung,
die ja schon angekündigt ist :)
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087. SHERLOCK HOLMES
Film:
Kurz vor seiner Hinrichtung erklärt Lord
Blackwood, dass er unmittelbar nach seinem Tode noch 4 Menschen töten wird. Als
Lord Blackwood dann tatsächlich von den Toten aufersteht und seine Drohung in
die Tat umsetzt, nehmen sich Sherlock Holmes und Dr. Watson dem Fall an. Holmes
glaubt nicht an Magie und Hexerei - allerdings muss er feststellen, dass der
Fall kniffeliger ist als zunächst vermutet...
Guy Richie transportiert
Sherlock Holmes gelungen ins 21. Jahrhundert. Dieser herrliche Popcorn-Spaß
überzeugt mit spielfreudigen Protagonisten, allen voran Robert Downey Jr., guten
Special-Effects und der wunderschönen Musik von Hans Zimmer, der ein wenig an
die Scores von Ennio Morricone erinnert.
8/10 Punkte
Bild:
Der
1,77:1 Transfer überzeugt mit einem tollen Kontrast, der nur selten Details im
Schwarz absaufen lässt. Dank der hohen Bildschärfe sind sogar noch einzelne
Fenster am Horizont von London zu erkennen. Auch im Parlament werden die
Gesichter der weit entfernt stehenden Abgeordneten perfekt abgebildet. Die
entsättigten Farben und das leichte Rauschen sind Stilmittel, die aber nicht zu
Auflösungsverlusten führen.
9/10 Punkte
Ton:
Der deutsche Dolby
Digital 5.1-Sound überzeugt mit einer sehr feinen und außerordentlich räumlichen
Detailauflösung. Schon zu Beginn fährt die Kutsche von hinten durchs Kino und
erscheint auf der Leinwand. Auch als Lord Blackwoods Stimme um Sherlock Holmes
"herumwandert", werden alle Lautsprecher ins Geschehen mit einbezogen. Hier ist
ein perfekt abgestimmtes Soundsystem mit identischen Lautsprechern von Vorteil,
weil sich dann kein akustischer Bruch ergibt. Beinahe sekündlich prassen
direktionale Effekte in Form von Umgebungsgeräuschen aus den Surrounds auf den
Zuschauer ein. Die Sprachverständlichkeit ist dabei sehr gut. Die Männerstimmen
klingen kräftig, die Frauenstimmen ohne Zischlaute. Gerade bei hohen Lautstärken
ist so ein ausgesprochen unangestrengtes Hören möglich. Die Dynamik während der
Explosionen lässt die Hosenbeine ein ums andere mal flattern. Dabei geht der
Subwoofer sehr tief in den Frequenzkeller hinunter und schiebt heftige
konturierte Subbassattacken in den Raum.
9/10 Punkte
Fazit:
Sherlock Holmes hat die Gegenwart erreicht. Dieser herrliche Popcorn-Spaß
ist hervorragend auf Blu-ray umgesetzt und überzeugt mit einer grandiosen Bild-
und Tonqualität.
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088. Einigen Sherlock Holmes-Fans wird der Film sicherlich vor den Kopf stoßen. Mit
den Figuren aus den Romanen bzw. alten Filmen haben die sicherlich nichts mehr
zu tun. Hier prügeln sich Holmes und sein treuer Assistent Watson durch die
Gegner und lassen coole Sprüche los. Aber wer will schon einen angestaubten
Krimi sehen? Der Film macht einfach von vorne bis hinten Spaß und ist gelungenes
Popcorn-Kino. Und trotz der neuzeitlichen Veränderungen finde ich, dass noch
viel Holmes-Flair in dem Film steckt. Ich bin zwar kein Holmes-Experte, aber die
Figur war ja schon immer etwas eigenbrötlerich und merkwürdig und das ist er
hier auch, nur eben etwas anders. Der Hauptdarsteller kombiniert die Fakten wie
am Fließband und man sieht immer wieder seinen Gedankengang und wie er auf seine
Schlussfolgerungen kommt. Also wenn das nicht Holmes ist weiß ich auch nicht.
Etwas störend fand ich das abrupte Ende (schreit ja praktisch nach einer
Fortsetzung mit - VORSICHT SPOILER!!! - seinem Erzfeind Moriarty) und man sah
bei einigen der Effekten aus stark den Ursprung vom PC. Aber mir hat der Film
echt sehr gute gefallen. Und Robert Downey Jr. als Hauptdarsteller ist ja
sowieso die perfekte Besetzung.
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089. Das ist der SCHLECHTESTER FILM DES JAHRES. Hat nichts mit Sherlok Holms zu tun
(angefanden damit,daß der in Film vom Zwergen-Schauspieler gespielt wird) und
ist auch kein wirklicher Sherlok Holms-Fall. Man wird absichtlich vom
überschrift irregeführt. Eigentlich ist es eine ziemlich flache, phantasielose
neue Krimi geschichte, die mit dem Überschrift "Sherlock Holmes" irreführt. Der
schlechte Regisseur (die englishe Sun hatte öffentlich alle Filmfehler
angeprangt- die über 23 Fehler) versucht nur durch der berühmte Name des
A.C.DoyleŽs Helden nur Zuschauer anzulocken. Leider bleibt es bei dem Titel mit
diesem Versprechen, der Rest des Films ist nur grotten schlecht.Lohnt sich das
Geld nicht.
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090. Ich finde den Film zwar nicht schlecht aber wer ein typischen sherlock erwartet
der wird doch ein wenig enttäuscht!
ich finde für meine begriffe das dass
knoppeln und räseln und vor allem das geheimnissvolle ein wenig zu kurz gekommen
ist.
Es ist sehr viel Humor im spiel gepaart mit aktion und schrägen typen.
Also alles in einem wer auf diese paarungen steht auf jeden fall
sehenswert aber ob man sich den film wirklich kaufen sollte und in seine dvd
sammlung aufnehemn kann ist eine frage für sich was jeder am ende selber
entscheiden muss aber ich würde mir den fil nur ausleihen weil ein 2thes mal
oder noch öfter würde ich mir den film nich anschauen.
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091. Der Film mit seiner Mischung aus Action, Humor und Krimi im
Historien-Fantasy-Gewand hat gefallen und wusste über die gesamte Länge zu
unterhalten. Wirklich leben kommt aber in den Streifen durch das ungleiche Paar
Holmes und Watson, die ganz unterschiedliche Ansichten vom Leben haben: Watson
will endlich in die Normalität einheiraten und Holmes versucht ihn immer wieder
mit interessanten Fällen in seine chaotische Arbeitsweise einzubeziehen.
Allein diese Beziehung, die für den Film tragend ist, erinnert sehr an die
Beziehung von Dr. House zu seinem Freund und Kollegen Wilson, sodass ich nicht
nur einmal auch über die Namensähnlichkeit Holmes und Watson zu House und Wilson
verwundert war, ja, mich sogar mitunter verhört habe. Dazu trägt natürlich auch
die Tatsache bei, dass beide Figuren ähnlich den Figuren in der Serie Dr. House
angelegt sind, wenn nicht gar zu ähnlich, denn Sherlock Holmes gibt nicht nur
einen guten Dr. House ab, sondern weist auch äußerlich gewisse Ähnlichkeiten
auf. Nicht zuletzt behandelt Dr. House ja ebenfalls Kriminalfälle, nur eben auf
medizinischer Ebene, Sherlock Holmes geht hier im Film ganz ähnlich vor und
beweist ein ums andere Mal sein Genie - ist aber ebenfalls nicht unfehlbar, was
den mürrischen Charakter doch wieder sympathisch macht.
Freunde des Genres
werden natürlich die offensichtlicheren Anleihen bei Filmen wie "The
Illusionist" und "Prestige" bemerken. Mir ist es mitunter sehr aufgefallen, ich
hatte sogar das Gefühl, dass manche Dialoge eins zu eins übernommen worden sind.
Letztlich aber bekommt man doch zu viel zu sehen, als dass man sich während des
Films lange damit beschäftigt. Und am Ende freut man sich schon ein bisschen,
dass der Grundstein für eine Fortsetzung gelegt wurde.
Wirklich negativ
möchte ich die neuen Hüllen erwähnen, bei denen jetzt keine durchgängige
Plastikhülle mehr produziert wird, sondern ein durchlöchertes Etwas, das selbst
bei guter Amazon-Verpackung schon recht zerdötscht ankommt. Wer bitte hat sich
das ausgedacht? Natürlich, man soll beim Aufklappen sofort sehen, dass man das
Cover wenden kann - oder eben nicht, denn diese DVD hat kein Wendecover! - aber
dass große Teile der Hülle damit nur noch aus dem Papier und der Folienhalterung
bestehen, macht die ganze Sache äußerst druckempfindlich! Wie viel Sinn eine
solche Plastiksparhülle macht, wenn man dann überhaupt kein Wendecover
produziert, darüber brauche ich mich wohl jetzt nicht auslassen ...
Fazit: Der Film macht Spaß, trotz der vielen Anleihen und der Tatsache,
dass man nicht wirklich Neues zu sehen bekommt. Aber das, was geboten wird,
erzählt sich flott und unterhaltsam und taugt zumindest für den einmaligen
Filmgenuss - obwohl ich den Film sicherlich auch noch ein zweites Mal schauen
würde, wenn der zweite Teil in einem Jahr rauskommt. Die Hülle ist dagegen
Schrott und das fehlen eines Wendecovers fällt in Zusammenhang mit der
schlechten Hülle negativ auf!
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092. ... aber auch nicht meisterklasse.
Klar, mit den Klassikern ist er nicht zu
messen und kommt er nicht heran, aber meine Meinung nach brauch er das auch
nicht. Denn Robert spielt Holmes zynisch und mit einer witzigen Arroganz, wie
auch in den Kurzgeschichten zu lesen ist.
Ein wenig zu viel Action für
die Zeit in der er spielt, wenn man davon jedoch absieht, die fantastischen
Kostüme und Kulissen und die witzigen Versuche Watson's, Holmes auf "normalem
Level" zu bringen, mit einbezieht, ist es ein doch recht ansehlicher Film
geworden.
Fans der alten Filmversionen sind vermutlich nicht wirklich
begeistert. Neulinge in Sachen Holmes werden einen recht spannenden, Action- und
Witzgeladenen Film vorfinden, der alles in allem sehenswert ist.
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093. Es gibt ja merere Sherlock Holmes Verfilmungen-aber ein turbulenter Action Film
wie dieser ist sicherlich nicht dabei. Regisseur Guy Ritchie schuf ein absolutes
Meisterwerk mit Top-Darstellern wie Robert Downey Jr. und Jude Law(als Sherlock
und Watson)! Der Film ist voller Action,Charme,Witz-und mit einem keineswegs
verstaubten Sherlock! Im Stil von Indiana Jones muss er einen aufregenden Fall
mit vielen Gefahren aufklären,der auch etwas mit Verrat und Zauberei zu tun hat!
Der neue,moderne Sherlock Holmes bringt richtig gute Laune. Ich habe mir den
Film bis jetzt 7 mal angeschaut-und er ist immer noch laaange nicht langweilig!
Sich den Film zu kaufen lohnt sich meiner Meinung auf jeden Fall,weil man diesen
Film unbedingt gesehen haben muss! 5 Sterne für Bild,Ton,Darsteller,Regisseur
und Kamera! Toller Film! UNBEDINGT anschauen
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094. Dass es sich bei dem Film nicht um eine Romanverfimung handelt, sollte bereits
aus dem Trailer hervorgegangen sein... viel mehr ist es eine Homage oder besser
eine Karikatur von Sir Arthur Conan Doyles bekannten Romanen.
Ich bin ein großere Fan von Guy Ritchies Filmen und habe
bereits als Kind alle Sherlock Holmes Romane verschlungen und habe sie nun im
Rahmen desFilmes erneut gelesen. Von daher kann ich nur sagen, dass Kritiker,
die behaupten die Figuren hätten überhaupt nichts mit dem Sherlock Holmes aus
Doyles Romanen zu tun, meiner Meinung nach flasch liegen. Sherlock Holmes wird
auch in den Büchern als arrogant (vgl.The Hound of Baskerville Gespräch mit Dr.
Mortimer oder A Study in Scarlett Gespräche mit Lestrade oder Gregson)
bezeichnet, auch sein eher lockerer Umgang mit Drogen und seine mangelnde
Rücksichtnahme auf seine Gesundheit und Umgebung (vgl. Sign of the Four:
Kokainlösung oder wieder Hound of Baskerlville) und auch seine Aktivität als
Boxer (Sign of the Four) wird anerkannt. Guy Ritchie karikiert jedoch und baut
diese Eigenschaften mehr oder weniger ins Extreme aus... monatelanges
Verbarrikadieren, Einnahme von medizinischen Betäubungsmitteln oder die
Tatsache, dass Holmes keinen einfachen Boxkampf bestreitet, sondern fernstliche
Kampfkünste einsetzt...
Auch die Tatsache, dass Holmes im Bezug auf
Eheschließung eher negative eingesttelt ist, wird bereits in den Romanen
beschrieben (Sign of Four), doch auch hier verzerren Ritchie, bzw. die
Drehbuchautoren wieder erheblich. Mir persönlich gefällt die Adaption der
Figuren recht gut. Besonders die Art und Weise, wie Holmes seinen Fall löst ist
interessant, differiert allerdings stark vom Roman... Im Gegensatz zur
literarischen Figur geht der Filmheld nicht minuziös mit Lupe und Maßband vor,
sondern scheint sich dem ganzen eher auf eine lockere und beinahe
desinteressierte Weise dem Fall zu nähern. Allerdings kommt der für Holmes
typische Scharfsinn immer wieder zum Vorschein, besonders bei den, meiner
Meinung nach sehr gut inszenierten Kampfszenen, aber auch bei dem "Transport"
vom Gefängnis zum Lord Chief Justice. Hier kommt die trypisch deduktive Analyse
der Situation durch Sherlock Holmes stark zur Geltung.
Die Geschichte selbst
ist im Gegensatz zu den Romanen allerdings tatsächlich recht vorhersehbar. Für
mich war es allerdings besonders interessant, da ich Guy Ritchies Filme sehr mag
und ich mich bereits im Vorhinein gefreut habe, da ich der Meinung bin ein
Detektivfilm wie Sherlock Holmes ist sehr passend für Ritchie, da er genau den
gleichen "Vorgaben" unterliegt wie seine anderen (Gangster-)Filme, diesmal
allerdings aus der anderen Sicht, sozusagen des Verfolgers.
Ich stimme
vielen Rezessionen zu, dass es sich hier bei eher um Popcorn-Kino handelt,
allerdings meiner Meinung nach um einen durchaus unterhaltsamen Ableger der
Variante, der einen Blick für Fans von Guy Ritchie-Filmen und Sherlock Holmes
Lesern, die offen sind für eine etwas andere Adaption des Meisterdetektivs, wert
ist.
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095. ein film, der sich und die zuschauer nicht ernst nimmt. aber unterhaltsam und
ironisch, dank der hervorragenden schauspieler
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096. Wir haben den Film eigentlich nur aus schlechtwetterlangeweileundsonst nixvor
gekauft und hatten einen richtig vergnüglichen Abend! Witzige Übertreibungen mit
einer Paarung in den beiden Hauptdarstellern die einfach schon in ihrem
Erscheinungsbild eine lustige Darstellung sind - mehr davon!
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097. Der Film ist leider chaotisch und erinnert mehr an einen Bud Spencer und Terence
Hill Film mit dem Unterschied, dass die Versuche komisch zu sein scheiterten und
Blut fließt.
Die Story ist typisch verwirrend für verwirrte Zuschauer,
wie mir scheint. Jemand, der irrational denkt, und paranoid ist, kann in dem
Wirrwarr aus Magie und Gewalt vielleicht Sinn erkennen. Die Bösen sind wohl so
was wie die Illuminaten und Holmes so was wie ein Verschwörungstheoretiker und
Meister einer Kampfsportart, die er ausgiebig einsetzt, so viel konnte ich noch
irgendwie am Rande verstehen.
Da die Story offenbar für Leute entwickelt
wurde, die an diesen Schwachsinn glauben, war mehr Sinn und Tiefgang wohl nicht
möglich. Immer mehr TV-Serien heutzutage sind auf einem ähnlich niedrigen
Niveau. Vielleicht liegt es daran, dass die Menschen in den USA und der übrigen
Welt langsam verblöden, keine Ahnung.
Und natürlich Holmes kann an
Kleinigkeiten, die ihm auffallen, gleich den kompletten Lebenslauf anderer
Menschen ableiten, was ja auch in Ordnung ist.
Wenn ich die
Schauspielerin, die die weibliche Hauptrolle spielte, nicht extrem attraktiv
gefunden hätte, was sicherlich sehr subjektiv ist, hätte ich sogar nur einen
Stern vergeben. Ehrlich gesagt habe ich aber auch nichts anderes erwartet. Der
Film hätte mich höchstens angenehm überraschen können, aber er war dann doch so
schlecht wie ich dachte. Aufgrund der unsinningen Story und dem anormalen bzw.
psychisch kranken Verhalten der Charaktere entsteht auch in keiner Phase so
etwas wie Spannung, weil die ganze Sache irreal wirkt und man sich mit Leuten,
die sich so merkwürdig verhalten wie in dem Film, kann man sich auch nicht
gerade identifizieren. Zum Beispiel schlägt Watson vollkommen grundlos Holmes
gegen die Nase, so dass diese blutet, was in der Realität höchstwahrscheinlich
einen Bruch bedeutet. Das ganze soll dann lustig sein.
Man sieht halt
hauptsächlich wie sich Männer prügeln. Auch die Frau schlägt kräftig zu.
Menschen werden mal kurz erschossen und am Ende löst sich alles auf, es gibt
natürlich keine Magie und der Film endet nicht so richtig, weil ein neuer
Bösewicht, der in dem Film aufgetaucht ist, nicht zur Strecke gebracht werden
konnte, so dass offensichtlich eine Fortsetzung geplant ist. Da kann ich
eigentlich nur sagen, hoffentlich nicht.
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098. London, Ende des 19. Jahrhunderts: Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) ist
verzweifelt. Nachdem er den gefürchteten Lord Blackwood (Mark Strong) zur
Strecke und diesen an den Galgen bebracht hat, fehlt ihm die Motivation, einen
neuen Fall anzunehmen. Zudem hat sein treuer Gefährte Dr. Watson (Jude Law)
seinen Abschied angekündigt und plant mit seiner geliebten Mary (Kelly Reilly)
zusammen zu ziehen und diese zu heiraten. Doch der Fall "Blackwood" ist noch
nicht vorbei, der Erhängte scheint aus seinem Grab entkommen zu sein und
terrorisiert nun London. Holmes und Watson müssen sich somit erneut
zusammenraufen und sich auf Spurensuche begeben, denn Lord Blackwood führt
grausiges im Schilde...
Wenn einer wie Guy Ritchie sich an einen
Klassiker der Literatur wagt, müsste eigentlich bei Kennern der Sherlock
Holmes-Romane von Sir Arthur Conan Doyle und Freunde der alten schwarz-weiß
Filme aus den 30er Jahren ein kalter Schauer über den Rücken laufen. Vor allem
wenn dieser "neue" Sherlock Holmes im Trailer, mehr den Eindruck eines Martial
Arts-Kämpfers erweckt, als die eines unterkühlten und versteiften Detektivs. So
erwartet man ein überbordendes Special-Effects-Kino, dass so dünn daherkommt,
wie zahlreiche gescheiterte Blockbuster vor diesem Film.
Aber völlig das
Gegenteil ist der Fall, dieser Holmes ist anders, dass stimmt. An Effekten
mangelt es ebenfalls nicht, dass stimmt ebenfalls. Aber die Umsetzung und
Neuinterpretation des alten Doyle-Stoffes, kann als rundum gelungen bewertet
werden. Robert Downey Jr. beweist neben "Iron Man I + II", warum er unter den
Filmhelden zur Zeit einfach der Coolste ist. Er verleiht seinem Sherlock Holmes
einen grandiosen Charme und Witz, der einfach Spaß macht und bestens unterhält.
Ergänzt wird er dabei wunderbar von seinem stets etwas unterkühlten Assistenten
Dr. Watson. Der zwischen Last (Holmes) und Zukunftsplanung (Mary) hin- und
hergerissen ist.
Die Special-Effects sind gelungen, ebenso das gute
Score von Hans Zimmer. Die Story an Sich wirkt ausgereift und liefert zahlreiche
gelungene Momente, wo Mr. Holmes zeigen darf, warum er der Beste Detektiv seiner
Zeit ist. Sein grandioser Kombinationssinn rettet ihm dabei auch das eine oder
andere Mal das Leben oder die Gesundheit. Guy Ritchies Figurenzeichnung und
Umsetzung ist dabei auch bei Dr. Watson und Lord Blackwood mehr als gelungen.
Die Zeichnung der weiblichen Pendants im Film haben leider eher nur Randmomente
und wirken etwas unausgewogen. Aber das schmälert den Gesamteindruck nur
minimal.
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099. Kurz und knapp:
Story: o.K.
Schauspieler: Top
Atmosphäre: super
Spass: hochgradig
Qualität: auf Blu-ray einwandfrei (gesehen auf
Panasonic Plasma und Player)
usw., usw.
Wer gerne Tatort sieht
könnte glatt Robert Downney jr. mit Prof. Boerne, also Jan Josef Liefers
verwechseln.... grandios!
Kauft den Film, leiht den Film. Wie auch
immer. Es lohnt sich
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100. Endlich wieder ein Film der sich auf Blu Ray lohnt. Bild, Ton und Kameraführung
sind mal wieder schlagkräftig und einfach nur Ritchie Styled. Die Story ist
schnell, spannend und mit einer geballten Ladung Action versehen. Da ich ein
alter Fan von Ritchie bin, bin ich wieder einmal positiv überrascht.
Sicherlich kann man diese Version nicht mit älteren Werken des Sherlock
Holmes vergleichen...Aber es ist Zeit für neues und ich bin nach der Mega
Enttäuschung "CARGO" endlich wieder zufrieden.
DANKE...
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101. Also ich muss schon sagen, dass mich dieser Film sehr gut unterhalten hat.
Es ist mal ein anderer Holmes als man ihn kennt und gerade das macht für
mich die sache so interessant.
Das Bild der BD kommt gestochen scharf
rüber wobei man es wirklich gut geniessen kann, denn die Bilder sind wirklich
schön gemacht.
Das ist so ein Film den man sich beruhigt als BD kaufen kann.
Nicht jeder Film ist es wert, auf eine BD gepresst zu werden, da die Bilder
(z.B. Landschaftsaufnahmen etc.) tlw. nicht die Atmosphäre rüber bringen können.
Aber dieser Film tut dieses.
Ich würde ihn mir jederzeit wieder als
BD kaufen.
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102. Die Blu-Ray ist rundweg zu empfehlen. Sie bietet ein Making-Of-Feature, das
parallel zum Film läuft. Echte Freaks (wie ich) haben darauf an sich schon immer
gewartet.
Was den Films elbst angeht kann ich mich nur den begeisterten
Kommentaren anderer User anschließen. Besonders nett: Der Film ist6 mit
Anspielungen auf diverse Sherlock Holmes-Produktionen gespickt, darunter auch
"Das Geheimnis des verborgenen Tempels", die bislang jüngste britische TV-Serie
über Master Holmes, "Das Privatleben des Sherlock Homes" (sehr versteckter
Hinweis) und der bislang nicht deutsch auf DVD/Blu-Ray verfügbare "Kein Koks für
Sherlock Holmes" (The Seven Percent Solution).
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103. Sir Arthur würde sich wohl im Grab wenden bei dieser "Interpretation" seiner
Charaktere. Denn es handelt sich hier NICHT um einen Kriminalfilm. Der große
Name des Meister-Detektivs dient ausschließlich als Werbung für ein
Action-Machwerk, das sich ohne diesen Trick kaum verkaufen ließe.
Eine
Handlung ist zunächst schwerlich erkennbar, nur wirre, chaotische Gewaltbilder.
Gegen Ende kommt dann immerhin EIN WENIG Spannung auf. Die FSK-Empfehlung ist
dringend überprüfungsbedürftig.
Alles in allem ein schwacher
Action-Schinken, den man nicht unbedingt gesehen haben muss.
Einziger
Pluspunkt: Auch die deutsche Fassung hat einen zeitgemäßen Ton im 5.1-Format.
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104. Wer kennt ihn nicht? Den Meisterdetektiv mit seiner Pfeife, der durch
geschicktes kombinieren aller Hinweise auch die noch so schwersten Fälle löst?
Der Grundgedanke ist in Guy Ritchies Neuverfilmung der gleiche und dennoch
ist alles ganz anders.
Der Handlungsrahmen ist in etwa so: Oberbösewicht
will eine Frau töten, Holmes und Watson halten ihn auf, Oberbösewicht soll
gehängt werden, steht vom Toten wieder auf und will Chaos verbreiten. Natürlich
gilt es an Holmes diesen Fall aufzulösen.
Die Handlung funktioniert
wunderbar. Stehts steht man vor Rätseln, die durch die Kombinationen von Holmes
immer wieder aufgelöst werden. Das Gute: Fängt Holmes an zu kombinieren werden
entsprechende Bilder nochmal in einer Art Zeitraffer gezeigt. Diese Bilder hat
man aber so gut wie alle schon gesehen, sodass irgendwo ein "Ach so war
das"-Effekt entsteht.
Im Gegensatz zu dem bisher bekannten Holmes ist dieser
Film auch sehr auf Action getrimmt. Hier funktioniert Holmes Verstand sogar in
den Kämpfen.
Ganz große Klasse ist die Schauspielerische Leistung. Der
Charakter von Watson, gespielt von Jude Law, ist dabei noch mehr oder weniger
einfacher Charakter. Zwar ist er mit der gesamten Situation unzufrieden, aber
dennoch ist und bleibt er Holmes bester Freund und Helfer.
Der Charakter von
Holmes selbst ist dabei dermaßen komplex, was einiges an schauspielerischem
Können voraussetzt. Holmes ist zum einen ein sehr intelligenter Mensch, welche
eben alle Fälle mit seinem Verstand löst. Zum anderen ist er aber auch ein
Faulenzer, hin und wieder mal deprimiert und wiederum wann anders auch mal
bockig wie ein kleines Kind. Im Gegensatz dazu nutzt er seinen Verstand und
seine Kombinationsgabe aber auch um sich höher als andere Leute zu stellen,
sprich er ist auch ein Angeber. Er ist jedoch auch lustig und schlagfertig. Er
will nicht zugeben, dass er traurig ist, dass Watson ihn eigentlich verlassen
will, aber dennoch merkt man auf bockige, hochnäsige, deprimierte und traurige
Art und Weise, wie sehr es ihn doch stört. Somit vereint dieser Holmes ein wenig
von jedem von uns. Robert Downey Jr. spielt diese Rolle absolut grandios! Man
nimmt ihm jeden einzelnen Charakterzug ab.
Jedoch sollten die, die einen
klassichen Holmes erwarten mit anderen Einstellungen herangehen. Dies sollte
kein klassicher Holmes werden und das ist auch gut so!
Fazit: Filme wie
Avatar (ich fand ihn im Gesamtpacket dennoch grandios) bieten viel fürs Auge.
Mehr aber fast auch nicht.
Dieser Film bietet Action, Spannung, Humor und
fädelt den ganzen Handlungsablauf zusmamen mit guten Schauspielern in ein
perfekt funktionierendes Netzt. Für solche Filme wird Kino gemacht! Klare
Kaufempfehlung.
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105. leider ist den Machern von Sherlock Holmes Neuauflage wohl die Story abhanden
gekommen und man musste sich
anhand von übrig gebliebenen Fetzen eine
Handlung zusammen reimen.
Anders ist die doch arg primitive, verwirrende
und nicht wirklich authentisch wirkende Story nicht zu erklären.
Was bleibt,
ist ein Film voll fantastischer Bilder, toller Actionszenen, einer tollen
schauspielerischen Leistung, insbesondere
von Robert Downey Junior und
einigen tollen Dialogen.
Wem das zu einem tollen Filmabend reicht, der
wird mit Sherlock Holmes seine Freude haben.
Alle alten Sherlock Holmes Fans
werden aber wohl eher enttäuscht drein schauen, hat doch der Streifen mit dem
eigentlichen Titel nicht
wirklich etwas zu tun.
Ich war nach dem
Film hin und hergerissen zwischen Begeisterung über die bombastische
Inszenierung, die tollen Bilder und die Atmosphäre und Enttäuschung über die
schwache Story, letztlich überwiegt bei all den großen Bildern aber der tolle
Eindruck,
daher unterm Strich vier Sterne.
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106. Guy Ritchie goes Mainstream!
Kann ich auch irgendwie verstehen! Damit sich
seine nächsten Bube-Dame-König-Projekte finanzieren lassen, um sich so seinen
wirklichen Ritchie-RockNRolla-Videostil treu zu bleiben, müssen eben große
Erfolge her. Die bringen dann auch die wohlverdiente Unabhängigkeit. Da macht
manch einer auch mal den Künstlerspagat.
Und erstmal Gratulation; alle
Achtung! Sieht man doch eine brillante viktorianische London-Ausstattung und ein
Filmduo, welches sich in der Kintopgeschichte einen einmaligen
Lethal-Weapon-Platz zugewiesen hat. Aber? Das eigentliche Manko meiner Kritik,
nämlich die Storyline, kann dies alles nicht übertünchen.
Vielleicht
erwartete ich auch zu viel des Guten. Genauso wie beim vierten Indyfilm. Nur, da
wusste man um Spielbergs Filmvorführkunst; bekam also, trotz oft heftiger
Kritik, eben einen echten Spielberg zu sehen. Hier aber, zwischen der Mainstream
gebügelten Langzeit-Videoclip-Sherlock-Holmes-Adaption, taucht nur ab und zu der
wahre Ritchiefingerabdruck auf. Seine Qualitäten im Bezug auf den sonst so
spektakulär verwobenen Storyfaden, oder seiner unnachahmlichen
Schnitthandschrift, sind dem zum Erfolg verdammten Blockbusterregeln der
Produzenten zum Opfer gefallen.
Vielleicht darf Herr Ritchie ja in Teil 2,
wenn er den nochmals zum Zuge kommen darf bzw. will, seine ganze künstlerische
Freiheit entfalten.
Fazit: Ab und zu, aber eindeutig zu wenig, blitz das
Genie Ritchie auf.
Der spektakulär in Szene gesetzte Film, packte mich aber
nie so richtig.
Meine Gesamtnote für diesen Ritchie-Light: 3,5 Sterne.
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107. Dieser Film ist einfach genial! Man muss ihn gesehen haben. Das alte London, die
Kostüme, einfach jedes Detail ist perfekt inszeniert. Die Schauspieler leben
ihre Rollen. Sherlock ist einfach genial im Kombinieren und im Kampfsport und
die Männerfreundschaft zwischen Watson und Sherlock hat ihren ganz besonderen
Charme. Neben dem Staunen kommt auch das Lachen nicht zu kurz. Auf der CD kommt
das Making off meinem Geschmack nach (!!) etwas kurz, aber es ist sehr
interessant.
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108. Der Detektiv Sherlock Holmes verhindert 1891 in London,daß Lord Blackwood eine
junge Frau ermordet. Blachwood der für okkulte Rituale schon fünf Mädchen
ermordet hat,wird zum Tode verurteilt, aber vor der Vollstreckung bittet er
Holmes zu sich ins Gefängnis, wo seine Wärter und Mithäftlinge scheinbar seinen
übernatürlichen Kräften erliegen.
Ein Berühmter Detektiv einmal von seiner
"Actionlastigen und leicht überheblichen"Seite verfilmt,dazu ein düsteres London
und einer noch nicht fertiggestellten Tower Bridge!Ein R.Downey in Bestform!
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109. Als der Trailer zu dem neuen Sherlock Holmes zum ersten Mal im Fernsehen lief,
da haben mein Freund und ich gerade mit sehr viel Freude die itv-Serie mit
Jeremy Brett gesehen. Danach Gentleman und nicht unbedingt Frauenfreund Sherlock
Holmes - verkörpert von Downey jr - Handflächen schwingend und nackt ans Bett
gefesselt zu sehen war gelinde ausgedrückt ein kleiner Schock. Soviel zum ersten
Eindruck. Ins Kino gegangen sind wir trotzdem - wegen des Casts. Robert Downey
jr, Jude Law, Rachel McAdams und - mein persönlicher Favorit - Mark Strong. Das
kann doch eigentlich nicht schief gehen?! Die Antwort war nach zehn Minuten
gefunden: Nein, kann es nicht. Nach 123 Minuten Filmvergnügen waren wir uns
sicher: der kommt in unsere DVD-Sammlung.
Die Handlung dreht sich um den
mordenden Schurken Lord Blackwood (Strong), der mit Hilfe schwarzer Magie Angst
und Schrecken im viktorianischen London verbreitet. Er entkommt auf wundersame
Weise nach der Hinrichtung seinem Grab und führt seine Mission unbeirrt fort.
Doch immer mehr zeigt sich, dass der erste Eindruck von ihm nicht stimmt, dass
seine schwarze Magie nicht mehr ist als fauler Zauber, heraufbeschworen, die
Massen zu blenden und zu schrecken.
Klar, die Kampfsportart Bartitsu,
die Sherlock Holmes in diesem Film beherrscht, von der hatte Sir Doyle wohl
niemals gehört - oh, warte, stimmt gar nicht, er hat ihr mit Holmes zur
Berühmtheit verholfen. Sie wurde lediglich ein wenig ausgebaut. Rachel McAdams
gibt der Irene Adler ein eher ungewohntes, fast schon liebliches Gesicht. Das
mag nicht buchgetreu sein, aber irgendwie stört mich das überhaupt nicht. Eher
stört mich etwas, das sehr wohl buchgetreu ist. Anders als bei Christies Poirot
ist man nur passiver Bewunderer Holmes'scher Fähigkeiten. Erst am Ende wird dem
staunenden Publikum das "Wie" enthüllt.
Was mich besonders beeindruckt
hat, ist das elegante Zusammenspiel zwischen Robert Downey jr und Jude Law. So
perfekt aufeinander eingespielt, als wären sie tatsächlich jahrelange Freunde.
Die Dynamik des Filmes lässt kaum Zeit zum Luftholen. Sherlock Holmes wird in
seiner Ruhelosigkeit, seiner Genialität, seiner Exzentrik, selbst in seiner
Drogenabhängigkeit etwas überzogen, dennoch werkgetreu dargestellt. Die
Betrügerin Irene Adler wird wunderbar als die eine Frau in seinem Leben gezeigt
- eine Beziehung geprägt von Bewunderung und Misstrauen. Lord Blackwood gereicht
seinem Namen zur Ehre. Und es wird schon Hoffnung auf Professor Moriarty im
nächsten Teil gemacht. Ich zumindest kann es kaum erwarten.
Das Problem
mit dem ersten Eindruck also ist, dass er nicht immer richtig sein muss. Seien
es nun Blackwoods Fähigkeiten oder ein in die Irre leitender Trailer. Das Gute
am ersten Eindruck ist, dass man ihn jederzeit revidieren kann.
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110. Holmes ist ja schon in vielfacher Weise neu interpretiert worden. Ihn als müden
Blödian darzustellen,
der dafür gut kämpfen kann, ist wohl eher eine
(unfreiwillige?) Parodie. Eigentlich könnte der Film
ansonsten nicht
schlecht sein: Die Story ist zwar an den Haaren herbei gezogen, aber nicht
unintelligent,
die Actionszenen sind aufwendig gemacht. Leider fehlt dem
Film jedoch alle Inspiration. Vielleicht hätte
ihn eine Spur Selbstironie
erträglich gemacht ...
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111. in ihrer Vollendung die Fortsetzung bergen könnte, die uns Guy Richie noch
schuldet.
Der neue Sherlock Holmes ist anders, verfügt über mehr
Adrenalin als das klassische Vorbild aus dem letzten Jahrhundert, das Sir Conan
Doyle ohne Wissen um die Technik des 21 Jahrhunderts schuf. Lässt man den
Nachfolger auf sich wirken, so macht er einen realistischen Eindruck als die
ursprüngliche Fassung.
Vor einem Urteil sollte man sich SHERLOCK HOLMES
ansehen, sich sein eigenes Bild verschaffen. Auf jeden wirkt diese Produktion
anders!
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112. Also ich wurde von dem Film echt positiv überrascht!
In dem Film gibt es
alles was man sich nur in einem Sherlock Holmes Film wünscht - Action, Witz, die
genialen Dialoge zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson und natürlich die
berühmten deduktive Methoden des Sherlock Holmes!
Man muss in diesem
Film auch ein bisschen mitdenken was ja für die meisten nichts ist und sie daher
eine Schlechte Bewertung geben nur weil sie nicht mit dem Film mitkommen -
Einfach nur Lächerlich
FREUE MICH SCHON AUF DEN 2. TEIL!!!
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113. Ohne mich bislang intensiv mit der Figur Sherlock Holmes beschäftigt zu haben,
ist diese Verfilmung für mich als durchaus gelungen zu betrachten.
Und das
ist gerade bei Guy Ritchie nicht immer so.
Markante Hauptfiguren,
authentische Bühnenbilder, locker und kurzweilig erzählte Geschichte, die auch
den einen oder anderen humoristischen Setenhieb gekonnt austeilt, garniert durch
gut gelungene Action-Sequenzen garantieren einen sehr unbeschwerten Genuß.
Das Ergebnis hat mich eigentlich positiv überrascht - trotz (oder gerade
wegen) der doch nicht immer einhelligen Meinungen ...
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114. ...so wurde er, wenn man es nett formuliert, von Sir Doyle, kreiert. und so wird er auch dargestellt, nciht als geleckter hochnäsiger detektiv, sonder als teilweise durchgeknallter, intelligenter und aufmerksamer (wenn es drauf ankam) schnüffler. wer einen film erwartet wie er in den guten alten Schwarz weiss tagen erwaretet ist hier fehl am platz. auch die story ist trickreich und man sollte gut aufpassen. lediglich die extras hätten mehr sein dürfen, aber das hat ja nichts mit dem film zu tun.
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115. Dem Geiste Arthur Conan Doyles entspricht die Modernisierung nicht. Unterhaltsam
ist das Movie allemal.
Beim Sound fällt ein erheblicher
Qualitätsunterschiednzwischen der Originalfassung in DTS-HD MA und den
Synchronversionen(Dolby Digital 5.1)auf. Diese Spuren gelangen zaghaft und
ohne Biss.
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116. FILM: Man bekommt unterhaltsame,wenn auch nicht innovative 128min Unterhaltung
geboten. Wer eine 'originale' Holmes Geschichte erwartet is hier eher falsch-es
handelt sich mehr um eine Art Abenteuer/Action Film mit detektivischem
Hintergrund- ich fand's gut ;-) -kann aber auch den Ärger verstehen,welche
manche mit dieser Umsetzung der Romanvorlage haben. In einigen Szenen hätte
etwas weniger 'körperliche' und mehr "geistige" Präsenz von Holmes gut getan.
Aber der Film funtioniert- nicht zuletzt aufgrund der tollen Ausstattung und
hervorragend agierenden Schauspieler. Auch die Story weiß zu überzeugen,legt sie
doch geschickt den Grundstein für Fortsetzungen mit Moriarty.
BILD: VC-1
Codierung, 1.78:1 Bildseitenformat (also ohne Balken auf 16:9 Bildschirmen)
Das Bild ist ansich solide, mit relativ wenig Filmkorn,einer sehr guten
Schärfe sowie gutem Kontrast. Die Farben wurden etwas gedämpft um den "look" der
Zeit wiederzuspiegeln.
In einigen Szenen sind störende Unschärfen zu
erkennen.Aber in der Gesamtheit ein gutes,angenehmes Bild.
TON: Der
englische DTS 5.1 HD Master Audio Track ist fantastisch- man fühlt sich in die
Straßen von London hineinversetzt- überall passiert was- klirrende
Pferdekutschen ,klapperndes Geschirr, Stimmen ... die Rear Kanäle haben ihre
helle Freude ;-) Dazu kommt der tolle Soundtrack von Hans Zimmer,eine klasse
Dynamik und Räumlichkeit des hochwertigen Audiomixes. Aber es gibt da leider ein
Problem- selbst wenn man dem englischem ganz gut mächtig ist wird es schwierig
dem gesagten zu Folgen,das liegt einerseits an der teilweisen Unverständlichkeit
der Stimmen aber großteils an der, der Zeit angepaßten Sprache,welche für nicht
muttersprachler doch sehr schwer verständlich/nachvollziehbar ist.
Bleibt
der Griff zur deutschen DD 5.1 Spur-diese ist vorallem Laut,aber undifferenziert
und mit wesentlich geringerer Räumlichkeit behaftet. Trotzdem klingt sie noch
ganz ordentlich,wenn auch kein Vergleich zur Originalspur. Es bleibt zu hoffen
das mehr HD Tonspuren ihren weg ins Deutsche finden...
Extras: Maximum
Movie Mode-bei diesem wird der Film gelegentlich in den Hintergrund gerückt und
der Regisseur (Guy Ritchie) erläutert an hand eines parallel laufenden Videos
mehr oder weniger interresante Geschichten vom Dreh, manchmal werden Artworks
oder Zusatzinfos zu Holmes Leben gezeigt. Ich bin nicht so auf Extras
orientiert,aber wem's gefällt,der bekommt so ausreichend Infos,welche man auch
einzeln anwählen kann.
FAZIT: Sehenswerter,auf Blu Ray überzeugender,
Sherlock Holmes Film,welcher den Meisterdetektiv neu definiert-und somit nicht
jedem zusagen wird... .
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117. Sherlock Holmes würde hier wohl nur in den Film eingebaut, um ihn besser
vermarkten zu können. Fakt ist, dass der Film mit der Roman Figur Sherlock
Holmes überhaupt nichts gemein hat. Und auch von diesem Umstand abgesehen: Der
Film ist wirr und langweilig. Es ist anstrengend der Handlung zu folgen und es
macht auch keinen Spass.
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118. der film beginnt mit einer action sequenz...........
in dem moment merkt
man, das der film warscheinlich
wenig mit den bekannten holmes/watson
verfilmungen zu tun
hat.............
die geschichte :
holmes/watson jagen einen verrückten der sich an die
spitze einer sekte
manövriert..........
dann gibt es einige tote, die aufklärung der
umstände
ist aber nicht sonderlich originell.
das ende : eine
action-sequenz.
kurzum :
das hat mit den mir bekannten sherlock
holmes
verfilmungen nichts zu tun und ist lediglich nach dem
motto
.........wir machen einen kracher, nehmen als
hintergrundmotiv holmes und
watson........entstanden.
trotzdem ist der film recht unterhaltend, das
zusammenspiel
von downey und law sehr interessant .
kann man sich
ansehen, muß aber nicht.
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119. Wieder einmal ein typischer, hochgepushter Film der heutigen Zeit !
Ein
paar bekannte Schauspieler, viel Werberummel und das muss reichen.
Wie
kann man aus einer so guten Buchvorlage und so guten bereits vorliegenden
Verfilmungen einen solch schlechten Film drehen ???
Ich hatte mich so
auf diesen Film gefreut, da ich Robert Downey Jr. sehr gerne sehe und vor allem
frühere Verfilmungen kenne und schätze.
Besonders schade fand ich, dass
die Beziehung zwischen Watson und Holmes (der Wortwitz...) absolut flach,
künstlich und aufgesetzt wirkte.
Die Stimmung im London der damaligen
Zeit konnte meiner Meinung nach auch nur schlecht umgesetzt werden.
Alles in allem in keinster Weise empfehlenswert !
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120. Guy Ritchie hat mit der Neuverfilmung von Sherlock Holmes eine durchaus
interessante Variante dieses Stoffes produziert. Die verschiedenen Aspekte,
welche die Kurzgeschichten von Sir Arthur Conan Doyle ausmachen, wurden in eine
zeitgemäße Interpretation gefasst. Holmes Drogenabhängigkeit, welche in den
Geschichten natürlich ein wenig dezenter in Worte gefasst, werden im Film auf
den Punkt gebracht. Überhaupt erscheint Holmes in der Filmfassung authentischer.
In den Büchern noch als skurril beschrieben ist klar, dass diese vornehme
Wortwahl ein Zeichen des 19. Jahrhunderts ist, Unangenehmes appetitlicher zu
umschreiben. Im Film ist Holmes das, was er aber vermutlich sein sollte: hart an
der Grenze des Wahnsinns, nicht unbedingt das, was man einen gesetzestreuen Mann
nennen kann mit einer klaren Neigung zum autoaggressiven Verhalten. Sehr
interessant - und in dieser Weise neu - ist die blitzlichtartige Darstellung
Holmes Gedankenwelt, wenn er Abläufe dezidiert im Vorhinein analysiert und diese
sich dann entsprechend bewahrheiten. Auf dieses neue Stilmittel hätte Ritchie
gerne öfter im Film zurückgreifen dürfen, denn leider - wie auch in den Büchern
- schwimmt man in der Story ein wenig nebulös dahin. Ja, auch das ist eigentlich
getreu der Geschichten, dass unheimliche Geschehnisse sich letztendlich rational
erklären, aber irgendwie fesselt dies hier nicht wirklich. Die Musik - das muss
ich leider sagen - ist streckenweise eine Zumutung. Weshalb z.B. Kampfszenen mit
Gefiddel" hinterlegt sind, welches mehr an amerikanische Provinz erinnert, ist
schwer nachvollziehbar. Die schauspielerischen Leistungen von Robert Downey jr.
und Jude Law sind über jeden Zweifel erhaben. Sie passen einfach in ihre Rollen
hinein. Die Darstellung des London des 19. Jahrhunderts ist düster - so düster,
wie es vermutlich war. Dennoch glaube ich, dass eine etwas freundlichere
Atmosphäre dem Film gutgetan hätte. Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass der
Film sehr gute Ansätze bietet, das Ziel zum Suchtfaktor zu werden, leider
verfehlt hat, da die Story einen nicht in den Bann zieht. Und dies muss zum
Schluss gesagt werden: An der fesselnden Story fehlt es leider den meisten
Filmen in der heutigen Zeit.
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121. Als eingefleischter Roman-Sherlock-Fan mag der Film vielleicht nicht gefallen,
aber ich, der ich die Romane nie gelesen habe finde den Film einfach nur geil.
Robert Downy jr. (als Iron Man und Sherlock) ist für mich mittlerweile der
neue Johny Depp (Jack Sparrow). Die Auslegung des genialen Detektives ist
einfach nur prima und sein congenialer Partner Jude Law steht ihm in nichts
nach.
Die Bildqualität der Blu-Ray ist sehr gut. Details werden bis auf
den letzten Pixel perfekt dargestellt.
Der Sound ist auch sehr gut. Gleich
der Anfang des Films verspricht viel, wenn die Geräusche der von hinten links
nach vorne rechts fahrenden Kutsche glasklar wahrzunehmen sind.
Boni ist
auch vorhanden, wurde von mir aber noch nicht gesichtet und wird daher nicht
mitbewertet.
Dennoch kann ich nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen!
Hoffentlich kommt bald ein ebenso genialer zweiter Teil raus!!
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122. Der Name Sherlock Holmes weckt stets große Erwartungen.
Spannung, Stil,
Charme und ein Prise Brillianz.
Niemals eingestaubt und trotzdem mit
traditionellem Charme, extrem stilvoll und dabei ein bißchen verrückt, brilliant
von Anfang bis Ende!
Genauso kommt der neue Sherlock Holmes daher!
Mal abgesehen von einem überragenden Robert Downie Jr., schafft es auch
Jude Law vollends als Dr. Watson zu überzeugen.
So ist die Beziehung
zwischen Holmes und Watson skurill, herzlich, extrem bissig und amüsant und
alleine das macht den Film schon sehenswert!!!
Hinzu kommt eine durchaus
spannende Story, die viele Geheimnisse in sich birgt, durch schöne Dialoge
überzeugt und eine interessante und geistreiche kombinatorische Auflösung
erfährt.
Einen modernen Touch in klassischer Umgebung liefert Holmes verbale
und auch pysische Schlagfertigkeit!
Abgerundet wird der Film durch die
gut gewählte musikalische Untermalung die den wundervollen Charme dieses
cineastischen Meisterwerks noch unterstricht...
... und Sherlock Holmes zur
positiven Überaschung des bisherigen Kinojahres macht!
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123. Technisch sehr gut gemachte Neuauflage von Englands wohl bekanntesten
Kriminalisten.
Gute Bild- und Tonqualität auf der Blu-Ray.
Kann ich
ohne Probleme weiterempfehlen - außer man steht nicht auf diese Art von Filmen
:-)
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124. Mit der neuesten Verfilmung der Figur des Sherlock Holmes gelingt es Regisseur
Guy Ritchie (u.a. "Snatch- Schweine und Diamanten") sowohl dem viktorianischen
London, als auch der Figur des Sherlock Holmes selbst, neues Leben einzuhauchen.
Dabei hält er aber stets die Balance zwischen cineastischer Innovation und
literarischer Tradition, basierend auf der Vorlage Sir Arthur Conan Doyles.
Die Charaktere verändern sich dabei nicht drastisch von denen der Vorlage.
Vielmehr bekommen sie in dieser Verfilmung lediglich eine etwas andere
Interpretation. Und da Literatur von jedem anders wahrgenommen wird, ist dies
auch vollkommen legitim: denn am Ende ist Sherlock Holmes immer noch der
brillante Beobachter und wissenschaftliche Tüftler, der jeden Fall und jedes
Rätsel zu lösen vermag und an seiner Seite der getreue Dr. Watson- seines
Zeichens immer noch Kriegsveteran, Arzt und Wegbegleiter Holmes. Hinzu kommen
weitere Bekannte Charaktere der Romanvorlage wie etwa Inspektor Lestrade (Eddie
Marsan) von Scotland Yard, Irene Adler (Rachel McAdams) und Professor Moriarty.
Der Unterschied besteht nun ohne Zweifel in der größeren physischen
Auseinandersetzung der Akteure. Das Holmes in seiner Freizeit zu
Kampf-Wettkämpfen gegen ist, wird wohl so nicht in den Romanen geschildert, ist
aber dennoch möglich. Und auch erscheint es nur logisch, dass Watson ebenfalls
kein Weichling ist und zwingend immer als etwas untersetzter Chronist
dargestellt werden muss. Als dekorierter Kriegsheld kann man eine gewisse
körperliche Physis zum Kampf wohl voraussetzen. Dass es zu solchen im Laufe
einer Ermittlung einmal kommen kann, ist ebenfalls verständlich.
Für einen
Film a la Guy Ritchie ist es auch nicht zu erwarten, dass Holmes, den hier
durchaus spannend gestrickten Fall (einer Beschreibung selbigen bedarf es an
dieser Stelle sicherlich nicht mehr), alleine durch Anwendung der Logik in
seiner Wohnung aufzuklären vermag. Manch Fan der Romane mag dies vielleicht
gewünscht haben, dass Mainstream Publikum, an den der Film primär adressiert
ist, möchte heute aber in einem 120 minütigen Film auch auf andere Art und Weise
unterhalten werden. So gelingt es schließlich die Figur des Sherlock Holmes auch
für heutige Generationen wieder interessant und faszinierend zu machen. Es ist
eine moderne Interpretation des Meisterdetektivs, wie Ritchie sie im London des
späten 19 Jahrhunderts wiedererschafft. Und das mit großem Unterhaltungswert.
Dazu tragen nicht zuletzt die beiden fantastischen Hauptdarsteller
Robert Downey jr. ("Iron Man") und Jude Law ("Der talentierte Mr. Ripley") bei,
die eine gute Chemie zu einander haben und Charme und Witz der Freundschaft
Holmes und Watsons auf die Leinwand zu bringen vermögen.
Das Szenebild
ist ansprechend und atmosphärisch gestaltet. Die Kostüme passen sich in den
historischen Kontext ein. Dazu liefert Hans Zimmer ("König der Löwen", "Fluch
der Karibik"), erneut einen hervorragenden Soundtrack, der den Film perfekt
untermalt. Ein Oscar hierfür wäre sicherlich verdient gewesen.
Das Bild der
DVD ist sehr gut gelungen. Die Konturen sind scharf erkennbar. Die Farben etwas
matt, was aber beabsichtigt die Atmosphäre des Film untermalen soll. Der Ton ist
satt und ebenfalls sehr gut.
Als Bonus ist auf der Single Disc Edition
ein kurzer Part mit Interviews der Darsteller und Filmmacher zur Verfilmung des
Neuen Sherlock Holmes enthalten. Dies bietet zwar nicht sonderlich viele
Zusatzinformationen, ist aber dennoch sehenswert. Wer gerne mehr Bonusmaterial
hat greift dann lieber zur 2-Disc-Edition.
Insgesamt ist Sherlock Holmes
ein großartiger Film und mit Sicherheit einer der actiongeladensten Verfilmungen
der Romanvorlage. Mit einem spannenden Plot und atmosphärischer Darstellung. Für
alle Holmes Fans und Liebhaber actionreicher Detektivgeschichten.
Man
darf gespannt sein auf das wohl folgende Sequel.
Für dieses Machwerk
innovativer Filmkunst und die Erfolgreiche cineastische Wiederbelebung einer
Kultfigur, gibt es daher verdiente 5 Sterne sowie eine klare Kaufempfehlung!
A star was born... and He is still alive... Danke für einen wieder
strahlenden und glänzenden Holmes, Guy Ritchie!
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125. sherlock holmes ist im blockbuster genre angekommen - auf famose art und weise ,
wie ich finde.
als anhänger der eher althergebrachten spürnasendarstellung a
la basil rathbone , peter cushing , jeremy brett und konsorten war ich anfangs -
das muß ich zugeben - sehr skeptisch , betreffend dieser neuverfilmung unter der
federführung von guy ritchie.
einen holmes im sinne von "bube dame könig
gras" oder "snatch" konnte ich mir nun gar nicht vorstellen ( ohne die eben
genannten filme als schlecht geraten bezeichnen zu wollen ).
aber weit
gefehlt - madonnas ex mann hat`s geschafft die holmes typischen attribute auf
erfrischend andere art und weise rüberzubringen ohne sich meilenweit von der
conan doyl`schen darstellung zu entfernen . im gegenteil - seine auslegung des
meisterdetektivs entspricht in vielem ganz genau der beschreibung in den
romanen.
holmes hang zur depression in auftragslosen zeiten - seine schwäche
für irene adler - die fähigkeit des boxens ( holmes hatte auch in den von conan
doyle ersonnenen geschichten eine kurze aber erfolgreiche karriere als
preisboxer hinter sich ) - seine unübertreffliche kombinationsgabe - die
zeitweise doch recht ausgeprägte hingabe zu "bewußtseinserweiternden substanzen"
..... all das wird im neuen "sherlock holmes" gar vortrefflich zur schau
gestellt.
auch watson war nie als leicht vertrottelter kumpan gedacht - der
er in so manch älterer verfilmung ist - sondern ein furchtloser mitstreiter der
seinem kollegen zwar an kombinatorischen fähigkeiten unterlegen - ihm aber
ansonsten immer wieder bestens zu unterstützen vermag und mehr als einmal sogar
als retter in größter not die bühne betritt.
guy ritchie`s
neuinterpretation ist von anfang bis ende unterhaltsam - spannend - humorvoll
und sehr atmosphärisch in szene gesetzt - die bilder des viktorianischen londons
sind eine wucht - und lebt nicht zuletzt von den genialen dialogen seitens der
hauptdarsteller und noch dazu verströmt der streifen in meinen augen trotz aller
neuerungen immer noch den geist und den flair der altbekannten verfilmungen.
wenn so die zukunft von sherlock holmes aussieht ..... dann bin ich
gerne auch ein zweites und auch drittes mal dabei.
noch ein wort zu bild
und ton der blu ray : keine referenz aber weit im oberen drittel anzusiedeln - 8
von 10 punkten.
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126. Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes und Jude Law als Watson spielen sehr
überzeugend die Hauptrollen in diesem vergnüglichen Film der ein Mix aus Action,
Mystery und Kriminalgeschichte ist. Auch der Produzent Guy Ritchie verdient ein
Lob, denn der Film lebt auch von der Atmosphäre des alten London welches er sehr
gut eingefangen hat. Bild und Ton der Blu Ray sind einwandfrei und ich kann hier
wirklich guten Gewissens eine Kaufempfehlung aussprechen !!!
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127. Guy Ritchie.. Danke für diesen Weltklasse Film!! Er hat alles was ein guter Film
braucht.. vor allem die zwei drei kleinen Kampfszenen, unglaublich gut gemacht
(WT-Style)!! Für den Watson hätte ich zwar einen anderen Schauspieler genommen,
aber er setzt die Rolle ganz gut um. Robert ist halt der Hammer.. erinnert mich
ein wenig an Johnny Depp in Fluch der Karibik. An alle Kritiker.. Typisch
Hollywood, bum krach explodier, belanglose Story,Schauspieler mittlerer Güte,
usw. ?! Leute.. bitte liest wieder Bücher und lasst die Finger von Filmen. Ich
kenn den Homes aus meiner Kindheit und ich bin wirklich sehr froh das der
Film-Homes nicht viel mit dem Buch-Homes gemein hat.. wäre sonst ein sehr
langweiliger Film geworden. Die Bücherfraktion hält sich halt nach wie vor
(siehe Herr der Ringe, Harry Potter usw. ) für was besseres (: ..
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128. ...haben sich wohl die Regisseure von Sherlock Holmes gedacht. In Anbetracht der
vorhandenen Bücher und Filme erwartet man wohl
einen sehr "steifen" Film in
dem mehr gegrübelt als gehandelt wird. Dem macht der aktuelle Sherlock Holmes
einen gewaltigen Strich durch
die Rechnung. Hier können Sherlock und Watson
auch mal richtig austeilen...
Natürlich sind die Grundeigenschaften von
Sherlock Holmes nicht komplett gestrichen worden. Es wird immer noch gegrübelt
und die Logik steht
immer noch im Vordergrund. Es sind die Einzelheiten, die
den Film so unglaublich gut machen. So wird genau ausgetüfftelt wie man einen
Gegner
mit einer Schlagkombination außer Gefecht setzt, auch Probleme mit
einer bestimmten Frau bringen Sherlock noch ganz aus der Fassung.
Das beste
ist jedoch die Beziehung zwischen Sherlock und Watson...ohne jetzt groß
auszuholen, die beiden können nicht mit und nicht ohne einander :-)
Auch
den Fall, den es zu lösen gibt, wird in keiner Phase des Films langweilig. Es
ist immer etwas los...entweder arbeitet das Hirn von Sherlock
wie so oft auf
Hochtouren, es fliegen Gegenstände durch die Gegend, es wird gekämpft oder
einfach mal ein trockener lockerer Spruch abgelassen.
Die Rollen von
Sherlock (Robert Downey Jr.) und Watson (Jude Law) sind wie für die beiden
Schauspieler zugeschnitten, was dem Film auch noch seine
einzigartige Note
verleiht...
Fazit:
Ich für meinen Teil finde es sehr mutig, aus
einem Klassiker wie Sherlock Holmes so einen Film zu produzieren. Das ganze
wurde jedoch perfekt auf modern
getrimmt und mit den Schauspielern genau die
richtige Wahl getroffen. Die Grundzüge bleiben erhalten, es ist eben nur alles
viel lockerer. Auch der Inhalt
des Films in punkto Logik wird nicht
vernachlässigt und lässt einen bis zum Abspann nicht mehr los. Diesen Film kann
man nur wärmstens empfehlen...!!!
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129. Der moderne Detektiv Sherlock Holmes. Wunderbar. Auf lustige Weise wird er hier
dargestellt. Dazu der Schauspieler der diesem auch noch etwas charmantes
verleiht. Aber nicht nur R. Downey JR. ist ein großartiger Schauspieler, sondern
auch J. Law und ebenso Mark Strong (die Rolle des Bösewichts passt wie die Faust
auf's Auge).
Mir gefällt der Film einfach und darum sind die 5 Sterne
auch einfach mal PFLICHT! Super Film.
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130. also ich kann dazu nur sagen:
1. hände weg vom steelbook. es ist zwar
optisch ganz nett anzuschaun, aber die extras sind die rund 10 Euro mehr auf
keinen fall wert! da sieht und hört man das übliche gesülze und die
selbstbeweihräucherung der macher, aber gute informationen oder gar einblicke in
den film = fehlanzeige!
2. der film? na ja, über sherlock holmes
interpretationen kann man sich immer streiten, aber der film könnte auch jeden
anderen namen im titel führen. nun hat man halt sherlock holmes genommen und ein
paar zitate aus den büchern einfliessen lassen und - das war's dann auch schon.
obwohl es ein - zwei, höchstens drei gute einfälle gibt, ist die story doch
recht vorhersehbar. downey jr. macht dabei noch den besten eindruck.
3.
fazit: spannung und vergnügen ist bei mir nicht aufgekommen, dafür ärger - eben
über die extras im steelbook! so was gehört auf die normale dvd, dann wäre es
ok.
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131. Habe erst mal ein Firmen-Upgrade fahren müssen um überhaupt den Film starten zu
können. Was ich dann sah war allererste Sahne. Fantastisches Bildund eine gut
gelungene Story haben mich mehr wie überzeugt. Einzig und alleine ist (mal
wieder Warner-typisch) der Ton. Muß es denn bei einem mit den neuesten Mitteln
gedrehten Film unbedingt 5.1-Ton sein? Sollte ein DTS-Ton für eine neue Blu-Ray
denn solch ein unüberwindbares Hindernis sein? Andere Verleihfirmen sind da
Warner um Längen voraus. Viellleicht muß man ja froh sein, daß es kein 2.0
Stereo-Ton ist. Naja, trotzdem eine sehr gut gelungene Scheibe. Deshalb von mir
4 Punkte.
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132. Vorweg: Der Film ist einfach nur gut - das steht außer Frage.
Aber: Bei der
versprochenen Digital-Copy beisst sich die Katze in den Schwanz - und das ist
ärgerlich!
Ein Extra-Beileger informiert den Käufer, dass exklusiv eine
Digital-Copy zur Verfügung gestellt wird. Seltsam: Als Ende der Aktion wird der
27. Mai genannt, also der Tag, an dem Amazon zum ersten Mal ausliefert; dabei
ist Amazon bekannt für seine zeitnahe Lieferung. Könnte dieses Datum absichtlich
gewählt sein? Nicht lange nachdenken, handeln. Also BluRay-Player ans Internet
anschließen - aha, zuerst Anmeldung und Passwort. Kein Problem, das erledigen
wir per Computer. Wieder zurück zum BluRay-Player, Benutzername, Kennwort - ja,
wo ist denn der Download? Nein, den gibt es wohl nur per Computer im Internet.
Also wieder zum Computer, Benutzername, Passwort - nein, natürlich nicht für
Apple, sondern ausschließlich für Windows-Benutzer. Also den alten
Windows-Rechner angeschlossen, rein ins Internet, Benutzername, Passwort - ja,
und wo ist nun der Download? Nirgendwo!!! Nicht per Computer auffindbar, nicht
per BluRay-Player. Einziger Vorteil: Ich habe jetzt einen Benutzernamen und ein
Passwort - und freue mich schon auf neuen Spam in meinem E-Mail-Postfach.
Nein, ich hätte die Digital-Copy nicht gebraucht, ich habe ja eine
wunderbare BluRay-Disk. Trotzdem - was soll das?
Heute lese ich, dass es
auch bei der demnächst erscheinenden Alice-im-Wunderlan-Bluray-Disk eine
exklusive Digital-Copy zu erwerben gibt. In welchem Kaninchenloch die wohl
plötzlich verschwunden sein wird...
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133. Auf der Single-Disc-Version ist nämlich zumindest ein Teil der Hintergrund-Dokus
auch drauf. Die Dokus auf der 2-Disc-Version bestehen zur Hälfte aus
Selbstbeweihräucherung der Filmemacher und Schauspieler. Sie haben ja Recht, der
Film ist klasse, die Darsteller auch, die Holmes-Interpretation auch (zumal
dieser Holmes und auch Watson den ursprünglichen Büchern am nächsten ist). Aber
auf einer DVD hat sowas nichts verloren. Das was informativ ist hätte locker in
eine 20-minütige Doku gepasst.
Das Fehlen eines Audiokommentars lässt
ohnehin vermuten, dass in einem halben Jahr noch eine andere DVD-Version
rauskommt.
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134. "Sherlock Holmes" besticht durch seine Atmosphäre, seinen Wortwitz und seine
charismatischen Darsteller. Vor allem der Sinn für (Selbst-)Ironie überzeugt den
Zuschauer. Dennoch kommen auch Action, Tempo und Abwechslung nicht zu kurz.
Technisch ist die Blu-ray ebenfalls in Ordnung. Zwar weist das Bild
nicht so sehr den Blu-ray-typischen "Wow-Effekt" auf, aber Kontrast und
Farbgebung sind auf sehr hohem Niveau. Der Ton hingegen überzeugt vollends, da
selbst die kleinsten Nebengeräusche und die Filmmusik stets sehr räumlich aus
allen Ecken wiedergegeben werden.
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135. Der Film ist einfach nur Klasse!
Der ist nicht so steckensteif wie die alten
Filme.
Mit Action und Humor gewürzt, so mag ich dass!
Ich hoffe es
werden noch weitere "Sherlock Holmes" Filme mit Robert folgen.
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136. Aktion, Witz und Einfallsreichtum, werden in dem Film groß geschrieben und mit
einer schlüssigen und gut durchdachten Geschichte, bei der man im Film nicht
bereits nach den ersten Minuten das Ende errät, verbunden. Und zwei
Hauptdarsteller, die nicht besser für diesen Film hätten gewählt werden können.
Der neue Holmes-darsteller bringt Witz, etwas markaberes und viel mehr Aktion
(durch die perfekt inszenierten Kampfszenen) in den Film, OHNE diesen auch nur
eine Minute "billig" erscheinen zu lassen. Und ebenso spielt Jude Law seine
Rolle als Wadson hervorragend (gesittet, typisch englisch, aber nichts desto
trotz kampfeslustig und witzig trifft die Darstellung des Wadson recht passend).
Ein Film, bei dem man nichts falsch machen kann.
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137. Der Beginn des Films ist sehr schleppend und lebt eher von den Dialogen der
Protagonisten, nimmt dann aber in der zweiten Hälft deutlich an Fahrt, d.h.
Action und Spannung, zu. Insgesamt gesehen war ich 129 min gut unterhalten, hat
also seinen Zweck erfüllt. Jedoch ist es für mich kein Film der einen bleibenden
Eindruck hinterlassen hat.
Das Bild ist natürlich als Blue-Ray mehr als
überzeugend und auch der Ton lässt keine Wünsche übrig. Aber das hatte ich auch
erwartet.
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138. Robert Downey Junior und Jude Law... ob das klappt? ja es klappt! Die alten
Filme haben schon viel Spaß gemacht aber das revival fällt gut aus und passt
sehr ins jahr 2010. Hier kommt es vor allem auf die Unterhaltung an und auch auf
die Inszenierung. Die Story mag beliebig sein, aber das machen die tollen Szenen
wie man sie von Guy Ritchie gewohnt ist wieder wett. Dieser Holmes ist einfach
nur cool und hat einige lockere Sprüche auf Lager. Bild und Ton sind top! Das
steelbook lohnt sich und hat zum glück nicht diesen nervigen riesigen FSK-kleber
drauf.
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139. Dieser Film ist einfach der Wahnsinn. Typisch gute Blu Ray Qualität.
Auch
die Handlung ist einfach richtig abgefahren.
Kann ich nur empfehlen.
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140. ...Guy Ritchie, Robert Downey jr. und Jude Law. Aber das würde dem Film nicht
gerecht werden, denn -Sherlock Holmes- ist mehr als nur die Summe seiner
einzelnen guten Zutaten. Ritchie hat es geschafft, einerseits das Klische Holmes
zu durchbrechen und andereseits ein paar Seiten von ihm aufzuzeigen, die uns
näher an die Romanfigur Conan Doyles heranbringen, als die meisten
Holmes-Klassiker. Für mich war das Gesicht Sherlock Holmes immer untrennbar mit
Basil Ratbone verbunden, aber seit gestern wird Robert Downey jr. meiner
ureigenen Holmes-Vorstellung ein Gesicht geben. -Sherlock Holmes- zeigt auf
beeindruckende Art und Weise, wie gut es dem Medium Film tun kann, wenn ein
ziemlich unkonventioneller Regiseur, mit einem großen Budget ausgestattet, auf
einen Klassiker "losgelassen" wird. Das mag bei Traditionalisten nur
Kopfschütteln und Zähneklappern verursachen, sorgt aber dafür, dass wirklich
gute Geschichten mit wunderbaren Charakteren nicht verloren gehen.
Holmes(Robert Downey jr.) hat Lord Blackwood(Mark Strong) festgenommen
und damit eine großen Fall gelöst. Jetzt gibt es nichts mehr zu tun und er gibt
sich voll und ganz dem Nichtstun hin. Sein Freund Dr. Watson(Jude Law) macht
sich schon Sorgen um seinen Spezi. Der prügelt sich bei Faustkämpfen und
schließt sich tagelang im Zimmer ein. Als Blackwood gehängt wird, scheint ein
düsteres Kapitel Londons für immer beendet zu sein. Aber kurze Zeit später steht
Blackwoods Grab offen und der Bösewicht bewegt sich wieder unter den Lebenden.
Natürlich hat er nur ein Ziel: Das Empire zu unterwerfen. Wer, außer Holmes,
könnte ihn daran hindern? Der gibt sich alle Mühe, aber nicht nur Blackwood,
sondern auch die schöne Irene(Rachel McAdams) macht dem Meisterdetektiv zu
schaffen...
Guy Ritchie hat bei "seinem" Holmes alle Register gezogen.
Großes Kino durch und durch. Herrliche Kulissen, wunderbare Charaktere, eine
Kameraführung, die in Slowmotion, begleitet von Holmes Erzählstimme, uns jede
noch so kleine Bewegung im rechten Licht präsentiert. Dazu geschliffene Dialoge,
eine Prise Zynismus, Witz und Humor, sowie die klassischen Spielorte der
Holmes-Geschichten. Wer Conan Doyles Romane kennt, der weiß, dass Holmes auch
ein guter Faustkämpfer war, aber bisher war das nebensächlich. Ritchie hat da
seinen ganz eigenen Fokus und den präsentiert er uns mit Klasse und Anspruch.
Was die Besetzung des Films angeht, so ist Robert Downey jr. eine
exzellente Wahl für den großen Detektiv. Die "lustige Seite" Holmes wurde noch
nie so treffend dargestellt. Jude Law spielt Holmes "Zwilling" Watson perfekt.
Auch die Nebenrollen sind hervorragend besetzt.
Wenn sie mit alten
Traditionen und Vorstellungen brechen können, dann lege ich ihnen Guy Ritchies
-Sherlock Holmes- ans Herz. Die Überschrift lautet: Klassik trifft Technik! Da
werden große Stunts und teure Technik mit einem Augenzwinkern von Downey und
einer Londoner Gasse zur Jahrhundertwende plus Pferdekutsche gepaart. Das
Ergebnis ist pure Unterhaltung vom Allerfeinsten, die sie sich auf gar keinen
Fall entgehen lassen sollten.
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141. Mit "Sherlock Holmes" hat Regisseur Guy Ritchie eine überaus gelungene moderne
Interpretation des klassischen Stoffes von A. C. Doyle geliefert. Die Verfilmung
profitiert dabei von den drei Hauptdarstellern: Jude Law als Dr. Watson, der
seinem Freund Holmes dann doch gelegentlich die Show stiehlt, Robert Downey Jr.
als manischer Privatdetektiv und -- das alte London.
In stimmungsvollen
Kulissen bewegen sich die beiden Hauptfiguren durch eine spannend-unterhaltsame
Handlung, wobei sie durch ein Sammelsurium glänzed besetzter Nebenfiguren
unterstützt werden -- und auch der Antagonist vermag zu überzeugen.
Die
Bluray besticht durch ein plastisches Bild mit exzellenten Farben.
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142. Die Macher des Filmes haben bekannte literarische Figuren gewählt um eine neue
Geschichte zu stricken.
Immerhin sehr positiv, Dr. Watson wird hier nicht
wie in fast allen anderen Verfilmungen als Dummkopf oder Assistent des großen
Helden dargestellt.
Der Bösewicht ist mal wieder ein Untoter der, wie könnte
es anders sein, natürlich eine neue Weltordnung nach seinen Vorstellungen
anstrebt. Originell die USA wieder in eine britische Kolonie zu verwandeln.
Dies zu verhindern ist Holmes Aufgabe und so hecheln die Helden nun mit viel
Hokuspokus, Tschingderassa Bumm, Peng und Puff durch den Film ohne das man das
Gefühl hat, daß für irgend jemanden eine wirkliche Gefahr besteht, die den
Aufwand lohnt.
Irene Adler bietet einen netten Farbtupfen wirkt aber leider
nur wie eine Stichwortgeberin für weitere Einsätze der Pyrotechniker.
Insgesamt eine ganz nette Krimikomödie für einen ruhigen Abend.
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143. Habe mehr von diesem Film erwartet ! Qualität top , würde ihn aber nicht mehr
kaufen ! Sind die alten Schwarz weiß Filme Spanender !
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144. Habe gestern die BluRay gekauft und bin mit dem Film sowie der Ausstattung
überaus zufrieden.
Bildqualität:
Sehr gut und auch in den dunklen
Passagen wenig Bildrauschen. Alles sehr scharf und deutlich zu sehen.
Selten
einen Holmes so Detailverliebt erlebt. Und auf einem 16:9 (1,78:1)fernseher
wunderbar anzuschaun ohne lästige schwarze Balken
Ton:
zwar wie
üblich nur HD Ton auf englisch aber auch der deutsche Ton sehr wuchtig und
passend zum Film und sehr stimmiger Soundtrack.
Story:
zwar nicht
100% an die Romanvorlagen gehalten aber dennoch vieles nachvollziehbar und ein
perfektes zusammenspiel von Jude Law und Robert D. Jr.
Schlüssige
Schlussfolgerungen denen man zur Abwechslung auch mal selber folgen kann und
auch mal selber gerne miträtselt was jetzt eigentlich geschieht.
Zu
guter letzt:
eine kleine Kritik an all die Filmschlechtreder hier. Dies
sollte eine Rezesion für Kunden sein, die sich eventuell entscheiden möchten
diesen Film zu kaufen. KLar spielt dabei die Meinung über den Film auch eine
Rolle. Aber wer den Film im Kino bereits gesehen hat, hat sich über die Story
schon selbst eine Meinung gebildet. Daher ist es sinnlos hier nur seine
Erfahrungen mit dem Film als Rezension reinzustellen bevor die BluRay überhaupt
erschienen ist.
Für reine Filmkritiken gibt es ausreichend Foren wo man sich
auslassen kann.
Ich als Rezensionsleser möchte sachliche Informationen über
Aufmachung und Inhalt der DVD/ BluRay und falls man den Film noch nicht gesehen
hat eine kurze Zusammenfassung mit persönlichen Eindrücken.
Rezensionen in
denen nur der FIlm an sich hochgelobt oder Niedergemacht wird klicke ich
grundsätzlich gleich wieder weg, weil sie mich als Käufer nicht ansprechen.
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145. Ich habe gerade vor 5 Minuten das Steelbook von DHL erhalten (Vorbestellungen
bei Amazon lohnen sich ;-) ) und war sofort begeistert. Die Lösung mit dem
FSK-Logo ist, meiner Meinung nach, genial. Das Steelbook steckt in einer
Plastikhülle auf der das Logo (vorne) und die Informationen über die Ausstattung
(hinten) aufgedruckt sind. Zieht man es aus dieser Hülle heraus, ist es fast
komplett frei von unschönem Text. Von meinem Standpunkt aus: Super Produkt,
gerne gekauft, 5 Sterne!
Ich dachte, es sei mal an der Zeit, dass hier
mehr Rezensionen über das eigentliche Produkt und nicht den Film eingetragen
werden. Schließlich ist es das, was Käufer wirklich wissen wollen. Für
Filmkritiken gibt es andere Angebote, also zieht die Produktbewertung hier nicht
runter, obwohl die Bluray zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal auf dem Markt
gewesen ist und aus diesem Grund noch keine Meinung gebildet werden konnte.
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146. So können Homes und Watson sein, wenn man ihnen den Stock aus dem Allerwertesten
zieht! Das macht Spaß! Lockere Sprüche und tolle Action. An Bild und Ton gibt's
nichts zu meckern!
Ein rundrum gelungener Film!
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147. ...astreine Unterhaltung!
Gut, vielleicht mal eine andere Perspektive bzw
ein anderer Sherlock und Watson, aber es war genial gut!
Robert D. Jr
spielte wie immer ueberragend und fantastisch fabelhaft gut! Es war eine Freude
im zuzusehen!
Auch Jude Law wirkte ueberraschend positiv und beide
zusammen waren ein echtes Dreamteam.
Ich fand die Art und Weise der
Story, Darstellung, Figuren etc richtig richtig richtig....gut. Mal was anderes
und es hat wie gesagt einfach riesen Spass gemacht dem ganzen Ensemble
zuzuschauen.
Es muss ja nicht mehr das duestere, dunkle, harte,
unbarmherzige London sein mit einem entsprechenden Schauspiel & einer
entsprechenden Story.
Das hier fand ich weitaus sympathischer und
erfrischender.
Man sollte einfach bei allen Filmen unvorhereingenommen
und ohne jegliche Erwartungen reingehen. Wenn man hier, duestere Spannung, mit
harter Action und den Sherlock den man sonst so kennt, erwartet, ist das
natuerlich nicht ganz der passende Film.
Wir fanden, 3 junge
Damen und 2 Burschen, den Film alle samt rundum unterhaltsam und sehr gut!
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148. Ich beschränke mich mit dieser Rezension auf die Bluray als Produkt, da ich
davon ausgehe, dass jemand der an dem Kauf eines Filmes interessiert ist, schon
mal auf irgendeine Art und Weise davon gehört hat und nun eher daran
interessiert ist, ob die Umsetzung auf das optische Medium gelungen ist oder
nicht.
Zuerst ein paar inhaltliche Dinge:
Die Disc selbst verfügt
über ein UK-Freigabelogo - ein UK-Import ist hier also möglich - mit schönem
Aufdruck, wobei Robert Downey Jr. - ähm: Sherlock Holmes - dem Betrachter einen
smarten Blick entgegen wirft. Im Prinzip ist es das gleiche Bild vom Cover - nur
ohne Jude Law.
Außerdem liegt derzeit noch ein DigitalCopy-Code für den
Download einer DigitalCopy bei, die wie bei derzeit fast allen Studios
ausschließlich mit dem Windows Media Player funktioniert. Der Code ist wie bei
Warner üblich ab Release-Datum gut 1 Jahr lang gültig.
Der Ton trällert
gut 129 Min. lang in Dolby Digital 5.1 in den Sprachen Deutsch, Englisch,
Französisch, Italienisch und Spanisch sowie Englisch für Blinde. HD-Ton gibt es,
wie bei Warner leider üblich, nur in Form von DTS-HD Master Audio in Englisch
5.1. Untertitel sind für die Sprachen Deutsch, Italienisch, Niederländisch,
Dänisch, Finnisch, Französisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch und
Spanisch vorhanden.
An Extras gibt es Warners bekannten Maximum Movie
Mode, sowie gut 45 Min direkt anwählbares Bonusmaterial. Die Extras sind
durchaus ansehnlich und liegen in HD vor. Wie üblich gibt es auch Extras über
BD-Live zu bewundern.
Es gibt kein Booklet (lediglich einen kleinen
Warner-Katalog) oder Wendecover.
So nun ab in die Technik:
Das Bild
ist meiner Meinung nach durchaus im Referenzbereich anzusiedeln, ein absolut
gestochen scharfes Bild. Selbst in den vielen dunklen Passagen gibt es sattes
Schwarz statt Rauschen zu sehen. Nur bei einer Szene bei Tageslicht mit hellem
Hintergrund gab es in selbigem ein ganz leichtes Rauschen an wenigen Stellen.
Hier war allerdings der Hintergrund durch das in den Vordergrund stellen des
Darstellers auch bewusst unscharf gestellt. Die Farben sind kontrastreich und
passen zur farblichen Stimmung des Filmes. Besonders gut finde ich, dass das
Bild im 16:9 Vollbild (1,78:1) vorliegt. Das Bild ist ansonsten VC-1 kodiert
(Full-HD 1920x1080p) und liegt nach meiner Beobachtung im Durchschnitt bei
18Mbps - in einigen Szenen waren es bis zu 40Mbps.
Was den Ton angeht
gibt es eigentlich für Dolby Digital nichts zu meckern. Der Soundtrack bedient
alle Lautsprecher. Die Rear-Speaker werden sehr dosiert bei Effekten genutzt.
Mir persönlich war die Grundlautstärke der deutschen Tonspur zu leise abgemischt
(gerade im Vergleich zu anderen Filmen - auch mit Dolby Digital 5.1 Mix),
allerdings ist sie recht dynamisch und in sich stimmig gehalten, sodass die
Effekte dann, wenn sie kommen, genau ins klangliche Gesamtbild passen und auch
für die akustische Aufmerksamkeit sorgen, die sie verdienen.
Das Menü
ist recht schlicht gehalten, sorgt so aber auch für eine erfreuliche Ladezeit.
Was mir auch gefällt: die Menüvertonung ist im Vergleich zum Film nicht deutlich
lauter oder deutlich leiser. Auch sie passt so ins klangliche Gesamtbild. Schade
finde ich, gerade weil das Menü so schlicht ist, dass es keine
Direkt-Start-Funktion gibt, wie z. B. bei "The Dark Knight". Hier läuft nach dem
Einlegen der Disc sofort der Film los, ohne erst auf "Film starten" drücken zu
müssen - ein Feature, dass ich gerade bei den ersten Blurays sehr oft gesehen
habe und für gut befunden habe, jetzt aber wieder zu weichen scheint.
Fazit:
Bild: 5/5
Ton: 4/5
Extras: 4/5
Gesamt: 4/5
Das Bild überzeugt in allen belangen und ist auf Referenzniveau. Der Ton
ist gut, aber eine nur Englische HD-Tonspur ist für mich nicht mehr zeitgemäß.
Die Extras sind alle in HD (sehr gut) und gerade der Maxium Movie Mode ist für
Interessierte und Fans ein sehr sehenswertes Extra - dennoch stellt die
Extra-Sektion für mich "nur" gehobenen Durchschnitt dar, ist aber auch keine
Special Edition. ;) Pluspunkte gibt es auch für die schnelle Ladezeit.
4
Sterne gibt es, weil die Sherlock Holmes Bluray zwar sehr gut ist, aber eben
insgesamt betrachtet nicht so gut, wie z. B. "The Dark Knight". Bedenkenlos
zugreifen kann der künftige Besitzer natürlich trotzdem. :)
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149. Man sollte unvoreingenommen und ohne Gedanken an die Buchvorlagen an diesen Film
rangehen.
Tut man dies, so entpuppt sich der Film als ein kurzweiliges
Spektakel mit Action, Witz und einem gewissen Charme der Spass macht und nach
mehr verlangt.Auch ich habe die Bücher gelesen und natürlich ist nicht alles 1:1
portiert aber das ist auch gut so ansonsten kann ich mir ja auch die alten Filme
anschauen oder die Bücher lesen.Genau so und nicht anders gehört ein Sherlock
Film in unsere Zeit umgesetzt um den alten Mief raus zu bekommen.Von mir aus
hätte die Suche nach Professor M. direkt anschliessen und der Film noch 2h
länger laufen können.
Für mich eine Empfehlung in voller Punktzahl auch wenn
der Ton nicht in HD(deutsch) ist und es dem Bild hier und da an Schärfe fehlt.
Hoffentlich gibt es noch die eine oder andere Fortsetztung.
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150. Was ich im Vorfeld über den Film zu lesen bekam, hatte mich skeptisch gemacht.
Ein junger, moderner Holmes mit Frauengeschichten und Nacktszenen? Das kann ja
nichts werden, dachte ich.
Doch noch bevor der Vorspann begonnen hatte,
war mir klar, dass Guy Ritchie den schwierigen Spagat zwischen zeitgemäßem Kino
und Werktreue geschafft hat! Zwar präsentiert sich dieser Holmes-Film völlig
anders als seine Vorgänger, ist dennoch (oder vielleicht gerade deswegen) viel
näher an Doyles Romanen und Kurzgeschichten. Auch bei Doyle sind Holmes und
Watson junge Männer, Holmes war immer schon ein geübter Kampfsportler und die
Rolle der Irene Adler ist ebenfalls auf ein Originalwerk des Holmes-Schöpfers
zurückzuführen.
Nur bei der Einführung von Watsons zukünftiger Gattin, haben
sich die Macher einen kleinen Schnitzer erlaubt.
Auch in diesem Film
bleibt Holmes die emotional unterkühlte Denkmaschiene und seine
Schlußfolgerungen sind immer noch brilliant, wobei sich die Autoren hier
reichlich an Doyles Werken bedient haben, was aber auch kein Fehler ist.
Der Humor kommt glücklicherweise nicht zu kurz (das Zusammenspiel von
Holmes und Lestrade ist einmalig) und die, für Holmes-Filme ungewohnte Action
ist nicht zuletzt dank der malerischen Kulisse des alten Londons und der
stimmigen Musik von Hans Zimmer großartig in Szene gesetzt.
Ich
persönlich kann Teil 2 kaum erwarten, die Einleitung dazu ist hier bereits
gesetzt. Holmes ist im Jahre 2010 angekommen, besser als jemals zuvor! Absolute
Kaufempfehlung!
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151. Eigentlich passt alles bei diesem Film.
Er schaut gut aus (bis auf die
meisten computergenerierten Settings), gute Schauspieler sind mit an Board, aber
die Story ist irgendwie zu langatmig zu "abstrakt".
Und genau da hat dieser
Film meiner Meinung nach ein Kernproblem, er ist nicht mitreißend, es kam auch
so gut wie nie richtige Spannung auf.
Ich weiß natürlich, dass Geschmäcker
verschieden sind, aber da wir uns zu zweit mehr gelangweilt als amüsiert haben,
kann ich diesen Film leider nicht weiterempfehlen.
Schade, denn Potential
hätte er genügend.
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152. SHERLOCK HOLMES (2009)
Zum Film: Ein unterhaltsamer Detektivklamauk mit
(von einigen als unpassend empfundenen) Kung-Fu- und CSI- Einlagen. Der Star des
Film ist für mich persönlich das wunderbare Setting (London).
Zur
Blu-ray: Getestet wurde die bereits erschienene, britische Disk, die der
deutschen zu 100% entspricht. Bild und Ton sind auf dem neuesten Stand und
bieten Vorzeigewerte. Hier wird man als Käufer nicht enttäuscht. Volle
Punktzahl!
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153. 1891, london
sherlock holmes und buddy dr. watson verhindern in letzter
sekunde, was'n wunder, den tot einer frau.
der täter, lord blackwood-der
nebenbei gesagt aussieht wie alec baldwin, wird daraufhin zum tode verurteilt
und stirbt wenig später am strang.
doch das okkulte lordchen wäre nicht
okkult, würde er nicht 3 tage später auferstehen und london mit....man ahnt
es....okkultem terror heimsuchen.
holmes und watson + undurchsichtiger femme
fatal wollen dem alec baldwin double nun also an den kragen und prügeln und
kloppen sich in feinster "ich schlag alles zusammen was einen puls hat" manier
durch good old london.
das dabei die halbe stadt in trümmern liegt stört die
rasselbande wenig, plant lord baldwin doch einen fiesen anschlag a la pinky und
brain.
nichts weniger als die weltherrschaft hat der bucklige jaucher im
sinn.
und als dann auch noch ein dan brown mäßiger geheimbund auftaucht ist
das chaos komplett.
wie das ganze ausgeht kann man sich zwar denken, aber
seht halt selbst.
die darsteller agieren am rande des wahnsinns.
die
dialoge......kein kommentar.
die story ist dermassen abstrus und bizarr das
man sich ernsthaft fragt ob die macher des films nicht unter dem einfluß harter
drogen standen als dieses ding verbrochen haben.
lobenswert sind die effekte
und mit liebe zum detail erschaffene kulisse.
der soundtrack ist ok.
also ich bin ja durchaus offen für neuinterpretationen alter filmstoffe,
aber dieses machwerk ist schlichtweg lächerlich.
sherlock holmes als
kloppender prolet mit pseudointellektuellem touch.......das ist einfach too
much.
den stoff, den heutigen möglichkeiten der filmkust anzupassen ist ja
ok, aber daraus eine lächerliche groteske a la g.i. joe oder van helsing zu
machen ist der falsche weg.
ich frage mich ernsthaft was guy ritchie
(bube,dame,könig, gras. snatch, revolver, rock n rolla) dazu bewegt hat diesen
film abzudrehen.......ah ja....die kohle natürlich.
in der fortsetzung, die
allem anschein nach folgt, kann er ja vielleicht noch mal ordentlich abgreifen.
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154. Tja, ich weiss auch nicht warum ich in diesen Film gegangen bin:
Vielleicht, weil ich ein Fan des englischen Detektivromans bin?
Also
dem Genre, welches durch Sherlock Holmes nicht unbedeutend mitgeprägt wurde?
Aber diese Verfilmung ist dann mehr eine Neuauflage von Bud Spencer und
Terence Hill mit einer Priese Härry Pötter und hier und da noch ein bischen
Dracula und Frankenstein!
Mag ja sein, dass Guy dabei Ritch geworden
ist, aber ich freue mich auf den Regisseur, der Sherlock rehabilitieren wird -
demnächst in diesem Kino?
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155. Würdig den nahmen Sherlock Holmes tragen zu dürfen, wobei der Dr. Wattson sehr
gut brillierte :-)
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156. Ich kann den Film überhaupt nicht empfehlen!!!
Durch den ständigen,
raschen Wechsel der Kameraperspektive ist es sehr schwer den Film zu folgen.
Außerdem ist das auch noch sehr anstrengend für die Augen.
Ich werde mir
den Film auf keinen Fall ein zweites mal ansehen!!!
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157. Vier statt fünf Sterne für den wirklich köstlichen Film vergebe ich an dieser
Stelle deshalb für die Blue-Ray-Fassung, weil ich nur den Film bewerten kann, so
wie ich ihn im Kino erlebt habe, nicht aber das eigentlich hier angebotene und
besprochene Produkt, nämlich die DVD, bzw Blue-Ray-Disc. Um sich hier den
fünften Stern zu verdienen, stellen eben auch entsprechende Extras und die
Qualität ein unerlässliches Kriterium.
Zum Film an sich: Tempo und Action
sind stimmig, alles schulmässig perfekt in unsere heutige Hochglanz-
Kinolandschaft transportiert. Kurzweil garantiert, von gut aufgelegten
Darstellern präsentiert. Allerdings gebe ich Hardcore-Holmes-Fans recht: Der
Protagonist ähnelt mehr einem James Bond, denn seiner literarischen Vorlage. Wer
diesen dürren, drogensüchtigen, musizierenden, egozentrischen, durch und durch
logischen und mir rein deduktiven Methoden der Sir A. Conan-Doylschen Vorlage
arbeitenden Menschen sucht, wird an ganz anderer Stelle fündig: Ich empfehle all
jenen, einen scharfen Blick auf die Staffeln von Dr. House zu werfen. Denn
dieser dort von Hugh Laurie glänzend dargestellte Arzt, entspricht dem
literarischen Holmes derart, als sei er aus seinen Büchern entsprungen. Und auch
sein Sidekick Watson, sprich sein gutes Gewissen, wird von Doktor Wilson
geboten. Lassen Sie sich freudig überraschen!
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158. Ich verstehe die schlechten Bewertungen nicht, denn ich bin zwar auch eher Fan
alter klassischer Holmes-Verfilmungen nach Doyle-Buchvorlage (Serie mit Jeremy
Brett,- ein Genuss!) & war skeptisch, was die Besetzung betraf. Aber auch
hier zieht sich durch 128 Min. Film wie ein roter Faden der analytische,
schnelle, verwahrloste, tölpelhafte, verkleidungsbegabte Holmes,- mit tollen
Bildern (verwurmte Leichen, viktorianisches London, urige
Laboratorien-Einrichtungen,...) & jeder Menge schlüssiger, von Holmes zum
Schluss vollends aufgelöster "Zaubertricks". Wer Filme in der Aufmachung wie
z.B. "From Hell- Jack the Ripper" "Das Vermächtnis der Tempelritter" mag ist
auch hier gut bedient. Ein etwas anderer Holmes mit ETWAS mehr Action, aber
dennoch sehr empfehlenswert!
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159. Wie kann man eine Rezension auf einen Artikel abgeben,wenn Dieser noch nicht
erschienen ist.Danke an Amazon,die das ermöglichen!!Hallo Amazon unterbinden sie
bitte diesen Unsinn!!
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160. Eigentlich dachte ich nachdem ich Anfang des Jahres Avatar gesehen habe es geht
nicht mehr besser aber Sherlock Holmes ist für mich der Beweis das es immer noch
ein Stückchen besser geht!!!
Denn in Sachen Story hat mich Avatar eher kalt
gelassen dafür hat mich Sherlock Holmes in diesem Part umso mehr überzeugt!!!
Also:Umbedingt Kaufen!!!
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161. Also mir gefällt der Film nicht so Gut !!
Hätte mir mehr Sherlock Holmes
Feeling gewünscht bzw mehr Rätsel oder das was ein Sherlock Holmes Film erst
richtig ausmacht !!
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162. Dieser Film hat nichts mit der ursprünglichen Darstellung von Arthur C. Doyles
Figur des Sherlock Holmes und Dr. Watson zu tun! Vielmehr ist dieser Film eine
weitere Ausgabe von Guy Ritchies einzigem Talent: kurzweilige Unterhaltung für
das Proletariat, dem die 'Lustigen Taschenbücher' in der Schule beim Lesen
Kopfschmerzen bereitet hatten. Für Mr. Ritchie ist es anscheinend ganz egal, was
auf dem Titel steht. Da lässt er den (im Original) Frauenhasser Sherlock Holmes
auch mal von dergleichen ans Bett fesseln oder ihn in einen Ringkampf
verwickeln. Lieber Guy Ritchie: bleibe bei deinen Leisten, konzentriere dich in
Zukunft auf deine Spezialgebiete "Sex, Drogen, Waffen" und lass die Finger von
Sachen, von denen du keine Ahnung hast. Oder besorge dir von deiner örtlichen
Leihbibliothek einmal die Geschichten des echten Sherlock Holmes und frage dich
- wie auch ich mich - weswegen da noch mal "Sherlock Holmes" auf der DVD steht,
wo du doch eigentlich sowas wie "Bube Dame König Gras Teil 2" im Hinterkopf
hattest.
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163. wer Sherlock Holmes Filme kennt, wird diesen Actionfilm in den Müll schmeißen.
Eine Beleidigung für Sherlock vom feinsten!!! :-( *heul* Sehr enttäuschend der
Film und sollte DRINGEND Umbenannt werden!
Fazit: guter Actionfilm mit
falschem Titel und eine Enttäuschung für Sherlock Holmes Fans!
Grüße
Sherlock Holmes Fan
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164. Mysterythriller, Drama, Detektivfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Komödie - das
alles ist der neue Sherlock Holmes.
Regisseur Guy Ritchie hat mit seinen
beiden Hauptdarstellern Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes und Jude Law als
Dr. John Watson es geschafft dem Franchise um die Beliebtesten Detektive der
Literatur - und Filmgeschichte neues Leben ein zu hauchen.
Der Film hat viel
augenzwinkernden Humor und auch Charme, etwas, dass in neuen Filmen nur noch
selten zu finden ist. Mit dem Sherlock Holmes von früher hat er aber nichts
gemein. - Oder doch?! Denn Film schafft es ausgezeichnet die Balance zu halten
zwischen dem "Bild" was wir im Kopf durch all die Verfilmungen haben und seiner
Neu Interpretation, ohne die Charaktere zu verraten, auch wenn der Raufende
Holmes erst so gar nicht passen will. Ich kann den Film nur empfehlen. Der Film
ist gut. Hat uns gefallen, auch wenn er in diesen Falschfarben - Blaugrau - in
diesem Fall war, um die ganzen Compieffekte gut einpassen zu können. Natürlich
den Hauch von Fantasy dabei, um es heute aufbereiten zu können, der sich jedoch
am Schluss aufklärte. Die Musik von Hans Zimmer - nun der hat sich bei dem
Soundtrack an seine Zeit in den Deutschen Kinos, in den 1970igern erinnert. Wir
haben immer gewartet das Bud Spencer, Trence Hill oder Jan Paul Bemondo um die
Ecke kommen würde. Oder wie bei einem Italo Western - war klasse. Rund um
gelungen. Wie üblich bei den neuen Streifen gibt es den Vorspann als Abspann,
was ich eigentlich fürchterlich finde.... - 100 % Empfehlung. Ich freue mich
schon auf die BluRay oder DVD Veröffentlichung für einen perfekten
Heimkinoabend.
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165. also die besetzung spricht eigentlich schon für sich alleine.....robert downey
jr., jude law....beides tolle schauspieler! aber mal abgesehen von der
besetzung, ist der film einfach sehenswert! sherlock holmes aber nicht so wie
man ihn aus früheren filmen kennt......adrett,elegant und sehr konservativ
(aussehen)....sondern sportlich, schmutzig (nur ein bischen ;-)) und wild!!!
habe einen komplett anderen film erwartet und etwas besseres bekommen! genau so
wie es sein soll! viel spass damit!
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166. Für Detektiv Liebhaber und Sherlock Holmes liebhaber ein muss !
ICh fand den
Film einfach nur super.
Sicherlich gibt es bessere Filme zur Zeit
(Avatar,Gesetz der Rache) aber Sherlock Holmes zählt für mich
trotzdem zu
einem der besseren !!
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167. Als der Film im Kino endetete, dachte ich "Wow, was für ein guter Film - Endlich
mal wieder ein lohnender Kino-Besuch!"
Allerdings gab es da diese Szene,
die mein Gehirn den ganzen Film lang beschäftigte.
Bei der Auflösung am Ende
des Filmes wurde ich dann erlöst - der Mord war so gar nicht möglich - Ein
GROBER Schnitzer im Drehbuch. Es geht um den Mord mit Feuer, bei dem das Opfer
dann auf die Straße springt. Denken sie nach, sie müssten nun recht leicht
darauf kommen.
Gerade für einen Holmes-Film sehr unwürdig, da gerade ein so
banaler Fehler auffallen hätte müssen - Auch die restlichen Kniffe der Story
beinhalten solche Fehler. Wahrscheinlich, so beruhige ich mich - wurde der Film
nicht für Leute mit meinem überragenden Scharfsinn gedreht.
Eine weitere
Schwäche des Films:
Er schneidet viele Dinge an, bringt aber nichts zu Ende.
Zum Beispiel wäre da die meiner meinung viel zu knapp beleuchteten Beziehungen
zwischen Holmes - Watson und dessen Frau. Zusätzliche Minuten Drehzeit und
gründlichere Ausarbeitung hätte hier nicht geschadet, genauso wie bei vielen
Action und Logik-Szenen ("Oh, da lag was Mechanisches" ;-))
Deswegen
reicht es nicht für 5 Sterne!
Warum gebe ich dann doch 4 Sterne?
Weil der Film sehr gute "Gags" beinhaltet, eigentlich alle Charaktere
gut und im wahrsten Sinne des Wortes gespielt haben - da ich dabei mehr
verstehe, als nur das Drehbuch auswendig zu lernen!
Weil die Atmosphärische
Tiefe des Film hoch ist durch tolle Kostüme und Bühnen.
Weil Holmes oft
anmaßend und arrogant dargestellt wurde, und ich mich wie meine Freundin sagte
deshalb gut mit ihm identifizieren konnte.
Weil er spannend war und sehr
amüsant. Die Morde und die Story waren durchschaubar, das war für mich aber
wiederum sehr unterhaltsam und angenehm, und gleichzeitig zog sich durch den
Film eine Linie, die Spannung aufrecht erhielt.
Weil Die Kampfszenen
vorallem in Zeitlupe solide Techniken beinhalten.
Fazit:
Empfehlenswert. Zwar weiß man mit einem durchschnittlichen
kombinatorischem Verstand meistens, was gerade abläuft, aber das zerstört die
Spannung des Films nicht. Die interessanten, sympathischen Charaktere
verursachten bei mir öfters einen herzhaften Lacher.
Ich finde, gerade
Holmes-Fans sollten den Film gesehen haben, da sein Charakter wie in den Büchern
beschrieben wird - ignorant, überheblich, unterfordert. Dass er ausgiebig kämpft
(auch für Geld), sehe ich nicht so sehr als Stilbruch, da das Augenmerk dieser
Szene auf dem Verstand von Holmes basiert.
Ich denke auch, ein DVD-Kauf
lohnt sich durchaus, da der Film einen "Wiedersehens-Wert" hat, da die
Charaktere sehr interessant und symphatisch sind. Auch wenn man dann die Morde
schon kennt (ich habe schon während des Films jedes Mal richtig geraten), kann
man sich den Film trotzdem mind. 2 Mal anschauen!
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178. Liebe Sherlock Holmes-Fans!
Hände weg von diesem Film! Weder kann man
die Hauptperson irgendwie mit dem Sherlock Holmes aus der Literatur in
Verbindung bringen (sowohl äußerlich als auch bezüglich seines Verhaltens
nicht), noch kommt irgendein Ansatz von Flair/Atmosphäre auf! Sollte man noch in
Jugendlichem Alter oder knapp danach sein, auf den klassischen anspruchslosen
Hollywood-Stil stehen und noch nie ein Sherlock Holmes-Buch gelesen haben, mag
der Film zum Entertainment geeignet sein. Mitdenken? Ermitteln? Holmes
Schlussfolgerungen bewundern? Nein, kommt im Film nicht vor. Die einzigen paar
Mal, wo Holmes logisch denkt ist, und das ist leider weder eine Übertreibung
noch ein Scherz, wenn er ... KÄMPFT!! Wussten Sie schon, dass Sherlock Holmes
Schaukämpfe im Ring austrägt? Ich auch nicht... bis ich den Film sah!
Als Fan der Bücher kann ich nur eines sagen: Katastrophe!!
Der
Fairness halber auch was Positives: Es kommen ein paar Gags vor, die tatsächlich
lustig sind.
Das wars! Viel Spaß beim
Nicht-Schauen-und-die-Zeit-für-was-Besseres-Verwenden!
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179. Was gefällt mir an dem Film ?
Der "neue Holmes" weiß zu gefallen,
hinterlässt als Film aber keinen bleibenden Eindruck. Dazu ist die Geschichte
leider zu konventionell. Diverse Elemente sorgen aber für ein kurzweiliges
Erlebnis das sich von anderen Produktionen dieser Art abhebt.
So werden
visuelle Kniffe wie Zeitraffer, eingesetzt um Holmes kämpferische Fähigkeiten zu
unterstreichen. Sie sind wirklich schön anzuschauen und verkommen nicht zum
Selbstzweck, da sie des Detektivs Fähigkeit demonstrieren, seinen Verstand und
seine Kraft zu seinem Vorteil zu kombinieren.
Ebenso werden Rückblenden und
Großaufnahmen von scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten genutzt, um Holmes
messerscharfe Kombinations und Beobachtungsgabe zu visualisieren. Es ist immer
wieder unterhaltsam wie der Meisterdetektiv durch die Kombination scheinbar
unbedeutender Details Identitäten und Geheimnisse seiner Gegenüber herausfindet,
während andere Filmhelden im Dunkeln tappen würden.
Mit großer
Leichtigkeit spielt Robert Downey jr. diesen Character. Er verleiht ihm Charme
und gibt dem Zuschauer das Gefühl, dass dieser sich zurücklehnen und seinen Spaß
an Holmes Art haben kann. Unterstützt wird er dabei von seinem Freund Dr.Watson,
hervorrangend verkörpert von Jude Law. Er schafft es den ambivalenten Character
Watsons, der eigentlich keine Lust mehr auf die Abenteuer mit Holmes hat, aber
dann trotzdem irgendwie seinen Spaß daran hat wenn er doch wieder darin
verstrickt wird, realistisch darzustellen und dem Zuschauer sogar eine Figur zur
Identifikation zu liefern.
Die Ausstattung war sehr gut, das London des
frühen 19.Jahrhunderts wurde zum Leben erweckt und Teils düstere Bilder
lieferten ihr übriges zur Atmosphäre. Erinnerungen an Tim Burtons "Sweeney Todd"
wurden wach.
Was mir zudem an dem Film gefallen hat waren die Dialoge. Die
hochgestochene Wortwahl, mit der auch Kleinigkeiten nach etwas Wichtigem
klingen, macht Spaß und passt gut ins Bild. Wahrscheinlich würden die meisten
Dialoge heutiger Filme einfach besser klingen, wenn sie im Stile des frühen
19.Jahrhundert gesprochen würden.
Schwach an dem Film war wie gesagt
leider die Story.
Wäre nicht die ungewöhnlich Art von Holmes und der
symphatische Watson, sowie die schönen visuellen Tricks zur Unterstreichung der
Fähigkeiten des Detektivs - der Film hätte wohl kaum Schauwerte zu bieten. Denn
die Story, seien wir ehrlich, gab es schon dutzendfach (Morde passieren - der
Böse entkommt zunächst seiner Bestrafung für diese - wird nach und nach immer
mächtiger, während der Gute diversen Hinweisen nachgeht und den Bösen am Ende
stellt - dessen Plan wird am Ende in allen Einzelheiten ausgebreitet und in
Rückblenden werden anfangs mysteriöse Szenen als blose Tricks entlarvt - der
Böse wird besiegt, der Gute kriegt das Mädchen).
So bleibt zu sagen der
neu erschaffene Holmes ist ein wirklich interessanter Character der auch visuell
und in Person von Watson gut unterstützt wird. Der Film drumherum hinterlässt
jedoch keinen bleibenden Eindruck und wäre mir persönlich wohl eine Kinokarte
nicht wert gewesen. Doch "Sherlock Holmes 2" ist ja bereits in Arbeit und wenn
zum interessaten Character noch eine spannende Story hinzukommt, dann freue ich
mich auf diesen.
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180. Wieder einmal gibt es einen Haufen, derzeit über 40, Rezensionen zu einer DVD ,
die es noch gar nicht zu kaufen gibt.
Wie Unsinnig. Deshalb nur zwangsweise
einen Stern.
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181. Der Trailer des Films hatte mich skeptisch gemacht und ganz und gar nicht
überzeugt: zu viel Action und Sherlock Holmes wurde darin meiner Meinung nach zu
forsch dargestellt. Als leidenschaftliche Holmes-Geschichten-Leserin hatte ich
so meine Bedenken, ob man heutzutage den unverwechselbaren Stil und den Charme
der Erzählungen überhaupt noch authentisch darstellen könne.
Aber
Madonnas Ex-Mann scheint tatsächlich ein Gefühl für die Atmosphäre des
Sherlock-Holmes-Londons im späten 19. Jahrhundert sowie für die brilliante
Andersartigkeit des Hauptdarstellers entwickelt zu haben - Holmes besticht durch
seine typischen, unverwechselbaren Merkmale: seine Gabe Geschehnisse lediglich
mit Verstand und Scharfsinn vorherzusehen, sein Makel dem Opium verfallen zu
sein (welches ihm jedoch auch teilweise hilfreich ist) sowie seine heimliche
Leidenschaft zu Irene Adler.
Robert Downey Jr. verkörpert meiner Meinung
nach Holmes Charakter sehr gut, lediglich das Aussehen ist nicht ganz der
Vorstellung entsprechend, da zu muskulös und nicht "eckig" genug. Aber davon
kann man leicht absehen, wenn man die gute schauspielerische Leistung
betrachtet. Auch Jude Law macht sich als Holmes' Alter Ego gut, ich muss
lediglich bemängeln, dass Watson etwas zu sehr in den Vordergrund gerückt wird
und man teilweise sogar denkt, dass er versucht sich mit Holmes gleichzustellen.
In den Geschichten Arthur Conan Doyles hat er meiner Meinung nach mehr Respekt
und Achtung vor Holmes als im Film.
Der Film beinhaltet natürlich, wie
sollte es heutzutage auch anders sein um ihn für ein großes, junges Publikum
interessant zu machen, eine Menge Action. Alleine die Kampfszenen mit dem
französischen riesigen und richtig wütenden ??? (ich kann mich leider nicht an
den Namen erinnern) sind teilweise recht brutal und... sagen wir
Holmes-untypisch.
Derartige und solch zahlreiche Actionszenen wie in diesem
Film gibt es in den Geschichten nicht, da meist das Augenmerk auf den
blitzgescheiten Verstand Holmes' liegt.
Für meinen Geschmack ist der Film
somit zu actiongeladen, wofür es einen Punkt Abzug gibt.
Fazit: Ein
spannender Film mit einer im Sinne Arthur Doyles glaubwürdigen Holmes-Story, der
auch für Actionfans geeignet ist!
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182. Eines vorweg - ich kann natürlich nur den Kinofilm und nicht die fertige DVD
bewerten.
Also auf zum Film.....
Toll, wie Guy Ritchie es schafft die
Atmosphäre des viktorianischen Englands auflebn zu lassen. Hervorragend auch,
wie eine Story gefilmt wurde, die klassisch wirkt, jedoch keine literarische
Grundlage besitzt. Dennoch gelingt es die Kombination aus Kriminalfilm und
mystischen Themen (ein wenig übersinnliches wie beim "Hund von Baskerville" - ob
echter oder alscher Zauber wird hier natürlich nicht verraten)wie ein Buch von
Arthur Conan Doyle wirken zu lassen. Klasse ist auch die wiederum die Leistung
von Robert Downey Jr., der dem ganz großen Publikum eigentlich erst seit "Iron
Man" bekannt ist. Er spielt den Helden mit einer gewissen Ironie, nahe an der
Grenze zum Überzeichneten, aber nie darüber. Gerade in den physischen
Auseinandersetzungen mit seinen Gegnern kommt die schmale Gradwanderung zur
Geltung.
Warum keine 5 Sterne? Leider fällt Jude Law etwas ab gegenüber den
anderen Akteuren. Er wirkt Arthur weitesgehend blass. Zusätzlich ist das Neue, das
Moderne auch ein gewisses Problem des Film. Die, hm wie nenne ich
es......"coole" Umsetzung nimm natürlich auch etwas vom historischen Charme.
Zusammenfassend kann ich den Film jedoch durchaus empfehlen.
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183. Zunächst muss ich sagen, dass ich ein großer
Conan Doyle Fan bin. Ich
habe sämtliche Sherlock Holmes Romane gelesen. Manche waren brilliant
geschrieben, andere jedoch weniger. Alles in allem ist Arthur Conan Doyle für
mich jedoch einer der größte Autoren seiner Zeit.
Die alten Holmes Filme
waren zum Großteil gut umgesetzt worden.
Dieser Film war nun etwas anders
als die anderen. Moderner, aber auch fassender. Ich habe den Film im Kino
gesehen und fand ihn wirklich gut. Keineswegs langweilig, wie es in anderen
Rezensionen heißt.
Hier die Zusammenfassung meiner Kritikpunkte:
Pro:
- der Film ist visuell sehr gut gemacht,... die Kostüme, die
Umgebung und die Computeranimation des alten London sind sehr gut realisiert
worden
- die Filmmusik ist brilliant ausgesucht worden und sehr passend zu
den einzelnen Szenen
- Robert Downey Jr. und Jude Law spielen ihre Rollen
wirklich phantastisch, besonders die Interpretation des Watson ist sehr
gelungen... Jude Law war wirklich die perfekte Besetzung, obwohl er dem Watson
aus Arthur Conan Doyle's Vorlage nicht sehr ähnelt.
- (Achtung Spoiler):
Holmes wird mit allen für ihn bekannten Klischees ausgezeichnet, außer seiner
Neigung zum Drogenkonsum... anstattdessen erfindet er liebe Dinge (das finde ich
persönlich nicht weiter tragisch ;))
Con:
- die Story ist an
manchen Stellen zu lang gezogen,... man hätte gut kürzen können (das ist aber
oft so bei solchen Filmen)
- die Auflösung des Falls am Ende war ziemlich
berechenbar und nicht überraschend (im Gegensatz zu anderen Fällen aus der
Vorlage von Arthur Conan Doyle)
- (Achtung Spoiler): Die Szene in der die
Fabrik explodiert und Watson genau im Feuerball steht und die Szene, in der
Irene Adler gut 20-30m von der Brücke stürzt sind unrealistisch, beide hätten
eig. tot sein müssen oder zumindest sehr schwer verletzt und nicht nur mit "ein
paar Kratzern" davon kommen müssen --> da hat Hollywood wohl etwas
übertrieben
- teilweise zu viele unnötige Explosionen (die aber trozdem
Spannung erzugt haben)
Fazit:
Ein Sherlock Holmes Film der
anderen Art, der gerade für ein jüngeres Publikum ausgelegt wurde. Keineswegs
langweilig oder eingerostet. Visuell sehr gut gelungen. Auch die Kostüme und die
Musik waren passend. Phantastische Schauspieler (besonders Jude Law)! Troz
einiger Schwächen wie den 120 Minuten Spieldauer, den teilweise unrealistischen
Stunts und der nicht überraschenden Auflösung des Falls, doch eine gelungene
Umsetzung des Klassikers von Arthur Conan Doyle. Sehenswert auch für wahre
Sherlock Holmes Fans!
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184. Da der Inhalt des Films wohl den meisten bereits bekannt sein sollte, komme ich
direkt zu meiner Bewertung.
Zunächst kann ich zu dem Film nur eines
sagen: Ich gebe mich geschlagen!
Anders kann man es nicht ausdrücken.
Der Film ist auf eine jüngere Zielgruppe angesetzt, wie unschwer zu erkennen
war, und hat mich mit meinen 19 Jahren prompt erwischt.
Auch, wenn erwartet
wird, dass ich bei einer 5-Sterne-Bewertung den Film in den höchsten Tönen lobe
und idealisiere ist das keineswegs der Fall. Ich bin mir seiner Schwächen
durchaus bewusst:
- die eher mittelmäßige Story
- ein nicht
bedrohlicher, fast schon unglaubwürdiger Gegenspieler
- ein Haufen
Mythologie- und Okkult-schinckschnack
- die ein oder andere
Schlussfolgerung, die mir seehr weit hergeholt wirkt
Was ist also das
tolle an dem neuen Sherlock Holmes?
Ganz einfach: der Film ist mir so
überaus sympathisch!!
Tolle Schauspieler, bei denen die Chemie stimmt,
eine passende Atmosphäre, an manchen Stellen eine super Kameraführung und
natürlich die Musik von Hans Zimmer, der mich immer wieder für sich begeistern
kann.
Das alles hat für mich die ganze Sache wieder wett gemacht.
Die fünf Sterne gibt es schließlich für das Gesamtbild, das ich von dem
Film behalte. Ich hätte für die oben genannten Dinge einen Stern abziehen
können, aber dafür hat es mir zu sehr gefallen.
Wer allerdings einen
hochanspruchsvollen Krimi erwartet, dem rate ich dringend von einem Kinobesuch
ab. Ihre Erwartungen würden nur enttäuscht werden.
Sherlock Holmes scheint
unterhalten zu wollen und genau das hat er für mich auch geschafft.
Ich
freue mich auf die Fortsetzung!
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185. ...gelungen könnte man sagen. Ich als Sherlock Holmes Laie fand den Character
des Detectives sehr gut. Er war lustig, intelligent, ordentlich, aber auch
unberechenbar und zynisch. Der erste Teil der Handlung hat mir gut gefallen. Die
Jagd nach dem Verbrecher, die mysteriösen Todesfälle,...
Dadurch habe ich
vorerst über die teils völlig banalen Schlüsse von holmes hinweggesehen und über
die unlogischen Handlungsteile.
Hier ein paar Beispiele:
- Holmes
kombiniert aus einem Tintenfleck am Hals einer Frau, dass diese einen Sohn hat
(was natürlich auch zutraf)
-Holmes kann durch den Sack über seinem kopf,
durch die Wand des fahrenden Wagens unter den hunderten Gerüchen von London
einen speziellen geruch herausfiltern, erkennen und zuordnen, wodurch er weiß,
wo er ist
-Der Verbrecher gibt seinem Gefolge ein Gegenmittel gegen ein
tödliches Gas: Das ist völlig unlogisch, da man an diesem Gas erstickt. Man
atmet das Gas, aber keinen Sauerstoff mehr ein. Dagegen gibt es einfach kein
Mittel, ausser eine Gasmaske oder sonstiges, aber das Gegenmittel war in diesem
Fall ein Getränk
Wie gesagt sah ich über diese Dinge hinweg, da es in
den meisten Filmen so etwas gibt.
Umso enttäuschter war ich, als die
Auflösung des Rätsels kam:
Schmierig zusammengekleistete Halbwahrheiten
voller unrealistischer Einflüsse.
Da hätten sich die Macher des Filmes
wirklich eine bessere Auflösung einfallen lassen können.
Fazit: Zwar ist
der Film lustig und unterhaltsam, aber nur ratsam, wenn man sich ungestört auf
ein geringes Niveau herunterläss.
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186. Mysterythriller, Drama, Detektivfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Komödie - das
alles ist der neue Sherlock Holmes.
Regisseur Guy Ritchie hat mit seinen
beiden Hauptdarstellern Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes und Jude Law als
Dr. John Watson es geschafft dem Franchise um die Beliebtesten Detektive der
Literatur - und Filmgeschichte neues Leben ein zu hauchen.
Der Film hat viel
augenzwinkernden Humor und auch Charme, etwas, dass in neuen Filmen nur noch
selten zu finden ist. Mit dem Sherlock Holmes von früher hat er aber nichts
gemein. - Oder doch?! Denn Film schafft es ausgezeichnet die Balance zu halten
zwischen dem "Bild" was wir im Kopf durch all die Verfilmungen haben und seiner
Neu Interpretation, ohne die Charaktere zu verraten. Ich kann den Film nur
empfehlen. Der Film ist gut. Hat uns gefallen, auch wenn er in diesen
Falschfarben - Blaugrau - in diesem Fall war, um die ganzen Compieffekte gut
einpassen zu können. Natürlich den Hauch von Fantasy dabei, um es heute
aufbereiten zu können, der sich jedoch am Schluss aufklärte. Die Musik von Hans
Zimmer - nun der hat sich bei dem Soundtrack an seine Zeit in den Deutschen
Kinos, in den 1970igern erinnert. Wir haben immer gewartet das Bud Spencer,
Trence Hill oder Jan Paul Bemondo um die Ecke kommen würde. Oder wie bei einem
Italo Western - war klasse. Rund um gelungen. Wie üblich bei den neuen Streifen
gibt es den Vorspann als Abspann, was ich eigentlich fürchterlich finde.... -
100 % Empfehlung. Ich freue mich schon auf die BluRay oder DVD Veröffentlichung
für einen perfekten Heimkinoabend.
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187. Kann die ganzen negativen Aspekte die aufgezählt wurden nicht
nachvollziehen.Gut, ich habe vielleicht nicht die Bücher gelesen, aber der Film
hat mir sehr gefallen, vor allem die Lösung der rätsel usw. So hab ich mir
Sherlock vorgestellt. Freue mich schon auf Teil 2.
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188. Als erstes sei Gesagt bei diesem Film:
NEIN der Trailer verbraucht nicht die
besten Szenen!
Ich war am Sonntag im Kino und hab mir diesen Film
angeschaut.....und ich habe Tränen gelacht. Nicht weil der Film so lächerlich
ist, eher im Gegenteil. Diese Kombination von Holmes und Watson ist so super
rübergebracht, man konnte sich nur über die beiden amüsieren UND die beiden sind
einem sofort Sympatisch.
Was beim ersten Blick wie eine normale
Dedektivstory klingt, wird aufgepeppt durch die anschaulichen Diagnosen und
Vorgehensweisen des britischen Superschnüfflers. Auch das Holmes hier als
totaler "Taugenichts" (Zitat Watson zu Holmes:"...Ich beschwere mich nicht über
die Tatsache ihrer Handhabung der Körperhygiene oder darüber das sie meine
Kleidung stehlen..:")
mach diese Hauptfigur nur noch sympatischer und
menschlicher.
Die Rollenverteilung mit Jude Law und Robert Downey Jr. ist
mehr als gelungen ausgewählt.
Zur Musik muss ich sagen, hat sich der
Regissieur wirkliche Gedanken gemacht (z.B. ertönt Irischer Folk, als Holmes in
den Boxring einer schäbigen Kneipe am Hafen steigt)
Die Instrumentalmusik
wurde von Hans Zimmer mit viel Liebe zum Detail komponiert und passend
eingefügt.
KURZ:
Ein Film den es einfach Spass macht zu
gucken....ein absolutes Muss für Liebhaber flotter Sprüche :)
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189. Guy Ritchies Film macht aus Sherlock Holmes eine Buddy-Story, kein Wunder,
handelt es sich beim Produzenten doch um Joel Silver, der mit den Lethal Weapon
Filmen die ultimativen Buddy-Movies geschaffen hat. Robert Downey Jr. und Jude
Law als Holmes und Watson zoffen sich wie ein altes Ehepaar und es macht Spaß
ihnen dabei zuzusehen, überraschenderweise kommt vor allem Jude Law als Watson
besonders gut dabei weg.
Ritchies Inszenierung ist schnell und auf den
Punkt, aber der größte Schwachpunkt des neuen Holmes ist leider die Story. Mark
Strong als Bad Guy Lord Blackwood ist charismatisch und fies, aber worum geht's
eigentlich? Keine Ahnung. Wir folgen Holmes und Watson beim Aufdecken der
einzelnen Spuren, aber weil wir nie wissen, wohin der Hase läuft, ist es uns
ziemlich schnurz. Ein Gefühl von Gefahr gibt es nicht wirklich und wenn es am
Ende auf ein Attentat aufs Parlament hinausläuft, hinterlässt das einen
gelangweilten So-what-Gähner.
Total verschenkt ist Rachel McAdams als
Irene Adler; weder ihre Motivationen noch ihre faszinierende Wirkung auf Holmes
sind wirklich nachzuvollziehen. Sie wirkt wie schmückendes Beiwerk, das immer
nur schmückendes Beiwerk bleibt. Der Film ist ganz klar auf eine Fortsetzung
angelegt und die wird nach dem weltweiten Erfolg mit hundertprozentiger
Sicherheit auch folgen. Ich freu mich drauf, Holmes und Watson wieder zu sehen,
hoffe aber, dass es beim nächsten Abenteuer eine wesentlich interessantere Story
gibt.
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190. wusste es schon im Congoverbrechen: "Es lohnt sich [...], ein Viertel der
Bevölkerung abzuschlachten, wenn dadurch der andere Teil zu wahnsinniger,
unablässiger Arbeit angepeitscht wird." Eine tyrannische Weisheit, die sich auch
auf modernes Kinopublikum ummünzen lässt. Da opfert man die Hand voll
Holmes-Liebhaber, die den großen Zauberer gerne so steif und stur gesehen
hätten, wie ihn die weltbekannte Romanvorlage beschreibt, doch mit einem müden
Lächeln. Gewonnen wird die tolerante, breite Masse, die das Geld säckeweise in
die Läden buckelt und sich so leicht unterhalten lässt.
Und unterhaltsam
ist Ritchies neuerlicher Versuch, in den Olymp der Kinogötter Einzug zu halten,
in der Tat. Natürlich raubt er seinem fiktiven Landsmann dabei fast jeden
konservativen Wesenszug. Contenance und Logik passen nur schwerlich ins heute so
hippe "Wayne?" und keines von beiden ist sonderlich komisch. Downey jr. weiß das
Genie äußerlich sichtlich heruntergekommen, doch geistig nach wie vor auf der
Höhe und physisch so fit wie nie zu verkaufen. Mit diesem Drehbuch im Rücken
macht er gar einen Superhelden aus Holmes, der alles zu können scheint.
Watson, von Jude Law annehmbar dargeboten, rätselt hier zwar wieder auf
Augenhöhe mit dem Maestro, so wie es die Bücher erzählten, ist aber nur Salat
auf dem Teller. Holmes Desinteresse an Anatomie, wie es ihm Doyle noch
angedichtet hatte und Watson erst unabdinglich machte, scheint sich inzwischen
verflüchtigt zu haben. Mittlerweile weiß er präzise, wo jedes Organ im
menschlichen Körper sitzt, wie er es in einem Faustkampf am besten schädigt und
wie lange das bedauernswerte Opfer danach die Folgen auskurieren darf. Alles
garniert mit latentem, trockenem Humor.
Ein verfolgenswertes Rätsel gibt
es im Grunde genommen nicht, Holmes Schlüsse tun nichts zur Sache. Er zieht sie
ganz einfach, weil Sherlock Holmes nunmal Schlüsse zieht. Zuweilen an den Haaren
herbei und fernab dessen, was der Zuschauer auf die Schnelle mit einem Nicken
bestätigen könnte, und doch. Auch diese Tatsache verdeutlich, dass es sich
hierbei um eine humorvolle Parodie, kein Pastiche handelt. Niemand, der etwas zu
sagen hatte, wollte tatsächlich eine würdige Interpretation des Stoffes oder
wenigstens einen Krimi. Dafür kann man schmunzeln, die Füße hoch- und den Kopf
zurücklegen und sich einfach berieseln lassen. Es geht nicht um die Spannung,
sondern die flotten, karikierten Dialoge sowie die netten Kulissen, die die
Darsteller im Vordergrund nicht selten verschwinden lassen.
Sherlock
Holmes ist der Inbegriff dessen, was man neudeutsch flux "Popcorn-Kino"
schimpft, seichte "Lektüre" eben. Ein raffiniertes Skript liegt dem nicht
zugrunde, dafür gibt es zahlreiche Andeutungen auf das Original. Das sollte man,
angesichts der Tatsache, dass der Streifen ansonsten weit abseits dessen spielt,
wohlwollend honorieren. Weil ich mich am Ende gut unterhalten sah und mir
bewusst machen konnte, dass Stil und Charme der ursprünglichen Idee Athur Conan
Doyles bei aller Liebe kaum auf die Leinwand der Neuzeit passen, kann ich den
Film empfehlen. Allen Kinogängern, die noch mit dem Gedanken spielen und all
jenen, die ihn kaufen möchten, wenn er schließlich auf DVD erschienen ist. Ich
rate in dem Fall lediglich, sich der Eingeständnisse an die moderne
Zuschauerschaft bewusst zu sein. Sonst setzt es eine Enttäuschung ...
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191. Man habe ich mich nach den ersten Trailern auf diesen Film
gefreut ! Top
Schauspieler Top Regie aber leider nicht Top Film.
Da zum jetzigen
Zeitpunkt noch keine Blu.ray existiert, gilt diese
Bewertung nur dem Inhalt.
Vorweg als Killerkriterium der Film ist einfach nur langweilig,
da
sind die etwas ruhigeren Altverfilmungen viel packender. Ein
Neustart mit
mehr Action wäre ja OK aber nicht mit weniger Hirn.
Die Story ist sowas
von ausgelutscht und die Flashbacks zur
Auflösung einzelner Situationen
nerven einfach nur, da wirklich nichts überraschendes
kommt. Die Rolle des
Bösewichts ist lächerlich und nichtssagend, hat mich
an den Bondgegenspieler
von "Quantum Trost" erinnert und das ist doch die Höchststrafe :-)
Dann
noch die einzelnen Enführungsversuche von Holmes Intimfeind für den wohl 2ten
Teil "gähhhn"
Die Scharmützel zwischen Holmes und Watson inclusive der
Frauenriege drumherum versickern
im einerlei eines schlechten Drehbuches.
Die 2 Punkte gibt es für die Kulisse und gute unterforderte
Schauspieler.
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192. ACH VERD... -- !!! Das ist wirklich genau DIE Art von Film, über die ich mich
schier grün und blau ärgern kann: "Sherlock Holmes" von Guy Ritchie ist gerade
mal EINEN ZENTIMETER weit davon entfernt, ein richtig gelungener Film zu sein -
er macht den Eindruck eines 100-Meter-Rennläufers, der nach achtundneunzig
Metern plötzlich fluchend über die eigenen Füße purzelt und mit dem lädierten
Gesicht auf der Ziellinie liegenbleibt!
Eigentlich ist die von Guy
Ritchie hier zusammengerührte Backmischung nämlich gar nicht so übel: Dem ollen
Mister Holmes wird in diesem Streifen buchstäblich mit blanken Fäusten der Staub
von den altehrwürdigen Klamotten geprügelt; statt des ultravornehmen "good ol'
gentleman" mit englischem Spazierstock im A*sch bekommt man hier einen
raffinierten aber total verkorksten Chaoten zu sehen, der in seiner Freizeit
lieber zur Schnapspulle als zum Teetässchen greift und in seinem mit
absonderlichstem Gerümpel zugemüllten Junggesellen-Saustall am liebsten auf dem
Fußboden pennt. Drumherum ein teer- und schlammverschmiertes London, eine
einzige große "no go area", angefüllt mit verlausten Unterschichts-Prolls,
versifften Spelunken und abbruchreifen Wohnhäusern - alleine die ranzigen
Kulissen des Films sind im Grunde schon das Eintrittsgeld wert! Das Ganze wird
außerdem musikalisch treffsicher untermalt von wüsten Geigen-Amokläufen, die rau
und kratzig daherkommen wie Urgroßmütterchens Baumwollunterhose (und mit denen
Hans Zimmer endlich mal wieder zeigt, dass er auch ab und zu etwas anderes
auflegen kann als ausgelutschte Actionfilmmusik aus der Konservenbüchse)!
Und Robert Downey Jr. ist hier - tja, eben ROBERT DOWNEY JR., also der
Mann, der sich normalerweise nur vor die Kamera stellen muss, um jeden noch so
fragwürdigen Film zu einem Erlebnis werden zu lassen; wie man's von ihm gewohnt
ist, holt er auch hier wieder einmal a l l e s raus, was das Drehbuch für ihn
hergibt. Auch Jude Law als Watson legt sich lobenswert ins Zeug, um seinem
schrulligen Kollegen einen würdigen Gegenpart zu liefern; die restlichen Rollen
sind solide aber unspektakulär besetzt (da ist einzig Kelly Reilly noch einer
wirklichen Würdigung wert, denn den Job der eher spießigen, von Sherlocks
Holzfällermanieren irriterten aber gutherzigen Verlobten Watsons macht sie
wirklich gut).
Das klingt nun alles in allem ziemlich vielversprechend,
oder?
Doch was soll ich sagen - leider Gottes will dieser im Grunde
rasante Mix trotz aller Hektik und Turbulenz nicht wirklich in Fahrt kommen! So
sehr sich die Drehbuchschreiber hier auch offenbar die Köpfe zerbrochen haben,
um ihren zwei Hauptfiguren pfiffige Dialoge in den Mund zu legen, so vergeblich
wartet man hier doch auf waschechte Situationskomik und richtig gute Sprüche der
Marke "Weißte noch, wie in der einen Szene Watson gesagt hat: ".....", und dann
der Sherlock drauf: "......." - WAS HAB ICH GELACHT!!!". Und so krampfhaft hier
auch versucht wurde, das Tempo des Films durch schnelle Schnittfolgen und NOCH
schnellere Wortwechsel auf hunderachzig zu kurbeln, so wenig wurde ich dennoch
beim Anschauen das komische Gefühl los, dass die sowieso nicht übermäßig
originelle Handlung praktisch mit angezogener Handbremse und außerdem merkwürdig
lieblos und oberflächlich vor sich hin rollt, ohne an irgendeiner Stelle
wirklich spannend und mitreißend zu sein. HERRGOTTIMHIMMEL, die ganzen zwei
Stunden über saß ich mit gekreuzten Fingern da und habe regelrecht darum
gebetet, dass es jetzt e n d l i c h richtig LOS GEHT, dass jetzt endlich etwas
richtig ZÜNDENDES kommt - ich kam mir vor, als würde ich (um schon wieder eine
sportliche Metapher zu bringen) einem im Grunde hochtalentierten Turmspringer
dabei zusehen, wie er auf dem Sprungbrett auf und ab wippt, nach unten ins
Becken stiert, mit den Armen rudert, einatmet, ausschnauft, weiterwippt... -
OHNE ABER ABZUSPRINGEN, so dass man geradezu nach oben klettern und ihm einen
Tritt verpassen möchte!!
Für mich also eher ein Werk der Kategorie
"Netter Versuch...", das aber trotzdem allemal sehenswert ist; nur wäre hier
leider VIEL mehr dringewesen... Wenn es dennoch ein Kassenschlager war, will
ich's ihm gönnen; wenn es andere Leute tatsächlich begeistert hat, so will ich's
auch ihnen gönnen. Und unserem Robert Downey Jr. kann ich nur sagen: "KEEP UP
THE GOOD WORK" - das wird er ja aber sowieso machen...!
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193. Hallo,
wärend einige meiner Vorredner nur fast eingeschlafen sind,bin
ich trotz größter Bemühungen mehrmals im Kino eingeschlafen, was mir noch nie
passiert ist.Dieser Film hat mich nur gelangweilt.Mein Tipp.....Nicht in der
Spätvorstellung
anschaun oder ausreichend Red Bull konsumieren.
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194. Den guten alten Sherlock Holmes zu entstauben und in ein zeitgemäßeres Gewand zu stecken ist ein löbliches Vorhaben, das Guy Ritchie auch noch ganz gut gelungen ist. Weniger gut sind hingegen die teilweise sinnlosen Dialoge zwischen Holmes und Watson, eine manchmal etwas wirre Schnittfolge und vor allem die ausgelutschte und vorhersehbare Story. Schon von Anfang an kann man sich zusammenreimen, dass und wie Lord Blackwood überlebt hat. Und die Sache mit dem "Geheimbund" ist angesichts von Filmen wie "Das Vermächtnis der Tempelritter" etc. nun auch nicht wirklich originell. Ein simpler und spannender Kriminalfall a la "From Hell" wäre da wesentlich interessanter gewesen. Und die Sciene Fiction-Einlagen anno 18-Hundert wirken auch ziemlich deplaziert. Da kamen schon fast Erinnerungen an die lächerliche Western-Parodie "Wild Wild West" auf... Für einen netten DVD-Abend mag der Film gerade noch taugen, aber ein Highlight der Filmgeschichte oder im Schaffen von Guy Ritchie oder Robert Downey Jr. ist er keinesfalls. Eine mögliche Fortsetzung muss deshalb nicht sein!!
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195. Schon der Trailer verriet, was Guy Richie seinem Publikum präsentieren würde:
Popcorn-Kino; und so war es auch. Viel mehr ist es leider auch nicht.
Obwohl
man ein anderes Bild von Holmes bekommt, denn die Würde von einst ist wie
weggeblasen. Holmes, gespielt von Robert Downey jr., ein grobschlächtiger
Schläger, welcher aber hochintelligent ist. Watson ist dagegen an Holmes Stelle
getreten. Er ist nicht mehr der dumme Mitläufer, sondern ebenfalls intelligent
und durchblickend, aber Watson hat die Würde, die Holmes abhanden gekommen ist.
Es ist ein sehr schöner Kontrast, der dem Kinobesucher hier vor Augen geführt
wurde, aber etwas zu plump.
Die Rückblenden, die an die alten Kriminalfälle
erinnert, werden auch in diesem Film zelebriert, aber zu schnell hintereinander,
als dass man auch mal Rätseln könnte. Kaum ist ein Ereignis passiert,
präsentiert und Richie auch schon die Lösung. Warum? Das nimmt dem Film leider
alle Spannung heraus.
Auf die Fortsetzung ist auch hingearbeitet worden,
denn es fällt am Ende der Name Moriaty. Holmes größter Gegner. Sicherlich wird
das auch noch interessant werden, aber hoffentlich etwas spannender,
rätselhafter, mysteriöser.
Insgesamt kann man den Film empfehlen, die
Effekte sind gut, der Kontrast zwischen Holmes und Watson ist klar definiert und
man kann entspannen, den Film einfach genießen. Aber leider ist er auch nicht
mehr. Deswegen darf man gespannt sein, wie die Fortsetzung wird. Auf jeden Fall
freue ich mich schon auf Law und Downey jr., denn beide haben in ihren Rollen
sehr überzeugt, denn sie waren um einiges besser als die Frauenrollen, die zu
plump, für das Thema und die Zeit zu sehr auf Sex und nicht richtig authentisch.
Na ja, man darf eben noch hoffen, was da kommt...
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196. Zugegeben, die literarische Vorlage ist mir unbekannt, aber ich kenne die
verstaubten Filme aus früheren Zeiten. und mit denen hat dieser Sherlock nichts,
aber auch gar nichts gemein. Robert Downey Jr. und Jude Law prügeln und
kombinieren sich in Guy Ritchies Film durch ein spätviktorianisches England
voller (scheinbarer) Magie und zwielichtiger Gestalten und großer Explosionen.
Dabei funktioniert der Film wahrscheinlich nur deshalb so gut, weil die
beiden Hauptdarsteller so perfekt miteinander harmonieren. Jude Law und Downey
Jr. lassen hier den klassischen Buddy-Movie zu voller Größe aufblühen. Die
beiden ärgern sich, sticheln und mäkeln aneinander herum, dass es eine wahre
Freude ist.
Ein wirklich gut gemachter Gute-Laune-Film mit toller Musik von
Hans Zimmer.
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197. Regisseur Ritchie hat in Sherlock Holmes alle alten Klischees außen vor gelassen
und einen in Anführungszeichen erstklassigen charakterbezogenen Popcorn-
Action-Film produziert. Bei der Umsetzung wurde viel Wert darauf gelegt, mit dem
Filmset, der Farbgebung, den Kostümen und der musikalischen Untermalung ein
lebhaftes, authentisches Bild des London im Jahre 1890 zu zeichnen.....Robert
Downey Jr. verkörpert die Vision der Drehbuchautoren bis ins kleinste Detail.
Sei es beim Spiel der Geige, beim Kampf mit den bloßen Händen, oder beim
Ablehnen von Watsons Hilfe, Downey Jr. lebt diese Rolle. Jude Law unterstützt
Holmes hierbei als steifer bodenständiger Watson. Beide verbindet ihre tiefe
Freundschaft und ihr Sinn für Gerechtigkeit. Wenn eine Rolle jedoch zu kurz
kommt, ist es die von Holmes Gegenspieler Lord Blackwell, gespielt von Mark
Strong.Zu diesem eher schwachen Charakter leidet das Drehbuch unter einem Mangel
an Originalität.
Obwohl die Charaktere gut geschrieben sind, ist die Idee
einer geheimen Untergrundorganisation im Stile der Illuminati ein alter Hut, und
bietet in Sherlock Holmes nichts Neues.Tja und da hätte ich einfach mehr
erwartet.Hätte Guy Ritchie doch etwas mehr auf die Leistung der Schauspieler
vertraut, statt London in Schutt und Asche zu legen und den Film etwas anders
aufgezogen.Aber ab der Hälfte des Films wurde es einfach langweilig.
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198. Durch das Hick-Hack im Vorfeld war ich sehr skeptisch. Sherlock Holmes,
viktorianischer Krimi und Steampunk sind meine Welt... der Film hat mich absolut
befriedig in allen Punkten! Wobei natürlich auch die modernen
Popkorn-Kinobesucher auf ihre Kosten kommen mit Action und Humor!
Auch das
Verhältnis zwischen Holmes und Watson finde ich genial umgesetzt! Weit besser
als es die Interviews in diversen TV-Zeitschriften andeuten.
Also Leute geht
ins Kino, kauft die DVD!
"The game's afoot: Follow your spirit, and upon
this charge. Cry 'God for Harry, England, and Saint George!"
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199. Wir haben uns hier positive und negative Bewertungen über den Film durchgelesen.
Wobei wir wohlgemerkt festgestellt haben, dass die Leute, die meinen eine ach so
tolle, negative Bewertung abgeben zu müssen, einfach nicht intelligent genug
sind ihren Kopf einzusetzen.
Davon abgesehen ist der Film wesentlich
aktionsgeladener als die Bücher. Doch im wesentlichen ging es darum, nicht nur
die belesenen Kinogänger, welche die Bücher kennen anzusprechen, sondern eben
auch einen Blockbuster zu kreieren, der das vorab investierte Geld wieder
einspielen kann.
Im Endeffekt finden wir, dass eine sehr gute Lösung
dafür gefunden wurde. Es sind immer wieder kleine versteckte Anspielungen auf
die Bücher vorhanden. Wenn man von der Körpergröße von Robert Downey Jr.
absieht, sind die Schauspieler auch treffend gewählt worden. (z. B. Jude Law als
Watson, denn Watson ist nicht, wie viele denken das dicke, alte Dummchen. Oder
Inspektor Lestrade der doch wie geschrieben, rattenähnliche Gesichtszüge
besitzt. Holmes ist einfach nur ein bisschen klein) Und die Kostüme als auch die
Drehplätze sind entsprechend gewählt worden.
Was leider nicht ganz so
getroffen war, war Watsons möchte gern VerlobteMary Morstan alias Kelly
Reilly. Auch wenn sie in den Bücher später und bis zu ihrem Tod nur noch als
Mrs. Watson bezeichnet wird, hat man doch die Vorstellung einer liebevollen
Ehefrau, die ihrem Mann die Abenteuer mit dem Meisterdetektiven vergönnt und
sich für ihn freut, dass er so etwas erleben darf. Doch Reilly hat eine arrogant
und herablassende Mary gespielt, die den Eindruck machte, dass sie im nächsten
Sherlock Holmes Film Professor Moriartys recht Hand spielen würde.
Kurz
um, wir können den Film als ein Abendfüllendes und gut gedrehtes Werk empfehlen.
Außerdem würden wir uns freuen, wenn die Gerüchte stimmen und im Sommer 2010 die
Dreharbeiten für den zweiten Teil beginnen. Anzeichen wie verschobene andere
Projekte von mitwirkenden Personen gibt es ja bereits genug!
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200. Dieser Guy-Ritchie-Film ist eine moderne Version des Abenteuers von zwei
Gestalten, die Sherlock Holmes und Dr. Watson genannt werden. Sie jagen eine
gewissen Lord Blackwood, ein Gangster der unter vermeintlicher Zuhilfename von
Magie die Herrschaft über das Land übernehmen will, dabei auf diverse
Mitverschwörer in höheren Gesellschaftskreisen zurückgreifen kann und auch
versucht eine ehemalige Geliebte von Holmes für seine Dienste einzuspannen.
Neben dieser durchgehenden Geschichte (die ca. nur gefühlte 50% des Films
ausmacht) wird viel Platz für eine eigenwillige Beschreibung der generellen
Lebenswelt von Holmes, seiner Beziehung zu Watson sowie dessen anstehender
Verlobung gegeben. Holmes erscheint dabei als ein Actionheld und schlagkräftiger
Einzelkämpfer des 19.Jahrhunderts, der sozial zur Verahrlosung neigt, nicht
intellektuell-exzentrisch, sondern leicht drogenabhängig- oder
psychisch-krank-exzentrisch ist. Und natürlich ist er sehr cool. Auch Watson ist
very cool, ebenfalls ein guter Kämpfer (im Duo haben sie mich ein bisschen an
Bud Spencer und Terence Hill erinnert), hat aber auch gewisse bürgerliche
Anwandlungen, wobei seine Anhänglichkeit an Holmes und seine Begeisterung für
Abenteuer und die Abenteuerfreude Holmes' letztendlich immer obsieht.
Entsprechend dieser Figurenzeichnung und des Charakters des verfolgten
Verbrechers ist der Film unter Einsprengseln mancher schneller detektivischer
Kombinationen wie sie dem klassischen Holmes eigen sind voll von Kämpfen,
Explosionen, schnellen Schnitten, düsteren Bildern (was sowohl die Heimstätten
der Verbrecher als auch Holmes' "Studierzimmer" betrifft) und freudig
inszenierten Grausamkeiten. Zwischendrin auch immer wieder einige der
Guy-Ritchie-typischen witzigen Beiträge (wie z.B. über einen Hund, an dem immer
alle Gifte/Anästethetika ausprobiert werden).
Mir hat der Film nicht
gefallen. Zunächst ist er wahnsinng laut, schnell und künstlich düster (die
Künstlichkeit der Düsterkeit wird sehr offensichtlich). Das kann man mögen. Ich
mag es nicht. Das ist nun rein subjektiv und für eine schlechte Bewertung muss
man etwas davon abstrahieren.
Da ist zum einen der typische
Guy-Ritchie-Stil. Der lebt ja davon, dass er unernsthaft ist. Er zelebriert die
Freude des erwachsenen Mannes daran, unter Nutzung aufwendiger technischer
Mittel, nicht erwachsen zu werden und sich weiter mit kindlich-chaotischem Gemüt
an der Phantasie und den Verrücktheiten im Leben zu erfreuen. Eigentlich eine
Art chaotisch aufgebauter Riesen-Ritterburg mit modernen filmischen Mitteln. In
seinen ersten beiden Filmen "Dame, Bube, König, Gras" und "Snatch" hat das
grandios geklappt und ich liebe diese Filme. Sie sind witzig, schnell, dabei
intelligent, toll gespielt. Die gleiche Masche wendet er hier an und wenn er in
diesem Fall eine literarische derart bekannte und aufgeladene Figur wie Holmes
dafür benutzt, dann hat dies m.E. hauptsächlich Marketinggründe. Seine Filme
sind eigentlich eher weniger für das große Publikum und mit seinen in den ersten
Filmen so brillierenden Figuren (abedrehte Gangster, sympathische, aber
vertrottelte Looser, exzentrische Randgestalten der Gesellschaft) lockt er nicht
die Massen ins Kino. Das sollte wohl durch die Nutzung des Markennamen "Holmes"
gelingen. Ich würde ihm das nicht als verwerfliche Tat vorhalten. In der
modernen Filmwelt muss man so was aushalten können. Was er aber nicht erkennt
ist, dass diese Mischung nicht funktioniert. Sein besonderer Stil funktioniert
nur an den Rändern der Gesellschaft, in exzentrischen Kreisen, in Filmen, bei
denen die Geamtausstrahlung ironisch und irreal ist. Das kann bei einem
Holmes-Film nicht der Fall sein. Die Figur ist zu sehr vorbelastet, zu viele
Menschen verbinden zu viel damit. Sie ist durch ihre starke Präsenz schon so
sehr fast eine historische Figur, dass die ironische Irrealität der
Guy-Ritchie-Figur zu sehr mit den existierenden Bildern kontrastiert, die der
Zuschauer zum Teil seit Jahren/Jahrzehnten mit sich trägt. Natürlich könnte man
solche Bilder ironisch aufbrechen, erneuern, schlagartig umdeuten. Aber das
braucht eine intellektuelle und erzählerische Meisterschaft, die Ritchie nicht
hat. Dafür fehlt seinem Film die Substanz und dem Regisseur, der sich so sehr an
filmischen Spielereien erfreut, das Interesse an der Geschichte eines Films und
an Figurenzeichnung. Nur so als Anregung: Hätte er ein Sujet wie "Der
durchgeknallte Zwillingsbruder von Holmes" gewählt oder "Der Mann, der genialer
war als Holmes, der aber totgeschwiegen wird, weil er zu brutal war", dann hätte
das witzig sein können. So ist es einfach nicht gelungen. Anmerkung: Diese
grundlegende Problem stellt sich natürlich nicht für Zuschauer, die aufgrund des
Lebensalters oder sonstiger Gründe kaum Verbindung/Wissen zu oder über Holmes
haben. Die mögen den Film ganz anders sehen.
Weitere Schwachpunkte:
- Das ständige Hin und Her zwischen Komödie, Horrorthriller, Historienfilm,
Krimi und diversen anderen Genres bringt eine starke Unausgewogenheit in den
Film. Man kann das schon mischen, aber dann muss man es besser machen. Hier ist
es unbalanciert und stört. Das ist es auch, was den Film langweilig macht.
Immer, wenn im Krimi/Thriller-Teil mal Spannung aufkommt, wechselt der Film viel
zu lange den Fokus auf was anderes.
- Die Idee, mit dem Magiethema zu
spielen, war nicht gut. Ein klar nicht-magischer Verbrecher wäre besser gewesen.
Es bringt ein weitere, bedeutungsschwere Dimension ins Spiel, die schwer
umzusetzen ist und für die man Zeit zur Darstellung braucht (die der Film ihr
nicht gibt). Auch bewegt sie sich immer schnell am Rand zur Peinlichkeit, den
sie hier mehrfach überschreitet: Lord Blackwood wirkt oft wie ein schlechter
"Lord Voldemort"-Verschnitt, sagt tausend mal gehörte Sätze wie "Die Welt wird
nicht mehr so sein wie sie war" (sollte vielleicht ironisch sein, aber das wird
nicht klar) und tritt am Ende in einem Wehrmachtsmantel im Stil von
Wagner-Inszenierungen aus den achtziger Jahren auf.
- Schauspielerisch ist
es wenig überzeugend. Robert Downey ist schon sehr charismatisch, aber seine
Stärke ist nun mal eher das geistreich-diffizile Mienenspiel, das er hier
versucht einzusetzen, obwohl es nicht zur grundlegenden Ausstrahlung des eher
grobschlächtigeren Actionhelden passt, für den er nun wahrhaft nicht die
richtige Besetzung ist. Der sonst oft so geniale Jude Law (man denke an "Road to
Perdition") bleibt leider schwach, wobei zentral sein komische Schnauzbart ihn
im Ausdruck behindert. Sehr blass und dadurch gegen den charismatischern Downey
zu sehr abfallend und als Gegenspieler nicht überzeugend sind Mark Strong als
Lord Blackwood und Hans Mateson als sein Mitverschwörer (beide mit viel zu
weichem Gesicht) und Rachel McAdams als seine frühere Geliebte.
- Auch die
Computeranimationen überzeugen mich wenig, alleine schon mal, weil man viel zu
häufig sieht, dass es welche sind.
Im ganzen mag der Film allen gefallen
, die auf schnell, laut, explosiv und ein paar witzige Einzelszenen stehen und
denen kann ich ihn empfehlen. Wem es um Geschichte, interessante Figuren und ein
stimmiges Gesamtkonzept geht, der sollte den Film meiden. Und um Holmes geht es
nun gar nicht. Davon muss man (kann man aber auch) abstrahieren. Ritchie sollte
einsehen, dass er zwar ein zuweilen brillianter Meister des kleinen Formats ist,
für das große ihm aber (derzeit zumindest) die Fähigkeiten fehlen.
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201. Eines vorweg. Technisch ist der Film sehr gut gemacht. Computeranimiertes London
des 19. Jahrhunderts edelst umgesetzt. Auch bei den Kostümen, der Musik und der
Ausstattung wurde nicht geschlampt. Für Bilderzauberjunkies sehr zu empfehlen!
Nur leider ist Sherlock Holmes weder eine Action-Film noch ein MTV-Music-Clip
und keine Komödie. Da wird ein edles Pferd vor einen Loveparade-Wagen gespannt.
Dieser Film steht für den überwiegenden cineastischen Nonsens unserer Zeit: Man
nehme ein altbekanntes Thema (was der Bauer ned kennt, des frisst er net),
bastelt schnell eine belanglose Storry drumrum, castet Sexy-Hexy-Darsteller
mittlerer Güte (rumalbern und CGI-gepimte-Stunts sind keine hohe
Schauspielkunst), zeigt nackte Frauenhaut, Bierzelthumor und ganz ganz viel bum,
krach, explodier und wurstet das dann ordentlich und ausgiebig durch den
Computerhypnotisierer (ohne den das Volk nicht mehr hingucken mag)....
stressigen Music-Clip-Schnitt und fertig ist der Durschnittsspaß.
Uuuund
in den Kassen klingelts! Der Popcorn-bröselnde Konsumierer schluckts schon.
Was wird als nächstes Vermantscht? Mrs. Marple als heiße
Detektivstripse? Pater Brown als harter Heinz mit der Jesus-gun? Psyco-Poirot
als Armbrustheld im Doppeldecker über Frankreich?
Nur zu - es werden
alle gaffen!
Als anspruchsloser Kinobesucher, der schnellen Schnitt,
winkungsvollen Flachhumor und Effekte liebt ist der Film ne prima Sause (und
nach ein paar Tagen wieder vergessen "was war da noch? Wie hieß der?). Für
Freunde des guten Films mit Anspruch und dem Wunsch nach nur etwas literarischer
Vorbildtreue auch wenns nur "frei nach" heißt, ist das ganze ein belangloser
Witz!
Das ganze ist soooo "frei nach" Sir Arthur Conan Doyle das nichts
an Sherlock Holmes "richtig" ist. Ist sowas Etikettenschindel? ;)
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202. Endlich mal wieder ein Kinofilm, der begeistert. Der neue Streifen von Madonnas
Ex-Mann Guy Ritchie ist ein filmisches Meisterwerk.
Von der ersten
Sekunde an ist der Film spannend, mystisch, bitterböse und komisch, ohne dabei
an den richtigen Stellen etwas Tempo aus der Handlung zu nehmen, um dem
Zuschauer genügend Verschnaufpausen zu gewähren.
Eine exzellente
Kameraführung und eine sehr ideenreiche Dramaturgie tragen dazu bei, den bereits
bekannten Filmstoff als innovatives Kunstwerk zu sehen. Die Darsteller hätten
nicht treffender gewählt werden können. Von der Hauptcast über die teils
wichtigen Nebenrollen bis hin zu den Statisten brillieren alle Schauspieler mit
der nötigen Überzeugung und viel Herzblut, eine möglichst authentische
Atmosphäre zu schaffen. Fantastische Kulissen, Kostüme, Maske und die passende
Musik von Hans Zimmer erledigen den Rest.
Robert Downey Jr. trägt den
gesamten Film als zynischer, prügelnder Trunkenbold, ein absolut anderes Bild
als der gewiefte Zuschauer vom Meisterdetektiv im Kopf hat. Dabei lässt Guy
Ritchie ihn nicht ganz ins Nirwana abdriften, sondern setzt gekonnt die bereits
bekannten Eigenschaften wie die hervorragende Kombinationsgabe oder eine
schelmische Arroganz in Szene. Diese Symbiose machen den neuen" Holmes wirklich
innovativ und sehenswert.
Es sollte viel mehr solcher Filme geben, von
mir gibt es daher eine absolute Empfehlung. Beide Daumen nach oben!
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203. Also ich war den Film im Kino (Vorpremiere) gucken und kann nur sagen "Hammer".
Der Film ist die ganze Zeit sehr unterhaltsam. Der Film ist voll mit Action,
gutem Humor und vor allem TOP Schauspielern. Robert Downey und Jude Law passen
zusammen wie Johnny Depp und Tim Burton einfach nur genial. An dem Film gibt es
meiner Meinung nach überhaupt nichts Auszusetzen. Ich finde ihn einfach nur
Perfekt. Leute mit gutem Humor und einer Schwäche für spektakuläre Szenen (Slow
motion usw.) werden an diesem Film aufjedenfall ihen Spass haben. Dieser Film
bekommt definitiv einen Platz in meiner Blu Ray Sammlung, und dort kommt nicht
jeder Film hin ;).
MfG
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204. Die negative Rezensionen hier, zumindest die ein Stern Rezensionen kann ich so
nicht nachvollziehen! Vor allem bei der einen wird erwähnt, das dieser Film,
nichts mit Sherlock Homes zu tun hat, und das ist FALSCH! Dieser Sherlock Holmes
hat mit den Ersten Sherlock Holmes von Basil Rathbone mehr zu tun als man
glaubt. Dass Robert Downey Jr. zum Beispiel weder Deerstalker-Hut noch
Inverness-Mantel trägt, ist nur richtig. Diese für Holmes so typische Mode
stammt nämlich keinesfalls aus Doyles Roman, sondern von Basil Rathbone, dem
ersten Kino-Holmes 1939 (!). Wer trägt auch schon einen Jagdhut mitten in der
Stadt? Auch dass sich Holmes in der Neuauflage neben seinem überragenden
Intellekt auch mit seinen Fäusten zu wehren versteht, ist keinesfalls allein
aktuellen Sehgewohnheiten geschuldet, sondern bereits in den literarischen
Vorlagen verankert. Schließlich fühlt sich Holmes in diesen nicht nur in seinem
Labor, sondern auch im Boxring (er beherrscht die Kunst des Bartitsu, einer
Mischung aus Boxen, Savate, Ringen und japanischem Jiu-Jitsu) zu Hause.
So und jetzt zu diesem Sherlock Film.
Guy Ritchie bekannt durch
seine Filmen wie, Bube, Dame, König, grAs und Snatch, hat den Ruf das Publikum
mit atemberaubenden Over-the-Top-Regieeinfällen in seinen Bann zu ziehen. Die
letzten Filme aber, Revolver und Rock N Rolla, waren kaum mehr als solide
abgespulte Wiederholungen seines Erfolgsrezepts. Bei Sherlock Holmes hat er
seinen Inszenierungsstil zwar nicht verändert aber er hat in um einiges
verbessert. Er hat es geschafft dass Regie, Schauspieler und Story
gleichberechtigt auf einer Stufe stehen.
Das Ergebnis sind viele
grandiose Sequenzen, mit denen sich Ritchie ohne weiteres für den Regieposten
weiterer Großproduktionen empfiehlt. Beobachtet mal die Szene mit den vielen
Explosionen, die Zeitlupe ist genial. Untermalt wird das Ganze mit der
grandiosen Musik von Hans Zimmer.
Über die beiden Hauptdarsteller brauch
ich nicht viel schreiben. Robert Downey Jr. und Jude Law spielen hervorragend.
Besser hätte man es hier nicht machen können. Auch die Nebendarsteller wurden
super gecastet.
Fazit:Sherlock Holmes" ist trotz des modernen
Inszenierungsstils ein klassisches Action-Abenteuer mit einem begeisternden
Cast, dessen Finale tatsächlich einmal Lust auf einen zweiten Teil macht.
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205. Kinorezension
Guy Ritchies Interpretation von Sir Arthur Conan Doyles
Sherlock Holmes ist radikal anders als die amerikanischen Verfilmungen der
1940er Jahre. Dr. Watson (Jude Law) ist kein dicklich-dümmlicher, leicht zu
beeindruckender Stichwortgeber und Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.), hat
wieder das, was er auch in der, nicht für die für Kinder und Jugendliche
zensierten, Vorlage von Conan Doyle hatte: eine Vorliebe für Selbstmedikation.
In der literarischen Vorlage griff er, wenn er gerade keinen Fall hatte und sich
langweilte, zum Opium. Der Original Holmes hatte also vieles von Ritchies Sicht
auf den Meisterdetektiv. Aber besonders der Trailer enthält Szenen, die dann
doch etwas sehr reißerisch sind. Für manche Zuschauer sicher etwas zu viel
Anbiederung an ein neues Publikum. Schlägereien und Explosionen in Zeitlupe.
Einige Szenen, die an die Optik der Saw-Reihe erinnern, wieder andere, die an
Dan Browns Romane und an Allan Moores Comics über das späte 19. Jahrhundert
erinnern. Viel Action, viele gut gesetzte Gags und eine Handlung, die alle
Elemente der klassischen Holmes-Geschichten enthält. Aber eben auch etwas mehr.
Die Szene in der Werft sieht zwar beeindruckend aus (wie auch die gesamten
Kulissen, besonders die im Bau befindliche Tower Bridge), für Zuschauer, die
besonders die Mischung aus Gemütlichkeit und Abenteuer schätzen, die so viele
Holmes-Abenteuer auszeichnet, könnte das abschreckend sein. Auch der
Gegenspieler Lord Blackwood (Mark Strong), ein Satanist, der mit seinem
Ledermantel sehr nach Joseph Goebbels aussieht, gehört eher in einen James Bond
Film, als in ein Werk über den berühmten Baker Street Bewohner.
Guy
Ritchies Sherlock Holmes versucht es möglichst vielen Zuschauern, insbesondere
jüngeren, recht zu machen und schlägt sich dabei mehr als passabel.
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206. Dieses oberflächliche und niveaulose Stück Mainstreamkino als "Sherlock Holmes"
zu betiteln, kommt schon beinahe einem Sakrileg gleich. Das wäre ungefähr so,
als würde Madonna sich anmaßen, die Arien der Callas neu zu "interpretieren".
Einfach zum Weckgucken!
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207. Ich habe mir den Film im Kino angesehen und musste mich wirklich anstrengen
nicht einzuschlafen. Der Film wiederholt sich ständig und zieht sich extrem in
die Länge. Einzig die beiden Hauptdarsteller (Robert Downey Jr. & Jude Law)
sind hervorzuheben. Doch nicht mal deren gute Leistung und der gute, zynische
Humor machen den Film sehenswert. Hier wurde Potential verschenkt!
Sehr
schade!
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208. Vorab: Diese Rezension enthält wichtige Teile der Handlung.
Ich hab mich
auf den Film gefreut. Wirklich. Der erste Trailer war toll und machte wirklich
Lust auf mehr. Aber jetzt nach gefühlten zwei Tagen im Kino bin ich nur noch
eins: enttäuscht.
Bevor ich anfange all das aufzuzählen was mich imenz
gestört hat das Positive an dem Film:
- Optisch ist er wirklich
hervoragend. Toll gemacht, schön ausgestattet mit Liebe zum Detail.
- Jude
Law war wirklich klasse beide Daumen hoch für ihn.
Gut soweit dazu, nun
das Schlechte:
Hält Hollywood uns eigentlich für total bescheuert? Nein
ehrlich. Eine komplette Fabrik explodiert, wir sehen Watson schier im Feuerball
untergehen, alle werden Weggeschleudert und was ist das Ende????? Nix...ein paar
Kratzer.
Irene Adler stürtzt von der verdammten TOWER BRIDGE auf einen
Holzsteg, liegt mit da wie tot (was so denke ich nach einem zwanzig Metersturz
normal wäre) und schlägt die Augen auf und tada, nix...kein Kratzer...ist sie
neuerdings Superwoman? Eine Fernbedinung zum Zünden einer chemischen Waffe??????
Ei und Honig kleben einen Zenterschweren Granitblock zusammen!!!????? Müssen
viele Eier gewesen sein.
Aber das allerschlimmste an dem Film: er ist
totsterbenslangweilig.
Nicht das nichts passieren würde. Andauernd
passiert etwas, explodiert etwas, wird sich geprügelt. Aber ohne einen Sinn und
verstand, denn eine Erklärung bekommen wir ganz zum Schluss von Holmes,
Häppchenweise vorgekaut sozusagen.
Ein Spannender Film ist für mich
einer in dem man immer Häpchenweise etwas erfährt, miträtseln und mitfiebern
kann. Das geht dem Film total ab.
"Oh da fehlt etwas...etwas
mechanisches", woher weiß Holmes dass es etwas mechanisches ist? Gut er ist
Holmes, aber Holmes ist nun mal nicht Gott.
Die Auflösung des Rätsels
ist mehr als lahm...
Deshalb gibts von mir 2 ** für die schöne
Ausstattung und einen guten Jude Law, aber -*** für die vorherschende
Langeweile.
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209. Sehr viktorianisch ist es, sich zwar zu prügeln, aber dann doch während jeder
Sekunde der Prügelei zu versuchen, seine Würde als Gentleman zu bewahren. Und
deshalb ist es immer eine der schönsten Szenen in Filmen über das ausgehende 19.
Jahrhundert, wenn der Held mal wieder in steifer Haltung mit total
durchgestrecktem Rücken nach den Regeln des Marquis von Queensberry harte
Schläge austeilt. Der Witz in dieser Neuauflage des Klassikers nach Arthur Conan
Doyle ist nun, dass auch Holmes hier in den vielen Faustkämpfen nur dann
gewinnen kann, wenn er seine Haltung bewahrt. Aber das schafft er nicht durch
viktorianische Genickstarre. Sondern durch detaillierte Planung jeder einzelnen
Bewegung, die dann im Film als eine Art von Prognose mit großartiger
Choreographie in Szene gesetzt wird. Hier und in anderen Aspekten des Films wird
deutlich: Dieser Holmes ist seiner Zeit voraus.
Seiner Zeit voraus ist
natürlich auch der Bösewicht dieses Films. Einen schwarzen, langen Ledermantel
trägt Lord Blackwood, und man muss angesichts dieser Kleidung und des
politischen Programms dieses Verschwörers dann doch an die bösen Nazis aus den
Indiana-Jones-Filmen denken. Und auch die Story mit ihren mystischen Elementen,
dem ganzen Getue um Freimaurer und Riten schwarzer Messen lässt es lange offen,
ob sich die magischen Elemente eines Indiana-Jones-Films auch hier finden. Aber
Holmes ist ein Kind der Aufklärung, des Rationalismus. Und so geht es hier auch
um die Frage, was schließlich gewinnt: Holmes und die Aufklärung oder die
Emotionen, die mit einer Welt der Gothic Novells verbunden sind.
Dass
Holmes und sein Gegner etwas aus der Zeit zu fallen scheinen, gibt dem Film auch
deshalb seinen Reiz, weil ansonsten die Atmosphäre des britischen Empires auf
dem Höhepunkt seiner Macht sehr gut getroffen ist. Und auch die Darstellung des
schmutzigen Londons, das für seine Armut, seinen Dreck und seine
Umweltverschmutzung fast ebenso berühmt war wie für seine Repräsentationsbauten,
ist hier in wunderbaren Grautönen sehr gut geglückt. Nicht nur die
Computerfachleute haben hier in den Hintergründen ganze Arbeit geleistet, auch
die Details von Einrichtung, Kleidung und Studiobauten sind hier fast perfekt
gelungen. Oder anders: Das dürfte alles recht teuer gewesen sein. Aber es wirkt.
So ist der Film auch optisch ein Erlebnis.
Vielleicht alleiniger
Schwachpunkt des Films scheint mir das Casting einiger Nebenrollen zu sein. So
hätte ich die Darsteller des Innenminister (Lord Coward) und des amerikanischen
Botschafters glatt ausgetauscht. Denn der eine Darsteller wirkt nicht gerade
sehr amerikanisch, was aber auch ein Scheitern der Synchronisation sein kann,
der andere wirkt für einen Innenminister des viktorianischen Zeitalters einfach
zu jung und wohl auch etwas zu linkisch. Und auch die Besetzung der Irene Adler
mit der zwar sehr hübschen, aber irgendwie auch sehr mädchenhaften Rachel
McAdams hinterließ bei mir keine Begeisterung. Wirklich gefährliche Frauen sehen
anders aus. Dagegen kann ich die Besetzung der Hauptdarsteller Holmes und Watson
nur loben, auch weil sie mutig genug war, den größeren Star diesmal nicht zum
Holmes zu machen.
Zum Schluss noch ein letztes Wort zum 19. Jahrhundert:
In dieses passt natürlich keinesfalls das in vielen Rezensionen der
professionellen Kollegen angesprochene homosexuelle Zusammenleben von Watson und
Holmes. An mir persönlich ging der schwule Subtext dieses Films offenbar völlig
vorbei. Mein Eindruck vom Kampf dieses Holmes um seinen Freund Watson ist eher
ein anderer. Um ein freies Leben kämpft dieser Holmes, ein Leben unabhängig von
sozialen Verpflichtungen, die eine Ehe oder auch nur die Beziehung zu einer Frau
mit sich bringt. Denn welche Frau lässt schon ein so wunderbar unaufgeräumtes
Spielzimmer zu, wenn sie erst einmal einen Mann den ihren nennt? Welcher Mann
darf dann noch uneingeschränkt trinken, sich schlagen, seinen Hobbys und seinem
Spieltrieb nachgehen?
Aber selbst Sherlock Holmes kann ja nicht immer
gewinnen.
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210. Einfach der geilste Film, super verfilmt! :)
zu den schlechten
Bewertungen würde ich sagen, dass wenn es jmd stört das man Filme schon bewerten
kann die noch nicht auf dem Markt sind, dann schreibt doch einfach nichts.
Bzw. Gebt doch keine 1-Sterne bewertung.
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211. Englands berühmter Privatermittler aus der Baker Street ist zurück:
"Snatch"-Regisseur Guy Ritchie liefert mit seinem neuen Film "Sherlock Holmes"
eine freie Adaption der Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle - und lässt
Robert Downey Jr. als Meisterdetektiv zwischen Genie und Wahnsinn zu absoluter
Höchstform auflaufen.
Ende des 19. Jahrhunderts versetzt eine Reihe von
Ritualmorden die Stadt London in Angst und Schrecken. Der Privatdetektiv
Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) und sein langjähriger Partner Dr. Watson
(Jude Law) können in letzter Sekunde eine weitere Bluttat verhindern und den
Mörder stellen - es ist der geheimnisvolle Lord Blackwood (Mark Strong). Kurz
vor seiner Hinrichtung verkündet er, dass auch nach seinem Tod noch drei
Menschen sterben werden. Holmes nimmt diese Drohung jedoch nicht ernst. Als bald
darauf ein hochrangiges Mitglied der Londoner Gesellschaft unter mysteriösen
Umständen ums Leben kommt und die Exhumierung von Blackwoods Leiche weitere
Rätsel aufgibt, ist das berühmte Kombinationstalent des Meisterdetektivs
gefragt. Blöd nur, dass ausgerechnet jetzt seine Exgeliebte Irene Adler (Rachel
McAdams) auftaucht und für ordentlich Ablenkung sorgt...
"Kombinieren: Vom
Allgemeinen zum Speziellen gelangen. Ist das nicht die richtige Methode, um ein
Problem zu lösen?" - Dieses Zitat stammt nicht aus "Sherlock Holmes", sondern
aus einer Folge der Fernsehserie "Star Trek: The Next Generation", in der Data
auf dem Holodeck der "Enterprise" in die Rolle des Detektivs schlüpft und einen
Kriminalfall nachspielt. In dieser Episode von 1988, die den Titel "Sherlock
Data Holmes" trägt, habe ich zum ersten Mal etwas von dem genialen
Privatermittler gehört, der aus den kleinsten Details messerscharfe Rückschlüsse
ziehen kann - und war sofort von der Figur fasziniert. Auch prägte diese "Star
Trek"-Folge bei mir ein bestimmtes Image von Holmes: Er ist der logische Denker,
sehr rational und überlegt, wortgewandt, zuvorkommend, kultiviert und
gesellschaftlich geachtet - ein typischer Gentleman eben.
Zu diesem
bekannten Bild des Meisterdetektivs, das auch durch zahlreiche andere
Verfilmungen etabliert wurde, kommt in Guy Ritchies Neuinterpretation noch ein
weiterer - äußerst interessanter - Aspekt hinzu: seine dunkle Seite. Denn
Sherlock Holmes ist hier als recht ambivalente Figur entworfen und damit näher
an die literarische Vorlage angelehnt. Zum Entspannen liest er kein gutes Buch,
er reagiert sich einfach bei Boxkämpfen ab. So kommt es, dass Holmes die
Schurken nicht durch Raffinesse in die Enge drängt, sondern auch mal mit den
Fäusten erledigt, wenn es sich anbietet. Seine Wohnung ist weder stilvoll
eingerichtet, noch bekommt sie häufig Tageslicht zu sehen. Und der Sinn seiner
teils irrwitzigen Experimente scheint sich auch nur ihm zu erschließen - selbst
Watson zweifelt da hin und wieder an Holmes' Geisteszustand. Genie und Wahnsinn
liegen hier wirklich sehr nahe beieinander.
Dass dieser "neue" Sherlock
Holmes dabei durchweg sympathisch und glaubwürdig bleibt, ist dem wirklich
brillanten Spiel von Robert Downey Jr. zu verdanken, der Mitte Januar für diese
Rolle - sehr verdient - den Golden Globe als "Bester Hauptdarsteller" erhalten
hat. Bei Holmes' Wortgefechten mit Dr. Watson, der von einem ebenfalls sehr
sehenswerten Jude Law verkörpert wird, kann er sein Talent voll unter Beweis
stellen. Und auch die Momente, in denen die Eifersucht des Detektivs auf Watsons
Verlobte Mary (Kelly Reilly) durchscheint, sind kleine Meisterleistungen des
Schauspielers. Die Frage, ob Holmes und Watson mehr verbindet als nur eine rein
platonische Männerfreundschaft, schwebt dann immer latent im Raum - ohne aber
unpassend zu wirken.
Auch die zeitgemäße Inszenierung als humorvolles
Actionspektakel kann größtenteils überzeugen. Regisseur Guy Ritchie hat Sherlock
Holmes ins neue Jahrtausend geführt und recht gelungen fürs Popcornkino
aufbereitet. Besonders herausragend sind etwa die Zeitlupenaufnahmen, in denen
Holmes gedanklich seinen Plan durchspielt und aus dem Off erklärt, wie er gleich
vorgehen wird. Zudem ist das London des späten 19. Jahrhunderts mit einer
stimmigen Mischung aus Animationen und realen Kulissen erschaffen worden und
wirkt sehr lebendig. Dazu hat Hans Zimmer einen gewohnt erstklassigen und
äußerst atmosphärischen Soundtrack abgeliefert. Das einzige wirkliche Manko des
Films: Er hat zu viele Längen im Mittelteil. Die Handlung hätte hier deutlich
gestrafft werden können.
Trotz der erzählerischen Mängel hat man am Ende
aber erstaunlich viel Lust auf die Fortsetzung, die geschickt eingeleitet wird.
Ähnlich wie bei "Batman Begins", wo es zum Schluss bereits den Hinweis darauf
gibt, dass im Nachfolger "The Dark Knight" der Joker als Bösewicht vorkommt,
wird auch hier klar, gegen wen der Meisterdetektiv im zweiten Teil antreten
muss. Die Fortsetzung soll 2011 in die Kinos kommen. Sherlock Holmes ist für
Robert Downey Jr. jetzt also - neben Tony Stark aus den "Iron Man"-Filmen - die
zweite Hauptrolle in einer groß angelegten Blockbuster-Reihe.
Fazit:
"Sherlock Holmes" präsentiert sich als unterhaltsames Popcornkino mit einem
grandiosen Robert Downey Jr., der den Film über die eine oder andere Länge
hinwegrettet. Steigerungspotenzial für die Fortsetzung ist jedenfalls vorhanden.
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212. ...von Amazon, dass man Produkte bewerten kann die noch nicht auf dem Markt
sind!!!
Ich nutze Rezensionen um Informationen über die Blu-ray Disc zu
erhalten: Wie ist das Bild? Wie ist der Ton? Was für Bonusmaterial ist dabei?
Um die Handlung des Films herauszufinden, gibt es andere Internetseiten...
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213. Ich habe den Film gestern im Kino gesehen und bin super positiv überrascht
worden...
Auf den Inhalt gehe ich aber nicht ein, will ja nichts verraten.
Extrem gut:
Die Partner Holmes und Watson...
...sind
zusammen einfach unschlagbar. So eine lustige, enge und liebe Freundschaft,
super von den beiden Schauspielern auf die Leinwand gebracht, hat man selten im
Kino gesehen. Auch Holmes alleine ist einfach genial. Es gibt wirklich viele
Momente, wo man einfach laut lachen muss, weil die Gesten und Aktionen so lustig
sind. Super ist auch immer wieder Watson, der bei Holmes' Fällen oft mistrauisch
wirkt, aber im nächsten Moment mit vollem Eifer dabei ist. Absolute 5 Sterne für
die beiden!
Das frühere London...
...zur Zeiten des Baus der
Tower Bridge sieht einfach genial aus. Die kleinen Gassen, Häuser und Läden,
aber auch alles rund um die Themse ist super dargestellt und gibt eine
wunderbare Szenerie. 5 Sterne!
Die Musik...
...(ist bestimmt
Geschmackssache) finde ich super! Die charakteristische, oft wiederkehrende
Melodie in verschiedenen Variationen ist super. Auch die Britischen "Publieder"
heizen die Stimmung an und passen gut zum Film! 4,5 Sterne!
Das Ende...
...5 Sterne!! (Mehr darf ich ja nicht sagen)
Also wirklich
ein super Film!!Lohnt sich!
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214. Da der Film ja noch im Kino läuft bezieht sich diese Rezension nur auf den
Inhalt des Filmes, allerlei Infos zur DVD werden nachgereicht.
Ich
verfolge Guy Ritchies Werdegang seit einiger Zeit mit Wehmut. Nachdem nach den
beiden genialen Filmen "Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch" der katastrophale
"Swept Away" folgte, dachte ich schon, dass Ritchie die viele Zeit mit Madonna
nicht gut bekommen hat. Dies konnte er glücklicherweise durch seine beiden
folgenden Filme wenigstens teilweise widerlegen. "Revolver" ist zwar ein starker
Film, der sehr tiefgründig und ernst ist, aber trotzdem nicht so gut war wie
seine beiden ersten Werke. Dann kam "RockNRolla", einen Film der wieder in das
gleiche Genre einzuordnen ist wie "Snatch" oder "Bube, Dame, König, Gras", aber
nicht an deren Niveau anknüpfen konnte. Der Film konnte zwar gut unterhalten,
kam aber über die Mittelmäßigkeit nicht hinaus. Wäre da jetzt nicht "Sherlock
Holmes" gekommen, hätte ich wohl garnicht mehr mit einem genialen Film der an
alte Zeiten anknüpfen konnte gerechnet.
Ende des 19 Jahrhunderts kann
Sherlock Holmes mit seinem Partner in letzter Sekunde den sechsten Ritualmord
des gefürchteten Lord Blachwood verhindern, woraufhin dieser zum Tode durch den
Strick veruteilt wird. Doch als dieser nach seinem Tod wieder aufersteht muss
Holmes ihn erneut finden und zur Strecke bringen.
Was macht diesen Film so
außergewöhnlich gut? Zum einen natürlich wieder die unglaublich witzigen
Dialoge, wenn sich Holmes und Watson wie ein altes Ehepaar kabbeln und auch der
Umgang von Holmes mit Inspektor Lestrade, zum anderen aber auch die tollen
Schauspieler. Allen voran natürlich Robert Downey jr., der meiner Meinung nach
einer der besten Schauspieler der heutigen Zeit ist und nicht umsonst den Golden
Globe für seine Rolle als Holmes bekommen hat und dessen Chemie mit Jude Law
(Watson) einfach stimmt. Aber auch Mark Strong als Blackwood und Rachel McAdams
als Irene Adler sind tolle Besetzungen. Auch die Actionsequenzen sind toll
inszeniert. Die Story ist spannend, auch wenn sie nicht außergewöhnlich ist,
sondern eher Hollywood typisch.
Fazit:
Fans der alten Sherlock
Holmes Filme und Bücher werden vielleicht etwas enttäuscht sein über den den
neuen Holmes, aber allen die auf gute Action mit unterhaltsamen Dialogen stehen
oder Fans der ersten Ritchie Filme sind, sollten sich diesen Film auf keinen
Fall entgehen lassen.
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215. Der Film ist gut, hat meine sehr hohen Erwartungen aber nicht ganz erreicht.
Woran liegt es?
Zum einen enthält der Film viel mehr Action, vor allem
insbesondere was Sherlock Holmes selbst betrifft, als ich mir das von dieser
Figur, die eigentlich mit dem Kopf und nicht mit den Fäusten arbeitet,
vorstelle.
So wie Sherlock Holmes wohnt, fast wie ein Messie, passt
nicht zu meiner Vorstellung von ihm. Und auch die angespannte Beziehung zu Dr.
Watson, den er fast immer zu etwas überreden muss, und der oft anderer Meinung
ist, finde ich seltsam.
Die Darstellerin Rachel McAdams in der Rolle als
halb-gute/halb-böse Figur, erreicht nicht die hohen Leistungen, die Robert
Downey Jr., Jude Law und andere bringen. Zudem sieht sie nicht besonders schön
aus. Wäre Catherine Zeta-Jones nicht schon zu alt, sie hätte hervorragend
gepasst. Keira Knightley wäre sicher auch viel besser gewesen.
Die
Geschichte selbst erzeugt kein beklemmendes Gefühl, wie man das z.B. von einigen
Hitchcock-Filmen kennt oder wie im Film "Dämon" mit Denzel Washington. Dabei
wäre das gerade hier gut gewesen, da unklar ist, ob es sich um übernatürliche
oder natürliche Vorgänge handelt, also im Mystery-Genre. Nie hatte ich den
Eindruck, dass Sherlock Holmes in wirklich großer Gefahr ist.
Es wirkt
insgesamt so, als ob bei dem Film viel gekürzt wurde. Daher würde es mich nicht
wundern, wenn irgendwann ein "Director's Cut" erscheint.
Der Film endet
so ähnlich wie "Batman Begins", deutet als stark auf eine Fortsetzung an mit
einem neuen Gegenspieler. Darauf freue ich mich auch. Der Film ist eben nur kein
Meisterstück wie die rundum gelungenen Batman-Filme mit Christian Bale.
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216. Also ich muss leider sagen das der Film für mein begriffe sehr schlecht war.wer
sherlock holmes fan ist wird enttäuscht sein, da er nicht verkörpert
wird.schlecht umgesetzt vom hauptdarsteller da er keinen tiefgang hat und
sherlock holmes einfach kein aktion debakel ist sonder normalerweise tiefgründig
mit in wenig speziellem abenteuer.fast jeder klassiker wirkt besser.naja man
versuchte mal wieder,wie bei james bond, eine neue ära beginnen zu lassen, aber
im gegensatz zu 007 ist es leider sehr unpassend für sherlock holmes.der alte
ist einfach der beste und das bleibt für mich auch so.
der film ist
teilweise so in die länge gezogen mit wirrwar, dass ich fast eingeschlafen wär,
sowas ist mir bei den alten filmen nie passiert.naja der einzige der wirklich
den film ein wenig rettet, daher gebe ich 1 stern, ist jude l. welcher den dr.
watson reht gut darstellt.ich werde den 2 teil bestimmt nicht anschauen leider
sehr schade
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217. Sherlock Holmes ist eine vom britischen Autor Sir Arthur Conan Doyle geschaffene
Romanfigur, die zur Zeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts als Detektiv
tätig ist. Mit 2 Std. und acht Minuten ist eine gute Unterhaltung mit
Starbesetzung gelungen.
Die Story ist witzig, interessant und von Guy
Ritchie gut in Szene gesetzt. Auch wenn Madona deshalb zu ihm nicht zurückkehren
wird, könnte es passieren, dass sich mit diesem Film bei ihm zum ersten Male der
Erfolg einstellt.
Story:
Ein böser Lord versucht mit Verbindung zur
Dunklen Macht die Weltherrschaft an sich zu reissen. Ins Besondere will er dazu
nachdem er das britische Parlament unterworfen hat, auch die USA unter seine
Fitische bringen und so an die Macht kommen. Ob Holmes und Watson das aber
gerade noch verhindern können, müssen Sie sich schon selbst anschauen. Eine
spannende Unterhaltung ist garantiert...
Interessanterweise sorgt ein
Anfangs beinahe unbedeutender Plot zudem für ein offenes Ende des Films, so dass
wir gespannt auf eine Fortsetzung blicken können. Wenn diese mindestens so gut
ist wie der vorliegende Film, wird auch bei Teil 2 gewiss keiner enttäuscht
sein.
Fazit:
Ein gut umgesetzter Abenteuer-Krimi der alte Elemente
auch für jüngere Leute des 21. Jahrhunderts spannend macht und so eine
Verbindung auch in die Geschichtbildung vermittelt. Wer den Film gesehen hat,
wird sich ganz bestimmt über die Protagonisten erkundigen und Doyle Ehre
erweisen wird.
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218. Ich habe mir den Film heute im Kino angesehen und ich wurde nicht enttäuscht!
Durch Zufall hatte ich erfahren das eine Neuverfilmung ins Kino
kommen
soll und als ich den ersten Trailer gesehen hatte, konnte ich
es nicht mehr
erwarten und ich fieberte dem heutigen Tag regelrecht
entgegen. Als Fan der
Bücher hatte ich so meine Erwartungen und sie wurden nicht
enttäuscht im
Gegenteil sie wurden sogar übertroffen. Die Charaktere, allen
voran
natürlich Holmes und Watson werden perfekt dargestellt und man hätte
sich
keine besseren Schauspieler aussuchen können, dies gilt natürlich
auch für
Irene Adler und Watson Freundin Mary. Die Geschichte ist eher einfach
gestrickt, aber das schadet dem Film überhaupt nicht. Schade fand ich nur
das man Professor Moriaty nicht zu Gesicht bekommen hat, aber dann
hätte
der Film vermutlich über 3 Stunden gedauert.
Ich habe jedenfalls schon
gelesen, dass Guy Richie eine Fortsetzung
plant und ich hoffe, dass er diese
auch Umsetzt und wir nicht allzu lange
darauf warten müssen. Bis dahin werde
ich mich eben mit den Büchern
begnügen müssen.
Der Film ist für einen
Sherlock Holmes-Fan ein absolutes MUSS! Und ich werde ihn
mir mit absoluter
Sicherheit auf DVD kaufen!
Wirklich empfehlenswert!!
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219. Ich habe den Film gestern zur Vorpremiere im Kino gesehen und war gespannt was
Guy Ritchie aus der literarischen Vorlage herausholt. Ich muss zugeben, dass ich
bisher nur 1 Sherlock Holmes Roman gelesen habe - und das ist 10 Jahre her.
Was auffällt ist, dass Sherlock Holmes hier als eine Art Dr. House
dargestellt wird. Der gleiche Zynismus, das gleiche Understatement und ein
ähnlicher Humor zeigen hier eindeutige Parallelen. Das ist jedoch kein negativer
Aspekt. Robert Downey Jr. spielt die Rolle sehr überzeugend und hat seine
wirklich "coolen" Momente wenn er seine detektivischen Fähigkeiten zur Schau
stellen darf. Auch die platonische Beziehung zwischen Holmes & Watson ist
unterhaltsam.
Was dem Film für mich ins Mittelfeld katapultiert, ist die
vorhersehbare und zu einfach gestrickte Story + die Tatsache, dass der Film ein
wenig düsterer ausfallen könnte. Letzteres ist Geschmackssache und das hier ist
schließlich ein Blockbuster Film. ;)
Aufgrund der mäßigen Story, einem
nicht wirklich bösen Bösewicht und einiger Längen im Mittelteil gibts
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220. Kaum hatte ich den ersten Trailer gesehen, war mir klar, dass endlich wieder ein
Film ins Kino kommen würde, auf den es sich lohnen würde hin zu fiebern. Sich
nicht einfach nur darauf zu freuen, nein, richtig darauf hin zu fiebern. Die
ersten paar Ausschnitte waren absolut überzeugend und die Hauptrolle mit Robert
Downey Jr. zu besetzen, schien ein echter Glücksgriff oder Geniestreich. Die
anderen Glücksgriffe waren zu diesem Zeitpunkt für mich nicht einmal absehbar.
Erst nachdem mir in den ersten Berichten über den Film bewusst wurde, dass auch
noch Jude Law den Watson gibt und das unter der Regie von Guy Ritchie schien das
Kinowunder 2010 perfekt. Eine Legende der Literatur, die auch auf der Leinwand
schon einige Glanzpunkte erlebt hatte, wurde nach einigen Jahrzehnten Ruhe und
Verbannung ins Fernsehprogramm, fit gemacht für den ganz großen
Leinwandauftritt. Könnte hiermit der große Wurf gelingen und endlich wieder
einmal ein neuer Kinoheld die Bühne betreten, der sich ins Gedächtnis brennen
wird? Vielleicht bin ich durch das ein oder andere Arthur Conan Doyle Buch in
meiner Kindheit zu sehr vorbelastet, aber wem würde ich diesen Auftritt mehr
gönnen als dem guten, alten Meisterdetektiv Sherlock Holmes?!
Es
geschieht selten, wenn dann aber unbeirrt: bei manchen Filmprojekten, weiss man
einfach intuitiv im Voraus, dass sie nicht scheitern können. Dies war mir hier
diesmal von vornherein klar. Die Voraussetzungen dafür waren der Faible für den
Detektiv, rasante Actionfilme, eine gothische Atmosphäre, Blut, Schweiss und
Tränen und eine gewisse England-Affinität. Siehe da, meine absolut treue
Zuversicht in dieses Projekt, ist um keinen Deut enttäuscht worden.
Alleine die Einführung der beiden Titelhelden durch eine hektische
Überwältigungs- und Kampfszene, hat nichts zu wünschen übrig gelassen und in der
ungestümen Schnitttechnik fast an die atemlosen Kampfszenen zu Beginn von
"Gladiator" erinnert. Das faszinierende an diesem Holmes Film ist, dass ständig
Erinnerungen an andere Filme aufkommen und man dabei ständig das Gefühl hat,
dieser Film würde alles sogar noch besser machen. Angefangen bei der Atmosphäre
und Ausstattung des Films, erinnert wird man an "From Hell" oder "Das Parfüm"
und auch hier wirkt das England des ausgehenden 19.Jahrhunderts authentisch und
herrlich düster. Ein literarischer Held aus dieser Zeit im Gewande eines
Action-Helden lässt sofort an "Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen" denken,
nur vermeidet Guy Ritchie alle Fehler des genannten Streifens. Seine
Inszenierung ist näher dran an den Hauptdarstellern, zeichnet ein tiefergehendes
Charakterbild seiner Protagonisten, konzentriert sich nicht nur auf Effekte,
lässt sie aber auch nicht aus. Er trägt an den richtigen Stellen dick auf und
lässt an anderen Stellen lieber etwas weg. Hier ist weniger manchmal mehr und
wenn es doch gebraucht wird, fährt Ritchie die richtigen Geschütze auf. In der
heutigen Zeit wäre ein steifer, analytischer Dandy im Kino sicher fehl am Platz
und dieser Holmes wird glücklicherweise dem Fernsehprogramm überlassen.Im Kino
zeigt Robert Downeys Darbietung des Holmes eher die Nähe zwischen Hochbegabung
und ADS. Er ist auf ständiger Suche nach Stimulation, lässt sich aber genau so
gerne hemmungslos gehen, sobald diese ausbleiben. Seine geistigen Fähigkeiten
und kämpferischen Talente heben ihn aus der Masse ab, prädestinieren ihn damit
als Projektionsfläche für den Zuschauer, die damit einhergehende Einsamkeit
lässt ihn aber zugleich auch sehr menschlich wirken. Diesem Held sind nicht nur
Höhen bekannt, er kennt auch die Tiefen des menschlichen Daseins, nimmt diese
aber genauso leidenschaftlich an und zelebriert damit das Leben in all seinen
Facetten. Alleine das hat ihn in meinen Augen zu einem der sympathischten
Leinwandhelden der letzten Jahrzehnte gemacht.
Er erkennt Zusammenhänge in
Sekundenbruchteilen, zieht Schlussfolgerungen die anderen unentdeckt bleiben,
verlässt sich ganz auf seinen Intellekt, beherrscht Selbstverteidigung und den
bloßen Faustkampf gleichermaßen intuitiv, als auch kühl rational und setzt sich
über gesellschaftliche Regeln hinweg. Er interessiert sich für die
unterschiedlichsten Themen, hat ein immenses, wissenschaftliches Wissen
angesammelt, kann fachübergreifende Zusammenhänge erkennen und zieht sich für
diverse Experimente auch gerne mal tagelang in seine abgedunkelten, völlig
verlebten Gemächer zurück. Was kann man mehr von einem Held des Formates
Sherlock Holmes verlangen?
Die Geschichte lasse ich hier unerwähnt, da
sie in meinen Augen auch nicht das wichtigste in diesem Film ist. Sie vereint
jedoch die wichtigsten Aspekten einer klassischen Holmes Geschichte mit den
wichtigsten Aspekten des modernen Actionfilms, im historischen, viktorianischem
Ambiente. Geheime Organisationen, kriminelle Bünde, Diebstähle, verschwundene
Personen, Drohungen, scheinbar unerklärliche Todesfälle, Staatsinteressen und
Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit, Serienmorde, Kampfszenen, Schiessereien
und Explosionen werden hier zu einer rastlosen Geschichte verbunden. Die
Gegenspieler und Bösewichte sind hier Holmes ebenbürtig und erinnern in ihren
Charakteren an die Glanzpunkte der Fieslinge aus der Bond-Serie. Allgemein kann
man sagen, das Holmes mit diesem Film endlich auf Augenhöhe von Bond spielt,
diesen sogar noch überholt. Zum Glück bietet der Film genügend Indizienpunkte,
das auch aus diesem Film eine Serie werden könnte.
Weiterhin
erwähnenswert ist die Filmmusik, die sich auf einen unaufdringlichen Score von
Hans Zimmer an den richtigen Stellen beschränkt. Glücklicherweise beschränkt
sich das einzig moderne an der Musik hier auf einen Irish-Folk Einfluss in
manchen Stellen des Films und im Abspann. Alles zusammen ergibt einen mehr als
angemessenen Umgang mit einem britischen Nationalheiligtum, sehr kurzweilige
Kinounterhaltung mit hervorragenden Darbietungen der fzum großen Teil britischen
Besetzung und damit verbunden der Wunsch nach mehr Holmes. So bleibt nur zu
hoffen, das es einen Directors Cut auf der DVD gäbe.
