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STAATSFEIND Nr. 1 (AUF DVD) 2008












Robert Clayton Dean (Will Smith) ist ein junger, erfolgreicher Anwalt, der mit seiner Frau und seinen Kindern ein ruhiges Leben in der Vorstadt führt. Bis zu jenem Tag, an dem er einen alten College-Freund (Jason Lee) ausgerechnet in einem Geschäft für Damenunterwäsche über den Weg läuft. Ohne es zu bemerken, steckt ihm sein alter Freund ein Videoband in die Einkaufstasche, auf dem zufällig die Ermordung eines Kongress-Abgeordneten aufgezeichnet worden ist. Diesem Band ist eine unbarmherzige Gruppe von National Security Agenten auf der Spur, die von dem hochrangigen, ehrgeizigen Geheimdienst-Direktor Reynolds (Jon Voight) angeführt wird. Die NSA nutzt Spionagesatelliten, High-Tech-Mikrofone und andere ausgeklügelte Spionage-Utensilien, um jede Bewegung von Dean zu verfolgen. Dean bleiben die Aktivitäten des Geheimdienstes nicht verborgen. Und so bittet er schließlich den inzwischen aus dem Geheimdienst ausgeschiedenen Agenten Brill (Gene Hackman) um Hilfe.

Einmal mehr präsentiert Regisseur Tony Scott (Top Gun) einen hervorragend fotografierten Film, dessen Handlung in einem halsbrecherischen Tempo vorangepeitscht wird. Will Smith beweist indes, dass sein Erfolg nicht nur auf seinem Humor basiert. Er liefert eine einwandfreie Darstellung in der Rolle eines Mannes ab, dessen heile Welt von einem auf den anderen Tag aus den Fugen gerät und in einem Netz von Intrigen zerstört zu werden droht. Gestohlen wird ihm die Schau jedoch von Gene Hackman, dessen Rolle stark an die Figur des Agenten Harry Caul erinnert, den er 1973 in Der Dialog dargestellt hat. Darüber hinaus besticht der Film als Warnung vor einer High-Tech-Welt, in der sich die Segnungen der modernen Technologie, in die falschen Hände gelegt, schnell zum Fluch entwickeln können. Das ist weitaus mehr, als man für gewöhnlich von einem von Jerry Bruckheimer (Top Gun, Con Air) produzierten Actionfilm erwarten darf. --Jeremy Storey


Robert Clayton Dean Will Smith, ein junger Staranwalt in Washington D.C., gerät ahnungslos in Besitz eines Videos, das einen Top-Beamten Jon Voight des mächtigen US-Geheimdienstes NSA mit einem politischen Mord in Verbindung bringt. Ohne Motive oder Hintergründe zu kennen, gerät der Jurist plötzlich ins Visier skrupelloser NSA-Agenten, die mit allen Mitteln modernster High-Tech-Überwachung sein Leben zerstören. Dean verliert seinen Job, seine Frau und seinen guten Ruf seine gesamte Identität! Ganz auf sich allein gestellt und ins Bodenlose stürzend, flüchtet er vor seinen Gegnern, bis ihm der im Untergrund arbeitende Überwachungsexperte Brill Gene Hackman die Augen öffnet. Erst widerwillig, dann aber entschlossen startet dieser mit Dean einen Gegenangriff, der in einem furiosen Showdown endet. Zwei Stunden Action und Nervenkitzel, die klarmachen, daß hier der Jäger, nicht der Gejagte, der STAATSFEIND NR. 1 ist.

Von einer Jerry Bruckheimer-Produktion kann man einiges erwarten, vor allem Action satt. Wenn dann auch noch Tony Scott Regie führt, weiß man, daß man sich diesbezüglich nicht beklagen kann. Da aber normalerweise bei derartigen Streifen die Handlung – wenn überhaupt vorhanden – massiv in den Hintergrund tritt, ist es umso bemerkenswerter die Tatsache herauszuheben, daß die Handlung dieses Films vergleichsweise gleichberechtigt ist.


Die Story:


Ein republikanischer Abgeordneter wird wegen seiner vehementen Abneigung gegen ein vom Staat geplantes Überwachungssystem von Mitarbeitern der National Security Agency (NSA) ermordet. Dieses Verbrechen, als Unfall infolge eines Herzanfalls vertuscht, wird allerdings unbeabsichtigt von einer Kamera aufgezeichnet, die eigentlich nur der Naturlangzeitbeobachtung dienen soll. Bei der Auswertung des Films erkennt der Fotoreporter die Brisanz der Aufnahme und kann - bereits auf der Flucht vor den „NSA“-Häschern - einem schwarzen Anwalt für Arbeitsrecht eine Kopie der Aufzeichnung in die Einkaufstasche schmuggeln. Der Reporter selbst wird nur kurze Zeit später Opfer eines Unfalls. Unter Zuhilfenahme der verfügbaren Überwachungs- und Observationstechniken gelingt es der „NSA“ den Anwalt, der absolut nicht weiß, was ihm zugesteckt wurde, als „feindliches Objekt“ zu definieren. Daraufhin wird innerhalb einer kurzen Zeit sein ganzes Leben systematisch zerstört:
Verleumdungen, Rufmordkampagnen in Zeitungen, kalkuliert herbeigeführter Riß durch die Familie, Arbeitsplatzverlust und Kreditkarteninakzeptanz. Über eine Informantin, die er in der Vergangenheit aus beruflichen und auch privaten Gründen häufig frequentiert hat, bekommt er schließlich Kontakt zu einem isoliert agierenden Abhörspezialisten, kann mit dessen Hilfe den Grund für die Jagd auf seine Person erkennen und letztlich die Verursacher auf spektakuläre Weise zur Strecke bringen.



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