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STAR TREK 01 - DER FILM (AUF DVD) 1979Zehn Jahre nachdem James Kirk die
Enterprise durch die unendlichen Weiten des Weltalls führte, übernimmt er,
inzwischen Admiral, erneut das Kommando des auf den neuesten Stand der Technik
gebrachten Stolzes der Sternenflotte. Gemeinsam mit seinen alten
Führungsoffizieren Mr. Spock, Dr. "Pille" McCoy, Scotty, Sulu, Chekov und neuen
Mitgliedern sollen sie eine mysteriöse Energiewolke aufhalten, die sich Planeten
zerstörend auf die Erde zubewegt.
Beschreibung:
Das erste Mal auf DVD sehen wir die Original-Kinoversion, wie sie ursprünglich in den Filmtheatern gezeigt wurde. Ein gewaltiges außerirdisches Wesen mit unvorstellbarer Macht zerstört im Föderationsraum drei klingonische Kreuzer und neutralisiert alles, was ihm im Weg steht. Als es auf die Erde zusteuert, kehrt Admiral James T. Kirk ans Steuer der modernisierten U.S.S. Enterprise zurück und geht auf Abfangkurs.
Angaben laut Hersteller
Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy, James Doohan
Regisseur(e): Robert Wise
Komponist: Jerry Goldsmith
Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
Sprache: Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Niederländisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Paramount Home Entertainment
Erscheinungstermin: 4. Juni 2009
Produktionsjahr: 1979
Spieldauer: 132 Minuten
Als ich diesen Film vor 13 Jahren das erste Mal in recht schlechter Qualität im Fernsehen sah war ich enttäuscht. Im Vergleich zur Serie und zu den anderen Kinofilmen erschien mir der Film langweilig. Inzwischen habe ich alle Star Trek - Filme gut zehn mal gesehen und der Film hat sich dabei zu meinem Geheimfavoriten entwickelt.
Wenn man sich die Zeit nimmt die imposanten Bilder und den besten Trek-Soundtrack aller Sternzeiten auf sich wirken zu lassen, dann ist dieser Film gerade wegen seiner vorgeblichen Langatmigkeit ein Genuss und eine sehr willkommene Abwechslung zum schnelllebigen Actionkino unserer Zeit. Gerade im Vergleich zu den neueren Star Trek-Filmen mit der TNG-Crew nahm sich Robert Wise 1978 Zeit fürs Detail und zelebrierte geduldsam eine opernhafte Wiedergeburt Star Treks.
Inzwischen kann ich nicht mehr genug bekommen von diesem Film, der wie kein anderer die Faszination der unendlichen Weiten des Alls einfängt und die alte Enterprise von ihren schönsten Seiten zeigt. Als Antwort auf den Star Wars-Erfolg konzipiert stellt Star Trek - Der Film eher eine Trek-Version von Stanley Kubricks "2001" dar was majestätische Ruhe und Fremdartigkeit anbelangt.
Der Film arbeitet mit einem einfachen Thema der alten TV-Serie und schuf daraus ein beeindruckendes Kunstwerk von zeitloser Schönheit. Ich würde mir wünschen wenn moderne Trek-Filme auch nur im Ansatz die Geduld und Liebe zum Detail aufbrächten die dieser Film in jeder Sekunde ausstrahlt. Ein atemberaubendes Eintauchen in die unendlichen Weiten des Alls, das mit jeder Wiederholung besser und besser wird...
Mit "Star Trek - Der Film" begann eine Erfolgsgeschichte die sich damals (1979) wahrscheinlich niemand erträumt hätte. Im hier vorliegenden Directors Cut wurden einige Schwächen des Filmes beseitigt. Die Soundeffekte und die Spezialeffekte waren in dem Film nur rudimentär vorhanden. Ein warscheinlicher Grund dafür war dass eigentlich das Filmmaterial nicht für einen Kinofilm gedacht war, sondern die Startfolge einer neuen Star Trek Serie "Phase 2". Diese Entscheidung wurde aber in den Dreharbeiten geändert, was man auch im Ur-Kinofilm an einigen Stellen sehen konnte. Durch den Neuschnitt (als Basis wurde die 1984er TV Version verwendet) wurde ein jetzt wirklich zusammenhängender Film, den man einen Grossteil seiner Schwächen genommen hat. Es wurde das Bild komplett überarbeitet, wodurch der Film eine gute Bildqualität hat, und auch der Ton hat gewonnen durch die Überarbeitung. Da für den neuen Directors Cut genügend Zeit zur Verfügung stand, wurden die Soudeffekte und die Spezialeffekt überarbeitet, bzw. neu hinzugefügt. Dabei ist diese Arbeit so gut gemacht worden, als ob diese Szenen schon immer in diesem Film waren. Es entstand dadurch eine wirklich Perle für die Star Trek Welt. Das einzige was, bedingt durch die neuen Szenen, etwas negativ ist in der deutschen Version ist, dass die hinzugefügten Filmteile nachsynchronisiert wurden, und dadurch die Stimmern andere sind. Ich habe das aber sehr schnell akzeptiert, und den Film wirklich genossen.
Die Geschichte selber ist auch sehr interessant. Nach heutigem Maßstab wahrscheinlich viel zu langatmig aber für damaliger Verhältnisse eine super Sache. Ich finde gerade das an dem Film positiv, dass es lange Filmsequenzen gibt, und nicht wie in den meisten Filmen heute alle paar Sekunden ein Schnitt und ein Szenenwechsel (die 'Musikvideos lassen grüssen).
"Star Trek - Der Film Directors Cut" ist eine wirkliche Perle des SciFi Film Genres. Durch die komplette Überarbeitung (Effekte, Musik, zusätzliche Filmsequenzen) hat der Film so viel gewonnen, das man wirklich sagen kann es ist ein echter "Directors Cut". Für so einen erstklassigen Film kann es daher auch nur 5 Sterne geben!
Wichtig ist aber zu erwähnen, dass bei der vorliegenden Version hier es sich um eine 1 DVD Variante handelt. Es gibt noch mit dem gleichen DVD Cover eine 2 DVD Variante mit massig viel Bonusmaterial. Wem der Film ausreicht, der ist mit dieser Version absolut glücklich! Preislich liegt dieser Film im Bereich der anderen 1 DVD Varianten!
Wenn eine TV-Serie den Sprung ins Cineastische wagt, muss schon viel Vertrauen darin stecken. Wenn man dann noch die Hintergründe rund um die Original-Serie "STAR TREK" bedenkt (1969 nach 3 Staffeln mangels Einschaltquoten abgesetzt; ein durch Wiederholungen stetig wachsendes Fandom; die Frage ob nun eine neue Serie oder gar ein Film realisiert werden soll, ...), dann kann man schon behaupten, dass dieses Franchise von reichlich Mythen, Legenden und Wundern begleitet wurde. Anders lässt es sich nicht erklären, dass im Jahre 1979 so ein gewaltiger Aufwand rund um den allerersten Kinofilm betrieben wurde. Der komplette Cast der Serie blieb unangetastet, das Kult-Schiff Enterprise wurde kinotauglicher umgestaltet, und allgemein wurde auf der technischen Seite nicht gekleckert, sondern geklotzt.
"STAR TREK - Der Film" ist ein wahrer Hingucker, kein Zweifel. Doch schon während des Filmgenusses wird der Fan mit einer alten Weisheit konfrontiert: "Das Aussehen allein reicht nicht".
Sicherlich kann die optische Wucht des Films auch heute nach über 30 Jahren für großes Staunen sorgen. Die Effekte und die Ausstattung sind erstklassig, nicht nur nach damaligen Maßstäben, und man merkt, wie viel Geld und Zeit darin investiert wurden. Doch neben einer prachtvollen Präsentation möchte der Zuschauer auch mit einer interessanten oder wenigstens spannenden Geschichte unterhalten werden. Und genau da happerts gewaltig.
Die Handlung ist der TOS-Episode "Ich heiße Nomad" stark nachempfunden, jedoch fungiert hier anstelle eines Roboters eine künstliche Lebensform kosmischen Ausmaßes. Hier hat man den Fehler begangen, eine einfache Episoden-Story (die ohnehin nicht zu den Stärksten innerhalb der Serie gehörte) auf die dreifache Lauflänge auszudehnen. Des ursprünglich geringen Story-Umfangs wegen wurde zum Ausgleich reichlich Futter in Form von zahlreichen Kamerafahrten, Effektgewittern und eines farbenfrohem Weltalls (zugeben wunderschön anzusehen) eingebaut. Viel zu wenig, um wirklich zu fesseln, denn nach einer gewissen Zeit hat man sich an den Bildern sattgesehen; Langeweile und das Verlangen nach einem baldigen Höhepunkt stellt sich ein. Und wenn Letzteres nicht eintritt, wünscht man sich sehnlichst den Filmschluss. Die Handlung ist einfach zu spannungsarm.
Ein weiteres Problem sind die bekannten Charaktere. Würde man nicht wissen, dass es sich um die Original-Crew der Enterprise handelt, würde man Diese gar nicht wiedererkennen. Viel zu steif, zu emotionslos, fast puppenartig werden die (schwachen) Dialoge runtergerattert; es fehlt einfach der typische Witz, die kleinen Seitenhiebe und Sticheleien, die man aus "STAR TREK" kennt. Der "Film-Kirk" ist nichtmal ein Schatten des "Serien-Kirks". Einzig Spock hat von seiner Originalität fast nichts eingebüßt (was ironischerweise bei einem Vulkanier, frei von Emotionen, nicht weiter schwierig ist). Die beiden Crew-Neulinge Ilia und Commander Decker sind auf den ersten Blick interessant (und erinnern im Nachhinein als Quasi-Vorläufer des TNG-Paares Riker und Troi), doch zu knapp vorgestellt. Potential wieder einmal verschenkt.
Aber nicht alles am ersten Kinoabenteuer von Kirk, Spock und Co. ist schlecht.
Neben der wunderbaren Optik ist es vor allem der pompöse Soundtrack aus der Feder von Altmeister Jerry Goldsmith, welcher sich unter Trekkies nach mehrmaligem Hören genauso ins Gedächtnis eingebrannt hat wie Alexander Courages weltbekanntes Serien-Thema. Die Maskenbildner und Herrschaften hinter Ausstattung und Requisiten haben ebenso ausgezeichnete Arbeit geleistet.
Zum Glück der Fans war der Film letzten endes ein richtiger Kassenschlager, was den Weg zu weiteren Fortsetzungen geebnet hat. Nichtsdestotrotz ist "STAR TREK - Der Film" ein Paradebeispiel dafür, dass hochmoderne Tricktechnik und Hochglanz-Optik allein nicht alles ist und noch lange kein sehr gutes ST-Abenteuer garantieren, wenn der restliche Inhalt aus fast gähnender Leere besteht.
SCHAUSPIELER:
Das erste Mal auf DVD sehen wir die Original-Kinoversion, wie sie ursprünglich in den Filmtheatern gezeigt wurde. Ein gewaltiges außerirdisches Wesen mit unvorstellbarer Macht zerstört im Föderationsraum drei klingonische Kreuzer und neutralisiert alles, was ihm im Weg steht. Als es auf die Erde zusteuert, kehrt Admiral James T. Kirk ans Steuer der modernisierten U.S.S. Enterprise zurück und geht auf Abfangkurs.
Angaben laut Hersteller
Darsteller: William Shatner, Leonard Nimoy, James Doohan
Regisseur(e): Robert Wise
Komponist: Jerry Goldsmith
Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
Sprache: Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Niederländisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Paramount Home Entertainment
Erscheinungstermin: 4. Juni 2009
Produktionsjahr: 1979
Spieldauer: 132 Minuten
Als ich diesen Film vor 13 Jahren das erste Mal in recht schlechter Qualität im Fernsehen sah war ich enttäuscht. Im Vergleich zur Serie und zu den anderen Kinofilmen erschien mir der Film langweilig. Inzwischen habe ich alle Star Trek - Filme gut zehn mal gesehen und der Film hat sich dabei zu meinem Geheimfavoriten entwickelt.
Wenn man sich die Zeit nimmt die imposanten Bilder und den besten Trek-Soundtrack aller Sternzeiten auf sich wirken zu lassen, dann ist dieser Film gerade wegen seiner vorgeblichen Langatmigkeit ein Genuss und eine sehr willkommene Abwechslung zum schnelllebigen Actionkino unserer Zeit. Gerade im Vergleich zu den neueren Star Trek-Filmen mit der TNG-Crew nahm sich Robert Wise 1978 Zeit fürs Detail und zelebrierte geduldsam eine opernhafte Wiedergeburt Star Treks.
Inzwischen kann ich nicht mehr genug bekommen von diesem Film, der wie kein anderer die Faszination der unendlichen Weiten des Alls einfängt und die alte Enterprise von ihren schönsten Seiten zeigt. Als Antwort auf den Star Wars-Erfolg konzipiert stellt Star Trek - Der Film eher eine Trek-Version von Stanley Kubricks "2001" dar was majestätische Ruhe und Fremdartigkeit anbelangt.
Der Film arbeitet mit einem einfachen Thema der alten TV-Serie und schuf daraus ein beeindruckendes Kunstwerk von zeitloser Schönheit. Ich würde mir wünschen wenn moderne Trek-Filme auch nur im Ansatz die Geduld und Liebe zum Detail aufbrächten die dieser Film in jeder Sekunde ausstrahlt. Ein atemberaubendes Eintauchen in die unendlichen Weiten des Alls, das mit jeder Wiederholung besser und besser wird...
Mit "Star Trek - Der Film" begann eine Erfolgsgeschichte die sich damals (1979) wahrscheinlich niemand erträumt hätte. Im hier vorliegenden Directors Cut wurden einige Schwächen des Filmes beseitigt. Die Soundeffekte und die Spezialeffekte waren in dem Film nur rudimentär vorhanden. Ein warscheinlicher Grund dafür war dass eigentlich das Filmmaterial nicht für einen Kinofilm gedacht war, sondern die Startfolge einer neuen Star Trek Serie "Phase 2". Diese Entscheidung wurde aber in den Dreharbeiten geändert, was man auch im Ur-Kinofilm an einigen Stellen sehen konnte. Durch den Neuschnitt (als Basis wurde die 1984er TV Version verwendet) wurde ein jetzt wirklich zusammenhängender Film, den man einen Grossteil seiner Schwächen genommen hat. Es wurde das Bild komplett überarbeitet, wodurch der Film eine gute Bildqualität hat, und auch der Ton hat gewonnen durch die Überarbeitung. Da für den neuen Directors Cut genügend Zeit zur Verfügung stand, wurden die Soudeffekte und die Spezialeffekt überarbeitet, bzw. neu hinzugefügt. Dabei ist diese Arbeit so gut gemacht worden, als ob diese Szenen schon immer in diesem Film waren. Es entstand dadurch eine wirklich Perle für die Star Trek Welt. Das einzige was, bedingt durch die neuen Szenen, etwas negativ ist in der deutschen Version ist, dass die hinzugefügten Filmteile nachsynchronisiert wurden, und dadurch die Stimmern andere sind. Ich habe das aber sehr schnell akzeptiert, und den Film wirklich genossen.
Die Geschichte selber ist auch sehr interessant. Nach heutigem Maßstab wahrscheinlich viel zu langatmig aber für damaliger Verhältnisse eine super Sache. Ich finde gerade das an dem Film positiv, dass es lange Filmsequenzen gibt, und nicht wie in den meisten Filmen heute alle paar Sekunden ein Schnitt und ein Szenenwechsel (die 'Musikvideos lassen grüssen).
"Star Trek - Der Film Directors Cut" ist eine wirkliche Perle des SciFi Film Genres. Durch die komplette Überarbeitung (Effekte, Musik, zusätzliche Filmsequenzen) hat der Film so viel gewonnen, das man wirklich sagen kann es ist ein echter "Directors Cut". Für so einen erstklassigen Film kann es daher auch nur 5 Sterne geben!
Wichtig ist aber zu erwähnen, dass bei der vorliegenden Version hier es sich um eine 1 DVD Variante handelt. Es gibt noch mit dem gleichen DVD Cover eine 2 DVD Variante mit massig viel Bonusmaterial. Wem der Film ausreicht, der ist mit dieser Version absolut glücklich! Preislich liegt dieser Film im Bereich der anderen 1 DVD Varianten!
Wenn eine TV-Serie den Sprung ins Cineastische wagt, muss schon viel Vertrauen darin stecken. Wenn man dann noch die Hintergründe rund um die Original-Serie "STAR TREK" bedenkt (1969 nach 3 Staffeln mangels Einschaltquoten abgesetzt; ein durch Wiederholungen stetig wachsendes Fandom; die Frage ob nun eine neue Serie oder gar ein Film realisiert werden soll, ...), dann kann man schon behaupten, dass dieses Franchise von reichlich Mythen, Legenden und Wundern begleitet wurde. Anders lässt es sich nicht erklären, dass im Jahre 1979 so ein gewaltiger Aufwand rund um den allerersten Kinofilm betrieben wurde. Der komplette Cast der Serie blieb unangetastet, das Kult-Schiff Enterprise wurde kinotauglicher umgestaltet, und allgemein wurde auf der technischen Seite nicht gekleckert, sondern geklotzt.
"STAR TREK - Der Film" ist ein wahrer Hingucker, kein Zweifel. Doch schon während des Filmgenusses wird der Fan mit einer alten Weisheit konfrontiert: "Das Aussehen allein reicht nicht".
Sicherlich kann die optische Wucht des Films auch heute nach über 30 Jahren für großes Staunen sorgen. Die Effekte und die Ausstattung sind erstklassig, nicht nur nach damaligen Maßstäben, und man merkt, wie viel Geld und Zeit darin investiert wurden. Doch neben einer prachtvollen Präsentation möchte der Zuschauer auch mit einer interessanten oder wenigstens spannenden Geschichte unterhalten werden. Und genau da happerts gewaltig.
Die Handlung ist der TOS-Episode "Ich heiße Nomad" stark nachempfunden, jedoch fungiert hier anstelle eines Roboters eine künstliche Lebensform kosmischen Ausmaßes. Hier hat man den Fehler begangen, eine einfache Episoden-Story (die ohnehin nicht zu den Stärksten innerhalb der Serie gehörte) auf die dreifache Lauflänge auszudehnen. Des ursprünglich geringen Story-Umfangs wegen wurde zum Ausgleich reichlich Futter in Form von zahlreichen Kamerafahrten, Effektgewittern und eines farbenfrohem Weltalls (zugeben wunderschön anzusehen) eingebaut. Viel zu wenig, um wirklich zu fesseln, denn nach einer gewissen Zeit hat man sich an den Bildern sattgesehen; Langeweile und das Verlangen nach einem baldigen Höhepunkt stellt sich ein. Und wenn Letzteres nicht eintritt, wünscht man sich sehnlichst den Filmschluss. Die Handlung ist einfach zu spannungsarm.
Ein weiteres Problem sind die bekannten Charaktere. Würde man nicht wissen, dass es sich um die Original-Crew der Enterprise handelt, würde man Diese gar nicht wiedererkennen. Viel zu steif, zu emotionslos, fast puppenartig werden die (schwachen) Dialoge runtergerattert; es fehlt einfach der typische Witz, die kleinen Seitenhiebe und Sticheleien, die man aus "STAR TREK" kennt. Der "Film-Kirk" ist nichtmal ein Schatten des "Serien-Kirks". Einzig Spock hat von seiner Originalität fast nichts eingebüßt (was ironischerweise bei einem Vulkanier, frei von Emotionen, nicht weiter schwierig ist). Die beiden Crew-Neulinge Ilia und Commander Decker sind auf den ersten Blick interessant (und erinnern im Nachhinein als Quasi-Vorläufer des TNG-Paares Riker und Troi), doch zu knapp vorgestellt. Potential wieder einmal verschenkt.
Aber nicht alles am ersten Kinoabenteuer von Kirk, Spock und Co. ist schlecht.
Neben der wunderbaren Optik ist es vor allem der pompöse Soundtrack aus der Feder von Altmeister Jerry Goldsmith, welcher sich unter Trekkies nach mehrmaligem Hören genauso ins Gedächtnis eingebrannt hat wie Alexander Courages weltbekanntes Serien-Thema. Die Maskenbildner und Herrschaften hinter Ausstattung und Requisiten haben ebenso ausgezeichnete Arbeit geleistet.
Zum Glück der Fans war der Film letzten endes ein richtiger Kassenschlager, was den Weg zu weiteren Fortsetzungen geebnet hat. Nichtsdestotrotz ist "STAR TREK - Der Film" ein Paradebeispiel dafür, dass hochmoderne Tricktechnik und Hochglanz-Optik allein nicht alles ist und noch lange kein sehr gutes ST-Abenteuer garantieren, wenn der restliche Inhalt aus fast gähnender Leere besteht.
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