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Der Schattenmann ist ein fünfteiliger Fernsehthriller von Dieter Wedel aus dem Jahr 1996.
Originaltitel - "Der Schattenmann"
Deutscher Titel - "Der Schattenmann"
Produktionsland - Deutschland
Sprache - Deutsch
Synchronisiert - Keine Angaben
Produktionsjahr(e) - 1996
Länge - 580 Minuten
Episoden - 5
Genre - Krimi
Musik - Willy Deville (Titelmusik) / Wolfgang Hammerschmid / Jens Kuphal / Rainer Kühn / Michael Landau
Produktion - Walter Saxer / Dieter Wedel
Idee - Keine Angaben
Farbe - Farbe
Seitenverhältnis - Keine Angaben
Ton - Mono
Altersfreigabe - FSK 12
Erstausstrahlung / Andere - Keine Angaben
Erstausstrahlung / Deutschland - 01. Januar 1996
Drehorte -
Bad Nauheim, Hessen, Deutschland
Bitterfeld, Saxony-Anhalt, Deutschland
Florence, Tuscany, Italien
Frankfurt am Main, Hesse, Deutschland
Leipzig, Saxony, Deutschland
Miami, Florida, USA
Zürich, Kanton Zürich, Schweiz



Nach einer misslungenen Polizeiaktion, bei der sein Partner Otto Tötter getötet wurde, wird Hauptkommissar Charlie Held als verdeckter Ermittler auf den mächtigen Drahtzieher der Frankfurter Unterwelt, Jan Herzog, angesetzt, den er für den Mord an Tötter verantwortlich macht.
Unter dem Tarnnamen „von Hellberg“ mit großzügigen Mitteln versehen, findet Held zunehmend Gefallen an dem angenehmen Leben, das er in seiner Rolle dem Unterweltboss vorspielen muss. Mit der attraktiven Barbara an seiner Seite, wird er ein Freund und Protegé von Herzog und gilt bald sogar als dessen Nachfolger. Sein Privatleben als „einfacher“ Polizist, seine reale Ehefrau und seine alte häusliche Umgebung werden ihm zunehmend zur Belastung.
Sein Polizeikollege Erich 'King' Grobecker ist, ebenfalls verdeckt eingesetzt, zum Leibwächter und Fahrer von Jan Herzog aufgestiegen und kommt mit dieser Rolle besser zurecht als Held. Grobecker verhält sich moralisch korrekt und beobachtet mit Sorge, wie sich Held immer tiefer in seine Rolle verstrickt und mit der Realität nicht mehr zurecht kommt.
Ein Grund hierfür ist auch, dass Unterweltboss Herzog nicht als „der große Gangster“ dargestellt wird, sondern auch als liebender Vater und vertrauensvoller Freund, der festen moralischen Werten nachgeht, aber auch unbarmherzig seine Vorhaben durchführen kann.
Eine Serie von Verrat, Rache und von übereifrigen Beamten und dumpfsinnigen Mördern hervorgerufen Unfällen und die verbitterte Rache Helds prägen das Ende des Films.


"Sonstiges"
In einigen Szenen tragen Passanten auf der Straße Einkaufstüten vom „Kaufhaus Bellheim“. Der große Bellheim (1993), ebenfalls mit Mario Adorf, war der große Vorgängererfolg von Dieter Wedel.
In der ersten Folge tritt Regisseur Dieter Wedel
kurz auf. Als Grobecker mit einem lammfellgefütterten Mantel und
Cowboyhut eine schicke Hotelbar betritt, um sich mit Charly Held zu
treffen, fragt Wedel „Wo hat der denn sein Pferd angebunden?“
Außerdem wird in der ersten Folge eine Fernsehdiskussion gezeigt, die von Wolf von Lojewski moderiert wird.
In der zweiten Folge geben Hans Mölbach und Jan Herzog eine Prozesskonferenz, in der ein neuverpflichteter Fußballer vorgestellt wird. Dieses ist Ex-Nationalspieler Maurizio Gaudino, der sich selbst spielt.
Im zweiten Teil ist ebenfalls ein alter Bekannter zu sehen, der sich selbst spielt: Chris Norman; der ehemalige Sänger der Band Smokie wurde für eine Gartenparty engagiert und präsentierte dabei drei Songs von seinem Album „The Album“ (1994).
"Kritik"
Kurz nach Ausstrahlung gab es heftige Kritik an Dieter Wedel in den deutschen Medien. Der Vorwurf lautete, er hätte Szenen und Handlungselemente aus verschiedenen Hollywoodfilmen zusammengeklaut. Namentlich genannt wurden Der Pate, Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia und The Untouchables - Die Unbestechlichen. Zahlreiche Sprüche stammen aus dem Film Wall Street (1987). Jennifer Nitschs = Barbara Sattlers blamabel aufgedeckter Feuerzeugdiebstahl (DVD Folge 2, Kap. 11 – Gartenparty, 1:45, 1:50 1:52) stammt aus Fellini, Il Bidone = Die Schwindler, 1955, um untertitelte Originalszenen erweiterte deutsche DVD-Fassung, dort ca. 0:45:00 bis 0:50:00.
Wedel gab später in Äußerungen zu, sich bei anderen Filmen bedient zu haben, sagte jedoch, dass er die Aufregung darüber für übertrieben halte.
Diese und ähnliche Kritik wurden auch zu Dieter Wedels Film „Der große Bellheim“ aus dem Jahr 1992 laut.
"Auszeichnungen"
1996: Bayerischer Fernsehpreis an die Darsteller Mario Adorf, Heinz Hoenig und Günter Strack
1996: Goldener Löwe an Dieter Wedel für das Beste Drehbuch und Nikola Hoeltz für die Besten Kostüme
1996: Telestar an Hauptdarsteller Stefan Kurt
1996: Ehrende Erwähnung beim Festival de Télévision de Monte-Carlo für Kameramann Edward Klosinski
1996: Romy in der Kategorie Beste Regie für Dieter Wedel
1997: Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Serien und Mehrteiler an Dieter Wedel (Buch/Regie) sowie Stefan Kurt und Heinz Hoenig (stellvertretend für das Darstellerteam)
Seite"Der Schattenmann" In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Bearbeitungsstand:
08. Januar 2011 um 18:55 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schattenmann
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Folgen.
01. Mitten unter uns
02. Janus
03. Das Chamäleon
04. Lautlose Geschäfte
05. Kopfjäger
SCHAUSPIELER:
Stefan Kurt
Mario Adorf
Heinz Hoenig
Günter Strack
Julia Stemberger
Jennifer Nitsch
Maja Maranow
Constanze Engelbrecht
Hans-Jörg Assmann
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Florian Martens
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