Anna war die ZDF-Weihnachtsserie 1987.
Originaltitel - "Anna"
Deutscher Titel - "Anna"
Produktionsland - Deutschland
Sprache - Deutsch
Synchronisiert - Keine Angaben
Produktionsjahr(e) - 1987 - 1988
Länge - 55 Minuten
Episoden - 6 + (Spielfilm)
Genre - Jugendserie
Musik - Sigi Schwab
Produktion - Keine Angaben
Idee - Justus Pfaue
Farbe - Farbe
Seitenverhältnis - Keine Angaben
Ton - Keine Angaben
Altersfreigabe - Keine Angaben
Erstausstrahlung / Andere - Keine Angaben
Erstausstrahlung / Deutschland - 25. Dezember 1987 auf ZDF
Drehorte - Keine Angaben
FOLGE 01
Die Schülerin Anna Pelzer ist Liebling ihres Vaters und Elvin in einer Kinderballettgruppe. Bei einem von ihrem Bruder Philipp leichtsinnig verursachten Autounfall erleidet sie eine Wirbelverletzung. Während die Ärzte gute Chancen auf eine Heilung ausrechnen, ist Anna selbst überzeugt, nicht einmal ihre Arme bewegen zu können. Der schockierte Vater wendet sich von seinem Sohn ab und zieht schließlich aus dem Haus der Familie aus. Anna trifft im Krankenhaus und später in der Reha-Klinik auf den nach einem Skiunfall an den Rollstuhl gefesselten Rainer, der es mit drastischen Methoden schafft, sie aus ihrer Erstarrung zu holen. Schließlich entdeckt Rainer, dass Annas Leidenschaft dem Tanzen gilt.
FOLGE 02
Rainer versucht Anna zu überzeugen, an ihren Traum vom Tanzen zu glauben. Diese winkt jedoch ab. Vater Pelzer verzeiht Philipp und kehrt zu seiner Familie zurück. Annas Heilung macht große Fortschritte. Sie kann die Rehaklinik verlassen und eine neue besonders kunstfördernde Schule besuchen. Dort erregt sie das Interesse des Studenten Jakob, der Tanz unterrichtet. Er möchte mit ihr trainieren. Doch Annas Orthopäde ist zunächst gegen den anspruchsvollen Sport. Anna vergräbt sich daraufhin und vernachlässigt Rainer. Doch schließlich ändert der Arzt seine Meinung. Glücklich berichtet Anna ihrem Freund davon, dass sich ihr Traum nun doch erfüllen wird.
FOLGE 03
Anna soll den Hauptpart in der Weihnachtsaufführung ihrer Schule tanzen. Während sie den Neid der anderen Mädchen fürchtet und der Direktor der Schule nicht überzeugt ist, dass es sinnvoll ist, sie so bevorzugt zu behandeln, ist Jakob von ihrem Talent überzeugt. Kurzerhand stellt er sie seiner Ballettmeisterin Irina Kralowa vor. Tatsächlich kommt die ehemals gefeierte Balletttänzerin zu Annas Schulauftritt. Während diese von Freunden und Familie gefeiert wird, empfiehlt "die Kralowa" Annas Eltern, sie mehr zu fördern, wenn sie tatsächlich Tänzerin werden will. Gemeinsam mit ihrer Freundin Sigrid wechselt Anna auf Kralowas Ballettschule, zu einem Probetraining. Trotz eines deutlichen Schnitzers bei der Aufnahmeprüfung werden beide Mädchen aufgenommen.
FOLGE 04
Madame Kralowa, die wegen einer schweren Erkrankung ihre Karriere als Primaballerina aufgeben musste, sieht in Anna ihre Nachfolgerin. Sie beschließt Anna nach Paris zu einem Nachwuchswettbewerb zu schicken, sehr zu Jakobs Enttäuschung, der nie eine ähnliche Chance erhielt. Als Anna Rainer zuhause besucht, muss sie erkennen, dass seine Mutter überfürsorglich ist und keine Ahnung von der Stärke ihres Sohnes zu haben scheint. Rainer selbst verhält sich zunehmend seltsam und stürzt sich in gefährliche Mutproben. Gegen den anfänglichen Widerstand ihres Vaters fährt Anna nach Paris und arbeitet dort mit Madame d’Arbanville, Chefjurorin des Wettbewerbs und ehemalige Trainerin der Kralowa. Während ihre Familie und Rainer sie vermissen, beginnt Anna sich für eine Gruppe von Musicaltänzern zu interessieren, die im selben Gebäude trainiert.
FOLGE 05
Als Anna ihren Eltern nahelegt, nicht zum Wettbewerb zu kommen, sagen sie ihre Parisreise zähneknirschend ab. Am Vorabend des Wettbewerbes beginnt Anna unter unerträglichen Zahnschmerzen zu leiden, die sie schließlich mit Alkohol "behandelt". Als die Kralowa und Jakob anreisen, ist Anna betrunken. Jakob hat alle Mühe sie rechtzeitig nüchtern zu bekommen, doch Annas Auftritt wird ein Erfolg: Sie erhält ein Stipendium an der Pariser Oper. Als Jakob sie später im Überschwang küsst, werden sie von der Kralowa erwischt, die Jakob ohrfeigt. Eifersüchtig und verletzt verabschiedet sich dieser später von seiner Lehrerin in Richtung London. Obwohl Anna sauer auf die Kralowa ist, kehrt sie mit ihr nach Deutschland zurück, entschlossen, das Stipendium abzulehnen. Als Jakob dann tatsächlich ohne weitere Erklärungen abreist, kommt es zwischen der unter Liebeskummer leidenden Anna und ihrer Lehrerin zu einem heftigen Streit, bei dem diese zusammenbricht und ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Philipp macht sich derweil zunehmend Sorgen um Rainer.
FOLGE 06
Während die Kralowa weiterhin schwer krank im Krankenhaus liegt, muss Anna mit Herrn Nierich arbeiten, der Frau Kralowa vertritt. Beide mögen sich nicht und kommen nicht miteinander zurecht. Gleichzeitig vermisst sie Jakob, der scheinbar spurlos in London verschwunden ist. Schließlich wird Anna Zeuge, wie Rainer sich bei einer seiner Mutproben in Lebensgefahr bringt. Der gesteht, dass er eifersüchtig auf Jakob ist. Am Krankenbett von Frau Kralowa sieht Anna Madame d’Arbanville wieder, die sich bereit erklärt, mit ihr für ihren ersten Opernauftritt als kleiner Schwan im "Schwanensee" zu trainieren. Bei einer Fahrt durch die Waschstrasse treffen Philipp und Anna zu ihrer Überraschung auf Jakob, der dort offensichtlich nach seinem gescheiterten Londonausflug arbeitet. Anna zeigt sich enttäuscht von seinem Verhalten. Annas Auftritt wird ein Erfolg, doch als sie die Bühne verlässt, findet sie dort die tote Frau Kralowa vor, die während der Vorstellung ihrer Krankheit erlegen ist. An ihrem Grab verabschiedet sie sich später von Jakob, indem sie ihm einen Schal schenkt, den ihre Mutter einst für ihren ersten Schwarm strickte. In der Schlussszene fragt Rainer, wie sie sich ihre Zukunft nun ausmalt, doch Anna bleibt ihm die Antwort schuldig und küsst ihn stattdessen.
"HINTERGRÜNDE"
Im Jahr 1988 kam als Fortsetzung Anna-Der Film in die Kinos. Die Buchvorlagen zu Serie ("Anna") und Film ("Anna Ballerina") stammen von Justus Pfaue. Der ebenfalls von ihm verfasste dritte Band, "Bravo, Anna", wurde nicht verfilmt. In diesem Buch wird ihr Leben in New York geschildert, dann der Wechsel nach Wien, wo sie mit einem scheinbar psychisch kranken Partner namens Richard zusammenarbeiten muss, der sich letztlich als Sohn von Annas ehemaliger Ballettlehrerin Kralowa entpuppt.
Das Musikstück "My Love Is A Tango" von Guillermo Marchena wurde in der Serie vielfach verwendet und gelangte auf Platz Eins der deutschen Charts.
"HÖRSPIELE"
Zur Serie existieren Hörspiele, die auf den originalen Tonspuren basieren. Den Erzähler übernahm Christian Wolff. Es erschienen zwei Folgen, die von der TELDEC Schalplatten GmbH herausgegeben wurden.
Seite "Anna" In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Bearbeitungsstand:
29. Dezember 2010 um 16:42 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_%28Fernsehserie%29
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
SCHAUSPIELER:
Silvia Seidel
Patrick Bach
Joao Ramos
Ilse Neubauer
Eberhard Feik
Ronnie Janot
Milena Vukotic
Eléonore Hirt
Yvonne Eggert
Despina Pajanou
Eva Maria Bayerwaltes
